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Geotechnik im Austausch: Jahrestagung der Professor:innen 2026 in Hamburg

Anfang Oktober kamen Geotechnik-Professorinnen und -Professoren aus dem deutschsprachigen Raum zu ihrer Jahrestagung in Hamburg zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen.

Am 9. und 10. Oktober 2026 kamen Geotechnik-Professorinnen und -Professoren aus dem deutschsprachigen Raum zu ihrer Jahrestagung in Hamburg zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen in Lehre und Forschung sowie die hochschulübergreifende Zusammenarbeit.

Gastgeber des zweitägigen Treffens waren die HafenCity Universität Hamburg (HCU), die Technische Universität Hamburg (TUHH) und die Helmut-Schmidt-Universität (HSU). Seitens der Hamburger Hochschulen waren die Professoren Tim Pucker, Jürgen Grabe und Sascha Henke an der Organisation und Durchführung der Tagung beteiligt.

Aktuelle Herausforderungen in Lehre und Forschung

Die Jahrestagung bot Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Geotechnik zu diskutieren und Erfahrungen aus den beteiligten Hochschulen auszutauschen. Ein wichtiges Thema war der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in Lehre und Forschung. Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wie sich Nachwuchs für ein Studium der Geotechnik und für wissenschaftliche Laufbahnen mit dem Ziel einer Promotion gewinnen lässt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Integration der Eurocodes in die Lehre. Dabei ging es um die Vermittlung der europäischen Normenwerke und deren Bedeutung für die geotechnische Ausbildung.

Rückblick auf wichtige Fachveranstaltungen

Auch aktuelle Entwicklungen innerhalb der Fachcommunity standen auf der Tagesordnung. Die Teilnehmenden zogen eine positive Bilanz der Baugrundtagung 2026 sowie der 21. Internationalen Konferenz für Bodenmechanik und Geotechnik (ICSMGE), die in Wien stattfand.

Der Austausch über diese Veranstaltungen ermöglichte es, zentrale Themen und Impulse für die weitere Entwicklung des Fachgebiets aufzugreifen.

Zusammenarbeit über Hochschulgrenzen hinweg

Neben den inhaltlichen Fragen der Lehre und Forschung wurde auch die Zusammenarbeit bei Laboreinrichtungen thematisiert. Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und der Austausch zwischen den Hochschulen bieten Möglichkeiten, vorhandene Kompetenzen zu bündeln und die geotechnische Forschung und Ausbildung weiterzuentwickeln.

Die Jahrestagung in Hamburg unterstrich damit die Bedeutung des regelmäßigen fachlichen Austauschs und der Vernetzung innerhalb der Geotechnik. Sie bot den Teilnehmenden eine Plattform, um aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen und neue Impulse für die Zukunft des Fachgebiets zu setzen.