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26.06.2017

Das fünfte Paradigma. Industrie 4.0, KI und emergente Megatrends. Was kommt nach der Digitalisierung?

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, Hörsaal 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 19:45
Veranstalter: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Vortrag von Prof. Dr. Holger Rust, Universität Hannover, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "[Q]uerblicke: Prognosen" der [Q] Studies der HCU Hamburg.

Prognosen versuchen nicht nur, Zukunftsentwicklungen vorauszusagen. Sie dienen vielmehr als (Macht-)Instrumente, um beispielsweise politische, wirtschaftliche oder planerische Entscheidungen zu treffen oder zu legitimieren und die Bevölkerung für Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, sinkende Geburtenraten oder Überalterung der Gesellschaft zu sensibilisieren. Neben dem Aufzeigen potentieller Fehlentwicklungen ermöglichen Prognosen auch, alternative Entwicklungen nach dem Prinzip „Vorbeugen ist besser“ zu denken und zu initiieren. Gleichzeitig werden mit dem Entwurf futuristischer Szenarien aktuelle Gegenwartsentwicklungen zur Debatte gestellt.

Die Ringvorlesung zeigt auf, dass die Zukunftsforschung zusehends zu einer Disziplin mit eigenständiger Methodik wird. Dabei wollen wir die Frage stellen, inwiefern sich prognostische Szenarien selbst als eine gesellschaftliche Kulturtechnik und -praxis reflektieren lassen.

Die Interdisziplinäre Vortragsreihe findet wöchentlich statt und ist für BA- und für MA-Studierende geöffnet!

Dieser Vortrag wurde vom 19. Juni auf den 26. Juni 2017 verschoben, Ort und Uhrzeit bleiben unverändert.

Veranstalter: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de
22.06.2017

Satelliten vermessen den Klimawandel (Antrittsvorlesung)

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 3.103, 3. OG,
Zeit: 16:00 - 18:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.

Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker, HCU Hamburg, im Rahmen des "Geodätischen Kolloquiums" im Sommersemster 2017 des Studiengangs Geomatik der HCU Hamburg.

Das Geodätische Kolloquium ist eine regelmäßige Veranstaltung der HCU-Geomatik zur Fortbildung der Berufsgruppen Geodäsie und Geoinformatik in Norddeutschland. Veranstalter sind der Deutsche Verein für Vermessungswesen (Bezirksgruppe Hamburg), der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein), die Deutsche Hydrographische Gesellschaft und der Verein zur Förderung der Geomatik an der HCU Hamburg sowie der Studiengang Geomatik an der HCU Hamburg.

Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Vortragenden und Kolleginnen und Kollegen bei einem Umtrunk in geselligem Rahmen ausklingen zu lassen.

Anfahrt / Parkplätze
Da das Parkplatzangebot in der HafenCity begrenzt ist, empfehlen wir die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nehmen Sie die U-Bahn, Linie U4 (Richtung „HafenCity Universität“) und steigen an der Endhaltestelle aus. Dort nehmen Sie den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung.

Veranstalter: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr.-Ing. Thomas Kersten, Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker, HCU Hamburg, Geomatik
E-Mail: Thomas.Kersten(at)hcu-hamburg.de Annette.Eicker(at)hcu-hamburg.de

Downloads: fileadmin/documents/Universitaet/Veranstaltung/2017/Flyer_GK_SoSe_2017.pdf
21.06.2017

Vom Hören gestern und heute. Ein historischer Sinneswandel

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, 3.103 / Seminarraum IV (gr.), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 19:45
Veranstalter: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Votrag von Dr. Daniel Morat, FU Berlin, im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Hören, Schmecken, Riechen: Das Kulturelle der Sinne" der [Q]Studies der HCU Hamburg.

