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Der Neubau der HafenCity Universität Hamburg

Städtebauliche Lage

Der spektakuläre Neubau der HCU steht am südlichen Ufer des Grasbrooks, direkt an der Einmündung des Magdeburger Hafens in den Baakenhafen, in einer der städtebaulich bedeutendsten Lagen innerhalb der neuen HafenCity. Mit seiner einzigartigen Architektur, dem Baukörper aus zwei Gebäudeteilen sowie den großen Glasfoyers in den Eingangsbereichen, bildet der Neubau der HCU den markanten Auftakt für das östliche Planungsgebiet der HafenCity.

Studieren in der Praxis der Stadtentwicklung

Den Studierenden der HCU bietet der Neubau die Gelegenheit, „am Puls“ dieses Stadtentwicklungsprojektes zu studieren, dessen Planung, Gestaltung und Bau-Prozess live zu erleben und das entstehende Stadtquartier quasi als „Labor vor der eigenen Haustür“ zu nutzen. Der Neubau spiegelt mit seiner räumlichen Struktur Konzept und Leitbild der HCU wider: Die inter- und transdisziplinäre Arbeitsweise bildet sich in den baulichen Dimensionen des Baus ab.

Das Gebäudeinnere - ein öffentlicher Kommunikationsraum

Der zentrale Binnenraum verfügt über zwei Foyers auf verschiedenen Niveaus: Erdgeschoss und erstes Obergeschoss, die über eine großzügige Treppe miteinander verbunden sind. Das zum Quartiersplatz orientierte Erdgeschossfoyer wird vom Medienzentrum mit der Bibliothek auf der Nordseite und vom Cafeteria-Mensabereich auf der Südseite flankiert und kann als flexible Erweiterungsfläche der Galerie, die neben der Bibliothek stadtseitig sichtbar angeordnet ist, genutzt werden.

Das zentrale Foyer im 1. Obergeschoss, um welches sich das Holcim Auditorium, die Hörsäle, sowie der Bereich für das freie studentische Arbeiten gruppieren, kann ebenfalls als Erweiterungsfläche für Ausstellungen genutzt werden. Durch die Ausstattung des Holcim Auditoriums mit Schiebewänden zum Foyer können diese Flächen bei größeren Veranstaltungen zusammengeführt werden.

Der sich über alle Geschosse erstreckende hallenartige Binnenraum des Neubaus der HCU begreift sich schließlich als Forum für den öffentlichen Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgern und bietet Raum für eine breite öffentliche Auseinandersetzung mit stadtpolitischen Zukunftsfragen – in Form von Ausstellungen, Diskussionsveranstaltungen und öffentlichen Workshops.

Flexible Räume

Im 2. und 3. Obergeschoss findet eine klare Funktionstrennung zwischen nördlichem und südlichem Gebäudeteil statt. Während im Norden zur Straße orientiert die Räume der Laborbereiche angeordnet sind, ist der südliche Gebäudeteil mit seiner Lage entlang des Hafenpanoramas als Ort für gemeinsame kreative Auseinandersetzung hervorragend geeignet. Hier befinden sich die Seminarräume und Gestaltungswerkstätten.

Die studentischen Arbeitsplätze und Projektflächen sind in offene kommunikative und nach Bedarf unterteilbare Räumen angeordnet. Die Büros der Arbeits- und Forschungsgruppen liegen zentral und dennoch separiert im 4. und 5. Geschoss und erstrecken sich über Nord- und Südteil des Gebäudes, sodass sie ebenfalls von den vielfältigen Ausblicken profitieren.

Fassaden

Die beiden Gebäudeteile haben jeweils eigenständige Fassaden erhalten, die auf die unterschiedlichen Situationen reagieren. Von den strenger ausgebildeten Fassaden des zur Stadt orientierten Bauteils Nord mit in der Ebene homogenen Fensterflächen differenziert sich der elbseitige Bauteil Süd mit auskragenden Brüstungselementen, die eine starke Tiefenwirkung in der Fassade erzeugen.

Allgemeine Daten und Fakten

  • Bewilligung des Neubaus: 2009
  • Baubeginn: 2010
  • Richtfest: 2012
  • Fertigstellung: 2014
  • Hauptnutzfläche: ca. 14.000 m²
  • Bruttogesamtfläche oberirdisch: ca. 24.000 m²
  • Bruttogesamtfläche unterirdisch: ca. 6.500 m²
  • Bruttorauminhalt des gesamten Neubaus: ca. 140.000 m³
  • Anzahl der Geschosse: 5 (Nordteil), 4 (Südteil)
  • Anzahl der PKW Stellplätze: 150

Innovative Systeme der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

  • Nachtauskühlung: Natürliche Wärmeabfuhr über gesteuerte nächtliche Fensterlüftung
  • Betonkernaktivierung: Aktivierung der Betondecken zur Kühlung besonderer Räume
  • Dali-Technik: Tageslicht und Anwesenheitsabhängige Steuerung der Raumbeleuchtung
  • Fassaden: Einsparungen von Heizenergie durch 3-fach Verglasung
  • Trinkwasser: Einsparung von Trinkwasser durch wassersparende Sanitäreinrichtungen
  • Windlüfter: alternativ zur strombetriebenen Lüftungsanlage sind windangetriebene Lüfter installiert

Download Pressemappen

Pressemappen zum Neubau der HafenCity Universität Hamburg sowie zum Profil der Universität finden Sie im Pressebereich der HCU Website.