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Aktuelles

Preisverleihung                                                                        

Unter der Schirmherrschaft von Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt (Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, BSW) fand am Mittwoch, 13. Juli 2022, die Preisverleihung im Holcim Auditorium der HCU statt. Der BIM-Preis wurde in Anwesenheit von Staatsrätin Monika Thomas (BSW), HCU-Präsident Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow und Prof. Daniel Mondino (BIM) verliehen.

Hintergrund und Ausrichtung

Prämiert wurden Abschlussarbeiten, die die Anwendung der BIM-Methodik im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsaspekten und mit Fokus auf das Bauen im Bestand behandeln. Die Professur für „Digitales Integriertes Prozessmanagement – Planen Building Information Modeling (BIM)“ an der HCU vergibt in Zusammenarbeit mit der EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung den Preis.

Preisträger:innen

Bachelor

    • 1. Platz: Prozessentwicklung und Formulierung einer Handlungsempfehlung für eine modellbasierte Ökobilanzierung, Celine Herzog, Bauingenieurwesen, TU Dortmund
    • 2. Platz: Verbindung von sensorisch erfassten Daten, IFC-Modellen und einer Datenbank zur ökologischen Optimierung von Bestandsgebäuden, Dennis Witte, Bauingenieurwesen, HafenCity Universität Hamburg
    • 3. Platz: BIM-based information management of the built environment for solar effect and interaction assessment, Lukas Boy & David Ehrenreich, Stadtplanung, HafenCity Universität Hamburg

Master

    • 1. Platz: Urban Assessment In Grasbrook District Master Plan With CityScope Digital Tool, Mete Boncukcu, Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP), HafenCity Universität Hamburg
    • 2. Platz: BIM-Integration of Sustainable Building Certification Criteria in the Early Design Stages, Lena Drewes, Energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, TU München
    • 3. Platz: Erzeugung von synthetischen Datasets für die semantische Segmentierung von Punktwolken, Margarita Schick, Bauingenieurwesen, TU Kaiserslautern
    • Lobende Erwähnung: BIM as a Tool for Sustainable Material Decision-making, Maria Camila Afanador Salas, Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP), HafenCity Universität Hamburg

EUROPA-CENTER Suhr BIM Preis

Unter der Schirmherrschaft von

Frau Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeld,

Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg
,

lobt die Professur für

„Digitales Integriertes Prozessmanagement – Planen

Building Information Modeling (BIM)“

an der HafenCity Universität Hamburg,

in Zusammenarbeit mit der EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung,

dieses Jahr zum zweiten Mal den „EUROPA-CENTER Suhr BIM Preis“ aus.

Prämiert werden Bachelor- bzw. Masterarbeiten im Bereich BIM, die sich mit folgendem Thema beschäftigen:


"Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit mit Building Information Modeling (BIM), unter besonderer Berücksichtigung des Bauens im Bestand"


Building Information Modeling ermöglicht auf der Grundlage von digitalen Bauwerksmodellen ein konsistentes Informationsmanagement über den ganzen Lebenszyklus eines Bauwerks. Angesichts der Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz, vor denen wir heute stehen, müssen auch diese Aspekte in Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden Berücksichtigung finden.
Dies geschieht zunehmend auf der Grundlage der BIM-Methode, dabei aber vor allem mit Fokus auf den Neubau. Bei Projekten im Bestand werden Aspekte der Nachhaltigkeit noch zu wenig und erst recht nicht auf der Grundlage digitaler, modellbasierter Prozesse bearbeitet. Dies gilt ebenso für die Wechselwirkungen zwischen Bestand und Neubau auf Nachbarschaftsebene und die damit verbundenen Effekte.


Vor diesem Hintergrund richtet sich der EUROPA-CENTER Suhr BIM-Preis dieses Jahr speziell an hervorragende Studienarbeiten, die mit der BIM-Methode Themen der Nachhaltigkeit für
Erhalt, Umbau oder Betrieb von Gebäuden bearbeiten.

