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Nachfrageorientiertes Nutzungszyklus-Management

Veranstaltungen des Forschungsprojektes

3. Juli 2006 Startkonferenz in Göttingen

Am 3. Juli 2006 hat in Göttingen die Startkonferenz des Forschungsprojekts erfolgreich stattgefunden. Zur Einleitung der Konferenz wurde den geladenen Vertretern mehrerer Kommunen und einer Wohnungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft die Forschungs- und Praxisinhalte des Projektes präsentiert. Anschließend trugen die kommunalen Vertreter ihre Erwartungen an das Projekt und ihre eigenen Erfahrungen vor. Ein "Marktplatz" zur Diskussion von Fragestellungen des Projektes und zum Austausch von Anforderungen und Wünsche sowohl der Forschungspartner als auch der kommunalen Partner rundete die Veranstaltung am Nachmittag ab.

Download: Dokumentation Startkonferenz

28. September 2006 Informationsveranstaltung in Göttingen

Als Vertreter der Stadt Göttingen begrüßten Herr Uhlig und Herr Ohlow die Teilnehmer der Informationsveranstaltung (Vertreter der Stadtverwaltung, der Eigentümer von Wohnungen im Quartier sowie ein Bewohnervertreter) und betonten das Interesse der Stadt Göttingen am Forschungsvorhaben "Nachfrageorientiertes Nutzungszyklus-Management". Die Untersuchung des Stadtquartiers Leineberg diene dazu, ein Quartier frühzeitig zu stärken und dessen Potenziale zu entwickeln.
In der Präsentation der Grundzüge des Forschungsvorhabens wies Prof. Bizer (Universität Göttingen) als Forschungspartner darauf hin, dass es einen Freiraum im Vorhaben für die Berücksichtigung der Wünsche der teilnehmenden Städte und der weiteren Beteiligten gebe. Er beschreibt das Quartier Leineberg als aus Sicht des Forschungsverbundes und der Stadt Göttingen besonders geeignet für die Entwicklung des Instruments "Nutzungszyklus-Management", da es sich in einer entscheidenden Phase im Investitionszyklus befinde.
Die Vertreter der Eigentümer und Anwohner hielten das Forschungsvorhaben für sinnvoll und sehen das Quartier "Leineberg" als gutes Beispiel für die Entwicklung und Anwendung des Instruments "Nutzungszyklus-Management" und zeigten Bereitschaft, sich in das Forschungsvorhaben einzubringen.

 

11. Oktober 2006 Expertenworkshop in Hamburg

Der erste Expertenworkshop fand am 11. Oktober 2006 in Hamburg statt. Geladen waren Eckhard Bergmann (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung), Prof. Dietrich Henckel (TU Berlin), Prof. Martin Junkernheinrich (Universität Münster und Prof. Volker Kreibich (Universität Dortmund). Ziel des Workshops war, externe Blicke auf das Konzept des Forschungsvorhabens zu erhalten, das Vorhaben innerhalb der Fachdebatte zu verorten sowie fachliche Unterstützung für die gesamte Laufzeit des Projekts zu sichern. Neben der konkreten inhaltlichen Diskussion und Konkretisierung des Forschungsvorhabens brachte jeder Experte ein im Zusammenhang mit dem Projekt stehendes Thema in die Diskussion ein:
- Übertragbarkeit von Nutzungszyklen auf Wohnquartiere (D. Henckel)
- Berücksichtigung längerfristiger Nutzungszyklen in der Politik (E. Bergmann)
- Implementierung eines kleinräumigen Monitorings in den Kommunen (V. Kreibich)
- Quantifizierung der Auswirkungen auf die Kommunalfinanzen (M. Junkernheinrich)


11. November 2006 und 9. Januar 2007 Informationsveranstaltungen in Kiel-Suchsdorf

Am 11. November 2006 fand eine erste Informationsveranstaltung im Rathaus der Stadt Kiel statt. Dort wurde das Forschungsvorhaben vom Forschungsteam vorgestellt. Im Besonderen wurde die Auswahl des Quartiers Kiel-Suchsdorf, dessen Lageeigenschaften  und die Bebauungs- und Bewohnerstruktur mit Vertretern der Stadt und der in Suchsdorf ansässigen Wohnungsunternehmen diskutiert.

Zur ergänzenden Information des Ortsbeirates Kiel-Suchsdorf stellte Patricia Jacob (HCU) das Forschungsprojekt dort am 9. Januar 2007 vor und diskutierte das Vorgehen im Projekt mit den anwesenden Ortsbeiratsmitgliedern und Bürgern.

 

27. Februar 2007 Workshop Monitoring in Göttingen

Am 27. Februar 2007 fand in der Universitätsbibliothek in Göttingen ein Workshop zum Thema Monitoring statt. Prof. Kilian Bizer (Universität Göttingen) begrüßte die Teilnehmer aus den Modell- und Partnerkommunen. Anschließend stellte Patricia Jacob (HCU) das vom Forschungsprojekt erarbeitete Monitoring-Modell vor.
Zur Vertiefung des Themas waren drei Gastreferenten eingeladen, die unterschiedliche Monitoringmodelle aus ihren Kommunen und Unternehmen vorstellten. Stefan Heinig (Stadt Leipzig) berichtet von den Erfahrungen mit dem kleinräumigen Monitoring des Stadtumbaus in Leipzig. Der nachfolgende Vortrag von Dr. Helmut Westphal (Stadt Dortmund) warnte vor zu großer "Datengläubigkeit" und beschrieb die Erfahrungen der Stadt Dortmund, die ausgehend von dem Versuch einer repräsentativen Typisierung von Quartieren nun qualitative Erhebungen (Begehungsbögen) und SWOT-Analysen durchführt. Dennis Voss (Altonaer Spar- und Bauverein, Hamburg) erläutert die Umsetzung eines strategischen Bestandsentwicklungskonzepts im Altonaer Spar- und Bauverein auf Grundlage der Erstellung von Wohnanlagensteckbriefen.
Anschließend diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Erfahrungen, die
Übertragbarkeit der vorgestellten Ansätze sowie ihre Einschätzung des Forschungsansatzes in kleinen Gruppen im Rahmen eines "Crea-Space"-Verfahrens. Schwerpunkte der Diskussion waren die Ziele und Strukturen des NZM-Monitorings sowie die Verfügbarkeit und Art der dazu notwendigen Daten.

Im Ergebnis des Workshops wurde festgehalten, dass es sinnvoll ist, die Wohnungswirtschaft stärker einzubeziehen und ihre Interessen und Strategien zu integrieren. Der Dialog zwischen Wohnungsunternehmen, Stadtverwaltung und Ratsmitgliedern hinsichtlich ihrer Ziele und Interessen wird ebenfalls als wichtiger Bestandteil angesehen. Das Monitoring wird so als Prozess verstanden, der mit wenigen Indikatoren beginnt, und im Erfolgsfall ausgeweitet werden kann und mit einem kontinuierlichen Dialog verbunden ist.

Download: Präsentation Workshop Monitoring

Download: Dokumentation Workshop Monitoring

 

3. Juli 2007 Rathaus Göttingen, 5. Juli 2007 Rathaus Kiel

An beiden Terminen präsentierte das Forschungsprojekt erste Ergebnisse der Untersuchungen in den Modellstädten und Modellquartieren. Die Teilnehmer der Veranstaltung setzten sich aus Akteuren der örtlichen Stadtverwaltung, Wohnungseigentümern und Akteuren aus dem Quartier zusammen. Auch die Vertreter der Partnerkommunen waren zu den Terminen eingeladen.

Im ersten Teil der Veranstaltung wurden von Marcus Hesse (HCU) die wichtigsten Ergebnisse der Quartiersuntersuchung in den Modellquartieren Göttingen-Leineberg und Kiel-Suchsdorf vorgestellt. Es wurde dargestellt wie sich die Gebiete in den letzten 10-15 Jahren entwickelt  haben und welche Stärken und Schwächen heute bestehen. Im Mittelpunkt standen die Themen Bevölkerungsentwicklung, Entwicklung der Gebäude und Freiflächen, Entwicklung der Nachfrage und Entwicklung von Nahversorgungs- , Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung präsentierte Immanuel Stieß (Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)), die Ergebnisse der zu Beginn dieses Jahres mit Hilfe von Tiefeninterviews durchgeführten Befragungen in Göttingen und Kiel zu Wohnstandortentscheidungen und Wanderungsmotiven von Zu-, Um- und Wegziehern mit Bezug auf 50er bis 70er-Jahre-Siedlungen. Die Ergebnisse liefern zum einen konkrete Hinweise auf Zusammenhänge von Umzugsmotiven und Eigenschaften von Quartieren aus den 50er-70er Jahren und zum anderen auf potenzielle Zielgruppen für Wohnungsbestände aus diesem Zeitraum, die bei der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert wurden.

Download: Präsentation Quartiersuntersuchung Göttingen-Leineberg

Download: Präsentation Quartiersuntersuchung Kiel-Suchsdorf

Download: Befragung zu Wohnstandortentscheidungen in Göttingen und Kiel

 

19. März 2008 Szenarioworkshop in Kiel, 1. April 2008 Szenarioworkshop in Göttingen

Ziel der beiden Veranstaltungen in den Modellkommunen Kiel und Göttingen war es, gemeinsam mit relevanten Akteuren aus der Stadt und dem Quartier (Vertreter der Stadtverwaltung und Politik, sozialen Einrichtungen, Wohnungsunternehmen und Bewohnern) mögliche Zukünfte zu entwickeln und zu diskutieren. Im Vordergrund standen die Fragen: Wie wird sich das Quartier entwickeln? Wie werden die Menschen im Quartier im Jahr 2020 wohnen?

