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Gemeinsam die Zukunft von Stadt, Bauen und Infrastruktur gestalten

Im Mittelpunkt des ersten Zukunftsgesprächs anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der HCU standen der Austausch zu Themen des Bauens und der Stadtentwicklung sowie die Zukunftschancen der HCU.

Vertreter:innen aus Wissenschaft, Berufspraxis, Kammern, Verwaltung und Stiftungen kamen am 4. September 2026 zusammen, um über die Rolle der HCU für die Zukunft Hamburgs und die kommenden Herausforderungen des Planens, Bauens und Zusammenlebens zu diskutieren.

Die Gründungsidee der HCU ist aktueller denn je

Dr. Georg Mecke, Vorsitzender des Hochschulrats der HCU, eröffnete den Abend mit einem Rückblick auf die Gründungsidee der Universität. Die Verbindung von Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Stadtplanung, Metropolenforschung und weiteren Disziplinen sei vor 20 Jahren ein mutiger Schritt gewesen – und heute aktueller denn je. „Die Zukunft des Bauens und der Stadtentwicklung entsteht nicht in einzelnen Disziplinen, sondern im Zusammenwirken“, so die zentrale Botschaft seiner Begrüßung.

Infrastruktur als Voraussetzung für gesellschaftliches Zusammenleben

Den fachlichen Impuls gab Janna Widmaier, HCU-Absolventin und Projektleiterin der Erneuerung der Eisenbahnüberführung Sternbrücke. Unter dem Titel „Die Stadt gestalten“ berichtete sie aus der Praxis eines der aktuell sichtbarsten Infrastrukturprojekte Hamburgs. Widmaier machte deutlich, dass Infrastruktur nicht nur technische Leistungsfähigkeit bedeutet, sondern eine Voraussetzung für gesellschaftliches Zusammenleben ist. Zugleich zeigte sie, wie wichtig Dialog, Transparenz und Verantwortung im Umgang mit Betroffenen, Kritik und städtischen Veränderungsprozessen sind.

Die Zukunft der HCU

HCU-Präsident Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow richtete den Blick abschließend auf die kommenden Jahre. Er betonte die besondere Rolle der HCU als interdisziplinäre Universität mit starkem Praxisbezug und einem einzigartigen Standort in der HafenCity. Die HCU bilde Menschen aus, die Hamburgs Straßen, Brücken, Gebäude, Freiräume, Quartiere und Infrastrukturen künftig mitgestalten. Damit sei sie ein zentraler Ort für die Zukunftsfähigkeit der Stadt.

Verlässliche Ressourcen und starke Partnerschaften 

Neben inhaltlichen Zukunftsfragen wurden auch die finanziellen Rahmenbedingungen der Universität thematisiert. Die HCU sieht sich vor der Aufgabe, Zukunftsfelder wie nachhaltiges Bauen, technische Gebäudeausrüstung, Landschaftsarchitektur, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und neue ingenieurwissenschaftliche Angebote weiterzuentwickeln. Dafür seien verlässliche Ressourcen und starke Partnerschaften notwendig.

Weitere Zukunftsgespräche sollen künftig den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis weiter stärken, um gemeinsam Impulse für die Zukunft Hamburgs zu entwickeln.