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Besuch von der University of Western Macedonia

Besuch aus Griechenland über das Erasmus+ Staff Mobility Programm. Mitarbeitende profitieren von neuen Perspektiven und Erfahrungen über Ländergrenzen hinweg.

v.l. Stefan Pilhar (HCU Kommunikation) führte das Interview, Katharina Berger (HCU Flächenmanagement) organisierte den Besuch an der HCU und unser Gast Dardas Konstantinos (University of Western Macedonia)


Internationaler Austausch ist nicht nur für Studierende eine Bereicherung – auch Mitarbeitende profitieren von neuen Perspektiven und Erfahrungen über Ländergrenzen hinweg. Wie wertvoll dieser Austausch sein kann, zeigte der Besuch zweier Mitarbeitenden der University of Western Macedonia (UoWM) in Griechenland, die im Rahmen des Erasmus+ Staff Training (STT) Programms vom 20.-24. April 2026 eine Woche an der HafenCity Universität (HCU) verbrachten.

Herr Dardas Konstantinos und Frau Goula Vagia aus den Bereichen Technische Dienste und Facility Management der UoWM waren beim Flächenmanagement unserer HCU zu Gast und nutzten ihren Aufenthalt in Hamburg, um sich mit den hiesigen „Kolleginnen und Kollegen“ an HCU auszutauschen, Arbeitsabläufe kennenzulernen und gemeinsame Herausforderungen europäischer Hochschulen zu diskutieren.

„Unsere Probleme sind im Grunde überall ähnlich“, erklärte Dardas Konstantinos im Interview. „Raummanagement, wachsende Studierendenzahlen, Infrastruktur oder Veränderungsprozesse – Universitäten in ganz Europa beschäftigen sich mit denselben Fragen.“

Im Mittelpunkt des Austauschs standen dabei nicht nur technische Lösungen und Facility-Management-Themen, sondern auch Fragen der Campusentwicklung, moderner Arbeitsplatzkonzepte und organisatorischer Prozesse. Besonders wertvoll war für die Gäste der direkte Einblick in den Arbeitsalltag an der HCU.

„Neue Menschen kennenzulernen und zu sehen, wie andere mit Herausforderungen umgehen, ist einer der größten Vorteile“, so Dardas Konstantinos. „Das macht uns besser – nicht nur als Mitarbeitende, sondern auch als Menschen.“

Die beiden Griechen bringen bereits Erfahrung mit Erasmus+ Staff Mobilities mit und haben in den vergangenen Jahren unter anderem Hochschulen in Island, Schweden, Italien und Polen besucht. Solche Aufenthalte dauern in der Regel etwa fünf Arbeitstage und werden direkt zwischen den beteiligten Hochschulen und Fachabteilungen organisiert.

Ein zentrales Thema des Interviews war dabei auch die Eigeninitiative: Mitarbeitende können sich ihre Wunschhochschule grundsätzlich selbst aussuchen und direkt Kontakt zu möglichen Gastgeberinstitutionen aufnehmen. Ein Teil der Reise- und Aufenthaltskosten wird über das Erasmus+ Programm gefördert.

Ab diesem Sommer stehen Erasmus+ Staff Trainings nun auch den Mitarbeitenden der HCU offen. Bislang lag der Fokus der internationalen Austauschprogramme vor allem auf Studierendenmobilität. Mit dem neuen Angebot erhält künftig auch das Technische, Bibliotheks- und Verwaltungspersonal (TVP) die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln und europäische Hochschulen kennenzulernen.

Das Programm ermöglicht fachlichen Austausch, neue Impulse für den Arbeitsalltag und den Aufbau langfristiger internationaler Netzwerke.

Unsere Gäste aus Griechenland empfehlen HCU-Mitarbeitenden ausdrücklich, die Möglichkeit eines solchen Austauschs zu nutzen:

„Man muss die Leute manchmal ein wenig motivieren“, sagten sie lachend. „Aber es lohnt sich. Man merkt schnell, dass Menschen im gleichen Arbeitsfeld überall in Europa ähnliche Herausforderungen haben – und dass man unglaublich viel voneinander lernen kann.“

Weitere Informationen zum Erasmus+ Staff Mobility Programm an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) finden Sie hier: HafenCity Universität Hamburg (HCU): Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen (Erasmus+ STT)