Die Empfindung von vertrautem Geruch beim Betreten einer Wohnung, das Gefühl von Rührung beim Blick auf eine Fotografie, die taktile Sicherheit beim Benutzen smarter Geräte oder der wachmachende Geschmack des morgendlichen Kaffees: Jedes soziale Handeln hat aufgrund seiner Körperlichkeit auch eine Wahrnehmungsebene. Im Seminar werden die fünf Sinne – sehen, hören, riechen, schmecken, tasten – jedoch nicht als neuronale oder physische Instanzen reflektiert, sondern als immer populärer werdendes Thema der Sozial- und Kulturwissenschaften aufgegriffen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Art und Weise sinnlicher Erfahrungen stets historisch und kulturell geprägt ist. Verschiedene
Gastreferate und ein Besuch im Museum werden einen Einblick in die praxisbezogene Erforschung der Sinne ermöglichen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Veranstalter: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de

Downloads: Flyer
21.06.2017

Food_City: Über den Zusammenhang von Stadt und Nahrungsmitteln

Vortrag
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Katharina Held, selbstständige Stadtforscherin, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
18.06.2017 - 19.06.2017

Civil20

Tagung
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg,

Das Universitätsgebäude der HCU Hamburg wird am Sonntag, den 18. Juni für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Civil20-Gipfels geöffnet. Am Montag, den 19. Juni, ist das Universitätsgebäude ausschließlich nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie für HCU Angehörige geöffnet.

Am 18. und 19. Juni wird die HafenCity Universität Hamburg (HCU) zum Ort des Gedankenaustauschs über die G20: Der Civil20-Gipfel begleitet die Arbeit der G20 inhaltlich reflektierend und verleiht der internationalen Zivilgesellschaft zu global relevanten Themen eine gemeinsame Stimme. An beiden Tagen des internationalen Treffens an der HCU Hamburg arbeiten Teilnehmende von 150 Organisationen aus 50 Ländern in Workshops zusammen und erarbeiten Empfehlungen sowie Forderungen an die G20. Zur Abschlusspräsentation ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingeladen.

Seit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vor rund einem Jahr bekanntgegeben hat, dass das G20-Gipfeltreffen am 7. und 8. Juli in Hamburg stattfinden wird, diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und der Bundesregierung nicht nur Aspekte der Organisation, inhaltlicher Ausrichtung, Finanzierung und Sicherheit, sondern auch Möglichkeiten der Beteiligung der Zivilgesellschaft am G20-Gipfel.
Eine solche Möglichkeit zur Beteiligung bietet das Civil20-Treffen: Die Civil20 (C20) sind ein unabhängiger Zusammenschluss nationaler und internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich bereits seit 2009 jährlich formieren, um die Arbeit der G20 inhaltlich reflektierend zu begleiten und der internationalen Zivilgesellschaft zu global relevanten Themen eine gemeinsame Stimme zu verleihen. Ziel der Civil20 ist es, die internationale Zivilgesellschaft über die G20-Staaten hinaus stärker in den Prozess einzubinden.

Im Vorfeld des Civil20-Gipfels wurden bereits Schwerpunktthemen festgelegt, die im Präsidentschaftsjahr 2016 und 2017 besonders wichtig sind. Aus diesen Schwerpunktthemen entstanden sechs Arbeitsgruppen, in denen Empfehlungen und Forderungen an die G20 erarbeitet wurden. Diese Positionen der Civil20 werden während des Gipfels im Juni 2017 ausführlich diskutiert und der Öffentlichkeit präsentiert. Der Civil20-Gipfel am 18. und 19. Juni 2017 in Hamburg, zu dem auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingeladen wurde, wird der Höhepunkt des Konsultations- und Beratungsprozesses der zivilgesellschaftlichen Akteure und der Abschluss des diesjährigen C20-Prozesses.

Veranstalter: Auswärtige Amt, Berlin | Venro - Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe, Berlin
Weitere Informationen: https://civil-20.org
Link zur Pressemitteilung: https://www.hcu-hamburg.de/presse/news/news/#253

Kontakt:

Projektleitung C20 | Venro | Clemens Schwanhold
c.schwanhold(at)venro.org | +49 30 88 06 08 002


Projektleitung C20 | Venro | Elisabeth Staudt
e.staudt(at)venro.org |
+49 30 88 06 08 001


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der HCU | Marina Brink

HCU-Kommunikation(at)vw.hcu-hamburg.de | +49 40 42827-2733

Gesamtkoordination in der HCU | Peter Sitt | Veranstaltungsmanager
HCU-Veranstaltungen(at)vw.hcu-hamburg.de | +49 40 42827-2731

E-Mail:
17.06.2017

Lucius Burckhardt Convention II, documenta Kassel

Workshop
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 150 / 1. OG, Kunsthochschule Kassel, Hörsaal, Menzelstraße 13-15, 34121 Kassel
Zeit: 09:00 - 18:00
Veranstalter: documenta 14 , Kunsthochschule; Exkursion: HCU Hamburg, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen

Exkursion zur Lucius Burckhardt Convention II, documenta Kassel, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "WasserHorizonte IV. Aufladung von Landschaften" des Arbeitsgebiets Landschaftsarchitektur der HCU Hamburg.

