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Professor
Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Als Professorin für Wissenschafts- und Technikkulturen an der HafenCity Universität Hamburg untersucht Regula Valérie Burri die sozialen, kulturellen und politischen Implikationen von Wissenschaft und Technik im Rahmen von Forschungsprojekten im Bereich STS (Science and Technology Studies), künstlerischen Arbeiten sowie inter- und transdisziplinäre Projekten.
HCU Hamburg
Science and Technology Studies
CampusTower, 3. Stock, Raum 03.03.09
Überseeallee 16
D-20457 Hamburg, Germany
Tel: +49(0)40/42827-4598
Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de
Regula Valérie Burri (Prof. Dr.) ist seit 2010 Professorin für Wissenschafts- und Technikkulturen an der HCU. Studium der Sozial- und Kulturwissenschaften an der Universität Bern und der Kunst/Medienkunst an der fhnw/hgk Basel. 2007 Promotion in Soziologie an der TU Berlin (mit Auszeichnung). Forschungs- und Studienaufenthalte als SNF-Stipendiatin an der EHESS und dem Collège de France, der TU Berlin und am MIT. Fellow an der Harvard University (2007-08). Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschungsprojekten des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats SWTR sowie der ETH und der Universität Zürich. Kollegiatin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Collegium Helveticum (2002-2009), Lehrbeauftragte an der ETH Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sowie PostDoc im Programm Wissenschaftsforschung der Universität Basel. Forschungsprojekte im Bereich STS (Science and Technology Studies), künstlerische Arbeit sowie inter- und transdisziplinäre Projekte.
Programmgeschäftsführung
Cristina de la Cruz
HCU Hamburg
Wissenschafts- und Technikkulturen
4. Etage | Raum 4.020
Henning-Voscherau-Platz 1
20457 Hamburg
Tel: +49 (0)40 / 300 880 - 4610
Mail: cristina.delacruz(at)vw.hcu-hamburg.de
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Sebastian Wucherer
HCU Hamburg
Wissenschafts- und Technikkulturen
CampusTower, 3. Stock, Raum 03.03.10
Henning-Voscherau-Platz 1
20457 Hamburg
Tel: +49 40 300 880 - 5363
Mail: sebastian.wucherer@hcu-hamburg.de
Sebastian Wucherer begann 2021 sein Promotionsprojekt unter Betreuung von Prof. Burri und ist seit Oktober 2023 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Wissenschafts- und Technikkulturen der HCU. Er studierte im Bachelor Brand Management an der Brand University in Hamburg und ging anschließend nach Wien, um dort den Masterstudiengang Science–Technology–Society zu durchlaufen. Nach anschließender dreijähriger Tätigkeit in einer Agentur für politische Kommunikation arbeitete er ab Mai 2022 im Deutschen Bundestag im Bereich digitaler Kommunikation, bevor er im Oktober 2023 an die HCU kam.
Seine Forschungen bewegen sich an der Schnittstelle von Techniksoziologie und Politikwissenschaften. Technologische Entwicklung ist nicht nur die rein technische Produktion neuartiger materieller oder digitaler Artefakte, sondern auch die dieser Produktion zugrundeliegende endlose Konflikte darum, welche und wessen technologischen Visionen sich langfristig durchsetzen. Das diffuse Gemenge aus Erwartungen, Hoffnungen, Befürchtungen in Bezug auf alle möglichen technologischen Entwicklungen, oft in Kombination mit einem bestimmten nationalen Selbstverständnis, werden als Sociotechnical Imaginaries bezeichnet.
Sociotechnical Imaginaries kann man überall dort identifizieren, wo Technologie und Gesellschaft in Kontakt kommen – also gewissermaßen immer und überall. Die Promotionsarbeit von Sebastian Eberth untersucht Sociotechnical Imaginaries im Deutschen Bundestag. Die Debatten im Bundestag sind ein sehr exklusiver und gleichsam überaus relevanter diskursiver Raum, wenn es darum geht, technologische Visionen zu generieren, zu verstetigen, zu verteidigen oder anzugreifen. Die Promotionsarbeit untersucht dabei die Sociotechnical Imaginaries, die sich auf das beziehen, was wir gemeinhin als Digitalisierung umschreiben. Die genaue Definition dessen ist dabei zweitrangig, denn letztendlich liegt das Interesse bei den emotionalen und identitätsbezogenen Herangehensweisen der Politiker*innen an alle unter dem Gedanken der Digitalisierung subsumierten Teilprozesse.
Der Bundestag als legislatives Organ der Bundesrepublik hat eine zwar beschränkte, aber faktische Macht über technologische Entwicklungen im Land, sei es etwa durch Entwicklungsstrategien, staatshaushälterische Entscheidungen oder seine Funktion als Parlament gewählter Volksvertreter*innen. Die Promotionsarbeit will nachvollziehen, welche Sociotechnical Imaginaries hinter der Digitalisierungspolitik in Deutschland stehen und so eine neue, zusätzliche Perspektive zum besseren Verständnis der Digitalisierung in Deutschland anbieten.
Doktorandin
Johanna Fischer
Johanna Fischer ist Soziologin und Modedesignerin. Derzeit schreibt sie ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Programming Urban Simulation“. Ihr Promotionsprojekt entsteht an der HafenCity Universität im Bereich Wissenschafts- und Technikkulturen. Zusätzlich erforscht sie seit 2022 in dem unabhängigen Projekt “The Urbane Digitope – A Serious Game for Sustainable Urban Futures” den Einsatz von spielerischen Methoden als Forschungs- und Partizipationsinstrumente.
Zuletzt war sie am City Science Lab der HafenCity Universität und im Studienprogramm „Kultur-Digitalisierung-Metropole“ beschäftigt (2020-24). In diesem Rahmen hatte Sie verschiedene Lehraufgaben und die Projektleitung für das Projekt “CoSI-Cockpit städtischer Infrastrukturen” inne. Zuvor war Sie mit einem DAAD-Stipendium als Gastwissenschaftlerin an der Peking Universität (2019) und arbeitete freiberuflich als Grafik- und Modedesignerin (seit 2010).
In ihrer Doktorarbeit mit dem Titel „Programming Urban Simulation“ erforscht Johanna mit ethnographischem Ansatz Softwareentwicklungsprozesse. Dazu nimmt sie Projekte für die Stadtplanung in den Fokus - zum Beispiel Digitale Zwillinge, Cockpits, Dashboards und Simulationen – die innerhalb von Innovations-Laboren umgesetzt werden.
Zusätzlich erforscht sie seit 2022 in dem unabhängigen Projekt “The Urbane Digitope – A Serious Game for Sustainable Urban Futures” den Einsatz von spielerischen Methoden als Forschungs- und Partizipationsinstrumente.
PhD Student
Dorothea Grießbach
Dorothea Grießbach, documentary filmmaker, lives and works in Hamburg. Studies of Documentary/Film (Visual Communication) at the University of Fine Arts, Hamburg. Realization of numerous documentations of performances and theatre projects, also documentaries, TV reports (1996 – 1999) and radio features (since 1998) about maghrebian literature, migration, intercultural und interfaith dialogue. From 2006 until 2011 also coordinator of the Academy of World Religions, University of Hamburg.
Dorothea Grießbach's project at the postgraduate program "Assemblies and Participation" is an ethnographic and artistic research on audiovisual self-representations in Hamburg.
Concepts of Participation and the Public Sphere in Urban Subcultures. An ethnographic and artistic research on audiovisual self-representations in Hamburg
Every day numerous videos are published on the internet, shot with digital cameras or mobile phones, reporting a regional context, informing about events or festivities and telling stories from the video makers’ points of view and their daily lives. What are their expectations on publishing these visual materials on the internet and which concepts of participation and „the public“ are expressed in the videos? Are innovative ways of understanding participation and the public sphere suggested? And in what ways do such audiovisual self-representations constitute and transform existing notions of community and the public sphere?
This project deals with these questions by analyzing videos produced in urban districts in eastern Hamburg, especially Hamm, Horn, Billstedt, and Mümmelmannsberg. The research will be expanded by an artistic media intervention which provides an opportunity to show, debate and transform audiovisual materials and related concepts of participation and the public sphere in the four urban districts.