Folgende Aspekte können thematisiert werden:

 

  • Bestandserfassung und Datenübertragung in digitale Bauwerksinformationsmodelle,
  • Nachhaltigkeitsaspekte, wie z.B. CO2-Neutralität, Ressourceneffizienz, Müllvermeidung, etc.
  • Integration von Materialeigenschaften in Fach- und Teilmodelle
  • LCA-orientiertes Modellieren / Integration von LCA-Werten (Life-Cycle Assessment),
  • Integration von real-time Daten ins Modell (Einsatz von Sensorik),
  • Denkmalschutz,
  • Brandschutzplanung im Bestand,
  • Integration in ein CAFM-System (BIM2FM),
  • Wechselwirkung zwischen Bestand und Neubau

Die Stiftungsprofessur für Digitales Integriertes Prozessmanagement fokussiert sich auf die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit digitalen Planungswerkzeugen an der Schnittstelle zur Praxis: Planen – Bauen – Betreiben – Gesamtkoordination – Datenmanagement. Dabei spielt die Betrachtung von Prozessen und Abläufen im interdisziplinären Kontext eine wichtige Rolle und der mit der Digitalisierung einhergehende Wandel der Berufsbilder.

Von zentraler Bedeutung ist hierbei die praxisbezogene Vermittlung der kooperativen Arbeitsmethodik des Building Information Modeling (BIM) in Forschung und Lehre.

BIM wird in diesem Zusammenhang entsprechend der Definition aus dem Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur vom Dezember 2015 verstanden:

„Building Information Modeling bezeichnet eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.“

Teilnahmebedingungen
Berücksichtigt werden Abschlussarbeiten, die in deutscher oder englischer Sprache verfasst und nicht älter als 1 Jahr sind (spätestens Wintersemester 2019/2020 mit Abgabe- bzw. Verteidigungsdatum nicht früher als 01.01.2020).Teilnehmerberechtigt sind Bachelor- bzw. Masterstudierende europäischer Hochschulen, die im Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Städtebau, Stadtplanung, Geodäsie und weiteren verwandten Disziplinen studieren, deren Schwerpunkt bei der Planung und Gestaltung der gebauten Umwelt liegt.

Einzureichende Unterlagen

  • Exposé (max. 3 DIN A4-Seiten, einseitig bedruckt), in welchem die Qualifizierung der Thesis gemäß der Auslobungskriterien dargestellt wird (de/en)

  • die vollständige Thesis (de/en), inklusiv Notennachweis (falls vorhanden)

  • Kontaktdaten

Alle einzureichenden Unterlagen sind ausschließlich in elektronischer Form abzugeben.

Es werden jeweils 3 Preise in den beiden Preiskategorien„Masterarbeiten“ und „Bachelorarbeiten“ vergeben.

Preise

Die Preissummen verteilen sich folgendermaßen:

Master
1. Preis eur 3.000
2. Preis eur 2.000
3. Preis eur 1.000

Bachelor
1. Preis eur 2.000
2. Preis eur 1.250
3. Preis eur    750

Jury-Mitglieder

Die Jury besteht aus 5 Experten aus Wirtschaft, Verbänden, öffentlicher Hand, Forschung und den auslobenden Institutionen. Die Mitglieder werden zeitnah bekanntgegeben

Einreichung

Bitte reichen Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag ausschließlich per E-Mail an BIM@hcu-hamburg.de mit Betreff: „BIM-Preis 2020: [Titel der Arbeit, MA oder BA]“ ein.

Bei Anhängen größer als 8 MB wird eine Übersendung über die HCU-Cloud empfohlen:

>> Upload-Link: https://cloud.hcu-hamburg.de/nextcloud/index.php/s/r3nytbJmR3xoGAM

Termine

Ausschreibung                            25. November 2020
Abgabe der Beiträge                   15. März 2021
Jury-Sitzung                               Ende März 2021
Entscheidung                              Ende März 2021
Preisverleihung                           Mitte April 2021

Kontakt

Emiliya Popova
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Professur für Digitales Integriertes Prozessmanagement – Planen

HafenCity Universität Hamburg
Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung
Henning-Voscherau-Platz 1
20457 Hamburg

BIM(at)hcu-hamburg.de

Tel.: +49 40 42827 5236

[Flyer Suhr BIM Preis (Deutsch)]

[Flyer Suhr BIM Award (English)]

Prämiert wurden Bachelor- bzw. Masterarbeiten im Bereich BIM (Building Information Modeling), die den kooperativen Aspekt der Zusammenarbeit mit BIM bzw. die Verknüpfung einzelner Arbeitsprozesse auf Grundlage digitaler Bauwerksdatenmodelle aufzeigen. Unter den Preisträgerinnen und Preisträgern befinden sich zwei HCU-Studierende aus dem Studienprogramm Bauingenieurwesen.

 

Um den Preis haben sich  Bachelor- und Masterabsolventen aus sechs Hochschulen in Deutschland, vorwiegend aus der Fachrichtung Bauingenieurwesen, beworben. Die Arbeiten decken ein sehr breites thematisches Spektrum ab: von konkreten Fragestellungen bei der Anwendung der BIM-Methodik in Hoch- und Tiefbauprojekten über Lösungen für die Prozessautomatisierung und -optimierung für Ökobilanzierungen von Gebäuden, bis hin zu wirtschaftsinformatischen Ansätzen für die Entwicklung von "Business Ecosystemen" in der Architektur.

Um die Vielfalt und Qualität der geleisteten Beiträge entsprechend zu würdigen, hat die Jury entschieden, zwei 3. Preise zu vergeben und die Preissummen entsprechend anzupassen.Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

1.Preis (2.500 Euro): Verena Wolf, Bauingenieurwesen, Technische Universität München:
"Entwicklung eines Konzeptes zur Bewertung digitaler Datenmodelle am Beispiel einer Bahnsteigplanung"
Betreuer: Prof. Dr.-Ing. André Borrmann und Štefan Jaud, M.Sc.

2. Preis (1.500 Euro): Kasimir Forth, Energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, Technische Universität München: "BIM-integrierte Ökobilanzierung"
Betreuer: Prof. Dr.-Ing. André Borrmann und Alexander Braun, M.Sc.

3. Preis (1000 Euro): Sina Petersen, Bauingenieurwesen, HCU Hamburg:
"Vergleich der konventionellen Entwurfsplanung und der Anwendung BIM-gestützter Methoden am Beispiel einer Autobahnüberführung mit Verbundquerschnitt"
Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle und Dipl.-Ing. Jörg Seifried

3. Preis (1000 Euro): Anton Kanstantsinau, Bauingenieurwesen, Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG):
"BIM im Membranbau. Konzipierung einer effizienten BIM-Kette für den Membranbau"
Betreuer: Prof. Oliver Fritz und Dr.-Ing. André Ihde

Besondere Erwähnung der Jury: Simon Tabarelli
, Bauingenieurwesen, HCU Hamburg:
"Nichtlineare Optimierung im Bauingenieurwesen. Entwicklung der n-1-dimensionalen Gruppierung als Methode zur Visualisierung von mehrdimensionalen Daten"
Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle und Kai Schramme, M. Sc.

Die Jury bestand aus fünf Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, öffentlicher Hand und Forschung: Prof. Dipl. Arch. ETH SIA BDA Daniel Mondino (Digitales Integriertes Prozessmanagement - Planen (Building Information Modeling), HCU Hamburg), Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle (Entwurf und Analyse von Tragwerken, HCU Hamburg), Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. habil. Klaus-Uwe Fehlauer (Professor für CAD, Bauinformatik, Mathematik und CAFM, Hochschule Wismar und Leiter des Forschungsinstituts für angewandte Informatik im Bauwesen (IAIB e.V.)), Andreas Jantzen (Gesamtprojektleitung, Projektmanagement Planung und Bau und BIM-Management, EUROPA-CENTER AG) und Felix Scholz (Leitung PMO & Digitalisierung - Technical Division Engineering & Construction, Hamburg Port Authority).

Link zum Protokoll der Jurysitzung

EUROPA-CENTER Suhr BIM Preis

Die Professur für

„Digitales Integriertes Prozessmanagement – Planen

Building Information Modeling (BIM)“

an der HafenCity Universität Hamburg,

lobt in Zusammenarbeit mit der EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung,

dieses Jahr zum ersten Mal den „EUROPA-CENTER Suhr BIM Preis“ aus.

Prämiert werden Bachelor- bzw. Masterarbeiten im Bereich BIM, die


"den kooperativen Aspekt der Zusammenarbeit mit BIM bzw. die Verknüpfung einzelner Arbeitsprozesse auf der Grundlage digitaler Bauwerksdatenmodelle aufzeigen"


Die Stiftungsprofessur für Digitales Integriertes Prozessmanagement fokussiert sich auf die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit digitalen Planungswerkzeugen an der
Schnittstelle zur Praxis: Planen — Bauen — Betreiben — Gesamtkoordination — Datenmanagement. Dabei spielt die Betrachtung von Prozessen und Abläufen im interdisziplinären Kontext eine wichtige Rolle und der mit der Digitalisierung einhergehende Wandel der Berufsbilder.

Von zentraler Bedeutung ist hierbei die praxisbezogene Vermittlung der kooperativen Arbeitsmethodik des Building Information Modeling (BIM) in Forschung und Lehre.

BIM wird in diesem Zusammenhang entsprechend der Definition aus dem Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur vom Dezember 2015 verstanden:

„Building Information Modeling bezeichnet eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.“

 

Vor diesem Hintergrund richtet sich der EUROPA-CENTER Suhr BIM-Preis dieses Jahr speziell an hervorragende Studienarbeiten, die mit der BIM-Methode Themen der Kooperation, Zusammenarbeit und Verknüpfung bearbeiten.

 

Teilnahmebedingungen
Berücksichtigt werden Abschlussarbeiten, die in deutscher oder englischer Sprache verfasst und nicht älter als 1 Jahr sind (spätestens Wintersemester 2018/2019 mit Abgabe- bzw. Verteidigungsdatum nicht früher als 01.01.2019). Teilnehmerberechtigt sind Bachelor- bzw. Masterstudierende europäischer Hochschulen, die im Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Städtebau, Stadtplanung, Geodäsie und weiteren verwandten Disziplinen studieren, deren Schwerpunkt bei der Planung und Gestaltung der gebauten Umwelt liegt.

Einzureichende Unterlagen

  • Exposé (max. 3 DIN A4-Seiten, einseitig bedruckt), in welchem die Qualifizierung der Thesis gemäß der Auslobungskriterien dargestellt wird (de/en)

  • die vollständige Thesis (de/en), inklusiv Notennachweis (falls vorhanden)

  • Kontaktdaten

Alle einzureichenden Unterlagen sind ausschließlich in elektronischer Form abzugeben.

Es werden 3 Preise vergeben.

Preise

Die Preissummen verteilen sich folgendermaßen:


1. Preis eur 3.000
2. Preis eur 2.000
3. Preis eur 1.000
 

Jury-Mitglieder

Die Jury besteht aus 5 Experten aus Wirtschaft, Verbänden, öffentlicher Hand, Forschung und den auslobenden Institutionen. Die Mitglieder werden zeitnah bekanntgegeben

Einreichung

Bitte reichen Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag ausschließlich per E-Mail an BIM@hcu-hamburg.de mit Betreff: „BIM-Preis 2029: [Titel der Arbeit, MA oder BA]“ ein.

Termine

Ausschreibung                           10. Juli 2019
Abgabe der Beiträge                   01. September 2019
Jury-Sitzung                               Mitte September 2019
Entscheidung                             Ende September 2019
Preisverleihung                           Anfang Oktober 2019

Kontakt

Emiliya Popova
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Professur für Digitales Integriertes Prozessmanagement – Planen

HafenCity Universität Hamburg
Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung
Henning-Voscherau-Platz 1
20457 Hamburg

BIM(at)hcu-hamburg.de

Tel.: +49 40 42827 5236

Veranstaltung - 21. - 22. Februar 2019

Unter dem Titel „Digitale Luftschlösser“ richten das BIMLab@HCU und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) eine gemeinsame Veranstaltungsreihe aus, deren Auftakt am 21. und 22. Februar 2019 an der HafenCity Universität Hamburg stattgefunden hat. Die Konferenz zeigte in vier thematischen Sessions auf, welche „Technologien“ zur Verfügung stehen, wie „Prozesse“ sich verändern, was dies für die Ausbildung der „Menschen“ bedeutet und welche „Randbedingungen“ für den digitalen Wandel erforderlich sind. Veranstalter waren Björn Nagel (DLR), Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle und Prof. Daniel Mondino (beide HCU Hamburg), die die Veranstaltung auch moderierten.

Die Digitalisierung beim Planen und Bauen von Gebäuden verändert neben der Art und Weise, wie Projekte zukünftig bearbeitet und Informationen dazu ausgetauscht werden, auch die inhaltliche Ausgestaltung der einzelnen Berufe. Kooperative, integrierte Prozesse und der Einsatz neuer Technologien verlangen von Architekten und Ingenieuren erweiterte Fähigkeiten und Kenntnisse, die in der Lehre vermittelt werden müssen. Auch in der Luftfahrtindustrie werden die Optimierungsprozesse mittels digitaler Tools vorangetrieben. Die damit verbundenen Herausforderungen will das BIMLab@HCU in der beginnenden Forschungszusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt untersuchen.

 

Der Basiskurs zu Building Information Modeling (BIM) der HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) ist zertifiziert nach den gemeinsam von buildingSMART und dem Verein Deutscher Ingenieure e. V. (VDI) festgelegten Standards. Künftig dürfen Studierende der HCU Hamburg die Prüfung nach dem „Learning Outcome Framework“ von buildingSMART ablegen und erhalten eine Urkunde über Basiskenntnisse in digitalem Bauen, Planen und Betreiben von Gebäuden. Mit der Zertifizierung gewährleistet die HCU Hamburg in ihren BIM-Basiskursen die Einhaltung von Lernzielen und die Vermittlung von Lehrinhalten nach Qualitätskriterien und Maßgaben von buildingSMART und VDI.

Das von buildingSMART und VDI an Weiterbildungseinrichtungen vergebene Zertifikat zur Ausbildung in BIM übernimmt die Vorgaben von buildingSMART International. Durch die Listung als Ausbildungsinstitution für BIM ermöglicht die HCU Hamburg ihren Studierenden, eine Qualifikation in Building Information Modeling nach internationalen Standards zu erwerben. Zertifizierte Institutionen verpflichten sich, die Online-Abschlussprüfung von buildingSMART International zu nutzen. In diesem Jahr haben buildingSMART und VDI erstmalig deutschlandweit 14 Weiterbildungseinrichtungen als qualifizierte BIM-Ausbilder zertifiziert. Die gelisteten Institutionen sind berechtigt, ihren Kursteilnehmenden künftig das "buildingSMART/VDI Zertifikat BIM-Qualifikationen - Basiskenntnisse" auszustellen.

