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Nachfrageorientiertes Nutzungszyklus-Management

Ziele

Um den absehbaren Problemen frühzeitig zu begegnen und dabei präventiv sowie aktiv gestaltend tätig zu werden, besteht das Ziel des Forschungsprojekts "Nachfrageorientiertes Nutzungszyklus-Management" darin, ein innovatives Informations-, Analyse- und Steuerungsinstrumentarium zur Wohnsiedlungsentwicklung zu konzipieren. Mit diesem Instrument sollen Kommunen in die Lage versetzt werden, eine Qualifizierung der bestehenden Quartiere bzw. einen Stadtumbau als mögliche Optionen (im Vergleich zur Ausweisung von Neubauflächen) abzuwägen und steuernd in diese Prozesse einzugreifen. So basiert das Instrumentarium Nachfrageorientiertes Nutzungszyklus-Management einerseits auf den in den Quartieren verlaufenden Zyklen und andererseits auf den Bedürfnissen der aktuellen und potenziellen Nutzer.

Das Analyse- und Informationsinstrumentarium setzt sich aus Monitoring-, Analyse- und Entscheidungswerkzeugen zusammen. Damit soll eine strukturierte Entscheidungsvorbereitung sowie eine integrierte Bewertung von Handlungsmöglichkeiten möglich werden. Es basiert auf einer Analyse der bestehenden Siedlungsstrukturen und auf sozialempirischen Erhebungen über Bewohnerstruktur und Wohnbedürfnisse, bezieht Wohnungseigentümer, Nutzer und weitere Stakeholder ein. Die verschiedenen Wohnbedürfnisse und -wünsche werden frühzeitig erfasst und relevante Akteure durch unterschiedliche Dialog- und Mitgestaltungsformen (z.B. Szenariomethode) in den Entscheidungsprozess einbezogen. Gleichzeitig erfolgt eine stärkere Verknüpfung von planerischen und ökonomischen Ansätzen im kommunalen Bewertungs- und Entscheidungsprozess. Dabei wird auch die Entstehung von Folgekosten bei der Entscheidung für kommunale Investitionen berücksichtigt.

Der Instrumentenmix zur Steuerung der Quartiersentwicklung besteht aus vorhandenen und neuen regulativen, ökonomischen und kommunikativen Instrumenten, die im Forschungsvorhaben hinsichtlich ihrer Wirksamkeit analysiert und zur Werterhaltung und Stabilisierung von Quartieren weiter entwickelt werden.