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20 Jahre HCU - Festempfang und HCU im Dialog

Mit einem Festempfang und dem öffentlichen Veranstaltungsformat HCU im Dialog haben wir die Höhepunkte des 20. Geburtstags unserer HafenCity Universität Hamburg (HCU) gefeiert.

Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Planungspraxis, Stadtgesellschaft sowie Studierende, Alumni und Mitarbeitende kamen zusammen, um auf zwei Jahrzehnte universitäre Entwicklung zurückzublicken und zugleich die Zukunft der gebauten Umwelt in den Blick zu nehmen.

Den Auftakt bildete der Festempfang am 10. Juni mit über 300 Gästen. In ihren Ansprachen würdigten Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschule, Politik und Berufspraxis – darunter Senatorin Maryam Blumenthal, Präses der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung – die Entwicklung der HCU seit ihrer Gründung im Jahr 2006. Im Mittelpunkt standen die Leistungen der Universität in Forschung und Lehre sowie ihr Beitrag zu einer nachhaltigen, resilienten und zukunftsfähigen Stadtentwicklung – zum Teil ebenso wie zukünftige Herausforderungen.
Universitätspräsident Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow betonte in seiner Rede die Bedeutung einer soliden Finanzierung und richtete einen ganz persönlichen Appell an die Zuhörenden: „An alle Menschen, denen die HCU am Herzen liegt: Lassen Sie uns weiterhin gemeinschaftlich diese Hochschule entwickeln, ihre besonderen Potenziale heben und dafür Sorge tragen, dass wir fair, offen und gemeinschaftlich für die Studierenden die bestmöglichen Rahmenbedingungen schaffen.“

Am folgenden Tag öffnete die HCU unter dem Motto „Interdisziplinäre Antworten auf globale Fragen unserer gebauten Umwelt“ ihre Türen für die Öffentlichkeit. Bei „HCU im Dialog“ erhielten Besucherinnen und Besucher Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, Lehrformate und Zukunftsthemen der Universität. Vorträge, Workshops, Führungen und eine Ausstellung machten die Vielfalt der Disziplinen sichtbar, die an der HCU zu Baukunst und Metropolenentwicklung unter einem Dach zusammenarbeiten. Besonderes Interesse galt den Forschungsfeldern Klima und Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie soziale Gerechtigkeit – Themen, die die Universität seit ihrer Gründung prägen und die angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen weiter an Bedeutung gewinnen.

Im Rahmen einer Performance mit einer Choreographie von Yolanda Morales und Gesang des HCU-Chores wurde eine Flagge mit dem Titel „NO CUTS“ über vier Stockwerke am Gebäude gehisst, die Studierende mit dem Künstler Raul Walch erarbeitet haben. Auch hier ging es um zukünftige Herausforderungen, denn das großformatige Textil ist als Protest gegen die geplanten finanziellen Kürzungen von politischer Seite im Hochschulbereich und an der HCU positioniert.

„Diese [die Studierenden] sind die Zukunft Hamburgs, sie sind unsere Zukunft, auf die wir uns im Zweifel verlassen können. Ihnen gebührt alles Engagement, damit diese bestmöglich in einer freien Welt ihre Potenziale entfalten können. Diese darf nicht Sparzwängen geopfert werden, sondern ganz im Gegenteil gilt es mutig voranzuschreiten und keine Mühen zu scheuen – für ein besseres, nachhaltigeres, diverseres und gerechteres wissenschaftsbasiertes Miteinander, welches ich mir für diese Generation und für uns alle zu diesem besonderen Geburtstag und insbesondere die ganze HCU wünsche“ – mit diesen Worten schloss HCU-Präsident Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow seine Rede.

Die HafenCity Universität Hamburg fördert mit weiteren Veranstaltungen im Jubiläumsjahr den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft. Alle Termine sowie zusätzliche Inhalte werden fortlaufend auf der Jubiläumswebsite unter https://20jahre.hcu-hamburg.de veröffentlicht.