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Ab Sommer 2019 findet ein Wettbewerb für die Planung eines neuen Hamburger Stadtteils statt: Der Grasbrook.

Der Stadtteil befindet sich direkt südlich der HafenCity am Südüfer der Norderelbe. Derzeit ist der Grasbrook geprägt durch eine große Lagerhalle und leichten Hafenbetrieb - zukünftig wird der neue Stadtteil ein Vorbild für eine lebendige Mischung von Arbeiten und Wohnen, sowie ein Raum für Innovation werden. Um die hoch gesteckten Ziele für den neuen Stadtteil zu erreichen, müssen Architekten und Landschaftsplaner ihre Entwürfe im Laufe des Wettbewerbs testen, iterieren und anpassen können. Das Hauptziel des Gracio-Projekts ist die Unterstützung dieses Prozesses. Mit Methoden und Werkzeugen für die digitale Stadtforschung wird das HCU CityScienceLab ein interaktives Stadtmodell für Grasbrook erstellen. Das als CityScope bezeichnete Modell wird verwendet um Planung und Entscheidungsfindung in Expertendiskussionen zu unterstützen, komplexe räumliche und soziale Kontexte des Projekts zu visualisieren und Entwicklungsszenarien zu modellieren, die auf wichtigen städtebaulichen Qualitäten basieren (z. B. Mobilität und Zugänglichkeit, Energieverbrauch und Luftverschmutzung).

Förderer / Sponsor
Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG)

Laufzeit / Project Duration
November 2018 - 15. November 2020 (24 Monate)

Kontakt / Contact
Julia Sievert
Andre Landwehr

Migration ist heute Teil der urbanen Realität und stellt Städte und Kommunen vor die Herausforderung, den Ankommensprozess auf eine Weise zu gestalten, die positive Effekte von Migration herausstellt und unterstützt. Durch den Einsatz neuer Technologien der Datenanalyse und Datenintegration auf der einen Seite und mithilfe leicht zugänglicher audiovisueller Oberflächen auf der anderen soll MICADO eine technische Lösung bieten, um Ankommens- und Teilhabeprozesse effizienter zu gestalten. Diese Systeme sollen die Kommunikation mit und zwischen Kommunalverwaltungen erleichtern sowie den Zugang zu relevanten Informationen vereinfachen.

Die nutzerorientierten Daten-Dienste, die sowohl lokale und regionale als auch nationale migrationsbezogene Informationen integrieren, fokussieren die vier Bereiche Arbeit, Bildung, Wohnen und Gesundheit und die drei Zielgruppen Migrantinnen und Migranten, Kommunalverwaltungen und im Bereich Migration agierende Initiativen. Die Dienste werden in Zusammenarbeit mit den Zielgruppen in ko-kreativen Verfahren entwickelt und getestet.

MICADO ist im EU-Forschungsprogramm Horizon 2020 angesiedelt und wird vom CityScienceLab der HCU Hamburg koordiniert. Das Konsortium besteht aus 15 Partnern aus fünf EU-Ländern, darunter Forschungsinstitute, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen.

Projektlaufzeit
01.01.2019 – 30.06.2022

Förderer
Europäische Kommission Horizon 2020

Partner (Hamburg)
Freie und Hansestadt Hamburg (FHH),  Landesbetrieb Geoinformation (LGV), Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut (HWWI)

Partner (Antwerpen)
University of Antwerp (CeMIS), City of Antwerp (OCMW), Atlas Integratie & Inburgering Antwerp (ATL), Digipolis (DIG)

Partner (Bologna/Italy)
University of Bologna (UNIBO), Citta di Bologna (ASP), CSI Piemonte

Partner (Madrid/Spain)
Illustre Colegio Nacional de Doctores y Licensiados en Ciencias Politicas y Sociologia (CPS), Universidad Rey Juan Carlos, Madrid (URJC), Direccion General de Servicios Sociales e Integracion Social-Consejeria de Politica Social y Familia de la Communidad de Madrid (DGSSIS)

Partner (Vienna/Austria)
Technical University of Vienna/ SimLab (TUW), SYNYO GmbH Vienna (SYN)

Kontakt
Dr. Jan Barski

Urban Data Hub (seit 2017)

Aktuell bedient sich die Verwaltung verschiedener, unabhängig voneinander arbeitender Systeme für die jeweiligen Fachaufgaben. Damit ist eine vollständige, themenübergreifende Bewertung eines Sachverhalts und die zeitnahe Einleitung von Maßnahmen naturgemäß ein langwieriger, vielfach redundanter und personalintensiver Informationssammlungs- und Abstimmungsprozess. Eine weitergehende Vernetzung von Systemen benötigt eine entsprechende Dateninfrastruktur, um effektiv neue digitale Techniken in einer modernen Stadt einzuführen. Anwendungen und Dienstleistungen in einer digitalen Stadt sind ohne die Vernetzung von Daten durch eine urbane Datenplattform nicht effektiv umsetzbar.

Der Urban Data Hub, ein Kooperationsprojekt zwischen dem Landesbetrieb Geoinformation (LGV) und dem CityScienceLab (CSL), implementiert, ausgehend von diesem Status quo, als Kompetenzcenter eine urbane Datenplattform und treibt damit die Integration und Vernetzung von standardisierten Daten und Webdiensten für Hamburg auf dem Weg zur Digitalen Stadt voran.

Die Aufgabe des CSL konzentriert sich im Rahmen des Projekts auf die wissenschaftliche Begleitung – dazu gehören u. a. die Ermittlung von Entwicklungsbedarfen und die prototypische Realisierung von City-Cockpits. Dies sind Schritte, um städtische Daten verschiedenen Nutzergruppen in der Stadt zugutekommen zu lassen.
 
Projektlaufzeit
01.08.2017 – 01.08.2020

Förderer
Freie und Hansestadt Hamburg

Partner
LGV

Kontakt
Till Degkwitz

Ziel des Baltic City Science Network Projekts ist die Initiierung von Forschungskooperationen im Feld der digitalen Stadtanalyse mit Hilfe von partizipativen Workshops und interaktiven Tools.

Langfristig soll ein Bewusstsein für die Aktivität, Innovation und Praktiken bei der Anwendung digitaler Werkzeuge für partizipative und kollaborative Stadtentwicklungsherausforderungen geschaffen werden. Außerdem sollen die Zusammenarbeit, der Wissensaustausch und gemeinsame Projekte in der Baltischen Region gefördert werden.

Das Baltic City Science Network umfasst Forschungsreisen von Vertretern des CityScienceLabs der HCU an sechs Universitäten im Baltischen Raum zur Durchführung von Workshops mit eingeladenen Experten aus den Bereichen Kulturwissenschaften, Stadtentwicklung, IKT und Architektur.

Förderer
Freie und Hansestadt Hamburg

Partner
Aalto University, Tallinn University of Technology

Projektdauer
1. Dezember 2017 - 30. November 2019

Kontakt
Holger Prang

Cities4People erstreckt sich über fünf europäische Städte und Gemeinden:  Budapest in Ungarn und Trikala in Griechenland, den Bezirk Oxfordshire in Großbritannien und den Istanbuler Stadtteil Üsküdar in der Türkei. Im Hamburger Bezirk Altona (Neue Mitte Altona und angrenzende Gebiete) sollen Mobilitätsgemeinschaften eingerichtet werden, die neben Bürgerinnen und Bürgern auch Behörden, Verkehrs- und Mobilitätsanbieter und Innovationsexperten umfassen. Indem Cities4People, einem gemeinsamen Projekt des CityScienceLab und des Fachgebiets für Stadtplanung und Regionalentwicklung, entsprechende Strukturen und Instrumente entwickelt und bereitstellt, befähigt das Projekt diese Gemeinschaften dazu, im Rahmen eines personenorientierten Verkehrs- und Mobilitätsansatzes (People-Oriented Transport and Mobility = POTM) aktiv zur Gestaltung ihrer lokalen Mobilitätssysteme beizutragen.

Förderer
Europäische Kommission - Horizon 2020

Projektpartner
- Copenhagen Business School
- Oxfordshire County Council
-University College London Institute of Health Equity
- Stadt Hamburg (Bezirksamt Altona, Senatskanzlei Hamburg)
- HafenCity Universität
- Stichting Waag Society
- White Research
- KTI Institute for Transport Sciences
-Stadt Budapest
- Gemeinde Üsküdar
-Universität Istanbul
- E-Trikala
-Q-Plan International

Projektdauer
1.6.2017 bis 30.5.2020

Kontakt
André Landwehr

Veranstaltungen und Informationen
Cities4People-Webseite

Das Tool CityScope soll zu einem digitalen Partizipationssystem für Stadtentwicklungsprojekte ausgebaut werden. Die Behorde fur Stadtentwicklung und Wohnen, der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung und die HafenCity Universitat Hamburg haben sich in einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben dafür zusammengetan. Das Online-Beteiligungstool der Stadt soll mit dem vom CityScienceLab entwickelten Stadtmodell CityScope zusammengefuhrt und zu einem integrierten, online und vor Ort einsetzbaren digitalem Partizipationssystem (DIPAS) ausgebaut werden. Mit DIPAS wird erstmals eine medienbruchfreie Anwendung zur informellen Bürgerbeteiligung bei Planungsvorhaben entwickelt

In dem Kooperationsprojekt übernimmt das CSL die wissenschaftliche Begleitung, Wissensaufbereitung und Entwicklung von Analyse-Szenarien.

