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Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow

Ökonomie und Digitalisierung

Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow
Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow

Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow ist seit 1. Juli 2019 Präsident der HafenCity Universität Hamburg (HCU) und Professor für Ökonomie und Digitalisierung.

Zuvor war er Professor für Medienökonomie und Medienmanagement am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn (seit 2008). Zuvor studierte er, im Anschluss an eine Banklehre (Düsseldorf) und der Bundeswehrzeit (Koblenz), an der Universität Wuppertal Wirtschaftswissenschaften (1992-1997) sowie an der deutschen Trainerakademie in Köln (1993-1997). Er arbeitete zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Wuppertal (Forschungsinstitut Telekommunikation), dann an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre (1997-1998), insbesondere Personalwirtschaft und Organisation (1999-2002). Mit Abschluss der Dissertation zu „Virtualisierungsstrategien in klassischen Industrien“ ging er für die Post-Doc-Phase an die Friedrich-Schiller-Universität Jena an die Professur für Kommunikationswissenschaft mit einem Schwerpunkt Ökonomie und Organisation der Medien. 2007 erhielt er den Ruf auf die neue W2-Professur für Medienorganisation und Mediensysteme, die 2013 in einen neuen W3-Lehrstuhl für Medienökonomie und Medienmanagement geändert wurde.

Seine Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf die digitale Medienwirtschaft und eBusiness, Medienregionen und Mediencluster, Open Source und Open Innovation, mobile Medien, Netz- und Digitalpolitik, StartUps im Digitalsektor, Digital Humanities, neue Institutionenökonomie sowie die Computer- und Videospiel-Industrie.

In der Lehre vertritt er darüber hinaus Sportökonomie, empirische Methoden sowie Kommunikationswissenschaft. Aktuellere Forschungsprojekte beschäftigen sich mit dem Gamesmarkt, mobilen Endgeräten im Kontext der Medien (inkl. Digital Humanities), Regionalanalysen (Smart Cities) und der Drohnenindustrie. Im Bereich der Gamesausbildung hat er neben dem GamesLab Paderborn auch eine internationale Partnerschaft zum weltweit führenden R.I.T. (Rochester Institut of Technology) aufgebaut und etabliert. Seit 2016 ist er am Modellprojekt digitale Stadt Paderborn beteiligt und leitet dies federführend seitens der Universität Paderborn seit 2018.

Parallel zu seinen akademischen Tätigkeiten hat er von 1999-2003 ein Unternehmen mit aufgebaut und geleitet sowie viele Gründungsprojekte im Rahmen der EXIST-Förderung betreut. Darüber hinaus berät er regelmäßig Wirtschaft und Politik und war mehrfacher Experte in Anhörungen des Bundestages sowie diverser Landtage. Er ist seit Januar 2014 Co-Sprecher/Vorsitzender des cnetz e.V., einem netzpolitischen bundesweiten Verein. Nach Teilnahme an den Koalitionsverhandlungen des Bundes im Januar 2018 wurde er im September 2018 in die Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz des deutschen Bundestages berufen.

Jörg Müller-Lietzkow ist verheiratet und hat eine Tochter.