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24.05.2015

Führung City-Hof: Von der strahlenden Nachkriegsarchitektur zum Schandfleck

Ort: Treffpunkt: Arno-Schmidt-Platz, Eingang Zentralbibliothek Hühnerposten, 20097 Hamburg,
Zeit: 11:00 - 13:00
Veranstalter: Initiative City-Hof

Am Sonntag, den 24.05.2015 gibt es die Möglichkeit einen 'Blick hinter die grauen Fassaden’ der einst strahlenden Nachkriegsmoderne, der City-Hof Häuser am Hamburger Hauptbahnhof zu werfen. Die TeilnehmerInnen der Führungen erfahren, was dieses Bauwerk zu einem bedeutenden Kulturdenkmal macht und wie die ehemals hell leuchtenden Gebäude zu ihrem grauen Kleid gekommen sind.

Nur einen Steinwurf vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt, wurden 1956-1958 unter Federführung des Architekten Rudolf Klophaus am Klosterwall vier Hochhäuser mit verbindenden Zwischentrakten und Ladenpassage errichtet. Ursprünglich zierten helle quadratische LECA-Platten die Fassaden des Ensembles, wodurch sich der City-Hof nicht nur durch seine städtebauliche Gestalt stark von seinen Nachbarn im Kontorhausviertel in der Hamburger Altstadt abhob.

Die Denkmalwürdigkeit dieses Gebäudekomplexes ist umstritten. Öffentlichen Bezeichnungen als „Schandfleck“ oder als „städtebaulicher Fehler“ steht eine fachlich begründete Bewertung als Baudenkmal gegenüber. Jüngst hat sich der Internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) und der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) mit einem offenen Brief an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg gewandt, in dem sie dem Senat dringend eine Entscheidung für die erhaltende Bestandsentwicklung des City-Hofes empfehlen.  

Die Führungen zum City-Hof finden zweimal im Monat statt. Die nächsten Termine und weitere Informationen finden Sie hier.

Die Führung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt: fuehrungen(at)city-hof.org

Veranstalter: Initiative City-Hof
E-Mail:
19.05.2015

Die Orte der Makers - Sozialraumfiguren im Spannungsfeld zwischen Urban Production und Postwachstumsökonomien

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 150 ,
Zeit: 18:15 - 20:30
Veranstalter: HCU Hamburg, HafenCity GmbH

Vortrag von Dr. Bastian Lange (Mitglied des Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung, HU Berlin und Geschäftsführer Multiplicities Berlin) im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "HafenCity Lectures: Kultur und Konsum".

Kommentar: Inga Wellmann, Kulturbehörde Hamburg

Während innerstädtische Kulturorte einem technologisierten Kulturkonsum durch ihre Eventisierung zu trotzen versuchen, zeigen sich an anderen Stellen Auflösungsprozesse der klassischen Produzenten-Konsumenten-Konstellation.
Konsumenten werden als Co-Produzenten kultureller Güter aktiviert und in den Herstellungsprozess direkt einbezogen. Welchen Charakter tragen solch produzierte Güter? Welche Orte befördern/verhindern eine solche kulturelle Praxis? Und welches Potenzial bietet diese für die städtische Entwicklung?

Die interdisziplinär ausgerichtete Vortragsreihe, bringt Kulturschaffende, StadtentwicklerInnen, Studierende und Lehrende in einen Dialog um die inhaltlichen und strukturellen Rahmungen für neue kulturelle und gesellschaftliche Versammlungsorte zu diskutieren, die eine zeitgemäße Urbanität erzeugen, Austausch ermöglichen und das Kreativpotenzial verschiedener Bevölkerungsgruppen stärken. Hierbei stehen die Produktionspraktiken von kultureller Praxis und Stadtentwicklung sowie ihrer zentralen Begriffe im Fokus.

Ohne Voranmeldung. Eintritt ist frei.