Die Lucius Burckhardt-Convention 2017 ist ein eintägiges Symposium zu Annemarie und Lucius Burckhardt, den Erfindern der Spaziergangswissenschaft, kuratiert von Prof. Martin Schmitz und Studierenden im Fachbereich Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel.
Der Schweizer Soziologe lehrte von 1972?1997 an der Gesamthochschule/Universität Kassel im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung. Vielen Studentinnen und Studenten ? nicht nur aus den entwerfenden Fächern ? eröffnete er neue Perspektiven. Wer plant die Planung? Warum ist Landschaft schön? Design ist unsichtbar, durch Pflege zerstört oder der kleinstmögliche Eingriff: diese Burckhardt’schen Fragen und Formeln sind aktueller denn je.

Programm

Kontakt: Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen, HCU Hamburg, Landschaftsarchitektur,
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hamburg.de

Veranstalter: documenta 14 , Kunsthochschule; Exkursion: HCU Hamburg, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen
Ansprechpartner(in): Prof. Dipl.Ing. Christiane Sörensen
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hambug.de

Downloads: Flyer WasserHorizonte_IV
16.06.2017

Metropolregion Hamburg ohne Plan? Mehr Wohnungen, mehr Gewerbegebiete, mehr Straßen ...

Vortrag
Ort: HCU Hamburg, Holcim Auditorium, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 10:00 - 16:30
Veranstalter: BUND Friends of the Earth, HCU Hamburg

Fachtagung „Metropolregion Hamburg ohne Plan? Mehr Wohnungen, mehr Gewerbegebiete, mehr Straßen – bleiben Natur und Lebensqualität auf der Strecke?“.

Die Metropolregion Hamburg wächst stetig, damit steigt der Druck auf die Freiflächen in der Hansestadt aber auch im Umland. Die steigende Konkurrenz um knappe Flächen erfordert ein gemeinsames Handeln als Stadtregion – davon sind wir aber meilenweit entfernt.
Die Fachtagung greift dieses Spannungsfeld auf und stellt wichtige Fragen:

    - Wo steht die Metropolregion Hamburg heute?
    - Wie machen es andere Metropolregionen?
    - Und welche Lösungsansätze gibt es?

Anmeldungen unter:

BUND: Katharina Seegelke / Flächenschutz
katharina.seegelke(at)bund.net, Tel. 040 / 600 387 17, Mo., Mi., Do. 9-16 Uhr.

Eintritt: 20,- € / 5,- € (Studierende/ermäßigt). Zu zahlen in bar bei Ankunft.
Mittagessen, Kaffe, Kuchen und Getränke inklusive.

Veranstalter: BUND Friends of the Earth, HCU Hamburg
Ansprechpartner(in): Katharina Seegelke
Telefon: 040 / 600 387 17
E-Mail: katharina.seegelke(at)bund.net
14.06.2017

The Outline of Eight Constitution Medicine (ECM) / Acht Ma(h)l anders

Vortrag
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Prof. Dr. Kim, Chang Keun, Cha Medical University, Südkorea, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
14.06.2017 - 28.06.2017

Pioneiros da Habitação Social no Brasil – Pioniere des sozialen Wohnungsbaus in Brasilien

Ausstellung
Ort: HCU Hamburg, Foyer Ost (1. OG), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Veranstalter: HCU Hamburg, Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung der ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius

Die Ausstellung „Pioneiros da Habitação Social no Brasil” vermittelt einen Überblick über die prägendsten Typen des sozialen Wohnungsbaus Brasiliens 1930 bis 1964. Sie zeigt, welche Rolle Architektur und Stadtplanung spielten, während der Entwicklung des Landes zur Industriegesellschaft den Zugang, zu erschwinglichem öffentlichem Wohnungen zu erweitern und wie dies auch die heutigen Stadtstrukturen noch positiv beeinflusst.