Further information on the postgraduate program "Assemblies and Participation": www.versammlung-und-teilhabe.de
Künstlerische Mitarbeiterin
Laura Sigrüner
Laura Sigrüner ist künstlerische Mitarbeiterin im Forschungsprojekt AI Illusions: Künstlerische Forschung zu KI Halluzinationen an der Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen der HCU. Zuvor war sie künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Artificial Intelligence – Wissenschaftlich-künstlerische Technikvisionen, in welchem sie zu smart environments forschte.
Laura Sigrüner lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK) bei Pia Stadtbäumer und Hanne Loreck Freie Kunst mit Schwerpunkt Bildhauerei. 2018 absolvierte sie ihren Master of Fine Arts im Schwerpunkt Bildhauerei, den sie zwei Jahre später mit einem Master of Art Education an der Kunstakademie Münster ergänzte. Neben nationaler und internationaler Ausstellungstätigkeit (z.B. Kunsthaus Hamburg, Sharp projects Kopenhagen, Burggalerie Halle/Saale, Strizzi Köln) war sie Stipendiatin des Begabtenförderungswerkes Cusanuswerk, u.a. in der Projektförderung des Freundeskreis der HFBK sowie für den HISCOX Kunstpreis nominiert. Ihre Arbeiten sind oft von spezifischen Orten inspiriert und beziehen sich auf den sie umgebenden Raum. Neben Skulpturen, die überwiegend aus Holzwerkstoffen und Kunststoff gefertigt werden, verbaut sie verschiedene Baustoff-Materialien und Objekte der Alltagswelt in ihren raumgreifenden Installationen. Durch ihre Eingriffe und Platzierungen im Raum thematisiert sie diesen in seiner Komplexität wie z.B. in seiner (sozialen) Handlungsdimension.
Im Forschungsprojekt AI Illusions forscht sie zu den unscharfen Rändern der Halluzinationen von künstlich-intelligenten Systemen.
Künstlerische Mitarbeiterin
Clara Lena Langenbach
Clara Lena Langenbach ist künstlerische Mitarbeiterin im Forschungsprojekt AI Illusions: Künstlerische Forschung zu KI Halluzinationen an der Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen der HCU. Sie ist bildende Künstlerin und entwickelt oft raumgreifende Installationen. Sie studierte Bildhauerei an der (HFBK Hamburg), Mode (HAW Hamburg) und Germanistik sowie Erziehungswissenschaften (Universität Hamburg). Seitdem stellt sie ihre Arbeiten international aus. Zuletzt erhielt sie das Arbeitsstipendium des Künstlerhauses Lauenburg.
Clara Lena Langenbach hinterfragt in ihrer künstlerischen Praxis die klassischen Bilder von Körperlichkeit. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind dabei Interpretationen oder Klassifizierungen des menschlichen Körpers in Themenfeldern wie Mode, Medizin oder Kultur. Geprägt von ihrer persönlichen Erfahrung mit einer Skoliosediagnose verbindet sie physiotherapeutische und bildhauerische Techniken. Dabei behandelt sie den Körper als formbares Objekt, das durch äußeren Druck – sei es physisch oder gesellschaftlich – beeinflusst, verändert oder eingeschränkt wird.
Im Forschungsprojekt AI Illusions forscht sie zu der Auswirkung von KI Halluzinationen auf klassische Körperbilder.
Bild: © Jenny Bewer
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Clarissa Thelen (M.A.)
