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Kulturtheorie und kulturelle Praxis

Die transdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst ist Forschungsschwerpunkt der Professur Kulturtheorie und kulturelle Praxis. Die Bereiche Kulturtheorie/Philosophie, Kunst (performing arts) und Gesellschaft (kulturelle Praxis) werden mit dem Ansatz der künstlerischen Forschung analysiert. Sie verbinden Theorie und Praxis, indem eigene Forschungsprozesse in verschiedenen Formaten und Medien transparent gemacht werden. Visuelle, auditive, physische oder taktile Darstellungsformen stehen somit nicht mehr nur illustrativ zum Text, sondern werden zu einem autonomen Ausdruck der Forschung.

Das wissenschaftlich-künstlerische Graduiertenkolleg „Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste“ erforscht, was in der heutigen Zeit Demokratie im gesellschaftlichen Erleben ausmacht. Dabei geht es weniger um die offiziellen politischen Bühnen als um neue Formen von Versammlung und Teilhabe. Zentral ist die Frage, was gesellschaftlich überhaupt zum Thema gemacht werden kann und in welchen Foren die Themen des gesellschaftlichen Zusammenlebens verhandelt werden. Das Graduiertenkolleg wird gefördert von der Forschungs- und Wissenschaftsstiftung Hamburg.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Komplizen sind im positiven wie im negativen Sinne Verbündete. Menschen, die gemeinsam, eng miteinander verflochten zur Tat schreiten. Mittäterschaft ist nicht nur eine zeitgemäße, sondern auch eine äußerst produktive Form des temporären Zusammenschlusses. Das von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) Bern geförderte Forschungsprojekt untersucht Komplizenschaft als kollektive Arbeits- und Interaktionsform in ihrer Ambivalenz sowohl in der Kunst als auch in anderen (kreativen) Arbeitsbereichen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Ein interdisziplinäres Team mit VertreterInnen aus Kunst, Stadtplanung, Kulturwissenschaft und Architektur erforscht die Rolle von Kunst im öffentlichen Raum an städtischen Achsen in Luzern und Zürich. Im Zentrum des an der Hochschule Luzern Kunst & Design und der Zürcher Hochschule der Künste Zürich (ifcar) angesiedelten Projekts, stehen Nutzungskonflikte zwischen Verkehr, Raumnutzenden und Gewerbe. Die Rolle künstlerischer Praktiken zur Veränderung der Raumwahrnehmung und soziale Integration sind zentral. Gemeinsam werden Arbeitstools für die stadtplanerische Praxis entwickelt. Projektpartner sind: Tiefbauamt der Stadt Zürich, Stadt Luzern (Abteilung Stadtentwicklung), die AG KiÖR Stadt Zürich und Heller Enterprises. Gefördert wird das Projekt durch die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) Bern, Projektbeginn Juni 2012.