Kontakt: katharina.boettger(at)hcu-hamburg.de

Download: Flyer

Veranstalter: HCU Hamburg, HafenCity GmbH
E-Mail:
18.05.2015

Architektur-Visionen # 2 - Gebaute Architekturutopien

Ort: Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg,
Zeit: 19:00 - 21:00
Veranstalter: dokART // Metropolis Kino

Als Beitrag zum 8. Hamburger Architektur Sommer zeigen wir an sechs Abenden im Mai, Juni und Juli 2015 im Metropolis Kino Hamburg die Filmreihe ›Architektur-Visionen‹. Die ausgewählten Filme fokussieren thematisch auf Architekturvisionen des 20. und 21. Jahrhunderts – auf tatsächlich gebaute, imaginierte, gescheiterte, funktionierende und umfunktionierte. Es werden sowohl historische als auch zeitgenössische Arbeiten gezeigt, die sich ihrem Gegenstand aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Ansätzen nähern, vom dokumentarischen Langfilm über das Künstlervideo bis hin zum Animationsfilm.

Architektur-Visionen # 2: Von Kyoto nach Berlin reichen die gebauten Architekturutopien, die im Zentrum der Filme »Beyond Metabolism« (R: Gaus/Sattel D 2014) und »Synthese – Die große Rundfunksendung« (R: Hellwig DDR 1957) stehen. Zwischen Zweckmäßigkeit und Ästhetik changieren die gebauten Träume einer Architektur – die noch heute die Visionen bestimmt?


Die Reihe Architektur-Visionen ist kuratiert von Janina Kriszio, Cornelia Lund und Vanessa Weber // dokART.

Weitere Information

Veranstalter: dokART // Metropolis Kino
E-Mail:
18.05.2015

Vortrag fällt aus! Die Ordnung der Reproduktion(-smedizin). Kulturanthropologische Perspektiven auf Praktiken und ‚biomentality‘

Ort: Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Raum 221 (ESA 1) im Ostflügel,
Zeit: 18:15 - 19:45
Veranstalter: HCU Hamburg, Universität Hamburg, Helmut Schmidt Universität

Bitte beachten Sie: Der Vortrag von Prof. Dr. Stefan Beck fällt wieder aus!

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Beck (Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin) im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung "BioGovernance: Neue bio-, gen- und informationstechnische Entwicklungen als Regulierungsherausforderung"

Neue bio-, gen- und informationstechnische Entwicklungen verändern die Gesellschaft und gesellschaftliche Praktiken mit zunehmender Dynamik. Die künstliche Befruchtung außerhalb des Körpers mit anschließender Einpflanzung der befruchteten Eizelle ist vor gerade einmal 35 Jahren als eine ambivalente Revolution der Fortpflanzung heftig diskutiert worden. Heute erscheint sie als eine gängige Methode. Dabei zeigt der Blick auf andere Länder, wie weit dies im Kontext einer schnell wachsenden reproduktionsmedizinischen Industrie reicht: Samenbanken und „Social Freezing“ (Einfrieren von Eizellen zwecks späterer Schwangerschaft), Eizellspenden oder Leihmutterschaften gehören mittlerweile ebenso zur Praxis wie die Präimplantationsdiagnostik.

Aber auch andere Entwicklungen werfen grundlegende gesellschaftliche Fragen auf. Ein Beispiel ist die immer häufiger praktizierte ästhetisch-chirurgische oder biotechnische (Selbst-)Gestaltung des Menschen nach Maßgabe von Schönheits- oder Perfektionsvorstellungen. Nicht zuletzt rückt der Fortschritt der Informations- und Maschinentechnik Roboter mit „menschlichen“ Zügen und umgekehrt Menschen mit hochleistungsfähigen Prothesen oder chipgesteuerten Gehirnfunktionen in greifbare Nähe.

Die vom Hamburg Center for Bio-Governance organisierte, interdisziplinäre Ringvorlesung dreht sich darum, wie man neue bio-, gen- und informationstechnische Entwicklungen angemessen erfassen kann, welch fundamentalen Herausforderungen mit ihnen verbunden sind und wie man sie angemessen regulieren kann. Im Konzept der Bio-Governance werden die Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen zusammengeführt, damit eine sachgerechte Regulierung möglich wird.

Kontakt: Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HafenCity University Hamburg, Q-Studies
E-Mail: regula.burri@hcu-hamburg.de

Download: Flyer
Weitere Informationen: www.bio-governance.uni-hamburg.de

Veranstalter: HCU Hamburg, Universität Hamburg, Helmut Schmidt Universität
E-Mail:
10.05.2015

Führung durch den City-Hof

Ort: Treffpunkt: Arno-Schmidt-Platz, Eingang Zentralbibliothek Hühnerposten, 20097 Hamburg,
Zeit: 15:00 - 16:00
Veranstalter: Initiative City-Hof

Am Sonntag, den 10.05.2015 gibt es erneut die Möglichkeit einen 'Blick hinter die grauen Fassaden’ der einst strahlenden Nachkriegsmoderne, der City-Hof Häuser am Hamburger Hauptbahnhof zu werfen. Die TeilnehmerInnen der Fu?hrungen erfahren, was dieses Bauwerk zu einem bedeutenden Kulturdenkmal macht und wie die ehemals hell leuchtenden Gebäude zu ihrem grauen Kleid gekommen sind.

Nur einen Steinwurf vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt, wurden 1956-1958 unter Federführung des Architekten Rudolf Klophaus am Klosterwall vier Hochhäuser mit verbindenden Zwischentrakten und Ladenpassage errichtet. Ursprünglich zierten helle quadratische LECA-Platten die Fassaden des Ensembles, wodurch sich der City-Hof nicht nur durch seine städtebauliche Gestalt stark von seinen Nachbarn im Kontorhausviertel in der Hamburger Altstadt abhob.

Die Denkmalwürdigkeit dieses Gebäudekomplexes ist umstritten. Öffentlichen Bezeichnungen als „Schandfleck“ oder als „städtebaulicher Fehler“ steht eine fachlich begründete Bewertung als Baudenkmal gegenüber. Jüngst hat sich der Internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) und der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) mit einem offenen Brief an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg gewandt, in dem sie dem Senat dringend eine Entscheidung für die erhaltende Bestandsentwicklung des City-Hofes empfehlen.  

Die Führungen zum City-Hof finden zweimal im Monat statt. Die nächsten Termine und weitere Informationen finden Sie hier.

Die Führung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt: fuehrungen(at)city-hof.org

Veranstalter: Initiative City-Hof
E-Mail:
05.05.2015

"Third Spaces"

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 150 ,
Zeit: 18:15 - 20:30
Veranstalter: HCU Hamburg, HafenCity GmbH

Vortrag von Jorg Sieweke (Assistant Professor Landscape Architecture, University of Virginia)  im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "HafenCity Lectures: Kultur und Konsum".

Kommentar: Dr. Babette Peters, Direktorin designxport hamburg

Während innerstädtische Kulturorte einem technologisierten Kulturkonsum durch ihre Eventisierung zu trotzen versuchen, zeigen sich an anderen Stellen Auflösungsprozesse der klassischen Produzenten-Konsumenten-Konstellation.
Konsumenten werden als Co-Produzenten kultureller Güter aktiviert und in den Herstellungsprozess direkt einbezogen. Welchen Charakter tragen solch produzierte Güter? Welche Orte befördern/verhindern eine solche kulturelle Praxis? Und welches Potenzial bietet diese für die städtische Entwicklung?

Die interdisziplinär ausgerichtete Vortragsreihe, bringt Kulturschaffende, StadtentwicklerInnen, Studierende und Lehrende in einen Dialog um die inhaltlichen und strukturellen Rahmungen für neue kulturelle und gesellschaftliche Versammlungsorte zu diskutieren, die eine zeitgemäße Urbanität erzeugen, Austausch ermöglichen und das Kreativpotenzial verschiedener Bevölkerungsgruppen stärken. Hierbei stehen die Produktionspraktiken von kultureller Praxis und Stadtentwicklung sowie ihrer zentralen Begriffe im Fokus.

Ohne Voranmeldung. Eintritt ist frei.

