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Architektursoziologie

Diese Vorlesung mit begleitender Übung widmet sich den komplexen sozialen und ökologischen Verstrickungen von Architektur. Der immense Energieverbrauch und hohe CO2-Emissionen von Gebäuden, Baustellenabfälle und nicht-recycelter Bauschutt, aber auch zunehmende soziale Ungleichheiten und gesellschaftliche Spaltungen erfordern ein grundsätzliches Umdenken im Bauwesen und der Architektur. Was müssen wir wissen, um Verantwortung für unser raumproduzierendes Handeln übernehmen zu können? Welche Fragen müssen wir stellen und wohin reisen, um zu verstehen, wer und was an den komplexen Verflechtungen auf dem Papier, in der Produktion, während der Nutzung, dem Umbau und Abriss von Gebäuden beteiligt ist?

In einer Kombination aus Inputs, Gruppen- und Einzelübungen wird das Verhältnis von Mensch, Natur und Architektur analysiert. Dabei wird es zunächst darum gehen, geläufige Kategorien zu hinterfragen, ungewohnte Perspektiven einzunehmen und neue Erzählungen zu erproben. Danach werden spezifische soziale und ökologische Beziehungen einzelner Objekte / Materialien in den Fokus genommen und in Teamarbeit untersucht. Dabei wird sowohl kritisch zurückverfolgt, wo die „Dinge“ herkommen als auch spekulativ in die Zukunft geblickt, wohin sie gehen. Das Ziel ist, Architektur in seinen sozio-ökologischen Verflechtungen zu begreifen und kritisch die Handlungsmacht – die Entscheidungen und Spielräume – der Architektur zu reflektieren.