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Informationen zum Coronavirus und dessen Auswirkungen auf die HCU

Zuletzt geändert: 27.05.2020 um 13:00 Uhr

Die HafenCity Universität Hamburg informiert ihre Angehörigen auf dieser Seite kontinuierlich über die aktuelle Lage. Sie stützt sich dabei auf Informationen der zuständigen Stellen und ist im engen Austausch mit den zuständigen Behörden.

Aktuelle Infor­mationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Seit dem 13. Mai 2020 wurden weitere Maßnahmen und Festlegungen zur Eindämmung des Coronavirus seitens der Freien und Hansestadt Hamburg beschlossen und generelle Lockerungen ermöglicht. Umgekehrt gilt aber, dass die Hochschulen jedoch weiterhin nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden dürfen. Somit bleiben unsere generellen Regelungen zunächst bestehen.

Für die HafenCity Universität Hamburg bedeutet dies:

  • SoSe 2020 wird der Lehrbetrieb ausschließlich digital stattfinden.
  • Die HCU wird weiterhin, auch über den 7.6.2020 hinaus, nach bisheriger Planung bis zum 31.7.2020 für die Studierenden und die Externen (Gäste und Lehrbeauftragte, aber auch Tutoren und studentische Hilfskräfte) geschlossen bleiben.
  • Bezüglich der Planung von schriftlichen Prüfungen und Disputationen möchten wir Sie darüber in Kenntnis setzen, dass diese ab Mitte August an der HCU stattfinden können. Hierfür erarbeiten wir aktuell das Hygiene- und Schutzkonzept. Wir denken, dass trotz digitaler Lehre gewohnte Prüfungsformate in dem Fall ein Vorteil sind, da keine zusätzlichen Ungewissheiten entstehen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte aus dem Schreiben des Präsidenten vom 27.05.2020.

Hier finden Sie die Verordnungen und Allgemeinverfügungen zum Thema Coronavirus in Hamburg.

Bei weiteren Fragen, die sich auf Themen im Studierendenservice beziehen, nutzen Sie bitte das Ticketsystem cn-ticket.hcu-hamburg.de/open.php/ oder die E-Mail-Adresse studierendenservice(at)vw.hcu-hamburg.de.

Bei Fragen zu Ihren Lehrveranstaltungen wenden Sie sich bitte direkt an die Lehrenden.

Weitere Fragen richten Sie bitte gezielt an die einzelnen Bereiche bzw. an die bekannten Ansprechpersonen. In dringenden Fällen kontaktieren Sie uns über pandemie(at)vw.hcu-hamburg.de.

Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung

Ab dem 27. April gilt in Hamburg eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung im Öffentlichen Personennahverkehr, beim Einkaufen (im Einzelhandel) und auf Wochenmärkten, da es hier unter Umständen schwierig werden kann, die Abstandsregeln einzuhalten.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben soll dazu beitragen, die Ausbreitung von COVID-19 in der Bevölkerung zu verlangsamen und Risikogruppen vor Infektionen zu schützen. Durch eine solche nicht medizinische Maske sollen Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, abgefangen werden. So kann soll das Risiko, eine andere Person anzustecken, verringert werden (Fremdschutz). Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die COVID-19 haben, das ansteckende SARS-CoV-2 Virus schon ein bis drei Tage absondern können, bevor sie selbst Symptome entwickeln oder überhaupt Symptome während der Erkrankung bemerken.

Weiter Informationen zur Mund-Nasen-Bedeckung finden Sie hier.

Allgemeine Informationen zu COVID-19

Entsprechend den Empfehlungen der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und der Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) weisen wir unsere Besucher*innen nachdrücklich auf folgende Regelung hin:

Wenn Sie

    * aktuell akute Symptome einer erkältungsähnlichen Atemwegserkrankung haben oder

    * sich in den letzten 14 Tagen in einem der vom RKI definierten Risikogebiete aufgehalten haben oder

    * Kontakt zu Personen hatten, die sich in den letzten 14 Tagen dort aufgehalten haben

fordern wir Sie dringend auf, das Universitätsgebäude/ die Räumlichkeiten der Universität nicht zu betreten.

Coronaviren sind schon länger bekannt. Sie können sowohl Menschen, wie auch verschiedene Tiere, infizieren. Das aktuelle Virus, welches zur Untergruppe der  Beta-Coronaviren gehört,  ist allerdings eine neue Variante, die bisher so noch nie in Erscheinung getreten war. Auf Grund seiner Verwandtschaft mit dem SARS-Coronavirus, wird es als SARS-Coronavirus 2 bezeichnet. Die durch das Virus ausgelöste Erkrankung wird international als „Coronavirus Disease 2019“ (COVID-2019) bezeichnet.

Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Lage in Deutschland finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung.

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten.

Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

Siehe auch die Frage „Wie kann man sich schützen“.

Im persönlichen Umgang der Mitarbeitenden untereinander sowie im Kundenkontakt sollen Körperberührungen möglichst vermieden werden. Bitte verzichten Sie bis auf Weiteres auf das Händeschütteln (Hinweisschilder werden in den Räumlichkeiten der HCU flächendeckend verteilt).

Nutzen Sie gerne das folgende Türschild zur Vermeidung von Handkontakt:

Plakat "No hands"

  • Achten Sie auf eine gute persönliche Hygiene (insbesondere auf regelmäßiges richtiges Händewaschen) sowie auf eine Husten- und Nies-Etikette.
  • Vermeiden Sie Kontakt mit Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden.
  • Falls Sie Fieber, Husten oder Atemschwierigkeiten entwickeln und sich in Risikogebieten aufgehalten haben, kontaktieren Sie telefonisch einen Arzt oder Ärztin und besprechen Sie das weitere Vorgehen.

Wenn die Möglichkeit besteht, sollte auf Reisen verzichtet und  öffentliche Verkehrsmittel gemieden werden. Im Allgemeinen sollten jegliche Kontakte reduziert werden.

Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Vorbeugung.

Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, wie beispielsweise importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck erscheint daher unwahrscheinlich. Generell ist das gründliche Händewaschen ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene und kann vor einer Vielzahl weiterer Infektionskrankheiten wie beispielsweise Magen-Darm-Erkrankungen schützen.

Unabhängig davon hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung keine Aufgaben im Bereich der Bewertung von Lebensmitteln oder Gegenständen. Fragen zu dem Thema gehören in den Zuständigkeitsbereich des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), für das Thema Arbeitsschutz ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortlich.

Der Tagesspiegel hat eine Zusammenstellung von 40 Fragen und Antworten rund um das Coronavirus veröffentlicht, die alle zentralen Themen umfasst.

Eine gute Zusammenstellung der bekannten Fakten zum Coronavirus bietet die Webseite des Robert Koch-Instituts, zusätzliche Informationen gibt das Merkblatt des Arbeitsmedizinischen Dienstes.

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz informiert ebenfalls zum Thema, auch mit spezifischen Informationen für Hamburg.

Siehe auch weitere Links und Hinweise unter "Weiterführende Informationen".

Spezielle medizinische Fragen beantwortet der Arbeitsmedizinische Dienst unter 040 428 41 2112.

Weitere Fragen zu universitätsspezifischen Regelungen, richten Sie an die eingerichtete E-Mail-Adresse pandemie(at)vw.hcu-hamburg.de oder an das Präsidialbüro unter praesidialbueroHCU(at)vw.hcu-hamburg.de.

Telefonisch erreichen Sie das Präsidialbüro unter folgenden Telefonnummern:

040 428 27 2737 oder 040 428 27 2735 oder 040 428 27 2736

Die Inkubationszeit ist die Zeit von der Ansteckung bis zu den ersten Symptomen. Bei SARS-Coronavirus 2 beträgt diese maximal 14 Tage. Das heißt: Ist die letzte Reise in ein Risikogebiete, z.B. China, oder der Kontakt zu einer an COVID-2019 erkrankten Person mehr als 14 Tage her und sind bis dahin keine Symptome aufgetreten, ist eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus unwahrscheinlich.

