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Nachhaltige Stadtentwicklung im Fokus bei der Hamburg Sustainability Week

Die HafenCity Universität Hamburg zeigte gemeinsam mit zahlreichen Partner:innen, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit konkrete Impulse für resiliente, gerechte und zukunftsfähige Städte setzt.

Eine Woche voller Ideen für die nachhaltige Stadt von morgen

Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week war die HafenCity Universität Hamburg (HCU) mit mehreren Veranstaltungen und Formaten vertreten. Gemeinsam mit engagierten Partner:innen zeigte die HCU, wie Forschung, digitale Werkzeuge und gesellschaftlicher Austausch konkrete Beiträge zu nachhaltiger Stadtentwicklung leisten können.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Digital Tools Showcase von UNITAC Hamburg im City Science Lab der HCU. Im Mittelpunkt standen digitale Lösungen für Resilienz, Stadtplanung und Wiederaufbau. Einleitende Worte kamen von HCU-Präsident Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow und Anacláudia Rossbach, Executive Director des United Nations Human Settlements Programme von UN-Habitat. Den fachlichen Kontext lieferten Prof. Dr. Gesa Ziemer von der HCU und UNITAC sowie Michael Ibach, Chief of Service, Technology Governance, UN. Gemeinsam mit Partner:innen aus Namibia, der Ukraine, Südafrika und Somalia wurde deutlich, wie datenbasierte Werkzeuge Kommunen bei Stadtplanung, Wiederaufbau und der Verbesserung urbaner Dienstleistungen unterstützen können – und warum dabei ein menschenzentrierter Ansatz zentral ist.

Workshops als Teil der Nachhaltigkeits-Werkstatt

Auch in zwei Workshops im Rahmen der Nachhaltigkeits-Werkstatt stand die gemeinsame Gestaltung nachhaltiger Transformation im Fokus. Der Workshop „Bauwende einfach machen“ brachte Forschung, Praxis und Stadtgesellschaft ins Gespräch über ressourcenschonendes Bauen, neue Materialien und die Wiederverwendung bestehender Gebäude. Im Workshop „Digital & Nachhaltig“ entwickelten die Teilnehmenden mithilfe digitaler Werkzeuge und Zukunftsszenarien konkrete Lösungsansätze für Hamburg – von Klimaanpassung bis hin zu gerechter und partizipativer Stadtentwicklung.

In einer Discovery Tour wurden zudem Forschungsergebnisse zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit dem interaktiven SURE-Atlas von Digital City Science sichtbar gemacht. Das Projekt Cool & Safe Cities zeigte darüber hinaus, wie Künstliche Intelligenz, Geodaten und 3D-Stadtmodelle praktische Fragen der Stadtentwicklung beantworten können: etwa wie sichere Fahrradrouten geplant werden oder wo Dachbegrünungen das Stadtklima nachhaltig verbessern können.

Ohne gute Partner:innen nicht möglich

Alle Veranstaltungen verband ein gemeinsamer Ansatz: der Blick über Fachgrenzen hinweg. Nachhaltige Städte entstehen nicht allein durch neue Technologien oder gute Ideen, sondern durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft.

Die HCU bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden, Partner:innen und Teilnehmenden für die spannenden Diskussionen, das große Interesse und die inspirierenden Gespräche. Die entstandenen Impulse werden nun gemeinsam weiterentwickelt.

Beteiligte Partner:innen und Initiativen: UNITAC Hamburg, City Science Lab, Digital City Science, Patriotische Gesellschaft von 1765, morgen., Frugal Bauen, Zinnwerke e. V., MYCO+, vonwegenleer, SURE – Sustainable Development of Urban Regions, CircleBIM.