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06.12.2016

Was passiert im Hamburger Osten zwischen Verdichten und Bewahren?

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 200 / 1. OG,
Zeit: 18:15 - 20:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur

Vortrag von Michael Kaschke, WES, Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "WasserHorizonte III. Kulturlandschaft - Heritage" des Arbeitsgebiets Landschaftsarchitektur / Studio Typographisches Denken und Entwerfen der HCU Hamburg.

Wir leben in einer gebauten Umwelt, die sich durch das Eingreifen des Menschen in die Landschaft ständig entwickelt. Naturbelassene Landschaften werden gerodet, durch Straßen erschlossen und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht - Landschaften werden kultiviert. An den Begriff Kulturlandschaft sind tradierte Wertvorstellungen dieses lang andauernden Prozesses geknüpft.

In der Vortragsreihe Wasserhorizonte III werden aktuelle Fragen der Landschaftsarchitektur über den Umgang mit der Kulturlandschaft diskutiert - zwischen dem Bewahren und Verändern, aber auch über deren symbolischen Gehalt innerhalb eines globalisierten Kulturverständnisses.

Kontakt: Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen, HCU Hamburg, Landschaftsarchitektur,
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hamburg.de

Download: Flyer

Veranstalter: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur
E-Mail:
01.12.2016

Bleiben und Recht

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Cafeteria der HCU Hamburg (EG),
Zeit: 19:00 - 20:00
Veranstalter: HafenCity Universität Hamburg, Prof. Dr. Ingrid Breckner, Prof. Dr. Alexa Färber u. a., HafenCity Hamburg GmbH

Vorträge und Diskussion mit Barbara Wessel, Anwältin, Berlin, und Jakob Kempe, Stadtplaner und
Absolvent des Masterstudiengangs Urban Design, Hamburg, im Rahmen von "Kommen & Bleiben. Wie Migration die Stadt produziert", den HafenCity Lectures im Wintersemester 2016/17.

Seit dem Jahr 2015 bestimmt das Thema Zuwanderung mit dem Fokus auf Flucht erneut den öffentlichenDiskurs über Stadtentwicklung. Emotionen, Erfahrungen,Vermutungen, politisches Handeln, Protest und vielschichtiges Engagement beeinflussen das Feld der Auseinandersetzung um Orte des Wohnens und Arbeitens sowie Möglichkeiten und Formen des Bleibens. Hintergründe artikulierter Positionen bleiben in diesen Diskursen häufig intransparent. Gleichzeitig ist systematisch erhobenes empirisches Wissen über die Situation Geflüchteter in unterschiedlichen Städten undGemeinden lückenhaft. In dieser Konstellation gedeihenÄngste, Spekulationen und Ressentiments, die verantwortungsvolles politisches Handeln erschweren. Die Veranstaltungen im Rahmen der HafenCity-Lectures zum Thema Flucht, Migration und Stadtentwicklung bieten Gelegenheit zur Erweiterung des Wissenshorizontes und zur Reflexion der Positionen und Praktiken im Austausch zwischen Teilnehmenden und Referierenden. 

Im Sommer 2016 und Winter 2016/17 präsentierendie HafenCity Lectures wissenschaftliche, künstlerischeund publizistische Positionen zu Migration und Stadtentwicklung. Im Zentrum stehen das vorhandene Know-How und Know-Why in Bezug auf das Verhältnis von Stadt und Migration und die Vorstellungen von städtischem Zusammenleben, die darin ihren Ausdruck finden.

Die interdisziplinär konzeptionierten und in Kooperation von HafenCity Universität und HafenCity Hamburg GmbH veranstalteten HafenCity Lectures bringen seit dem Wintersemester 2014/15 Kulturschaffende, StadtforscherInnen, Studierende, Lehrende und eine interessierte Öffentlichkeit in einen Dialog und sorgen somit für die Vermittlung zwischen wissenschaftlichen Theorien  und gesellschaftlicher Praxis.

Barbara Wessel ist eine auf Asyl- und Migrationsrecht spezialisierte Anwältin in Berlin, die sich auch in politische Debatten einmischt. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte ist die juristische Durchsetzung
und politische Verbesserung des rechtlichen Status von MigrantInnen. Zurzeit engagiert sie sich neben ihrer alltäglichen Kanzleiarbeit in Fortbildungen zu akuten Fragen der Rechtslage von Geflüchteten.