Förderer und Projektpartner
BSW, LGV

Kontakt
Holger Prang

Link: Informationen von der BSW

BWFG

Informatikplattform Hamburg ahoi.digital: Die Hamburger Universitäten wollen ihre Digitalisierungs- und Informatik-Kapazitäten strategisch ausbauen. Das CityScienceLab entwickelt dafür Strukturen und Projekte unter folgenden Themenlinien:

    -    Cognitive Learning Systems
    -    Samrt Systems/ Cyberphysical Systems
    -    Information Governance
    -    Data Science

Förderer
FHH, Bund

Projektpartner
TUHH, HAW, Uni Hamburg

Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Jörg Rainer Noennig

Link: „Hamburg soll Top-Informatikstandort werden“

Jens Bley

Die datenorientierte Bestandsaufnahme, Analyse und exemplarische Modellierung des Hamburger Domplatzes soll ein integriertes smartes Dienstleistungsmodell zur Revitalisierung des derzeit wenig genutzten Ortes ermöglichen. Es wird eine Methodik zu „Vermessung“ von Plätzen entwickelt, die in der Implementierung smarter Dienste in kleinräumige Strukturen mündet. Das CityScienceLab kooperiert für dieses Projekt mit Partnern aus Kultur und Wirtschaft.

Förderer
BMBF

Projektpartner
Stiftung Helms Museum/ Archäologisches Museum Hamburg, Hamburg@work, eCulture.info

Förderzeitraum
01.03.2017 - 29.02.2020

Kontakt

Smart Square Homepage
Nicola Stradtmann

Das Gastwissenschaftsprogramm „Stadt der Zukunft“ für Stadtforschung der ZEIT Stiftung an der HCU sieht einwöchige Aufenthalte von WissenschaftlerInnen und ExpertInnen vor, aber auch Fellowships über einen Zeitraum von drei Monaten für internationale ForscherInnen und Postdocs, die am CityScienceLab arbeiten.

Die Gastforscherinnen, die ihre Fellowships am CSL bereits angetreten haben, sind auf der Team-Seite vorgestellt.

Förderer
ZEIT Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Projektdauer
drei Jahre

Kontakt
Marie Malchow

FindingPlaces war ein Kooperationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg mit der Stadt Hamburg. Im Zeitraum vom 26. Mai bis zum 15. Juli 2016 haben Hamburgerinnen und Hamburger in zahlreichen Workshops an CityScopes nach öffentlichen Flächen gesucht, die sich zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften eignen. Die Aufgabe: Flächen finden, die die Unterbringung von insgesamt 20.000 Geflüchteten ermöglichen.
Die Workshops wurden von der steg Hamburg (Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg) moderiert und vom CityScienceLab wissenschaftlich begleitet. Zusätzlich unterstützten Vertreterinnen und Vertreter der Bezirke sowie des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge (ZKF) mit ihrem Fachwissen die Diskussionen.

Fast 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in den Workshops konkrete Flächen vorgeschlagen und ausführlich die Vor- und Nachteile diskutiert. 161 kommentierte Vorschläge wurden zur Prüfung an die Stadt geschickt. Die Stadt prüfte daraufhin die Flächen innerhalb von 14 Tagen. Die Prüfergebnisse wurden umgehend auf der FindingPlaces-Website und im September 2016 in einer Broschüre veröffentlicht.

Ziel des Projektes war es, einen stadtweiten Dialog zu fördern, der sich mit der Frage beschäftigt, wie und wo die hohe Zahl ankommender Geflüchteter in Hamburg untergebracht werden konnte. Gleichzeitig sollte die Komplexität des Planungsverfahrens den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern transparent gemacht werden, um darauf aufbauend mehr Akzeptanz zu entwickeln. Das lokale Wissen der Teilnehmenden wurde dafür gewinnbringend mit dem Fachwissen der Behörden und der Wissenschaft verknüpft.  Dabei wurde  nicht nur über einzelne Standorte  diskutiert, sondern vielmehr  ein Diskurs im Kontext von verschiedenen Interessen (Wohnen / Gewerbe / Erhaltung) und rechtlichen Planungsanforderungen gefördert.

Förderer
FHH

Projektpartner
Senatskanzlei, ZKF, STEG Hamburg

Offizielle Projekt-Website (Deutsch)

Ergebnisbroschüre (Englisch)

Contact
Marie Malchow

 

Ergebnisbroschüre (Englisch)

The Port City Model (PCM) is a project that investigates multimodal land transportation related to cruise tourism, focusing on comfort and efficiency from the user perspective. To do so, it combines data analysis and visualization with simulation of future scenarios. The outcome of the project is a software tool running on an interactive hardware platform that simplifies decision-making and facilitates dialogue among the stakeholders involved in the optimization of cruise passenger routes planning as well as affecting other port and port-related processes. This paper offers a description of the project with special focus on Agent-Based simulations. More specifically, the project studies the most frequent flows and routes in the city of Hamburg, where cruise tourism is strongly related to its Central Train Station, since a great amount of passengers arrive to the city by train. Due to its size and the vast affluence of people, Hamburg Central Station is a major challenge spot in multimodal land transportation related to cruise tourism, especially regarding orientation and perception of spatial quality of incoming cruise passengers on their way to their respective cruise terminals. Aiming to enhance comfort and efficiency through testing alternative mobility scenarios, this work acknowledges that the potential optimization of any port and port-related mobility process constitutes a major priority, and improvement to itself and to the entire harbor system.

Förderer / Partner

Hamburg Port Authority (HPA)

Laufzeit

October 2018 - July 2019 (10 Monate)

Kontakt

Thomas Mensing

Jörg Noennig