Kontakt: katharina.boettger(at)hcu-hamburg.de

Download: Flyer

Veranstalter: HCU Hamburg, HafenCity GmbH
E-Mail:
04.05.2015

Biopolitik: Leben, Recht und Staatlichkeit. Eine politikwissenschaftliche Perspektive auf Biogovernance

Ort: Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Raum 221 (ESA 1) im Ostflügel,
Zeit: 18:15 - 19:45
Veranstalter: HCU Hamburg, Universität Hamburg, Helmut Schmidt Universität

Vortrag von Dr. Ingrid Metzler (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien) im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung "BioGovernance: Neue bio-, gen- und informationstechnische Entwicklungen als Regulierungsherausforderung"

Neue bio-, gen- und informationstechnische Entwicklungen verändern die Gesellschaft und gesellschaftliche Praktiken mit zunehmender Dynamik. Die künstliche Befruchtung außerhalb des Körpers mit anschließender Einpflanzung der befruchteten Eizelle ist vor gerade einmal 35 Jahren als eine ambivalente Revolution der Fortpflanzung heftig diskutiert worden. Heute erscheint sie als eine gängige Methode. Dabei zeigt der Blick auf andere Länder, wie weit dies im Kontext einer schnell wachsenden reproduktionsmedizinischen Industrie reicht: Samenbanken und „Social Freezing“ (Einfrieren von Eizellen zwecks späterer Schwangerschaft), Eizellspenden oder Leihmutterschaften gehören mittlerweile ebenso zur Praxis wie die Präimplantationsdiagnostik.

Aber auch andere Entwicklungen werfen grundlegende gesellschaftliche Fragen auf. Ein Beispiel ist die immer häufiger praktizierte ästhetisch-chirurgische oder biotechnische (Selbst-)Gestaltung des Menschen nach Maßgabe von Schönheits- oder Perfektionsvorstellungen. Nicht zuletzt rückt der Fortschritt der Informations- und Maschinentechnik Roboter mit „menschlichen“ Zügen und umgekehrt Menschen mit hochleistungsfähigen Prothesen oder chipgesteuerten Gehirnfunktionen in greifbare Nähe.

Die vom Hamburg Center for Bio-Governance organisierte, interdisziplinäre Ringvorlesung dreht sich darum, wie man neue bio-, gen- und informationstechnische Entwicklungen angemessen erfassen kann, welch fundamentalen Herausforderungen mit ihnen verbunden sind und wie man sie angemessen regulieren kann. Im Konzept der Bio-Governance werden die Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen zusammengeführt, damit eine sachgerechte Regulierung möglich wird.

Kontakt: Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HafenCity University Hamburg, Q-Studies
E-Mail: regula.burri@hcu-hamburg.de

Download: Flyer
Weitere Informationen: www.bio-governance.uni-hamburg.de

Veranstalter: HCU Hamburg, Universität Hamburg, Helmut Schmidt Universität
E-Mail:
28.04.2015

Healing Architecture - Bauen für die Gesundheit

Ort: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Haus N 30.b,
Zeit: 18:30 - 20:00
Veranstalter: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Vortrag von Stefanie Matthys (Dipl.-Ing. Architektur, Technische Universität Berlin) im Rahmen der Vorlesungsreihe: [wände].

Vortragsreihe zu Wahnsinn, Psychiatrie und Raum

Der seit mehreren Jahren in den Geistes- und Kulturwissenschaften kursierende „spatial turn“ wirft auch im Bereich der Medizingeschichte wichtige Fragen nach der Bedeutung und den Implikationen von Räumen für Krankheit und Gesundheit, für Behandlung und Therapie auf. Wie wirken Räume auf unser Wohl- oder Unwohlsein? Wie kann durch die Gestaltung eines Raumes auf unser Befinden Einfluss genommen werden? Ist Kranksein (auch) eine räumlich geprägte Erfahrung? Und kann eine entsprechende Gestaltung von Räumen den Heilungsprozess unterstützen?

Aktuell werden entsprechende Ansätze, die sich mit den Wirkungen räumlicher Aspekte (Licht, Farbe, Geruch etc.) in Gesundheitsbauten beschäftigen, unter dem Forschungsbegriff „healing architecture“ zusammengefasst. Die Vortragsreihe nimmt eine historische Perspektivierung dieses Themas vor und konzentriert sich dabei auf psychiatrische Räume. An konkreten Beispielen (die Stadt, der Garten, das Schiff, die Anstalt) beleuchten die einzelnen Vorträge das Verhältnis von Psychiatrie und Raum, wie auch die Wechselwirkungen von Krankheit, Raum und Therapie und zeigen, dass das Konzept der "heilenden Architektur" bereits die Psychiater des frühen 19. Jahrhunderts beschäftigte.

Kontakt: Dr. Monika Ankele, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, m.ankele(at)uke.de

Veranstalter: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
E-Mail:
27.04.2015

Ein Ort stört: Der Planungsprozess der Gedänkstätte am ehemaligen Hannoverschen Bahnhof in der HafenCity

Ort: Uni Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal J,
Zeit: 18:00 - 20:00
Veranstalter: Uni Hamburg

Vortrag von Sina Sauer, M.A. Volkskunde/Kulturanthropologie im Rahmen der Vortragsreihe "Andocken. Eine Hansestadt und ihre Kultur(en): Hamburg global und lokal: Gestaltungsräume - Denkräume - Aktionsräume".

Die Ringvorlesung widmet sich Hamburg als Bezugspunkt unterschiedlichster kultureller Praktiken und Gestaltungsmöglichkeiten im städtisch-urbanen, im metropolitanen und im globalen Raum. Das Themenspektrum umfasst einen Zeitraum vom 18. -20. Jahrhundert Patriotischen Gesellschaft) über Stadtplanung und Stadtgestaltung (Wasserbau, Staatskrankenanstalt Langenhorn, Parkfriedhof Ohlsdorf, Hannoverscher Bahnhof) bis zu Orten des kulturellen Lebens (Schauspielhaus).

Die Expertinnen und Experten zeigen den funktionellen Wandel urbaner Räume auf und gehen der Wahrnehmung dieser Veränderungen nach; sie beleuchten Projekte herausgehobener Akteure (Büsch, Sieveking, Oelsner, Schumacher, Piscator). Hamburg wird so als kultureller, historisch wandelbarer Aushandlungsort komplexer Politiken und Interessen sichtbar.

Kontakt: Dr. Johanna Meyer-Lenz, Historisches Seminar, Uni Hamburg
E-Mail: j.meyer-lenz(at)gmx.net

Veranstalter: Uni Hamburg
E-Mail:
26.04.2015

Führung durch den City-Hof

Ort: Treffpunkt: Arno-Schmidt-Platz, Eingang Zentralbibliothek Hühnerposten, 20097 Hamburg,
Zeit: 15:00 - 16:00
Veranstalter: Initiative City-Hof

Am Sonntag, den 26.04.2015 gibt es erneut die Möglichkeit einen 'Blick hinter die grauen Fassaden’ der einst strahlenden Nachkriegsmoderne, der City-Hof Häuser am Hamburger Hauptbahnhof zu werfen. Die TeilnehmerInnen der Fu?hrungen erfahren, was dieses Bauwerk zu einem bedeutenden Kulturdenkmal macht und wie die ehemals hell leuchtenden Gebäude zu ihrem grauen Kleid gekommen sind.

 

Nur einen Steinwurf vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt, wurden 1956-1958 unter Federführung des Architekten Rudolf Klophaus am Klosterwall vier Hochhäuser mit verbindenden Zwischentrakten und Ladenpassage errichtet. Ursprünglich zierten helle quadratische LECA-Platten die Fassaden des Ensembles, wodurch sich der City-Hof nicht nur durch seine städtebauliche Gestalt stark von seinen Nachbarn im Kontorhausviertel in der Hamburger Altstadt abhob.

Die Denkmalwürdigkeit dieses Gebäudekomplexes ist umstritten. Öffentlichen Bezeichnungen als „Schandfleck“ oder als „städtebaulicher Fehler“ steht eine fachlich begründete Bewertung als Baudenkmal gegenüber. Jüngst hat sich der Internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) und der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) mit einem offenen Brief an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg gewandt, in dem sie dem Senat dringend eine Entscheidung für die erhaltende Bestandsentwicklung des City-Hofes empfehlen.  

 

Die Führungen zum City-Hof finden zweimal im Monat statt. Die nächsten Termine und weitere Informationen finden Sie hier.

Die Führung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt: fuehrungen(at)city-hof.org

Veranstalter: Initiative City-Hof
E-Mail: