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Baumrigolen Workshops

Häufige Fragen

Ja, in vielen Situation sollte dies der Fall sein. Im ersten Standjahr sind diese Bewässerungshilfen bestimmt nicht schlecht, um zu gewährleisten, dass die benötigten Wassermengen an die Bäume kommen.

Ab dem 2. Jahr sollten die Gehölze bereits ausgewurzelt sein und so der Aktionsradius der Hilfen nicht mehr ganz dem entsprechen wo das Wasser eigentlich hin soll. Dennoch könnten diese Bewässerungshilfen weiterhin bei Bedarf verwendet werden.  

Wenn sich die Gehölze am Standort gut entwickeln können die Hilfen ab dem 3. Jahr entfernt werden, wenn weiterhin die Möglichkeit besteht weiterhin größere Wassermengen in den Baumstandort einzubringen. 

Bei Bäumen im 3. Jahr können jedoch auch schon größere Wassermengen bei weiteren Intervallen zwischen den einzelnen Gängen sinnvoll sein, weshalb ein verbleiben der Hilfen durchaus Vorteile bringen kann, um viele Hundert Liter mit einmaligen Anlaufen zu geben. Alleebäume in kleinen Baumscheiben, Gehölze in wassergebunden Decken, in Gefällelagen können auch noch im 3. Jahr und auch darüber hinaus profitieren.

Es gibt für den praktischen Einsatz keine marktreifen Monitoring Sets für Straßenbäume.

Die Produkte die eingesetzt werden (Sensoren, Datenlogger, Wetterstationen, DSL-Übertragung, Kontrollschächte) entstammen v.a. dem Einsatzgebiet des Produktionsgartenbaus (Erdbeeren, Spargel u.a.), wo die Bewässerungssteuerung seit jeher einen höheren Stellenwert genießt als in der kommunalen Baumpflege.

Kollegen von Arbor revital haben im Frühjahr 2021 erstmalig Temperatursensoren in „normalen" Berliner Baumscheiben mit einer Abdeckung aus mineralischem Mulch Granitschotter 8-16mm eingebaut und diese mit einer Unterpflanzung mit Stauden mit dem gleichen Mulchmaterial verglichen.

Tendenziell wird davon ausgegangen, dass sich ein Baumrost aus Metall bei starker Sonnenexposition stark erhitzt und gegenüber Granitschotter kaum Vorteile bringt.

Vegetation (Rasen, Stauden, Wildblumen) sollte gegenüber diesen Materialien (Metall und Stein) hinsichtlich der Hitzeentwicklung am Stammfuß Vorteile bringen. 

Bei guter Wasserversorgung kann die Hitzeverträglichkeit zunehmen, da die physiologische Amplitude weiter ausgeschöpft werden können als bei Trockenstress. 

Hier kann auf die ZTV-Vegtra MÜ verwiesen werden, die das Thema stärker verfolgen. Jedoch bestehen sowohl für die FLL als auch die Vegtra MÜ deutlichen Handlungsbedarf. 

Es gibt skandinavischen Ansätze mit dem großen Stützkörner, die jedoch viel Platz benötigen. Oder freitragenden überbaubaren Systemen aus Metall oder aus Kunststoff, die jedoch in der Erstfinanzierung teurer sind.