Die Grundlage bildete eine Untersuchung der Entwicklungen im Quartier, die durch das Forschungsprojekt durchgeführt und zu Beginn des Workshops präsentiert wurde. Darauf aufbauend wurden die relevanten Einflussfaktoren, die das Leben in den Quartieren im Jahr 2020 beeinflussen, definiert.

Die Teilnehmer des Workshops bestimmten dann die wichtigsten und zugleich unsichersten Einflussfaktoren. Sowohl in Kiel als auch in Göttingen erschienen den unterschiedlich zusammen gesetzten Arbeitsgruppen die Faktoren Einzelhandel und soziale Netzwerke als besonders wichtig für das Quartier, aber auch besonders unsicher bezüglich ihrer zukünftigen Entwicklung.

So bildeten die möglichen Entwicklungen dieser Faktoren (z.B. kompletter Rückzug des Einzelhandels oder positive Entwicklung sozialer Netzwerke im Quartier) die Grundlage für vier unterschiedliche Szenarien, die in Kleingruppen erarbeitet und am Ende des Workshops gemeinsam diskutiert wurden. Die Szenarien wurden von den Forschungsteams zusammen gefasst und bilden im weiteren Verlauf die Grundlage für Handlungsempfehlungen.

Download: Dokumentation Workshop Kiel

Download: Dokumentation Workshop Göttingen

 

15. Juli 2008: Workshop "Instrumente des NZM"

Auf dem Workshop, der sich an Partner- und Modellkommunen richtet, wurden die bisherigen Ergebnisse des Projektes Nachfrageorientiertes Nutzungszyklus-Mmanagement zur Diskussion gestellt. Thema waren die Instrumente, die Teil des "Werkzeugkoffers" NZM  sind (u.a. kleinräumiges Monitoring, Analyse von Wohnstandortentscheidungen, Kosten-Nutzen-Betrachtung), sowie mögliche Organisationsformen einer präventiven zukunftsorientierten Stadtentwicklung.

Download: Dokumentation

 

3. Dezember 2008 Planspiel in Göttingen

Unter dem Titel "Experiment Kooperation - Bestand gemeinsam entwicklen" simulierten Teilnehmer aus Wohnungsunternehemn und der Kommunlaverwaltungen aus den Partnerkomunen den Aushandlungsprozess zwischen verschiedenen Eigentümern und Abteilungen der Stadtverwaltung mit dem Ziel, sich auf die zukunfte Entwicklung im Quartier und die Umsetzung von Maßnahmen zu verständigen.

Download: Beschreibung des Planspiels

 

5. Mai 2009 Fachtagung "Nutzungszyklus-Management. Instrument zur Zukunftsvorsorge in Stadtquartieren als Beitrag zum stadtregionalen Flächensparen" in Hamburg

Auf der Abschlußtagung präsentierte der Forschungsverbund den Teilnhmern aus Kommunen, Wissenschaft, Planungsbüros, Landesministerien und Regionalplanung die Projektergebnisse. Das Themenfeld Flächensparen durch Bestandsentwicklung wurde von Prof. Siedentop aus der regionalen Perspektive beleuchtet, während Herr Stadler Beispiele der Bestandsentwicklung von 1950er bis 1970er Jahre Quartieren durch Wohnungsunternehmen darstellte.

Die Reflektion des Nutzungszyklus-Management Ansatzes erfolgte durch Prof. Christiane Thalgott, Brigitte Karhoff, Detlef Schobeß und Prof. Jörg Knieling.

Präsentationen zum Herunterladen:

Stadtregionales Flächensparen und Quartiersentwicklung– Einführung in die Fachtagung
(Prof. Dr. Jörg Knieling, HafenCity Universität Hamburg)

Stadtregionale Ansätze zur Verminderung des Flächenverbrauchs
(Prof. Dr. Stefan Siedentop, Universität Stuttgart)

Perspektiven von Wohnquartieren der 1950er bis 1970er Jahre
(Klaus Stadler, Vorstand der GEWOBA Bremen a.D.)

Bestandsentwicklung durch Nutzungszyklus-Management als stadtregionale Strategie zurVerringerung des Flächenverbrauchs
(Prof. Dr. Kilian Bizer, Universität Göttingen)

Nutzungszyklus-Management - Instrumentarium und Methodik:

Monitoring (Patricia Jacob, HafenCity Universität Hamburg)              

Scoringmethode (Jörg Thomä, Universität Göttingen)

Quartiermarketing (Jutta Deffner, Institut für sozial-ökologische Forschung)