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Projekte

Aktuell bedient sich die Verwaltung verschiedener, unabhängig voneinander arbeitender Systeme für die jeweiligen Fachaufgaben. Damit ist eine vollständige, themenübergreifende Bewertung eines Sachverhalts und die zeitnahe Einleitung von Maßnahmen naturgemäß ein langwieriger, vielfach redundanter und personalintensiver Informationssammlungs- und Abstimmungsprozess. Eine weitergehende Vernetzung von Systemen benötigt eine entsprechende Dateninfrastruktur, um effektiv neue digitale Techniken in einer modernen Stadt einzuführen. Anwendungen und Dienstleistungen in einer digitalen Stadt sind ohne die Vernetzung von Daten durch eine urbane Datenplattform nicht effektiv umsetzbar.

Der Urban Data Hub, ein Kooperationsprojekt zwischen dem Landesbetrieb Geoinformation (LGV) und dem CityScienceLab (CSL), implementiert, ausgehend von diesem Status quo, als Kompetenzcenter eine urbane Datenplattform und treibt damit die Integration und Vernetzung von standardisierten Daten und Webdiensten für Hamburg auf dem Weg zur Digitalen Stadt voran.

Die Aufgabe des CSL konzentriert sich im Rahmen des Projekts auf die wissenschaftliche Begleitung – dazu gehören u. a. die Ermittlung von Entwicklungsbedarfen und die prototypische Realisierung von City-Cockpits. Dies sind Schritte, um städtische Daten verschiedenen Nutzergruppen in der Stadt zugutekommen zu lassen.
 
Projektlaufzeit
01.08.2017 – 01.08.2020

Förderer
Freie und Hansestadt Hamburg

Partner
LGV

Kontakt
Till Degkwitz

Ziel des Baltic City Science Network Projekts ist die Initiierung von Forschungskooperationen im Feld der digitalen Stadtanalyse mit Hilfe von partizipativen Workshops und interaktiven Tools.

Langfristig soll ein Bewusstsein für die Aktivität, Innovation und Praktiken bei der Anwendung digitaler Werkzeuge für partizipative und kollaborative Stadtentwicklungsherausforderungen geschaffen werden. Außerdem sollen die Zusammenarbeit, der Wissensaustausch und gemeinsame Projekte in der Baltischen Region gefördert werden.

Das Baltic City Science Network umfasst Forschungsreisen von Vertretern des CityScienceLabs der HCU an sechs Universitäten im Baltischen Raum zur Durchführung von Workshops mit eingeladenen Experten aus den Bereichen Kulturwissenschaften, Stadtentwicklung, IKT und Architektur.

Förderer
Freie und Hansestadt Hamburg

Partner
Aalto University, Tallinn University of Technology

Projektdauer
1. Dezember 2017 - 30. November 2019

Kontakt
Holger Prang

Cities4People erstreckt sich über fünf europäische Städte und Gemeinden:  Budapest in Ungarn und Trikala in Griechenland, den Bezirk Oxfordshire in Großbritannien und den Istanbuler Stadtteil Üsküdar in der Türkei. Im Hamburger Bezirk Altona (Neue Mitte Altona und angrenzende Gebiete) sollen Mobilitätsgemeinschaften eingerichtet werden, die neben Bürgerinnen und Bürgern auch Behörden, Verkehrs- und Mobilitätsanbieter und Innovationsexperten umfassen. Indem Cities4People, einem gemeinsamen Projekt des CityScienceLab und des Fachgebiets für Stadtplanung und Regionalentwicklung, entsprechende Strukturen und Instrumente entwickelt und bereitstellt, befähigt das Projekt diese Gemeinschaften dazu, im Rahmen eines personenorientierten Verkehrs- und Mobilitätsansatzes (People-Oriented Transport and Mobility = POTM) aktiv zur Gestaltung ihrer lokalen Mobilitätssysteme beizutragen.

Förderer
Europäische Kommission - Horizon 2020

Projektpartner
- Copenhagen Business School
- Oxfordshire County Council
-University College London Institute of Health Equity
- Stadt Hamburg (Bezirksamt Altona, Senatskanzlei Hamburg)
- HafenCity Universität
- Stichting Waag Society
- White Research
- KTI Institute for Transport Sciences
-Stadt Budapest
- Gemeinde Üsküdar
-Universität Istanbul
- E-Trikala
-Q-Plan International

Projektdauer
1.6.2017 bis 30.5.2020

Kontakt
André Landwehr

Veranstaltungen und Informationen
Cities4People-Webseite

Das Tool CityScope soll zu einem digitalen Partizipationssystem für Stadtentwicklungsprojekte ausgebaut werden. Die Behorde fur Stadtentwicklung und Wohnen, der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung und die HafenCity Universitat Hamburg haben sich in einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben dafür zusammengetan. Das Online-Beteiligungstool der Stadt soll mit dem vom CityScienceLab entwickelten Stadtmodell CityScope zusammengefuhrt und zu einem integrierten, online und vor Ort einsetzbaren digitalem Partizipationssystem (DIPAS) ausgebaut werden. Mit DIPAS wird erstmals eine medienbruchfreie Anwendung zur informellen Bürgerbeteiligung bei Planungsvorhaben entwickelt

In dem Kooperationsprojekt übernimmt das CSL die wissenschaftliche Begleitung, Wissensaufbereitung und Entwicklung von Analyse-Szenarien.

