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Neue Ansätze der Stadtplanung stellen Fußgänger und Radfahrer stärker in den Mittelpunkt ihrer städtebaulichen Konzepte. Gleichzeitig sorgt die wissenschaftliche Analyse von Fußgängerbewegungen auf öffentlichen Fußwegen und Plätzen für neue Möglichkeiten, das Verhalten der einzelnen Passanten zu erklären und zu Planungszwecken in Simulationen nachzubilden. Im Rahmen dieser Arbeit wurde deshalb ein Tool entwickelt, das individuelle, agentenbasierte Fußgängerbewegungen auf dem CityScope simuliert und visualisiert. 
Als grundlegende Funktion wurde dabei eine Logik entwickelt, die für einen individuell ausgewählten Teil der Hamburger Innenstadt Agenten erstellt, mit denen eine Simulation mit Fußgängerbewegungen durchgeführt werden kann. Als Berechnungsgrundlage dient dabei das Social Force Model. Dabei unterscheiden sich die Fußgänger untereinander sowohl in ihrer Geschwindigkeit, als auch in ihren Start-, Weg- und Zielpunkten. Das in dieser Arbeit entwickelte Tool eignet sich dabei besonders für die Simulation von Planungsszenarien in kleinen Stadteinheiten wie Fußgängerzonen, Quartieren oder Neubaugebieten.

Forscher
Martin Knura

Betreuer
Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe
Dipl.-Ing. Kay Zobel 

Titel
Impakt-Modellierung von Stadt- und Mobilitätsentwicklung: Verbesserung der Erreichbarkeit von Wohn- und Arbeitsorten durch Car-Sharing-Angebote

Forscher
Michael Salchow

Betreuer
Prof. Dr.-Ing. Jörg Rainer Noennig
Prof. Dr.-Ing. Carsten Gertz

Stadt- und Mobilitätsentwicklung sind ein integriertes Gesamtsystem. Dies macht eine zusammen gedachte Planungspraxis notwendig. Trotz gegenseitiger Beeinflussung laufen Planungsprozesse in der Praxis lediglich nebeneinander ab. Die Arbeit stellt sich diesem Thema und untersucht deren Beeinflussung an der Herausforderung der Stadtentwicklung „Re-Urbanisierung von Produktion“ und der aufsteigenden Mobilitätsform „Car-Sharing“. Hier stellt sich die Thesis der zentralen Frage: Können ÖPNV-schwache Produktionsstandorte durch Car-Sharing-Angebote aktiviert/ besser erreichbar werden?

Zentraler konzeptioneller Baustein wird die Modellierung und Beschreibung von Erreichbarkeiten sein. Es soll dargestellt werden, inwieweit Car-Sharing die urbane Zielqualität „Erreichbarkeit“ beeinflusst und wie dadurch unterversorgte Produktionsstandorte aktiviert werden können. Zunächst soll eine Analyse potentieller Flächen für neue Produktionsstandorte in Hamburg und eine Simulation der bestehenden Erreichbarkeit erarbeitet werden. Im nächsten Schritt wird die Verfügbarkeit von Car-Sharing-Angeboten ausgeweitet um als Ergänzung zum ÖPNV bisher schlecht erreichbare Produktionsstandorte anzubinden. Gleichzeitig werden in dieser prognostischen Simulation neue Erkenntnisse über eine mögliche Verbesserung der Erreichbarkeit gewonnen. Der Einfluss wird mit Hilfe des Analyse- und Prognosewerkzeugs CityScope in einer kombinierten Master-Thesis von Lukas Schaber visualisiert werden.

Titel
Entwicklung und Visualisierung dynamischer Impact-Modelle auf CityScopes

Forscher
Lukas Schaber

Betreuer
Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe
Johannes Kröger

Ziel der Thesis ist die Entwicklung eines Workflows zur dynamischen Berechnung und Visualisierung von Impact-Modellen auf einem CityScope. Exemplarisch wird dieser Workflow mit dem Erreichbarkeitsmodell von Michael Salchow entwickelt, das sich mit der Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, beziehungsweise der Verbesserung dieser Erreichbarkeit durch CarSharing, beschäftigt. Die Herausforderung bei dieser Arbeit ist dabei weniger die Visualisierung des Status Quo, sondern die dynamische Neuberechnung der Auswirkungen, bei Veränderung der Eingabeparameter. Das Hauptaugenmerk liegt hauptsächlich auf der technischen Entwicklung und Programmierung dieses Workflows und weniger bei der Entwicklung, beziehungsweise Adaption eines realitätsnahen Modells.

Titel
Flächensuche für Flüchtlingsunterkünfte

Forscher
Tobias Holtz

Betreuerinnen
Prof. Dr. Ingrid Breckner
Prof. Dr. Gesa Ziemer

Flächensuche für Flüchtlingsunterkünfte. Der Einsatz interaktiver, datengestützter Stadtmodelle in der Bürger- beteiligung am Beispiel des Projekts „FindingPlaces“. Ein Beitrag zur Lösung einer planerischen Herausforderung vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsdebatte?

Die beheizte und emotionale Debatte um die Flüchtlingsunterbringung motivierte den ersten Bürgermeister von Hamburg, einen Bürgerdialog zu initiieren, um offen zu diskutieren, wo und wie man Flüchtlinge künftig unterbringen kann. In mehreren partizipatorischen Workshops wurden interaktive Stadtmodelle (CityScopes) verwendet, um potenzielle Räume für Flüchtlingsunterkünfte zu identifizieren. Diese Masterarbeit untersucht, inwieweit die Anwendung von CityScopes als neue digitale Technologie die Planungsprozesse in Bezug auf gesellschaftliche Herausforderungen und räumliche Veränderungen effektiv unterstützen kann.

Kontakt

Interesse?

Sie wollen zu einem der Themen im CityScienceLab Ihre Master-Thesis schreiben? Kontaktieren Sie csl(at)hcu-hamburg.de.