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Workshop

Forschungsthemen der Junior-Forschergruppe MetroKlim

 

Ziel der Junior-Forschungsgruppe MetroKlim ist der Entwurf innovativer Ansätze einer klimagerechten räumlichen Entwicklung von Metropolen. Dazu wird in MetroKlim eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen „Stadtplanung und Regionalentwicklung“ (HafenCity Universität Hamburg) und „Angewandter Ökologie“ (Universität Hamburg) verfolgt.

Am Beispiel der Metropolregion Hamburg befasst sich die Junior-Forschungsgruppe MetroKlim mit der Bedeutung von Freiräumen
für die Erhaltung der Biodiversität sowie die Bereitstellung klimarelevanter Ökosystemleistungen.

Darauf aufbauend werden planerische Möglichkeiten zur Förderung solcher Ökosystemleistungen benannt, um diese bestmöglich zur Anpassung an den Klimawandel sowie dessen Mitigation zu nutzen. Da eine klimagerechte Entwicklung von Metropolen zukünftig die gleichzeitige Berücksichtigung der Strategien des Klimaschutzes und der Klimaanpassung erfordert, lotet MetroKlim Synergien und Konflikte bei der Zusammenführung dieser Strategien in der räumlichen Planung aus.

Darüber hinaus werden in MetroKlim Möglichkeiten zum Umgang mit Unsicherheiten aufgezeigt, welche bei der Anpassung an den
Klimawandel sowie dessen Mitigation auftreten.

 

Forschungsfragen in MetroKlim

Vor dem Hintergrund dieser Zielsetzungen verfolgt das Fachgebiete Ökologie die Untersuchung der durch städtische Ökosysteme bereitgestellten Ökosystemdienstleistungen. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die klimarelevante Fixierung von Kohlenstoff durch städtische Vegetation und Böden gelegt.

Folgende Fragen sollen im Rahmen der Forschungsarbeit beantwortet werden:

  • Wie viel Kohlenstoff bindet das „Ökosystem Hamburg“?
  • Welche Teile bzw. Ökosystemkomponenten sind hierbei von besonderer Wichtigkeit?
  • Wie unterscheidet sich die Kohlenstofffixierung in Abhängigkeit vom Grad der Urbanisierung?

Ergänzend dazu wird am Fachgebiet für Stadtplanung und Regionalentwicklung die Verzahnung von Klimaschutz und –anpassung auf der Ebene der Regionalplanung in Deutschland untersucht.

Folgende Forschungsfragen leiten den Prozess:

  • Welche Bedeutung messen Regionalplaner einzelnen Maßnahmen in ihrer Region zu?
  • Wie wird der gegenseitige Einfluss (Wechselwirkungen) zwischen Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen durch Regionalplaner eingeschätzt?
  • Wie könnten zukünftig gezielt positive Interaktionen und Synergien hergestellt und negative Interaktionen sowie Konflikte vermieden werden?
  • Inwieweit ist der gewählte Methodenkasten zur Analyse der Wechselwirkungen geeignet?