--------------------
  • Bachelor
  • Architektur
  • Bauingenieurwesen
  • Geodäsie und Geoinformatik
    • ----------
    • Profil
    • Geschichte
    • Berufsfelder
    • Bewerbung
    • Aufbau und Lehrinhalte
    • Weitere Infos
    • Stundenpläne | Termine
    • Prüfungsordnungen
    • Anträge | Anleitungen | Merkblätter
    • Nebenfach Geoinformatik
    • Abschlussarbeiten
    • Ansprechpartner | Gremien
    • Organisation
    • Veranstaltungen
    • ProfessorInnen
    • MitarbeiterInnen
    • Kontakt
    • Förderverein
    • Instrumentenausleihe
    • ----------
  • Stadtplanung
  • Kultur der Metropole
  • Fachübergreifende Studienangebote
  • eLearning
  • Lehrkooperationen
  • Jobs
  • Weiterbildung
  • Studierendenvertretung
--------------------

Geschichte der Hamburger Geodäsie und Geoinformatik

Mit dem Sommersemester 1941 begannen an der „Bauschule der Hansestadt Hamburg" die ersten Studierenden mit dem „ordentlichen" Studium des Vermessungswesens. Eingerichtet wurde der Studiengang auf Vorschlag der Vermessungsbehörde und der öffentlich bestellten Vermessungsingenieure mit Erlass des Reichsministeriums für Wissenschaft; er war damit den beiden Abteilungen „Hochbau „ und „Tiefbau" der Bauschule zugeordnet. Der 3semestrige Studiengang begann mit sechs Studierenden.

Seit 1876 war die Hamburger Bauschule zusammen mit dem Museum für Kunst und Gewerbe am Steintorplatz untergebracht. Wegen Raumnot zog die Vermessungsabteilung vorübergehend in die ehemalige Gewerbeschule in der Repsoldstraße, 1967 konnte sie in die Räume des Neubaus in der City Nord (Hebebrandstraße) einziehen.

1970 wurden mit dem Fachhochschulgesetz 13 verschiedene Ausbildungsgänge als Fachbereiche, darunter auch das Vermessungswesen, zur Fachhochschule Hamburg zusammengefasst. 1977 erhielt der Fachbereich Vermessungswesen eine neue Prüfungsordnung mit studienbegleitender Vorprüfung, dem Hauptpraktikum zwischen dem 4. und 5. Theoriesemester, Fachprüfungen und Diplomarbeit. Mit gleicher Prüfungsordnung wurden die drei Vertiefungsrichtungen „Ingenieurvermessung", „Ingenieurphotogrammetrie" und „Liegenschafts- und Planungswesen" eingeführt. Das Studium dauerte somit 6 Theoriesemester plus 2 Monate für die Anfertigung der Diplomarbeit und 1 Praxissemester.

Im Wintersemester 1985/86 wurde das Konsekutivstudium „Hydrographie" eingeführt, das in drei zusätzlichen Semestern zum Abschluss als „Vermessungsingenieur und Hydrograph" führt. Damit war der Fachbereich Vermessungswesen der Fachhochschule Hamburg der einzige Fachbereich in Deutschland, der das Studium der Seevermessung ermöglichte und den Absolventen dieses Studiengangs den international anerkannten Abschluss als Hydrograph mit dem höchsten Grad, dem Level A, verleihen konnte.

Im Jahr 2000 genehmigte die Behörde für Wissenschaft und Forschung eine neue Prüfungs- und Studienordnung. Sie weist ein 8-semestriges Studium auf, dessen Lehrinhalte vollständig neu erarbeitet und den aktuellen Anforderungen in der Berufswelt angepasst wurden. Gleichzeitig mit dieser Studienreform erfolgte die Umbenennung in „Fachbereich Geomatik“ bzw. Diplom-Studiengang „Geomatik“, womit die gestiegene Breite  des Lehrangebotes deutlich gemacht wird. Der Fachbereich Geomatik war der kleinste Fachbereich der Fachhochschule Hamburg (ab 2001 umbenannt in „Hochschule für Angewandte Wissenschaften“, HAW) mit 16 Professorenstellen, konnte aber eine stetig steigende Zahl Studierender zwischen 1975 (240) und 1997 (404) vermelden.

2006 wurde der Fachbereich Geomatik der HAW durch politischen Beschluss der neu gegründeten HafenCity Universität Hamburg (HCU) angegliedert. Anfangs organisierte sich die Geomatik in einem eigenständigen Department, ab 2009 wurden diese disziplinären Strukturen an der HCU durch innovative, interdisziplinär aufgestellte Education und Research Schools abgelöst. In Anlehnung an die europäische Bologna-Studienreform wurden auch an der HCU neue universitäre  Geomatik-Studiengänge konzipiert, die nach 6 bzw. 4 Semestern zu einem Bachelor- oder Master-Abschluss führen.

Die Studiengänge Geomatik haben sich zum Oktober 2016 in Geodäsie und Geoinformatik, wie es an deutschen Universitäten üblich ist, umbenannt, auch um der wissenschaftlichen Ausrichtung mehr Rechnung zu tragen.

[Ausführlichere Darstellung der Geschichte…]