Prof. Daniel Mondino, Professur für Digitales Integriertes Prozessmanagement - Planen, Building Information Modeling (BIM), HCU Hamburg: "Für die HCU Hamburg ist die Listung ein wichtiger Meilenstein im Aufbau unserer BIM-Kompetenz. Wir wollen mit den Kursen nicht nur unseren Studierenden das erforderliche Basiswissen im Bereich des Building Information Modeling vermitteln, sondern darüber hinaus auch externen Interessentinnen und Interessenten Kurse anbieten, die sie mit einem Zertifikat abschließen können."

Hintergrund:

Im Juli 2018 wurde das BIMLab@HCU feierlich eröffnet. Das neue Lehr- und Forschungslaboratorium für BIM erarbeitet vielfältige Themen zu digitalen integrierten Prozessen und neue Perspektiven sowie praxisnahe Möglichkeiten des Bauens, Planens und Betreibens von Gebäuden. BIM bezeichnet dabei eine kooperative, modellbasierte Planungsmethodik und nutzt digitale Prozesse und Strategien. Das BIMLab@HCU wird von Bauingenieur-Professorin Dr.-Ing. Annette Bögle, Architektur-Professor Dipl.-Ing. Reinhold Johrendt und dem Architekten Prof. Daniel Mondino (Stiftungsprofessur der EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung) geleitet. Künftig soll das BIMLab@HCU der Metropolregion Hamburg als Laboratorium für die Anwendung von BIM und als Plattform für die Weiterentwicklung der Methode dienen.

Kontakt zur HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg):

Prof. Daniel Mondino, Digitales Integriertes Prozessmanagement (BIM) +49 (0)40/428 27-4065 daniel.mondino(at)hcu-hamburg.de

Veranstaltung - 9. Juli 2018

 

Wie Digitalisierung anhand von Building Information Modeling (BIM) in Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden genutzt werden kann, erforscht und erprobt künftig das interdisziplinäre BIMLab@HCU als Laboratorium für die Metropolregion Hamburg


An der HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) ist am 9. Juli 2018 im Holcim Auditorium vor rund 100 Gästen und Interessierten aus Architektur- und Ingenieurbüros und aus Hamburger Behörden sowie mit zahlreichen Lehrenden und Studierenden die Auftaktveranstaltung für das Building Innovation Lab (BIMLab@HCU) begangen worden. In dem neuen Lehr- und Forschungslaboratorium für BIM – Building Information Modeling – sollen vielfältige Themen zu digitalen integrierten Prozessen und neue Perspektiven sowie praxisnahe Möglichkeiten erarbeitet werden. BIM bezeichnet dabei eine kooperative, modellbasierte Planungsmethodik und nutzt digitale Prozesse und Strategien für Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden. Das BIMLab@HCU wird von Bauingenieur-Professorin Dr.-Ing. Annette Bögle, Architektur-Professor Dipl.-Ing. Reinhold Johrendt und dem Architekten Prof. Daniel Mondino geleitet. Künftig soll das Lab der Metropolregion Hamburg als Laboratorium für die Anwendung von BIM und als Plattform für die Weiterentwicklung der Methode dienen.  

Die Digitalisierung des Alltags schreitet mit großen Schritten voran, der digitale Wandel verändert auch das Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken. BIM als digitales integriertes Prozessmanagement zur Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken, auch „Bauwerksdatenmodellierung“ genannt, ist dabei unerlässlich. Das neu gegründete BIMLab@HCU findet an der HCU Hamburg mit ihrem inter- und transdisziplinären Ansatz ein ideales Umfeld für Building Information Modeling als Querschnittsdisziplin. Die kooperative Arbeitsmethodik zur digitalen Verwaltung der Informationen und Daten von Bauwerken soll an der HCU Hamburg künftig gemeinsam mit allen Akteuren des Planens, Bauens und Betreibens weiterentwickelt werden. Mit der Besetzung der neuen Stiftungsprofessur für Digitales Integriertes Prozessmanagement durch den Architekten Prof. Daniel Mondino wird die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit digitalen Planungswerkzeugen und der interdisziplinäre Austausch an der HCU Hamburg gestärkt. Ermöglicht wurde die Professur durch die EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung.



Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg: „BIM ist geeignet die allgegenwärtigen „7 Plagen des Bauens“ zu beherrschen - angefangen von der präzisen und realistischen Definition des Bauvorhabens über die intensive Kommunikation und einen aktuellen Informationsaustausch bis hin zum Management von Planung und Bau. BIM ist eine zeitgemäße Methodik, eine Philosophie, Sichtweise und Handlungsgrundlage für alle Baubeteiligten. Das BIMLab@HCU soll für die Lehre, die Forschung und den intensiven Austausch aller Interessierten die Plattform des Nordens werden.“

Uwe Heinrich Suhr, EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung: „Als Praktiker, der täglich mit Architekten, Bauherren und Investoren zu tun hat, weiß ich, wie wichtig eine verifizierte Datengrundlage für große Projekte ist. BIM sollte für alle Bauherren relevant sein und hilft Lösungsansätze zu finden. Ich wünsche mir, dass Hamburg und die HCU Hamburg in Zukunft bei BIM eine Vorreiterrolle einnehmen.“



Dr. Alexander Rieck, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, Stuttgart und LAVA (Laboratory For Visionary Architecture), Stuttgart: „BIM ist im Wesentlichen eine digitale Verknüpfung einer objektorientierten dreidimensionalen Planung mit einem Attribut. Diese Attributisierung gibt uns anhand von Bestellvorgängen und Produktionsprozessen neue Möglichkeitsräume. BIM ist der Hauptkern und der digitale Link zwischen realer und virtueller Planung. In der Verbindung mit weiteren digitalen Technologien wie Blockchain und K.I. ermöglicht BIM Planungsprozesse digital zu gestalten.“



Prof. Daniel Mondino, Professur für Digitales Integriertes Prozessmanagement – Planen, Building Information Modeling (BIM), HCU Hamburg: „Wir müssen uns bewusst sein, dass die Menschen, die wir heute ausbilden am Ende des Studiums einer völlig anderen digitalen Welt begegnen. Darauf muss unsere Ausbildung reagieren. Wir verstehen das BIMLab als Hotspot für die Digitalisierung im Bauen, Planen und Betreiben der Metropolregion Hamburg.“



Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle, Professur für Entwurf und Analyse von Tragwerken, HCU Hamburg: „Wir müssen über die Grenzen der Disziplinen hinaus kommunizieren, da BIM eine Querschnittsdisziplin ist. Wir wollen in Zukunft das dazugehörige Kompetenzzentrum sein.“



Prof. Dipl.-Ing. Reinhold Johrendt, Professur für Bauökonomie, HCU Hamburg: „Auch in der Grundlagenforschung zu BIM sind wir bestens aufgestellt. 75 % unserer Masterstudierenden belegen bereits eines unserer BIM-Seminare. Für unsere Studierenden hat sich gezeigt, dass BIM ein Modell für die Zukunft ist.“



Die Vorbereitungen für die Einrichtung des Lab haben drei Jahre in Anspruch genommen. Das Lab hat bereits im Januar 2018 die Arbeit aufgenommen. Das BIM Lab@HCU soll zu einer ersten Adresse bei der Erforschung und Weiterentwicklung modellbasierter Planung und Bearbeitung von Bauprojekten in Hoch- und Tiefbau sowie in der Infrastrukturplanung werden.Darüber hinaus wird die Digitalisierung von Bauplanung, Ausführung und Instandsetzung auch die Berufsbilder in Architektur und Bauingenieurwesen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nachhaltig verändern. Die HCU Hamburg und das BIMLab@HCU wollen in Forschung und Lehre diese Entwicklung mitgestalten und in Bezug auf die Methode BIM und den damit verbundenen Qualifikationsmöglichkeiten die Studierenden, Absolventinnen und Absolventen zeitgemäß und zukunftsorientiert auf die Praxis und spätere Berufswelt vorbereiten.