Förderer und Projektpartner
BSW, LGV

Kontakt
Holger Prang

Link: Informationen von der BSW

Informatikplattform Hamburg ahoi.digital: Die Hamburger Universitäten wollen ihre Digitalisierungs- und Informatik-Kapazitäten strategisch ausbauen. Das CityScienceLab entwickelt dafür Strukturen und Projekte unter folgenden Themenlinien:

    -    Cognitive Learning Systems
    -    Samrt Systems/ Cyberphysical Systems
    -    Information Governance
    -    Data Science

Förderer
FHH, Bund

Projektpartner
TUHH, HAW, Uni Hamburg

Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Jörg Rainer Noennig

Link: „Hamburg soll Top-Informatikstandort werden“

Die datenorientierte Bestandsaufnahme, Analyse und exemplarische Modellierung des Hamburger Domplatzes soll ein integriertes smartes Dienstleistungsmodell zur Revitalisierung des derzeit wenig genutzten Ortes ermöglichen. Es wird eine Methodik zu „Vermessung“ von Plätzen entwickelt, die in der Implementierung smarter Dienste in kleinräumige Strukturen mündet. Das CityScienceLab kooperiert für dieses Projekt mit Partnern aus Kultur und Wirtschaft.

Förderer
BMBF

Projektpartner
Stiftung Helms Museum/ Archäologisches Museum Hamburg, Hamburg@work, eCulture.info

Förderzeitraum
01.03.2017 - 29.02.2020

Kontakt
Tobias Holtz

Das Gastwissenschaftsprogramm „Stadt der Zukunft“ für Stadtforschung der ZEIT Stiftung an der HCU sieht einwöchige Aufenthalte von WissenschaftlerInnen und ExpertInnen vor, aber auch Fellowships über einen Zeitraum von drei Monaten für internationale ForscherInnen und Postdocs, die am CityScienceLab arbeiten.

Die Gastforscherinnen, die ihre Fellowships am CSL bereits angetreten haben, sind auf der Team-Seite vorgestellt.

Förderer
ZEIT Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Projektdauer
drei Jahre

Kontakt
Marie Malchow

FindingPlaces war ein Kooperationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg mit der Stadt Hamburg. Im Zeitraum vom 26. Mai bis zum 15. Juli 2016 haben Hamburgerinnen und Hamburger in zahlreichen Workshops an CityScopes nach öffentlichen Flächen gesucht, die sich zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften eignen. Die Aufgabe: Flächen finden, die die Unterbringung von insgesamt 20.000 Geflüchteten ermöglichen.
Die Workshops wurden von der steg Hamburg (Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg) moderiert und vom CityScienceLab wissenschaftlich begleitet. Zusätzlich unterstützten Vertreterinnen und Vertreter der Bezirke sowie des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge (ZKF) mit ihrem Fachwissen die Diskussionen.

Fast 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in den Workshops konkrete Flächen vorgeschlagen und ausführlich die Vor- und Nachteile diskutiert. 161 kommentierte Vorschläge wurden zur Prüfung an die Stadt geschickt. Die Stadt prüfte daraufhin die Flächen innerhalb von 14 Tagen. Die Prüfergebnisse wurden umgehend auf der FindingPlaces-Website und im September 2016 in einer Broschüre veröffentlicht.

Ziel des Projektes war es, einen stadtweiten Dialog zu fördern, der sich mit der Frage beschäftigt, wie und wo die hohe Zahl ankommender Geflüchteter in Hamburg untergebracht werden konnte. Gleichzeitig sollte die Komplexität des Planungsverfahrens den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern transparent gemacht werden, um darauf aufbauend mehr Akzeptanz zu entwickeln. Das lokale Wissen der Teilnehmenden wurde dafür gewinnbringend mit dem Fachwissen der Behörden und der Wissenschaft verknüpft.  Dabei wurde  nicht nur über einzelne Standorte  diskutiert, sondern vielmehr  ein Diskurs im Kontext von verschiedenen Interessen (Wohnen / Gewerbe / Erhaltung) und rechtlichen Planungsanforderungen gefördert.

Förderer
FHH

Projektpartner
Senatskanzlei, ZKF, STEG Hamburg

Offizielle Projekt-Website (Deutsch)

Ergebnisbroschüre (Englisch)

Contact
Marie Malchow

 

Ergebnisbroschüre (Englisch)