HCU Hamburg
Wissenschafts- und Technikkulturen
Clarissa Thelen war ab Juni 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen an der HCU. Sie studierte Kultur- und Kommunikationswissenschaften an der Zeppelin Universität, sowie Soziologie an der Universität Wien. Während ihres Masterstudiums in Wien arbeitete sie zusätzlich als Projektassistenz und Tutorin an der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie war dort am Lehrstuhl für Gender und Diversity in Organizations tätig. Sie schrieb ihre Masterarbeit zum Thema „Gender Bias in Artificial Intelligence“. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der feministischen STS und Techniksoziologie, wobei ihr besonders ein interdisziplinärer Angang zu allen Themen am Herzen liegt.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Merle Richter
HCU Hamburg
Wissenschafts- und Technikkulturen
Merle Richter ist seit Oktober 2019 künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen an der HCU. Sie studierte freie bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Karlsruhe und an der Städelschule in Frankfurt am Main. Seit 2016 arbeitet sie regelmäßig als Lehrbeauftragte an der Universität der Künste Berlin im Bereich für Musisch-Ästhetische Erziehung. Im Forschungsprojekt Artificial Intelligence – Wissenschaftlich-künstlerische Technikvisionen (art_intell) forscht sie im Bereich smart bodies.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Björn Ewert
HCUHamburg
Wissenschafts- und Technikkulturen
Björn Ewert unterstützte von 2020-2022 als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen an der HCU. Er studierte Soziologie und Geschichte an der Universität Hamburg, sowie Internationale Kriminologie an der Universität Hamburg und University of Kent in Canterbury. 2019 arbeitete er bereits als Lehrbeauftragter an der Helmut-Schmidt-Universität im Bereich Soziologische Theorie. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Techniksoziologie, insbesondere Cyborgs, in Soziologischer Theorie, Game Studies und qualitativer Sozialforschung.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Antonia Modelhart
HCU Hamburg
Wissenschafts- und Technikkulturen
Antonia Modelhart (M.A.) war von 2018 - 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen an der HCU. Sie studierte in Wien Kultur- und Sozialanthropologie mit Schwerpunkt auf Medizin- und Technikanthropologie. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Reproduktionstechnologien, Anthropologie der Biomedizin und -wissenschaften, Science and Technology Studies, Global Health und Anthropologie des Körpers.
Lisa Wiedemann (M.A.) is a research assistant at the chair for Science and Technology Studies since June 2012. She studied Sociology, Cultural Anthropology/History and Educational Science at the Friedrich Schiller University in Jena. She completed a research semester at “Birmingham Centre for Media and Cultural Research”. Her main areas of research are cultural studies of technology (kulturwissenschaftliche Technikforschung), new media, lifestyle and milieu research, spatial research, technologies of the self, and qualitative social research.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Linda Groß
HCU Hamburg
Wissenschafts- und Technikkulturen
Dr. Linda Groß war von 2011 - 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen an der HCU. Zuvor war sie Stipendiatin im DFG-geförderten Graduiertenkolleg "Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft. Wissenschaft in Anwendungs- und Beratungskontexten" am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) der Universität Bielefeld. Sie promovierte zu Strukturen der kollaborativen, internetvermittelten Wissensproduktion am Fall der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Interessen: Medien- und Wissenschaftssoziologie, STS, Neue Medien, qualitative Methoden und Methodologie. (Promotion 2015)
PhD Student
Margarita Tsomou
HCU Hamburg
Postgraduate program "Assemblies and Participation"
Mail: margarita.tsomou(at)googlemail.com
Margarita Tsomou studied Applied Cultural Studies at the University of Lüneburg and works as an author and performer between Hamburg, Berlin and Athens. She edits the pop-feminist magazine “Missy Magazine” and writes for print (taz, Berliner Zeitung etc.) and radio (wdr, swr). Her performances have been shown at Hebbel am Ufer (e.g. „Wir sind ein Bild aus der Zukunft“) and Volksbühne Berlin („Nackte Agitation“). As a curator, she works with the Goethe Institute Athen, curating, for example, the performance festival “Genderpop in Athens”, together with author and performer Tim Stüttgen.
Since two years, Margarita Tsomou has been working about the crisis in Greece and the local resistance movements, and has been intervening into the German public discourse on the European debt crisis as a German-Greek journalist, documentalist and cultural activist.
Her PhD project at the postgraduate program is called “Square Occupations – Between Democracies of Presence and Protest 2.0“.
visiting researcher
Dorothea Born
Dorothea Born (Mag.) is a university assistant (prae-doc) at the department of science and technology studies at the University of Vienna, where she studied ecology and finished her studies with a diploma thesis about climate change and the carbon cycle in the Arctic in 2011. For her research she conducted fieldwork in Siberia in the summer of 2009.
In the course of her dissertation Dorothea conducts research on climate change communication in popular science magazines. Her focus lies on visual communication strategies and nature conceptions present in (visual) discourses on climate change in popular science magazines.
In April 2014 she is a guest researcher at the department of Science and Technology Studies at the HCU Hamburg.


