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Chinesisch-Deutsche Kooperation zur Elektromobilität

Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt in Städten. Elektromobilität gilt – insbesondere für Chinas Städtewachstum – als Schlüsseltechnologie den urbanen Verkehr nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten. Im Fokus stehen die Verknüpfung von öffentlichen und individuellen Mobilitätsangeboten wie Carsharing und der Umstieg des Wirtschaftsverkehrs auf Elektrofahrzeuge. Ziel ist nicht nur ein Wechsel der Antriebsarten, sondern auch eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens, hin zu einer Stadt der kurzen Wege. Shenzhen ist Teil der chinesischen Modellregionen für Elektromobilität und mit seinen mehr als 10 Mio. Einwohnern, einer der weltweit wichtigsten Produktionsstandorte für Elektrofahrzeuge. Die südchinesische Metropole verfügt hinsichtlich Dauer und Volumen der Einsätze von Elektrofahrzeugen (E-Taxen, E-Busse) bereits über einen großen Erfahrungsschatz. Hamburg ist eine der deutschen Modellregionen für Elektromobilität und hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen gestartet (e-Quartier Hamburg, Wirtschaft am Strom), um umweltschonende Mobilitätstechnologien als systematisches Entwicklungsinstrument in der Stadt- und Verkehrsentwicklung zu etablieren. Im Projekt werden die Erfahrungen aus Deutschland und China verglichen.Wie kann Elektromobilität zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen? Anhand beider Modellregionen wird diese Frage im Fachgebiet „Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung“ bearbeitet. Durch Forschungsaufenthalte in China werden Nutzer, Fahrzeughersteller, Infrastrukturanbieter, Behörden, Körperschaften, politische Entscheidungsträger sowie deren ordnungspolitischen Regulative und Rahmenbedingungen untersucht. Tragfähige Konzepte und planerische Projektkomponenten werden dabei besonders herausgestellt. Unterschiedliche Projekttypen definieren Stadtentwicklungsmaßnahmen zum Umstieg auf Elektromobilität, dem Ausbau von Ladeinfrastruktur, bis hin zur Umstellung des intermodalen Systems auf Elektromobilität. Daraus resultierende Wirkungen werden verglichen, bewertet und evaluiert. Zum Projektende fand die Internationale Konferenz “E-Mobility: Challenges for Technology and Urban Infrastructure Development” vom 27.-29. Septmeber 2016 in Hamburg statt. Die erzielten Ergebnisse sind über Hamburg und Shenzhen hinaus auf andere Metropolen übertragbar.

Literatur

LAUER, J. and DICKHAUT, W. (2016): Shenzhen's New Energy Vehicles and charging infrastructure - policies, instruments and development, Presented at SBE16 Conference Hamburg, ZEBAU (Ed.), Druckerei in St. Pauli, Hamburg, pp. 1040-1049. Download at: https://www.researchgate.net/publication/299340726_Shenzhen's_New_Energy_Vehicles_and_charging_infrastructure_-_policies_instruments_and_development

LAUER, J. and DICKHAUT, W. (2016): Shenzhen‘s Road to Sustainable Transport in the Field of New Energy Vehicles and Charging Infrastructure, Econet Monitor 12/2016, German Industry and Commerce Greater China, Beijing, pp. 11-14. Download at: http://china.ahk.de/de/marktinfo/newsletters-magazines/econet-monitor-green-markets/

LAUER, J. and DICKHAUT, W. (forthcoming):  Elektromobilität und Stadtentwicklung in Hamburg und Shenzhen, Ergebnisbericht des Projekts „Sino-German Electromobility Research“ (SINGER), Fachgebiet Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung, HafenCity Universität Hamburg, Hamburg.

International Conference „E-Mobility: Challenges for Technology and Urban Infrastructure Development“, 27-29 September 2016, HafenCity University Hamburg, Hamburg. Online: https://www.now-gmbh.de/de/aktuelles/presse/vertiefung-der-deutsch-chinesischen-zusammenarbeit-internationale-konferenz-zum-thema-elektromobilitaet & https://www.hcu-hamburg.de/fileadmin/documents/Presse/2016/16-09-27_HCU_PM_Elektromobilitaet_Konferenz.pdf

Forschungsprojekt: SINGER | Sino-German Electromobility Research

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing.
Wolfgang Dickhaut,
Dipl. Geogr. Johannes Lauer

HCU-Partner:
Prof. Dr.-Ing.
Jörg Knieling

Förderung: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Informationen:
johannes.lauer@hcu-hamburg.de