Um Coronaviren und Grippeviren nachzuweisen, werden entsprechende Laboruntersuchungen angewendet. Für das Grippevirus gibt es Schnelltestverfahren, die innerhalb von 2 bis 3 Stunden ein verlässliches Ergebnis liefern. Beim Coronavirus dauert es etwas länger, in der Regel liegt ein Befund innerhalb von 24 h vor.

Personen, die akute Symptome der oberen und unteren Atemwege zeigen und zusätzlich Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten oder sich kurz zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten generell bis zur weiteren Abklärung Kontakt zu anderen Personen meiden.

  • Bei Krankheitssymptomen (Husten, Fieber,Schmerzen , Atemnot, Schnupfen) oder Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt und klären Sie zuerst ab, wie weiter zu verfahren ist und ob besondere Maßnahmen erforderlich sind.
  • Bei Krankheitssymptomen vermeiden Sie einen Aufenthalt auf dem Gelände/in den Räumlichkeiten der HCU.
  • Hatten Sie Kontakt zu einer Person, von der Sie erfahren, dass sie positiv auf das Coronavirus getestet wurde, informieren Sie bitte umgehend das Gesundheitsamt.

Die Erkrankung kann schwer verlaufen und tödlich enden. Die Personen, die bisher daran gestorben sind waren zumeist ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.

Wer getestet wird, entscheiden derzeit die Kliniken und Hausärzte selbst. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Symptome wie Fieber, Halsschmerzen und Atembeschwerden allein reichen demnach nicht aus. Die Person muss außerdem Kontakt zu einer infizierten Person gehabt oder sich in einer Region aufgehalten haben, in der das Virus flächendeckend nachgewiesen wurde.

(siehe auch Hinweise des Bundesgesundheitsminiteriums)

Für alle Hamburgerinnen und Hamburger hält die Stadt Hamburg folgende Informationswege vor:

  • Aufgrund der veränderten Situation wurde eine Hotline für Hamburg eingerichtet, diese ist unter der Nummer 428 284 000 zu erreichen.
  • Unter 116117 ist der Arztruf der kassenärztlichen Vereinigung zu erreichen. Er berät bei einem konkreten Infektionsverdacht telefonisch und vermittelt ggf. in die Versorgung. In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburgs wird versucht, die Kapazitäten zu erweitern.

Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit SARS-CoV-2 verlaufen schwer und müssen therapiert werden, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild.  Die Behandlung der Infektion richtet sich nach der Schwere des Krankheitsbildes (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Begleitinfektionen) und umfasst auch die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

(siehe hierzu weitere Hinweise des Bundesgesundheitsministeriums)

Es wird an der Entwicklung eines Impfstoffes gearbeitet. Bisher ist aber keine Schutzimpfung verfügbar.

Wichtige Informationen

Hotline für Coronavirus-Verdachtsfälle

Personen, die keine Symptome haben und die Kontakt zu bestätigt Erkrankten hatten, melden sich beim zuständigen Gesundheitsamt oder bei der Corona-Hotline der Gesundheitsbehörde unter 040 428 284 000.

FAQ-s für Beschäftigte

Die Fragen und Antworten für Beschäftigte finden Sie im internen Bereich der HCU-Website.

Weiterführende Informationen

Here more information for international students:


Coronavirus Information for International Students in Germany

Tips for Successful Distance Learning During COVID-19


Alle wichtigen Links und weiterführende Hinweise haben wir hier für Sie zusammengestellt:

 

FAQ des Robert Koch-Instituts

Informationen der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Auswärtiges Amt

Weltgesundheitsorganisation

Bundesgesundheitsministerium

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Aktuelle Informationen, unter anderem zur Zahl der bestätigten Infektionen in Hamburg, erhalten Sie in den

Pressemitteilungen der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz