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Die Veranstaltungen der HCU

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14.06.2017 - 28.06.2017

Pioneiros da Habitação Social no Brasil – Pioniere des sozialen Wohnungsbaus in Brasilien

Ausstellung
Ort: HCU Hamburg, Foyer Ost (1. OG), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Veranstalter: HCU Hamburg, Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung der ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius

Die Ausstellung „Pioneiros da Habitação Social no Brasil” vermittelt einen Überblick über die prägendsten Typen des sozialen Wohnungsbaus Brasiliens 1930 bis 1964. Sie zeigt, welche Rolle Architektur und Stadtplanung spielten, während der Entwicklung des Landes zur Industriegesellschaft den Zugang, zu erschwinglichem öffentlichem Wohnungen zu erweitern und wie dies auch die heutigen Stadtstrukturen noch positiv beeinflusst.

In der Zeit von 1930 bis 1964 erlebte Brasilien einen wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung zu einer städtischen Industriegesellschaft – das goldene Zeitalter. Markierte es den Eintritt Brasiliens in die Moderne, so bedeutete es auch ungeheure Herausforderungen, diese neue Stadtgesellschaft zu versorgen. Diese Jahre wurden zu einer wichtigen Lern- und Experimentierphase des sozialen Wohnungsbaus. Sie zeigen das Bemühen, mit Hilfe von Architektur diesen Umbruch vor allem für die benachteiligten Milieus zu gestalten.

Die Ausstellung ist Teil des Aufenthalts der Stadtforscher Ana Paula Koury und Renato Anelli im Rahmen des Gastwissenschaftsprogramms für Stadtforschung der ZEIT-Stiftung an der HafenCity Universität Hamburg im Juni 2017.

Prof. Dr. Ana Paula Koury, Professor on Graduate Program in Architecture and Urbanism at the University São Judas Administering the discipline of Theory and History of Urban Planning.

Prof. Dr. Renato Anelli,
Professor of Architecture Design and History, Institute of Architecture and Urban Planning, University of São Paulo at São Carlos (IAU USP).

Renato Anelli hat wesentliche Beiträge zur Architektur der Moderne in Brasilien geleistet, Ana Paula Koury ist zusammen mit Nabil Bonduki Autorin des vierbändigen Standardwerks zum sozialen Wohnungsbau in Brasilien, welches die Grundlage für die Ausstellung liefert und in der Ausstellung ebenfalls präsentiert wird.

Eröffnung: 14.06.17, 17:30 Uhr, mit Input der Gäste Ana Paula Koury und Renato Anelli

Ausstellung: 14.6. bis 28.6.2017, 17.6. - 21.6. geschlossen!
                     Montag bis Freitag, 9:00 bis 19:00 Uhr für externe Gäste geöffnet!

Veranstalter: HCU Hamburg, Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung der ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius
Ansprechpartner(in): Frederike Neißkenwirth, HCU Hamburg, Referat für Forschung
E-Mail: forschung(at)hcu-hamburg.de
28.06.2017

Müll - Essen. Konsumkapitalistische Wasteconomy oder restlos glücklich?

Vortrag
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Prof. Dr. Harald Lemke, Internationales Forum Gastrosophie, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
29.06.2017

Langzeitspeicherung von Geodaten – Hamburg macht den ersten Schritt!

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 3.103, 3. OG,
Zeit: 16:00 - 18:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.

Vortrag von Dipl.-Ing. Doris Carstensen, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, Hamburg, im Rahmen des "Geodätischen Kolloquiums" im Sommersemster 2017 des Studiengangs Geomatik der HCU Hamburg.

Das Geodätische Kolloquium ist eine regelmäßige Veranstaltung der HCU-Geomatik zur Fortbildung der Berufsgruppen Geodäsie und Geoinformatik in Norddeutschland. Veranstalter sind der Deutsche Verein für Vermessungswesen (Bezirksgruppe Hamburg), der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein), die Deutsche Hydrographische Gesellschaft und der Verein zur Förderung der Geomatik an der HCU Hamburg sowie der Studiengang Geomatik an der HCU Hamburg.

Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Vortragenden und Kolleginnen und Kollegen bei einem Umtrunk in geselligem Rahmen ausklingen zu lassen.

Anfahrt / Parkplätze
Da das Parkplatzangebot in der HafenCity begrenzt ist, empfehlen wir die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nehmen Sie die U-Bahn, Linie U4 (Richtung „HafenCity Universität“) und steigen an der Endhaltestelle aus. Dort nehmen Sie den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung.

Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr.-Ing. Thomas Kersten, Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker, HCU Hamburg, Geomatik
E-Mail: Thomas.Kersten(at)hcu-hamburg.de Annette.Eicker(at)hcu-hamburg.de

Downloads: fileadmin/documents/Universitaet/Veranstaltung/2017/Flyer_GK_SoSe_2017.pdf
03.07.2017

A walk on the wild side/ Auf der wilden Seite: von Übersee über Osaka nach Trieste

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, 3.103 / Seminarraum IV (gr.), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:00 - 20:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung der ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius

Lecture Walk mit Barbara Holub, Wien, durch die HafenCity, im Rahmen des Gastwissenschaftsprogramms für Stadtforschung der ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius an der HCU Hamburg.

Barbara Holubs performativer Stadtspaziergang, „Walk on the wild side“ in der Hamburger Hafencity verdeutlicht, wie das Wilde durch zunehmende Reglementierungen verloren geht.

Dieses Wilde in Form von unterschätzten und verborgenen Potenzialen, Poesien und Visionen soll für einen „Hafen für Kulturen“ erforscht werden. „Harbour for Cultures“ (H/C) wurde während der Preview der Biennale in Venedig 2017 erstmals öffentlich präsentiert. In H/C wird „wildes Denken“ propagiert, um herkömmliche Werte und Funktionen eines Hafens wie den Warenaustausch, das „Ankommen“, Sicherheit und Versicherung – vor allem auch vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsbewegungen – im internationalen Kontext neu zu diskutieren.

Im „Walk on the wild side“ überlagert sich H/C und die konkrete Situation des seit Jahrzehnten brachliegenden Areals des Porto Vecchio in Trieste mit der Situation der Hafencity. Beim Spaziergang mit der künstlerisch-urbanistischen Forscherin ermöglicht die Beiläufigkeit des Gehens, aktuelle gesellschaftliche und urbanistische Fragestellungen in Bezug auf die Funktion eines Hafens – und in Hamburg konkret in Bezug auf das Areal der Hafencity – zu besprechen. Dabei sollen Visionen für sozial und gesellschaftspolitisch engagierte Qualitäten und für kulturelle und soziale Werte entwickelt werden, die ein gemeinschaftliches Zusammenleben fördern und rein kommerziellen Entwicklungen entgegen wirken.

Zum Abschluss des Spaziergangs tragen die Teilnehmer ihre Überlegungen für H/C in ein Poster ein: Können wir von anderen, nicht bekannten (urbanen) Kontexten lernen? Was wünschen wir uns von Osaka, Übersee und Trieste für die Hafencity?

Treffpunkt: U-Bahn Haltestelle HafenCity Universität.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Barbara Holub, Univ. Lektorin, Dipl.-Ing., Künstlerin, lebt in Wien. Sie gründete mit Paul Rajakovics 1999 transparadiso als transdisziplinäre Praxis zwischen Kunst, Architektur und Urbanismus.
2004 Schindler Stipendium, Los Angeles; 2007 Otto-Wagner-Städtebaupreis für Stadtwerk Lehen / Salzburg. transparadisos Publikation „Direkter Urbanismus“ erschien 2013 (Verlag für moderne Kunst Nürnberg).

Barbara Holub war Präsidentin der Secession Wien (2006-2007) und Gastprofessur an der University of Illinois, Chicago. Sie lehrt an der Universität für angewandte Kunst Wien, Department Social Design sowie an der Technischen Universität Wien. Demnächst erscheint „Planning Unplanned. Darf Kunst eine Funktion haben? Towards a New Function of Art in Society“, hrsg. von  Barbara Holub, Christine Hohenbüchler, Verlag für moderne Kunst Nürnberg.

Veranstalter: HCU Hamburg, Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung der ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius
Ansprechpartner(in): Frederike Neißkenwirth, HCU Hamburg, Referat für Forschung
E-Mail: forschung(at)hcu-hamburg.de
03.07.2017

Prognosen, Kontroversen, Handlungsoptionen - Zur Arbeit des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, Hörsaal 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 19:45
Veranstalter: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Vortrag von Dr. Arnold Sauter, TAB Berlin, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "[Q]uerblicke: Prognosen" der [Q] Studies der HCU Hamburg.

Prognosen versuchen nicht nur, Zukunftsentwicklungen vorauszusagen. Sie dienen vielmehr als (Macht-)Instrumente, um beispielsweise politische, wirtschaftliche oder planerische Entscheidungen zu treffen oder zu legitimieren und die Bevölkerung für Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, sinkende Geburtenraten oder Überalterung der Gesellschaft zu sensibilisieren. Neben dem Aufzeigen potentieller Fehlentwicklungen ermöglichen Prognosen auch, alternative Entwicklungen nach dem Prinzip „Vorbeugen ist besser“ zu denken und zu initiieren. Gleichzeitig werden mit dem Entwurf futuristischer Szenarien aktuelle Gegenwartsentwicklungen zur Debatte gestellt.

Die Ringvorlesung zeigt auf, dass die Zukunftsforschung zusehends zu einer Disziplin mit eigenständiger Methodik wird. Dabei wollen wir die Frage stellen, inwiefern sich prognostische Szenarien selbst als eine gesellschaftliche Kulturtechnik und -praxis reflektieren lassen.

Die Interdisziplinäre Vortragsreihe findet wöchentlich statt und ist für BA- und für MA-Studierende geöffnet!

Veranstalter: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de
05.07.2017

BauingenieurIn. Ein Berufsbild im Wandel der Zeit

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 17:00 - 20:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Prof. Dr.-Ing. Kerstin Lesny, Geotechnik

Die Veranstaltung widmet sich dem Berufsbild „Bauingenieur*in im Wandel der Zeit" - ein Thema, das gerade vor dem Hintergrund des anhaltenden Mangels an Ingenieurnachwuchs, aber auch an erfahrenen Fachkräften von Bedeutung ist.

In drei Beiträgen werden zunächst unterschiedliche Sichtweisen zu den Anforderungen, Erwartungen und Perspektiven an diesen Beruf dargelegt, die wir im Anschluss gemeinsam mit Ihnen diskutieren möchten.

Wir laden Sie herzlich zu diesem Dialog ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Programm

Moderation: Kerstin Lesny, HafenCity Universität Hamburg

17.00 Uhr
Begrüßung

Annette Bögle, HafenCity Universität Hamburg

17.10. Uhr
Der generalisierte Spezialist – gewünscht, aber auch möglich?

Peter Bahnsen, BBI Geo- und Umwelttechnik und Hamburgische Ingenieurkammer

17.35 Uhr
Zunehmende Komplexität am Bau - Kann die Universität mich ausreichend vorbereiten?
Tobias Schiller, HOCHTIEF Infrastructure Hamburg

18.00 Uhr
Die Rolle der Universität als Aus- und Weiterbildungsstätte
Kerstin Lesny, HafenCity Universität Hamburg

18.25 Uhr
Diskussion mit Vortragenden und Gästen

ab ca. 19.00 Uhr geselliges Beisammensein mit Imbiss

Veranstalter: HCU Hamburg, Prof. Dr.-Ing. Kerstin Lesny, Geotechnik
Ansprechpartner(in): Prof. Dr.-Ing. Kertin Lesny
E-Mail: kerstin.lesny(at)hcu-hamburg.de

Downloads: Einladung und Programm
06.07.2017

Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen

Vortrag
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 10:00 - 12:00
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Museumsbesuch mit Dr. Claudia Banz im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Diese Veranstaltung ist nur für Studierende der HCU Hamburg!

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
12.07.2017

Beiträge aus der Biologie zur globalen Energie- und Ernährungssicherheit

Vortrag
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Dr. Mirko Himmel, Universität Hamburg / ZNF, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
12.07.2017

Technisierte Vermittlung der Körperwahrnehmung? Das Beispiel der digitalen Selbstvermessung

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, 3.103 / Seminarraum IV (gr.), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 19:45
Veranstalter: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Votrag von Lisa Wiedemann, M.A., HCU Hamburg, im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Hören, Schmecken, Riechen: Das Kulturelle der Sinne" der [Q]Studies der HCU Hamburg.

Die Empfindung von vertrautem Geruch beim Betreten einer Wohnung, das Gefühl von Rührung beim Blick auf eine Fotografie, die taktile Sicherheit beim Benutzen smarter Geräte oder der wachmachende Geschmack des morgendlichen Kaffees: Jedes soziale Handeln hat aufgrund seiner Körperlichkeit auch eine Wahrnehmungsebene. Im Seminar werden die fünf Sinne – sehen, hören, riechen, schmecken, tasten – jedoch nicht als neuronale oder physische Instanzen reflektiert, sondern als immer populärer werdendes Thema der Sozial- und Kulturwissenschaften aufgegriffen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Art und Weise sinnlicher Erfahrungen stets historisch und kulturell geprägt ist. Verschiedene
Gastreferate und ein Besuch im Museum werden einen Einblick in die praxisbezogene Erforschung der Sinne ermöglichen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Veranstalter: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de

Downloads: Flyer