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Technische Gebäudeausrüstung (Vertretungsprofessur)

Prof. Ing. Dirk Krutke Architekt

TEAM

Dirk Krutke studierte nach seiner Ausbildung zum Bauzeichner bei der Bilfinger+Berger Bau AG zunächst Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin. Sein Studium finanzierte er sich als freiberuflicher Bauzeichner für Berliner Architekturbüros. Diese Arbeit veranlasste ihn sein Studium neu auszurichten und er wechselte zum Studiengang Architektur an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Nach 4 Jahren in Cottbus wechselte er an die Universität der Künste Berlin, wo er sein Studium von vorne begann und mit dem Diplom „sehr gut“ abschloss.

Berufserfahrungen sammelte er während des Studiums seit 1996 mit seinem eigenen freiberuflichen Planungs- und Bauleitungsbüro für diverse Berliner Büros. Direkt nach seinem Abschluss gründete er das Planungsbüro KOMBINAT BAU+DESIGN, welches er zwei Jahre später mit Eintritt in die Architektenkammer als vollwertiges Architekturbüro weiterführte.

Seit 2016 lehrte er in diversen Lehraufträgen an der BEUTH Hochschule für Technik in den Studiengängen Architektur und Master Planung nachhaltiger Gebäude sowie an der hochschule 21 in den dualen Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen Bau und Immobilien.

Zwischenzeitlich war er Dozent an der BEUTH Hochschule Berlin am Labor für Bausanierung und Energieeffizienz und lehrte die Module Energie und Technik für Gebäude 1+2, Bauschäden und Vergabepraxis sowie im Master PNG das Modul Kostenkontrolle und LCC.

Im Jahr 2013 absolvierte er erfolgreich den Zertifizierungslehrgang Erkennen und Bewerten von Bauschäden der IHK. 2019 wurde er in Brandenburg in die Liste der eingetragenen Brandschutzplaner eingetragen und seit 2020 ist er DGNB Consultant.

April 2020 bis Oktober 2022 war er Gastprofessor an der BTU Cottbus-Senftenberg und leitete das Fachgebiet Bauwirtschaft.

Seit Oktober 2022 ist er Vertretungsprofessor für Technische Gebäudeausstattung (TGA) an der HCU in Hamburg

Reeva Al-Asaadi ist in München aufgewachsen und hat nach Absolvieren des Abiturs in 2018 ihr Architekturstudium an der Technischen Universität Darmstadt angefangen und mit dem Bachelor of Siences abgeschlossen. Während des Studiums konnte sie als Nachhilfelehrerin für die Fächer Mathematik und Englisch sowie als Werkstudentin in einer Projektgesellschaft erste Berufserfahrungen sammeln. Unmittelbar nach ihrem Hochschulabschluss in 2021, zog sie für das Master-Studium nach Hamburg um. Nun studiert sie Architektur im Master an der HafenCity Universität und ist im Fachgebiet Technische Gebäudeausrüstung als Tutorin tätig.


PUBLIKATIONEN

ISBN: 978-3-89986-383-3

Erscheinungsjahr: 2022

Einband: Broschiert

Abbildungen: 70 Skizzen

Format: 14,8 × 21 cm

Verlag: av edition


LEHRE IM BACHELOR ARCHITEKTUR

Das Modul Gebäudetechnik I findet in der Regel im 3. Semester des Bachelorstudiums der Architektur statt. In diesem Modul beschäftigen wir uns mit der Ver- und Entsorgung von Gebäuden. Dabei werden wir für jedes Medium auch den Fragen der Nachhaltigkeit widmen. Wasserknappheit ist keine Utopie mehr. Daher muss die Mehrfachnutzung von Trinkwasser durch Grauwassersysteme genauso wie die kontrollierte Nutzung von Regenwasser Thema der Planung sein. Genauso wichtig wie Wasser ist für ein Gebäude der Strom. Auch dieser rutscht immer weiter in den Fokus der Nutzer. Daher ist die Stromgewinnung in und am Gebäude natürlich Thema des Semesters. Ressourcenschonung ist eine ebenso wichtige Aufgabe der Architektur wie die gute Gestaltung.

