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19.05.2017 - 29.10.2017

Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen

Ausstellung
Ort: Museum für Kunst und Gewerbe (MKG), Steintorplatz 1, 20099 Hamburg
Veranstalter: Museum für Kunst und Gewerbe (MKG)

In der Ausstellung „Food Revolution 5.0“ beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) mit einer der dringlichsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung aus? Food Revolution 5.0 stellt über 30 internationale Designer mit ihren zukunftsweisenden Vorstellungen, Ideen und Entwürfen vor. Im „Labor“ der Ausstellung präsentieren internationale Hochschulen Projekte rund um das Thema Food. Das Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung der HCU Hamburg präsentiert im Rahmen der Ausstellung Ergebnisse des Studienprojektes "Food-City Hamburg 2050". 

Das Studienprojekt lief im Studiengang Stadtplanung in Kooperation mit dem MKG. Über das Wintersemester 2016/17 erarbeiteten die sechs Studierenden unter Anleitung von Prof. Jörg Knieling und Toya Engel die komplexe Problematik der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und damit verbundener Anforderungen für die Stadtplanung. Die Studierenden prüften in ihrer Analyse u.a. verschiedene Ernährungsweisen im Hinblick auf den Flächenbedarf und erhoben mögliche Potentialflächen in Hamburg für einen städtischen Lebensmittelanbau. Sie entwarfen Leitstrategien für ein stadt-regionales Lebensmittelsystem für Hamburg und die Metropolregion Hamburg. Das Ergebnis ist eine Vision der Food-City Hamburg im Jahr 2050, welche als Ausstellungsobjekt im Museum zu erfahren ist. Ein Teil der analytischen Erkenntnisse ist im Ausstellungskatalog abgefasst, darüber hinaus kann der ausführliche Projektbericht im Museum eingesehen werden.

Die Ausstellung "Food Revolution 5.0 - Gestalten für die Gesellschaft von morgen" läuft vom 19.05.17 bis zum 29.10.17 im MKG Hamburg. Vertiefende Informationen befinden sich auf der Website: food.mkg-hamburg.de

Veranstalter: Museum für Kunst und Gewerbe (MKG)
Ansprechpartner(in): Besucher-Service
Telefon: 040 4281310
E-Mail: service(at)mkg-hamburg.de
22.05.2017 - 29.05.2017

Ausstellung „Form Follows Sound“ - Musik und Architektur im Dialog

Ausstellung
Ort: HCU Hamburg, Holcim Auditorium - 1. OG, Überseeallee 16, 20457 Hamburg,
Veranstalter: HafenCity Universität Hamburg und Elbphilharmonie Hamburg

Nicht erst seit der Elbphilharmonie weiß man um die spannenden Parallelen, die zwischen Musik und Architektur bestehen. Wie nah beieinander die Arbeit von Komponisten und Architekten liegt, zeigt sich etwa bei Iannis Xenakis: Der 2001 verstorbene Grieche übte beide Berufe aus – und hätte vermutlich Gefallen an den geschwungenen Linien der Elbphilharmonie gefunden. Denn Xenakis war ein Querdenker: Wo andere Musik auf Grundlage von Strukturen und Tonreihen schrieben, komponierte er in Klangwolken und Galaxien – wo andere gerade Wände entwarfen, interessierte er sich für doppelt gekrümmte Parabolen.

FORM FOLLOWS SOUND 

Iannis Xenakis‘ Werk »Nuits« bildet nun die Grundlage für eine spannende Ausstellung, die die Elbphilharmonie zusammen mit der HafenCity Universität präsentiert: Über mehrere Wochen haben sich Architektur-Studierende mit dem Stück beschäftigt. Entstanden sind Modelle und Entwürfe, die die musikalische Struktur des Werks in Architektur übersetzen.

Die Ausstellung »Form follows Sound« ist vom 22. bis 26. Mai täglich von 9 bis 19 Uhr im Foyer Ost (1. OG) kostenlos zugänglich.

Download: Plakat

Veranstalter: HafenCity Universität Hamburg und Elbphilharmonie Hamburg
Ansprechpartner(in): Peter Sitt | HCU Veranstaltungsmanager
Telefon: +49 40 42827-2731
E-Mail: HCU-Veranstaltungen(at)vw.hcu-hamburg.de
24.05.2017

Ergo bibamus. Eine musikalische Genussmittelrezeption

Vortrag
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag Prof. Frank Böhme, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
29.05.2017

Auf Sand gebaut? Nachdenken über die Stadt von übermorgen

Workshop
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, CityScienceLab (EG), 20457 Hamburg
Zeit: 17:00 - 19:00
Veranstalter: HCU Hamburg, CityScienceLab, ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius

Workshopseminar mit Frauke Burgdorff, Burgdorff Stadt | Agentur für kooperative Stadtentwicklung, Bochum.

Welche Trends prägen die Stadt von übermorgen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Workshops mit der Stadtentwicklerin Frauke Burgdorff.

Die Zukunft kommt. Die Zukunft ist ungewiss. Mit dieser Ungewissheit müssen Stadtplanerinnen und -planer leben. Sogar die geübten unter ihnen befürchten aber, dass Städte sich den rasanten Veränderungszyklen nur noch ergeben können: der Digitalisierung, dem demographischen Wandel, dem Klimawandel ... . Doch bevor wir die Köpfe in den Sand stecken, sollten wir wissen, woraus der Sand besteht. Wer weiß, vielleicht findet sich dort das eine oder andere Korn, das Zukunft gestaltbar macht?
Nach einem Kurzvortrag mit anschließender Diskussion wird in Kleingruppen die Relevanz der Trendcluster für die Stadtentwicklung eingeordnet und die Ergebnisse anschließend vorgestellt.

Frauke Burgdorff betreibt die Agentur für kooperative Stadtentwicklung BURGDORFF STADT. Von 2006 bis Anfang 2017 war sie Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume. Im Rahmen des Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung der ZEIT-Stiftung an der HafenCity Universität Hamburg ist sie im Mai 2017 zu Gast an der HCU.

Da die TeilnehmerInnenzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter: csl(at)hcu-hamburg.de

Veranstalter: HCU Hamburg, CityScienceLab, ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius
Ansprechpartner(in): Frederike Neißkenwirth, HCU Hamburg, Referat für Forschung
E-Mail: frederike.neisskenwirth(at)hcu-hamburg.de
31.05.2017

Wer hat wo und wie für unsere Nahrungsmittel gearbeitet? Zur Geschichte eines sehr bedeutsamen Teils der menschlichen Tätigkeit

Vortrag
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Dr. Jürgen Bönig, Historische Museen Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
01.06.2017

Bathymetric Surveying in Fjords of Eastern Greenland - Multibeam Mapping on a Vintage Vessel

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 3.103, 3. OG,
Zeit: 16:00 - 18:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.

Vortrag von Dr. Wilhelm Weinrebe, retired from GEOMAR /Helmholtz-Centre for Ocean Research Kiel, im Rahmen des "Geodätischen Kolloquiums" im Sommersemster 2017 des Studiengangs Geomatik der HCU Hamburg.

Das Geodätische Kolloquium ist eine regelmäßige Veranstaltung der HCU-Geomatik zur Fortbildung der Berufsgruppen Geodäsie und Geoinformatik in Norddeutschland. Veranstalter sind der Deutsche Verein für Vermessungswesen (Bezirksgruppe Hamburg), der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein), die Deutsche Hydrographische Gesellschaft und der Verein zur Förderung der Geomatik an der HCU Hamburg sowie der Studiengang Geomatik an der HCU Hamburg.

Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Vortragenden und Kolleginnen und Kollegen bei einem Umtrunk in geselligem Rahmen ausklingen zu lassen.

Anfahrt / Parkplätze
Da das Parkplatzangebot in der HafenCity begrenzt ist, empfehlen wir die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nehmen Sie die U-Bahn, Linie U4 (Richtung „HafenCity Universität“) und steigen an der Endhaltestelle aus. Dort nehmen Sie den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung.

Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr.-Ing. Thomas Kersten, Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker, HCU Hamburg, Geomatik
E-Mail: Thomas.Kersten(at)hcu-hamburg.de Annette.Eicker(at)hcu-hamburg.de

Downloads: Flyer_GK_SoSe_2017.pdf
08.06.2017

Vorstellung des Meeresatlas – Aktuelle Daten und Fakten zum Zustand der Meere

Präsentation
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:30 - 21:30
Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung, Ozean der Zukunft - Die Kieler Meereswissenschaften, Le Monde diplomatique

In der bewährten Atlasreihe der Heinrich-Böll-Stiftung erscheint im Mai der Meeresatlas mit aktuellen Daten und Fakten über den besorgniserregenden Zustand der Ozeane. Anlässlich des internationalen Tages des Meeres am 8. Juni 2017 möchten wir Sie herzlich zur Präsentation des aktuell erschienenen Meeresatlas einladen.

In der anschließenden Diskussion geht es vor allem um die politischen Handlungsanforderungen an die Weltgemeinschaft und insbesondere an die G20 Staaten.

Als ReferentInnen und DiskutantInnen nehmen teil:

- Anja Hajduk, MdB, Bd90/Die Grünen
- Jens Kerstan, Hamburger Umweltsenator
- Prof. Mojib Latif, Ozean- und Klimaforscher, GEOMAR Kiel
- Dirk Scheelje, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
- Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
 -Nadja Ziebarth, BUND Meeresschutzreferentin

Die Veranstaltung schließt ab mit der Vergabe der NUN-Zertifikate - „Norddeutsch und Nachhaltig“,
eine Auszeichnung der Stadt Hamburg für hochwertige Bildungsarbeit für eine nachhaltige Entwicklung.

Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung, Ozean der Zukunft - Die Kieler Meereswissenschaften, Le Monde diplomatique
Ansprechpartner(in): Karin Heuer, umdenken Heinrich Böll Stiftung; Doris Lorenz, Heinrich Böll Stiftung Schleswig Holstein
E-Mail: kh(at)umdenken-boell.de lorenz(at)boell-sh.de

Downloads: Programm
14.06.2017

The Outline of Eight Constitution Medicine (ECM) / Acht Ma(h)l anders

Vortrag
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Prof. Dr. Kim, Chang Keun, Cha Medical University, Südkorea, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
16.06.2017

Metropolregion Hamburg ohne Plan? Mehr Wohnungen, mehr Gewerbegebiete, mehr Straßen ...

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, Holcim Auditorium, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 10:00 - 16:30
Veranstalter: BUND Friends of the Earth, HCU Hamburg

Fachtagung „Metropolregion Hamburg ohne Plan? Mehr Wohnungen, mehr Gewerbegebiete, mehr Straßen – bleiben Natur und Lebensqualität auf der Strecke?“.

Die Metropolregion Hamburg wächst stetig, damit steigt der Druck auf die Freiflächen in der Hansestadt aber auch im Umland. Die steigende Konkurrenz um knappe Flächen erfordert ein gemeinsames Handeln als Stadtregion – davon sind wir aber meilenweit entfernt.
Die Fachtagung greift dieses Spannungsfeld auf und stellt wichtige Fragen:

    - Wo steht die Metropolregion Hamburg heute?
    - Wie machen es andere Metropolregionen?
    - Und welche Lösungsansätze gibt es?

Anmeldungen unter:

BUND: Katharina Seegelke / Flächenschutz
katharina.seegelke(at)bund.net, Tel. 040 / 600 387 17, Mo., Mi., Do. 9-16 Uhr.

Eintritt: 20,- € / 5,- € (Studierende/ermäßigt). Zu zahlen in bar bei Ankunft.
Mittagessen, Kaffe, Kuchen und Getränke inklusive.

Veranstalter: BUND Friends of the Earth, HCU Hamburg
Ansprechpartner(in): Katharina Seegelke
Telefon: 040 / 600 387 17
E-Mail: katharina.seegelke(at)bund.net
18.06.2017 - 19.06.2017

Civil20

Tagung
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg,

Das Universitätsgebäude der HCU Hamburg wird am Sonntag, den 18. Juni für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Civil20-Gipfels geöffnet. Am Montag, den 19. Juni, ist das Universitätsgebäude ausschließlich nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie für HCU Angehörige geöffnet.

Am 18. und 19. Juni wird die HafenCity Universität Hamburg (HCU) zum Ort des Gedankenaustauschs über die G20: Der Civil20-Gipfel begleitet die Arbeit der G20 inhaltlich reflektierend und verleiht der internationalen Zivilgesellschaft zu global relevanten Themen eine gemeinsame Stimme. An beiden Tagen des internationalen Treffens an der HCU Hamburg arbeiten Teilnehmende von 150 Organisationen aus 50 Ländern in Workshops zusammen und erarbeiten Empfehlungen sowie Forderungen an die G20. Zur Abschlusspräsentation ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingeladen.

Seit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vor rund einem Jahr bekanntgegeben hat, dass das G20-Gipfeltreffen am 7. und 8. Juli in Hamburg stattfinden wird, diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und der Bundesregierung nicht nur Aspekte der Organisation, inhaltlicher Ausrichtung, Finanzierung und Sicherheit, sondern auch Möglichkeiten der Beteiligung der Zivilgesellschaft am G20-Gipfel.
Eine solche Möglichkeit zur Beteiligung bietet das Civil20-Treffen: Die Civil20 (C20) sind ein unabhängiger Zusammenschluss nationaler und internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich bereits seit 2009 jährlich formieren, um die Arbeit der G20 inhaltlich reflektierend zu begleiten und der internationalen Zivilgesellschaft zu global relevanten Themen eine gemeinsame Stimme zu verleihen. Ziel der Civil20 ist es, die internationale Zivilgesellschaft über die G20-Staaten hinaus stärker in den Prozess einzubinden.

Im Vorfeld des Civil20-Gipfels wurden bereits Schwerpunktthemen festgelegt, die im Präsidentschaftsjahr 2016 und 2017 besonders wichtig sind. Aus diesen Schwerpunktthemen entstanden sechs Arbeitsgruppen, in denen Empfehlungen und Forderungen an die G20 erarbeitet wurden. Diese Positionen der Civil20 werden während des Gipfels im Juni 2017 ausführlich diskutiert und der Öffentlichkeit präsentiert. Der Civil20-Gipfel am 18. und 19. Juni 2017 in Hamburg, zu dem auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingeladen wurde, wird der Höhepunkt des Konsultations- und Beratungsprozesses der zivilgesellschaftlichen Akteure und der Abschluss des diesjährigen C20-Prozesses.

Veranstalter: Auswärtige Amt, Berlin | Venro - Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe, Berlin
Weitere Informationen: https://civil-20.org
Link zur Pressemitteilung: https://www.hcu-hamburg.de/presse/news/news/#253

Kontakt:

Projektleitung C20 | Venro | Clemens Schwanhold
c.schwanhold(at)venro.org | +49 30 88 06 08 002


Projektleitung C20 | Venro | Elisabeth Staudt
e.staudt(at)venro.org |
+49 30 88 06 08 001


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der HCU | Marina Brink

HCU-Kommunikation(at)vw.hcu-hamburg.de | +49 40 42827-2733

Gesamtkoordination in der HCU | Peter Sitt | Veranstaltungsmanager
HCU-Veranstaltungen(at)vw.hcu-hamburg.de | +49 40 42827-2731

E-Mail:
21.06.2017

Food_City: Über den Zusammenhang von Stadt und Nahrungsmitteln

Vortrag
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Katharina Held, selbstständige Stadtforscherin, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
22.06.2017

Satelliten vermessen den Klimawandel (Antrittsvorlesung)

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 3.103, 3. OG,
Zeit: 16:00 - 18:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.

Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker, HCU Hamburg, im Rahmen des "Geodätischen Kolloquiums" im Sommersemster 2017 des Studiengangs Geomatik der HCU Hamburg.

Das Geodätische Kolloquium ist eine regelmäßige Veranstaltung der HCU-Geomatik zur Fortbildung der Berufsgruppen Geodäsie und Geoinformatik in Norddeutschland. Veranstalter sind der Deutsche Verein für Vermessungswesen (Bezirksgruppe Hamburg), der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein), die Deutsche Hydrographische Gesellschaft und der Verein zur Förderung der Geomatik an der HCU Hamburg sowie der Studiengang Geomatik an der HCU Hamburg.

Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Vortragenden und Kolleginnen und Kollegen bei einem Umtrunk in geselligem Rahmen ausklingen zu lassen.

Anfahrt / Parkplätze
Da das Parkplatzangebot in der HafenCity begrenzt ist, empfehlen wir die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nehmen Sie die U-Bahn, Linie U4 (Richtung „HafenCity Universität“) und steigen an der Endhaltestelle aus. Dort nehmen Sie den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung.

Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr.-Ing. Thomas Kersten, Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker, HCU Hamburg, Geomatik
E-Mail: Thomas.Kersten(at)hcu-hamburg.de Annette.Eicker(at)hcu-hamburg.de

Downloads: Flyer_GK_SoSe_2017.pdf