Jakob Kempe ist Stadtplaner und Absolvent des Masterstudiengangs Urban Design in Hamburg. Zusammen mit Renke Gudehus führte er im Rahmen seines Masterstudiums eine umfangreiche Untersuchung über die juristischen Prozesse von Asylverfahren in Deutschland durch. Die Komplexität der Regelungen und ihrer Anwendungen haben sie in dem Diagramm "Welcome to the Machine" kartiert.

Kontakt: Prof. Dr. Ingrid Breckner, Prof. Dr. Alexa Färber, Prof. Bernd Kniess, Dominique Peck, Prof. Dr. Kathrin Wildner, HCU Hamburg
E-Mail: ingrid.breckner(at)hcu-hamburg.de, alexa.faerber(at)hcu-hamburg.de, bernd.kniess(at)hcu-hamburg.de dominique.peck(at)hcu-hamburg.de kathrin.wildner(at)hcu-hamburg.de

Download: Flyer

Veranstalter: HafenCity Universität Hamburg, Prof. Dr. Ingrid Breckner, Prof. Dr. Alexa Färber u. a., HafenCity Hamburg GmbH
E-Mail:
01.12.2016

Möglichkeiten und Grenzen interaktiver Karten bei der New York Times

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 3.104, 3. OG,
Zeit: 16:00 - 18:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.

Vortrag von Gregor Aisch, The New York Times, Hamburg, im Rahmen des "Geodätischen Kolloquiums" im Wintersemester 2016/17 des Studiengangs Geomatik der HCU Hamburg.

Das Geodätische Kolloquium ist eine regelmäßige Veranstaltung der HCU-Geomatik zur Fortbildung der Berufsgruppen Geodäsie und Geoinformatik in Norddeutschland. Veranstalter sind der Deutsche Verein für Vermessungswesen (Bezirksgruppe Hamburg), der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein), die Deutsche Hydrographische Gesellschaft und der Verein zur Förderung der Geomatik an der HCU Hamburg sowie der Studiengang Geomatik an der HCU Hamburg.

Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Vortragenden und Kolleginnen und Kollegen bei einem Umtrunk in geselligem Rahmen ausklingen zu lassen.

Anfahrt / Parkplätze
Da das Parkplatzangebot in der HafenCity begrenzt ist, empfehlen wir die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nehmen Sie die U-Bahn, Linie U4 (Richtung „HafenCity Universität“) und steigen an der Endhaltestelle aus. Dort nehmen Sie den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung.

Kontakt: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe, HCU Hamburg,
Geoinformatik & Geovisualisierung, Tel.: +49 (0)40 / 42827-5343
Email: jochen.schiewe(at)hcu-hamburg.de

Download: Flyer

www.hcu-hamburg.de/geomatik

 

 

Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.
E-Mail:
30.11.2016

Dresscode Schwarz – elegant, korrekt, avantgarde

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 150, 1. OG.,
Zeit: 18:00 - 19:30
Veranstalter: HCU Hamburg, FaSt; Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg

Vortrag Angelika Riley (Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg), im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Perspektive Schwarz" des Studium Generale Netzwerk Nord im Wintersemester 2016/17.

Mit der Nennung der Farbe Schwarz wird der Resonanzraum der Bedeutungszuordnungen in Erregung versetzt. Wie kaum eine andere Farbe ist die kulturelle Symbolik von einem globalen Kontrastreichtum geprägt. Der interdisziplinäre Blickwinkel ist der Einzige, um die Bedeutungsebenen des Schwarzen angemessen reflektieren zu können.

Trotz der Lichtabsorption hat das Schwarze eine intentionale Ausstrahlung. Für den Ökonomen ist das Erzielen von schwarzen Zahlen Berufsmotivation, nur bei der Verfehlung des Jahreszieles und der damit verbundenen Rotfärbung der Bilanz ist der „Schwarze Peter" ziemlich schnell gefunden. In einer globalisierten und farbenfrohen Gesellschaft hat natürlich auch das „Schwarzmalen“ apokalyptisch eingestellter Personen ihren festen Platz, dem man nicht zuletzt mit dem sprichwörtlich „schwarzen Humor“ begegnen kann. Die Ursprünge der modischen Eleganz, die mit der Farbe Schwarz verbunden sind, liegen in der Zeit, als diese Farbe ein Symbol der sozialen Abgrenzung war. Schwarz war in Europa jahrhundertelang die Farbe, an der man die Zugehörigkeit zur Aristokratie erkennen konnte. Heutzutage hat schwarze Eleganz einen festen Platz im zeitgenössischen Modebild. Alles Farbige ist eingebettet in den elementaren Kontrast von Schwarz und Weiß. Ohne diese beiden Abtönfarben gäbe es keine Kontrastierungen in der farbigen Umwelt. Über das Schwarze nachdenken heißt sich dem Farbigen bewusster zu werden.

Die Veranstaltung ist für BA- und MA-Studierende geöffnet!

Kontakt
: Miriam Wolf, HCU Hamburg, Kultur der Metropole, E-Mail: miriam.wolf(at)hcu-hamburg.de, Prof. Frank Böhme, Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), E-Mail: frank.boehme(at)hfmt-hamburg.de.

Download: Programm

Veranstalter: HCU Hamburg, FaSt; Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg
E-Mail:
30.11.2016

Exkursion: DESY (Forschungszentrum Helmholtz-Gemeinschaft)

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, 3.103,
Zeit: 14:00 - 17:00
Veranstalter: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Exkursion: DESY (Forschungszentrum Helmholtz-Gemeinschaft) im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Experimente" der [Q] Studies der HCU Hamburg.*

In den Naturwissenschaften dienen Experimente der Überprüfung oder Generierung einer Theorie. Basierend auf den Prinzipien der Plan-, Replizier- und Regulierbarkeit sind Labor- und Feldexperimente zentral für die naturwissenschaftliche Wissensproduktion. Doch auch in den Sozial- und Kulturwissenschaften und in der Kunst spielen Experimente eine Rolle, sei dies etwa als kontrollierte Untersuchung in der ökonomischen Spieltheorie, als Herbeiführung einer Krisensituation in der Ethnomethodologie, oder als materielle und soziale Versuchsanordnungen in der Kunst. Zunehmend lässt sich der Begriff in einem weiteren Sinn verstehen: Die Nebenfolgen der Technik verwandeln die Gesellschaft in ein Realexperiment, in dem Wissen zugleich angewendet und neu hervorgebracht wird. Planerische Interventionen in den urbanen Raum oder partizipative Instrumente der Politik können ebenso zu Realexperimenten werden.

*Exkursion nur für Teilnehmende des Seminars.

Kontakt: Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen, E-Mail:regula.burri@hcu-hamburg.de

DownloadFlyer

Veranstalter: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
E-Mail:
29.11.2016

Eine ländliche Kulturlandschaft im Wandel: Worpswede

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 200 / 1. OG,
Zeit: 18:15 - 20:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur

Vortrag von Tim Voss, Künstlerhäuser Worpswede e.V., im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "WasserHorizonte III. Kulturlandschaft - Heritage" des Arbeitsgebiets Landschaftsarchitektur / Studio Typographisches Denken und Entwerfen der HCU Hamburg.

Wir leben in einer gebauten Umwelt, die sich durch das Eingreifen des Menschen in die Landschaft ständig entwickelt. Naturbelassene Landschaften werden gerodet, durch Straßen erschlossen und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht - Landschaften werden kultiviert. An den Begriff Kulturlandschaft sind tradierte Wertvorstellungen dieses lang andauernden Prozesses geknüpft.

In der Vortragsreihe Wasserhorizonte III werden aktuelle Fragen der Landschaftsarchitektur über den Umgang mit der Kulturlandschaft diskutiert - zwischen dem Bewahren und Verändern, aber auch über deren symbolischen Gehalt innerhalb eines globalisierten Kulturverständnisses.

Kontakt: Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen, HCU Hamburg, Landschaftsarchitektur,
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hamburg.de

Download: Flyer

Veranstalter: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur
E-Mail:
29.11.2016

Situation, Probleme und Perspektive des Hamburger Wohnungsmarktes

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 2.104. 2. OG,
Zeit: 18:15 - 20:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Prof. Dr. Thomas Krüger, Fachgebiet Projektplanung und -management, und Prof. Dr. Monika Dobberstein und

Vortrag von Marko Lohmann, Vorsitzender des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen
Landesverband Hamburg e.V.; Vorsitzender des Vorstands Gemeinnützige
Baugenossenschaft Bergedorf?Bille eG, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Immobilienmärkte und Stadt" von Prof. Dr. Thomas Krüger und Prof. Dr. Monika Dobberstein, Arbeitsgebiet Projektplanung und -management, HCU Hamburg, im Wintersemester 2016/17.