Gebäudetechnik II im Bachelorstudiengang findet in der Regel im 4.Semester statt und ist eine logische Fortführung der Gebäudetetchnik I. In diesem Modul beschäftigen wir uns mit den Themen Energie, Bilanz, Heizung, Lüftung und Sommerlicher Wärmeschutz. Die Semesterleistung wird als konzeptionelle Bearbeitung am parallel stattfindenden Entwurf durchgeführt und integrativ gelehrt, erarbeitet und präsentiert.

Frei nach Brian Cody´s Buchtitel möchte ich in diesem Modul zusammen mit den Studierenden die Möglichkeiten der Simulation im Entwurfsprozess erkunden. Um sinnvoll Verbräuche oder Luftströmung sowie Lasten im und am Gebäude simulieren zu können, müssen wir dreidimensional entwerfen und teilweise benötigen wir auch BIM. Daher beginnen wir das Modul mit einer Einführung in die für uns relevanten Teile von BIM in der aktuell an der HCU meistverwendeten Software, ArchiCAD. Aber auch Rhino und Sketchup können uns in frühen Phasen des Entwurfs bereits sehr weit helfen. Die Möglichkeiten dieser Tools sehen wir uns auch an. Wir werden uns Energiesimulation in Grasshopper, 3D-Modelling im Virtuellen Raum mittels VR-Headset in VR-Sketch ansehen. Dann werfen wir innen Blick in die Möglichkeiten der Plattform unabhängigen Onlinetools wie Caala und covetool. Und schließlich erhalten wir eine Einführung in das BIM HVAC-Tool vom Entwickler Tian selber. Alle diese tools wollen wir aus der Sicht der entwerfenden Architekten betrachten und auf ihre Brauchbarkeit im Entwurfsprozess hin prüfen. Als Semesterleistung möchte ich von jedem Teilnehmer eine animierte Simulation mittels des HVAC-Tools an einem eigenen Entwurf sehen.


LEHRE IM MASTER ARCHITEKTUR

Das Verständnis der Technik und der Physik sind die Grundlagen nicht nur für eine funktionierende Baukonstruktion, sondern vor allem für eine nachhaltige Ressourcen schonende Architektur. In diesem Modul werden wir uns daher vor allem mit alternativen Lösungen zur Energieeinsparung aber auch Technikvermeidung beschäftigen. Sinnvoll konzipierte Gebäude benötigen keine Kühlung. Die Verringerung von Wärmeverlusten spart mehr Energie als die Installation hocheffizienter Heizungen. Anhand von Best Practice Beispielen werden wir solche Konzepte analysieren um dann als Belegarbeit für Bestandsgebäude Modernisierungskonzepte zu erarbeiten. Wie viel Verbesserung der Hülle ist sinnvoll? Was ist ein Erntefaktor? Welche alternative Technik macht im Gebäudebestand Sinn? Diese Fragen sollen am Ende beantwortet werden.

WS 2022/23 NEUE FERNWÄMRE HAMBURG

Hamburg gehört zu den Städten in Deutschland mit der am besten ausgebauten Fernwärmeversorgung. In Hamburg werden rund 500.000 Wohnungen mit ca. 4.000 GWh Wärmeenergie versorgt. Dabei ist zum einen zu bedenken, dass dabei jährlich 256.000 kg CO2 in die Atmosphäre imitiert werden. Zum anderen steht Hamburg wie auch andere Großstädte vor der Frage, woher die Wärme in der Zukunft kommt, sollten wir die Kohleverstromung endgültig einstellen. Windräder und Photovoltaik produzieren erst einmal keine Raumwärme. Daher möchte ich gemeinsam mit den Studierenden diese Frage erforschen. Wir werden uns mit alternativen Systemen wie Kaltnetze oder der Frage der Netz Resilienz durch einen sinnvollen Mix aus erneuerbarer Energiegewinnung und Saisonaler Speicher erforschen. Fragen der Netzsolidarität interessieren mich hier genauso wie die der Technologien, die städtebaulicher und architektonischer Integration und Dimensionierung für ein nachhaltiges zukunftsfähiges Stadtnetz.

Kontakt

dirk.krutke(at)hcu-hamburg.de
+49 40 428 27 -4030

Raum 4.026
Henning-Voscherau-Platz 1
20457 Hamburg

Sprechstunde

Sprechstunde in der Vorlesungszeit:

Di. 14:00-16:00 und nach Vereinbarung

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