In der Zeit von 1930 bis 1964 erlebte Brasilien einen wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung zu einer städtischen Industriegesellschaft – das goldene Zeitalter. Markierte es den Eintritt Brasiliens in die Moderne, so bedeutete es auch ungeheure Herausforderungen, diese neue Stadtgesellschaft zu versorgen. Diese Jahre wurden zu einer wichtigen Lern- und Experimentierphase des sozialen Wohnungsbaus. Sie zeigen das Bemühen, mit Hilfe von Architektur diesen Umbruch vor allem für die benachteiligten Milieus zu gestalten.

Die Ausstellung ist Teil des Aufenthalts der Stadtforscher Ana Paula Koury und Renato Anelli im Rahmen des Gastwissenschaftsprogramms für Stadtforschung der ZEIT-Stiftung an der HafenCity Universität Hamburg im Juni 2017.

Prof. Dr. Ana Paula Koury, Professor on Graduate Program in Architecture and Urbanism at the University São Judas Administering the discipline of Theory and History of Urban Planning.

Prof. Dr. Renato Anelli,
Professor of Architecture Design and History, Institute of Architecture and Urban Planning, University of São Paulo at São Carlos (IAU USP).

Renato Anelli hat wesentliche Beiträge zur Architektur der Moderne in Brasilien geleistet, Ana Paula Koury ist zusammen mit Nabil Bonduki Autorin des vierbändigen Standardwerks zum sozialen Wohnungsbau in Brasilien, welches die Grundlage für die Ausstellung liefert und in der Ausstellung ebenfalls präsentiert wird.

Eröffnung: 14.06.17, 17:30 Uhr, mit Input der Gäste Ana Paula Koury und Renato Anelli

Ausstellung: 14.6. bis 28.6.2017, 17.6. - 21.6. geschlossen!
                     Montag bis Freitag, 9:00 bis 19:00 Uhr für externe Gäste geöffnet!

Veranstalter: HCU Hamburg, Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung der ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius
Ansprechpartner(in): Frederike Neißkenwirth, HCU Hamburg, Referat für Forschung
E-Mail: forschung(at)hcu-hamburg.de
14.06.2017

How to live in a 21 million inhabitants metropolis? Brazil's outskirt development: São Paulo's case study

Seminar
Ort: HCU Hamburg, 3.103 / Seminarraum IV (gr.), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 14:00 - 17:00
Veranstalter: HCU Hamburg, Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung der ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius

Öffentliches Lehrformat / Seminar mit Input durch Gäste:
„Housing in peripheral urban structures“- Vortrag / lecture Ana Paula Koury.
„Urban planning and infrastructure: water, mobility and informal settlements“
- Vortrag / lecture Renato Anelli.

Ana Paula Koury und Renato Anelli sind im Juni 2017 Gäste des Gastwissenschaftsprogramms für Stadtforschung der ZEIT-Stiftung an der HafenCity Universität Hamburg.

Prof. Dr. Ana Paula Koury, Professor on Graduate Program in Architecture and Urbanism at the University São Judas Administering the discipline of Theory and History of Urban Planning.

Prof. Dr. Renato Anelli,
Professor of Architecture Design and History, Institute of Architecture and Urban Planning, University of São Paulo at São Carlos (IAU USP).
Renato Anelli hat wesentliche Beiträge zur Architektur der Moderne in Brasilien geleistet, Ana Paula Koury ist zusammen mit Nabil Bonduki Autorin des vierbändigen Standardwerks zum sozialen Wohnungsbau in Brasilien, welches die Grundlage für die Ausstellung liefert und in der Ausstellung ebenfalls präsentiert wird.

Gäste sind herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Kontakt für Nachfragen:

Veranstalter: HCU Hamburg, Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung der ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius
Ansprechpartner(in): Frederike Neißkenwirth, HCU Hamburg, Referat für Forschung
E-Mail: forschung(at)hcu-hamburg.de