Über die HCU-Literatursuchmaschine

Warum was Neues?

Für die Einführung von Suchmaschinentechnologie gab es zahlreiche Gründe. Die Zahl der durchsuchbaren Quellen konnte massiv erhöht werden. Mit nur einer Anfrage werden Bücher und Zeitschriften in den Beständen der HCU-Bibliothek und der anderen Hamburger wissenschaftlichen Bibliotheken, aber auch Aufsätze aus diversen Datenbanken durchsucht. 

Die Suche funktioniert so, wie Sie es von den gängigen Suchmaschinen und großen Portalen kennen: Sie finden unter Umständen sehr viele Treffer und können in den Trefferanzeigen stöbern oder mit Hilfe der Filter die Treffermenge eingrenzen. 
Idealerweise stehen die für Ihre Suchanfrage relevanten Titel gleich bei den ersten Treffern (Ranking). Ein Mehrwert ist zudem, dass die neue Oberfläche auch per Smartphone und Tablet einfach zu nutzen ist. Außerdem können wir zusätzliche Dienste wie zum Beispiel die Fernleihe integrieren.
Über die „Erweiterte Suche“ können Sie präzise Suchanfragen mithilfe von Booleschen Operatoren formulieren. 

Welche Suchfelder werden beim Suchschlitz durchsucht?

Folgende Suchfelder werden berücksichtigt:

  • Titel
  • Autorinnen und Autoren (auch Herausgeberschaften und sonstige Funktionen)
  • Schlagworte
  • Wörter aus Abstracts oder aus indexierten Inhaltsverzeichnissen
  • Verlage
  • Erscheinungsort
  • Erscheinungsjahr
  • ISBN/ISSN

Welche Datenquellen werden durchsucht?

Basis des neuen Katalogs ist der Index K10plus-Zentral (KXP) - eine Suchmaschine für bibliografische Daten, die von der Verbundzentrale des gemeinsamen Bibliotheksverbunds (VZG) entwickelt und betrieben wird. 

Dieser Index enthält über 340 Millionen Datensätze vom Gemeinsamen Verbundkatalog mehrerer Bundesländer und weiterer Datenbanken, ergänzend eingebunden sind die Gemeinsame Normdatei und die Regensburger Verbundklassifikation (nach der die Bücher in der HCU aufgestellt sind) zur Verbesserung der Suchergebnisse.
Der Zugriff auf die Volltexte, Inhaltsverzeichnisse, Rezensionen oder Verlagsangaben ist lizenzabhängig möglich.

Für den Bibliothekskatalog der HCU werden nur die Daten ausgewertet, zu denen die HCU oder eine andere Hamburger Wissenschaftliche Bibliothek Medien erworben hat, oder die frei zugänglich sind (Open Access). Im Gegensatz zu einem klassischen Bibliothekskatalog werden auch Aufsätze ausgewertet.

Weitere Informationen zum K10plus-Zentral finden Sie im Wiki der VZG.

Wie wurde die Suchmaschine realisiert?

Die Literatursuchmaschine basiert auf Qcovery – einer kooperativen Weiterentwicklung der Open Source-Katalog-Software VuFind. Die individuelle Entwicklungen fließen in die Codebasis von VuFind zurück.
Die HCU ist Kooperationspartnerin beim Qcovery-Verbund, der aktuell (Stand 29.5.2026) aus folgenden weiteren Akteuren besteht:

  • Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
  • Universitätsbibliothek Braunschweig
  • Universitätsbibliothek der Technischen Universität Hamburg
  • Universitätsbibliothek Hildesheim
  • Universitätsbibliothek Lüneburg
  • Hochschulinformations- & Bibliotheksservice (HIBS) der HAW Hamburg
  • Bibliothek der Hochschule Hannover
  • effective WEBWORK GmbH (als Dienstleister)

Wir danken unseren Partnerinnen und Partnern für die großartige Unterstützung bei der Implementierung, dem Betrieb und der Weiterentwicklung der HCU-Literatursuchmaschine.

Haben Sie weitere Fragen? Möchten Sie uns Feedback geben?

Kontaktieren Sie uns!

Susanne Lehnard-Bruch, Saskia Schramm
Tel.: +49 (0) 40 300880-5683, -5326
E-Mail: hcu-discovery(at)hcu-hamburg.de