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Karl Schneider Archiv

Zum Architekten Karl Schneider

Karl Schneider, 1892 in Mainz geboren, stieg – nach Mitarbeit in den Bauateliers von Walter Gropius, Peter Behrens und Fritz Höger – in den „goldenen“ 1920er Jahren binnen kürzester Zeit zum führenden Architekten der frühen Hamburger Moderne auf. Er war „so berühmt wie die Heroen der Klassischen Moderne […] wie Gropius, Mies van der Rohe, wie Aalto, Oud, Neutra …“ (Manfred Sack in Die Zeit 1992). Seine Landhäuser, Geschosswohnungs-, Kultur- und Industriebauten zeugten von überragender funktioneller, formaler und bautypologischer Innovation und stilbildender Originalität. Höhepunkt seines Ruhms bildete die Teilnahme an der legendären Architekturausstellung im MoMA in New York 1932.

Von den Nationalsozialisten als „Kulturbolschewist“ verfemt, sah  sich Karl Schneider 1938 gezwungen, nach Chicago in die USA zu emigrieren. In der Zeit seines Exils, in der er für den Kaufhauskonzern Sears Industrieprodukte und Kaufhäuser entwarf, konnte er an die Erfolge seiner Hamburger Zeit nicht mehr anknüpfen. Sein früher Tod 1945 setzte seinem Bemühen, in den USA wieder als Architekt Fuß zu fassen, ein jähes Ende.

In den Kriegs- und Nachkriegsjahren geriet Karl Schneider in Vergessenheit. Erst ab den 1980er Jahren erfolgte seine Wiederentdeckung. Den entscheidenden Beitrag  zur Rehabilitation Schneiders leistete die große Retrospektive zum 100. Geburtstag im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg 1992 und die Publikation „Karl Schneider. Leben und Werk (1892-1945)“, beides Projekte von Robert Koch und Eberhard Pook .

 

Zum Karl Schneider Archiv

Das Karl Schneider Archiv wurde 1984 von Robert Koch und Eberhard Pook gegründet . Zunächst an der Hochschule für bildende Künste beheimatet,  gehört es seit 2006 als wissenschaftliche Einrichtung zur HafenCity Universität Hamburg. Das Karl Schneider Archiv verfügt über die weltweit umfassendste Sammlung von Quellen über Leben und Werk von Karl Schneider.

Da das Hamburger Büroarchiv von Karl Schneider im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört wurde, konzentrierte sich die Arbeit des Archivs zunächst darauf, alle verfügbaren Informationen über Schneider und sein Werk zusammenzutragen. Entscheidend ergänzt wurde die Sammlung 1988 durch Reproduktionen des  umfangreichen amerikanischen Schneider-Nachlasses, der im Getty Research Institute in Los Angeles verwahrt wird.

Mit der Ausstellung zu Schneiders Lebenswerk im Museum für Kunst und Gewerbe und der begleitenden Publikation leistete das Karl Schneider Archiv einen entscheidenden Forschungsbeitrag und trug maßgeblich dazu bei, Schneiders Schaffen wieder im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Ziele des Karl Schneider Archivs sind:

  • die bestehende Sammlung, die sich in eine Text-, Bild-, Plan- und Modellsammlung untergliedert, weiter zu ergänzen,
  • die Archivbestände zu erschließen und zu digitalisieren und der Forschung und interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen,
  • Schneiders Werk und Beitrag zur klassischen Moderne zu erforschen sowie die Ergebnisse in Form von Publikationen und Ausstellungen zu präsentieren.

Aktuell erfolgt die Neuordnung, Erfassung und Digitalisierung des Bestandes. Ende 2014 sollen die Ergebnisse über die Website zugänglich gemacht werden.

 

Landhaus Michaelsen 1923/24, Foto: Ernst Scheel © Petra Vorreiter
Landhaus Michaelsen 1923/24
Karl Schneider um 1927

Kontakt

Karl Schneider Archiv
Leitung: Prof. Eberhard Pook
Mitarbeit: Birgit Nelissen M.A.

Hebebrandstr. 1, Gebäude B
(ehem. Modellbauwerkstatt)
22297 Hamburg

Postanschrift:
Karl Schneider Archiv der
HafenCity Universität Hamburg
c/o Prof. Katharina Weresch
Überseeallee 16
20457 Hamburg

vorübergehend nicht telefonisch erreichbar

E-Mail:
karl-schneider-archiv(at)hcu-hamburg.de

Nähere Informationen zu Karl Schneider und seinen Projekten finden Sie auf der Website des Karl Schneider Archivs:
karl-schneider-archiv.de