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08.11.2017

Tiere im Recht

Ringvorlesung
Ort: HCU Hamburg, Raum 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:45
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg

Vortrag von Jun.-Prof. Dr. Paul Krell, Strafrecht Allgemeiner und Besonderer Teil, Wirtschafts- und Umweltstrafrecht, Bucerius Law School, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Tierisch (gut)" des Studium Generale Netzwerk Nord im Wintersemester 2017/18.

Der Unterschied macht es, in diesem Fall der anthropologische, der für die wissenschaftliche
Deutungshoheit der Tiere zuständig ist. Er folgt der kategorialen Annahme, dass der Mensch auf der einen und das Tier auf der anderen Seite steht (inklusive aller daraus entstehenden Wertungen).
Diese Sichtweise führt dazu, dass fast ausschließlich die zoologischen Disziplinen für die Erforschung in den Blick kamen.

Für die Geisteswissenschaften hingegen standen Tiere lange Zeit nicht auf der Forschungsagenda. Ob als Abbild (z. B. Dürers „Hase“), als akustische Inspiration in der Musik (z. B. Messiaens: „Abîme des oiseaux“) oder als literarisches Subjekt (z. B. Hoffmanns „Kater Murr“) - in der Kunst haben Tiere schon immer ein Zuhause gefunden.
In den letzten zwanzig Jahren änderte sich dies. Die „Culture Animal Studies“ wurden ausgerufen und damit eine neue Tier-Aufmerksamkeit geschaffen. Sie beschäftigen sich mit der seit langem überfälligen Auseinandersetzung. Die Vorlesungsreihe schließt sich dieser Dynamik an und betrachtet das Tier aus den unterschiedlichsten Perspektiven.

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de

Downloads: 
Programm Ringvorlesung
04.11.2017

Nacht des Wissens

Präsentation
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 17:00 - 23:59
Veranstalter: BWFG | HCU Hamburg

Am 4. November ist es wieder soweit: Alle Hamburger Hochschulen und mehr als 50 weitere Wissenschaftseinrichtungen öffnen ihre Türen in der „Nacht des Wissens“  für eine nächtliche Entdeckungstour durch die Wissensmetropole Hamburg! 

Mehr als 20 Programmpunkte erwarten Sie von 17 bis 24 Uhr an der HCU Hamburg, darunter Experimente, Vorträge, Mitmachaktionen und ein Kinder-Programm. Hörsäle, Baulabore und Werkstätten sind an diesem Abend für alle interessierten Besucherinnen und Besucher geöffnet und die Studienprogramme präsentieren spannende Projekte:

Egal ob Wellenexperimente oder Vorlesungen für Kinder, der Brückentest im Baulabor, spannende Führungen samt Experimenten durch die Labore und die Holzwerkstatt, digitale und interaktive Stadtmodelle im CityScienceLab, 3D-Drucker in Aktion oder die Highlights der Jahressausstellung der HCU, in der Studierende ihre Arbeiten und Projekte in Modellen, Plakaten und Installationen den Besucherinnen und Besuchern  präsentieren - die HCU freut sich auf alle experimentierfreudigen und wissenshungrigen Besuchern, ob groß oder klein! 

Der Eintritt zur Nacht des Wissens sowie die Nutzung der speziell eingesetzten Shuttle-Busse ist für Besucherinnen und Besucher kostenlos.

Zum Programm der HafenCity Universität bei der Nacht des Wissens

Aktuelle Programmhinweise:

- Neuer Programmpunkt: "Kalkuliert guter Klang: Akustikprognosen mit Schallteilchen und Computer" um 17.30 Uhr

Neue Uhrzeiten für den "Brückentest im Baulabor": 18-20 Uhr und 21-23 Uhr

- Die Veranstaltungen "Wege ins Ausland für alle" und "Forschung an der HCU Hamburg" entfallen.

Zum Druckschluss des Programmheftes der Nacht des Wissens lagen noch nicht sämtliche Informationen zu den Veranstaltungsräumen vor - aktuelle Informationen zu den Veranstaltungsräumen erhalten Sie daher online oder vor Ort an der HCU.

Veranstalter: BWFG | HCU Hamburg
Ansprechpartner(in): Peter Sitt | HCU-Veranstaltungsmanager
Telefon: +49 (0)40 42827-2731
E-Mail: HCU-Veranstaltungen(at)vw.hcu-hamburg.de
02.11.2017

Preisverleihung des BDA Hamburg Studienpreises 2017 - mit Podiumsdiskussion zum Thema Architektur | Praxis | Ausbildung

Preisverleihung
Ort: HCU Hamburg, Holcim Auditorium, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:30 - 22:00
Veranstalter: Bund Deutscher Architekten und Architektinnen BDA der Freien und Hansestadt Hamburg e. V.

Mit dem 1985 erstmals ausgelobten BDA Hamburg Studienpreis zeichnen der BDA Hamburg und die BDA Stiftung Hamburg studentische Entwurfsarbeiten aus, die in besonderer Weise architektonische und/oder stadtplanerische Qualität zeigen. Er richtet sich an Studierende der Fachrichtung Architektur bzw. Städtebau in den Bundesländern Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie in Hamburg Geborene und soll dazu beitragen, einerseits Signale für die Ausbildung zu setzen und andererseits herausragende Talente der Öffentlichkeit vorzustellen. Das Preisverfahren wird in Kooperation mit dem BDA Mecklenburg-Vorpommern und dem BDA Schleswig-Holstein durchgeführt.

Der 1. Preis ist ein Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro für einen 12-monatigen Praktikumsplatz im
Architekturbüro Herzog & de Meuron in Basel. Als 2. und 3. Preis werden Sachpreise von vitra vergeben. Alle Preisträger/innen erhalten eine Urkunde und können für den Zeitraum von zwei Jahren als außerordentliches Mitglied in den BDA Hamburg berufen werden.

Ausstellung
Die eingereichten Arbeiten werden vom 2. November 2017 an in der BDA Hamburg Galerie
Shanghaiallee 6, 20457 Hamburg
ausgestellt.

Podiumsdiskussion zum Thema Architektur | Praxis | Ausbildung

Prof. Jörg Friedrich, Architekt BDA, pfp architekten BDA, Hamburg
Jonas Käckenmester, Gewinner BDA Studienpreis 2015, HCU Hamburg
Daniel Kinz, Architekt BDA, Gössler Kinz Kerber Kreienbaum Architekten BDA, Hamburg
Ascan Mergenthaler, Architekt BSA, Herzog & de Meuron, Basel
Prof. Bernhard Winking, Architekt BDA, Winking · Froh Architekten BDA, Hamburg

Moderation David Kasparek, Architekturjournalist
Redakteur „der architekt“, Berlin

Preisverleihung BDA Hamburg Studienpreis 2017

Übergabe der Preise durch Daniel Kinz und Prof. Bernhard Winking

Eröffnung der Ausstellung BDA Hamburg Studienpreis 2017
mit anschließendem Umtrunk und persönlichen Gesprächen

Um formlose Anmeldung bis zum 27. Oktober 2017 wird gebeten: info(at)bda-hamburg.de

Veranstalter: Bund Deutscher Architekten und Architektinnen BDA der Freien und Hansestadt Hamburg e. V.
Ansprechpartner(in): Frau Köster
Telefon: 040 / 41 333 10
E-Mail: info(at)bda-hamburg.de

Downloads: 
fileadmin/documents/Universitaet/Veranstaltung/2017/Einladung_Preisverleihung_BDA_Hamburg_Studienpreis_2017.pdf
02.11.2017

Indoor-Ortung: Technologien, Umsetzungen und Erfahrungen

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, Hörsaal 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 16:00 - 18:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Geodäsie und Geoinformatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.
Reihe: Geodätisches Kolloquium

Vortrag von Mathias Pelka, Fachhochschule Lübeck, im Rahmen des "Geodätischen Kolloquiums" im Wintersemster 2017/18  des Studiengangs Geodäsie und Geoinformatik der HCU Hamburg.

Das Geodätische Kolloquium ist eine regelmäßige Veranstaltung der HCU-Geomatik zur Fortbildung der Berufsgruppen Geodäsie und Geoinformatik in Norddeutschland. Veranstalter sind der Deutsche Verein für Vermessungswesen (Bezirksgruppe Hamburg), der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein), die Deutsche Hydrographische Gesellschaft und der Verein zur Förderung der Geomatik an der HCU Hamburg sowie der Studiengang Geomatik an der HCU Hamburg.

Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Vortragenden und Kolleginnen und Kollegen bei einem Umtrunk in geselligem Rahmen ausklingen zu lassen.

Anfahrt / Parkplätze
Da das Parkplatzangebot in der HafenCity begrenzt ist, empfehlen wir die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nehmen Sie die U-Bahn, Linie U4 (Richtung „HafenCity Universität“) und steigen an der Endhaltestelle aus. Dort nehmen Sie den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung.

Veranstalter: HCU Hamburg, Geodäsie und Geoinformatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr.-Ing. Harald Sternberg, HCU Hamburg
Telefon: 040 / 42827-5300
E-Mail: harald.sternberg(at)hcu-hamburg.de
Link: www.hcu-hamburg.de/bachelor/geo

Downloads: 
Flyer Geodätisches Kolloquium WiSe 2017-18
01.11.2017

Kind und Tier

Ringvorlesung
Ort: HCU Hamburg, Raum 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:45
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Gebhard, Didaktik der gesellschaftswissenschaftlichen  und mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer, Universität Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Tierisch (gut)" des Studium Generale Netzwerk Nord im Wintersemester 2017/18.

Der Unterschied macht es, in diesem Fall der anthropologische, der für die wissenschaftliche
Deutungshoheit der Tiere zuständig ist. Er folgt der kategorialen Annahme, dass der Mensch auf der einen und das Tier auf der anderen Seite steht (inklusive aller daraus entstehenden Wertungen).
Diese Sichtweise führt dazu, dass fast ausschließlich die zoologischen Disziplinen für die Erforschung in den Blick kamen.

Für die Geisteswissenschaften hingegen standen Tiere lange Zeit nicht auf der Forschungsagenda. Ob als Abbild (z. B. Dürers „Hase“), als akustische Inspiration in der Musik (z. B. Messiaens: „Abîme des oiseaux“) oder als literarisches Subjekt (z. B. Hoffmanns „Kater Murr“) - in der Kunst haben Tiere schon immer ein Zuhause gefunden.
In den letzten zwanzig Jahren änderte sich dies. Die „Culture Animal Studies“ wurden ausgerufen und damit eine neue Tier-Aufmerksamkeit geschaffen. Sie beschäftigen sich mit der seit langem überfälligen Auseinandersetzung. Die Vorlesungsreihe schließt sich dieser Dynamik an und betrachtet das Tier aus den unterschiedlichsten Perspektiven.

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de

Downloads: 
Programm Ringvorlesung
30.10.2017 - 22.01.2018

[Q]uerblicke: Instabilitäten

Ringvorlesung
Ort: HCU Hamburg, Hörsaal 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Veranstalter: HCU Hamburg, Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Reihe: [Q]uerblicke: Instabilitäten

Interdisziplinäre Vortragsreihe. - Als instabil werden aktuell politische Lagen, Arbeitsverhältnisse oder (erwerbs-)biographische Verläufe bezeichnet, aber auch Erdoberflächen, Sozialbeziehungen, genetische Erbinformationen oder psychische Situationen können instabile Formen annehmen. Ein Gegenstand ist instabil, wenn er in keinem Zustand verweilt, sich immerwährend transformiert und nicht beständig ist. Der Begriff Instabilität verweist immer auf Verschiebungen, aber auch auf das Entstehen von Neuem. Doch wie können dynamische, sich ständig bewegende Phänomene natur- und sozialwissenschaftlich eingefangen und analysiert werden? Wie funktioniert Orientierung in der Unbeständigkeit? Oder ist die permanente Transformation bereits der Normalzustand? In der Lehrveranstaltung werden wir gemeinsam mit Gästen aus verschiedenen disziplinären Perspektiven die Implikationen und Effekte von Instabilitäten in unterschiedlichen Bereichen untersuchen. 

Programm (jeweils Montag 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr):

30.10.2017: PD Dr. Nikola Tietze (Hamburger Institut für Sozialforschung)

Europäische Instabilitäten in konfliktsoziologischer Perspektive

13.11.2017: Dr.-Ing. Bernd Dahlgrün (Hamburg)

Die Wandelbarkeit des Stabilitätsbegriffes im Laufe der Zeit am Beispiel historischer Bauregeln

27.11.2017: Dr. Dirk Becker (Universität Hamburg)

Instabiler Untergrund Erdfälle im urbanen Umfeld in Deutschland

11.12.2017: Dr. Martina Klausner (Humboldt-Universität Berlin)

In/stabil werden. Ethnografische Einblicke in den Zusammenhang von psychischer Erkrankung, urbaner Umwelt und psychiatrischer Versorgung

(Vortrag entfällt!) 08.01.2018: Dr. habil. Alexandra Manske (Universität Hamburg)

Über die Dialektik des Begriffspaars Künstler/Kreative. Anmerkungen zu einer in/stabilen, neoliberalen Regierungstechnologie

22.01.2018: Prof. Dr. Ingrid Breckner (HCU Hamburg)

Instabilität im Alltag von Geflüchteten

Veranstalter: HCU Hamburg, Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de

Downloads: 
Flyer Programm_Instabilitaeten
27.10.2017 - 28.10.2017

NachtGestalten – Die Eroberung und der Schutz der Nacht

Tagung
Ort: HCU Hamburg, 2.015 / Seminarraum V (gr.), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik (DGfZP), HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Projektentwicklung und Projektmanagement

Jahrestagung 2017 der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik (DGfZP).

„NachtGestalten“ verweist auf die Nacht als besonderen Zeit-Raum. Die Nacht ist ein Habitat, in dem sich andere Gestalten bewegen als am Tag und in dem sich Tag gestalten anders verhalten als am Tag. Die Nacht als Sehnsuchtszeit und Sehnsuchtsort für Träume, für Abstreifen von Regeln, für Umherschweifen, aber auch für Angst. Zugleich ist die Nacht Erholungs-, Regenerationszeit.

Der Großteil aller Forschung bezieht sich auf den Tag. Die nächtliche Hälfte der Welt (im umfassenden
Sinn) ist in der Forschung deutlich unter repräsentiert, weil der Mensch entwicklungsgeschichtlich eher tagaktiv ist und selbst hartgesottene Nachtforscher selten bis in die kleinen Stunden der Nacht vordringen. Zwar gibt es eine Reihe von Regelungen für die Nacht (vor allem Schutzregeln), aber die Gestaltung der Nacht ist längst nicht so entwickelt wie die Gestaltung des Tages. In einer Zeit, die durch eine weltweite Vernetzung über Zeitzonen hinweg gekennzeichnet ist, durch eine ständige Erreichbarkeit, durch eine immer weitere Ausdehnung vieler Aktivitäten in die Nacht, durch ein rasantes Wachstum der nächtlichen Vergnügungswirtschaft, durch städtische (und unternehmerische) Marketingstrategien, die die kontinuierliche Aktivität unter dem Schlagwort 24/7 (oder gar 365/24 – Berlin) vermarkten, gerät die Nacht zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit. Die Erwartungen, Ansprüche, Anforderungen an die Nacht differenzieren sich aus, die Interessen widersprechen sich – z. B. zwischen Ruhebedürfnissen von Bewohnern und Feierwünschen nächtlicher Partygänger.

Die Interessengegensätze lösen sich nicht von alleine. Damit ist die Frage aufgeworfen, wie die Nacht gestaltet, um nicht zu sagen geregelt werden kann und soll. Ausdehnung ist ein zentraler Parameter für die Beschreibung der Veränderung gesellschaftlicher Zeiten: „NachtGestalten“ ist ein genuin zeitpolitisches Thema. Wer kann, wer soll wie und wodurch die Nacht gestalten? Wir laden Sie herzlich nach Hamburg ein!

Kostenbeitrag
Mitglieder 50,- € | Nicht-Mitglieder 80,- € | ermäßigt 30,- €
Bitte überweisen Sie Ihren Kostenbeitrag auf das Konto der DGfZP »Zeitpolitik e.V.« bei der Postbank Berlin
IBAN: DE 83 1001 0010 0533 0481 05 · BIC: PBNKDEFF
Stichwort »Jahrestagung«

Download Tagungsprogramm (Stand Sept. 2017)

Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik (DGfZP), HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Projektentwicklung und Projektmanagement
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Dietrich Henckel, Geschäftsstelle der DGfZP, Berlin
E-Mail: d.henckel(at)isr.tu-berlin.de
25.10.2017

Vögel in der Musik

Ringvorlesung
Ort: HCU Hamburg, Raum 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:45
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg

Vortrag von Prof. Dr. Frank Böhme, Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Tierisch (gut)" des Studium Generale Netzwerk Nord im Wintersemester 2017/18.

Der Unterschied macht es, in diesem Fall der anthropologische, der für die wissenschaftliche
Deutungshoheit der Tiere zuständig ist. Er folgt der kategorialen Annahme, dass der Mensch auf der einen und das Tier auf der anderen Seite steht (inklusive aller daraus entstehenden Wertungen).
Diese Sichtweise führt dazu, dass fast ausschließlich die zoologischen Disziplinen für die Erforschung in den Blick kamen.

Für die Geisteswissenschaften hingegen standen Tiere lange Zeit nicht auf der Forschungsagenda. Ob als Abbild (z. B. Dürers „Hase“), als akustische Inspiration in der Musik (z. B. Messiaens: „Abîme des oiseaux“) oder als literarisches Subjekt (z. B. Hoffmanns „Kater Murr“) - in der Kunst haben Tiere schon immer ein Zuhause gefunden.
In den letzten zwanzig Jahren änderte sich dies. Die „Culture Animal Studies“ wurden ausgerufen und damit eine neue Tier-Aufmerksamkeit geschaffen. Sie beschäftigen sich mit der seit langem überfälligen Auseinandersetzung. Die Vorlesungsreihe schließt sich dieser Dynamik an und betrachtet das Tier aus den unterschiedlichsten Perspektiven.

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de

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Programm Ringvorlesung
24.10.2017

Der Künstler als Planungsakteur – 1920er Jahre und heute

Vortrag
Ort: Handwerkskammer Hamburg, Holstenraum (Raum 207), Holstenwall 12, 20155 Hamburg
Zeit: 18:00 - 20:00
Veranstalter: Handwerkskammer Hamburg, mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Denkmalpflege

Vortrag von Jörg Seifert, Denkmalschutzamt Hamburg / HCU Hamburg, im Rahmen der Vortragsreihe "Kreativität, Fortschritt und Moderne zwischen Handwerk und Industrie", anlässlich des Jubiläums "100 Gewerbehaus am Holstenwall".

Das Gewerbehaus am Holstenwall – Sitz der Handwerkskammer Hamburg – gilt als das Wahrzeichen des Hamburger Handwerks. Das Gebäude mit Räumen für Innungen, Arbeitsnachweis, Bibliothek und Sitzungsräumen wurde 1917 fertig gestellt. Als Leiter der Hochbauabteilung der Baubehörde war Fritz Schumacher (1869-1947) für die Planung aller Staatsbauten zuständig. Er legte Wert darauf zu Bau und Ausschmückung des Gewerbehauses lokale Handwerker einzusetzen.

Die Handwerkskammer Hamburg, die Fritz-Schumacher-Gesellschaft e. V. und der Forschungs-, Instituts- und Archivverbund Baukultur Hamburg nehmen das Jubiläum der Gebäude-Übergabe 1917 zum Anlass für eine Reihe von Fachvorträgen. Reflektiert werden Standortwahl, Planung und Bau des Gebäudes. Im Mittelpunkt stehen dabei die damalige Umbruchzeit vor dem Hintergrund der baukulturellen Diskurse um Kreativität, Fortschritt und Moderne in Hamburg.

Der Eintritt ist frei!

Veranstalter: Handwerkskammer Hamburg, mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Denkmalpflege
Ansprechpartner(in): Jörg Beleites
E-Mail: joerg.beleites(at)gmx.net

Downloads: 
Programm Jubiläum 100 Jahre Gewerbehaus
17.10.2017

Iss gut jetzt - Wie wir mit Essen die Welt verändern

Podiumsdiskussion
Ort: Greenpeace e. V., Hongkongstraße (Eingang über die Elbarkaden) 10, 20457 Hamburg
Zeit: 18:30 - 21:00

Themenabend. - Ist es nicht ein schönes Gefühl, beim Essen jeden Tag die Wahl zu haben? Ein echter Luxus, der glücklich und satt macht. Essen ist für uns existenziell. Es ist aber viel mehr als nur die reine Zufuhr von Nährstoffen. Lassen Sie uns mit Essen die Welt verändern. Was wir uns auf den Teller legen, hat enormen Einfluss; mit jedem Griff ins Einkaufsregal treffen wir Entscheidungen: über die Gesundheit unseres Körpers, die Haltungsbedingungen von Tieren, den Zustand unserer Äcker und die Vielfalt der Gemüsesorten am Marktstand. Ja, auch für den Klimaschutz.
 
Wie können wir diese Macht nutzen? Was bringt es, wenn ich seltener Fleisch esse? Wie kann ich meine Essgewohnheiten genussvoll ändern? Werden wir ohne industrielle Landwirtschaft überhaupt alle satt?
 
Bringen Sie Ihre Fragen mit zum Themenabend und diskutieren Sie mit ExpertInnen und AlltagsheldenInnen. Lassen Sie sich inspirieren und probieren Sie aus.
 
Zu Gast sind unter anderem:
•       Dr. Markus Keller, Ernährungswissenschaftler
•       Dr. Harald Lemke, Philosoph und Gastrosoph
•       Gabi Mörixmann, Landwirtin
•       Jens Tuider, Beyond Carnism
 
Moderation: Stephanie Töwe-Rimkeit, Landwirtschaftsexpertin, Greenpeace

Ansprechpartner(in): Kristina Oberhäuser, Referentin Pressestelle, Greenpeace e.V.
E-Mail: kristina.oberhaeuser(at)greenpeace.de