Kontakt: Prof. Dr. Thomas Krüger, Projektplanung  und -management, HCU Hamburg
E-Mail: thomas.krueger(at)hcu-hamburg.de

Download: Plakat

Veranstalter: HCU Hamburg, Prof. Dr. Thomas Krüger, Fachgebiet Projektplanung und -management, und Prof. Dr. Monika Dobberstein und
E-Mail:
28.11.2016

Serialität in Architektur und Städtebau

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 150, 1. OG.,
Zeit: 18:15 - 19:45
Veranstalter: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Vortrag von Prof. Dr. Monika Grubbauer, HCU Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "[Q]uerblicke: Serien" der [Q] Studies der HCU Hamburg.

House of Cards, Game of Thrones oder Breaking Bad – der Begriff „Serien“ weckt Assoziationen zu erfolgreichen TV-Formaten. Doch markiert der Terminus nicht nur eine beliebte Form des popkulturellen Erzählens. Das Prinzip Serialität lässt sich in mannigfaltigen gesellschaftlichen Bereichen wiederfinden: Angefangen bei der seriellen Warenproduktion des Fordismus, über die Serigrafien in der Kunst Andy Warhols, bis hin zu den Naturwissenschaften, die über das Prinzip der Wiederholung erst Gültigkeit markieren. Ebenso lassen sich in Literatur, Architektur oder Fotografie serielle Werkzyklen ausmachen.
In der philosophischen und kulturwissenschaftlichen Reflexion wird die Serie als ein für die Moderne typisches Ordnungsmuster begriffen.

Die interdisziplinäre Vortragsreihe möchte dazu einladen, gemeinsam die verschiedenen Bedeutungsgehalte des Seriellen auf theoretischer, historischer und praktischer Ebene zu erörtern.

Die Interdisziplinäre Vortragsreihe findet wöchentlich statt und ist für BA- und für MA-Studierende geöffnet!

Kontakt
: Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen, E-Mail:regula.burri@hcu-hamburg.de

DownloadFlyer

Veranstalter: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
E-Mail:
24.11.2016

Bleiben und Mobilität

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Cafeteria der HCU Hamburg (EG),
Zeit: 19:00 - 20:00
Veranstalter: HafenCity Universität Hamburg, Prof. Dr. Ingrid Breckner, Prof. Dr. Alexa Färber u. a., HafenCity Hamburg GmbH

Vorträge und Diskussion mit Gerda Heck, Migrationsforscherin im CETREN (Transregional research network), Georg-August Universität Göttingen, und Michael Hieslmair, Künstler, Kurator
und Architekt, Wien, im Rahmen von "Kommen & Bleiben. Wie Migration die Stadt produziert", den HafenCity Lectures im Wintersemester 2016/17.

Seit dem Jahr 2015 bestimmt das Thema Zuwanderung mit dem Fokus auf Flucht erneut den öffentlichenDiskurs über Stadtentwicklung. Emotionen, Erfahrungen,Vermutungen, politisches Handeln, Protest und vielschichtiges Engagement beeinflussen das Feld der Auseinandersetzung um Orte des Wohnens und Arbeitens sowie Möglichkeiten und Formen des Bleibens. Hintergründe artikulierter Positionen bleiben in diesen Diskursen häufig intransparent. Gleichzeitig ist systematisch erhobenes empirisches Wissen über die Situation Geflüchteter in unterschiedlichen Städten undGemeinden lückenhaft. In dieser Konstellation gedeihenÄngste, Spekulationen und Ressentiments, die verantwortungsvolles politisches Handeln erschweren. Die Veranstaltungen im Rahmen der HafenCity-Lectures zum Thema Flucht, Migration und Stadtentwicklung bieten Gelegenheit zur Erweiterung des Wissenshorizontes und zur Reflexion der Positionen und Praktiken im Austausch zwischen Teilnehmenden und Referierenden. 

Im Sommer 2016 und Winter 2016/17 präsentierendie HafenCity Lectures wissenschaftliche, künstlerischeund publizistische Positionen zu Migration und Stadtentwicklung. Im Zentrum stehen das vorhandene Know-How und Know-Why in Bezug auf das Verhältnis von Stadt und Migration und die Vorstellungen von städtischem Zusammenleben, die darin ihren Ausdruck finden.

Die interdisziplinär konzeptionierten und in Kooperation von HafenCity Universität und HafenCity Hamburg GmbH veranstalteten HafenCity Lectures bringen seit dem Wintersemester 2014/15 Kulturschaffende, StadtforscherInnen, Studierende, Lehrende und eine interessierte Öffentlichkeit in einen Dialog und sorgen somit für die Vermittlung zwischen wissenschaftlichen Theorien  und gesellschaftlicher Praxis.

Gerda Heck ist Migrationsforscherinim CETREN (Transregional research network) an der Georg-August UniversitätGöttingen. Sie beschäftigt sich mit Formen der Migration nach Europa, sowie dem europäischen Migrationsregime und dessen Auswirkungen auf die EU-Nachbarstaaten. Von 2010 bis 2013 untersuchte sie im Rahmen des Forschungsprojektes Global Prayers. Redemption and Liberation in the City die Rolle transnationaler Religionsgemeinschaften kongolesischer ErweckungschristInnen in Berlin, Istanbul, Rio de Janeiro und Paris. Zuletzt forschte sie im Rahmen des Projektes transit 2 zu den Auswirkungen des sogenannten EU-Türkei-Deals in der Türkei.

Michael Hieslmair ist Künstler, Kurator und Architekt in Wien. Er arbeitet an Projekten und Ausstellungen über die Einflüsse transnationaler Mobilität, Migration und Tourismus auf Architektur
und (sub-)urbane wie rurale Agglomerationen, zusammen mit Michael Zinganel seit 2005 gemeinsame Workshops, Installationen, Ausstellungen und Publikationen. Gegenwärtig arbeiten sie an dem Forschungsprojekt Stop & Go. Nodes of Transformation and Transition zur Transformation von informellen Knotenpunkten/ Hubs und Terminals entlang der Paneuropäischen Verkehrskorridore.

Kontakt: Prof. Dr. Ingrid Breckner, Prof. Dr. Alexa Färber, Prof. Bernd Kniess, Dominique Peck, Prof. Dr. Kathrin Wildner, HCU Hamburg
E-Mail: ingrid.breckner(at)hcu-hamburg.de, alexa.faerber(at)hcu-hamburg.de, bernd.kniess(at)hcu-hamburg.de dominique.peck(at)hcu-hamburg.de kathrin.wildner(at)hcu-hamburg.de

Download: Flyer

Veranstalter: HafenCity Universität Hamburg, Prof. Dr. Ingrid Breckner, Prof. Dr. Alexa Färber u. a., HafenCity Hamburg GmbH
E-Mail:
24.11.2016

Neue Erkenntnisse durch kartenbasierte Datenvisualisierungen auf Grundlage von Google Maps, Carto und Mapbox

Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 3.104, 3. OG,
Zeit: 16:00 - 18:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.

Vortrag von Jens Wille, Ubilabs GmbH, Hamburg, im Rahmen des "Geodätischen Kolloquiums" im Wintersemester 2016/17 des Studiengangs Geomatik der HCU Hamburg.

Das Geodätische Kolloquium ist eine regelmäßige Veranstaltung der HCU-Geomatik zur Fortbildung der Berufsgruppen Geodäsie und Geoinformatik in Norddeutschland. Veranstalter sind der Deutsche Verein für Vermessungswesen (Bezirksgruppe Hamburg), der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein), die Deutsche Hydrographische Gesellschaft und der Verein zur Förderung der Geomatik an der HCU Hamburg sowie der Studiengang Geomatik an der HCU Hamburg.

Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Vortragenden und Kolleginnen und Kollegen bei einem Umtrunk in geselligem Rahmen ausklingen zu lassen.

Anfahrt / Parkplätze
Da das Parkplatzangebot in der HafenCity begrenzt ist, empfehlen wir die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nehmen Sie die U-Bahn, Linie U4 (Richtung „HafenCity Universität“) und steigen an der Endhaltestelle aus. Dort nehmen Sie den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung.

Kontakt: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe, HCU Hamburg,
Geoinformatik & Geovisualisierung, Tel.: +49 (0)40 / 42827-5343
Email: jochen.schiewe(at)hcu-hamburg.de

Download: Flyer

www.hcu-hamburg.de/geomatik

 

 

Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.
E-Mail: