Aktuell

Im Rahmen des Festivals „Theater der Welt“ findet erstmalig der Hamburger HafenKongress statt. In der Zeit vom 26. Mai bis zum 2. Juni stellen an sechs Abenden jeweils vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hamburger Universitäten und Forschungsinstitute ihre Forschung zur Hafenstadt vor und diskutieren diese sowohl untereinander als auch mit dem Publikum. Als Hochschule, die den Hafen mit im Namen führt, ist die HafenCity Universität Hamburg (HCU) naturgemäß stark vertreten: Gleich acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HCU präsentieren ihre Forschung beim HafenKongress.

Hamburger Hafen

Die sechs Sektionen sind bezüglich der beteiligten Institutionen, vertretenen Fachrichtungen und gewählten Themen bewusst gemischt angelegt, um jeweils breit gefächerte Einblicke in die Forschung zu Hafen und Wasser an den Hamburger Hochschulen zu geben.

Sektion 1: 26.05.2017, 18.30 Uhr, Kampnagel (Jarrestraße 20), Themen unter anderem: „Der Hafen – noch ein Ort der Arbeit oder schon automatisierte Containerschleuse?", Prof. em. Dr. Dieter Läpple, Internationale Stadtforschung, HCU Hamburg

Sektion 2: 27.05.2017, 17.30 Uhr, Mittelrangfoyer (Alstertor), u. a. „Bauen im und am Wasser – Ingenieurkunst an der Waterkant“, Prof. Dr. Kerstin Lesny, Bauingenieurwesen/Geotechnik, HCU Hamburg

Sektion 3: 28.05.2017, 18.30 Uhr, designxport (Hongkongstraße 8), u. a. „Das Ländliche in der Stadt, ‚common grounds‘ entlang des Hafens“, Prof. Christiane Sörensen, Landschaftsarchitektur, HCU Hamburg und „Harbour Soundscape – Forschungen zu Stadt und Hafen“, Prof. Dr. Kathrin Wildner, Stadtethnologie, HCU Hamburg

Sektion 4: 30.05.2017, 17 Uhr, Kampnagel K4 (Jarrestraße 20), u. a. „Stadt und Hafen – Räumliche und funktionale Entkopplungen“, Prof. em. Dr. Dirk Schubert, Wohnen und Stadtteilentwicklung, HCU Hamburg

Sektion 5: 31.05.2017, 17.30 Uhr, Thalia Ballsaal (Gaußstraße 190), u. a. „Wie aus Hafen Stadt wird“, Prof. Dr. Ingrid Breckner, Stadt- und Regionalsoziologie, HCU Hamburg

Sektion 6: 02.06.2017, 18.30 Uhr, designxport (Hongkongstraße 8), u. a. „Chancen für die Innenentwicklung von Städten durch schwimmende Architektur“, Florentine-Amelie Rost, Städtebau und Quartierplanung, HCU Hamburg und „Hafenwirtschaft ohne Hafen. Ein Zwischenruf in die lokale Echokammer“, Prof. Dr. Gernot Grabher, Stadt- und Regionalökonomie, HCU Hamburg

Der Kongress richtet sich an die Hamburger Öffentlichkeit. Veranstaltungsorte sind die verschiedenen Spielstätten des Festivals, wobei die Lesung eines literarischen Textausschnittes zum Hamburger Hafen am Schluss der jeweiligen Vortrags- und Diskussionsrunde zugleich die Brücke zur nachfolgenden Theatervorstellung des Festivals „Theater der Welt“ schlägt.

Der Eintritt zu allen sechs Sektionen des HafenKongresses ist kostenfrei.

Das vollständige Programm des HafenKongresses unter: http://uhh.de/hafenkongress2017 (PDF)

Das Programm zum Festival „Theater der Welt“: http://www.theaterderwelt.de/de/program

In einem Festakt mit geladenen Gästen feierte die HafenCity Universität Hamburg (HCU) am Donnerstagabend, den 18. Mai den 250. Jahrestag des Beginns der akademischen Bauausbildung in Hamburg. Erst im vergangenen Jahr beging die HCU Hamburg ihr 10-jähriges Bestehen, doch blickt sie schon jetzt auf eine lange Tradition der Bauausbildung in Hamburg zurück.

Baum Quartett der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) beim Festakt

Nach Grußworten von Katharina Fegebank, Zweiter Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg sowie von Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje, Mitglied des Vorstands der Patriotischen Gesellschaft von 1765 und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka, hielt den Festvortrag des Abends der bekannte Hamburger Architekt und Ehrendoktor der HCU Hamburg, Prof. Dr.-Ing. h.c. Volkwin Marg. Er erläuterte die Entwicklungsgeschichte der Aufspaltung der Einheit von Baukunst und Stadtbaukunst in getrennte Fachdisziplinen und die Notwendigkeit interdisziplinären Gestaltens, insbesondere im internationalen Vergleich eigener städtebaulicher Großprojekte.

Musikalische Beitrage des Baum Quartetts der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) und ein Get-Together der rund 250 internationalen Gäste aus Wissenschaft und Bau-Praxis sowie der Stadt Hamburg führten zu einem gelungen Abend.

Die HCU Hamburg besinnt sich mit der Feier des Jubiläums von 250 Jahren Bauausbildung in Hamburg auf eine frühe, private Initiative der Patriotischen Gesellschaft von 1765 e.V. So gründete der Kirchenbaumeister und Gründungsmitglied der Patriotischen Gesellschaft, Ernst Georg Sonnin an Himmelfahrt 1767 eine Bauzeichenklasse zur höheren Ausbildung der Bauleute, in der zunächst perspektivisches Zeichnen, später dann Mathematik, Statik, Mechanik und Maschinenkunde gelehrt wurde. Nach einigen Umsiedlungen sowie einer ständigen Erweiterung des Curriculums übernahm 1865 die Stadt Hamburg die Bauausbildung in ihre Verantwortung mit der Gründung der Staatlichen Schule für Bauhandwerker. Von den frühen Wurzeln der Bauausbildung bis zur Gründung der auf Baukunst und Metropolenentwicklung fokussierten HCU Hamburg beinahe 250 Jahre später lässt sich eine direkte Verbindungslinie ziehen.

Ihre Entwicklungsgeschichte sowie ihre Ausrichtung auf Zukunftsfragen von Metropolen hat die 2006 gegründete HCU Hamburg in einer wissenschaftlichen Publikation aufbereitet, die unter dem Titel “Science and the City: Hamburg’s Path to a Built Environment Education“ im Jovis Verlag erschienen und seit Mai im Buchhandel erhältlich ist.

Dass die HCU inzwischen ein fester Bestandteil der Wissenschaftsstandortes Hamburg ist, verdeutlichten die geladenen Redner und Rednerin, die am Donnerstagabend der Einladung ins Holcim Auditorium der HCU folgten. 

Katharina Fegebank, Zweiter Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg: 

„Was 1767 in einer Bauzeichenklasse begann, ist 250 Jahre später in der HCU wieder zusammengekommen: eine integrierte baubezogene Ausbildung. Wir wollen gemeinsam dazu beitragen, dass die HCU nicht nur eine kurze Episode in der Geschichte der Hamburger Bauausbildung bildet, sondern eine lange Ära prägen kann. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen und gemeinsam am Zukunftskonzept der HCU feilen.“

Prof. Dr.-Ing. h.c. Architekt Volkwin Marg: 

 „Die wachsende Zahl der Spezialisten versteht von immer weniger mehr, die schrumpfende Zahl von Generalisten versteht von immer mehr immer weniger.“ […]

“Erst spaltete man die Fakultäten in Kunst und Technik, das heißt Architekten und Bauingenieure, danach auch noch den Städtebau von der Architektur. Diese Fehlentwicklung muss die HCU durch interdisziplinäre Lehre überwinden.“

Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje, Mitglied des Vorstands der Patriotischen Gesellschaft von 1765: 

„Die HCU Hamburg steht in einer langen Tradition der Entwicklung von handwerklicher, technischer und wissenschaftlich-künstlerischer Baukultur in Hamburg, die schon 1767 mit der Einrichtung einer Bauzeichenschule durch die Patriotische Gesellschaft begann und heute durch die interdisziplinäre Verbindung der Architektur-, Ingenieur- und Städtebaufächer in Forschung und Lehre der HCU weiterentwickelt wird. Das ist zugleich Aufgabe und Herausforderung dieses neuen Hochschultyps."

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg: 

„Die private Gründung der Bauzeichenklasse vor  250 Jahren widerlegt den Ruf Hamburgs als bildungs- und wissenschaftsferner Stadt. Stadtgesellschaft und Hochschulen dürfen nicht aufhören sich gegenseitig zu fordern. Wenn man die zukunftsweisenden Projekte unserer Zeit betrachtet, liefern gerade die unkonventionellen Denkweisen und kreativen Techniken häufig die besten Ergebnisse. Dabei sind es die interdisziplinären Schnittstellen und manchmal auch die Reibung und Konkurrenz zwischen Technik, Architektur, Stadtplanung, Ingenieurwesen, Soziologie und Kunst, die wirkliche Innovationen entstehen lassen.“

Die Masterarbeit "Bedeutung der Einzelhandelssteuerung für die Erhaltung und Entwicklung von Zentren am Beispiel der Freien und Hansestadt Hamburg“ der HCU-Stadtplanungs-Studentin Franziska Dedekind wurde im Rahmen der Jahrestagung des „Arbeitskreis Geographische Handelsforschung“ in Würzburg am 12. Mai ausgezeichnet.

In ihrer Abschlussarbeit setzt sich Franziska Dedekind mit dem Einfluss der Stadtplanung auf die Erhaltung und Entwicklung von Zentren im Kontext der aktuellen Einzelhandelsentwicklung am Beispiel der Stadt Hamburg auseinander. Dedekind hat sich dabei mit dem gesamten Prozess der Einzelhandelssteuerung - von der Erfordernis, der Zielsetzung und Beschreibung der Instrumente auf theoretischer Ebene bis hin zur konkreten Anwendung in Hamburg beschäftigt. Auf Basis von Gesprächen bzw. schriftlichen Befragungen mit 26 Experten aus Verwaltung, Politik, Kammer, Einzelhandel und Gutachterwesen über die Hamburger Einzelhandelssteuerung, hat Dedekind die bisherigen Steuerungsinstrumente und -prozesse analysiert und evaluiert sowie auch die geplante Überarbeitung des Instrumentariums mit den Analyseergebnissen in Relation gesetzt. Insgesamt zeigt sich, dass die Einzelhandelssteuerung nach wie vor einen wesentlichen Beitrag für die Erhaltung und Entwicklung von  Zentren leistet. Die Master-Thesis wurde von Prof. Dr. Martin Wickel und Dipl.-Ing. Sascha Anders begleitet.

Der Arbeitskreis Geographische Handelsforschung im Verband der Geographen an Deutschen Hochschulen (VGDH) versteht sich als ein Forum von Wissenschaftlern und Praktikern, in dem aktuelle Fragen und Ergebnisse der Handelsforschung präsentiert und diskutiert werden. Der Arbeitskreis tagt ein- bis zweimal im Jahr an unterschiedlichen Standorten.

Am 18. und 19. Juni wird die HafenCity Universität Hamburg (HCU) zum Ort des Gedankenaustauschs über die G20: Der Civil20-Gipfel begleitet die Arbeit der G20 inhaltlich reflektierend und verleiht der internationalen Zivilgesellschaft zu global relevanten Themen eine gemeinsame Stimme. An beiden Tagen des internationalen Treffens an der HCU Hamburg arbeiten Teilnehmende von 150 Organisationen aus 50 Ländern in Workshops zusammen und erarbeiten Empfehlungen sowie Forderungen an die G20. Zur Abschlusspräsentation ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingeladen.

Veranstaltungsort des Civil20-Gipfels am 18. und 19. Juni: Die HCU Hamburg.

Seit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vor rund einem Jahr bekanntgegeben hat, dass das G20-Gipfeltreffen am 7. und 8. Juli in Hamburg stattfinden wird, diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und der Bundesregierung nicht nur Aspekte der Organisation, inhaltlicher Ausrichtung, Finanzierung und Sicherheit, sondern auch Möglichkeiten der Beteiligung der Zivilgesellschaft am G20-Gipfel.

Eine solche Möglichkeit zur Beteiligung bietet das Civil20-Treffen: Die Civil20 (C20) sind ein unabhängiger Zusammenschluss nationaler und internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich bereits seit 2009 jährlich formieren, um die Arbeit der G20 inhaltlich reflektierend zu begleiten und der internationalen Zivilgesellschaft zu  global relevanten Themen eine gemeinsame Stimme zu verleihen. Ziel der Civil20 ist es, die internationale Zivilgesellschaft über die G20-Staaten hinaus stärker in den Prozess einzubinden.

Im Vorfeld des Civil20-Gipfels wurden bereits Schwerpunktthemen festgelegt, die im Präsidentschaftsjahr 2016 und 2017 besonders wichtig sind. Aus diesen Schwerpunktthemen entstanden sechs Arbeitsgruppen, in denen Empfehlungen und Forderungen an die G20 erarbeitet wurden. Diese Positionen der Civil20 werden während des Gipfels im Juni 2017 ausführlich diskutiert und der Öffentlichkeit präsentiert. Der Civil20-Gipfel am 18. und 19. Juni 2017 in Hamburg, zu dem auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingeladen wurde, wird der Höhepunkt des Konsultations- und Beratungsprozesses der zivilgesellschaftlichen Akteure und der Abschluss des diesjährigen C20-Prozesses.

Das Universitätsgebäude der HCU Hamburg wird am Sonntag, den 18. Juni für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Civil20-Gipfels geöffnet. Am Montag, den 19. Juni, ist das Universitätsgebäude nur Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie für Universitätsangehörige geöffnet.

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU Hamburg: „Wir halten es für wichtig, dass Hamburg nicht nur Gastgeber für das G20-Treffen sein wird, sondern dass auch die internationalen zivilgesellschaftlichen Organisationen in unserer Stadt einen angemessenen und geeigneten Ort haben um sich zu treffen und ihre verantwortungsvollen Aufgaben zu erfüllen.“

Weitere Informationen: civil-20.org

Hinweise für Medienvertreter/innen zur Presse-Akkreditierung: 

Bitte beachten Sie, dass eine Presse-Einladung mit Möglichkeit zur Akkreditierung als Medienvertreter/in ca. zwei Wochen vor dem Civil20-Gipfel durch den Veranstalter verschickt wird. Gerne leitet Ihnen Marina Brink, HCU Hamburg, bei Interesse die relevanten Informationen weiter.

Kontakt zu VENRO Verband für Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe:

Clemens Schwanhold, Referent Projekt Civil20
+49 (0)30 880608002
c.schwanhold(at)venro.org

Mit Prof. Dr.-Ing. Christiane Sörensen verlässt im Mai 2017 eine weitere Gründungs-Professorin die HCU Hamburg. Die Landschaftsarchitektin war bis zur Gründung der HCU Hamburg im Jahr 2006 an der Hochschule für bildende Künste (HfbK) tätig. 2003 bis 2004 reiste Sörensen als Gast-Professorin der Lady Davis-Foundation ans Technicon nach Haifa, Israel. Nach Ihrer Rückkehr war sie an der Entwicklung des interdisziplinären Forschungs- und Lehr-Konzepts der neugegründeten HCU Hamburg beteiligt.

Prof. Dr.-Ing. Christiane Sörensen

Mit ihrem Büro für Landschaftsarchitektur in Hamburg und Zürich beteiligte sich Sörensen in Projekten und Wettbewerben in interdisziplinären Arbeitsgemeinschaften. 1982 bis 2000 war Sörensen in der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. In dieser Zeit konzipierte sie das Landschaftsprogramm der Stadt Hamburg, dessen Grundlagen bis heute bestehen. 

Sörensen fokussiert ihre Forschung auf die Verbindungen von Kunst, Wissenschaft und Technik für die raumordnerische und ästhetische Innovation neuer Landschaftsbilder sowie historischer Kulturlandschaften. Häufig mündet ihre Forschungstätigkeit in repräsentative Ausstellungen. Als ehemalige Professorin der künstlerisch geprägten HfbK Hamburg hat sie vor allem einen gestalterischen Zugang zur Architektur an die HCU Hamburg gebracht: „Mir ist es wichtig, Impulse zu setzen, sodass sich meine Studierenden kreativ ausprobieren, einfach machen und im Prozess dazu lernen.“ 

In der Summer School „Rural in the City“ widmete sich Sörensen für die HCU Hamburg in Kooperation mit dem Technion, der Technischen Universität Israels, Haifa, ländlichen Räumen im urbanen Kontext Hamburgs. Kleine Gruppen internationaler Studierender experimentierten im Sommer 2016 mit den unterschiedlichen Aspekten des Ländlichen: der Relevanz von Naturräumen in Zeiten des Klimawandels, dem ländlichen Raum als Ort der Identifikation und dem Potential stadtnaher Freiräume für das multikulturelle Zusammenleben.

Sörensens zentrales Anliegen in Forschung und Lehre ist das Schaffen eines Bewusstseins für die Vielfalt der Landschafts- und Gartenkulturen sowie das Wecken einer Sensibilität für die lebendigen Prozesse räumlicher Planung. Dazu gehören das Sichtbarmachen naturräumlicher Potenziale, das Wiederbeleben gartenhistorischer Traditionen und das Entwickeln neuer Konzepte im nachhaltigen Zusammenwirken von Architektur, Stadt und Landschaft. 

2013 organisierte Sörensen gemeinsam mit dem ECLAS, dem European Council of Landscape Architecture Schools, die internationale Landschaftsarchitektur-Konferenz „Specifics“. Da der Neubau der HCU Hamburg zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt war, wurde ein ungewöhnlicher Veranstaltungsort gewählt – die Hamburger Katharinenkirche.

Unter dem Titel „Wasserhorizonte“ hat Sörensen im Wintersemester 2015 eine interdisziplinäre Vorlesungsreihe initiiert, die in diesem Sommersemester in die vierte Runde geht. Im Mittelpunkt der hochkarätig besetzten Vorträge stehen dabei die Chancen und Konflikte im Umgang mit Wasser als natürliche Lebensgrundlage und als landschaftsgestaltende, formgebende Kraft. Weltweit drängen Städte ans Wasser, doch die Bedingungen, die dies ermöglichen sind von Ort zu Ort verschieden. Die Vorträge behandeln die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ingenieuren, Landschaftsarchitekten und Biologen, die sich angesichts des Klimawandels neuen Herausforderungen stellen.

Laut Sörensen ist der Klimawandel neben der Urbanisierung eines der zentralen Themen der Landschaftsarchitektur in den kommenden Jahren:

„Uns steht ein urbanes Jahrhundert mit massiven Umbrüchen bevor, nicht nur aufgrund des Klimawandels. Der kulturelle Mittelpunkt verlagert sich immer weiter in die Städte, gleichzeitig ist die Lebensqualität in den Städten nur über die Landschaftsarchitektur transportierbar.“

Mit der Ausstellung „Aufladung von Landschaften“ und einem Vortrag am 3. Mai ab 17.30 Uhr im Foyer Ost verabschiedet sich Sörensen von der HCU Hamburg. Zum Vortrag wurde Friedrich Meschede, Direktor der Kunsthalle Bielefeld, eingeladen, der mit seinem Vortrag „Robert Smithson und die entropische Landschaft“ eine Ikone der Land Art würdigt.

Bereits zum 15. Mal zeichnete gestern Abend die Irene und Friedrich-Vorwerk-Stiftung Studierende der Stadtplanung an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) aus. Zu diesem kleinen Jubiläum war der jährliche Förderpreis mit insgesamt über 10.000 Euro dotiert.

Die Preisträger des Vorwerk-Preises 2017 mit HCU-Professorinnen und -Professoren sowie Vertreterinnen und Vertretern der Vorwerk Stiftung

Die Stiftung honorierte die sieben besten Master-Arbeiten des Jahres 2016 mit je 750 Euro sowie die sechs besten Bachelor-Absolvierenden mit je 500 Euro. Darüber hinaus wurden zwei Studienprojekte mit je 1.000 Euro ausgezeichnet. Nach Gruß- und Dankesworten durch Prof. Gesa Ziemer, Vizepräsidentin Forschung der HCU Hamburg, wurden die Studienpreise des Jahres 2016 in Tostedt verliehen. 

„Wir freuen uns darüber, erneut den Vorwerk-Preis an besonders gute Studierende der Stadtplanung verleihen zu können. Es ist eine ganz besondere Auszeichnung, schon während des Studiums einen solchen Preis zu erhalten. Die diesjährigen Themen zeigen, dass das Konzept der engen Zusammenarbeit von Disziplinen an der HCU aufgeht. Die Themen sind zukunftsorientiert und gesellschaftlich relevant“, sagte Gesa Ziemer.  

In weiteren Grußworten würdigten Anette Randt, Stellvertretende Landrätin des Landkreises Harburg, Heiner Schönecke, Stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg, sowie Peter Dörsam, Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt, die Leistungen der HCU-Absolventinnen und Absolventen in der Stadtplanung. Übergeben wurden die Preise im feierlichen Rahmen durch Hanjürgen Grabner, Mitglied des Stiftungsrates, und Prof. Gesa Ziemer, Vizepräsidentin Forschung der HCU Hamburg.

„Diese nunmehr 15. Preisverleihung bedeutet für die Irene und Friedrich Vorwerk Stiftung und natürlich auch für die Firmengruppe VORWERK eine Kontinuität, die ich persönlich sehr schätze. Bei der Durchsicht der Arbeiten komme ich zwangsläufig immer wieder mit Fragen und Gedanken in Berührung, die junge Menschen beschäftigen. Dadurch ist dieser Preis nicht nur ein Geben, sondern auch ein Nehmen – was für mich interessanten Input bei hochaktuellen Themen bedeutet“, erläuterte Hanjürgen Grabner.

Die Preisträger des Förderpreises der Irene und Friedrich-Vorwerk-Stiftung 2016


Master of Science-Förderpreise 2016:

Franziska Dedekind
„Bedeutung der Einzelhandelssteuerung für die Erhaltung und Entwicklung von Zentren. Eine Untersuchung und Diskussion der Einzelhandelssteuerung vor dem Hintergrund der aktuellen Einzelhandels- und Zentrenentwicklung am Beispiel der Freien und Hansestadt Hamburg”
Gutachter: Prof. Dr. Martin Wickel, LL.M. und Dipl.-Ing. Sascha Anders
Note der Masterthesis: 1.0

Maximilian Burger

„Reaktion ausgewählter Großstädte auf den Wohnungsmarktdruck: Die Handlungsspielräume der Kommunen. Eigenlogik der Städte oder einheitliche Reaktionsmuster?”

Gutachter: Prof. Dr. Jörg Pohlan und M. Sc. Michael Singler
Note der Masterthesis: 1.0

Sophia Lobinger und Isabell Sagasser
„Stadt Raum Integration. Forderungen und Strategien für integrative Räume“
Gutachter: Prof. Dr. Michael Koch und Frau Dipl.-Ing. Renee Tribble
Note der Masterthesis: 1.0

Attila Tihanyi

„Liegenschaften der Sparkassen als Potenzial für die Innenentwicklung“

Gutachter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger und Prof. Dr. Monika Dobberstein
Note der Masterthesis: 1.0

Clara Thomas
„Mietwohnungsbau in Märkten jenseits der Top-Städte. Die Beispiele Osnabrück, Oldenburg und Göttingen“
Gutachter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger und Prof. Dr. Monika Dobberstein
Note der Masterthesis: 1.0

Fabian Löbach

„Die Aktivierung innerstädtischer Potenzialflächen als Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung am Beispiel von Bornheim „Auf dem Kallenberg““

Gutachter: Prof. Dr. Michael Koch und Dipl.-Ing. M.A. Amelie Rost
Note der Masterthesis: 1.3

Markus Nagel und Kaja Steffens
„Alternativlos? Die Rolle von Großprojekten in der Hamburger Stadtentwicklungspolitik“
Gutachter: Prof. Dr. Gernot Grabher und Dr. Joachim Thiel
Note der Masterthesis: 1.3

Bachelor of Science-Förderpreise 2016:

Daniel Kauder
 „Alte Mitte neu erfunden – Städtebaulicher Entwurf für die Weserinseln in Hameln“
Note der Bachelor-Thesis:1.0 

Bernadette Brunner

„Kreativ trotz Planung. Das Oberhafenquartier Hamburg als Experimentierraum. Zum planerischen Umgang mit Kreativquartieren“
Note der Bachelorthesis: 1.0

Finja Callesen
„Alte Mitte neu erfunden – Städtebaulicher Entwurf für die Weserinseln in Hameln“
Note der Bachelorthesis: 1.0 

Lennard Werner

 „Sukzessive Umgestaltung einer innerstädtischen Hauptverkehrsstraße am Beispiel des Straßenzuges Winterhuder Weg/Herderstraße“
Note der Bachelorthesis: 1.3

Lisa-Maria Homagk
„Volle Fahrt voraus?! Akteure des Hamburger Tourismusmanagements im Spannungsfeld zwischen Potentialen und Risiken für die Stadtentwicklung“
Note der Bachelorthesis: 1.7 

Annika Tiedemann
„Umnutzung denkmalgeschützter Gebäude in Hamburg. Auswirkungen der Belange des Denkmalschutzes auf den Erhalt raumprägender und erhaltenswerter Strukturen“
Note der Bachelorthesis: 1.7 

M2 Studienprojekt-Förderpreise 2016:

Nils Böttcher, Ramona Groß, Tobias Holtz, Leonie Kemper und Lara Ollmann
Thema des Studienprojektes:
“Digitale Stadt Hamburg. Die Rolle der Stadtplanung bei der Implementierung von Smart-City-Konzepten“
Gutachter: Dr. Joachim Thiel
Gesamtnote: 1.3 

Simon Altvater, Uta Feldhaus, Frederick Jensch und Laura Ohnesorge

“Oberding … Erwartet Dich“

Gutachter: Dr.-Ing. Rainer Johann

Gesamtnote: 1.7

Am bundesweiten Girls & Boys Day am 27. April gewannen Hamburger Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in das Berufsleben an einer Universität. An der HCU Hamburg hieß das: Entwerfen, vermessen und testen. 20 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 12 Jahren eroberten das Universitätsgebäude und probierten sich in der Architektur, dem Bauingenieurwesen und der Geomatik aus.

Vermessungsübung der Geomatik während des Girls & Boys Day an der HCU Hamburg

Nach einer kurzen Einführungsvorlesung im Bauingenieurwesen von Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle sowie von Dr.-Ing. Heinke Wiemer zum Thema Verkehrsplanung und Verkehrsregeln wurde es praktisch: Angehende Architektinnen und Architekten kreierten bunte Architekturmodelle. Entstehen sollte ein kreatives Wartehäuschen für die Bushaltestelle vor der HCU Hamburg, das die Zeit des Wartens vergessen lässt. Bauingenieurinnen und Bauingenieure in spe bestimmten Fließgeschwindigkeiten und Durchflüsse im Hydromechaniklabor. Unter Anleitung von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HCU Hamburg untersuchten sie Überfallströmungen an einem Wehr, lernten das Heberprinzip kennen und testeten einen Wellengenerator. In der Geomatik konnten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Messmethoden und -instrumente kennenlernen und ausprobieren sowie ihr Geschick beim Kartenlesen unter Beweis stellen.

Jedes Jahr öffnen Unternehmen und Hochschulen ihre Türen, um Schülerinnen und Schülern Einblicke in Berufe anzubieten, die nicht den so genannten „Frauen- und Männerberufen“ entsprechen. Mädchen nutzen ihre technische Begabung weniger, Jungen streben in Berufe, in denen soziale Kompetenzen weniger gefragt sind. Am Boys & Girls Day können Mädchen erfahren, dass sie auch in technischen Berufen willkommen sind, und Jungen erhalten Angebote vor allem in den Bereichen Erziehung und Pflege.

Die HCU Hamburg hat für den Veranstaltungstag ein gemeinsames Programm für Jungen und Mädchen erstellt: „Bei uns kann jeder Junge und jedes Mädchen alle Angebote ausprobieren“, so HCU-Veranstaltungsmanager Peter Sitt.

Weitere Informationen: www.girls-day.de und www.boys-day.de

Mehr als 2.000 Menschen haben sich am vergangenen Samstag auf dem Rathausmarkt versammelt, um beim „March for Science“ für die Werte freier Wissenschaft zu demonstrieren – darunter auch zahlreiche Studierende und Mitarbeitende der HCU Hamburg.

March for Science auf dem Hamburger Rathausmarkt, Foto: Marko Landrath

Der Hamburger March for Science ist Teil einer weltweiten Bewegung, die ihren Ursprung in den USA hat. In mehr als 600 Städten weltweit fanden am „World Earth Day“ am 22. April Märsche statt, um auf die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung als Grundlage für die gesellschaftliche Entwicklung aufmerksam zu machen. In Deutschland gab es an 22 Orten Demonstrationen, zu denen nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen waren. Zahlreiche Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen unterstützen die Märsche. 

Marina Brink, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der HCU ist Teil des Organisationsteams des March for Science und hat die Kundgebungen moderiert: „Mit den Märschen wollen wir nicht nur zeigen, dass die Freiheit der Wissenschaft als demokratisches Grundprinzip gewährleistet bleiben muss. Wir wollen auch ein Zeichen der Solidarität gegenüber Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern setzen, die durch politische Rahmenbedingungen in ihrem Grundrecht auf freie Lehre und Forschung beschränkt werden. Wir freuen uns sehr über die große Aufmerksamkeit und dass so viele Menschen unserem Aufruf gefolgt sind!“

„Make Science, not War“, „Wer nichts weiß, muss alles glauben“ oder „Forschen statt Faken“ – kreativ zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Gestaltung von Schildern und Bannern. Der Hamburger March for Science startete auf dem Hamburger Rathausmarkt und setzte sich dann über den Jungfernstieg und Gänsemarkt in Richtung Universität Hamburg fort. Nach der Abschlusskundgebung präsentierten dort  junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei einem Science Slam unterhaltsam und verständlich ihre aktuellen Forschungsprojekte.

Interdisziplinär, forschungsstark und dabei praxisnah – die HCU Hamburg hat im vergangenen Jahr sechs erfolgreiche Architektinnen und Architekten gesucht, die neue Perspektiven in Forschung und Lehre einbringen. Drei der Professuren konnten zum Sommersemester 2017 im Studienprogramm Architektur begrüßt werden: Prof. Christoph Heinemann übernimmt die Professur „Architektur und Stadt“, Prof. Mona Mahall „Architektur und Kunst“ und Prof. Antje Stokman „Architektur und Landschaft“.

Prof. Mona Mahall, Prof. Antje Stokman und Prof. Christoph Heinemann (von links nach rechts)

Christoph Heinemann ist neuer Professor für „Architektur und Stadt“

Prof. Christoph Heinemann beschäftigt sich mit den Fragen und Ansprüchen, die die Stadt politisch, sozial und räumlich an Architektur stellt: Wie muss Architektur beschaffen sein, um in der Stadt "aufgehen" zu können?

Neben der Professur „Architektur und Stadt“ arbeitet Christoph Heinemann in der Architektengruppe ifau (Institut für angewandte Urbanistik), die er 1998 direkt im Anschluss an sein Architekturstudium an der RWTH Aachen und der École d’Architecture de Paris la Villette gemeinsam mit Susanne Heiß und Christoph Schmidt gegründet hat. Bis 2009 war er zudem am Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung der BTU Cottbus tätig.

Mit ifau hat Heinemann diverse Projekte für Kulturinstitutionen realisiert, so den Umbau des Palais Thinnfeld in Graz, The Showroom in London sowie Projekträume des Goethe-Instituts und den Umbau des Artists Space in New York. ifau beschäftigt sich zudem intensiv mit partizipativen Wohnformen und kostengünstigem Wohnungsbau. In Kooperation mit Jesko Fezer und Heide & von Beckerath konnte 2012 das gemeinschaftliche Wohnprojekt R50 realisiert werden, ein weiteres Wohnprojekt, das verschiedene Nutzungen und Wohnformen mischt wird derzeit fertiggestellt. 

Heinemann versteht Architektur als Ort alltäglicher Handlungen und Verhandlungen und entwickelt aneignungsoffene Räume, die vielfältige Interpretationen und unterschiedliche Gebrauchsmuster zulassen: „Alternativen für den Wohnungsbau zu schaffen bedeutet Verfahren und Räume zu entwerfen, die Akteuren und zukünftigen Nutzern Beteiligung und Teilhabe ermöglichen.“

Prof. Mona Mahall lehrt und forscht an der HCU zu Architektur und Kunst

Mona Mahall untersucht als Professorin für „Architektur und Kunst“ Architektur im Verhältnis zur kritischen und reflexiven Praxis der Kunst. In unterschiedlichen Medien und Formaten, vor allem in Ausstellungen, Installationen, Typologien und Texten entwickelte sie in der Vergangenheit bereits Projekte, die bestehende, künstlerische wie architektonische Positionen erfassen und in die technologische Gegenwart übersetzen. Mahalls Arbeiten werden international ausgestellt und publiziert, darunter die Istanbul Design Biennale (2016), das Art Center Los Angeles (2015) oder Shenzhen Bi-City Biennale of Urbanism/Architecture (2015). Als Co-Editorin gibt sie seit 2007 das internationale Magazin „Junk Jet. Magazine on Architecture, Art, and Media“ heraus. Mahall hat über spekulative Entwurfsstrategien in der Moderne promoviert. Sie hat als Professorin für Grundlagen der Gestaltung und Experimentelles Entwerfen an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, sowie für Architektur an der Cornell University gelehrt. 

Ausgehend von ihrer Praxis beginnt Mona Mahall ihre Zeit an der HCU Hamburg mit einem Lehrprojekt, das sich mit flüchtigen Strukturen und prekären städtischen Prozessen auseinandersetzt. In Kooperation mit dem Architekturmuseum der Pinakothek der Moderne in München werden Studierende zeitgleiche, aber ungleiche temporäre Phänomene wie das Oktoberfest, einen thailändischen Markt auf einem Bahngleis oder das Burning Man Festival untersuchen. Ziel ist die Erforschung neuer Geschwindigkeiten der Architektur in der globalisierten Welt, sowie die Reflexion und Projektion damit verbundener Vorstellungen von Technik, Leben, Material und Gemeinsamkeit. 

Von großer Bedeutung ist Mahall der Austausch mit den Nachbardisziplinen Kultur der Metropole und Stadtplanung, um Perspektiven auf städtische Prozesse zu erweitern. In diesem Austausch liegt für Mahall das große Potential der HCU: „Die HCU hat als eine der wenigen Hochschulen Interdisziplinarität strukturell verankert, um komplexen urbanen Prozessen forschend wie entwerfend gerecht zu werden.“ 

Antje Stokman übernimmt die Professur „Architektur und Landschaft“

Ab dem Sommersemester 2017 wird Antje Stokman als Professorin für „Architektur und Landschaft“ Strategien der Gestaltung urbaner Landschaften an der HCU Hamburg entwickeln. Zuletzt war Stokman Professorin und Leiterin des Instituts für Landschaftsplanung und Ökologie an der Fakultät für Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart.  Als Forscherin, praktizierende Landschaftsarchitektin und Mitglied der interdisziplinären Plattform „Studio Urbane Landschaften“ entwickelt sie seit 2005 vielfältige nationale und internationale Forschung-, Praxis- und Lehrprojekte im Spannungsfeld von Klimawandel, Urbanisierungsdruck und Freiraumentwicklung in Städten wie Hamburg, Changde, Lima und Cairo. Für ihre Arbeiten erhielt sie im Jahr 2009 den Niedersächsischen Wissenschaftspreis als herausragende Nachwuchswissenschaftlerin und den 2011 den internationalen Topos Landscape Award. Wichtige Erkenntnisse aus ihren Forschungs-, Lehr- und Praxisprojekten präsentiert sie im Rahmen der von ihr ko-kuratierten laufenden Gruppenausstellung „draussen. Landschaftsarchitektur auf globalem Terrain“in der Pinakothek der Moderne in München (bis August 2017).

Als Landschaftsarchitektin ist Antje Stokman der festen Überzeugung, dass eine zukunftsweisende Entwicklung urbaner Lebensräume bedeutet, die Anforderungen des ökosystemaren Landschaftshaushalts, die nachhaltige Entwicklung der Infrastruktursysteme und die ästhetische Stadt- und Landschaftsgestaltung zu integrieren. Hamburg stellt für Stokman als „grüne Stadt am Wasser" ein perfektes Lehr- und Forschungslabor für landschafts- und wasserbezogene Strategien des Bauens und der Metropolenentwicklung dar. „Die Landschaftsarchitektur bietet eine wichtige konzeptionelle Folie für die Suche nach neuen landschaftlichen Ausdrucksformen, Gestaltungslösungen und Organisationsstrukturen, die als ‚grüne Infrastruktur‘ eine zunehmend wichtigere gesellschaftlich-politische Bedeutung bekommen. Hier liegen große Zukunftsaufgaben vor uns - direkt vor unserer Haustür, wie auch international.“

Regelmäßige Gastro-Tipps in den Medien bestätigen: Das Angebot der HCU-Mensa ist beliebt – nicht nur aufgrund des tollen Ausblicks auf die Elbe. Doch was passiert eigentlich hinter der Theke? Sarah Michelmann, stellvertretende Leiterin der Mensa, erzählt aus dem Nähkästchen.

Das Team der HCU-Mensa mit Sarah Michelmann (2.v.r.)

Morgens um 6 Uhr, wenn das Universitätsgebäude noch leer ist, beginnt die Arbeit in der Mensa. Dann wird die Ware angeliefert, bevor um 7 Uhr die Produktion beginnt. Alle Gerichte des Mittagsangebotes werden frisch von den 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mensa zubereitet. Was gekocht wird, entscheidet das Studierendenwerk. Es gibt ein Grundgerüst für den Speiseplan in allen Hamburger Mensen,  „aber wir basteln uns das zurecht, je nachdem, was bei uns gut verkauft wird“, erklärt Sarah Michelmann. Mit einem Anteil von 30 Prozent vegetarischen oder veganen Gerichten ist die HCU-Cafeteria übrigens die führende vegetarische Mensa in Hamburg. Und was sind die beliebtesten Gerichte? Sarah Michelmann muss schmunzeln: „Burger, Currywurst und alles mit Pommes – das geht immer.“ Ihre persönlichen Lieblingsessen sind aber vor allem saisonale Gerichte wie Grünkohl. 

Studierende machen zwar den Großteil der Gäste aus, doch der günstige Mittagstisch ist nicht nur bei den HCU-Angehörigen beliebt: Geplant wurde die Mensa für 700 Essen täglich, mittlerweile sind es 1400. „Unser Rekord liegt bei 1860 Essen an einem Tag“, erinnert sich Sarah Michelmann, „aber das war bevor das neue Preissystem eingeführt wurde, mit dem Externe mehr bezahlen.“ 

In Essensmengen heißt das während des Semesters zum Beispiel: 45 bis 50 Kilo Rinderhackfleisch für  das Gericht Chili Con Carne, 30 bis 40 Liter Suppe und bis zu 50 Kilo Nudeln täglich. Und wenn es Pizza gibt, dann mindestens 200 Stück. Auf die Berechnung der Essensmengen ist Sarah Michelmann sichtlich stolz: „Wir sind ziemlich gut. So wenig Reste, wie wir jeden Tag haben, das glaubt uns keiner. Das liegt aber auch daran, dass wir just in time produzieren. Das Gemüse an der Gemüsebar kommt immer frisch aus dem Ofen. Dafür schiebt ein Mitarbeiter je nach Bedarf den ganzen Mittag neue Bleche in den Ofen. Und wenn wir morgens zum Beispiel 300 Würste geliefert bekommen, werden erst mal nur 200 Stück vorgebraten.“ 

Zufrieden ist sie nicht nur damit: „Es ist supergeil hier. Ein ganz tolles Team. Wir haben jeden Tag so viel Spaß zusammen, das ist unglaublich.“ Die Gäste können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit ansprechen. Feedback versucht Sarah Michelmann nach Möglichkeit immer umzusetzen. So wurde zum Beispiel auf Anregung von Gästen hin die „scharfe Ecke“ eingerichtet und mindestens ein veganes Gericht pro Tag angeboten.

Haben Sie am 22. April schon etwas vor? Machen Sie es wie die Menschen in 481 Städten weltweit und gehen Sie auf die Straße, um bei dem March for Science für den Wert von Wissenschaft, Wahrheit und Evidenz zu demonstrieren! Ein Aufruf von Marina Brink, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der HCU Hamburg und Mitglied des Organisationsteams des Hamburger March for Science.

March for Science Hamburg am 22. April

Die internationalen Marches haben ihren Ursprung in Washington D.C., wo sich im Januar 2017 eine lokale Initiative als Reaktion auf die wissenschaftsfeindliche Politik des neuen US-Präsidenten gegründet hat. Doch auch andernorts genießen wissenschaftliche Erkenntnisse oft nicht den angemessenen Stellenwert. Häufig verdrängen Meinungen, Emotionen, wirtschaftliche oder politische Interessen einen sachlichen und faktenbasierten Diskurs, und wissenschaftlich belegte Tatsachen werden geleugnet oder relativiert. Und so sind die mittlerweile 13 angemeldeten Demonstrationen in Deutschland nicht bloß eine weitere Reaktion auf die Politik des US-Präsidenten Donald Trump. Die privat initiierten Marches sind ein Appell, dass die Freiheit der Wissenschaft als demokratisches Grundprinzip gewährleistet bleiben muss. Und sie sind ein Zeichen der Solidarität gegenüber Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die durch politische Rahmenbedingungen in ihrem Grundrecht auf freie Lehre und Forschung beschränkt werden. 

Ich persönlich engagiere mich im Team des Hamburger March for Science, um mich für eine gestärkte Wissenschaftskommunikation einzusetzen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tragen nämlich nicht nur die Verantwortung, Wissen zu schaffen, sondern auch ihre Erkenntnisse in die Gesellschaft hineinzutragen und sich an gesellschaftlichen Diskursen zu beteiligen. Als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der HafenCity Universität Hamburg verstehe ich es als meine Aufgabe, bestmöglich dabei zu unterstützen, wissenschaftliche Erkenntnisse in geeigneten Formaten der breiten Bevölkerung näher zu bringen. Die Forderung nach einer langfristigen Stärkung der Wissenschaftskommunikation ist zentral, um das Vertrauen der Menschen in wissenschaftliche Methoden zu stärken.

Die March for Science-Initiatorinnen und Initiatoren wurden teilweise kritisiert, dass Demonstrationen nicht der richtige Weg seien, um diejenigen zu erreichen, die kritisch gegenüber der Wissenschaft eingestellt sind. Ziel der Demonstrationen soll aber zunächst sein, Aufmerksamkeit zu erzeugen – und das werden sie. Sie sind ein Anfang und ein Impuls für die Politik, aber auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst!

Die Edeka Handelsgesellschaft Nord mbH hat in Kooperation mit der HCU Hamburg nach 2015 bereits zum zweiten Mal den studentischen Entwurfswettbewerb Edeka Award ausgeschrieben, der sich mit zukunftsgerichteten Einzelhandelskonzepten im urbanen Kontext auseinandersetzt. Als Sonderveranstaltung zum Edeka Award 2017 wurde bereits im Dezember 2016 der Stegreif Wettbewerb Edeka.Plug.In ausgelobt, in dem neuartige ADD.ON Funktionen als zukünftige Ergänzungen für Nahversorger entwickelt wurden. Fünf nominierte Arbeiten wurden nun beim Hauptwettbewerb ausgezeichnet.

Die Preisträger des Edeka Awards 2017

Ziel des Wettbewerbes war es, neue hybride Typologien zu entwickeln, die innovative Nahversorgungskonzepte mit städtischen Funktionen verbinden. Der Edeka Award 2017 mit dem Untertitel „Sports on top“ fokussierte sich auf die Nachverdichtung bestehender Sportflächen an drei Orten im Hamburger Zentrum. Die großformatigen Entwürfe zeigen neue Typologien multifunktionaler Gebäude mit einem Sportplatz auf dem Dach!

Die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit von Sofia Nembrini und Eva Seyfried überzeugte durch ihre hohe Funktionalität, ihre konsequente Baukörperkubatur und ihre gestalterische Signifikanz, die der Architektur beinahe eine  "museale Anmutung" verleiht.

Die offizielle Preisverleihung des Edeka Award 2017 fand am 29. März an der HCU Hamburg statt. Alle Preisträger:

1. Preis (Preisgeld: 1.250 Euro): Sofia Nembrini und Eva Seyfried

2. Preis (Preisgeld: 1.000 Euro): Viktoria Södermann und Amrita Burmeister

3. Preis (Preisgeld: 750 Euro): David Rösti und Antoine Gouachon

Anerkennungen (Preisgelder: je 350 Euro): Martin Tikvic und Marc-Anton Jordan, Claas Simon Ottrand und Jael Choppé sowie Mahmoud Al Kazzaz und Manuel Schicketanz

Sonderpreis (Preisgeld: 250 Euro): Leon Dünkel und Clemens Becker

Die hochkarätige Jury umfasste Repräsentantinnen und Repräsentanten der Edeka Nord, Vertreterinnen und Vertreter der Hansestadt Hamburg sowie renommierte Architektinnen und Architekten:

Carsten Koch, Geschäftsführer EDEKA Nord (Sprecher)

Rainer Wülbern, Leitung Expansion und Standortsicherung, EDEKA Nord

Michael Mathe, Amtsleiter Stadt- und Landschaftsplanung – Bezirksamt Hamburg-Mitte

Richard Sprenger, Architekt, sprenger von der lippe architekten, Hamburg

Ir. Kristina Bacht M.Sc., Verlagsleiterin GKT, Leiterin / Kuratorin AIT-ArchitekturSalon

Juan Hidalgo, Architekt, SEHW Architekten, Hamburg

Alle Arbeiten des Edeka Award 2017 werden zusammen mit Auszügen der Inputveranstaltungen in einem repräsentativen Katalog zusammengestellt, der im Laufe des Sommers der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Der Wettbewerb wurde als einsemestriges Master-Entwurfsseminar im Fachgebiet Konzeptionelles Entwerfen und Gebäudelehre unter der Leitung von Prof. Klaus Sill, und Gerd Streng an der HCU Hamburg durchgeführt. Vorlesungen von Trendforschern und externen renommierten Architekten ergänzten die HCU-Vorträge.

Geomatikstudent Oliver Dalladas von der HafenCity Universität Hamburg (HCU) hat in seiner Master-Thesis die hamburgischen Wohngebäude anhand des amtlichen 3D-Stadtmodells auf Abstandsflächen und Gebäudehöhen analysiert und das baurechtliche Potenzial von Gebäudeaufstockungen festgestellt. Das Ergebnis: Baurechtlich wäre es in Hamburg möglich, durch Gebäudeaufstockungen insgesamt 75.000 neue Wohnungen zu schaffen!

Dalladas hat ein Computerprogramm entwickelt, das für jedes ausgewiesene Wohngebäude im amtlichen 3D-Stadtmodell die Abstandsflächen zur Straßenmitte und hieraus die zulässigen Abstandsflächen und Gebäudehöhen ermittelt. Verschiedene Parameter können im Computerprogramm verstellt werden: Ausschlusskriterien für die Analyse waren Gebäude, die nach der Aufstockung über 22 Meter hoch wären, um die Rettungswege für die Feuerwehr sicherzustellen, niedrige Gebäude unter neun Metern Höhe (da vermutlich Einfamilienhäuser) oder Gebäude, die durch die Entfernung von mehr als 25 Metern zur Straßenmitte vermutlich in Hinterhöfen liegen.

Das Ergebnis dieser digitalen Analyse wurde gebäudeweise in einer Hamburg-Karte dargestellt und ist eine neue und detaillierte Dokumentation der baurechtlichen Möglichkeiten, um Wohngebäude in der Hansestadt aufzustocken.

In der Hamburg-Karte dargestellt werden vorerst nur eingeschossige Erhöhungen von Wohngebäuden, da deren Bausubstanz hierfür meist ausreichend stabil ist, doch Bauten der Nachkriegszeit können im Regelfall sogar mehrgeschossig aufgestockt werden. So könnten zum Beispiel in Altona ca. 9.000 und in Eimsbüttel sogar ca. 14.000 neue Wohnungen entstehen!

Dr.-Ing. Bernd Dahlgrün, Betreuer der Master-Thesis an der HCU Hamburg: „Hamburg ist nur halb so dicht besiedelt wie München und wird bis 2030 voraussichtlich um 70.000 Haushalte anwachsen. Die Hansestadt kann ohne Verlust Ihrer Lebensqualität nachverdichtet werden und hat ein erhebliches Wohnraum-Potential auf ihren Dächern! Für Wohnungen in Gebäudeaufstockungen muss kein zusätzliches Bauland ausgewiesen, gekauft, erschlossen und versiegelt werden.“

Die Master-Thesis wurde von Herrn Prof. Dr.-Ing. habil. Jochen Schiewe (Arbeitsgebiet Geoinformatik und Geovisualisierung) und Dr.-Ing. Bernd Dahlgrün (Arbeitsgebiet Entwerfen und Baukonstruktion) begleitet.

Hier gibt's weitere Informationen und eine Kurzversion der Master-Thesis.

Nach über 70 Semestern und 35 Jahren Lehrtätigkeit im Bereich der Architektur wird Prof. Dr.-Ing. Bernd Kritzmann zum Ende des laufenden Wintersemesters in den Ruhestand verabschiedet. Kritzmann hat sich in den vergangenen Jahrzehnten mit hohem Engagement für die HafenCity Universität Hamburg (HCU), seinen Studiengang Architektur und seine Studierenden eingesetzt.

Im Bauwesen blickt Bernd Kritzmann auf über 50 Jahre Berufserfahrung zurück: 1951 in Tambach/Dietharz (Thüringen) geboren, legte Kritzmann nach einer Facharbeiterausbildung zum Maurer über den zweiten Bildungsweg die Fachhochschulreife ab. Nach dem Studium der Architektur in Münster und Hannover begann Kritzmann seine akademische Laufbahn in der Hansestadt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK). Nach der Promotion an der HfbK und einer Vertretungsprofessur, war er als Architekt in Hamburg, Hannover und Nordrhein-Westfalen tätig. Von 1990 bis ins Jahr 2006 war Kritzmann Professor für den Fachbereich Entwerfen und Baukonstruktion an der ehemaligen Fachhochschule Hamburg, die zur Hochschule für Angewandte Wissenschaften umbenannt wurde. 

Kritzmann hat des Weiteren die Gründung, den Aufbau und die Entwicklung der HCU Hamburg wesentlich mitgestaltet. Von der Namensgebung der HCU Hamburg als „Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung“ bis hin zum ersten Spatenstich für den Neubau in der HafenCity - Kritzmann war von Beginn an in verschiedenen Gremien und Kommissionen als wissenschaftlich Beteiligter und Entscheidungsträger mit an Bord. Von 2006 bis 2009 war er zudem Vizepräsident für Lehre und Studium und bis zuletzt Professor für „Entwerfen und Baukonstruktion“ im Studienprogramm Architektur. 

Mit großer Freude und Stolz blickt Kritzmann auf seine akademische Laufbahn und sein Wirken zurück: „Ich habe über 70 Semester und 35 Jahre in der Lehre gearbeitet. Durch meine Tätigkeit, hatte ich das Glück, die gesamte Entwicklung der Bauausbildung an den Hamburger Hochschulen in den letzten 25 Jahren - und natürlich speziell an der HCU - zu verfolgen und mitzugestalten.“ Kritzmann wird dem Studienprogramm Architektur in verschiedenen Funktionen weiter erhalten bleiben, sich in seiner Freizeit jedoch noch intensiver seinem größten Hobby, der Malerei, widmen. Er gehört seit 1998 der Hamburger Aquarellwerkstatt an und ist Mitglied in einem Gemeinschaftsatelier. Die Zeit an der HafenCity Universität Hamburg lässt er positiv Revue passieren: „Wichtig war mir in all den Jahren immer die Lehre an der HCU, für Studierende da zu sein und mich mit einzubringen. Gleichzeitig war es auch ein Ansporn für mich, stets die fachliche Expertise und Kompetenz zu behalten und ‚dranzubleiben‘. Das hat mir in den vielen Semestern eine Menge Spaß bereitet.“

Insbesondere durch sein unermüdliches und kontinuierliches Engagement in der Zusammenarbeit mit Studierenden und außeruniversitären Partnern hat sich der Studienbereich Architektur einen hervorragenden überregionalen Ruf bei der Ausbildung von Architekten erworben. HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka: „Wir bedanken uns herzlich bei Prof. Bernd Kritzmann für seine jahrelange Lehrtätigkeit und sein großes Engagement an der HCU. Er genießt sowohl durch seinen fachwissenschaftlichen Sachverstand als auch sein Verständnis für studentische Belange eine hohe Wertschätzung bei Kollegen und Studierenden gleichermaßen. Wir hoffen, dass Herr Kritzmann der HCU weiter erhalten bleibt.“ 

Eine feierliche Verabschiedung findet am 31. März 2017 um 17.30 Uhr im Kreise der HCU-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie weiterer Gäste in der HCU Cafeteria statt. 

Studierende der interdisziplinären Veranstaltungsreihe der Arbeitsgruppe „A+I, Architekt und Ingenieur“ der HafenCity Universität Hamburg (HCU) haben auch in diesem Jahr wieder erfolgreich am Schinkelwettbewerb teilgenommen: Interdisziplinäre Teams mit Architektur- und Bauingenieurstudierenden entwarfen gemeinsam Beiträge für den Verkehrsknoten Westkreuz in Berlin. Christoph Berliner, Tilman Levine (beide Architektur), Marcel Marbes und Christoph Thiede (beide Bauingenieurwesen) erreichten mit ihrem interdisziplinären Entwurf einer „Stadtmaschine“ den 2. Sonderpreis in der Kategorie „Friendly Alien“. Die HCU-Teams wurden durch Prof. Dr.-Ing. Michael Staffa (Arbeitsgebiet Tragwerksentwurf) und Stefan Schwericke betreut.

Das Berliner Westkreuz ist mit seinen Trassen, Rampen, Brücken und Böschungen ein abweisendes, zu Fuß und mit dem Rad kaum zu durchdringendes Geflecht. Mittendrin befinden sich einer der wichtigsten S-Bahn-Umsteigebahnhöfe der Stadt, der Zentrale Omnibusbahnhof sowie der ICC-Messe-Komplex. Zu neuen Ideen für eine übergeordnete Planung hat der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV) Studierende und junge Absolventinnen und Absolventen im Rahmen des jährlichen Schinkelwettbewerb ausgerufen. 

Über 300 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, China, Jordanien und Frankreich nahmen an dem Wettbewerb zum Berliner Westkreuz teil. Eingereicht wurden rund 150 Arbeiten, die städtische Visionen für das Gelände vorschlugen. Am 13. März wurden die Resultate bekannt gegeben.

Ziel des Wettbewerbs war es, Entwicklungspotentiale rund um den Berliner Verkehrsknotenpunkt Westkreuz zu erschließen. Dazu waren drei unterschiedliche Aufgabenstellungen vorgesehen: Neben einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Ort bildet der Themenschwerpunkt Transit/Ankunft/Migration eine zweite inhaltliche Klammer. Ein dritter Schwerpunkt greift das Potential von Großformen im Umgang mit diesem schwierigen Ort auf. 

Die Beiträge der teilnehmenden Studierenden werden am Donnerstag, den 30.3.2017 um 16:15 Uhr in der Galerie 4.OG präsentiert, ausgestellt werden die Entwürfe anschließend noch bis zum 6. April.

Können die Folgen des Klimawandels bereits in der aktuellen Stadtplanung berücksichtigt werden? Veränderungen des Wetters im Jahresverlauf, die Dynamik der städtischen Entwicklung, die Veränderungen der Nutzungen – dies sind nur einige der vielen Unsicherheiten, die das Aufgabenfeld komplex machen. Eine Studie der HCU hat sich der Komplexität genähert, indem sie die Themenfelder der Überflutungs- und Hitzevorsorge in den Fokus der Betrachtung gestellt hat. Im Auftrag der Behörde für Umwelt und Energie Hamburg (BUE), hat die HCU Lösungsansätze im Umgang mit dem Klimawandel anhand von zwei innerstädtisch stark verdichteten Hamburger Quartieren in St. Georg und Winterhude entwickelt – die auch auf andere Metropolen übertragen werden können.

Bereits heute sind viele hoch verdichtete Stadtquartiere in Hamburg aufgrund ihrer baulichen Dichte und ihres hohen Versiegelungsgrades der Böden von extremen Regenereignissen und sommerlicher Hitze betroffen. Die Entwicklung wird sich fortsetzen: Als Folge des Klimawandels muss sich Hamburg – wie viele Metropolen – künftig auf vermehrte Starkregenereignisse mit Überschwemmungen sowie erhöhte Temperaturen und längere Trockenperioden im Sommer einstellen. 

Forschungsprojekt KLIQ – „Klimafolgenanpassung innerstädtischer hochverdichteter Quartiere“

Die HCU Hamburg wurde Ende 2014 von der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) beauftragt, im Rahmen des Forschungsprojektes KLIQ – „Klimafolgenanpassung innerstädtischer hochverdichteter Quartiere“ gemeinsam mit Hamburger Fachexperten Lösungsansätze zur Überflutungs- und Hitzevorsorge zu entwickeln. Präsentiert wurden diese am 23. März 2017 während einer eintägigen Konferenz an der HCU Hamburg. Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin der Behörde für Wissenschaft und Forschung, eröffnete die Konferenz gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut vom Fachgebiet Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung der HCU Hamburg.

Lykke Leonardsen (City of Copenhagen), Daniel Goedbloed (Amsterdam Rainproof) und Jürgen Preiss (Stadt Wien) stellten den rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Verwaltung internationale Beispiele der Überflutungs- und Hitzevorsorge aus Kopenhagen, Amsterdam und Wien vor. Anschließend präsentierten Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut und Zamna Rodriguez Castillejos vom Fachgebiet Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung HCU Hamburg konkrete Maßnahmen und Konzepte sowie Umsetzungspotenziale zur anhand von Hamburger Beispielquartieren in St. Georg und Winterhude. 

Lösungen zur Überflutungs- und Hitzevorsorge

Zentrale Lösungsansätze sind laut Forscherteam die Begrünung sowie die klimasensible Auswahl von Oberflächenmaterialien in Straßenräumen, auf Fassaden und auf Dächern. Durch Maßnahmen zur Erhöhung von Versickerungspotenzialen, temporärem Regenrückhalt, Verschattung und Verdunstung können der Überflutung und Überhitzung im Stadtquartier entgegen gewirkt und Schäden vermieden werden. 

Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut:  „Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge tragen oftmals auch zur Hitzevorsorge bei und umgekehrt. Wichtig ist, dass die Maßnahmen frühzeitig in die Planungsprozesse integriert werden und die unterschiedlichen Fachbehörden aus den Bereichen der Stadt-, Landschafts- und Verkehrsplanung sowie der Wasserwirtschaft von Beginn an zusammen arbeiten. Nur so kann eine erfolgreiche Klimaanpassung in innerstädtischen Quartieren gelingen.“

Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Der Klimawandel ist auch in Hamburg längst angekommen. Wissenschaft, Forschung und Verwaltung setzen sich schon seit einigen Jahren intensiv mit der Frage auseinander, wie die Stadt sich darauf einstellen muss. In den hochverdichteten Innenstadtquartieren ist das eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Dazu hat die HCU im Projekt KLIQ erstmals Handlungsempfehlungen entwickelt. KLIQ ist ein wichtiger Schritt für eine Stadt, die auch unter wachsendem Klimastress funktionsfähig und lebenswert bleibt.“

Die Erkenntnisse des KLIQ-Forschungsprojektes münden in ein „Wissensdokument“, welches am 23. März 2017 bei der Konferenz an der HafenCity Universität vorgestellt wurde. Das Wissensdokument sowie konkrete Handlungsempfehlungen und Checklisten für die Verwaltung, Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen stehen ab Mai zum Download bereit:

https://www.hcu-hamburg.de/kliq

In der Stadt spielt das Leben und auf dem Land ist nichts los – ist das wirklich so? Innovationsstrategien und Wirtschaftscluster von Städten lassen ländliche Regionen und Akteure häufig außer Acht. Potenziale für Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsplätze werden aber nicht ausgeschöpft, wenn Städte die Synergieeffekte mit der ländlichen Umgebung ungenutzt lassen. Sechs Regionen in Europa wollen das ändern und kooperieren dafür in dem EU-Projekt RUMORE unter der Leitung der HafenCity Universität.

RUMORE steht für „Rural-Urban Partnerships Motivating Regional Economies“ und befasst sich damit, wie regionale Innovationsketten und Wertschöpfungscluster verbessert werden können, indem sich städtische und ländliche Akteure intensiver vernetzen. Ziel des Projekts ist es, den Wissensaustausch zwischen Stadt und Land und damit die Wirtschaft in den ländlichen Räumen zu stärken. Dazu sollen mehr innovative Unternehmen in den Regionen und mehr Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen beitragen.

Projektpartner sind Behörden und Agenturen für Regionalentwicklung aus Bulgarien, Griechenland, Italien, den Niederlanden und Deutschland, oder genauer die Bezirksregierung Burgas, die Region Zentralmakedonien gemeinsam mit der regionalen Entwicklungsagentur Anatoliki, die Region Lombardei, das Green Knowledge Portal Twente, die Stadt Amsterdam und das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg. Die HafenCity Universität Hamburg leitet das Projekt und unterstützt die Regionen. Es soll ein überregionaler und internationaler Lernprozess entstehen. Dafür werden Konferenzen und Workshops veranstaltet, sowohl vor Ort mit allen Akteuren innerhalb der jeweiligen Region als auch international mit den Partnerregionen und weiteren Akteuren sowie der EU. 

RUMORE startet mit einem Auftaktworkshop am 13. und 14. März an der HCU Hamburg und läuft über fünf Jahre. In den ersten drei Jahren überarbeiten die beteiligten Regionen ihre Regionalstrategien und Operationellen Programme und setzen Fördermittel gezielt für ausgewählte Projekte ein. Die darauf folgenden zwei Jahre sind der Umsetzung gewidmet. Insgesamt beträgt das Projektbudget 1,5 Millionen Euro. Gefördert wird RUMORE im Rahmen von INTERREG Europe, dem Programm der Europäischen Union zur Förderung der europäischen territorialen Zusammenarbeit. Das Programm ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der EU und fördert Aktivitäten, die darauf ausgerichtet sind, im Gebiet der EU zu einer innovativen, nachhaltigen und integrativen Entwicklung zu gelangen. 

Weitere Informationen: www.interregeurope.eu/rumore

Die Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH ist das 100. Mitglied im waterfront e.V. – der Förderverein unterstützt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Wissenschaft, Lehre und Forschung.

Bild: HCU Hamburg

Der Förderverein waterfront e.V. unterstützt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Wissenschaft, Lehre und Forschung. Dabei bringt er Menschen aus den Bereichen Bauen, Immobilien und Metropolenentwicklung in den Dialog. Die Mitglieder ermöglichen der HCU durch persönliches Engagement und materielle Förderung wichtige und innovative Projekte umzusetzen.

Die dänische Ramboll Group A/S ist ein weltweit agierendes Ingenieur- und Beratungsunternehmen, in dem weltweit über 13.000 Expertinnen und Experten in der Ingenieur-, Planungs- und Managementberatung arbeiten. Seit über 40 Jahren erarbeitet die seit 2012 zum Ramboll-Konzern gehörende und in Hamburg ansässige Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH innovative Lösungen im Bereich Wasserbau & Häfen.

Wasserbau- und Hafenprojekte sind häufig von hoher Komplexität geprägt. Der Entwurf und die Planung dieser Projekte erfordern ein breites Spektrum an Kompetenzen. Ramboll ist führender Anbieter unabhängiger Beratungsleistungen im Bereich Häfen und Wasserstraßen sowie Küsten- und Hochwasserschutz.

HCU-Präsident und waterfront-Vorstand Dr.-Ing. Walter Pelka: „Wir freuen uns sehr, mit der Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH ein führendes Ingenieur- und Beratungsunternehmen als 100. Mitglied für unseren Förderverein gewonnen zu haben. Unser erst vor vier Jahren gegründeter Förderverein ist erfreulich schnell gewachsen und zeigt die zunehmende Anerkennung für unsere Hochschule in der Stadt. Attraktive Mitglieder im waterfront e.V. verstärken das fachliche Netzwerk der HCU“.

Dr.-Ing. Peter Ruland, Direktor der Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH: „Wir unterstützen sehr gerne die HCU. Darüber hinaus gibt es viele wechselseitige Interessen: Einerseits sind wir „Abnehmer“ der Absolventen, andererseits gibt es viele Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis. Die räumliche Nähe unseres Bürostandortes am Stadtdeich zur HCU wird diese Zusammenarbeit besonders leicht machen“.

Rückfragen und Kontakt ins Präsidium:
Jost Backhaus, HafenCity Universität Hamburg,
Teamleiter Referat für Kommunikation
+49 (0)40 / 42827-2730, Jost.Backhaus(at)hcu-hamburg.de

Download: Pressemitteilung

Kann die Geschichte des Hamburger Domplatzes mittels neuer Technologien erlebbar gemacht werden? Und kann die Attraktivität des Platzes durch kulturelles Storytelling und innovative Dienstleistungsangebote gesteigert werden? Auf Grundlage dieser Fragestellungen untersuchen Forschende der HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Kooperation mit dem Archäologischen Museum Hamburg (AMH), dem Digitalnetzwerk Hamburg@work und eCulture.info die Revitalisierungspotenziale dieses zentralen Ortes in der Hamburger Innenstadt.

Bild: Archäologisches Museum Hamburg (AMH)

Der Hamburger Domplatz ist einstiger Standort der Hammaburg und war über Jahrhunderte hinweg geistig-kultureller Mittelpunkt der Stadt. Inmitten eines hochfrequentierten Geschäftsviertels – zwischen Mönckebergstraße und Speicherstadt – wird der Platz derzeit jedoch vor allem als Durchgangszone genutzt.  Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziertes Projekt im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ untersucht nun die Potenziale zur Revitalisierung des Platzes. Eine datenorientierte Bestandsaufnahme und Analyse des Platzes stellt dabei die Basis für die Modellierung verschiedener Nutzungsszenarien dar. Die darauffolgenden Maßnahmen der Entwicklung und prototypischen Implementierung von Dienstleistungsangeboten werden schließlich evaluiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf die Revitalisierung von Vergleichsorten überprüft.

Prof. Dr. Gesa Ziemer, Direktorin des CityScienceLab der HCU Hamburg: „Wir freuen uns, dass die Untersuchung am Domplatz nun beginnen kann. Wir sehen großes Potenzial darin, die vom MIT entwickelten CityScopes nach dem erfolgreichen Beteiligungsverfahren ‚FindingPlaces’  im Rahmen des Forschungsprojekts mit Partnern aus Forschung, Kultur und Digitalwirtschaft weiterzuentwickeln.“

Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums Hamburg: „Das Archäologische Museum Hamburg hat die Geschichte der Hammaburg und die Anfänge der Hansestadt gründlich erforscht und neu bewertet. Die spannenden Forschungsergebnisse sollen künftig vor Ort im Herzen der Stadt erlebbar gemacht werden. Zusammen mit der HCU Hamburg beschreiten wir neue Wege des kulturellen Storytellings und testen aus, wie Archäologie und Geschichte digital und smart Besucher und Passanten faszinieren können“.

Qualitative und quantitative Erhebung der Nutzung des Domplatzes

Ein zentraler Fokus des Verbundprojekts liegt in der Verschränkung qualitativer und quantitativer Forschungsansätze: die Bestandsaufnahme der Nutzungen des Platzes durch qualitative Methoden und deren Visualisierung sowie Analyse auf interaktiven Stadtmodellen, den so genannten  CityScopes, welche mit digitalen Daten gespeist werden, um ein möglichst umfassendes Bild zu erzeugen. Die Wechselwirkungen und Potenziale von Kultur, Tourismus, Mobilität und Handel für eine Revitalisierung kleinräumiger Quartiere werden auf diese Weise prototypisch am Domplatz untersucht. Eine besondere Rolle spielt die Nutzung und Einbindung von kulturellen Injektionen am Platz. Dabei wird gefragt, wie bedarfsgerechte, auf die lokalen Verhältnisse zugeschnittene Geschäftsmodelle und smarte Dienstleistungen im Quartier aussehen könnten und ob sie einen substantiellen Beitrag zur Belebung von Plätzen leisten können.

Uwe Jens Neumann, Geschäftsführer Hamburg@work GFM mbH: „In unserer Projektverantwortung liegt sowohl die Einbindung von Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft in die zukünftige Entwicklung der Dienste als auch die Kommunikation im Netzwerk. Das Ziel dabei ist, die Nachhaltigkeit der Ergebnisse des Projektes zu stärken.“

Jens Bley, Initiator „Smart Square“, eCulture.info: „In diesem hochkarätigen Partnerverbund wird die Rolle von kulturellem Storytelling, also dem Einsatz innovativer digitaler Erzählformen im Kontext einer digitalen Stadt, zur Steigerung der Attraktivität eines Platzes praxisnah wissenschaftlich untersucht. Die Erkenntnisse vom Domplatz sollen auf andere Plätze und Quartiere regional, national und international übertragbar werden.“

Entwicklung innovativer Kultur- und Dienstleistungsangebote

„Kulturelle Injektionen“, multimediale Installationen des Archäologischen Museums, knüpfen darüber hinaus an die spezifische Geschichte des Platzes an und machen diese erfahrbar. Unter Einbeziehung unterschiedlicher Akteure, Anrainer, Platznutzer und Diensteanbieter werden verschiedene Platz-Szenarien entwickelt und darauf aufbauend integrierte digitale Dienstleistungsangebote aus den Bereichen Kultur, Tourismus, Mobilität und Handel erarbeitet. Der Einsatz neuer Technologien bietet dabei die Möglichkeit, die Attraktivität des Ortes für verschiedene Nutzergruppen erheblich zu steigern und gleichzeitig die lokale Ökonomie nachhaltig zu stärken. Wiederholte Messungen der Platznutzung und die Modellierung der Maßnahmen an einem CityScope werden im Laufe des Projekts Veränderungen identifizieren und Wechselwirkungen aufzeigen. Auf diese Weise sollen Indikatoren identifiziert werden, mithilfe derer die Veränderung des Hamburger Domplatzes operationalisiert werden und die (Wieder-)Belebung des Ortes anhand einzelner Faktoren überprüft werden kann.

Ein Pilotprojekt, das Schule machen wird

Die verschiedenen Maßnahmen und deren Evaluierung fließen in eine Methodenbox ein, durch deren Einsatz anschließend auch die Revitalisierung anderer öffentlicher Plätze ermöglicht werden soll, insbesondere durch lokal-relevantes kulturelles Storytelling. Das Forschungsprojekt bietet großes Potenzial, durch die datenorientierte Modellierung urbaner Szenarien mit digitalen Stadtmodellen und die Verknüpfung quantitativer mit qualitativen Daten neue Erkenntnisse für die Stadt- und Quartiersentwicklung zu erlangen. So schließt das Projekt mit der Entwicklung eines systematisierten Verfahrens, das eine Übertragung der für den Domplatz entwickelten Methodik auf   weitere kleinräumige Quartiere erlaubt.

Die Projektpartner

Das Team des CityScienceLab der HafenCity Universität begleitet seit nunmehr knapp zwei Jahren aktiv die Digitalisierung der Stadt Hamburg. Die interdisziplinäre Perspektive der am Projekt beteiligten ForscherInnen des CityScienceLab und des eCultureLab der HCU Hamburg wird im Projekt „SmartSquare“ ergänzt durch die Expertise des Archäologischen Museums Hamburg, dem Netzwerk der Digitalwirtschaft Hamburg@work und eCulture.info.

Kontakte

HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Marina Brink, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0)40 42827 2733
marina.brink(at)hcu-hamburg.de
www.hcu-hamburg.de

Archäologisches Museum Hamburg (AMH)
Stadtmuseum Harburg | Helms-Museum
Dr. Michael Merkel, Sammlungsleiter, IT-Koordinator
+49 (0)40 42871 3607
merkel(at)amh.de
www.amh.de

Hamburg@work GFM mbH
Uwe Jens Neumann, Geschäftsführer
+49 (0)40 8000463 19
ujn(at)hamburg-media.net
www.medianet.hamburg

 

 

 

 

 

Architektur-Studierende haben im Rahmen des Produktdesign-Wahlpflichtfachs „HCU Concierge“ Entwürfe für eine neue Eingangssituation an der HCU entwickelt, die die verschiedenen Funktionen des Foyers auf kreative Weise vereinen. Der von der HCU-Jury gekürte Gewinnerentwurf von Jonas Käckenmester, Ardiana Kastrati und Maria Mahinova wird umgesetzt.

Das sich über zwei Stockwerke erstreckende Foyer der HCU Hamburg ist ein lebendiger Ort, an dem vielfältige Veranstaltungsformate wie Seminare, Präsentationen und Ausstellungen stattfinden. Zusätzlich zur Nutzung im Rahmen von Veranstaltungen bietet der Eingangsbereich des öffentlich zugänglichen Gebäudes Besuchern auch Orientierung. 

Im Rahmen eines Produktdesign-Wahlpflichtfaches im aktuellen Wintersemester wurde die Aufgabe gestellt, einen Entwurf für eine neue Eingangssituation zu erstellen, der die verschiedenen Funktionen des Foyers vereint. Zentrales Element der Entwürfe sollte eine leistungsfähige Kommunikationszelle im Erdgeschoss sein, die Platz für einen Concierge bietet. Der Aufgabe, diese neue Pförtnerloge in die vorhandene Architektur einzupassen, haben sich rund 25 Architektur-Studierende unter der Leitung von Dipl.-Des. Dominik Lutz gewidmet.

Ihre Ergebnisse präsentierten die Studierenden am 1. Februar vor einer Jury, bestehend aus HCU-Präsidenten Dr.-Ing. Walter Pelka, Kanzlerin Stephanie Egerland, Prof. Klaus Sill, Prof. Dr. Michael Staffa, Dipl.- Ing. Architekt Gerd Streng, Dipl.- Ing. Architektin Heike Hillebrand, Marina Brink aus dem Referat Kommunikation und AStA-Vorstand Björge Köhler. Die Jury-Mitglieder achteten bei den zehn Entwürfen neben dem Design vor allem auch auf die Funktionalität: Die künftige Pförtnerloge soll der Information und dem Empfang dienen, aber bei internen und externen Veranstaltungen auch als Repräsentations- und Informationsscharnier zwischen Eingangssituation und Veranstaltung  dienen. Der zu entwickelnde Tresen muss darüber hinaus flexibel an verschiedenen Orten eingesetzt werden können.

Der Siegerentwurf „Potential of an empty Space“ von Jonas Käckenmester, Adiana Kastrati und Maria Mahinova überzeugte durch seine Eleganz und hohe Flexibilität in der Nutzung. „Besonders gut gefällt uns die Einbindung der besonderen Architektur des Foyers mit Hilfe von Projektionen“, kommentierte Jury-Mitglied Prof. Klaus Sill die Entscheidung. Die Studierenden entwickelten einen schlichten Corian-Block, der in einen Willkommenstresen mit zwei Arbeitsplätzen verwandelt werden kann. Mit Hilfe eines zusätzlichen Beamers kann das gesamte Foyer in eine interaktive Präsentationsfläche verwandelt werden.

„Im nächsten Schritt geht es darum, den Entwurf nun baubar zu detaillieren, sodass wir anschließend eine Firma mit der Ausführung beauftragen können“, erläutert Jury-Mitglied Gerd Streng das weitere Vorgehen.

Auch die weiteren Platzierten bewiesen ein hohes Maß an Kreativität bei ihren Entwürfen und zeigten unterschiedliche Möglichkeiten der Umsetzung auf. Der Entwurf der Zweitplatzierten Emils Kepitis, Ulrich Hellmann und Christian Behrens gestaltet das Foyer als Aufenthaltsort mit Lounge-Möbeln, die als Sitzflächen dienen, sich aber auch als skulpturale Objekte in den Eingangsbereich einpassen.

Der dritte Platz ging an den Entwurf „Faltwerk“ von Gerrit Westermann, Mike Gauß und Kim Körner, die einen Empfangstresen entworfen haben, der durch Faltlamellen verschließbar ist und durch Rollen einfach bewegt werden kann.

Für ihre kreative Idee einer Tischtennisplatte in Doppelfunktion erhielten Christopher Löbig und Paul Pöthke einen Sonderpreis. Ihre Idee: Der Empfangstresen sollte tagsüber als Tischtennisplatte genutzt werden und abends in einen Empfangstresen zusammengeklappt werden können. 

Die Erstplatzierten erhielten einen Gutschein in Höhe von 300 Euro für den Campus-Shop, die Zweitplatzierten einen Gutschein in Höhe von 200 Euro, die Drittplatzierten und der Sonderpreis erhielten einen Gutschein in Höhe von 100 Euro. Die Gutscheine wurden vom Förderverein der HCU Hamburg, dem waterfront e.V. zur Verfügung gestellt. 

Eine grüne Oase zum Verweilen, ein Treffpunkt für Studenten, Wissenschaftler und Familien soll der Vorplatz des Zoologischen Museums werden. Und vor allem auch: ein Gelände, das einen geeigneten Lebensraum für bedrohte Wildbienen und andere Insekten bietet. Architektur-Studierende der HCU Hamburg haben in ihren Bachelor-Arbeiten Ideen für eine bienenfreundliche Umgestaltung des Martin-Luther-King-Platz entwickelt, die das Centrum für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg mit in die Planung einbeziehen möchte. Die Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt die Bepflanzung und Neustrukturierung der Fläche mit einer Spende von 20.000 Euro.

Rendering des neuen Vorplatzes des Zoologischen Museums

„Die topografisch gestalteten Grün- und Sandflächen sowie die Idee, einen Schaugarten als pädagogischen Außenraum in Ergänzung zur Ausstellung im Museum anzulegen, gefallen mir gut“, beschreibt Martin Husemann, Leiter der Insektenkunde am CeNak, seinen Eindruck von den Renderings der Bachelorarbeiten. „Insekten finden hier Nahrung und in den Sandkuhlen Nistmöglichkeiten. Wir werden definitiv einige der Gedanken in unsere konkrete Planung aufnehmen.“

Wo heute graue Pflastersteine der Natur nur wenig Raum lassen, sollen im Sommer heimische Blumen und Sträucher für Farbe sorgen und Insekten als Nahrungsquellen dienen. Freiflächen werden als Bildungsorte gestaltet, die von Bänken und Stufen eingerahmt zum Verweilen einladen. Das ganze Gelände zwischen Bundesstraße und Grindelallee soll ein kommunikatives, naturbezogenes Zentrum bekommen, zu dem baumbesäumte Wege führen. 

„Für unsere Architektur-Studierenden war diese Aufgabe eine große Herausforderung“, blickt Prof. Dipl. Ing. Christiane Sörensen zurück. „Sie mussten sich nicht nur  mit den schwierigen Gegebenheiten des Platzes auseinander setzen und Lösungen für eine Raumgestaltung finden, sondern die Lebensbedingungen von Tieren in der Stadt, insbesondere den Wildbienen mit in die Planung einbeziehen.“

„Ich habe sehr viel während dieser Arbeit gelernt“, sagt Luisa Martinez Valencia. „Wichtig war mir neben der topografischen Gestaltung, Menschen und Bienen zueinander zu bringen und zu zeigen, dass Insekten die Freunde der Menschen und nicht ihre Feinde sind.“

Die Planungsarbeiten für die Umgestaltung des  Außengeländes werden von Februar bis April von Amelie Radwe begleitet. Die Studentin der HCU Hamburg (Stadtplanung, 9. Semester) plant als Praktikantin im CeNak die Umsetzung und führt Aspekte der Gestaltung und des Umweltschutzes zusammen.

Gemeinsam mit der der Universität Hamburg, der TU Hamburg, der HAW Hamburg und der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG), baut die HCU Hamburg die Informatikplattform „ahoi.digital“ auf. Ziel der Plattform ist es, die Informatik auf Spitzenniveau auszubauen und Hamburg als Top-Informatikstandort zu etablieren. Das Projekt kann unter Berücksichtigung von weiteren Fördermitteln ein Gesamtfördervolumen von 32,9 Millionen erreichen. Geplant sind 35 neue Professuren und bis zu 1.500 zusätzliche Informatik-Studienplätze in Hamburg.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Ich freue mich, dass ‚ahoi.digital‘ nun startet. Hamburg will im Digitalisierungsprozess eine aktive Rolle spielen. Dabei kommt der Wissenschaft eine Schlüsselfunktion zu: Ohne Wissen über digitale Technologien und ihre Anwendungsmöglichkeiten können wir den neuen Anforderungen, die vor uns liegen, nicht gerecht werden. Das Programm bietet die Chance, Fachkompetenz und Know-How im Bereich der Informatik zu bündeln, Talente zu gewinnen und Hamburg als attraktiven Informatikstandort auszubauen.“

Konzept Informatikplattform „ahoi.digital“

Das ganzheitliche Konzept der Informatikplattform ist deutschlandweit einzigartig. Die Plattform basiert auf den drei tragenden Säulen Bildung, Forschung und Transfer. Sie dient dabei als Katalysator, indem sie Forschung und Bildung stärkt und in Zusammenarbeit mit Unternehmen und der Verwaltung als Problemlöser wirkt. Als Kompetenzzentrum und Netzwerk gibt sie außerdem Impulse für Gründung und Innovation. Sie soll die Kooperation mit den städtischen Clustern stärken und die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu Unternehmen ausbauen. Dazu ist eine enge Abstimmung mit allen Akteuren geplant. 

Auch der Wissenschaftsstandort Hamburg profitiert: zusätzliche Professuren erhöhen die nationale und internationale Sichtbarkeit Hamburgs als Informatikstandort, wissenschaftliche Talente werden angezogen und größere Forschungsverbünde ermöglicht.

Vier Kernthemen bilden Schwerpunkte

Inhaltlich legt das Konzept den Fokus auf vier Kernthemen der Informatik, die hochschulübergreifend bearbeitet werden und die Schwerpunkte der Informatikaktivitäten der Hamburger Hochschulen bilden sollen: Der Schwerpunkt „Cognitive/Learning Systems“ beschäftigt sich mit komplexen Lernprozessen als Grundlage für neue Informatiksysteme, „Smart Systems / Cyber-Physical Systems“ behandelt die technischen und methodischen Verknüpfungen von Informatik mit smarten Infrastrukturen und Maschinen, „Information Governance Technologies“ befassen sich mit dem Umgang sensibler Daten als Grundlage für Verwaltungs-, Mitbestimmungs- und Wertschöpfungsprozesse. Das vierte Kernthema der geplanten Informatikplattform ist das Handling von Big Data, der Speicherung und Verarbeitung von heterogenen Datenquellen („Data Science“).

Beteiligung der HCU Hamburg: Das CityScienceLab der HCU Hamburg als Forschungseinheit für die „digitale Stadt“

Die daten- und wissensgetriebene Stadt – die Stadt als Big Data-Produzentin, bietet den Forscherinnen und Forschern des CityScienceLabs der HCU Hamburg ein spannendes Themenfeld.  Autonomes Fahren, Smart Lighting oder urbane Datenplattformen sind nur einige der aktuellen Themen, die im CityScienceLab untersucht werden. Als Forschungseinheit zur Untersuchung von Urbanisierungsprozessen im digitalen Zeitalter engagiert sich das CityScienceLab der HCU Hamburg daher beim Aufbau der Informatikplattform der Hamburger Hochschulen „ahoi.digital“. Hamburg als lebendiges Labor für die digitale Urbanisierung ist Gegenstand der Kooperation zwischen der HCU Hamburg und der Changing Places Group des Media Lab am Massachusetts Institute of Technology (MIT), die durch die Freie und Hansestadt Hamburg gefördert wird. Das CityScienceLab untersucht an einer breiten Palette von Themen im Zusammenhang mit den Konzepten der „digitalen Städte“ und „Smart Cities“, wie diese theoretischen Ideen auf Hamburg praktisch angewendet werden können. Das Labor kooperiert dazu mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der anderen Hochschulen in Hamburg sowie mit Unternehmen und lokalen Initiativen, um neue Strategien für die Stadtentwicklung zu entwickeln und zu testen. 

Fokus der Projekte des CityScienceLabs ist häufig die Übersetzung großer Datenmengen und komplexer Zusammenhänge in anschauliche Modelle. Bekanntes Beispiel ist das Projekt „FindingPlaces“, bei dem im vergangenen Jahr Hamburgerinnen und Hamburger Flächen am interaktiven Stadtmodell des CityScienceLabs für Flüchtlingsunterkünfte gesucht und diskutiert haben. Eine datengestützte Analyse von Grundstücken im Hamburger Stadtgebiet hat bei FindingPlaces komplexe städtische Zusammenhänge für die Zusammenarbeit zwischen Experten und Nicht-Fachleuten veranschaulicht und die Teilhabe der Öffentlichkeit in den Planungen der Stadt mit Hilfe moderner Technologie ermöglicht.

Weitere Informationen zum CityScienceLab: https://www.hcu-hamburg.de/research/citysciencelab/

Weitere Informationen zu FindingPlaces: https://www.findingplaces.hamburg/

Der Anfang 2013 mit Unterstützung des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg aufgebaute Energieforschungsverbund Hamburg (EFH) begleitet die Auswirkungen des Klimawandels und den Umbau der Energieversorgung wissenschaftlich, disziplinübergreifend und praxisnah. Er bündelt die Kompetenzen von fünf Hamburger Hochschulen und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag dazu, Hamburg weiter als Energie-Forschungsstandort mit überregionaler Ausstrahlung zu etablieren. Die gute Zusammenarbeit des Verbundes wird nun in einer weiteren Förderperiode fortgesetzt.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung:

„Ich freue mich sehr, dass der Energieforschungsverbund Hamburg seine erfolgreiche Arbeit fortsetzt. Er leistet einen wichtigen Beitrag zum Umbau der Energieversorgung in Deutschland und ist ein gutes Beispiel dafür, wie Hochschulen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme und Herausforderungen beitragen können.“

Im EFH zusammengeschlossen haben sich die Universität Hamburg, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Technische Universität Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und die HafenCity Universität Hamburg. Sie vernetzen ihre unterschiedlichen Kompetenzen im Bereich Energieforschung untereinander, sorgen für eine stärkere Profilbildung, treten ein für eine stärkere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und sind erfolgreich in der gemeinsamen Einwerbung von Forschungs-Drittmitteln.

Als Schnittstelle zwischen den Hamburger Hochschulen übernimmt der EFH dabei in erster Linie koordinative Tätigkeiten, indem zu verschiedenen Forschungsideen potentielle Projektpartner identifiziert und zusammengebracht werden. Der Energieforschungsverbund Hamburg hat sich bereits mit mehreren Forschungsverbundvorhaben in nationalen und internationalen Ausschreibungen erfolgreich durchgesetzt. Durch eine enge Vernetzung mit der Wirtschaft wird zudem die Entwicklung innovativer Produkte vorangebracht und nachhaltiges Wirtschaftswachstum in der Stadt geschaffen.

Die Kosten des Energieforschungsverbundes werden zur einen Hälfte von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) und zur anderen Hälfte von den fünf beteiligten Hochschulen getragen; die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) finanziert eine Forschungskontaktstelle zwischen Wirtschaft und Hochschulen, und die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) unterstützt den Verbund fachlich.

Die Weiterentwicklung des Energieforschungsverbundes fügt sich in die Politik des Senats ein, Hamburg zu einem führenden Standort der Erneuerbaren Energien in Deutschland zu machen und den Technologietransfer auf diesem Gebiet zu stärken. Es sollen optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden, um das hohe Innovationspotenzial des Standorts Hamburg für die Energiewende zu nutzen und die Vorreiterposition Norddeutschlands im Bereich Windenergie auszubauen. Dazu wird insbesondere auch mit dem Cluster Erneuerbare Energien Hamburg kooperiert.

Weiterführende Informationen auf der Webseite des Energieforschungsverbunds Hamburg (EFH):

http://www.energieforschungsverbund.hamburg/

Seit Beginn des Wintersemesters 2015 gibt es an der HCU Hamburg für Geflüchtete, die ihr Studium in ihrem Heimatland unterbrechen mussten, die Möglichkeit im Gasthörerprogramm ausgewählte Kurse und Lehrveranstaltungen zu besuchen. Die Gasthörer und -hörerinnen können damit erste Einblicke in den deutschen Studienbetrieb erhalten und Vorlesungs-Atmosphäre schnuppern. Zusätzlich wird jeder Geflüchtete von einem „Study Buddy“ unterstützt. Die persönliche Betreuung durch HCU-Studierende als Study Buddys soll die schnellere Integration in den Uni-Alltag erleichtern. Erfahrungsbericht eines Geflüchteten.

Moritz von Festenberg, Ansprechpartner für Flüchtlingsangelegenheiten im Präsidialbüro, ist mit den bisherigen Erfolgen des Study-Buddy-Programms sehr zufrieden: „Auch wenn das Gasthörerprogramm kein ‚echtes‘ Studium ist, da die Teilnehmer keinen ordentlichen Studierendenstatus innehaben und Prüfungen ablegen können, so trägt es doch dazu bei, dass Geflüchtete einen Einblick in das akademische Leben an der HCU erhalten. Mich begeistert auch, dass schon im dritten Semester in Folge seitens der Studierenden ein sehr hohes soziales Engagement besteht, sich als Studienbuddy zu engagieren. In jedem Semester konnten wir jeweils etwa 30 Studierende für dieses Ehrenamt gewinnen.“

Saeid, 26 Jahre, stammt aus dem Iran und ist seit Beginn des aktuellen Wintersemesters Gasthörer an der HCU. Er hat einen Bachelor-Abschluss im Iran erlangt, der in Deutschland noch anerkannt werden muss und besucht derzeit mit seinem Buddy verschiedene Vorlesungen im Bereich Architektur. Zudem arbeitet Saeid seit über einem Jahr in einem Elmshorner Architekturbüro, nachdem er dort ein dreimonatiges Praktikum absolvierte. „Ich profitiere sehr durch das Gasthörerprogramm und kann mich mit meinem Buddy regelmäßig vor und nach den Veranstaltungen austauschen“, sagt Saeid. Im Anschluss an das Gasthörerprogramm hofft Saeid, der sich im März für das kommende Sommersemester bewirbt, auf einen vollwertigen Studienplatz an der HCU.

Einer, der das HCU-Gasthörerprogramm von Beginn an durchlaufen hat, ist der 28-jährige Mahmoud Al Kazzaz. Mahmoud kommt aus der syrischen Hauptstadt Damaskus und ist seit August 2014 in Hamburg. Er hat dieses Wintersemester einen vollwertigen Studienplatz erhalten und studiert im Master Architektur. „Ich habe meinen Bachelor in Architektur im Jahr 2012 in Damaskus abgeschlossen. Für mich war schon vor Ausbruch des Krieges klar, dass ich irgendwann einmal in Deutschland studieren möchte“, erklärt Mahmoud in fließendem Deutsch. Mahmoud ist einer von drei ehemaligen Gasthörern, die mittlerweile eine Studienplatz erhalten haben und in den Masterprogrammen an der HCU studieren.

Mahmoud hat nicht nur in beeindruckend kurzer Zeit Deutsch gelernt, sondern arbeitet zudem bereits seit über einem Jahr in einem Hamburger Architekturbüro. Das Gasthörerprogramm beschreibt er als Glücksfall. Neben einem Intensiv-Deutschkurs, konnte er als Gasthörer und aktiver Teilnehmer mehrere Seminare und Vorlesungen besuchen. Nachdem er knapp zwei Semester Gasthörer an der HCU war, musste er noch ein inhaltliches Portfolio einreichen, sehr gute Deutsch-Kenntnisse nachweisen und erhielt daraufhin seinen Studienplatz. „Ich habe die Herausforderung gemeistert und wurde zum Studium zugelassen“, erklärt Mahmoud stolz. „Ich wollte unbedingt an der HCU bleiben und hier studieren.“ Maßgeblich geholfen hat ihm dabei der Flüchtlingsbeauftragte der HCU, Thies Eggert, der ihm mit Rat und Tat zur Seite stand.

Dass der Unialltag für ausländische Studierende nicht immer einfach sind, gibt Mahmoud offen zu: „Zu Beginn war es für mich sehr schwierig, da nur wenige Kurse auf Englisch angeboten wurden. Ich habe immer noch einige Schwierigkeiten mit der Sprache und muss sehr viel arbeiten und nachholen. Die Dozenten, Kommilitonen und die Verwaltung sind aber wirklich alle sehr nett und helfen mir dabei.“

Auf die Frage wie es für Mahmoud weitergeht, antwortet er optimistisch: „Hamburg gefällt mir sehr gut und ich würde hier gerne länger leben und arbeiten. Natürlich würde ich gerne, wenn der Krieg in Syrien vorbei ist, in einem deutschen Unternehmen dabei helfen, Syrien wiederaufzubauen.“

Mit der Elbphilharmonie ist in Hamburg eines der architektonisch spektakulärsten Konzerthäuser weltweit entstanden. Im Vorfeld der Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg am Mittwoch bestimmten, wie bei vielen Großprojekten der letzten Jahrzehnte, die Kritik an Budgetüberschreitungen, Zeitverzögerungen und Qualitätsmängeln den öffentlichen Diskurs. Ein durch die Landesforschungsförderung finanziertes Projekt der HafenCity Universität in Kooperation mit der TU Hamburg richtet den Blick nun auf eine weitere wichtige Facette von Großprojekten: Die Wahrzeichen der Metropolen haben oft auch Innovationen in der Bauwirtschaft zum Durchbruch verholfen.

Elbphilharmonie in der Bauphase, Foto: Jost Backhaus

Vier Einflussfaktoren für Innovationen

Innovationen in der Bauwirtschaft entstehen, so die Ausgangsthese der Forschenden, durch das Zusammenspiel von Kundenansprüchen, gestalterischem Ehrgeiz, den technischen Anforderungen des Bauwerks und der organisationalen Integration im Projekt. Diese vier Faktoren bilden den analytischen Rahmen für sechs Fallstudien. Neben der Hamburger Elbphilharmonie werden darin der EZB-Neubau in Frankfurt, der Hauptbahnhof Berlin, das Projekt Stuttgart 21, die Gümpentalbrücke auf der ICE-Strecke Erfurt-Bamberg und die Süderelbe-Brücke in Hamburg untersucht.

Ziel des Forschungsprojektes mit dem Titel „Großprojekte als Innovationstreiber in der Bauwirtschaft“ ist zu entschlüsseln, wie die genannten Faktoren in den betrachteten Großprojekten zusammenwirken. Damit sollen die spezifischen Bedingungen herausgearbeitet werden, unter denen Innovationen in der Bauwirtschaft entstehen und sich verbreiten. 

In dem Forschungsverbund arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen zusammen. Prof. Dr. Gernot Grabher, Projektsprecher, HCU Hamburg: „Indem wir in unseren Fallstudien sozi-alwissenschaftliche mit ingenieurwissenschaftlichen Perspektiven verschränken, erzielen wir ein besseres Verständnis für die Dynamik von Innovationsprozessen. Unsere Ergebnisse werden daher auch für das innovationsbezogene Management und stadtpolitische Strategien von Bedeutung sein“.

Interdisziplinäre Perspektive des Forschungsverbundes

Prof. Dr. Gernot Grabher vom Arbeitsgebiet Stadt- und Regionalökonomie der HCU Hamburg und Projekt-Sprecher untersucht gemeinsam mit Dr. Joachim Thiel die Anforderungen der Projektintegration. Drei weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind am interdisziplinären Forschungsverbund beteiligt: Prof. Dr. Cornelius Herstatt (TU Hamburg, Institut für Technologie- und Innovationsmanagement) untersucht den Anspruch, das Engagement und die Kompetenz des Kunden. Prof. Dr. Monika Grubbauer (HCU Hamburg, Geschichte und Theorie der Stadt) betrachtet die Rolle von Architektur- und Ingenieurbüros bei der Entwicklung und Umsetzung anspruchsvoller Gestaltung. Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle (HCU Hamburg, Entwurf und Analyse von Tragwerken) forscht zu den technischen Anforderungen des Bauwerks.

Das Forschungsprojekt ist eines von elf neuen Forschungsvorhaben, das die Hamburger Behörde für Wissen-schaft, Forschung und Gleichstellung mit einer Anschubförderung von 1,75 Millionen Euro für eine Laufzeit von 3,5 Jahren finanziert. Projektstart ist am 1. Juni 2017. Für das Abschlussjahr 2020 ist eine internationale Konferenz zur Präsentation der Ergebnisse und Diskussion mit internationalen Experten geplant.

Besucher des Stadtmuseums Bad Segeberg können dank Virtual Reality-Technologie künftig durch die Zeit reisen. In einer Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg werden in einem digitalen Stadtmodell die Straßen und Häuser der Stadt im Jahr 1600 rekonstruiert und laden zu Spaziergängen ein.

Bad Segeberger Siegesburg, Visualisierung: Ann-Christine Herzberg

Eine VR-Brille wird über den Kopf gezogen, je ein Controller in die linke und rechte Hand genommen und schon geht der Ausflug nach Bad Segeberg im Mittelalter los. „Mit einer VR-Datenbrille werden die historischen Spaziergänge auf die Siegesburg und an andere Orte im Maßstab 1:1 wieder möglich,“ erklärt der Museumsleiter des Alt-Segeberger Bürgerhauses Nils Hinrichsen.

Virtual Realities locken nicht länger nur Gamer und Technik-Enthusiasten: Besonders Museen bietet die Technologie die Chance, sich neu zu erfinden, etwa indem Ausstellungen um anschauliche 3D-Objekte erweitert werden oder Besucher an Orte geführt werden, die sie eigentlich niemals besuchen könnten.

Bereits seit fünf Jahren kooperieren Geomatiker der HCU Hamburg unter der Leitung von Prof. Thomas Kersten mit dem Museum Alt-Segeberger Bürgerhaus. Studierende fotografierten und scannten das älteste Haus Bad Segebergs von außen und innen, und modellierten am Computer dreidimensionale Modelle. Diese sind nun die Grundlage für das 3D-Modell.

Nun soll ganz Bad Segeberg möglichst realistisch in der Virtual Reality erfahrbar werden. Seit Oktober ist der HCU-Mitarbeiter Simon Deggim im Auftrag des Fördervereins „Freundeskreis Segeberger Bürgerhaus von 1541“ bereits damit beschäftigt, nach Plänen des Museums die Stadt im Jahr 1600 als virtuelles Modell zu konstruieren. Zeitgenössische Darstellungen wie alte Stiche sind dabei hilfreich. Auch Schätzungen anhand ähnlicher Bauwerke in anderen Städten werden genutzt, wenn keine Vorlagen aus Bad Segeberg vorhanden sind.

Um das Projekt fortsetzen zu können, werden weitere Unterstützer gesucht. Weitere Informationen: www.museum-badsegeberg.de

Vom Modulhaus in Syrien bis hin zur Quartiersentwicklung in Oslos Filipstad, die 45 eingereichten Architektur-Projekte norddeutscher Architektur-Hochschulen beim BDA Studienförderpreis 2016 waren vielfältig. HCU-Studierende sicherten sich mit ihren Entwürfen den ersten und zweiten Platz.

Fassadenansicht und Anschnitt, Entwurf: Oskar Alberto Görg

Der Erstplatzierte Oskar Alberto Görg erhielt für seine Master-Arbeit „Haus des Films Zürich“ 1.500 Euro sowie einen Praktikumsplatz ein einem renommierten österreichischen Architekturbüro. Sein Entwurf für einen neuen kulturellen Mittelpunkt der Einkaufsmeile in Zürich stapelt Kinosäle übereinander und bildet dazwischen offene Räume und ein Forum, das die Funktion eines Foyers übernimmt. 

Die zweitplatzierten HCU-Bachelorstudenten Jonas Janke und Thorsten Hansen wollen mit ihrem Projekt „Trans-Port“ das urban geprägte Nord-Ufer mit dem industriell geprägten Süden verbinden. Zwischen die langen Lagerhallen am Hansahöft fügen sie ein 240 Meter langes, illuminiertes Gebäude ein, dessen begehbares Dach einen neuen Blick auf die Skyline Hamburgs zulässt. Eine hybride Nutzung sieht unter anderem ein Science Center vor.

Der BDA-Studienförderpreis wird jährlich an herausragende studentische Arbeiten vergeben, die besondere architektonische Qualität zeigen und sich intensiv mit dem Planen, Konstruieren und Gestalten auszeichnen. Die Fach-Jury bestand im Jahr 2016 aus vier Branchenexperten sowie drei Redakteuren regionaler Tageszeitungen.  

Die Entwürfe:

1. Preis: Haus des Films Zürich von Oskar Alberto Görg (HafenCity Universität Hamburg)

2. Preis: Trans.Port von Jonas Janke und Thorsten Hansen (HafenCity Universität Hamburg)

3. Preis: Vom Parkhaus zum Park-Haus von Julia Dankmer und Caroline Harke (Muthesius Kunsthochschule Kiel)

In der zweiten Runde der Landesforschungsförderung hat die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung insgesamt elf neue Forschungsvorhaben bewilligt – darunter ein Projekt unter Federführung sowie eines mit Beteiligung der HCU Hamburg. Jedes Projekt erhält eine Förderung von maximal 1,75 Mio. Euro. Das Gesamtfördervolumen beträgt 17,3 Mio. Euro bei einer Laufzeit von 3,5 Jahren.

Nicolas Böyer / Senatskanzlei FHH

Die Lebensqualität in städtischen Quartieren zu erhalten, gehört zu einer der größten Herausforderung in einer wachsenden Großstadt. Mit dem Projekt „Gesunde Quartiere in Hamburg“ entwickelt der Forschungsverbund unter der Führung der HAW Hamburg und unter HCU-Beteiligung von Prof. Dr. Jörg Pohlan Maßnahmen, mit denen die Gesundheit und Lebensqualität in ausgewählten sozial benachteiligten Quartieren verbessert werden kann.

Auch ein Forschungsteam um Prof. Dr. Gernot Grabher befasst sich in Kooperation mit der Technischen Universität Hamburg (TUHH) mit der aktuellen und historischen Stadtentwicklung. Unter dem Titel „Großprojekte als Innovationstreiber in der Bauwirtschaft“ geht das Forscherteam anhand von Fallstudien der Frage nach, auf welche Weise Großprojekte zur Entstehung und Verbreitung von Innovationen im Bauwesen beitragen können.

Elf geförderte Hamburger Forschungsvorhaben

Die elf geförderten Forschungsvorhaben sind von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg, der HAW Hamburg, der TUHH, der HafenCity Universität und des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf eingereicht worden. Die Helmut-Schmidt-Universität und diverse außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind als Projektpartner ebenfalls beteiligt. Ziel der Landesforschungsförderung ist es, die Forschungs-Schwerpunkte an den staatlichen Hamburger Hochschulen und ihren Kooperationspartnern zusätzlich zu ihrer Grundfinanzierung zu unterstützen und sie in die Lage zu versetzen, erfolgreich Bundesmittel oder EU-Mittel einzuwerben.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Es freut mich, dass die Hochschulen wieder viele interessante und exzellente Themen eingereicht haben. Wir wissen aus der ersten Projektrunde, dass die Landesforschungsförderung ein erfolgreiches Instrument ist, um die Hochschulen in ihren Forschungsvorhaben und bei der Einwerbung von Geldern auf nationaler und internationaler Ebene zu unterstützen. Das stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen und somit auch den Wissenschaftsstandort Hamburg.“

Über die Landesforschungsförderung Hamburg

Ausgeschrieben waren in der aktuellen Förderrunde die „Anschubförderung von kooperativen Forschungsverbünden“. Dabei werden Verbünde der staatlichen Hamburger Hochschulen und deren Partner, die die Voraussetzung für die Beantragung von gemeinsamen Forschungsvorhaben auf überregionaler und internationaler Ebene erfüllen, gezielt gefördert. Insgesamt haben die Hochschulen 32 Projekte eingereicht. Die Ausschreibung erfolgte dabei themenoffen, um der Wissenschaft den erforderlichen kreativen Freiraum für das Aufgreifen neuer Forschungsthemen zu bieten. Die Entscheidungen basieren auf einem wissenschaftsgeleiteten Begutachtungsprozess, bei dem für jeden der Anträge mehrere schriftliche Gutachten von externen Gutachterinnen und Gutachtern eingeholt wurden.

Mit dem Instrument der 2013 gegründeten Landesforschungsförderung geht der Senat neue Wege in der Forschungsförderung. Ziel ist es, die Forschung an den staatlichen Hamburger Hochschulen und ihren Kooperationspartnern (andere Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Museen, Stiftungen u.a.), zusätzlich zu ihrer Grundfinanzierung mit weiteren Landesmitteln gezielt zu unterstützen. Die Landesforschungsförderung ist ein Förderinstrument der Freien und Hansestadt Hamburg, das durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung umgesetzt wird. Sie soll die koordinierte Entwicklung des vorhandenen wissenschaftlichen Potentials unterstützen, wissenschaftliche Stärken fördern und bereits vorhandene, vielversprechende Potentialbereiche weiterentwickeln und stärken. Damit sollen strategische Entwicklungen an den Hochschulen gezielt unterstützt werden und zu wachsender Wettbewerbsfähigkeit im überregionalen, auch internationalen, Vergleich führen. 

Ab dem 10. Januar bis Ende März wird im HCU Café und dem Holcim Auditorium Dienstags und Donnerstags das Tanzbein geschwungen , wenn die ersten vier Angebote des Hochschulsports Hamburg an der HCU starten!

Kursleitung Annabel Gleine und Gregor Körling, Bild: HSP

In Anfängerkursen können technische Grundlagen des Paartanzes erlernt werden.  Ob Rumba, Cha-Cha-Cha, Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Samba oder Tango - ein Semester bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, die verschiedenen Tänze kennenzulernen oder die eigene Technik zu verbessern. Auch Fortgeschrittene kommen beim Kursangebot auf ihre Kosten und können Schrittkombinationen erweitern und verfestigen.

Die Kurse Gesellschaftstanz oder Standard Latein können kostenlos mit einer gültigen Sports Card besucht werden. Die Anmeldung erfolgt für jede Woche über die Vormerkliste auf der Website des Hochschulsports.

Am 30. November wurden im feierlichen Rahmen in Düsseldorf die diesjährigen Preisträger des Heinze Architekten Award bekannt gegeben. HCU Architektur-Studentin Denise Holterbosch sicherte sich den Sonderpreis für Studierende. Ihr Konzept für kostengünstige und schnelle architektonische Lösungsansätze für den aktuell hohen Bedarf an Wohnraum prämierte die Jury mit 1.500 Euro.

Denise Hollerboschs Entwurf wurde an der HCU Hamburg durch Prof. Gesine Weinmiller betreut und zeigt, wie preiswerter Wohnraum – unter dem Stichwort Microhousing – sozialverträglich in die Stadt eingeflochten werden kann. Dies ist nicht erst seit der Debatte um die Unterbringung von Geflüchteten relevant, denn viele finanziell Schwächere sind auf der Suche nach günstigem Wohnraum.

Die Jury unter der Leitung von Prof. Volker Staab urteilte über Denise Hollerboschs Entwurf:

„Durch die konsequente Ausnutzung von gestalterischen, konstruktiven und planungsrechtlichen Spielräumen kann ein Stadtbaustein von hoher Strahlkraft entstehen: Das Ziel, kompakten, seriellen und individuell gestaltbaren Wohnraum für Bewohner mit begrenzten Mitteln zu schaffen und dabei eine hohe Qualität im Wohnumfeld zu bieten, wird überzeugend verfolgt und umgesetzt. Die ausgetüftelte Schachtelung und Zonierung der Räume erlaubt es, sowohl quantitativ als auch qualitativ ein Plus zu generieren und die innerstädtische Verdichtung auch dazu zu nutzen, dass drumherum ein nutzbarer Freiraum entstehen kann. Die Besonderheit der gestapelten und geschichteten Kleinstwohnungen zeichnet sich dabei nicht plakativ im Stadtraum ab, vielmehr muss man hinter die aufgeräumte, elegant zurückhaltende Fassade blicken, um das dahinterliegende Angebot zu erkennen. Insgesamt ein hervorragender Beitrag zur Fragestellung eines kostengünstigen und attraktiven Wohnungsbaus im Kontext der begrenzten innerstädtischen Spielräume.“

Weitere Informationen und Denise Hollerbachs Entwurf auf heinze.de

Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Neue Nachbarschaften in Hamburg. Quartiersmanagementansätze an Standorten für ‚Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen‘“ erreichten die HCU-Studierenden des Master-Studiengangs Stadtplanung Jella Humburg, Marie Malchow, Maximilian Rohland, Britta Sabin, Momke Sosna und Lara Tiede den dritten Platz beim diesjährigen GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung.

HCU-Preisträgerinnen des GEWOBA-Preises für zukunftsgerechte Stadtentwicklung, Foto: GEWOBA, Bremen

Den ersten Preis gewann Verena Strebinger, Master-Studierende der Universität Bremen für Ihre Fallstudie des Umzugs eines syrischen Geflüchteten in eine eigene Wohnung in Hamburg, „Du kannst nicht immer im Heim wohnen“. Auf Platz zwei kamen Klara-Maria Brandauer, Frida Ludwig, Benjamin Seidel, Nora Gersie und Carolin Seiberlich von der Universität Weimar. Sie reichten eine Projektarbeit zum Thema „Asylsuchende in Weimar“ ein.

Der „GEWOBA-Preis“ ist ein Ideenwettbewerb, den das Wohnungsunternehmen in Kooperation mit der Universität Bremen und der Jacobs University ins Leben gerufen hat. Er richtet sich bundesweit an Studierende der Sozialwissenschaften. Um vielfältigen kreativen Ideen und Lösungsansätzen Raum zu geben und neue Einsichten und Perspektiven zu gewinnen, sind die Aufgabenstellung und der Teilnehmerkreis bewusst weit gefasst. „Wir wünschen uns Impulse von den Studierenden zu aktuellen Themen, die unseren Alltag prägen“, erklärt Peter Stubbe, Vorstandsvorsitzender der GEWOBA. Zum diesjährigen Thema, „Das Wohnen der Flüchtlinge“, haben insgesamt elf Teilnehmer – Einzelpersonen und Gruppen – ihre Studien-, Bachelor- und Masterarbeiten eingereicht. Fünf von ihnen durften ihre Ergebnisse im November der Jury präsentieren. Unter dem Vorsitz von Professor Klaus Boehnke von der Jacobs University haben die Mitglieder – Professor Ulrich Kühnen (Jacobs University), Professor Olaf Groh-Samberg und Professorin Julia Lossau (Universität Bremen), Professor Carsten Keller (Universität Kassel), Professorin Christine Weiske (bis 2013 TU Chemnitz), Dr. Petra Kodré (Die Senatorin für Soziales) sowie Peter Stubbe, Thomas Scherbaum und Christine Dose (GEWOBA) – die drei Gewinner ermittelt. „Mich persönlich hat vor allem die methodische Breite und Qualität der vorgestellten Arbeiten beeindruckt“, resümiert Professor Klaus Boehnke. Der GEWOBA-Preis wird 2018 erneut ausgeschrieben.

Prof. Dr. Gesa Ziemer, Vizepräsidentin Forschung und Direktorin des CityScienceLabs an der HafenCity Universität Hamburg (HCU), wurde zum neuen Mitglied des Akkreditierungsausschusses des Wissenschaftsrats für private Hochschulen berufen. Bei der institutionellen Akkreditierung handelt es sich um ein Verfahren der Qualitätssicherung. Das Gremium bewertet, ob eine nicht-staatliche Hochschuleinrichtung in der Lage ist, Leistungen in Lehre und Forschung zu erbringen, die anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben entsprechen.

Prof. Dr. Gesa Ziemer

„Der Akkreditierungsausschuss des Wissenschaftsrates ist ein sehr wichtiges Verfahren zur Sicherung der Qualität der Hochschulen in Forschung und Lehre. Ich freue mich über das Vertrauen, das mir mit der Berufung geschenkt wird,“ so Ziemer über ihre neue Aufgabe. Die Mitgliedschaft im Akkreditierungsausschuss besteht für drei Jahre mit der Option auf Wiederberufung.

Der Wissenschaftsrat ist eines der wichtigsten wissenschaftlichen Beratungsgremien in Deutschland und unterstützt die Bundesregierung und Länderregierungen in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und Forschung.

Der Wissenschaftsrat übernimmt seit 2001 mit dem Verfahren der Qualitätssicherung eine die Aufnahme in das Hochschulsystem steuernde Funktion. Vornehmliches Ziel des Verfahrens ist sowohl die Sicherung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Hochschuleinrichtung als auch der Schutz der Studierenden sowie der privaten und öffentlichen Institutionen als künftige Arbeitgeber der Absolventinnen und Absolventen.

Dr.-Ing. Jörg Rainer Noennig ist zum November von der TU Dresden an die HCU Hamburg gewechselt. Er unterstützt künftig als Professor für Digital City Science das Team des bereits seit 2015 bestehenden CityScienceLabs um Direktorin Prof. Dr. Gesa Ziemer. Noennig freut sich auf die neue Herausforderung in der Hansestadt: „Die daten- und wissensgetriebene Stadt ist ein spannendes Entwicklungsthema und Hamburg bietet alle Möglichkeiten, zu einem umfassenden Testlabor für Smart City-Forschungen zu werden.“

Prof. Dr.-Ing. Jörg Rainer Noennig

Nach der erfolgreichen Umsetzung des ersten großen Projekts „FindingPlaces“, in dem Hamburgerinnen und Hamburger am digitalen Stadtmodell des CityScienceLabs auf Flächensuche für Flüchtlingsunterkünfte gegangen sind, werden die Modelle und Werkzeuge für weitere Projekte weiterentwickelt. Das H2020-Projekt „Urban Collective Design Environments“, das Noennig aus Dresden mitbringt, bietet eine neue spannende Möglichkeit zur Erforschung der datengestützten Bürgerbeteiligung in Stadtentwicklungsprojekten.

„Die Digitalisierung verändert rasant unsere Lebenswelt, vor allem die städtische Umgebung. Wie der urbane Raum mit der digitalen Welt sinnvoll verbunden und gestaltet werden kann, ist ein noch weitgehend unerschlossenes Forschungsgebiet, in das wir uns mit dem CSL hineinwagen wollen“, so Noennig. „Unser Ziel ist, das CSL zu einem forschungsstarken Zukunftslabor zu machen, das mit Pilotprojekten die Themen entdeckt und erkundet, die künftig unsere Stadtgemeinschaft, -umwelt und -wirtschaft bestimmen werden.“

Der gebürtige Weimarer hat von 1992 bis 1998 Architektur an der Bauhaus Universität Weimar, an der TU Krakau und der Waseda Universität Tokyo studiert. Zwischen 1996 und 2001 war Noennig als Student und praktizierender Architekt in Japan und hat dabei unter anderem in der Experimental Underground Architecture Factory von Osamu Ishiyama und für Arata Isozaki & Associates in Tokyo gearbeitet. Ab 2001 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Oberassistent an der TU Dresden. Noennig wurde im Jahre 2007 mit seiner Dissertation “Architektur-Sprache-Komplexität” an der Bauhaus Universität Weimar promoviert. 2009 wurde er zum Juniorprofessur für Wissensarchitektur an der TU Dresden berufen und leitete dort seit 2015 das Wissensarchitektur Laboratory of Knowledge Architecture. Lehraufträge führten ihn darüber hinaus an verschiedene Universitäten u.a. in Japan, USA, China, Italien, Schweiz und Angola. Noennig war Gastprofessor an der Universität l´Aquila in Italien und am ISEN Toulon in Frankreich und hat den Grand Prize of the European Association for Architecture Education (EAAE) gewonnen.

Das Team des Labors für Geoinformatik und Geovisualisierung um Prof. Dr. Jochen Schiewe hat kürzlich für die Tageszeitung „Welt“ sprichwörtlich der Elbe das Wasser abgelassen. Eine von den Geomatikern erarbeitete multimediale Ansicht des Flussbettes der Unterelbe ist Teil eines Online-Specials auf welt.de/elbvertiefung. Das Special der Welt-Redakteure Daniela Jaschob und Olaf Preuß, das über die Pläne zur Elbvertiefung aufklären soll, wurde nun für den deutschen Reporterpreis nominiert. Vergeben wird der renommierte Preis am 5. Dezember 2016 in Berlin.

Foto: HCU Hamburg

Der HCU-Architekturstudent Tilman Levine (20) hat bei den Deutschen Meisterschaften im Tanzen in der Lateinformation mit seinem Verein Blau-Weiss Buchholz die Bronzemedaille gewonnen.

Foto: HCU Hamburg

Leidenschaft und Ehrgeiz, beide sind maßgeblich: im Studium der Architektur sowie im Tanzsport. Der HCU-Student Tilman Levine vereint beide Disziplinen unter einem Hut – mit Bravur. Neben guten Studienleistungen hat er am 11. November in Bamberg auch sportlich einen hervorragenden Erfolg erzielt: den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften.

Eine Lateinformation besteht aus acht Paaren, die auf der Fläche zu einer Musik eine austrainierte Choreographie tanzen. Dabei müssen alle 16 Menschen im Team zu exakt jedem Zeitpunkt das Gleiche tun, und dies mit dem höchsten Anspruch an technischer Ausführung. Dafür sind dreimal die Woche vier Stunden Training mit dem Team erforderlich. Hinzu kommen weitere Trainingsstunden mit der Tanzpartnerin, beide zusammen sind im Paartanz in diesem Sommer in die 2. höchste Leistungsklasse Deutschlands aufgestiegen.

Derzeit studiert Tilman im 5. Semester Architektur. Das Studienfach empfindet er als Glücksgriff, und neben dem Tanzen ist es zu seiner zweiten großen Leidenschaft geworden. Zusätzlich ist er als Tutor im Fach Entwurf bei Prof. Florian Fink engagiert, und ist maßgeblich am Lernerfolg von Studenten im 1. und 2. Semester beteiligt.

Herzlichen Glückwunsch Tilman!

Anlässlich der feierlichen Eröffnung der Elbphilharmonie stellte Joachim Mischke im Rahmen des B.A.-Studiengangs „Kultur der Metropole“ sein im November erschienenes Buch "Elbphilharmonie - Das Buch zum Bau" vor.

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Joachim Mischke, Jourmalist und Autor, und Prof. Dr. Gesa Ziemer, Vizepräsidentin Forschung der HCU Hamburg, bei der Buchpräsentation "Die Elbphilharmonie" am 10. Oktober in der HCU Hamburg.  

 Mischke, der als Kulturjournalist des Hamburger Abendblatts seit den Anfängen um die Jahrtausendwende über das neue Konzerthaus berichtet, hat die Entstehungsgeschichte der Elbphilharmonie Hamburg bis ins Detail dokumentiert. Sein Buch liefert nicht nur Hintergründe zum vieldiskutierten Bau, sondern porträtiert auch die einzigartige Geschichte der Musikstadt Hamburg.

"Das neue Konzerthaus in der unmittelbaren HCU-Nachbarschaft ist endgültig fertiggestellt und wird im Januar 2017 den offiziellen Spielbetrieb aufnehmen. Das Buch "Elbphilharmonie" von Joachim Mischke beschreibt wie aus einer Skandalbaustelle ein weltweilt beachteter kultureller und städtischer Image-Verstärker entstand. Mischke las nicht nur spannende Passagen aus seinem Buch, sondern skizzierte auch die Entwicklungen und den Entstehungsprozess des Großprojektes der letzten 15 Jahre und diskutierte mit den Studierenden über die Kosten, Probleme und Risiken des neuen kulturellen Wahrzeichens der Hansestadt.


Die Elbphilharmonie gilt als das neue Wahrzeichen der Metropole und Kulturstadt Hamburg. Metropolen faszinieren seit jeher als Orte kultureller Auseinandersetzung und kultureller Innovation. So vielfältig der Gegenstand Stadt ist, so abwechslungsreich gestaltet sich das in Europa einzigartige Studium Kultur der Metropole. Als neuartige Verbindung von Theorie, Projektarbeit und Berufsorientierung, die in enger Kooperation mit Kulturinstitutionen erfolgt, wird der Bachelor-Studiengang seit dem Wintersemester 2009/2010 an der HafenCity Universität Hamburg angeboten.

Zu dem von der HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Kooperation mit der Stadt Essen initiierten städtebaulich-hochbaulichen Wettbewerb für das zentral gelegene Gebiet rund um den heutigen Sitz der WAZ der FUNKE Mediengruppe waren insgesamt neun Hochschulen deutschlandweit eingeladen. Ab dem 13.11.16 sind die Ergebnisse für die zukünftige Entwicklung des Gebiets unweit des Essener Hauptbahnhofs im neu eröffneten Novum Select Hotel Handelshof Essen für 2 Wochen ausgestellt.

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Der städtebaulich-hochbauliche Wettbewerb setzt neue Entwicklungsimpulse für das zentral gelegene Gebiet zwischen Essener Norden und Essener Süden. Insgesamt zeigen 35 Entwürfe eine vielfältige Bandbreite von Ideen für die Stadt im urbanen Zeitalter auf. Ermöglicht wurde der Wettbewerb durch die Förderung der EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung und der Ingeborg Suhr Stiftung. Zu gewinnen gab es ein Preisgeld in Höhe von 5.100 EUR.

Über 100 Studierende haben im vergangenen Semester Vorschläge für das zentral gelegene Gebiet zwischen Essener Norden und Essener Süden entwickelt. Keine 10 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt sahen viele die Möglichkeit für ein urbanes, durchmischtes Quartier mit Wohnen, Dienstleistungen, Freizeitaktivitäten und Gewerbe. Zukünftige Produktionsweisen einer Industrie 4.0 wurden von den Studierenden ebenso vorgeschlagen, wie großzügige Parks und neue Plätze, um Orte mit Verweilqualitäten zu schaffen. Mit neuen Wegeverbindungen, die Brücken über die A40 und die Bahntrassen schlagen, werden die umliegenden Stadtteile in den Entwürfen miteinander vernetzt. Holsterhausen und die Südstadt rücken plötzlich an die Innenstadt.

„Die Arbeiten der Studierenden zeigen einen Blumenstrauß an Möglichkeiten für die Entwicklung des Gebiets auf“, zeigt sich Stadtdirektor Best beeindruckt, „wir haben heute gelernt: Essen ist halbfertig.“ Vier Arbeiten wurden von der Jury am 28.10.2016 für Preise ausgewählt und zwei Ankäufe vergeben. Studierende der HCU Hamburg bei Prof. Dr. Michael Koch, Prof. Dr. Bernd Kritzmann und Prof. Klaus Sill waren gleich zweimal erfolgreich – ein Entwurf wurde mit einem Ankauf, eine weitere Arbeit mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Der erste Preis ging verdient an den Entwurf mit dem Titel „mircoCITIES“ von vier Studierenden des „masterstudiengangs städtebaus nrw“ betreut von Prof. Andreas Fritzen, Prof. Kathrin Volk und Yasemin Utku.

Der Entwurf vernetzt und verknüpft auf gelungene Weise bestehende Strukturen im Norden und Süden durch Landschaftsachsen und mit der Überdeckelung des U-Bahnhaltes an der A40. Die funktionale und intelligente Gliederung in drei auch städtebaulich unterschiedliche Quartiere – Bert-Brecht Quartier (Bildung), Europa-Viertel (Gestaltung) und Schedernhof (Produktion) –  erzeugt eine klare Zielvision und bildet zugleich eine stabiles Gerüst für die Entwicklung des Gebiets. Den dritten Preis erzielte die FH Frankfurt, betreut von Prof. Dr. Maren Harnack und Prof. Jens Metz. Eine Gruppe der Hochschule Bochum, ebenfalls von Prof. Andreas Fritzen betreut, wurde mit einem Ankauf ausgezeichnet.

Mit der Ausstellung wird auch das traditionsreiche Hotel Handelshof in bester Lage in Essen unter dem Namen Novum Select Hotel Handelshof Essen wiedereröffnet. Die Arbeiten sind bis zum 25.11.2016 jeweils von Dienstag bis Freitag sowie sonntags zwischen 14:00 und 19:00 Uhr im Novum Select Hotel Handelshof Essen, Am Hauptbahnhof 2, 45127 Essen im 1. Obergeschoss zu besichtigen.

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU)


Die HCU wurde 2006 als Zusammenschluss von drei Hamburger Hochschulen gegründet und ist als Universität für Baukunst und Metropolentwicklung einzigartig in der Hamburger Hochschullandschaft. Die HCU vereint alle Aspekte des Bauens in Gestaltung und Entwurf, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften unter einem Dach. Alle Fachgebiete werden konsequent fachübergreifend und integriert gedacht. Im Jahr 2014 hat die HCU ihren Neubau in der HafenCity in Betrieb genommen und damit die Grundlagen für die interdisziplinäre Forschung und Lehre mit hohem Praxisbezug geschaffen. Rund 2.300 Studierende und 350 Mitarbeiter arbeiten hier heute zusammen. Die HafenCity als größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt Europas bietet den Wissenschaftlern dabei den besonderen Reiz eines Stadtlabors vor der eigenen Haustür.

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Unter der Fragestellung „Wer forscht wie?“ fand der vierte Forschungstag an der HCU Hamburg statt. Einmal im Jahr nutzen Forscherinnen und Forscher dieses Format, um sich über interdisziplinäre Fragen, Möglichkeiten und Rahmenbedingungen auszutauschen. Der Forschungstag bietet eine große Auswahl an Forschungsprojekten in spannenden Kurzpräsentationen und richtet sich an alle Studierenden und Mitarbeiter der HCU.

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Im Profil der HCU ist die Forschung ein zentraler Bestandteil und laut der Begrüßung von Prof. Gesa Ziemer (Vizepräsidentin Forschung HCU) ist es ein prioritäres Ziel der HCU, die eigenen Forschungsschwerpunkte für die Öffentlichkeit noch sichtbarer zu gestalten und auf die eigenen Forschungsstärken aufmerksam zu machen. Die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation nimmt dabei laut Ziemer in Zukunft eine immer zentralere Rolle ein.

Viele einzelne Vorträge und Projektvorstellungen wie „Wohnen am Fluchtort Stadt“ und „Horizon 2020“ wurden vorgestellt und mit den Anwesenden diskutiert. Höhepunkt des diesjährigen Forschungstages war die Diskussionsrunde mit der freien Journalistin Anna-Lena Scholz (u.a. DIE ZEIT) über die Chancen und Möglichkeiten der Wissenschaftskommunikation.

Scholz präsentierte, wie Wissenschaftsjournalismus überhaupt arbeitet und welche Forschungsprojekte- oder auch Ergebnisse ihren Weg in die Medien finden. Zudem wurde  die wichtige Frage diskutiert: Wie kann ich meine eigene Forschung spannend kommunizieren? Scholz sieht dabei die Hochschulen auf einem guten Weg und berichtete von überwiegend positiven Kooperationen zwischen Wissenschaftlern und Journalisten.

Am 28. Oktober 2016 wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) zum neunten Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit im Wert von insgesamt 6.000 Euro an Master- und Bachelor-Absolventen verliehen.

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Die sehr hohe, gleichmäßige Qualität sowie die Bandbreite der eingereichten Arbeiten führten bei der Preisvergabe in diesem Jahr zu einem Novum: Sowohl bei den Master- als auch bei den Bachelorarbeiten wurden zwei Arbeiten mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Den mit je 2.000 Euro dotierten Hauptpreis sicherten sich die Masterarbeiten von Lena Knoop im Studiengang REAP zum Thema „Streetscape Cloudburst Strategies. Climate Adaptation in High Density Urban Quarters. Barmbek-Süd, Hamburg” sowie  Christoph Langer im Studiengang Bauingenieurwesen zum Thema „Leichtbeton - Optimierung der Dichte und Sichtbetonqualität für die Erstellung von monolithischen Leichtbetonfertigteilen”.

Lena Knoops Arbeit beschäftigte sich mit wassersensibler Straßenraumgestaltung und wurde von Käthe Fromm vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer sowie von Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut und Dr. Elke Kruse (beide HCU) betreut. Die  Arbeit von Christoph Langer betreuten Herr Dr.-Ing. Andrei Walther sowie Malte Hausmann (beide HCU).

Bei den Bachelorarbeiten waren beide Arbeiten mit je 1.000 Euro dotiert: Bernadette Brunner wurde für ihre Arbeit zum Thema „Kreativ trotz Planung - Das Oberhafenquartier Hamburg als Experimentierraum - Über den planerischen Umgang mit Kreativquartieren” im Studiengang Stadtplanung ausgezeichnet. Diese wurde von Prof. Dr. Michael Koch sowie von Dipl.-Ing. Martin Kohler (beide HCU) betreut. Die Bachelor-Arbeit von Marie Florentine Sternberg im Studiengang Bauingenieurwesen zum Thema „Flächenkonkurrenz und Synergien von Dachbegrünung und Photovoltaikanlagen” betreuten Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut und Prof. Dr. Udo Dietrich.

Alexander Winterling, Commercial Director und Mitglied des Management-Teams der Holcim (Deutschland) GmbH, überreichte gemeinsam mit HCU-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Harald Sternberg die Auszeichnungen im Holcim-Auditorium. „Den Masterarbeiten ist es in sehr guter Art und Weise gelungen, die relevanten Punkte zum urbanen Wassermanagement bzw. zu produkttechnischen Optimierungen für langlebige Bauteile darzustellen, dabei jeweils ausgewählte Aspekte des Leitbildes „Nachhaltigkeit” zu berücksichtigen sowie einen konkreten, hohen Anwendungsbezug herzustellen“, so Winterling.

Prof. Dr.-Ing. Harald Sternberg, Vizepräsident der HCU, lobte die Bachelorarbeiten: „Beide Abschlussarbeiten sind praxisnah und sehr informativ gestaltet, haben in besonderer Art und Weise Nachhaltigkeitsaspekte herausgearbeitet und die Themen sowohl umfassend als auch gut verständlich und schlüssig dargestellt.”

Zum Abschluss kamen Preisträger, Unternehmens- und HCU-Vertreter sowie weitere Besucher in der Caféteria der HCU zusammen. Dabei sorgten Mitglieder der Jazz-Band Quartett Kinara für eine angenehme Begleitung der Veranstaltung.  .

Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit
2007 entwickelten der Baustoffproduzent  Holcim (Deutschland) GmbH und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) einen Wettbewerb für Studierende, bei dem jährlich die besten Arbeiten zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen an der HCU ausgezeichnet werden. Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung sollen durch den Wettbewerb in allen Studiengängen der HCU gefördert werden. In den vergangenen Jahren hat zudem die weltweit agierende LafargeHolcim Foundation for Sustainable Construction die HCU im Hinblick auf die Entwicklung der Lehr- und Forschungspläne im Bereich Nachhaltigkeit unterstützt.

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Die HCU wurde 2006 als Zusammenschluss von drei Hamburger Hochschulen gegründet und ist als Universität für Baukunst und Metropolentwicklung einzigartig in der Hamburger Hochschullandschaft. Die HCU vereint alle Aspekte des Bauens in Gestaltung und Entwurf, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften unter einem Dach. Alle Fachgebiete werden konsequent fachübergreifend und integriert gedacht. Im Jahr 2014 hat die HCU ihren Neubau in der HafenCity in Betrieb genommen und damit die Grundlagen für die interdisziplinäre Forschung und Lehre mit hohem Praxisbezug geschaffen. Rund 2.300 Studierende und 350 Mitarbeiter arbeiten hier heute zusammen. Die HafenCity als größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt Europas bietet den Wissenschaftlern dabei den besonderen Reiz eines Stadtlabors vor der eigenen Haustür.

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Passion for the Built Environment, die zweite Ausgabe der Buchreihe Perspectives in Metropolitan Reseach der HCU Hamburg und der ZEIT Stiftung ist im jovis-Verlag erschienen. In den Mittelpunkt der Publikation stellen die Herausgeberinnen Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle und Prof. Dipl-Ing. Christiane Sörensen den aktuellen Diskurs um das Entwerfen, verstanden nicht allein als Kreation eines schönen Produkts, sondern als eine baukulturelle Aufgabe.

Unsere gebaute Umwelt ist das Ergebnis vielschichtiger und aufwendiger Denk- und Entwurfsprozesse. Alle an diesem Prozess beteiligten Disziplinen der Architektur, Landschaftsarchitektur und Ingenieurbaukunst verfügen über ein breites Spektrum an Entwurfsmethoden und eine jeweils eigene disziplinäre Kultur und Ideengeschichte. Gerade an den Schnittstellen dieser Disziplinen zeigen sich neue methodische Ansätze, die eine disziplinübergreifende Debatte über das Entwerfen erfordern.

Passion for the Built Environment, die zweite Ausgabe der Buchreihe Perspectives in Metropolitan Reseach ist im jovis-Verlag erschienen. Die Autoren des Sammelbandes fragen nach neuen Erkenntnissen und Positionen, und beleuchten die Vielfalt an methodischen Ansätzen und Gestaltungsmöglichkeiten, die unsere gebaute Umwelt bedingen – vom Entwurf über die Entstehung bis zum fertigen Objekt. In den Mittelpunkt der Publikation stellen die Herausgeberinnen Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle und Prof. Dipl-Ing. Christiane Sörensen den aktuellen Diskurs um das Entwerfen, verstanden nicht allein als Kreation eines schönen Produkts, sondern als eine baukulturelle Aufgabe.

Perspectives in Metropolitan Research ist ein gemeinsames Publikationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Die Ausrichtung der Reihe spiegelt das Zusammenspiel der Disziplinen und die geistige Haltung innerhalb der HCU Hamburg wider: Publiziert werden Themenbände, welche die geplante, gebaute, vermessene und gelebte Umwelt mit ihren sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Aspekten in Verbindung setzen und reflektieren. Einmal im Jahr erscheint ein Band mit jeweils wechselnden Herausgeberschaften.

Im Rahmen der Vernissage am 1. November um 18:30 Uhr in der HCU-Cafeteria hält Autor Prof. Georg Vrachliotis vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) einen Vortrag zum Thema „Frei Otto. Denken in Modellen.“ Georg Vrachliotis ist Kurator der gleichnamigen Ausstellung am ZKM - Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe (Eröffnung im November 2016).

Ab diesem Wintersemester wird an der HCU Hamburg zum ersten Mal ein komplett digitalisiertes Lern-Modul fachübergreifend für alle Studierenden angeboten. Das Pflicht-Modul „Wissenschaftliches Arbeiten“ für Erstsemester vermittelt Grundlagen und soll Bachelor- und Master-Studierende während ihres gesamten Studiums unterstützen.

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Worauf muss ich beim Schreiben einer Seminararbeit achten? Wie kann ich mein Semesterprojekt am besten präsentieren? Fragen wie diese stellen sich Bachelor- und Master-Studierende aller Disziplinen während ihres Studiums – zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

„Statt 400 Erstsemester-Studierende in sehr anonyme und schwer bewertbare Großvorlesungen zu setzen, wollen wir mit dem digitalen Angebot eine Grundlage schaffen, die jederzeit wieder aufgerufen werden kann und so ein Hilfsmittel für das gesamte Studium bis hin zur Bachelor- oder Master-Arbeit darstellen kann“, erläutert Prof. Dr. Lars Schmeink, der im Rahmen eines Drittmittelprojektes das Modul für die HCU Hamburg konzipiert hat.

In dem Modul „Wissenschaftliches Arbeiten“ geht es um die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens – von der Frage, was „Wissenschaft“ ist bis hin zu Tipps zur Recherche, der Themenfindung und dem Schreiben einer Seminararbeit. Nutzerfreundlich aufbereitet und mit kurzen Einführungs-Videos versehen, ist das Modul eine spannende Alternative zu anderen Lehrmethoden.

Das Angebot ist auf der Moodle-Plattform der HCU Hamburg zu finden. Nach einer kurzen technischen Einführung in die praktische Handhabung, obliegt das Lernen der Inhalte nun keinen zeitlichen und räumlichen Beschränkungen mehr: „Wer möchte, kann auch im Wartezimmer des Zahnarztes lernen“, so Schmeink.

Studierende können im Verlauf des Semesters frei die Inhalte erforschen, sich mit für sie interessanten Inhalten vertiefend beschäftigen und so die notwendigen Fähigkeiten erlangen, um ihr Studium insgesamt einfacher und erfolgreicher machen. Dabei müssen sie als Teilnehmende des Pflicht-Moduls lediglich drei schriftliche Aufgaben zu festen Abgabezeiten im System hochladen, die ihren Fortschritt belegen und als Prüfungsleistung dienen. Die Aufgaben wiederum orientieren sich an den ersten Schritten zum Erstellen einer Hausarbeit, die hier exemplarisch eingeübt werden sollen – also Themenfindung, Recherche und Gliederung erstellen.

Zum Wintersemester starten zwei neue Professoren an der HCU Hamburg. Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker wird künftig im Fachbereich „Geodäsie und Ausgleichungsrechnung“ forschen und lehren, Prof. Dr.-Ing. Ingo Weidlich beschäftigt sich mit dem Thema „Technisches Infrastrukturmanagement“.

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Prof. Dr.-Ing. Ingo Weidlich, Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker, HCU Hamburg. Foto: HCU Hamburg

Weidlich lehrt und forscht an der HCU im Fachbereich „Technisches Infrastrukturmanagement“

Prof. Dr. Ingo Weidlich studierte Bauingenieurwesen an der Leibniz Universität Hannover und spezialisierte sich in den Bereichen Tiefbau, Geotechnik und Leitungsbau. Über verschiedene beruflichen Stationen hinweg beschäftigte sich Weidlich u.a. mit aktuellen Themen, übergeordneten Fragestellungen und Forschung im Bereich der Wärmeverteilung, beginnend beim Leitungsbau bis hin zur thermohydraulischen Auslegung von Netzen und Wärmekonzepten für kleine Siedlungen und mittelgroße Städte. Die Bedeutung der Wärmeverteilung steigt stetig und für Weidlich ist klar: „Die Energiewende ist nur mit einer einhergehenden Wärmewende möglich.“ Nicht zuletzt deshalb schätzt Herr Weidlich die unlängst geschaffenen Strukturen an der HCU für den Bereich „Infrastructural Engieneering“ für sehr zukunftsorientiert und auch notwendig ein und freut sich auf den damit verbundenen Aufbau von Lehre und Forschung.

Eicker ist neue Geomatik-Professorin im Fachbereich „Geodäsie und Ausgleichungsrechnung“

Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker studierte Vermessungswesen und war wissenschaftliche Mitarbeiterin und bis zuletzt Akademische Rätin am Institut für Geodäsie und Geoinformation an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Mehrere Forschungsaufenthalte führten Eicker in den letzten Jahren in die USA und nach Frankreich. Eickers Forschungsthema ist die Nutzung geodätischer (Satelliten-)Daten für ein verbessertes Verständnis des Systems Erde, insbesondere in Fragen des Klimawandels. Mit diversen Unis und Forschungseinrichtungen, die in dieser Richtung tätig sind, ist der Standort Hamburg für die Geowissenschaftlerin ideal. Eicker freut sich auf spannende Anknüpfungspunkte, beispielsweise durch die Beteiligung der HCU am KlimaCampus Hamburg. In den nächsten Monaten wird sie sich vor allem auf den Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe und die Gestaltung ihrer neuen Vorlesungen konzentrieren.

Engagement im AStA, Welcome Buddy, Helfer beim International Office und nebenbei noch ein Masterstudium – für sein Engagement an der HCU Hamburg hat Parth Kumar aus Indien den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung zum Wintersemester verliehen bekommen. Der HCU Internationale Buchpreis geht in diesem Jahr an Ruth Coman aus Rumänien für ihr Engagement und ihre sehr guten Studienleistungen.

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HCU DAAD Preisträger Parth Kumar (li.) und Prof. Dr.-Ing Hrald Sternberg, Vizepräsident Lehre, HCU Hamburg

Mit dem „Preis des DAAD für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender“ zeichnen die HCU und der DAAD jährlich internationale Studierende aus, die sich sowohl gesellschaftlich in der Uni oder ihrem Umfeld engagieren als auch sehr gute akademische Leistungen erbringen. In diesem Jahr geht der zum 7. Mal verliehene Preis an Parth Kumar aus Indien, der an der HCU im Master Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP) studiert.

Besondere Auszeichnungen hat Parth Kumar schon aus seinem Heimatland vorzuweisen. Er hat mit seiner Bachelorarbeit seine Universität, die Integral University in Lucknow, beim nationalen Award for Excellence in Architectural Thesis 2012 vertreten und war unter anderem bei der National Women’s Foundation und der Cancer Aid Society engagiert. An der HCU Hamburg hat er sein vielfältiges Engagement neben dem Studium fortgesetzt.

Bei allen Einrichtungen zur Unterstützung internationaler Studierender ist Parth Kumar aktiv involviert. Als Tutor für die REAP-Studierenden hat er die Orientation Week 2015 mitgestaltet. Als Welcome Buddy hat er einen indonesischen und einen italienischen Studierenden begleitet. Als freiwilliger Helfer des International Office organisiert er Workshops und Veranstaltungen. Darüber hinaus ist er im Referat für Internationales des AStAs engagiert.

„Die HCU und das International Office sind stolz darauf, Parth Kumar für seine Leistungen hier an der HCU auszuzeichnen und ihn auf seinem weiteren Weg zu bestätigen und zu motivieren“, lobte Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium, in seiner Laudatio.

Als zweiter Preis wird jährlich in Anlehnung an den DAAD-Preis der HCU Internationale Buchpreis an Studierende aus dem Ausland verliehen, die sowohl herausragende akademische Leistungen erbringen als auch besonderes interkulturelles Engagement zeigen. In diesem Jahr geht der Preis an die Urban Design-Studentin Ruth Coman aus Rumänien. Mit einem Notendurschnitt von 1,5 konnte sie mit ihren sehr guten Leistungen überzeugen. Sie unterstützt den Lehr- und Forschungsbereich Urban Design als Tutorin und war Teil der Auswahlkommission der prospektiven Studierenden für dieses Studienjahr.

Des Weiteren ist Ruth Coman in internationalen Projekten engagiert und hat unter anderem in diesem Jahr an dem Projekt "Die AusLENDerbehörde" im Rahmen des 9. Lendwirbels in Graz teilgenommen, bei dem es um die aktuelle Thematik der Flüchtlinge an der slowenischen Grenze ging. In diesem Semester studiert sie im Rahmen des Erasmus-Programms an der Estnischen Kunstakademie in Tallin.

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Die Intergeo ist die weltweit führende Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Nach 13 Jahren machte die Messe vom 11. bis 13. Oktober 2016 in Hamburg Station. Mit dabei: Die Geomatik der HCU.

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Zahlreiche aktuelle Projekte präsentierten die Forscher und Forscherinnen in den Messehallen, darunter eine steuerbare Unterwasserkamera in einem Wasserbecken, das Museum Alt-Segeberger Bürgerhaus als Virtual Reality, ein neues 3D-Innenraum-Aufnahmesystem auf Stativ, Videos und Fotos von Projekten der Hydrographie und Geodäsie sowie vom Projekt „FindingPlaces“, in dem zuletzt Hamburgerinnen und Hamburger an interaktiven Stadtmodellen Flächen für Flüchtlingsunterkünfte an der HCU diskutierten. Prof. Thomas Kersten hielt im Rahmen des Kogresses einen Vortrag mit dem Titel „Potenzial & Grenzen von Low-Cost 3D-Aufnahmesystemen“.

Die INTERGEO ist heute die weltweit größte und wichtigste Kommunikationsplattform der Geo-Branche. Mit über 17.000 Fachbesuchern, über 580 Ausstellern und mehr als 1.300 Kongressteilnehmern hat die Messe in Hamburg alle bisherigen Rekorde gebrochen.

Die Master-Studierenden der Stadtplanung Simon Altvater, Uta Feldhaus, Frederick Jensch und Laura Ohnesorge haben mit ihrem Entwurf „Oberding erwartet dich“ den ersten Preis beim Real Estate Award in München gewonnen. Der mit 5.000 dotierte Preis wurde vom Flughafen München in Kooperation mit der TU München auf der Expo Real in München verliehen.


Die HCU-Studierenden entwickelten einen planerisch, städtebaulich und wirtschaftlich integrierten Ansatz für den Bau neuer Wohnungen für Beschäftigte des Flughafens München in der benachbarten Kommune Oberding. Die Arbeit der Studierenden wurde im Rahmen eines M2-Projektes von Dr. Rainer Johann, Post-Doc im Arbeitsgebiet für Städtebau und Quartierplanung bei Prof. Dr. Michael Koch betreut.

Mit dem Real Estate Award – Flughafen München wurde erfolgreich eine Kooperation zwischen Hochschulen und dem Flughafen München etabliert. Mit der 5. Ausgabe des Awards wurde dieser Dialog zwischen den Hochschulen und dem Flughafen München weiter intensiviert. Gemeinsam sollte im kooperativen Verfahren ein Forum geschaffen werden, zukunftsweisende Ideen für reale Herausforderungen zu entwickeln und auf ihre Marktfähigkeit hin zu prüfen.

Als Untersuchungsobjekt für die konkrete Projektaufgabe des diesjährigen Awards diente die Gemeinde Oberding mit allen 5 Ortsteilen als angrenzendes Gebiet im Osten des Flughafen München. Hier befinden sich neben der östlichen Verkehrserschließung des Flughafens attraktive Standorte für Gewerbe, die in Symbiose mit den Funktionen des Flughafens florieren. Die Wohnraumsituation des Gebiets soll ausgebaut werden. Die teilnehmenden Hochschulen sollten idealerweise interdisziplinäre Teams aus ca. 5 Studierenden bilden, welche die Aufgabenstellung bearbeiteten. Ziel des Real Estate Awards war es, anhand eines realen Projektes interdisziplinär und innovativ zu denken, zu diskutieren, zu streiten und zu handeln – und letztendlich praktikable und realisierbare Lösungen zu finden.

Weitere Informationen: www.realestate-award.de/

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU), die Universität Hamburg (UHH), die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und die hySOLUTIONS GmbH vertiefen ihre fachliche Zusammenarbeit mit der Universität Peking, der Shenzhen Graduate School und der Universität Tsinghua. Zum Start der Kooperation veranstalten die Universitäten vom 27. bis 29. September 2016 gemeinsam die Konferenz „E-Mobility: Challenges for Technology and Urban Infrastructure Development“. Die Veranstaltung ist Teil des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderten SINGER-Projekts (Sino-German Electromobility Research) und ist ein Beitrag zur Deutsch-Chinesische Partnerschaft für Elektromobilität zwischen dem BMVI und dem chinesischen Ministry of Science and Technology (MOST).

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Rund 110 Experten und Politiker aus 15 europäischen und chinesischen Großstädten diskutieren an drei Tagen Politikinstrumente, Batterietechnologien und Stadtentwicklungsprojekte zum Zukunftsthema Elektromobilität an der HCU Hamburg. In wissenschaftlichen Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Posterausstellungen und Exkursionen stehen während der Konferenz die Fragen im Zentrum: Wie kann Elektromobilität zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen? Welche politischen und planerischen Instrumente zur Förderung der Elektromobilität sind erfolgreich? Und welche Herausforderungen ergeben sich für die künftige Technologieentwicklung?

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infra-struktur: „Die Elektromobilität wird den Straßenverkehr weltweit substantiell verändern. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch wird dazu beitragen, diese Technologie alltagstauglich zu machen und E-Fahrzeuge flächendeckend auf die Straße zu bringen. Das Memorandum of Understanding zwischen der NOW Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und dem China Automotive Technology and Research Center, CATARC, ist die Basis für weitere Kooperationsvorhaben der Universitäten auf diesem wichtigen Forschungsgebiet.“

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft Katharina Fegebank beschreibt Hamburg als Wissenschaftsstandort von internationaler Bedeutung und hebt die guten Beziehungen Hamburgs nach China hervor: „Es freut mich sehr, dass unsere Stadt mit der internationalen Konferenz und mit dem Projekt SINGER ihre guten wissenschaftlichen Beziehungen zu China unterstreicht sowie ihre Bedeutung als internationaler Wissenschaftsstandort ausbaut. Hamburg kommt eine besondere Rolle zu, Forschungsarbeiten im Bereich der Elektromobilität voranzubringen. Das ist ein wichtiger Beitrag für Innovationen, nachhaltigen Fortschritt und Umwelt – kurz: für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.“

HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka betont, das Thema Elektromobilität als wichtigen Baustein der Stadtentwicklung neu zu denken: „Elektromobilität hat das Potenzial, die Mobilitätstechnologien und die dafür notwendige Infrastruktur, beispielsweise durch die Verbindung mit der Nutzung erneuerbarer Energien oder verkehrsreduzierende Stadtstrukturen in deutschen und chinesischen Städten nachhaltig zu verändern. Sie ist ein wichtiger Bestandteil integrierter Konzepte der Stadt- und Regionalentwicklung und entfaltet ihr Potenzial dann, wenn sie sinnvoll in ein Gesamtkonzept der Mobilität integriert wird.“

Die Konferenz startet am heutigen 27. September mit aktuellen Berichten der ‚Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie‘ (NOW) GmbH und dem chinesischen ‚China Automotive Technology and Research Center‘ (CATARC) zum Status Quo der Elektromobilität in Deutschland und China. Beiträge aus der Modellregion Elektromobilität Hamburg und der südchinesischen Megacity Shenzhen verdeutlichen, dass bereits umfangreiche Strategien zur Elektromobilität entwickelt wurden. Mit der Umstellung der kommunalen Flotten im ÖPNV in Shenzhen bis 2020 und in Hamburg ab 2020, in Kombination mit einem starken Ausbau der Ladeinfrastruktur, gehen die beiden Städte weltweit voran. Auch die Modellregion Rhein-Ruhr mit ihrer Partnerstadt Wuhan sowie die Region Bremen-Oldenburg mit ihrer Partnerstadt Dalian haben erfolgreiche Kooperationsprojekte durchgeführt.

Am zweiten Konferenztag, dem 28. September, werden internationale Fallbeispiele aus Hamburg, Kopenhagen, und Amsterdam vorgestellt und Stadtentwicklungsprojekte in Shenzhen und Hamburg sowie die Herausforderungen bei der Integration von Ladeinfrastruktur in den Stadtraum diskutiert. In Technologieworkshops erörtern Wissenschaftler aus Hamburg, Newcastle, Eindhoven und Shenzhen den aktuellen Stand der Entwicklung bei Materialstandards für Lithiumionenbatterien und die Weiterentwicklung von Kathodenmaterialien bei der Schnellladung von Elektrofahrzeugen.

Am dritten und letzten Konferenztag, 29. September, findet eine Exkursion in das VW Werk Wolfsburg statt. Dies soll den Konferenzteilnehmern Einblicke in die Neuausrichtung des Konzerns im Bereich Elektromobilität ermöglichen.

Hintergrundinformationen:
Lauer, J. and Dickhaut, W. (2016): Shenzhen's New Energy Vehicles and charging infrastructure - policies, instruments and development, präsentiert bei der SBE16 Conference Hamburg, ZEBAU (Ed.), Druckerei in St. Pauli, Hamburg, pp. 1040-1049. Download: digbib.ubka.uni-karlsruhe.de/volltexte/1000051699

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Am interaktiven Stadtmodell „FindingPlaces“ haben seit Mai rund 400 Hamburgerinnen und Hamburger Flächen für Flüchtlingsunterkünfte gesucht – und gefunden: 161 Flächen für mehr als 20.000 Unterbringungsplätze wurden in den Workshops an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) diskutiert und zur Prüfung an den Zentralen Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) weitergeleitet. Am 15. September wurden alle Ergebnisse im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung an der HCU Hamburg präsentiert.

Niemand kennt Hamburg besser als seine Bürgerinnen und Bürger: Egal ob an der Joggingstrecke, am Schulweg der Kinder oder beim täglichen Spaziergang – wer im Alltag die Augen offen hält, kennt die freien Flächen in seinem Stadtteil. Das Projekt FindingPlaces, eine Kooperation der Stadt Hamburg mit der HCU Hamburg, hat diese Beobachtungen mit den Statistiken und Daten der Stadt an einem digitalen Stadtmodell zur Flächensuche erfolgreich zusammengeführt. 44 der rund 160 in den Workshops vorgeschlagenen Flächen wurden nach Ersteinschätzung vom ZKF als geeignet bewertet – dies entspricht in etwa 6.500 Unterkunftsplätzen.

„Das interaktive Stadtmodell FindingPlaces setzt Maßstäbe in Sachen Beteiligungskultur. Es erzeugt ein hohes Maß an Transparenz und macht die Komplexität der Flächensuche anschaulich. Das Modell zeigt, wie man unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden und moderner Technik Beteiligungsprozesse organisieren kann. Es ist erfreulich, dass zahlreiche neue Flächen gefunden wurden, die jetzt geprüft werden können“, so Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Umsetzungsempfehlung für 6 Flächen in vier Bezirken

Alle 44 Flächen, die eine positive Ersteinschätzung erhalten haben, wurden nun weiter detailliert für eine Umsetzung geprüft. Zu diesen Flächen berät und entscheidet eine gesamtstädtische Lenkungsgruppe, in der die Staatsräte der zuständigen Fachbehörden, alle Bezirksamtsleitungen, der ZKF, f & w fördern und wohnen AöR und der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) vertreten sind. Inzwischen sind von den 44 Flächen insgesamt bereits 18 Flächen
priorisiert worden. Für 12 dieser Flächen sind umfangreichere Prüfungen und Vorbereitungen erforderlich. Für 6 Flächen jedoch wird schon jetzt die Umsetzung empfohlen. Diese Flächen verteilen sich auf vier verschiedene Bezirke. Auf ihnen können etwa 730 Plätze für Flüchtlinge errichtet werden. Im Anschluss an die Abschlussveranstaltung am 15. September werden der ZKF und das jeweilige Bezirksamt alle übrigen Bürgerinnen und Bürger vor Ort sowie die Bezirksversammlungen über die konkreten Bebauungsvorschläge für diese Flächen informieren.

Anselm Sprandel, Leiter des Zentralen Koordinierungsstabes Flüchtlinge: „Ich war beeindruckt von der Ernsthaftigkeit und der Detailtiefe der Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern. Aus meiner Sicht haben beide Seiten – Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger – viel voneinander gelernt und mehr Verständnis für die Probleme, Sorgen und Herausforderungen der jeweils anderen Seite entwickeln können.“

Transparenz und Nachvollziehbarkeit in der Stadtplanung

Neben konkreten Hinweisen auf Flächen hat FindingPlaces auch den Dialog zwischen Hamburgerinnen und Hamburgern und Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Hamburg über die Unterbringung von Flüchtlingen befördert. Es hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, transparent und nachvollziehbar zu zeigen, wie die Stadt Hamburg bei der Prüfung von Standorten für die Unterbringung von Flüchtlingen vorgeht. Der Einsatz des interaktiven Stadtmodells hat des Weiteren einen Eindruck davon vermittelt, wie die Teilhabe der Öffentlichkeit an den Planungen der Stadt mit Hilfe moderner Technologie vertieft werden kann.

„Das interaktive Stadtmodell verändert die Stadtplanung. Nicht nur, dass Daten für alle gleichermaßen transparent gemacht werden und Bürgerinnen und Bürger wichtige Anregungen geben – durch die CityScopes wird auch der Partizipationsprozess verbessert, da emotional aufgeladene Diskussionen auf eine Sachebene gebracht werden“, so Prof. Dr. Gesa Ziemer, Vize-Präsidentin For-schung und Direktorin des CityScienceLabs an der HCU Hamburg.

Eine Kooperation zwischen der HCU Hamburg und dem Media Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) brachte die interaktiven CityScopes erstmals nach Deutschland. An den rechner-gestützten Simulationssystemen werden komplexe städtische Zusammenhänge für die Zusam-menarbeit zwischen Experten und Nicht-Fachleuten veranschaulicht. Für das Projekt FindingPlaces wurde im CityScienceLab der HafenCity Universität Hamburg im Auftrag der Stadt Hamburg eines dieser Modelle weiterentwickelt und mit Daten zu den Grundstücken im Hamburger Stadtgebiet hinterlegt, um so einen sachlichen Dialog über Flächen für Flüchtlingsunterkünfte zu ermöglichen. Zwischen Mai und Juli fanden 34 Workshops im CityScienceLab der HCU Hamburg statt, die von der steg Hamburg mbH moderiert wurden.

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Die Tageszeitung „Welt“ und ein Team des Labors für Geoinformatik und Geovisualisierung unter Leitung von Prof. Dr. Jochen Schiewe haben gemeinsam eine multimediale Ansicht des Flussbettes der Unterelbe erarbeitet, basierend auf den Peildaten der Wasser- und Schifffahrtsämter sowie der Hamburg Port Authority. Das Special auf www.welt.de/elbvertiefung zeigt eine Visualisierung des kompletten Elbgrundes und der Uferzonen von Cuxhaven bis Hamburg. Diese könnte laut Welt zu einer Annäherung der Befürworter und Gegner der geplanten Elbvertiefung führen.

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Für die 21-jährige Architekturstudentin Charlotte Stapenhorst ist ein Traum wahr geworden: Die am Olympiastützpunkt Hamburg-Schleswig-Holstein betreute Hockey-Spielerin gewann bei den Olympischen Spielen in Rio mit der Damen-Hockeynationalmannschaft das Spiel um Platz drei. Das Damen-Team um Charlotte Stapenhorst, die einen Treffer erzielte, bezwang Neuseeland mit 2:1 und  gewann damit Bronze. Es ist die erste olympische Medaille für die Hockey-Frauen seit 2004 in Athen. 

Die Bauingenieurlabore der HCU Hamburg wurden ergänzt um ein weiteres Labor: In einem als Büro genutzten Raum der HCU Hamburg wird künftig die energetische Effizienz von Fassaden und die Interaktionen zwischen der Fassade und dem Raumklima mittels Messungen und Befragungen der Büro-Nutzer erforscht. Erste Projekte, gefördert durch das BMWi und den DAAD, sind bereits angelaufen.

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Wie können urbane Erneuerungsprozesse realistisch oder utopisch gedacht werden? Kann Hamburgs östlicher Stadtteil Rothenburgsort – mit seinen Potenzialen an Wasserläufen und Erholungsgrünzonen – ein Beispiel für andere Hafenstädte werden? Viele Themen der nahen Zukunft gebauter Umwelten wie „Urbane Funktion von Wassergebieten in der Stadt“, „Nahrungsmittelproduktion in der Stadt“ oder „Nachhaltigkeit in der Materialnutzung und im kreativem Design“ streifen die politischen, ökonomischen und klimatischen Rahmenbedingungen dieser globalen Herausforderungen.

Zu dem diesjährigen Thema „Hamburg 2030 – urban futures“  kommen vom 12. bis 20. August 2016 an der HafenCity Universität Hamburg mehr als 60 internationale Studierende und Lehrende aus dem Ostseeraum im Rahmen der Baltic International Summer School 2016 (B.I.S.S.) zusammen, um sich diesen thematischen Herausforderungen zu stellen. In interdisziplinären Teams  erarbeiten die Studierenden konkrete Aufgabenstellungen, deren Ergebnisse – Konzepte, Modelle, Filme, etc. – sie in einer Finissage am 20. August an der HCU  der Hamburger Öffentlichkeit präsentieren.  Während des 10-tägigen Workshops knüpfen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler somit nicht nur fachliche und persönliche Verbindungen untereinander, sondern tragen zu einem Wissensaustausch und Know-How-Transfer zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und anderen Hafenstädten und Ostseeanrainern wie Danzig, Göteborg, Tallinn, St. Petersburg, Kopenhagen und Helsinki bei.

Das Programm der Eröffnung:


Datum: 12. August 2016

Ort: HafenCity Universität Hamburg (HCU), Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 200

18.30 Uhr
Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, begrüßt die Teilnehmer der B.I.S.S. 2016

Schirmherrin Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg hält ein Grußwort

Prof. Dr. Annette Bögle, HCU, gibt eine kurze Retrospektive auf die B.I.S.S. 2015

19.00 Uhr         
Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft (osd) hält die Keynote zum Thema „engineering urban future“

20.00 Uhr          
Barbecue auf der Terrasse der HCU


Harald Kloft ist Professor für Tragwerksentwurf an der Technischen Universität Braunschweig und leitet sein Ingenieurbüro osd (office for structural design) in Frankfurt. Er beschäftigt sich mit dem digitalen Workflow und aktuellen technologischen Entwicklungen. Mit dem Thema „engineering urban future“ bietet er den idealen Auftakt für die diesjährige B.I.S.S.

Die Baltic International Summer School findet 2016 bereits zum zweiten Mal an der HafenCity Universität Hamburg statt. Sie ist entstanden im Rahmen einer langfristig geplanten Hochschulkooperation zwischen den Universitäten Aalto University | Helsinki, Chalmers University of Technology | Gothenburg, Royal Academy of Fine Arts | Copenhagen, Technical University of Denmark | Copenhagen, Gdansk University of Technology | Gdansk, Tallinn University of Technology | Tallinn, St. Petersburg State University of Architecture and Civil Engineering | St. Petersburg und der HafenCity University | Hamburg.

Gold-Standard für den Neubau der HafenCity Universität

Im Rahmen der Eröffnung der B.I.S.S. wird dem 2014 bezogenen und vorzertifizierten Neubau der HafenCity Universität Hamburg von der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank das „Umweltzeichen HafenCity“ in Gold verliehen.  Das Zertifizierungssystem war die erste transparente und nachvollziehbare Auszeichnung für nachhaltige Gebäude in Deutschland und wird seit 2007 vergeben. Mit dem Gold-Standard werden das Engagement privater und öffentlicher Bauherren für nachhaltiges Bauen - die Herstellung von Gebäuden mit einem geringen Ressourcenverbrauch, niedrigen Betriebskosten und hohem Wohlbefinden der Nutzer -  sowie außergewöhnliche Leistungen bei der Realisierung nachhaltiger Hochbauten gewürdigt.

Zitat Katharina Fegebank: „Eine gute Lern- und Lehrumgebung fördert exzellente Wissenschaft, die sich in internationalen Tagungen wie der Baltic International Summer School nieder schlägt. In diesem Format eröffnet die HCU Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern schon zum zweiten Mal die Möglichkeit, sich interdisziplinär zu den Herausforderungen der Städte der Zukunft auszutauschen. Ich freue mich, dass ich in diesem Jahr noch einmal die Schirmherrschaft übernehmen durfte. Der schöne Anlass der Eröffnung wird durch die Verleihung des „Umweltzeichens HafenCity“ in Gold durch die Hafen City GmbH abgerundet. Es ist vorbildlich, dass auch der Bau der HCU so modern gestaltet wurde, dass er den heutigen Umweltstandards nicht nur entspricht sondern diese sogar übertrifft.“

Über die HafenCity Universität Hamburg (HCU):

Die HCU wurde 2006 als Zusammenschluss von drei Hamburger Hochschulen gegründet und ist als Universität für Baukunst und Metropolentwicklung einzigartig in der Hamburger Hochschullandschaft. Die HCU vereint alle Aspekte des Bauens in Gestaltung und Entwurf, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften unter einem Dach. Alle Fachgebiete werden konsequent fachübergreifend und integriert gedacht. Im Jahr 2014 hat die HCU ihren Neubau in der HafenCity in Betrieb genommen und damit die Grundlagen für die interdisziplinäre Forschung und Lehre mit hohem Praxisbezug geschaffen. www.hcu-hamburg.de

Kontakt:
HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Jost Backhaus, Teamleiter Referat für Kommunikation
+49 (0)40 42827 2730
jost.backhaus(at)vw.hcu-hamburg.de

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Dr. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg (HCU), eröffnete am 01.08. 2016 die "Urban Challenge" Summerschool. Bis zum 12. August sind 28 Studierende der Copenhagen Business School (CBS) und der Denmark Technical University (DTU) zu Gast an der HafenCity Universität. Gemeinsam mit Studierenden der HCU analysieren sie die Nachhaltigkeit der HafenCity, tragen vorbildliche Beispiellösungen zusammen und erarbeiten Vorschläge für die weitere Entwicklung. Im Anschluss daran arbeiten die Studierenden weitere zwei Wochen gemeinsam in Kopenhagen über den dort neu entstehenden Stadtteil Nordhavn.

Professor Jörg Knieling, Leiter des Fachgebiets Stadtplanung und Regionalentwicklung der HCU, betonte: „Der Vergleich von HafenCity und Nordhavn kann zu neuen Ideen für mehr Nachhaltigkeit in beiden Quartieren führen. Wenn die Studierenden die unterschiedlichen Ansätze von Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit erkunden, verspricht dies wertvolle Ergebnisse.“

Mehrere Partner aus Hamburg und Kopenhagen sind gemeinsam Träger der Summerschool. Neben den Universitäten HCU Hamburg, CBS und DTU, sind dies unter anderem die HafenCity Hamburg GmbH, die Handelskammer Hamburg und das Planungs- und Beratungsunternehmen Ramboll. Die Europäische Union fördert die Summerschool zudem aus dem ERASMUS+-Programm. Die Federführung liegt bei der CBS.

Die Zwischenpräsentation der Ergebnisse findet am 12.08 in der HCU Hamburg, 9.00 13.00 Uhr, 3. OG, Raum 3.104statt. Hierzu sind Gäste herzlich eingeladen. Die Abschlusspräsentation ist am 26. August in Kopenhagen. Die Summerschool "Urban Challenge" wird auch 2017 und 2018 wieder angeboten werden.

Hamburg, 27. Juli 2016. Der Wissenschaftsstandort Hamburg ist weltoffen und lebt vom internationalen Austausch. Mit großer Besorgnis beobachten die Hamburger Hochschulen daher die aktuellen Entwicklungen in der Türkei und ihre Auswirkungen für die einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort sowie in Hamburg und Europa.

Die Hamburger Hochschulen unterhalten seit vielen Jahren vielfältige, vertrauensvolle Beziehungen zu Hochschulen und Wissenschaftlern in der Türkei, sei es durch gemeinsame Forschungsprojekte, in Form von Auslandsaufenthalten oder durch gemeinsame Veranstaltungen wie Kongresse, Fachtagungen und Konferenzen.

„Als Hamburger wissen wir aus unserer vom Handel und der Seefahrt geprägten Tradition heraus, dass gesellschaftlicher Fortschritt nur durch freies Denken, offenen Dialog und den persönlichen Austausch über nationale Grenzen hinweg möglich ist.

Die aktuellen Restriktionen für die Angehörigen türkischer Hochschulen behindern nicht nur die Entfaltungsmöglichkeiten einzelner Wissenschaftler und Studierender sondern sie machen eine freie Forschung und Lehre vollständig unmöglich. Damit werden nicht nur die freiheitlichen Grundrechte der Menschen in der Türkei beschnitten, sondern es wird die Innovationskraft der Türkei und damit die positive wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung insgesamt leiden.“

Dr.-Ing. Walter Pelka, Sprecher der Landeshochschulkonferenz Hamburg und Präsident der HafenCity Universität Hamburg

Weitere Statements:

„Was an türkischen Hochschulen passiert, ist zutiefst beunruhigend. In Hamburg spüren wir bereits die ersten Auswirkungen staatlicher Eingriffe in die Autonomie und Freiheit der Hochschulen. Zahlreiche türkische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben aufgrund der aktuellen Restriktionen ihre Teilnahme an Kongressen in Hamburg absagen müssen. Ich habe das zum Anlass genommen, um dem türkischen Generalkonsul unsere tiefe Besorgnis über die Ausreisebeschränkungen mitzuteilen und ihn gebeten, dass türkische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Hamburg reisen und ihre Kooperationen fortsetzen dürfen.“

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Web-Link: Universität Hamburg zeigt sich solidarisch mit Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftlern aus der Türkei (22. Juli 2016)
Web-Link: Statement der HAW Hamburg zur Situation in der Türkei (26. Juli 2016)

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Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) lädt gemeinsam mit den Universitäten Innsbruck, Kassel und Liechtenstein zum diesjährigen 10.  Internationalen Doktorandenkolleg Nachhaltige Raumentwicklung (DoKoNaRa) vom 18. bis 21. Juli ein. Im Mittelpunkt steht die „Große Transformation – Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung als Herausforderung“.

Ein Multiplier-Event am 21. Juli bringt geladene nationale und internationale Gäste mit Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zusammen. Keynote-Speaker des Multiplier-Events ist Martin Kaiser, Leiter der internationalen Klimaarbeit bei Greenpeace Deutschland. Er wird über aktuellen Herausforderungen des Klimawandels referieren. Daneben gibt es einen „Posterwalk“ zu Doktorarbeiten im Themenfeld "Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung". Themen-Tische bieten Informationen zu „Klimagovernance“, „Energietransformation“, „Nachhaltige Quartiere“ und „Instrumente für die räumliche Transformation“.

Die DokoNaRa bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Bereichen Stadt- und Regionalplanung/Raumplanung, Regionalwissenschaften, Geographie, Architektur, Soziologie, Sozial- und Kulturanthropologie und weiteren Fachrichtungen einen inspirierenden Rahmen, sich im interdisziplinären Dialog zu vernetzen, in Werkstattgesprächen ihre laufenden Dissertationsprojekte vorzustellen und im Austausch mit Professoren und Professorinnen sowie und anderen jungen Forschenden zu diskutieren. Die beteiligten Universitäten richten die DokoNaRa seit mehreren Jahren im Wechsel aus. Die Veranstaltungsprache ist Deutsch, es entsteht jeweils eine Publikation mit den vorgestellten und im Nachgang vertieft ausgearbeiteten Beiträgen.

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Ein halbes Jahr ist erst vergangen, seit das Präsidium der HCU beschlossen hat, das Fachgebiet Architektur massiv zu stärken. Sechs Architektur-Professuren wurden ausgeschrieben. Was ist seitdem schon passiert und wie läuft so ein Berufungsverfahren überhaupt ab? Ein Zwischenbericht.

Das Anforderungsprofil: interdisziplinär, forschungsstark und dabei praxisnah. Die HCU sucht erfolgreiche Architektinnen und Architekten, die neue Perspektiven auf Forschung und Lehre einbringen können. Praktische Erfahrungen sollen die theoretische Reflexion ergänzen, weshalb im Januar dieses Jahres sechs halbe Stellen ausgeschrieben wurden: Die neuen Architektur-Professoren können neben der Tätigkeit an der Universität so ihre Büros weiter führen.  

Prof. Gesa Ziemer, Vize-Präsidentin Forschung: „Wir suchen Architekten und Architektinnen, die forschen. Das passiert traditionell in der Architektur an Hochschulen noch zu wenig, dabei eignet sich gerade diese Disziplin hervorragend für interdisziplinäres Forschen, da neben gestalterischen und technischen Aspekten auch immer kulturelle Fragen stehen. Jede dieser neuen Professuren erhält daher auch eine Qualifikationsstelle, auf der promoviert werden soll.“

Die Berufungskommission hat insgesamt 381 eingegangene Bewerbungen gesichtet. Architektur und Kunst, Architektur und Experimentelles Entwerfen, Architektur und Baukonstruktion, Architektur und Experimentelles Konstruieren, Architektur und Stadt sowie Architektur und Landschaft lauten die Denominationen der neuen Professuren. Fünf bis sechs Architektinnen und Architekten wurden pro Stelle eingeladen, hochschulöffentlich einen Berufungsvortrag sowie eine Lehrprobe zu halten. Auch wenn dies mit dem Ablauf des Sommersemesters bereits erfolgt ist, dauert es bis zu einer finalen Entscheidung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin noch etwas: Nach der Erstellung von Einzelgutachten und vergleichenden Gutachten wird eine Berufungsliste erstellt, die durch den Senat beschlossen wird. Erst nach den anschließenden Berufungsverhandlungen durch das Präsidium wird ein Ruf an die HCU erteilt.

„Sämtliche Kommissionsmitglieder – sieben in jeder Kommission einschließlich Kolleginnen und Kollegen anderer Universitäten, dazu 70 bis 80 aktive Studierende  in den Lehrproben, der Fachschaftsrat Architektur sowie die Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung der HCU engagieren sich intensiv, um die jeweils optimale Besetzung der einzelnen Stellen zu finden. Und dies so zeitnah wie möglich, damit die neuen Kolleginnen und Kollegen möglichst schon zum Wintersemester in das Lehrprofil der Architektur und die interdisziplinären Projekte der HCU integriert werden können“, so Prof. Klaus Sill, Dekan der Architektur und Leiter des Berufungsausschusses Architektur und Stadt. „Die neuen Berufungen sind ein guter Ausgangspunkt, um die Architektur an der HCU strategisch und inhaltlich weiterzuentwickeln.“

Mit der Gründung der HCU und damit einhergehenden Neustrukturierung der Architektur-, Bau- und Stadtplanerausbildung in Hamburg, wurde auch ein starker Kapazitätsabbau geplant. Die Architektur traf die beabsichtigte Schrumpfung besonders hart: In den zehn Jahren seit der Gründung konnten keine neuen Berufungen vorgenommen werden. Der Altersdurchschnitt stieg so zwischenzeitlich auf rund 60 Jahre, das Professorenkollegium der Architektur umfasst aktuell 18 Personen. 

Zum achten Mal zeichnete der Hamburger Senat in der vergangenen Woche die Arbeit herausragender Hochschullehrerinnen und -lehrer mit dem Hamburger Lehrpreis aus. Übergeben wurden die Preise am 5. Juli von Wissenschafts-Senatorin Katharina Fegebank im Lichthof der Staatsbibliothek an die 17 Preisträgerinnen und Preisträger. Auch HCU-Hydrographin Tanja Dufek erhielt einen der Preise, der durch eine hochschulinterne Jury für innovative Lehrleistungen vergeben wird.

Eine Veranstaltung so zu gestalten, dass Studierende sie als interessant, packend und lehrreich empfinden, ist eine Herausforderung. Siebzehn Hamburger Hochschullehrerinnen und -lehrern ist es im letzten Jahr besonders gut gelungen, Studentinnen und Studenten für ihre wissenschaftlichen Themen zu begeistern. 

„Synthetische Biologie“, „Physiologie“, oder „Mechatronische Systeme“ sind Inhalte, die sich nicht auf Anhieb jedem erschließen. Den Preisträgerinnen und Preisträgern ist es jedoch gelungen, die vermeintlich „trockenen“ Themen mit Leben zu füllen. Katharina Fegebank: „Innovative Lehrmethoden anzuwenden und Strategien zu entwickeln für gute Lernergebnisse, das ist der große Verdienst aller Preisträgerinnen und Preisträger. Sie alle tragen dazu bei, dass sich die Qualität der Lehre immer mehr verbessert und auch viel stärker gewürdigt wird. Die gute Lehre ist und bleibt eine Kunst. Es ist wichtig, dass diese Kunst anerkannt und prämiert wird. Die Verleihung des Lehrpreises liegt mir daher sehr am Herzen.“

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden wegen ihrer hohen fachlichen und didaktischen Kompetenz ausgezeichnet. Das Vorschlagsrecht für den Lehrpreis liegt ausschließlich bei den Studierenden. Eine hochschulinterne Jury unter Beteiligung der Studierenden hat die Nominierungsvorschläge bewertet. Die Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger wird den Hochschulen überlassen. Die soll eine offene Diskussion zwischen Lehrenden und Studierenden darüber ermöglichen, was gute Lehre ausmacht. 

Vergeben werden 16 Einzelpreise über 10.000 Euro, die sich einige Preisträgerinnen und Preisträger teilen. Insgesamt 17 Gewinnerinnen und Gewinner können sich über eine Urkunde und das Preisgeld freuen.

Prof. Dr. Silke Segler-Meßner Universität Hamburg, Fakultät für Geisteswissenschaften
Prof. Dr. med. Heimo Ehmke Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Jun.-Prof. Dr. Dipl.-Psych. Yvonne Nestoriuc Universität Hamburg, Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaft
Dr. phil. Mike Mösko Universität Hamburg, Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaft
Dr. Julian Eckl Universität Hamburg, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Prof. Dr. Nora Markard Universität Hamburg, Fakultät für Rechtswissenschaft
Prof. Dr. Zoya Ignatova Universität Hamburg, Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften
Prof. Dr. Christian-Mathias Wellbrock Universität Hamburg, Fakultät für Betriebswirtschaft
Prof. Dr. Katajun Amirpur Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft
Prof. Heike Mutter Hochschule für bildende Künste Hamburg
M. Sc. Tanja Dufek HafenCity Universität Hamburg
Montserrat Borreda Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Prof. Dr. oec. publ. Cornelius Herstatt Technische Universität Hamburg-Harburg
Jürgen Georg Brandt Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziales
Prof. Dr. Klaus Jünemann Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Technik und Informatik
Dr. Arne Johannssen Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Life Sciences
Prof. Jürgen Frisch Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Design, Medien und Information

Bereits zum 16. Mal veranstaltete der Hochschulsport Hamburg am 30. Juni die Segelregatta der Hamburger Hochschulpräsidien. 12 Boote schickten die Hochschulen ins alljährliche Rennen. Die HCU – das einzige Team mit Beteiligung aller Präsidiumsmitglieder, die Universität Hamburg, die Technische Universität Hamburg (TUHH), die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW Hamburg) und die privaten Hamburger Hochschulen lieferten sich einen spannenden Wettkampf. Als Erstes erreichte Boot 1 der Universität Hamburg das Ziel, die Jolle der HCU sicherte sich einen soliden fünften Platz. Am Ende waren alle Gewinner, denn das Studierendenwerk verwöhnte Teilnehmer und Zuschauer mit einem leckeren Grill-Buffet beim Sonnenuntergang über der Alster.

 

Historikerin Dr. Lisa Kosok wechselt ab dem Wintersemester 2016/17 als Professorin für „Kulturerbe und Museumswissenschaften“ an die HafenCity Universität Hamburg (HCU). Auch die Konzeption und Leitung eines Hamburger Forschungs-, Informations- und Aus-stellungszentrums für Architektur und Stadtentwicklung gehört zum neuen Aufgabenfeld der ehemaligen Direktorin des Museums für Hamburgische Geschichte.

Lisa Kosok erforscht Hamburger Tradition der Architektur und Stadtentwicklung an der HCU

Hamburg verfügt über wegweisende Stadtentwicklungs- und Architekturprojekte, die in ihrer Zeit nicht nur für Hamburg prägend waren, sondern auch internationale Entwicklungen maßgeblich beeinflussten. „Die Hamburger Tradition einer sich sozial verpflichtenden Moderne zu erforschen, zu reflektieren und in die öffentlichen Debatten einzubringen, ist mir ein besonderes Anliegen – nicht zuletzt deshalb, weil es sich in der besten Kontinuität zu meinen bisherigen Aufgaben befindet“, so Prof. Lisa Kosok über ihren neuen Tätigkeitsbereich.

Die aus dem Ruhrgebiet stammende Lisa Kosok trat 2008 das Amt der wissenschaftlichen Direktorin des Museum für Hamburgische Geschichte an, zugleich wurde ihr die Leitung der neu gegründeten Stiftung Historische Museen Hamburg übertragen. Vor ihrem Wechsel an die HCU Hamburg, war sie zuletzt 2015 als Gründungsdirektorin des Europäischen Hansemuseums in Lübeck tätig.

HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka: „Dass wir mit Lisa Kosok eine so erfahrene und mit der Hamburger Geschichte bestens vertraute Historikerin gewinnen konnten, ist nicht nur eine sinnvolle inhaltliche Ergänzung, sondern eine persönliche Bereicherung des HCU-Professoriums. Auch der Aufbau eines Hamburger Archivs für Architektur und Stadtentwicklung an der HCU ist für uns ein wichtiger Schritt, der neue Impulse für die interdisziplinäre Forschung und Lehre an der Universität setzen wird.“

Eine Stimme des baukulturellen Erbes

Neben Ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit an der HCU Hamburg wird Lisa Kosok an der HCU auch mit der Konzeption eines Hamburger Forschungs-, Informations- und Ausstellungszentrum für Architektur und Stadtentwicklung betraut. 

Lisa Kosoks Programm für den Start lässt sich am besten mit dem Stichwort ‚Vernetzung‘ beschreiben:  

"Es geht mir zunächst einmal darum, die vielfältigen Aktivitäten zur Hamburger Stadt- und Baukultur, zur Stadtentwicklung und zur Denkmalpflege zu verknüpfen und für sie eine Plattform zu errichten. Ein geeigneter Ort wird hoffentlich auch bald gefunden sein.

Die verschiedenen Hamburger Architekturarchive, Museen, Universitäten und andere Institutionen beheimaten namhafte Nachlässe und Sammlungen zur Bau- und Stadtgeschichte. Alle übernehmen wichtige Aufgaben für den Erhalt des baukulturellen Erbes, die jeweils für sich wichtig sind. Diese Vielfalt könnte jedoch anstelle des Nebeneinanders ein wenig mehr Miteinander gebrauchen, um eine wirksame Stimme in der Stadtdebatte zu entfalten.“

Am Freitag, den 17.06.2016 wurden die Gewinner des VDI-Wettbewerbes Integrale Planung 2015/2016 „Bahnhof Köln Messe/Deutz“ in Köln von einer interdisziplinär besetzten Fachjury gewählt. Aufgabe des Wettbewerbes war es, ein Konzept für die Umgestaltung des Bestandsbahnhofs Köln Messe/Deutz in einen zukunftsfähigen modernen Messe- und Umsteigebahnhof zu entwickeln. Dabei galt es im Besonderen die Umsteigezeiten zu optimieren, Aufenthaltsqualitäten zu schaffen und den Bahnhof in seiner Gesamtheit barrierefrei zu gestalten. Zudem sollten zwei zusätzliche S-Bahn Gleise in die Planung integriert und ein neuer Eingangsbereich zum geplanten Messegelände entworfen werden.

Zu den Gewinnern des Wettbewerbs zählen zwei Studierendenteams aus den Masterstudiengängen Architektur und Bauingenieurwesen. Den ersten, mit 4.000 € dotierten Preis gewannen Nicola Hülsmann, Linnea Jansson, Josefin Mattsson und Marc Polay mit ihrem Entwurf [T]rheinstation, der als bestes Gesamtkonzept die Jury überzeugte. Die Studierenden Robin Frantz, Janos Magyar, Mathias Mrohs und Hendrik Schwarz belegten mit ihrem Konzept einen erfolgreichen, mit 2.500 € dotierten zweiten Preis. Zwei weitere Teams der HCU erreichten mit ihren Arbeiten die Top 10-Auswahl von insgesamt 43 Wettbewerbsbeiträgen.

An der HCU wurde die Wettbewerbsbearbeitung im Rahmen des interdisziplinären Masterentwurfsseminars von Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle, Prof. Dr.-Ing. Bernd Kritzmann und Nils Ratschke M.Sc. betreut. Insgesamt haben acht Studierendenteams die Aufgabe bearbeitet und zum Wettbewerb eingereicht.
Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters ist in Kooperation mit dem VDI eine Ausstellung der Seminararbeiten an der HCU geplant. Weitere Einzelheiten folgen.

Weitere Informationen: www.vdi.de/bahnhof

Vor drei Wochen wurde das Projekt FindingPlaces im City Science Lab der HafenCity Universität (HCU) eröffnet. Ziel ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hamburg in ca. 40 Workshops öffentliche Flächen für temporäre Flüchtlingsunterkünfte (3 bis 5 Jahre) in Hamburg zu finden. Angeregt werden soll die gemeinsame Diskussion darüber, ob sich eine öffentliche Fläche für den Bau einer Unterkunft eignen könnte oder nicht. Gezeigt werden soll auch, wie komplex die Frage nach der Eignung eines Grundstückes rechtlich, baulich oder sozial ist und wie unterschiedlich die Interessen der Beteiligten sind. Aktuell werden Unterkunftsplätze für 20.000 Schutzsuchende gesucht.

Bis heute haben wir an den Modelltischen mit ca. 200 Bürgerinnen und Bürgern der sieben Bezirke gearbeitet und es ist Zeit, einen kurzen Erfahrungs- und Zwischenbericht zu liefern. Vorgeschlagen wurden dem Zentralen Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) inzwischen 69 Flächen, auf denen knapp 11.000 Menschen untergebracht werden könnten. Die Gruppen in den Workshops bestehen aus gemischtem Publikum: Nachbarn, die ihre regelmäßigen Runden mit dem Hund drehen, Familienväter, die über die Schulwege ihrer Kinder gut informiert sind, Fachleute wie Architekten, Planerinnen und Behördenmitarbeiter, Sportbegeisterte, welche die Joggingstrecken der Stadt oder die Sportplätze kennen oder einfach Neugierige, die eher den Workshopverlauf beobachten und sich weniger selber aktiv einbringen. Die Lokalexpertise, die hier gefragt ist, basiert also auf sehr unterschiedlichen Alltagserfahrungen. Einige kommen mit konkreten Flächenvorschlägen, andere benennen eher Regionen, wieder andere haben gar keine genauen Vorstellungen.

Die Gruppe durchläuft in zwei Stunden drei Stationen, durch die man die Stadt immer stärker im Detail sieht: Erst gibt es auf einer Karte Informationen über die ganze Stadt Hamburg, dann wird ein Bezirk fokussiert und dann die konkreten Flurstücke eines Suchraumes, der knapp 4 km2 groß ist. Zu Beginn des Workshops formulieren einige durchaus forsch und generell ihre Kritik an der Veranstaltung und dem Modell, ohne, dass sie den Ablauf oder dessen Funktionsweise bereits genau kennen würden. Sie sind emotional und kritikfreudig. Einige haben eine Agenda im Hinterkopf, die sie durchsetzen wollen, sie misstrauen den Daten oder möchten gar keine Flüchtlinge mehr in Hamburg. Andere stehen der Wissenschaft per se misstrauisch gegenüber, sie halten Bürgerbeteiligung nur für Scheinbeteiligung oder kritisieren die städtische Politik generell. Viele gehen jedoch auch mit offener Geisteshaltung in so einen Prozess, sie sind selber in der Flüchtlingshilfe oder Stadtpolitik engagiert oder schätzen einfach das niederschwellige Angebot, sich genauer mit den Flächen der Stadt beschäftigen zu können.

An der zweiten Station, am Bezirkstisch, beginnt die erste Gruppenarbeit, indem drei Suchräume festgelegt werden müssen. Hier beginnt die Moderation, welche Mitarbeitende der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft (steg) durchführen, und die Gruppe beginnt zu diskutieren. Wo soll der Suchraum genau gelegt werden? Dort, wo Infrastruktur wie Schulen und öffentliche Verkehrsanbindung vorhanden sind? Oder lieber dort, wo noch nicht so viele Geflüchtete wohnen und die Anbindungen oft auch schlechter sind? Sollen auch Grünflächen in Außenlage bebaut werden oder ist einen Ansiedlung in innerstädtischen Lagen besser, wo es viel enger ist, die Integration aber vielleicht besser funktionieren wird? Ist ein reicher Stadtteil integrationsfähiger oder ein weniger reicher, der aber schon viel mehr Erfahrungen mit Migration hat? In der Regel einigt sich die Gruppe nach ca. 10 bis 15 Minuten auf die drei Suchräume.

Spätestens am dritten Tisch, der dann die Grundstücke eines Suchraumes flurstückscharf aufruft, werden viele etwas nachdenklicher und sehr sachlich. Nun geht es darum, genau zu überlegen, ob die Gruppe beispielsweise Spielplätze, Grünflächen oder Sportplätze bebauen würde. Welcher Park stiftet eine höhere soziale Identität: der Bolivarpark oder der Innocentiapark in Harvestehude? Es ist wohl Letzterer sagt die Gruppe, denn der Innocentiapark ist sozialer Treffpunkt, der Bolivarpark eher Durchgangsort. Warum also nicht im Bolivarpark eine temporäre Unterkunft bauen? Wie groß sollte diese sein? Alle möchten eher kleine Unterkünfte, das ZKF gibt zu bedenken, dass die Unterkünfte auch betreut werden und dass die Bauten finanzierbar sein müssen. Aus diesen Gründen sind 200 Geflüchtete an einem Ort manchmal besser zu realisieren als nur 40. Jemand anders fragt, ob dieses Projekt nicht nur vorgibt, für temporäre Unterkünfte zu suchen, in Wirklichkeit aber bleiben die Bauten dann für immer? Diese Frage wird von einem Anwesenden des ZKF verneint und er gibt Beispiele von Unterkünften, die schon wieder aufgelöst wurden. Kann ein recht großer innerstädtischer Parkplatz aufgegeben werden, wenn es direkt daneben einen U-Bahn Anschluss gibt? Was ist mit den Kleingärten? Der Bezirksverantwortliche gibt zu bedenken, dass Kleingärten nicht angetastet werden sollen, da Hamburg diesbezüglich eine starke Tradition hat und wir das Grün in der Stadt brauchen. Oder: Kann es sich eine sich stetig verdichtende Stadt wie Hamburg noch leisten, einen Golfplatz in Groß Flottbek oder Poloplätze zu haben? Oder könnten die Benutzer dieser Sportanlagen vielleicht auch aus der Stadt fahren, um ihren Sport dort zu betreiben?

Diese Gesprächsverläufe sind Beispiele. Entsprechend anspruchsvoll ist die Moderation, denn oft haben stille Beteiligte, die in zweiter Reihe um den Modelltisch stehen, gute Ideen, trauen sich aber nicht, diese zu formulieren. Und wie bei jedem Gruppenprozess müssen wir schauen, dass nicht ein oder zwei Beteiligte die gesamte Diskussion dominieren. Interessant ist auch das unterschiedliche Engagement der Bezirke: Während die Workshops für Altona, Hamburg Nord und Eimsbüttel durchgehend gut besucht sind, sind die Workshops für Hamburg Mitte, Wandsbek und Harburg etwas weniger gut besucht. In Bergedorf besteht kaum eine Nachfrage. Wird in diesen Stadtteilen weniger über die hamburgweite Frage der Unterkünfte diskutiert?

Zurzeit prüft das ZKF die vorgeschlagenen Flächen. Das Ergebnis der Workshops wird jeweils zwei Wochen später auf der Homepage findingplaces.hamburg veröffentlicht. Der erste Workshop zum Bezirk Altona fand vor knapp drei Wochen statt. Die Gruppe schlug zehn Flächen vor, das ZKF hält zwei davon für geeignet und prüft diese nun eingehender. Dies ist eine gute Bilanz, wenn wir dieses Ergebnis auf 40 Workshops hochrechnen.

Über Bürgerbeteiligung wird viel diskutiert, geforscht und auch geklagt. Das Projekt FindingPlaces ist ein Tool, das erstaunlich konstruktive Diskussionen hervorbringt. Deutlich ist geworden, dass pauschale Aussagen im Verlauf der Workshops abnehmen und die Beteiligten realisieren, wie schwierig solche Flächendiskussionen in einer wachsenden Stadt wie Hamburg sind. Denn: Alle Anwesenden werden aufgefordert, nicht einfach nur Nein zu sagen, sondern vor allem Ja. Wenn dort keine Unterkunft gebaut werden soll, wo dann?

Gesa Ziemer (Prof. Dr. phil.) ist Professorin für Kulturtheorie und kulturelle Praxis (im Bereich Kultur der Metropole) und Vizepräsidentin Forschung an der HafenCity Universität Hamburg. Seit 2015 leitet sie das City Science Lab, eine Kooperation zum Thema Zukunft der Stadt mit dem MIT Media Lab in Boston. Sie ist Sprecherin des Graduiertenkollegs "Performing Citizenship". Weitere Informationen zu Gesa Ziemer.

Mit einer halben Milliarde Euro im Jahr wollen Bund und Länder künftig bis zu 50 Forschungsprojekte als so genannte Exzellenzcluster fördern, acht bis elf Hochschulen sollen Exzellenzuniversitäten werden. Damit ist die Fortführung der Exzellenzinitiative eine der wichtigsten wissenschaftspolitischen Entscheidungen der kommenden Jahre. Wie steht die HCU-Leitung zur Exzellenzinitiative? Im Interview nimmt Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka Stellung.

HCU News: Hamburg enthält als einziges Bundesland seine Stimme und blockiert so das Inkrafttreten der Exzellenzinitiative, der Hochschulrat der UHH distanziert sich in einer Stellungnahme davon– und im Foyer der HCU hängt ein Banner des AStA, der zu einer Demonstration gegen die Exzellenzinitiative aufruft. Wo steht die Leitung der HCU in diesem Streit? 

Pelka: Ich sehe das ähnlich wie unsere Studierenden und teile die Kritik in wesentlichen Punkten. Es reicht einfach nicht aus zu sagen, dass es immer gut ist, wenn irgendwo zusätzliches Geld in das deutsche Hochschulsystem fließt. Dies muss auch sinnvoll und mit einem hohen Wirkungsgrad und mit der erforderlichen Nachhaltigkeit geschehen.

HCU News: Wo sehen Sie diese Kriterien bei der Exzellenzinitiative verletzt?

Pelka: Deutschland steht in einem globalen Bildungs-Wettbewerb, egal ob wir diese Herausforderung annehmen wollen oder nicht. Gerade die Schwellenländer investieren massiv in Bildung und insbesondere in die tertiäre Bildung. Das gilt auch für eine ganze Reihe von unseren europäischen Nachbarn. Wir müssen deshalb das Bildungsniveau und die Qualität der Ausbildung insgesamt auf einer breiten Plattform kontinuierlich verbessern und anheben. Das gebietet allein schon die volkswirtschaftliche Vernunft. Durch die Schaffung einzelner Leuchttürme in vergleichsweise begrenzten Forschungsbereichen wird das nicht gelingen – wahrscheinlich wird eher das Gegenteil eintreten.

HCU News: Das ist eine sehr grundsätzliche Kritik. Können Sie diese konkretisieren und vielleicht an einigen Punkten der Initiative fest machen?

Pelka: Die Hochschulen haben zwei wesentliche, in meinen Augen gleichwertige und gleich wichtige Aufgaben: Lehre und Forschung. Wie man die Exzellenz einer Hochschule ausschließlich an einzelnen Forschungsclustern definieren kann, erschließt sich mir nicht. Die Förderung der Lehre fällt bei der Exzellenzinitiative schlichtweg  hinten herunter. Dies gilt auch für die durchaus wettbewerbsfähige, teilweise exzellente Forschung an kleinen Universitäten und die wichtige angewandte Forschungs- und Entwicklungstätigkeit an Fachhochschulen.

HCU News: Denken Sie da vor allem an unsere thematisch fokussierte und vergleichsweise kleine Universität, die HCU?

Pelka: Natürlich mache ich mir als Präsident einer kleineren Universität über diese Entwicklung besonders Sorgen. Aber betroffen hiervon sind viele Hochschulen, in der Anzahl sogar die Mehrheit der deutschen Hochschulen, die einen wesentlichen Anteil der Forschung und Lehre erbringen. Exzellente Forschung hat nur ganz bedingt etwas mit Größe und das auch nur in bestimmten Forschungsbereichen zu tun. Forschung muss bunt und vielfältig sein. Wer will wirklich heute final entscheiden, was die drängenden Zukunftsprobleme in einigen Jahrzehnten sein werden?

HCU News: Die neue Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ nimmt doch genau diese Bedenken auf. Nach Aussage der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) stehen im Fokus der Förderung des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers an Hochschulen insbesondere Fachhochschulen sowie die kleinen und mittleren Universitäten.

Pelka: Die Motivation und Ziele hinter diesen Initiativen sind aus meiner Sicht vollkommen richtig. Sie sind volkswirtschaftlich notwendig und sinnvoll, haben einen hohen Wirkungsgrad und sind nachhaltig. Ich verstehe jedoch nicht, wie man angesichts dieser Erkenntnisse und Prioritäten eine Exzellenzinitiative in der aktuellen Form überhaupt auf den Weg bringen kann.

HCU News: Wo setzt Ihre Kritik an der Initiative an, wenn Sie sagen, dass die Motivation und die Ziele richtig sind?

Pelka: Bedeutung, Ziele und Mittel müssen in einem sinnvollen Verhältnis stehen. Die genannten Ziele der Initiative lassen sich mit den bereit gestellten Mitteln nicht einmal ansatzweise erreichen. Die Verteilung der Mittel zwischen der Förderung einzelner Spitzenforschungsthemen,  der Förderung der Innovationskraft der deutschen Hochschulen insgesamt und des Transfers dieser Innovationen in die Gesellschaft ist vollkommen unausgewogen. Die Initiative hat ein finanzielles Volumen von 550 Millionen Euro über einen Zeitraum von 10 Jahren. Dies ist etwa so viel, wie innerhalb eines Jahres in die Förderung durch die Exzellenzinitiative geht. Das Verhältnis beträgt 1:10 - mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

HCU News: Was sind Ihre Forderungen an die Politik und insbesondere an den Hamburger Senat?

Pelka: Zunächst einmal finde ich es gut, dass der Hamburger Senat – wenn auch in allerletzter Minute – versucht, dass diese wissenschaftsstrategische und volkswirtschaftliche Fehlentwicklung nicht auch noch für die nächsten Jahrzehnte festgeschrieben wird. Als nächster Schritt wäre es notwendig, eine deutliche Kurskorrektur der Wissenschaftsförderung durch den Bund einzufordern: Erstens müssen Lehre und Forschung gleichberechtigt in die Exzellenzbeurteilung, Exzellenzbildung und Exzellenzförderung einbezogen werden. Zweitens müssen die Exzellenzinitiative und die Initiative „Innovative Hochschule“ zumindest gleichgewichtig und bedeutsam begriffen und deshalb auch finanziell gleich ausgestattet werden.

HCU News: Wird sich die HCU an der Initiative „Innovative Hochschule“ beteiligen?

Pelka: Die HCU ist eine kleine innovative Universität mit einem interessanten und aktuellen Forschungspotential.  Die Ausschreibungsbedingungen sind, soweit sie bisher bekannt sind, wie gemacht für unsere Hochschule. Ich sehe gerade für das Thema Stadtforschung sehr gute Chancen sich im Wettbewerb erfolgreich durchzusetzen. Hierfür haben wir, davon bin ich überzeugt, auch die volle Unterstützung der Stadt. 

Das Interview mit Walter Pelka führten Jost Backhaus und Marina Brink vom Referat für Kommunikation.

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Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) vergab am 25. Mai für das Sommersemester 2016 bereits zum fünften Mal das Deutschlandstipendium für den Förderzeitraum von zwei Semestern. Die Förderung in Höhe von 300 Euro monatlich soll besonders leistungsstarke und engagierte Studierende beim Studium unterstützen.

Die HCU konnte die Anzahl der Geförderten von 2015 auf 2016 um 20% auf 24 Studierende erneut steigern. Auf die Anzahl der Studierenden in Regelzeit bezogen, steht die HCU mit einer Förderquote von 1,33% noch vor dem Saarland, das im letzten Jahr mit 1,22% den Spitzenreiter im Ländervergleich bildete. Die einkommensunabhängigen Stipendien werden zu gleichen Anteilen gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den Förderern der HCU zur Verfügung gestellt.

Maßgeblich und seit Beginn fördert die Henri Benthack Stiftung 13 Stipendien für die Studierenden der HCU. Dr. Hesse und Partner Ingenieure stellen bereits zum dritten Mal ein Stipendium zur Verfügung. Mit ihrer zweiten Teilnahme an dem Förderprogramm haben die Europa Center Uwe Heinrich Suhr Stiftung (3 Stipendien) und die Ingeborg Suhr Stiftung (3 Stipendien) ihr Engagement um 2 Stipendien erhöht. Ebenfalls zum zweiten Mal engagiert sich die Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG (2 Stipendien). Neu dabei sind in diesem Jahr WTM Engineers (1 Stipendium) sowie PRISMA Projektingenieure (1 Stipendium).

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus allen Studiengängen der HCU erhielten im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Präsidium der HCU ihre Urkunden persönlich durch die Förderer und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka. Gefördert wird damit auch der nachhaltige Kontakt zwischen Stipendiaten und Förderern – ebenfalls ein Anliegen des Deutschlandstipendiums. Durch ein stetig weiterentwickeltes online Bewerbungs- und Verwaltungstool sowie ein moderiertes Auswahlverfahren wird der Aufwand an der HCU extrem schlank gehalten, so dass an der HCU kein weiterer Verwaltungsaufwand entsteht.

Für die Stipendien hatten sich insgesamt 79 Studierende beworben. In einer Jurysitzung wurden die Siegerinnen und Sieger gekürt. Ausschlaggebend waren neben gute Noten und Studienleistungen auch weiche Kriterien wie fachliches Engagement, die Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen sowie das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.

Rückfragen und Kontakt ins Präsidium:
Jost Backhaus
HafenCity Universität Hamburg
Referat für Universitätsentwicklung, Organisation und Kommunikation
+49 (0)40 42827 2730
Jost.Backhaus(at)hcu-hamburg.de

Download: Pressemitteilung (PDF)

Im April dieses Jahres ist der Band „wohnen ist tat–sache. Annäherungen an eine urbane Praxis“  im Jovis Verlag  Berlin erscheinen, Herausgeber sind der wohnbund e. V. und die HafenCity Universität Hamburg.
 
Was bedeutet es, zu wohnen? Mit welchen Wünschen ist Wohnen verbunden, wo und wie lassen sich diese realisieren? Wie viel „Eigenes“ brauchen Wohnende – ob alleine, mit Partner, in Familien, WGs, generationsübergreifend oder alternativ? Wie lässt sich Zusammenleben organisieren? Welche ursprünglich dem Wohnen zugeschriebenen Tätigkeiten üben wir längst an anderen Orten aus, mit wem teilen wir diese ausgelagerten Wohnfunktionen?

Diesen und angrenzenden Fragen widmet sich wohnen ist tat–sache: Studierende und Lehrende des Mater-Studiengangs Urban Design an der HafenCity Universität (HCU) Hamburg untersuchen die Tätigkeiten, Wirkungsgefüge und Voraussetzungen des Wohnens und treten darüber in den Austausch mit Akteur*innen aus Forschung und Praxis. Gemein ist ihnen dabei ein Blick auf die Praktiken des Wohnens, der die gebaute Umwelt immer in Beziehung mit den Handlungen der Nutzer*innen setzt.

 

 

wohnen ist tat–sache. Annäherungen an eine urbane Praxis
wohnbund e. V. / HafenCity Universität Hamburg (Hg.)

Broschur, 21 x 29,7 cm,  240 Seiten, ca. 100 Abb., Deutsch
ISBN 978-3-86859-407-2, 04.2016, 28.00€


www.jovis.de/de/buecher/details/wohnen-ist-tatsache.html

Download Preview unter:
ud.hcu-hamburg.de/files/wohnen_ist_tatsache.pdf

Informationen zum Studiengang Urban Design (MA) an der HCU Hamburg finden Sie unter
www.ud.hcu-hamburg.de/

Die Preisträger des 6. Bülau-Wettbewerbs zum Thema „Neugestaltung und Arrondierung der Hafenkante im Umfeld des Alten Elbtunnels in Hamburg“ stehen fest. Der Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen deutschsprachiger Hochschulen der Fachrichtungen Architektur, Städtebau, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen und Denkmalpflege ist mit einer Preissumme von insgesamt 9.500 Euro dotiert, die auf drei Preise und drei Anerkennungen aufgeteilt wird. Mehr als 100 Studierende und junge Absolventen von Hochschulen aus ganz Deutschland haben mit ihren Entwürfen am 6. Bülau-Wettbewerb teilgenommen.

Die Jury unter dem Vorsitz von Ingrid Spengler (Spengler Wiescholek, Architekten und Stadtplaner) hat entschieden, drei 1. Preise zu vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 8.000 Euro geht zu gleichen Teilen an die folgenden Preisträger: Baptiste Froger und Hugo Janvier von der HafenCity Universität Hamburg für ihren Entwurf „HH – Bäderwerk, Katharina Ern von der TU Dortmund für ihren Entwurf „Elbforum Hamburg“ und den Entwurf „Schöne Aussicht – Neue Hafenkante St. Pauli“ von Joana Carvalho, Lukas Hövelmann, Richard Roßner und Lars Schöberl von der Technischen Universität Berlin. Außerdem werden die Wettbewerbsbeiträge von Jonathan Fey (HafenCity Universität Hamburg), Theodora Topliyski (TU Dortmund) und Lisa Mu (Leibniz Universität Hannover) mit jeweils einer Anerkennung und 500 Euro Preisgeld gewürdigt. Am Montag, dem 23. Mai 2016, um 11 Uhr werden die Preisträger von der Patriotischen Gesellschaft in ihrem Haus an der Trostbrücke ausgezeichnet und ihre Entwürfe vorgestellt.

„Das Parkdeck westlich des alten Elbtunnels gehört unbestritten nicht zu Hamburgs Aushängeschildern. Wenn angehende Stadtplanerinnen und Stadtplaner ihre Ideen frei von Auflagen und Zwängen entwickeln können, ist das ein Glücksfall nicht nur für die Teilnehmenden am Wettbewerb - der Blick über den Tellerrand tut gerade uns ‚alten Hasen‘ gut. Die eingereichten Konzepte zum 6. Bülau-Wettbewerb sind frisch und anregend, und es wird spannend sein zu sehen, was davon womöglich eines Tages realisiert werden wird“, sagt Oberbaudirektor und Jury-Mitglied Professor Jörn Walter.

Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, 1. Vorsitzende der Patriotischen Gesellschaft, ergänzt: „Die Aufgabenstellung des diesjährigen Wettbewerbs widmet sich einem zentralen Gebiet der Hamburger Stadtentwicklung. Die zahlreichen intelligenten und fantasievollen Lösungsvorschläge werden sicherlich das Nachdenken und die Diskussion über innovative Gestaltungs- und Nutzungsperspektiven des Gebiets anstoßen.“

Die Aufgabe des aktuellen Wettbewerbs bestand darin, das ca. 3 Hektar große Gebiet von den Landungsbrücken bis zum Hamburger Fischmarkt zwischen Hafenkante und Geesthang unter Berücksichtigung wichtiger Faktoren wie Tourismus und Verkehr neu zu planen. Das Thema wurde in Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg (BSW) sowie dem Bezirksamt Hamburg-Mitte ausgewählt. Unterstützt und gefördert wurde der Wettbewerb von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg Wasser, der Sutor-Stiftung, der Architektenkammer Hamburg, Timm Ohrt und Hille von Seggern, Bernhard Garbe sowie dem Bund Deutscher Baumeister.

Die Patriotische Gesellschaft von 1765 richtet 2015/2016 den Bülau-Wettbewerb, der nach dem Hamburger Architekten ihres Hauses an der Trostbrücke Theodor Bülau (1800–1861) benannt ist, zum sechsten Mal aus. Mit dem Ideenwettbewerb möchte die Patriotische Gesellschaft junge Talente im Bereich von Planung und Architektur fördern. Der Wettbewerb behandelt stadt- und landschaftsplanerische sowie architektonische Themen in Hamburg, die gesamtstädtisch von Bedeutung sind und die aus Sicht der Patriotischen Gesellschaft Aufmerksamkeit und eine intensive öffentliche Diskussion verdienen. So hat die Patriotische Gesellschaft bereits Bülau-Wettbewerbe u.a. zur „Gestaltung des Stintfangs und des Alten Elbparks“, den internationalen Wettbewerb „Harbour Polis“ sowie zuletzt den Bülau-Wettbewerb „Harburger Schloss“ (2011) ausgelobt und durchgeführt.

Hamburg, 12. Mai 2016. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete gestern einen breit angelegten Prozess zur Einbindung der Öffentlichkeit in die Suche nach geeigneten Flächen für Flüchtlingsunterkünfte: FindingPlaces.hamburg

FindingPlaces.hamburg ist ein Kooperationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg (HCU) und der Stadt Hamburg. Im Rahmen angewandter Forschung nehmen die Hamburgerinnen und Hamburger in den kommenden Wochen mit Hilfe eines interaktiven und digitalen Stadtmodells aktiv an der Flächensuche für Flüchtlingsunterkünfte teil. Erprobt wird das Modell anhand der Aufgabenstellung, Flächen in Hamburg zu finden, die sich für die Errichtung von Unterkünften für 20.000 Flüchtlinge eignen.

Die Stadt erhofft sich durch das Projekt konkrete Hinweise auf noch unentdeckte Flächen, die sich zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften eignen und setzt dabei auf die Expertise und die Ortskenntnis der Hamburgerinnen und Hamburger.

An der Eröffnungsveranstaltung zum Projekt FindingPlaces an der HCU Hamburg nahmen neben Olaf Scholz auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU Hamburg, Prof. Dr. Gesa Ziemer, Direktorin des CityScienceLabs an der HCU Hamburg, Anselm Sprandel, Leiter des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge (ZKF) und der extra aus den USA angereiste Kent Larson, Direktor der Changing Places Group am Media Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, teil. 

 

Olaf Scholz: „Finding Places ist das Hamburger Modell der digital informierten Bürgerbeteiligung in einer offenen Gesellschaft. Hier ist ein wahrhaft soziales und interaktives Modell entstanden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu beteiligen.“

Katharina Fegebank: „Die Digitalisierung durchmischt alle gesellschaftlichen Bereiche und ermöglicht neue Formen der Beteiligung. Die HafenCity Universität Hamburg ist durch ihren Zuschnitt prädestiniert, diese Erkenntnis auch in der Auseinandersetzung mit dem Wachstum und der Entwicklung von Städten zu nutzen. FindingPlaces ist ein Reallabor für Hamburgs Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Modell spielen wir nicht ‘SimCity‘ im Offline-Modus, es ist uns ernst damit.“

Walter Pelka: „Durch das CityScienceLab, der Kooperation der HCU Hamburg mit dem MIT Media Lab in Boston, wird Stadtplanung begreifbarer und interaktiver. Als wissenschaftliche Institution stellen wir gerne Werkzeuge und Plattformen für einen konstruktiven Stadtdialog zur Verfügung und öffnen unser Haus damit weit für die Hamburgerinnen und Hamburger.“

Gesa Ziemer: „Mit FindingPlaces präsentieren wir den Hamburgerinnen und Hamburgern ein technisch ausgefeiltes Modell, das Lust macht, mitzudiskutieren. Sein volles Potenzial zur politischen Meinungsbildung entfaltet sich durch eine konstruktive Beteiligung in den Workshops.“

Anselm Sprandel: „Flächen für Unterkünfte zu finden ist und bleibt eine Herausforderung in unserer Stadt, auch wenn derzeit weniger Schutzsuchende in Hamburg ankommen. Wichtig bleibt, dass wir integrationsfreundliche Lösungen für alle, das heißt insbesondere auch für die Bürgerinnen und Bürger, finden. Ich gehe fest davon aus, dass gemeinsam erarbeitete Ergebnisse helfen, den Integrationsprozess erfolgreich weiterzuführen.“

Kent Larson: „Städte nutzen in der Stadtplanung seit Jahrzehnten die gleichen Methoden. Wir haben mit den City Scopes eine Plattform geschaffen, um modernen Anforderungen mit modernen Methoden zu begegnen. Dieses Open Source-Modell wird bereits in vielen Städten genutzt, die HCU Hamburg stärkt mit ihren technischen Weiterentwicklungen die Bedeutung des Modells für die Stadtplanung noch weiter.“


In Workshops am Stadtmodell sollen städtische Flächen ab 1.500m² gefunden werden, für die zügig mit der Bauvorbereitung von Flüchtlingsunterkünften begonnen werden kann, die für eine Dauer von mindestens drei bis fünf Jahren errichtet werden sollen.

Die jeweils rund zweistündigen Workshops starten am 25. Mai und finden im CityScienceLab an der HCU Hamburg statt. Maximal 30 Personen können nach vorheriger Anmeldung pro Workshop teilnehmen und Flächen für Flüchtlingsunterkünfte in den sieben Hamburger Bezirken diskutieren. Die Stadt wird die gefundenen Flächen auf die tatsächliche Eignung zur Errichtung einer Unterkunft prüfen und das Prüfergebnis innerhalb von 14 Tagen veröffentlichen. FindingPlaces soll damit den Dialog zum Thema Flüchtlingsunterbringung fördern und zur Transparenz bei der Flächenprüfung durch die Stadt beitragen.

Das in den Workshops verwendete interaktive Stadtmodell ist ein so genanntes City Scope. Die Besonderheit der City Scopes ist die Übertragung von digitalen Informationen in physische Interaktion: Mit einfachen Bausteinen, die mit Datenmengen codiert sind, kann direkt an einem Arbeitstisch modelliert werden. Die Veränderungen werden mit Beamern und Kameras sofort im Datenmodell projiziert und erfasst. Diese interaktiven Stadtmodelle dienen der anschaulichen Darstellung der Ergebnisse und deren Vermittlung auch für Nicht-Fachleute. Entwickelt vom MIT in Boston, wurde das verwendete CityScope unter der Leitung von Prof. Gesa Ziemer an der HCU Hamburg weiterentwickelt und an die Anforderungen des Projektes FindingPlaces.hamburg angepasst.

Workshop-Termine, Anmeldung, weitere Informationen und FAQ zum Projekt unter www.findingplaces.hamburg

Pressekontakt HafenCity  Universität Hamburg:
Marina Brink
HafenCity Universität Hamburg
Referat für Universitätsentwicklung, Organisation und Kommunikation
+49 (0)40 42827 2733
marina.brink(at)hcu-hamburg.de

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Hamburg, 22. April 2016. Bereits zum 14. Mal zeichnete gestern Abend die Irene und Friedrich-Vorwerk-Stiftung mit ihrem jährlichen Förderpreis Studierende der Stadtplanung an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) aus. Die Stiftung honorierte die fünf besten Bachelor-Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2015 mit je 500 Euro sowie die sieben besten Master-Arbeiten mit je 750 Euro. Darüber hinaus wurde ein Studienprojekt mit 1.000 Euro ausgezeichnet. Nach Gruß- und Dankesworten durch Prof. Gesa Ziemer, Vizepräsidentin Forschung der HCU Hamburg, wurden die Studienpreise des Jahres 2015 verliehen.

„Für uns als Hochschule ist der Vorwerk-Preis sehr wichtig, weil er uns mit mittelständischen Unternehmen zusammen bringt, und diese Kooperationen werden auch konkret in der Forschung immer wichtiger. Der Preis ist auch deshalb von Bedeutung, weil er uns in der Stadtplanung und in der Metropolenforschung mit den Strukturen und Entwicklungspotentialen des ländlichen Raumes im Süden Hamburgs verknüpft“, sagte Gesa Ziemer. 

In weiteren Grußworten würdigten Heiner Schönecke, Stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg, sowie Peter Dörsam, Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt, die Leistungen der HCU-Absolventinnen und Absolventen. Übergeben wurden die Preise im feierlichen Rahmen in Tostedt durch Irene Vorwerk, Vorstand der Vorwerk-Stiftung, sowie Hanjürgen Grabner, Mitglied des Stiftungsrates.

„Ich habe die Arbeiten quergelesen: das waren sehr interessante Themen und hervorragende Leistungen. Bei Vorwerk ist uns Leistung sehr wichtig, und daher honorieren wir mit unserer Stiftung Leistung bei jungen Menschen sehr gern. Damit wollen wir auch deutlich machen, wie wichtig uns zukunftsorientiertes Denken ist. Die Verknüpfung von Tradition, Erfahrung und neuem Wissen ist nicht nur für unser Unternehmen maßgeblich, sondern für die ganze Gesellschaft“, erläuterte Hanjürgen Grabner.

Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung

Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung wurde am 9. Oktober 1997 von Irene und Friedrich Vorwerk ins Leben gerufen. Sie ist Ausdruck der tief empfundenen moralischen Verpflichtung der Eheleute, einen Teil ihres Vermögens für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Mit der Stiftung wurden alle ihre vielfältigen sozialen Aktivitäten unter einem Dach gebündelt. Ihre Aufgabe ist die Förderung von mildtätigen, kulturellen und wissenschaftlichen Projekten sowie der Jugend- und Altenhilfe. Die Philosophie von Friedrich Vorwerk, hilfsbedürftige Personen und gemeinnützige Projekte schnell und unbürokratisch zu unterstützen, wird von den Vertretern der Stiftung weiterhin konsequent umgesetzt.

Die Preisträger des Förderpreises der Irene und Friedrich-Vorwerk-Stiftung 2015

Master of Science-Förderpreise 2015:

Luise Letzner
Thema der Master-Thesis:
„Corporate Coworking. Potenziale und Grenzen neuer Modelle einer flexiblen Arbeitswelt”
Gutachter: Prof. Dr. Gernot Grabher und Dr. Joachim Thiel
Note der Master-Thesis: 1.0

Jakob Czech
Thema der Master-Thesis:
„Die Entstehung, Bedeutung und Perspektive von Fachmarktagglomerationen. Eine Untersuchung der Standorte Wedel (Holstein) und Henstedt-Ulzburg in der Metropolregion Hamburg“
Gutachter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger und Dipl.-Ing. Sascha Anders
Note der Master-Thesis: 1.3

Jana-Louisa Heitmüller
Thema der Master-Thesis:
“Dichte, BauNVO und die Anforderungen dynamischer Stadtentwicklung. Eine Analyse der baulichen Dichte in der Baunutzungsverordnung im Hinblick auf die gegenwärtigen urbanen Entwicklungen und Verdichtungsziele am Beispiel der Stadt Hamburg”
Gutachter: Prof. Dr. Martin Wickel, LL.M. und Prof. Dr. Dirk Schubert
Note der Master-Thesis: 1.0

Magdalena Pudimat
Thema der Master-Thesis:
„Ordnungsrecht für den Masterplan? Integrierte Betrachtung eines Instrumentenmixes zur Förderung der Wärmeversorgung bestehender Wohngebäude durch erneuerbare Energien“
Gutachter: Prof. Dr. Martin Wickel, LL.M. und M.Sc. Katharina Klindworth
Note der Master-Thesis: 1.3

Dajana Schröder
Thema der Master-Thesis:
„Brasilien greift nach den Sternen. Die Umsetzbarkeit des institutionalisierten Rechts auf Stadt steht auf dem Prüfstand“
Gutachter: Prof. Dr. Michael Koch und Dipl.-Ing. Martin Kohler
Note der Master-Thesis: 1.7

Cathrin Christine Weidler
Thema der Master-Thesis:
„Entwickeln_Aneignen_Verstetigen. Entstehung städtebaulicher Qualitäten anhand der Praxisbeispiele HafenCity und Île de Nantes“
Gutachter: Prof. Dr. Michael Koch und Dr. phil. Jörg Seifert
Note der Master-Thesis: 1.3

Stephan Wanninger
Thema der Master-Thesis:
„Gestaltungsbeiräte als Instrument zur  nachhaltigen Stadtentwicklung – Eine empirische Untersuchung zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten bei der Plandiskussion in Gestaltungsbeiräten“
Gutachter: Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling M.A. und Dipl.-Ing. Nancy Kretschmann
Note der Master-Thesis: 1.3

Bachelor of Science-Förderpreise 2015:

Paul Gallep
Thema der Bachelor-Thesis:
„Privatunterkünfte in Hamburg. Rahmenbedingungen – Analysen – Bewertungen“
Gesamtnote: 1.4

Carolin Wolter
Thema der Bachelor-Thesis:
„PHOENIX UND HÖRDE. Integration des Neubauquartiers in den bestehenden Stadtteil“
Gesamtnote: 1.5

Lena Maria Horst
Thema der Bachelor-Thesis:
„Auswirkungen der Marktplatz Galerie Bramfeld auf den lokalen Einzelhandel“
Gesamtnote: 1.5

Christoph Johannes Pinkall
Thema der Bachelor-Thesis:
„Einsichten und Vorschläge zum Design der Zwischenevaluation des KfW-Programms 432 ‚Energetische Stadtsanierung: Zuschüsse für Energiekonzepte und Sanierungsmanager‘”
Gesamtnote: 1.6

Veronica Katrin Halama
Thema der Bachelor-Thesis:
„Interkommunale Kooperation im Bereich der Energiewende. Ziele, Formen, Rahmenbedingungen“
Gesamtnote: 1.6

M2 Studienprojekt-Förderpreis 2015:

Lema Dehsabzi, Sophia Lobinger, Markus Nagel, Isabel Sagasser, Kaja Steffens
Thema des Studienprojektes:
“Kulturhauptstädte Europas – Instrument der Stadtentwicklung zur Image- und Identitätsbildung in Second Cities – am Fallbeispiel der Kulturhauptstadt Linz 2009“
Gutachter: Dr. Joachim Thiel und Vertr.-Prof. Dr. Jorg Sieweke
Gesamtnote: 1.3

Kontakt zur Vorwerk-Stiftung:
Lilian Bormann
Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung
Stiftungsrat
+49 (0)4182 1047
stiftung(at)friedrich-vorwerk.de

Kontakt zur HafenCity Universität Hamburg:
Jost Backhaus
HafenCity Universität Hamburg
Referat für Kommunikation
+49 (0)40 42827 2730
Jost.Backhaus(at)hcu-hamburg.de

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Seit Start des Sommersemesters stärken Prof. Martin Jäschke und Prof. Gesa Kapteina als neu berufene Professoren den Fachbereich Bauingenieurwesen sowie Honorarprofessor Friedrich-Karl Scholtissek den Bereich Architektur- und Baurecht der HCU. 

Martin Jäschke ist HCU-Professor für Immissionsreduzierung in urbanen Räumen

Jäschke studierte Physik (Georg-August-Universität zu Göttingen), Angewandte Umweltwissenschaften (Universität Koblenz-Landau) und Arbeits- und Organisationspsycholgie (Fern-Universität Hagen). Er promovierte berufsbegleitend am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und an der TU Dresden zum Thema „Lärmkartierung und Ruhige Gebiete“ (2014). Nach beruflichen Stationen bei der Stadt Göttingen sowie den Regierungspräsidien Darmstadt und Gießen war er seit 2005 am Hessischen Landesamt für Umwelt und Geolgie in Wiesbaden tätig. Insgesamt betreute er dort Projekte zum Umwelt-, Immissions- und Lärmschutz.  

Gesa Kapteina lehrt und forscht an der HCU zur Baustofftechnologie

Kapteina studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule Aachen und schrieb ihre Diplomarbeit zum Thema Textilbeton. Seit 2000 arbeitete sie als Projektleiterin im Ingenieurbüro Schießl Gehlen Sodeikat GmbH in München. Dort  beschäftigte sie sich mit der Schadensanalyse und der Instandsetzung von Bauwerken und mit der Dauerhaftigkeit von Baustoffen. Berufsbegleitend promovierte sie an der TU München. Im Rahmen dieser Promotion entwickelte sie ein „Modell zur Beschreibung des Eindringens von Chlorid in Beton von Verkehrsbauwerken“ (2011). 

Friedrich-Karl Scholtissek ist der dritte Honorarprofessor an der HCU

Schon seit 2010 ist Scholtissek für „Architektur- und Baurecht“ als Lehrbeauftragter an der HCU. Sein Studium der Rechtswissenschaften schloss er an den Universitäten Hamburg, Lausanne, Genf und Köln ab, bevor er als Rechtsanwalt vor allem im Architekten-, Ingenieur- und Baurecht tätig wurde. Seine Kanzlei befasst sich schwerpunktmäßig mit diesen Rechtsgebieten. Er ist seit 2000 Vertrauensanwalt des Bundes Deutscher Architekten (BDA), seit 2005 Mitglied des Ausschusses über die Ernennung von Fachanwälten für Bau- und Architektenrecht der Hamburger Rechtsanwaltskammer, Mitglied des fachlichen Beirats des IWW-Instituts für Wissen in der Wirtschaft GmbH und ist Autor des im C.H.-Beck Verlages erschienenen HOAI-Kommentars. 

Vom 8. bis zum 11. März 2016 trafen sich 450 Experten aus über 40 Nationen zur SBE16 „International Conference on Sustainable Built Environment“ an der HafenCity Universität in Hamburg. Unter dem Motto „Strategies, Stakeholders, Success factors“ ging es in wissenschaftlichen Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops für Nachwuchswissenschaftler sowie Posterausstellungen um Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt. Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka eröffneten gemeinsam mit Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank die internationale Konferenz.

Hausherr und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka würdigte in seinen Grußworten die über 15-jährige Tradition der SBE-Veranstaltungen und attestierte: „Die Internationalität, mit 150 Beiträgen aus über 40 Ländern, und die interdisziplinäre Ausrichtung der Konferenz auf Nachhaltigkeit passen sehr gut zur HafenCity Universität Hamburg als Hochschule neuen Typs, an der diese Zuschnitte bereits erfolgreich implementiert sind.“

Dr. Barbara Hendriks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, bezeichnete klimaverantwortliches Bauen als verpflichtenden Ansatz für die  Zukunft: „Hamburg als Stadt an der Wasserkante ist von einem steigendem Meeresspiegel bedroht: das wird mit hohen Kosten verbunden sein. Ebenso werden Klimaflüchtlinge in der Zukunft eine wesentlich stärkere Herausforderung darstellen.“

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft Katharina Fegebank beschrieb Hamburg als „eine der führenden Städte in Bezug auf Nachhaltigkeit“ und ergänzte, dass „die HCU daher mit ihrem Ansatz zur richtigen Zeit in der richtigen Stadt angesiedelt ist“. Sie rief die großen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Gründung der HCU in Erinnerung: „Die HCU ist eine gelungene Umsetzung einer transdisziplinären Perspektive auf die gebaute Umwelt. Die HCU kooperiert zudem mit diversen Nachhaltigkeitsclustern und hat ihr Labor im größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekt Europas.“ Sie dankte der HCU mit ihrem CityScienceLab darüber hinaus für die Umsetzung eines Beteiligungsprozesses im Zusammenhang mit den Herausforderungen der Flüchtlingsunterbringung in Hamburg.

Im Fokus der SBE16 standen Strategien und innovative Konzepte nachhaltiger Stadt- und Projektentwicklung, Nachhaltigkeitsmethoden und -werkzeuge in der Bau- und Immobilienwirtschaft, Forschung zu Material- und Produktinnovationen sowie das Design der Nachhaltigkeit in der Aus- und Weiterbildung. Führungen, Exkursionen und ein abwechslungsreiches  Abendprogramm u.a. mit einem Welcome-Event in der Handelskammer sowie einem HCU-Abend mit der Verleihung der Holcim (Deutschland) GmbH Studienpreise für Nachhaltigkeit rundeten die Konferenz gelungen ab. 

wohnen ist tat–sache. Annäherungen an eine urbane Praxis
wohnbund e. V. / HafenCity Universität Hamburg (Hg.)

Broschur, 21 x 29,7 cm,  240 Seiten, ca. 100 Abb., Deutsch
ISBN 978-3-86859-407-2, 04.2016, 28.00€


www.jovis.de/de/buecher/details/wohnen-ist-tatsache.html

Download Preview unter:
ud.hcu-hamburg.de/files/wohnen_ist_tatsache.pdf

Am 9. März 2016 wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) bereits zum achten Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit an einen Master- und zwei Bachelor-Absolventen verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der „SBE 16 - International Conference on Sustainable Built Environment“ vor rund 100 Gästen im Holcim Auditorium der HCU statt.

Die Masterthesis von Abdallah Tawfic aus dem Studiengang REAP - Ressourcen Effizienz in Architektur und Stadtplanung - erhielt den mit 2.000 Euro dotierten Hauptpreis. Seine Arbeit „Retrofitting Green Roofs to the Urban Morphology of Informal Settlements – Introducing Productive Green Roofs to Imaba, Cairo“ befasste sich mit einer nachhaltigen Nutzung von Gründächern in einem Stadtteil von Kairo. Betreut wurde die Arbeit an der HCU von Prof. Wolfgang Dickhaut.

Neben dem Studienpreis für die Masterthesis wurden im Wintersemester 2015/2016 gleich zwei Bachelorarbeiten mit einem ersten Preis ausgezeichnet: Georg Bosch aus dem Studiengang Bauingenieurwesen erhielt die Auszeichnung für seine an der HCU von Prof. Dr.-Ing. Manuel Krahwinkel betreute Arbeit, die sich mit der „Nachhaltigkeitsbewertung von Infrastrukturbauwerken“ befasste. Jasmin Jacob-Funck aus dem Studiengang Stadtplanung wurde mit einem Holcim Studienpreis für ihre Bachelor-Arbeit bedacht, die sich mit der Einbindung der Landwirtschaft in regionale Energiekonzepte beschäftigte. Betreut wurde die Arbeit an der HCU von Prof. Dr. Jörg Knieling. Die zwei Bachelorthesen wurden mit einem Preisgeld von jeweils 1.000 Euro prämiert.

Jens Diebold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Holcim (Deutschland) GmbH, überreichte gemeinsam mit HCU-Präsident Walter Pelka die Auszeichnungen. „Die Masterthesis von Herrn Tawfic ist inhaltlich sehr gut aufgebaut. Sie umfasst verschiedene Facetten der Nachhaltigkeit und ist auch grafisch hervorragend aufbereitet und visualisiert. Die Arbeit ist darüber hinaus bereits zum festen Bestandteil von Diskussionsprozessen vor Ort in Kairo geworden“, so Diebold.

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, lobte die Bachelorarbeiten: „Beide Abschlußarbeiten sind in der zur Verfügung stehenden Zeit sehr tief in die Themen eingestiegen. Sie sind gut strukturiert und haben stimmige Analysen und Vorschläge ergeben. Herr Bosch hat in seiner Arbeit in überzeugender Form eine Nachhaltigkeitsbewertung für Ingenieurbauwerke untersucht und vorhandene Konzepte erstmalig für diesen konkreten Bereich angewendet. Frau Jacob-Funk hat bei der Analyse regionaler Energiekonzepte sowohl das Thema Landwirtschaft als auch das Thema Landschaftsschutz als doppelten Ansatz in Bezug auf die Nachhaltigkeit eingebracht.”

Für ein gelungenes Rahmenprogramm sorgten der HCU Architektur-Student Clément Perrain am Klavier und ein Hamburger Buffet in der Mensa der HCU.

Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit

2007 entwickelten der Baustoffproduzent  Holcim (Deutschland) GmbH und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) einen Wettbewerb für Studierende, bei dem jährlich die besten Arbeiten zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen an der HCU ausgezeichnet werden. Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung sollen durch den Wettbewerb in allen Studiengängen der HCU gefördert werden. In den vergangenen Jahren hat zudem die weltweit agierende LafargeHolcim Foundation for Sustainable Construction die HCU im Hinblick auf die Entwicklung der Lehr- und Forschungspläne im Bereich Nachhaltigkeit unterstützt.

 

Rückfragen und Kontakt ins Präsidium:
Jost Backhaus
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Das geplante südliche Überseequartier in der Hamburger HafenCity bietet Potenziale für Shopping und Städtetourismus in neuen Dimensionen. Aber Großprojekte sind auch bekannt für Verzögerungen und Verteuerungen – nicht zuletzt in Hamburg. Rund 80 Experten aus Geographie, Stadtplanung und Immobilienwirtschaft werden am 4. und 5. März 2016 in der HafenCity Universität im Rahmen von Vorträgen, Diskussions-Panels und Exkursionen diskutieren. Veranstaltet wird die Fachtagung vom Deutschen Verband für Angewandte Geographie (DVAG e.V.) und der HafenCity Universität.

Das börsennotierte Immobilienunternehmen Unibail-Rodamco möchte bis zum Jahr 2021 zwischen dem schon bestehenden nördlichen Überseequartier und der Norderelbe ein multifunktionales Quartier als das „kommerzielle Herz der HafenCity“ entwickeln und langfristig betreiben. Investiert werden insgesamt rund 860 Millionen Euro. Das geplante Großprojekt umfasst einen markanten Büroturm, ein neues Kreuzfahrtterminal, Hotels, Wohnungen, ein Multiplexkino und Gastronomie sowie vor allem ein neues Einkaufsquartier mit insgesamt 190 Mieteinheiten auf knapp 68.000 m² Verkaufsfläche – eine deutliche Ausweitung gegenüber der alten Planung. Nach wie vor ist eine weitgehend offene Mall-Struktur geplant, die sich in ein multifunktionales Stadtquartier integrieren soll. Ist das neue Projekt nun eine „Notlösung“? Oder angesichts der komplexen Rahmenbedingungen ein Glücksfall? Wie werden die City und andere Einzelhandelslagen auf die neue Konkurrenz reagieren – oder wird Hamburg insgesamt eine größere Strahlkraft erhalten, von der auch der Städtetourismus profitieren wird?

Nach den Grußworten von Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt wird Prof. Dr. Thomas Krüger von der HafenCity Universität Großprojekte im Kontext von Stadt und Handel vorstellen. Seine zentrale These: „Große Projekte für den Handel oder das Wohnen sind mit großen Risiken verbunden. Sie müssen heute als multifunktionale Quartiere entwickelt werden, die offen für zukünftige Veränderungen sind.“

In zwei parallelen Panels diskutieren die Teilnehmenden anschließend die Chancen und Risiken des südlichen Überseequartiers: Im Fokus der Fachdiskussion stehen die zukünftigen städtetouristische Erlebnisqualitäten sowie die Auswirkungen der neuen Einzelhandelslage auf die gewachsene Hamburger Innenstadt. Bei einem Abendempfang mit der Mitgliederversammlung des Deutschen Verbands für Angewandte Geographie wird Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Generalsekretär der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Hannover, den „Walter-Christaller-Preis“ für herausragende praxisorientierte Diplomarbeiten und Dissertationen auf dem Gebiet der Angewandten Geographie verleihen. Bei den Exkursionen am Sonnabend in das geplante südliche Überseequartier, in die weitere HafenCity  und in die Hamburger Innenstadt können die Teilnehmenden vor Ort das Tagungsthema vertiefen.

Das detaillierte Programm sowie die Referenten entnehmen Sie bitte dem Tagungsprogramm.

Über den Deutschen Verband für Angewandte Geographie:

Der DVAG vertritt seit 1950 die Interessen der Angewandten Geographie und seiner etwa 1.600 Mitglieder, die in Unternehmen, Kommunen, Initiativen, Verbänden, wissenschaftlichen Einrichtungen und vielen anderen Institutionen praxisorientiert arbeiten. Das „Netzwerk DVAG“ bietet seinen Mitgliedern Kontakte zu anderen, mit denen sie sich fachübergreifend und unabhängig vom Tagesgeschäft austauschen können. Das „Netzwerk DVAG“ bildet sich vor allem in Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen sowie in den Arbeitskreisen und Regionalforen ab. Viermal jährlich erscheint der STANDORT – Zeitschrift für Angewandte Geographie“.

Weitere Informationen: www.geographie-dvag.de

 

Pressekontakt Deutscher Verband für Angewandte Geographie:
Klaus Mensing
+49 (0)171 1245650
mensing(at)convent-mensing.de

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Marina Brink
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Die „Association of European Schools of Planning“, kurz AESOP, hat dem Master-Studiengang Stadtplanung der HafenCity Universität im Januar das AESOP Zertifikat für exzellente Qualität in Forschung und Lehre verliehen.

Das Studienprogramm erfülle laut AESOP-Präsident Francesco Lo Piccolo in besonderer Weise die europäischen Standards der planerischen Studienprogramme, wie sie in der AESOP-Charter festgelegt sind. Insbesondere zeichnet AESOP die Internationalisierung des Lehr- und Lernprozesses des Masterprogramms aus.

Studiendekan Prof. Jörg Knieling unterstreicht, dass gerade die Internationalisierung für den Masterstudiengang ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist. „Die HCU bietet schon heute sehr attraktive Bedingungen für internationale Studierende und Gäste in Lehre und Forschung. Gemeinsam mit dem sehr engagierten International Office der HCU arbeitet die Stadtplanung daran, diese Qualität ständig weiter zu optimieren. Auf diesem Weg bietet das AESOP-Assessment wichtige Anregungen, die wir gerne aufgreifen werden.“

AESOP ist ein Netzwerk europäischer Universitäten, die Studiengänge der Stadt- und Raumplanung anbieten. Seit ihrer Gründung im Jahr 1987 unterstützt AESOP die Entwicklung und Ausgestaltung der Hochschulausbildung sowie die Kooperation und den Austausch in diesem Bereich.

 

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Bei der internationalen Konferenz SBE16 Hamburg „Sustainable Built Environment“ werden vom 7. bis 11. März an der HafenCity Universität (HCU) Lösungsansätze zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in das Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden sowie die Quartiers-, Siedlungs- und Stadtentwicklung vorgestellt.

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka eröffnen am Dienstag, den 8. März 2016 die internationale Konferenz. Neben Ministerialrat Hans-Dieter Hegner (BMUB), Prof. Dr. Mojib Latif (Helmholtz Zentrum) und Prof. Dr. Thomas Lützkendorf (KIT) freuen sich die Organisatoren über internationale und namhafte Experten aus  Forschung, Planung, Wohnungswirtschaft und Politik.

Das umfangreiche Programm der SBE16 Hamburg bietet rund 150 Beiträge zum nachhaltigen Bauen von Wissenschaftlern aus rund 30 Nationen. Die präsentierten aktuellen Forschungsergebnisse reichen vom Thema „Green Building“ in Nigeria, über nachhaltige Quartiersentwicklung in asiatischen Großstädten oder aktuelle Untersuchungen im Zusammenhang zwischen Straßenbau und nachhaltiger Stadtentwicklung in Nordamerika bis hin zur Übertragung des Life-Cycle-Ansatz auf den Baubereich. Den wissenschaftlichen und fachlichen Austausch fördert die SBE16 durch Vorträge,  Workshops und Special Sessions sowie PhD-Sessions für junge Wissenschaftler.

Der wissenschaftliche Programmteil wird auf Englisch durchgeführt. Parallel findet ein deutschsprachiges Programm mit unterschiedlichen Thementagen statt, das allen interessierten Teilnehmern offen steht.

SBE 16 Hamburg – International Conference on Sustainable Built Environment

7. – 11.  März 2016
HafenCity Universität Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Weitere Informationen, Programm und Anmeldung:
www.sbe16hamburg.org

Organisation: HafenCity Universität Hamburg (HCU), ZEBAU GmbH, Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) und Hochschule für Angewandte Wissenschaften München

Ticketpreise: Tagesticket 249 € inkl. MWSt (Studierende 159,-€) / 3-Tages-Ticket 699 € (Studierende 449 €) bei Anmeldung bis zum 15.02. 2016

Über die SBE16 Hamburg:

Die “SBE16 Hamburg“ ist eine internationale Konferenz zum nachhaltigen Bauen, aus der Reihe der Sustainable Built Environment-Konferenzen des International Council for Research and Innovation in Building and Construction (CIB) und der International Initiative for a Sustainable Built Environment (iiSBE). Die Konferenzserie wird von der Sustainable Building and Climate Initiative (SBCI) der UNEP und der International Federation of Consulting Engineers (FIDIC) unterstützt.

Über die ZEBAU GmbH:

Die ZEBAU GmbH ist eine halböffentliche Energieagentur mit Sitz in Hamburg und beschäftigt sich mit allen Themen des energieeffizienten Bauens und der Nutzung erneuerbarer Energien. ZEBAU GmbH steht zwischen Politik, Verwaltung, Lehre und Forschung sowie allen Partnern in der Wirtschaft bis zum privaten Bürger.

Über die HafenCity Universität Hamburg:

Die HCU wurde 2006 als Zusammenschluss von drei Hamburger Hochschulen gegründet und ist als Universität für Baukunst und Metropolentwicklung einzigartig in der Hamburger Hochschullandschaft. Die HCU vereint alle Aspekte des Bauens in Gestaltung und Entwurf, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften unter einem Dach. Alle Fachgebiete werden konsequent fachübergreifend und integriert gedacht. Im Jahr 2014 hat die HCU ihren Neubau in der HafenCity in Betrieb genommen und damit die Grundlagen für die interdisziplinäre Forschung und Lehre mit hohem Praxisbezug geschaffen. Rund 2.400 Studierende und 450 Mitarbeiter arbeiten hier heute zusammen. Die HafenCity als größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt Europas bietet den Wissenschaftlern dabei den besonderen Reiz eines Stadtlabors vor der eigenen Haustür.

 

Pressekontakt ZEBAU GmbH:
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+49 (0)40 38038422 
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Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) hat im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2015 zum Thema Zukunftsstadt das Projekt „Gute Geschäfte machen – erfolgreiche Modelle für den stationären Einzelhandel“ initiiert. Deutschlandweit wurden Konzepte gesichtet und die Macher und Unterstützer ausgewählter Geschäfte vorgestellt. Die Abschlussveranstaltung am Donnerstag, den 28. Januar in der HCU nimmt Mercado und IKEA in Altona in den Fokus – zwei Einkaufszentren, die neue Wege gehen und sich mit dem Stadtteil vernetzen.

Welche Erfahrungen macht das Mercado seit 20 Jahren und was unterscheidet das Konzept vom klassischen Shopping-Center? Wie funktioniert der erste innerstädtische Standort einer IKEA-Filiale und wie klappt die Zusammenarbeit mit dem Stadtteil? Die Stadtforscher Prof. Dr. Ingrid Breckner und Stefan Kreutz von der HCU sprechen mit Mercado-Centermanager Sven Ebert und IKEA-Filialleiter Christian Mollerus.

Das Projekt „Gute Geschäfte machen“ versteht sich als Begegnungsort für Einzelhändler, Existenzgründer, Stadtverwaltung, Stadtmarketing, Wissenschaft und eine interessierte Öffentlichkeit und möchte inspirieren, informieren und ermutigen, Dialog ermöglichen und eine breite Diskussion über Chancen und Risiken des Einzelhandels in der Zukunftsstadt entfachen und begleiten.

Durch den Online-Handel ist der Einzelhandel in den Innenstädten unter Druck geraten. Verändertes Einkaufsverhalten und neue Wertmaßstäbe wie z.B. nachhaltiger Konsum oder „Buy local“ haben neue Handelsformen hervorgebracht. Bislang gibt es keinen wissenschaftlich fundierten Katalog erfolgreicher Handelsformen und -strategien. Dies führt dazu, dass der Einkauf im Internet als alternativlos günstig und einfach angesehen wird – auch weil die Alternativen bislang zu wenig bekannt sind. Gute Geschäfte im Sinne des Projekts tragen zu einer lebendigen nachhaltigen und gesunden Stadt bei. Sie sind nicht nur ökonomisch tragfähig, sondern leisten darüber hinaus auch wertvolle Beiträge für die Nachbarschaft, den Stadtteil oder die Gesamtstadt.

Das Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt zeigt, wie Forschung heute schon dazu beiträgt, Städte nachhaltig lebenswert zu gestalten. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog. Sie fördern den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung. 

Donnerstag, 28. Januar 2016, 18 Uhr
Mercado und IKEA – Win-Win in Altona?

HafenCity Universität Hamburg HCU, HOLCIM Auditorium
Überseeallee 16
20457 Hamburg

Es diskutieren:
Prof. Ingrid Breckner (HCU Hamburg),
Mercado Centermanager Sven Ebert,
IKEA Altona Einrichtungshauschef Christian Mollerus

Moderation: Thomas Böhm

Weitere Informationen unter www.gutegeschaeftemachen.de oder www.wissenschaftsjahr-zukunftsstadt.de.

 

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Am kommenden Freitagabend feiert die HafenCity Universität Hamburg (HCU) im Beisein der Zweiten Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank sowie namhaften Persönlichkeiten und Mitgliedern des ersten und zweiten Hochschulrates der HCU ihren ersten runden Geburtstag. Als Universität neuen Typs gründete die Freie und Hansestadt Hamburg ihre jüngste staatlich finanzierte Universität vor zehn Jahren am 1. Januar 2006. Damit führte sie die bau- und planungsbezogenen Fachbereiche aus drei Hamburger Hochschulen zusammen. Heute bietet die HCU mit ihrem Studienangebot und ihrer Lage in der HafenCity, dem größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekt Europas, ihren Studierenden einzigartige Studienbedingungen.

„Die HafenCity Universität ist fester Bestandteil sowohl der Hamburger als auch der internationalen
Universitätslandschaft. Nach einer schwierigen Startphase hat sich die Universität mit großem Elan positiv entwickelt“, sagt Wissenschaftsseatorin Katharina Fegebank. „Die HCU vereint alle Aspekte für
Bauen und Metropolentwicklung unter einem Dach. Dabei verbindet sie die Disziplinen Architektur,
Kunst, Bauingenieurswesen und Sozialwissenschaften und ist mit ihrem Neubau in der HafenCity unmittelbarer Bestandteil eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Ich danke allen Hochschulmitgliedern sehr herzlich für ihre Arbeit und ihr Engagement!“

„Der wissenschaftliche Austausch erstreckt sich über die Landesgrenzen hinweg, intensiver Kontakt
besteht vor allem zu allen namhaften Universitäten im Nord- und Ostseeraum“, ergänzt HCU-Präsident
Dr.-Ing. Walter Pelka. „Mit dem MIT Media Lab des Massachusetts Institute of Technology in Boston
(USA) wurde zuletzt eine weitere spannende Kooperation geschlossen: Das gemeinsame Digital
City Science Lab stellt sich der Aufgabe, die Veränderungen von Städten durch die Digitalisierung zu
erforschen und konstruktiv mitzugestalten.“

Gründung der HCU - Paradigmenwechsel in der Wissenschaft

Vor mehr als 10 Jahren erkannte man in Hamburg, dass die Vereinheitlichung der Hochschul-Abschlüsse im Zuge des Bologna-Prozesses zu einer Annäherung von Universitäten und Fachhochschulen führen werde. Gleichzeitig wuchs die Erkenntnis, dass sich die drängenden Fragen der Gesellschaft zunehmend nur in einer konsequent fachübergreifenden Lehre und Forschung erfolgreich angehen lassen werden. Aus diesen beiden Entwicklungssträngen heraus entstand die Vision einer
Universität neuen Typs, die mit der HCU realisiert wurde. Das wissenschaftliche Leitbild der neuen
Universität ist konsequent durch Interdisziplinarität und Nutzung von Synergien der integrierten
Fachdisziplinen geprägt.

„Stärken und Potenziale unserer Fachkulturen sollen genutzt und weiterentwickelt werden. Wir erheben den Anspruch, unter einem Dach alle Aspekte des Bauens – sowohl technisch, gestalterisch, sozioökonomisch und planerisch – zu vereinen, um sie fachübergreifend zu erforschen und zu lehren“,
so HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka.

Um diese besonderen Ziele in Lehre und Forschung zu realisieren, wurden Fakultäten, Departments,
Lehrstühle und Institute abgeschafft und eine flache, horizontale akademische und organisatorische
Struktur aufgebaut.

Wichtiger Meilenstein: Neubau der HafenCity Universität



Dem Wunsch einer möglichst engen Zusammenarbeit der Disziplinen in Forschung und Lehre standen in der Anfangszeit mehrere  Herausforderungen gegenüber: Die durch unterschiedliche Fachkul-turen geprägten Disziplinen sowie Leitung als auch Verwaltung verteilten sich in den ersten Jahren auf bis zu sieben Standorte über das Hamburger Stadtgebiet, sodass ein gegenseitiges Kennenler-nen, ein fachlicher und persönlicher Austausch und damit das Zusammenwachsen erschwert wurde. Ein massives finanzielles efizit aus der Gründungsphase belasete die Entwicklung der Universität in den Anfangsjahren zusätzlich.

In einem Kraftakt entwickelte die HCU in den Jahren 2013/2014 einen auf die Zukunft ausgerichteten Struktur- und Entwicklungsplan, der nicht nur die ehrgeizigen Gründungsziele aufnimmt und operationalisiert, sondern auch – schon im dritten Jahr – ein ausgeglichenes finanzielles Egebnis gewährleistet.

Mit dem Bezug des Neubaus in der HafenCity im Frühjahr 2014 wuchs endlich auch räumlich zu-sammen, was strategisch und fachlich zueinander gehört. Die HafenCity als größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt Europas bietet den Wissenschaftlern dabei den besonderen Reiz eines Stadtlabors vor der eigenen Haustür.


HCU in Zahlen

2.400 Studierende

400 Absolventen pro Jahr

50 Professoren

150 Wissenschaftliche Mitarbeiter

5 Bachelor-Studiengänge: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Stadtplanung, Kultur der Metropole

6 Master-Studiengänge: Architektur, Bauingenieurwesen, REAP, Geomatik, Urban Design, Stadtplanung

Standort: HafenCity Hamburg(Stand: WS 15/16)

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HafenCity Universität Hamburg
Marina Brink, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Am 11. Dezember 2015 wurde bereits zum fünften Mal der mit 3.000,- Euro dotierte WTM-Architectural-Engineering-Preis im Rahmen der Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge im Bauingenieurwesen im Neubau der HafenCity Universität Hamburg vergeben. Diesjähriger Preisträger ist der HCU Absolvent Kai Schramme. Der Preis wurde vom Ingenieurunternehmen WTM Engineers GmbH aus Hamburg gestiftet und von Herrn Dr.-Ing. Alexander Steffens übergeben.

Die Master-Thesis von Kai Schramme mit dem Thema "Die Entwicklung wandelbarer Faltwerke auf Basis parametrischer Prinzipien" beschäftigt sich mit der Generierung kinematischer Falttragwerke. Hierzu wurde ein Entwurfstool entwickelt um beliebig komplexe Faltstrukturen zu erzeugen und deren räumlichen Bewegungsablauf zu analysieren. Im Anschluss an eine allgemeine Untersuchung des Tragverhaltens wurden, in Analogie zu den Origamifalttechniken, Parameter identifiziert, die die Wandelbarkeit definieren und den Entwurf charakterisieren. Mit Hilfe des entworfenen Tools kann ebenfalls das spezifische Tragverhalten der unterschiedlichen Faltstrukturen tragwerksplanerisch untersucht werden. Betreut wurde die Arbeit an der HCU von Prof. Dr. Annette Bögle und José Ortolano. Wesentliche Teile der Masterthesis wurden bei der jährlichen Konferenz der IASS (International Association for Shell and Spatial Structures) 2015 in Amsterdam vorgestellt.

Herr Kai Schramme hat zunächst das Bachelorstudium „Bauingenieurwesen“ an der HCU und anschließend ein Auslandssemester im Masterprogramm der KTH Stockholm absolviert. Zuletzt hat er das Masterstudium „Bauingenieurwesen – Architectural Engineering“ an der HCU abgeschlossen.

WTM Engineers wurde 1936 in Hamburg gegründet und steht heute für richtungsweisende Ingeni-eurdienstleistungen im Bauwesen. Insgesamt beschäftigt WTM 280 Mitarbeiter in Hamburg und in den Niederlassungen Berlin und München. Eine zunehmende Zahl an Aufträgen aus dem Ausland führte zur Gründung der WTM Engineers International GmbH. Viele tausend Projekte im In- und Aus-land belegen die umfassende Erfahrung des Unternehmens.

Die Förderung des Nachwuchses ist WTM ein besonderes Anliegen, sowohl innerhalb des eigenen Büros als auch durch Kooperationen mit Hochschulen.

Rückfragen und Kontakt ins Präsidium:
Jost Backhaus
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 14 neue For-schergruppen ein, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglichen, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren. Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) freut sich sehr, dass der Antrag von Prof. Dr. Gernot Grabher auf eine DFG-Forschergruppe zum Thema "Organized Creativity: Practices for Inducing and Coping with Uncertainty“ genehmigt wurde. Der Antrag mit einem Projektvolumen von 3,4 Millionen Euro und einer Laufzeit von sechs Jahren hat er zusammen mit einem Kollegium aus Managementforschern, Wirtschaftssoziologen und Wirtschaftsgeographen (Freie Universität Berlin sowie Max-PIanck Institut für Gesellschaftsforschung, Köln) gestellt.

Der Begriff „organisierte Kreativität“ erscheint widersprüchlich: Kreative Prozesse sind per se unsicher und lassen sich nicht intentionell steuern. Trotzdem spielen sie sich unter Netzwerken von Akteuren unterschiedlicher räumlich-zeitlicher Kontexte ab, die einen gewissen Grad an Organisation aufweisen. Die Forschergruppe „Organisierte Kreativität – Praktiken zur Induzierung von und zum Umgang mit Unsicherheit“ unter Sprecher Prof. Dr. Jörg Sydow von der FU Berlin will die gesellschaftlichen Strukturen und Praktiken untersuchen, in und mit denen Unsicherheit im kreativen Prozess gefördert, kanalisiert oder verhindert wird.

Prof. Dr. Gernot Grabher erläutert: „In dieser Forschergruppe geht es, kurz gesagt, darum, Unsicherheit nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Ressource in kreativen Prozessen zu begreifen. Genauer gesagt soll die Rolle von Unsicherheit, veranschaulicht an Beispielen aus der Musik- und der Pharmaindustrie, in künstlerischen sowie wissenschaftlichen Kreativitätsprozessen vergleichend analysiert werden.“ Er ist mit zwei Forschungsprojekten zu den Themen "Organizing Temporary Co-Presence to Induce and Cope with Uncertainty in Creative Processes“ sowie "The Temporal Structuring of Uncertainty in Creative Projects“ über die Gesamtlaufzeit von sechs Jahren an der Forschergruppe beteiligt.

Rückfragen und Kontakt zu Prof. Grabher:
Prof. Dr. Gernot Grabher
HafenCity Universität Hamburg
Urban and Regional Economic Studies
+49 (0)40 42827 4561
Gernot.Grabher(at)hcu-hamburg.de

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Jost Backhaus
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Die British Cartographic Society (BCS) hat den „Henry Johns Award“ für das beste Paper im Jahr 2014 in der Zeitschrift „The Cartographic Journal“ an Dr. Christoph Kinkeldey und seinen Doktor-Vater Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe sowie Prof. Alan MacEachren (Penn State University, USA) verliehen.

Die international wohl bedeutendste Zeitschrift für das Fach Kartographie hat damit ein Übersichtspaper ausgezeichnet, dass erstmals systematisch die Visualisierung von Unsi-cherheiten in Karten thematisiert: Welche Methoden gibt es? Wie wird evaluiert?

Begonnen und die Idee präzisiert hat Christoph Kinkeldey das Thema während eines For-schungsaufenthaltes an der Penn State University. An der HCU hat er dann mit Jochen Schiewe den Rahmen für die Doktorarbeit abgesteckt. Alan MacEachren fungiert als Zweit-gutachter.

Die Gewinner des Henry Johns Award werden vom Herausgeber des Cartographic Journal, der Redaktion und dem Präsidenten der BCS gewählt. Der Preis besteht aus einem Geldpreis, einem Zertifikat und der Öffentlichkeitsarbeit in BCS Publikationen und auf der BCS-Website.

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Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung durch das Präsidium der HCU vergab die Hochschule zum sechsten Mal den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)

Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Studium und Lehre, überreichte gemeinsam mit dem International Office den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis 2015 an Herr Sergej Zorin aus Russland. Sergej Zorin studiert im 3. Semester im Master-Studiengang Geomatik, mit der Vertiefungsrichtung Hydrographie. Er hat es geschafft, sich innerhalb seines ersten Jahres an der HCU fachlich und sozial hervorragend zu integrieren. Neben den überdurchschnittlichen Leistungen sind das besondere Engagement und fundierende Fachkenntnisse von Herrn Zorin hervorzuheben.

Die Jury – bestehend aus dem Vizepräsidenten für Lehre und Studium, Herrn Prof. Dr. Harald Sternberg, der Vertreterin vom AStA, Mursal Nyeazi, und Ekaterina Wittke aus dem International Office – würdigte neben der herausragenden Studienleistungen von Herrn Zorin auch seine ehrenamtliche Engagement für die Integration von internationalen und lokalen HCU-Studierenden.

Zum DAAD-Preis: Der DAAD-Preis wird jährlich vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) ausgelobt. Mit diesem Preis sollen ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlich-interkulturellen Engagement ausgezeichnet werden. Die Wahl der Preis-trägerin/des Preisträgers erfolgt in Verantwortung der Hochschule. Mit der Verleihung des DAAD-Preises soll zugleich einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht werden, welche Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschulgemeinschaft darstellen.

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Charlotte Stapenhorst, seit knapp einem Jahr Bachelor-Studentin Architektur an der HCU, hat im August mit der Deutschen Frauennationalmannschaft die Bronzemedaille bei den Hockey-Europameisterschaften in England gewonnen. Nach dem knapp verpassten Finaleinzug besiegte Charlotte die Gegnerinnen aus Spanien mit einem Dreierpack  beim deutschen 5:1 Sieg im Spiel um Platz 3 fast im Alleingang.

Gebürtig aus Berlin kommend, infizierte sie sich mit dem Hockey-Virus in der eigenen Familie: „Wenn die größeren Geschwister von Turnieren mit Medaillen nach Hause kommen, dann will man das auch!“, so Charlotte, die seit ihrem 5. Lebensjahr Hockey spielt. Des Sports wegen ging es deshalb vor einem Jahr auch nach Hamburg – im Hockey eine absolute Hochburg: der halbe Kader der Nationalmannschaft kommt aus der Hansestadt. Allein beim UHC hat Charlotte neun Kolleginnen aus dem DHB-Team. 

Für den Schritt nach Hamburg waren auch die Gespräche mit Pamela Wittfoth, Laufbahnberaterin am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein in Dulsberg, ausschlaggebend. Gemeinsam mit Charlotte hat sie sich mit der damaligen Studiengangkoordinatorin Christina de la Cruz zusammengesetzt, um die Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium an der HCU zu klären. Um Charlotte auf ihrem sportlichen Weg optimal zu unterstützen, kümmern sich jetzt Tutor*innen um spezielle Korrekturzeiten oder unterstützen bei anderen Seminarterminen, an denen sie auf Grund von Terminen, Lehrgängen oder Länderspielen nicht teilnehmen kann. „Auch Frau Professor Rabenschlag hat mich ganz toll unterstützt, und sich immer extra Zeit für mich genommen – das hat mir sehr geholfen!“, berichtet Charlotte begeistert. 

Für die Anerkennung ihrer Leistung erhielt Charlotte von waterfront e.V., dem Förderverein der HCU, einen Gutschein in Höhe von 250 Euro für Studienmaterialien. Die HCU wird Charlotte weiterhin unterstützen, und wir wünschen ihr auf dem Weg nach Rio 2016 viel Glück und viel Erfolg!

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Jost Backhaus
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HafenCity Universität Hamburg entwickelt Anbindungsideen für aufstrebende Stadtteile in internationaler Summer School „Think the Link"

Hamburg, 20.08.2015. Im Rahmen ihrer Baltic International Summer School – unter der Schirmherrschaft der Zweiten Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank – bringt Hamburgs „Bau-Uni“ vom 21. - 30. August über 70 Studierende und Nachwuchswissenschaftler aus Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Polen, Russland und Schweden zusammen. Unter dem Motto „Think the Link“ er-arbeiten die Masterstudierenden und Doktoranden der Fächer Bauingenieurwesen, Architektur, Stadtplanung neue Integrationskonzepte für Hamburgs sich derzeit am stärksten entwickelnden Stadtteile – die HafenCity und Rothenburgsort.

Mit ihrer Aufgabenstellung knüpft die Leiterin des internationalen Workshops, Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle an das Konzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen an. Vor dem Hintergrund des geplanten Wohnraums in Rothenburgsort und auch der HafenCity bedürfen die durch Wasserwege und zum Teil industrielle Nutzung derzeit noch isolierten Gebiete einer besseren Integration. In der Summer School entwickeln die über 70 internationalen Teilnehmer daher in den kommenden zehn Tagen Ideen und Wege für eine bessere Anbindung der Stadtteile an ihre jeweiligen Nachbarstadtteile. Die entstehenden Lösungen erarbeiten die Nachwuchswissenschaftler in interdisziplinären Teams – denkbare Ergebnisse wären zum Beispiel Entwürfe für Fußgängerbrücken, für die Einrichtung von Fahrradwegen bis hin zu künstlerischen Installationen oder der Einrichtung eines Gemeindezentrums zur lebenswerteren Gestaltung der Stadtteile.

Die endgültigen Arbeitsergebnisse werden von einer international besetzten Jury begutachtet und der Hamburger Öffentlichkeit im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung am Sonnabend, dem 29.08.2015 im Beisein der Schirmherrin, Senatorin Katharina Fegebank vorgestellt. Als Wissenschaftssenatorin unterstützt sie die Initiative der HCU, ihr wissenschaftliches Netzwerk mit renommierten Partneruniversitäten wie Chalmers in Göteborg oder der Aalto Universität in Helsinki weiter auszubauen und zu festigen: „Mit Think the Link ist der HCU ein Format gelungen, aktuelle Zukunftsfragen der Freien und Hansestadt Hamburg in Zusammenarbeit mit wichtigen Partneruniversitäten der Baltic Sea Region, im Dialog zu erarbeiten“, sagt Katharina Fegebank.

Erweiterter Ostseeraum – Internationalisierungsfokus der HCU
Tatsächlich plant die HCU, in den kommenden Jahren besonders ihre Kontakte zu wissenschaftlichen Institutionen der Ostseeanrainer verstärkt auszubauen. Die Baltic International Summer School ist dabei ein ganz wesentlicher Baustein. „Die Erfahrung zeigt, dass nicht Institutionen miteinander kooperieren, sondern die Menschen, die in ihnen arbeiten", sagt Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU. „Aus diesem Grund ist Think the Link als nachhaltige Plattform für den kontinuierlichen wissenschaftlichen Austausch konzipiert, in der sich die Studierenden, Lehrenden und Forschenden regelmäßig begegnen. Durch den kontinuierlichen Kontakt entsteht ein stabiler und selbstverständlicher fachlicher Austausch, gemein-same Forschungsaktivitäten und länderübergreifende Forschungsanträge lassen sich einfacher planen. Davon profitieren am Ende alle Seiten – und, nicht zu vernachlässigen, macht es allen Beteiligten viel Spaß.“

Auch international stößt die HCU mit ihrem Projekt auf großes Interesse. „Bereits in der dies-jährigen Auftaktveranstaltung haben wir gleich acht Partneruniversitäten gewinnen können, die sich nicht nur durch Entsendung von Studierenden sondern auch durch konkrete Konzeptideen, Vorträge, Kritiken u.v.m. in die Summer School einbringen“, sagt Projektleiterin Bögle. Sie hat mit ihrem Team für „Think the Link“ eigens ein neues methodisches Format entwickelt, in dem alle Teilnehmer in fachlich wie national gemischten Teams zusammen arbeiten. Selbst der thematische Fokus auf Hamburgs Wasserseite betrifft alle Teilnehmer gleichermaßen. „Die Gäste aus Kopenhagen, Göteborg, Helsinki, St. Petersburg und Danzig sind allesamt selbst Bewohner von Hafenstädten und werden für die diesjährige Aufgabe “at, over and on the water“ die notwendige Sensibilität mitbringen“, sagt Bögle. „Optimaler Weise würden wir uns wünschen, dass die für Hamburg entwickelten Erkenntnisse auch in ihren Heimathafenstädten übertragbar sind.“

Die Summer School wird durch ein Rahmenprogramm mit öffentlichen Vorträgen unter anderem von Neil Thomas (atelier one) und Mike Schlaich (Schlaich, Bergermann und Partner) begleitet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.hcu-hamburg.de


Rückfragen und Kontakt ins Präsidium:

Frauke Kasting, HafenCity Universität Hamburg,
Präsidialabteilung
+49 (0)40 42827 2736, Frauke.Kasting(at)hcu-hamburg.de

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Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) vergab am 16. Juni für das Sommersemester 2015 bereits zum vierten Mal das Deutschlandstipendium für den Förderzeitraum von zwei Semestern. Die Förderung in Höhe von 300 Euro monatlich soll besonders leistungsstarke und engagierte Studierende beim Studium unterstützen.

Die HCU konnte die Anzahl der Geförderten von 2014 auf 2015 um 50% auf 21 Studierende steigern. Die einkommensunabhängigen Stipendien werden zu gleichen Anteilen gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den Förderern der HCU zur Verfügung gestellt.

Maßgeblich und seit Beginn fördert die Henri Benthack Stiftung 13 Stipendien für die Studierenden der HCU. Dr. Hesse und Partner Ingenieure stellen bereits zum dritten Mal ein Stipendium zur Verfügung. Neu dabei sind in diesem Jahr die Europa Center Uwe Heinrich Suhr Stiftung (zwei Stipendien), die Ingeborg Suhr Stiftung (zwei Stipendien), die Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG (zwei Stipendien) und die Sutor Bank Stiftung (ein Stipendium).

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Präsidium der HCU ihre Urkunden persönlich durch die Förderer und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka. Gefördert wird damit auch der nachhaltige Kontakt zwischen Stipendiaten und Förderern – ebenfalls ein Anliegen des Deutschlandstipendiums. Durch ein online Bewerbungs- und Verwaltungstool sowie ein moderiertes Auswahlverfahren wird der Aufwand an der HCU extrem schlank gehalten, so dass an der HCU kein weiterer Verwaltungsaufwand entsteht.

Für die Stipendien hatten sich insgesamt 98 Studierende beworben. In einer Jurysitzung wurden die Siegerinnen und Sieger gekürt. Im Auswahlgremium wirkten neben dem Vorsitzender auch die Gleichstellungsbeauftragte, drei Mitglieder der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, ein Studierender sowie mit beratender Stimme ein Vertreter der privaten Mittelgeber mit. Ausschlaggebend waren gute Noten und Studienleistungen. Aber auch weiche Kriterien – fachliches Engagement, die Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg – gingen in die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten ein.

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Gemeinsames Digital City Science Lab wird Digitalisierung von Städten erforschen und begleiten

Hamburg, 02.06.2015. Der Präsident der HafenCity Universität Hamburg (HCU), Dr.-Ing. Walter Pelka, und der Direktor des MIT Media Labs, Joichi Ito, unterzeichneten heute im Rathaus eine entsprechende Vereinbarung – in Anwesenheit des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz und der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank.

Hamburg wird zu einem lebenden Labor: Ziel des Digital City Science Lab ist es, die Veränderungen von Städten durch die Digitalisierung zu erforschen und konstruktiv mit zu gestalten. Dazu sollen vor allem in Hamburg urbane Veränderungsprozesse untersucht und wissenschaftlich ausgewertet werden.

Die Kooperation mit der HCU ermöglicht es dabei dem Media Lab am MIT, seine Modelle zur Simulation von urbanen Themen zu verifizieren und weiterzuentwickeln: zum Beispiel zu wissenschaftsgestützten Planungsinstrumenten, Elektromobilität, urbaner Landwirtschaft, intelligenten Arbeits- und Wohnräumen und anderen Aspekten innovativer Stadtentwicklung. Geplant ist sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung, gemeinsam mit in diesem Bereich engagierten internationalen Unternehmen.

Wichtig ist die Vermittlung der Ergebnisse an die Öffentlichkeit. Diese geschieht anhand sogenannter City Scopes. Diese Stadtmodelle dienen der anschaulichen Darstellung der Ergebnisse und deren Vermittlung auch für Nicht-Fachleute. Im Rahmen der Entwicklung des Lab soll zudem ein Think Tank zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aufgebaut werden, der die Stadt in zukünftigen Entwicklungsvorhaben berät.

Das Lab wird geleitet durch einen Direktor/eine Direktorin, bestellt durch die HCU. Die City Science Task Group wird gebildet aus Professuren aus den Bereichen digitale Technologien sowie Stadtforschung/ Smart City/Digitale Stadt und wissenschaftlichen Mitarbeitern/innen. Angesiedelt ist das Lab an der HCU. Gesteuert wird das Lab durch ein vierköpfiges Steering Committee (aus jeweils zwei Mitgliedern des MIT Media Lab und zwei Mitgliedern der HCU). Zudem soll ein Advisory Board formiert werden, mit Mitgliedern aus der Stadt, der Industrie und Wissenschaft. Zur Intensivierung der Kooperation sollen regelmäßig Wissenschaft-ler/innen und Studierende beider Universitäten an der jeweils anderen Einrichtung tätig sein. Die wissenschaftliche Expertise dieser Task Group wird ergänzt durch weitere Professorinnen und Professoren der HCU.

Die Task Group selbst wird Grundlagenforschung betreiben, die beteiligten Wissenschaftler/innen der HCU und weiterer Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen vernetzen, die Zusammenarbeit mit dem internationalen Partner in Projekten aufbauen sowie Drittmittelanträge für Projekte in der Grundlagenforschung stellen. Andererseits wird sie auch für die Vernetzung in
Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft sowie die Akquise von Drittmitteln aus diesen Bereichen für anwendungsorientierte Projekte verantwortlich sein.

Das neue gemeinsame Labor von HCU und MIT Media Lab wird unterstützt durch eine Anschubfinanzierung der Freien und Hansestadt Hamburg.

Information MIT

The Massachusetts Institute of Technology (MIT) is a nonprofit university in Cambridge, Massachu-setts, USA. The Media Lab is a laboratory at MIT focused on mixing disparate research areas to create disruptive technologies. The City Science Initiative at the Media Lab is developing new systems and strategies for design to enable more entrepreneurial, high-performance, livable cities, with an emphasis on evidence-based urban planning tools, mobility on demand, urban agriculture, and responsive places of living and work. The City Science Initiative is interested in testing and evaluating urban innovation in the context of “Living Lab” cities.

Further Information: https://www.media.mit.edu/

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Hamburg, 02.06.2015. Am 19. Mai 2015 wurden die Gewinner des Internationalen Hebel Studentenwettbewerbs 2014/2015 „LogCity – Key of Europe“ von einer Fachjury gewählt. Aufgabe war, ein Logistikzentrum in der deutsch-niederländischen Grenzregion zu entwickeln und neue zukunftsweisende Konzepte für die Logistik zu präsentieren. Zu den Gewinnern zählen zwei interdisziplinäre Studierendenteams aus dem Studiengang Architektur und dem Studiengang Bauingenieurwesen der HCU.

 

Das Avantisgelände, ein etwa 108 ha großes Areal wurde bereits in den 1990er Jahren als grenzübergreifender Logistikpark ausgewiesen. Allerdings ist der erwartete Erfolg bisher ausgeblieben, die damals entwickelten Konzepte umzusetzen. Gemeinsam mit der Stadt Aachen sowie der Deutsche Post DHL ist die Marke Hebel des Xella-Konzerns einer langen Tradition gefolgt und hat den regelmäßig ausgelobten internationalen Studentenwettbewerb dieses Jahr dem Avantisareal gewidmet. Im Fokus des Wettbewerbs stand die Erarbeitung eines innovativen Konzeptes für eine zukunftsfähige Nutzung des Geländes als Logistikpark. Dabei wurden als inhaltliche Schwerpunkte Logistik, Innovation, Business, Soziale Einrichtungen und Erholung vorgegeben, darüber hinaus sollten die Studierenden noch einen eigenen zusätzlichen Schwerpunkt entwickeln.

 

Zukunftsfähige Architekturlösungen im Industrie- und Verwaltungsbau sollten von den interdisziplinären Studierendenteams entwickelt werden, die sich zum einen durch eine hohe funktionale und nutzerfreundliche Qualität auszeichnen und zum anderen die ökologischen und ökonomischen Standards erfüllen. Von dem Auslober wurden darüber hinaus hohe Anforderungen an die planerischen und gestalterischen Fähigkeiten der Studierenden gestellt. Durch die internationale und disziplinenübergreifende Beteiligung sollten vor allem auch die kulturellen und sozioökonomischen Einflüsse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Bearbeitung der Aufgabe miteinfließen.

 

Zwei der von der HafenCity Universität eingereichten Arbeiten wurden am Ende prämiert. Das Team bestehend aus Olga Filina, Cyrus Ahmadi, Pascal Bollig, Bashaar Baker und Colin Kunde überzeugte mit dem Entwurf „Torus of Unity“ und wurde von der Jury auf den mit 2.500 € dotierten 2. Platz gewählt. Der Entwurf „LogUp“ von Katharina Rummel, Tobias Kuhn, Franziska Ise, Ruben Ihle wurde mit einem Sonderpreis in Höhe von 1.000 € ausgezeichnet. Betreut wurden die Studierenden an der HCU von Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle, Prof. Dr.-Ing. Bernd Kritzmann und Nils Ratschke M.Sc.

Informationen: http://www.hebel.de/de/content/studentenwettbewerb.php

 

 

 

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Neumünster/Hamburg, 05.05.2015. In Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg (HCU) lobte EDEKA Nord erstmalig den studentischen Entwurfs-Wettbewerb „EDEKA Award 2015“ aus. Dieser setzt sich mit zukunftsgerichteten Einzelhandelskonzepten im urbanen Kontext auseinander. Ziel des Wettbewerbes war es, neue städtische Typologien zu entwickeln, die innovative Nahversorgungskonzepte mit ergänzenden Funktionen verbinden.

 

Der EDEKA Award 2015 gliedert sich in zwei Bearbeitungsfelder: „Trans.Peripherie“ setzt sich mit der Transformation unzeitgemäßer Einkaufscenterkonzeptionen auseinander; die Entwürfe zum Thema „Urban.Hub“ stellen Nachverdichtungsvorschläge mit hybriden Nutzungen an städtischen Schnittstellen im Hamburger Stadtgebiet dar. Die unterschiedlichen Vertriebsarten von EDEKA Nord und die Flexibilität der selbstständigen Einzelhändler bieten hierfür die idealen Voraussetzungen. Als Sonderveranstaltung zum Hauptwettbewerb wurde im Dezember 2014 der Stegreif-Wettbewerb EDEKA.FOLLIES ausgelobt. Dieser thematisierte signifikante neue Nahversorgungsansätze für Großstädte. Sechs nominierte Arbeiten nahmen am EDEKA Award 2015 teil.

 

Durchgeführt wurde der Wettbewerb als Master-Entwurfsseminar an der HCU und dort vom Fachgebiet Städtebau und Quartiersentwicklung mit einer dezidierten Arbeit zur Analyse von Einzelhandelsstandorten ergänzt und unterstützt. Vorlesungen von Zukunftsforschern der OTTO-Gruppe sowie von Wissenschaftlern anderer Hochschulen ergänzten die eigenen Inputvorträge zusätzlich.

Die Vorstellung der Arbeiten samt Preisverleihung fand am Nachmittag des 15. Aprils an der HCU statt. Professoren und Studierende der HCU, Mitarbeiter und Gäste von EDEKA Nord sowie fachlichen Repräsentanten zählten zu den Besuchern. Die einzelnen Konzepte wurden durch die Teams erläutert und anschließend von einer fachkundigen Jury bewertet. Diese bestand aus Bodo Hafke (Dezernent Wirtschaft, Bauen und Umwelt – Bezirksamt Hamburg-Mitte), Jörg Penner (Dezernent Wirtschaft, Bauen und Umwelt – Bezirksamt Hamburg-Harburg), Prof. Dr. Michael Koch (Fachgebiet Städtebau und Quartiersplanung der HCU), Carsten Venus (blauraum Architekten Hamburg, BDA) und Dr. Matthias Stippich (Architekt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Karlsruher Institut für Technologie, Verfasser von 'Discount City') sowie Carsten Koch (Geschäftsführer EDEKA Nord) und Rainer Wülbern (Leitung Expansion und Standortsicherung EDEKA Nord).

Parallel zur Jury-Beratung hielt Christian Scheler (ARGUS, Stadt- und Verkehrsplanung) einen informativen Vortrag mit dem Titel „Quartiere in Bewegung – Strategien für urbane Mobilität“. Außerdem konnten die Gäste an einer Tour durch das innovative Gebäude der HCU teilnehmen, welches seit dem Sommersemester 2014 für den Lehrbetrieb offen steht.

Den EDEKA Award 2015 erhielten Julia Isabel Thielen und Alexander Loss für das innovativ entworfene und sehr gut ausgearbeitete Konzept „Street.Food.Market.Sternschanze“ zum Thema „Urban.Hub“.2

Eine weitere Auszeichnung erhielten Andrea Marxen und Simón Saul für Ihren Entwurf zum Thema „Trans.Peripherie“ mit Namen „Nexus Harburg“. Sie befassten sich mit einer Neugliederung des Gebäudekomplexes Marktkauf Harburg.

Außerdem wurden Anna Maas und Sarah Nusair sowie Merle Deunert und Claudia Hentschel ausgezeichnet. Das erstgenannte Team entwarf „Kellinghub“: Hotel, Sport, EDEKA. Merle Deunert und Claudia Hentschel entwickelten ein Konzept namens „Turmbahnhof“ zur Umgestaltung des Pavillons am U-Bahnhof Schlump.

Last bot not least erhielten Felix Behnecke und Paul Schneider für ihren EDEKA.FOLLIE „Buycircle“ eine Anerkennung.

„Der EDEKA Award war auch für uns eine Premiere. Der Verlauf und die Ergebnisse haben unsere Erwartungen übertroffen. Wir können uns vorstellen, dass es zu einer Fortsetzung der Zusammenarbeit kommt“, freute sich Rainer Wülbern. „Insbesondere die enorme Qualität der Arbeiten und die hohe Motivation der Studierenden haben uns sehr beeindruckt. Wir haben viele interessante Anregungen erhalten.“

Alle Arbeiten des EDEKA Award 2015 werden zusammen mit Auszügen der Inputveranstaltungen in einem repräsentativen Katalog zusammengestellt, der voraussichtlich am 10. Juli im Zuge des Hamburger Architektursommers der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

 

EDEKA Nord im Profil

EDEKA Nord hat ihren Sitz in Neumünster und ist eine von sieben genossenschaftlich organisierten Großhandlungen des EDEKA-Verbundes. Sie nimmt mit rund 720 Märkten und einer Gesamtverkaufsfläche von ca. 760.000 qm eine Spitzenstellung im norddeutschen Lebensmitteleinzelhandel ein.

Das Absatzgebiet umfasst Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie Teile Niedersachsens und Brandenburgs. Mit einem vorläufigen Konzernumsatz von 2,6 Mrd. Euro im Jahr 2014 wird die führende Rolle als Nahversorger weiter gefestigt. Die Belieferung des Einzelhandels erfolgt aus den drei Logistikzentren Neumünster, Malchow und Zarrentin. Mit eigenen Produktionsbetrieben für Fleisch- und Wurstartikel sowie Backwaren garantiert EDEKA Nord „Frische für den Norden“.

Die selbstständigen EDEKA-Kaufleute profilieren sich durch einen auf die Kundenbedürfnisse vor Ort zugeschnittenen Sortimentsmix aus Marken, Eigenmarken und regionalen Produkten. Sie stehen für Lebensmittelqualität und Genuss. EDEKA Nord ist einer der größten Arbeitgeber im Norden mit rund 5.700 Beschäftigten und bildet im Groß- und Einzelhandel und in den Produktionsbetrieben mehr als 1.300 junge Menschen aus.

 

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Am 23. April 2015 wurden die Förderpreise der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung für das Jahr 2014 verliehen. Bereits zum 13. Mal zeichnete die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung mit ihren Förder-preisen Studierende des Studiengangs Stadtplanung an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) aus. In diesem Jahr honorierte die Stiftung großzügiger Weise zehn beste Bachelor of Science Ab-schlüsse mit je 500 Euro sowie vier beste Master of Science Thesis mit je 750 Euro. Darüber hinaus wurden vier Studienprojekte mit jeweils 1.000 Euro ausgezeichnet. Insgesamt stellte die Stiftung somit 12.000 Euro für die Studierenden zur Verfügung und hat Ihr Engagement im Vergleich zum Vorjahr damit noch einmal erhöht.

In einem feierlichen Rahmen wurden die Studienpreise von Irene Vorwerk, Stifterin, und Christian Weiß, Vorsitzender des Stiftungsrates, an die Absolventinnen und Absolventen der HCU überreicht. Die Grußworte sprach Prof. Dr. Ingrid Breckner (Studiengang Stadtplanung, HCU). Im Anschluss an die Preisübergabe lud die Vorwerk-Stiftung zu Gesprächen mit den Preisträgern und zum Beisam-mensein mit den Ehrengästen bei Getränken und einem Imbiss ein.


Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung
Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung wurde am 9. Oktober 1997 von Irene und Friedrich Vorwerk ins Leben gerufen. Sie ist Ausdruck der tief empfundenen moralischen Verpflichtung der Eheleute, einen Teil ihres Vermögens für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Mit der Stiftung wurden alle ihre vielfältigen sozialen Aktivitäten unter einem Dach gebündelt. Ihre Aufgabe ist die Förderung von mild-tätigen, kulturellen und wissenschaftlichen Projekten sowie der Jugend- und Altenhilfe. Die Philoso-phie von Friedrich Vorwerk, hilfsbedürftige Personen und gemeinnützige Projekte schnell und unbüro-kratisch zu unterstützen, wird von den Vertretern der Stiftung weiterhin konsequent umgesetzt.

Kontakt zur Vorwerk-Stiftung
Christian Weiß, Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung
Vorsitzender des Stiftungsrates, Referent für Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0)4182 1047 +49 (0)40 42827 2730
cw(at)friedrich-vorwerk.de

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Dr.-Ing. Walter Pelka neuer Sprecher der LHK

Die Präsidenten der Hamburger Hochschulen haben heute in einer Pressekonferenz in der HafenCity Universität Hamburg ihr gemeinsam verfasstes Papier mit dem Titel „Aus Kenntnis und Verantwortung. Denkschrift zum Hochschulsystem und zur Hochschulpolitik in der Freien und Hansestadt Hamburg“ vorgestellt. Darin werden die Leistungen und Erfolge der Hamburger Hochschulen bilanziert sowie konkrete Empfehlungen an Politik und Öffentlichkeit zur künftigen Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Hamburg formuliert.

Nach der Veröffentlichung verschiedener Positionspapiere der ehemaligen Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt (inzwischen Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen) und der ehemaligen Politiker Klaus von Dohnanyi, Willfried Maier und Wolfgang Peiner sowie der Patriotischen Gesellschaft stellt die heute vorgestellte Denkschrift erstmals die Eigenperspektive der Präsidenten der Hamburger Hochschulen dar.

Die bereits vor der Bürgerschaftswahl von den Hamburger Hochschulen verfasste Denkschrift soll ein Grundlagenpapier für die zukünftige Zusammenarbeit der Hamburger Hochschulen mit der Behörde für Wissenschaft und Forschung sein.

Das Papier der Präsidenten der Hamburger Hochschulen sowie die im Januar vorgestellte „Studie zum Wirtschaftsfaktor Hochschule in der Freien und Hansestadt Hamburg“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) befinden sich zum Download unter: www.hcu-hamburg.de

· Papier der LHK: „Aus Kenntnis und Verantwortung. Denkschrift zum Hochschulsystem und zur Hochschulpolitik in der Freien und Hansestadt Hamburg

· Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW): „Studie zum Wirtschaftsfaktor Hochschule in der Freien und Hansestadt Hamburg
 

Walter Pelka neuer Sprecher der LHK

Die Vorstellung des Papiers fällt mit dem Ende der Amtszeit als Sprecher der LHK von Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, zusammen. Nach zwei Jahren erfolgt turnusgemäß ein Wechsel auf dieser Position. Zum neuen Sprecher der Landeshochschulkonferenz ist Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg, gewählt worden.

„Ich freue mich über das Vertrauen, das meine Kolleginnen und Kollegen in mich gesetzt haben“, sagt Dr.-Ing. Walter Pelka. „Zum ersten Mal übernimmt damit ein Präsident der sogenannten ‚kleinen‘ Hochschulen dieses Amt. Das ist auch ein Beleg dafür, dass die junge HCU inzwischen ein integraler Bestandteil in der Hamburger Hochschullandschaft geworden ist. Die Landeshochschulkonferenz hat bereits vor der Hamburgischen Bürgerschaftswahl ihre Empfehlungen an die Wissenschaftspolitik der Freien und Hansestadt Hamburg zusammengefasst. Jetzt geht es darum, diese Positionen in Gesprächen mit dem Senat zum Wohle aller Hochschulen und unserer Stadt auszugestalten.“

Pressekontakt:
Landeshochschulkonferenz Hamburg Geschäftsstelle
Jost Backhaus, Pressereferent der HCU
Tel.: 040- 428 27 - 2730
E-Mail: jost.backhaus(at)vw.hcu-hamburg.de

Geschäftsstellenleitung der LHK:
Landeshochschulkonferenz Hamburg Geschäftsstelle
Frauke Kasting, Referentin des Präsidenten der HCU
Tel.: 040- 428 27 - 2736
E-Mail: frauke.kasting(at)vw.hcu-hamburg.de

 

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Download: Denkschrift zum Hochschulsystem und zur Hochschulpolitik in der FHH

Download: Studie zum Wirtschaftsfaktor Hochschule in der FHH

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) hat am 12. März Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht gegen den Beschluss des VG Hamburg vom 13. Oktober 2014 und die Beschlüsse des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichtes vom 9. Februar 2015 eingereicht. Darin war die HCU verpflichtet worden, eine große Anzahl zusätzlicher Studienanfänger im BA-Studiengang Stadtplanung aufzunehmen.

Die Zulassung für das Wintersemester 2014/2015 richtete sich erstmals nach dem neuen Ausbildungskapazitätsgesetz vom März 2014. Damit hatte die Freie und Hansestadt Hamburg als erstes Bundesland erstmals ein modernes Zulassungsrecht geschaffen, das dem Bologna-Prozess entspricht, wie es die führenden Wissenschaftsorganisationen seit geraumer Zeit fordern.

Die Entscheidungen der hamburgischen Gerichte stützen sich (ausschließlich) auf die Kapazitätsrechtsprechung zu Art. 12 Abs. 1 GG aus den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die Bedeutung und Tragweite der verfassungsmäßig geschützten Lehrfreiheit der HCU wird völlig ignoriert.

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität, sieht in der Forderung der Gerichte, die Qualität der Ausbildung eines Studienganges „bis zur Grenze der Funktionstüchtigkeit“ herabzusetzen, um weitere Studienanfänger aufnehmen zu können, gleich mehrfach eine „Rote Linie“ überschritten: „Hier wird massiv in die Grundrechte der Hochschullehrenden, der Hochschule und unserer Studierenden eingegriffen. Dieser Eingriff ist in hohem Maße schädlich für die Qualität der Ausbildung unserer Absolventinnen und Absolventen. Die Freiheit der Lehre umfasst die methodische Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte. Es kann und darf nicht sein, dass uns von den Gerichten vorgegeben wird, ob wir bestimmte Lehrinhalte in einer Massenvorlesung oder in einer Projektgruppe vermitteln. Letztendlich tragen wir gegenüber unseren Studierenden und der Gesellschaft die Verantwortung für die Qualität der Lehre und die Sicherstellung der Berufsfähigkeit.“

Die HCU sieht darüber hinaus ein katastrophales Signal für den Hochschulstandort Deutschland und das deutsche Wissenschaftssystem. Von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden immer höhere Erwartungen an die Qualität der Ausbildung bis hin zur viel beschworenen Exzellenz der Lehre an die Hochschulen gestellt. Durch diese Beschlüsse wird der eingeschlagene Weg zu einer Qualitätssicherung konterkariert und Deutschland vom internationalen Niveau der universitären Ausbildung abgekoppelt.

Die Hochschule sieht durch die Beschlüsse ihr Recht und ihre Kompetenz zur Definition der Qualität der Ausbildung ihrer Studierenden abgesprochen. Die entwickelten Lehrinhalte und Lehrformate beruhen auf einer langjährigen Erfahrung der Lehrenden und einem ständigen Dialog zwischen Hochschule, Wirtschaft und Verwaltung, also mit den zukünftigen Arbeitgebern der Absolventen.

Vor der Zulassung für das Wintersemester wurden in einem kontinuierlichen Diskussions- und Verhandlungsprozess zwischen Hochschule und Wissenschaftsbehörde im Rahmen der Ziel- und Leistungsvereinbarungen die Qualitätsmaßstäbe auf ihre Angemessenheit geprüft und am Studienplatzbedarf sowie den durch die Bürgerschaft zur Verfügung gestellten Mitteln gespiegelt.

Die Behörde für Wissenschaft und Forschung stärkt der HCU den Rücken. „Wir halten die Verfassungsbeschwerde der HafenCity Universität nicht nur für berechtigt, sondern auch für einen richtigen und wichtigen Schritt.“, unterstreicht Frau Dr. Stapelfeldt, Senatorin für Wissenschaft und Forschung: „Eine Reform des Kapazitätsrechts ist überfällig, Hamburg hat jetzt die Rolle des Vorreiters angenommen.“

Mit Professor Dr. Max-Emanuel Geis, Ordinarius für Öffentliches Recht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, konnte die HafenCity Universität einen renommierten Hochschulrechtler als Prozessvertreter gewinnen.

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Der erste Ehrendoktor der HafenCity Universität Hamburg (HCU) Prof. Dr.-Ing. Drs. h.c. Gerd Albers, ist am 31. Januar 2015 im Alter von 95 Jahren verstorben. Die HCU hatte Gerd Albers, Professor em. der TU München – Zeit seines Lebens leidenschaftlicher Architekt und Stadtplaner – 2010 mit ihrer ersten Ehrendoktorwürde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Wir danken Prof. Dr. Dirk Schubert (HCU), der lange Zeit mit Gerd Albers zusammen gearbeitet hat und persönlich mit ihm befreundet war, für seinen Nachruf:

Nachruf auf Prof. Dr.-Ing. Drs. h.c. Gerd Albers

Prof. Dr.-Ing. Drs. h.c. Gerd Albers, Altrektor der TU München und emeritierter Ordinarius für Städtebau und Regionalplanung, sowie erster Ehrendoktor der HCU, verstarb am 31. Januar 2015 im Alter von 95 Jahren.

Gerd Albers, 1919 in Hamburg geboren, hatte Kriegsdienst bei der Marine geleistet und zeit-lebens eine Affinität zum Norden Deutschlands und zu Hamburg. Er wirkte vielfach gutachterlich und beratend für seine Heimatstadt, war Gründungssenator beim Aufbau der TU Hamburg-Harburg und maßgeblich an der Konzeption des Studienganges Städtebau-Stadtplanung beteiligt. Mit seiner Sprachgewandtheit und seinem bedächtigem Auftreten vermochte er immer alle Akteure einzubeziehen, Kompromisse zu erzielen, aber immer ziel-führend Gremien zu steuern. Gerd Albers, der unumstrittene Doyen der Stadtplanung, war auch nach seiner Emeritierung 1997 weiter aktiv. Er beriet bei der Neustrukturierung wissen-schaftlicher Einrichtungen in den neuen Bundesländern, arbeitete weiter vernetzend in diver-sen Akademien und Verbänden mit und erhielt diverse Ehrungen, wie 1995 den Fritz Schu-macher Preis und auch das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Viele innovative Elemente und Strukturen der TU-Gründung 1978 haben mit der Fokussie-rung auf Interdisziplinarität und Internationalität Ansätze der HCU-Gründung 2006 vorweg genommen. Die von Gerd Albers verfassten Lehrbücher und Publikationen sind längst zent-raler und unverzichtbarer Bestandteil der Lehre im Bereich Städtebau, Stadt-, Regional- und Landesplanung geworden.

Gerd Albers hatte 1958 mit einer Arbeit „Über den Wandel der Wertmaßstäbe im Städtebau" an der RWTH Aachen promoviert. Er übernahm das Thema über ein halbes Jahrhundert später, als Vortragstitel bei seiner Replik auf seine Ehrung. Die HCU hat von der Verlei-hungsfeier der Ehrendoktorwürde an Prof. Dr.-Ing. Drs. h.c. Gerd Albers am 9. Februar 2010 eine Dokumentation mit den Laudatien von Erika Spiegel, Hartmut Frank, Jörn Walter und Martin Wagner erstellt:
http://edoc.sub.uni-hamburg.de/hcu/volltexte/2012/5/pdf/Festschrift_Gerd_Albers.pdf

Mit der ersten Auszeichnung der Ehrendoktorwürde würdigte die HCU das wissenschaftliche Lebenswerk und sein unermüdliches Bemühen um eine eigenständige Disziplin Stadtplanung.

Wir trauern mit seinem Sohn Martin Albers (Zürich) um den Nestor der Stadtplanung, der die Etablierung, Institutionalisierung und Professionalisierung der Stadtplanung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend befördert hat. Auch wenn Gerd Albers nicht mehr unter uns weilt, werden seine Publikationen mit der Fokussierung auf wesentliche Argumentationslinien eine Fundgrube für kommende Generationen von Stadtplanern bleiben.

HafenCity Universität Hamburg

Fotonachweis: Stehend: Laudatorin Prof. Dr. Erika Spiegel, sitzend: von links Prof. Dr. Dirk Schubert, Prof. Dr.-Ing. Drs. h.c. Gerd Albers, Dipl. Ing. Martin Albers (Foto: Tobias Preising)

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Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) hat die Konzeption ihres neuen Vollzeit-Masterstudiengangs mit dem Arbeitstitel „Real Estate and Leadership“ abgeschlossen und mit ECE, Union Investment Real Estate, Sutor-Stiftung, DG HYP, HIH Hamburgische Immobilien Handlung, Hamburger Sparkasse, ACREST Property Group, EY Real Estate, Wentzel Dr., und Völkel Company erste renommierte Kooperations- und Förderpartner gewonnen. Unter der Voraussetzung des positiven Ausgangs der derzeit laufenden und weiterer Gespräche wird der Studiengang zum Wintersemester 2015/2016 starten.  

Ziel von Real Estate and Leadership ist es, die Immobilie (Projekt/Objekt/Stadtquartier) integrativ und interdisziplinär aus technisch-ökologischer, funktional-sozialer und ökonomisch-rechtlicher Sicht zu begreifen. Mit zunehmender Spezialisierung aller Aufgaben rund um die Planung, den Bau, die Verwaltung sowie den Handel von Immobilien wächst zudem die Notwendigkeit, die beteiligten Akteure (Unternehmen/Teams/interne und externe Mitarbeiter) effektiv zu führen: dies steht im Mittelpunkt des Leadership-Ansatzes.

Die Absolventen sollen neben dem fachlichen Wissen in den Bereichen Immobilienökonomie und Immobilienrecht, Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung und Soziologie besondere Kommunikations-, Management- und Leadershipkompetenzen erlangen, um in Verbindung mit ihren mitgebrachten Kenntnissen und Fähigkeiten deutlich schneller Koordinations- und Führungsaufgaben in ganz unterschiedlichen Bereichen der Immobilienwirtschaft (u.a. Projektentwicklung, Finanzierung, Bau, Immobilien-Dienstleistung, Investment, Asset- und Property Management, Corporates, Stiftungen, Öffentliche Hand, etc.) übernehmen zu können.  

Das Zusammenbringen aller für Immobilien relevanten Disziplinen mit einer Sensibilisierung und Befähigung der Studierenden für Unternehmens-, Projekt-, Team- und Mitarbeiter-führung ist derzeit in der deutschen Universitätslandschaft ein Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs, der auf der Vernetzung und gezielten Ergänzung der Kompetenzen der HCU als Themenuniversität für Baukunst und Metropolenentwicklung aufbaut. In Verbindung mit einer ausgeprägten fall- und projektorientierten Lehre sollen „Immobilien-Generalisten“ ausgebildet werden, die die Prinzipien der einzelnen Disziplinen verstehen und diese auf Herausforderungen der Immobilien-Praxis ebenso anwenden können wie auf die systematische Bearbeitung neuer Themen und Fragestellungen. Dabei wird ein Großteil der Lehrveranstaltungen auf Englisch angeboten, denn diese Kompetenz wird heute sowohl in der Praxis als auch in der  Forschung vorausgesetzt.  

Der Studiengang wird an der HCU voll integriert sein und entsprechend werden keine Studiengebühren erhoben. Da das zusätzlich erforderliche Budget für Personal und Sachmittel derzeit jedoch nicht aus öffentlichen Mitteln der Hansestadt Hamburg bereit-gestellt werden kann, hat die Koordinatorin von Real Estate and Leadership, Prof. Dr. Annette Kämpf-Dern, ein breit gefächertes Kooperations- und Fördermodell entwickelt, bei dem die Partner nach individuellem Bedarf Kooperationsmöglichkeiten erhalten und finanzielle Beiträge leisten. Für Unternehmen, die strategisch an die Rekrutierung guter Fachkräfte gehen, sind der frühzeitige Kontakt zu den Studierenden und die Möglichkeit der Begleitung über 2 Jahre und in verschiedensten Formaten äußerst attraktiv. Darüber hinaus ermöglicht die systematische Vernetzung von Wissenschaft und Praxis die Entwicklung und Untersuchung bisher wenig fokussierter interdisziplinärer Forschungsthemen.  

Voraussetzung für die Umsetzung des Gesamtkonzeptes ist der weitere erfolgreiche Ausbau von Partnerschaften der Wirtschaft mit dem Master „Real Estate and Leadership“. Im Ergebnis bringen der Studiengang, und die damit verbundene interdisziplinäre Forschungs-plattform, Hamburg und Deutschland als Wissenschafts- und Immobilienstandort einen weiteren großen Schritt voran.    

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL11045 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.    

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Am 4. Dezember 2014 wurde bereits zum vierten Mal der mit 3.000,- Euro dotierte WTM-Architectural-Engineering-Preis im Rahmen der Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge im Bauingenieurwesen im Neubau der HafenCity Universität Hamburg vergeben. Diesjähriger Preisträger ist der HCU Absolvent Manuel Boensch. Der Preis wurde vom Ingenieurunternehmen WTM Engineers GmbH aus Hamburg gestiftet und von Herrn Dr.-Ing. Alexander Steffens übergeben.

Die Master-Thesis von Manuel Boensch mit dem Thema "Vordimensionierung von Vertikalseilfassaden" beschäftigt sich mit dem Tragverhalten von Seilnetzfassaden, mit dem Ziel der Erstellung von Nomogrammen zur Vordimensionierung. Hierfür werden die wesentlichen Randbedingungen behandelt sowie die zugrunde liegenden Formeln hinsichtlich Seilkräften, Systemverformungen und Scheibenverwindungen ermittelt. Als Ergebnis der Arbeit wurde eine Vielzahl von Nomogrammen computerunterstützt erstellt, welche eine wertvolle neuartige Entwurfshilfe für die Baupraxis darstellen. Betreut wurde die Arbeit an der HCU von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Wellershoff.

 Herr Manuel Boensch hat zunächst das Bachelorstudium "Bauingenieurwesen" an der Fachhochschule Münster und anschließend das Masterstudium "Bauingenieurwesen - Architectural Engineering" an der HCU absolviert. Er erhielt im März 2013 bereits den "VBI-Sonderpreis: Kooperation Architektur und Konstruktiver Ingenieurbau" im Rahmen des Schinkelwettbewerbes in Berlin.

WTM Engineers wurde 1936 in Hamburg gegründet und steht heute für richtungsweisende Ingenieurdienstleistungen im Bauwesen. Insgesamt beschäftigt WTM 280 Mitarbeiter in Hamburg und in den Niederlassungen Berlin und München. Eine zunehmende Zahl an Aufträgen aus dem Ausland führte zur Gründung der WTM Engineers International GmbH. Viele tausend Projekte im In- und Ausland belegen die umfassende Erfahrung des Unternehmens.

Die Förderung des Nachwuchses ist WTM ein besonderes Anliegen, sowohl innerhalb des eigenen Büros als auch durch Kooperationen mit Hochschulen.

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Am 28.11.2014 wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) bereits zum siebten Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit verliehen. Die Preisverleihung erfolgte erstmalig im Neubau der HCU vor gut 300 Gästen im Rahmen der Jahresausstellung. Neben dem Studienpreis wurden dieses Jahr drei Anerkennungspreise verliehen. Die Masterthesis von Frau Zamna Alejandra Rodriguez Castillejos aus dem Studiengang REAP - Ressourcen Effizienz in Architektur und Stadtplanung - erhielt den mit 2000 Euro dotierten Hauptpreis. Ihre Arbeit befasste sich mit einer nachhaltigen Wasser- und Energieversorgung in Mexiko City durch Erschaffung von Mikroklimas.

Die Anerkennungspreise gingen an Rámon Osório und an zwei Kooperationsarbeiten von Marieke Behne und Marek Lipsky und Johanna Ahlers und Mona Tausend. Rámon Osório aus dem Studiengang REAP präsentierte ein Konzept für die nachhaltige Entwicklung der Ladakh Region im Himalaya. Johanna Ahlers und Mona Tausend im Studiengang Architektur entwarfen langfristig anpassbare Wohnungsbauten für den Paulinenplatz im Hamburger Stadtviertel St. Pauli. Das Projekt von Marieke Behne und Marek Lipsky, ebenfalls im Studiengang Architektur, beschäftigte sich mit der nachhaltigen Nachverdichtung eines brachlie-genden Industrieareals in der Hansestadt. Die drei Masterthesen wurden mit einem Preis-geld von jeweils 500 Euro prämiert.

Urs Fankhauser, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG, überreichte gemein-sam mit HCU-Präsident Walter Pelka die Auszeichnungen. „Die Arbeiten der Preisträger greifen das Thema Nachhaltigkeit in seinen verschiedensten Aspekten innovativ auf. Sie zeichnen sich durch ihre Präzision und Vielschichtigkeit aus und sind nachhaltig ausgearbeitet", so Fankhauser.

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, lobte bei Preisträgerin Zamna Alejandra Rodriguez Castillejos die systematische Erfüllung aller ausgeschriebenen Dimensionen und die Ableitung eines sinnvollen Maßnahmenkataloges. „Die Preisträgerin hat bei ihrer in Mexiko City entstandenen Arbeit außergewöhnliche Fleißarbeit geleistet. Das Ergebnis ist eine Thesis mit umsetzbarem Nachhaltigkeitsfaktor, welche besonders im Bereich Wasser innovative Lösungsansätze hervorbringt."

Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit

2007 entwickelten die Holcim (Deutschland) AG und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) einen Wettbewerb für Studierende, bei dem jährlich die besten Arbeiten zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen an der HCU ausgezeichnet werden. Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung sollen durch den Wettbewerb in allen Studiengängen der HCU gefördert werden. In den vergangenen Jahren hat zudem die weltweit agierende Holcim Foundation for Sustainable Construction die HCU im Hinblick auf die Entwicklung der Lehr- und Forschungspläne im Bereich Nachhaltigkeit unterstützt.

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Weit über 800 Gäste kamen am Abend des 28. Novembers zur Vernissage der ersten Jahresausstellung am neuen Standort der HafenCity Universität Hamburg in den Baakenhafen. Die Präsentation der besten studentischen Arbeiten des Jahres und die gleichzeitige Licht- und Multimediainstallation „Konstellation 7+“ waren das erste größere Ausstellungsprojekt und die erste künstlerische Installation im und am Neubau der HCU.  

Die derzeit sieben Studiengänge der HCU haben sich in den beiden Foyers, in der Galerie sowie im Café-Bereich dargestellt. Dabei wurde der Ansatz der HCU – konsequent Fächergrenzen zu überschreiten und transdisziplinär zu arbeiten – auch im Ausstellungskonzept  „sichtbar“: der spezifisch auf die räumliche Situation bezogene Einsatz von Licht- und Projektionsdesign, mit Light Boxes, Bildschirmen, Projektionen und einer magischen Beleuchtung ausgesuchter Modelle, hat das Spektrum der HCU in einer gesamtkünstlerischen Inszenierung erlebbar gemacht.  

Schon auf dem Weg zur HCU fiel die illuminierte Fassade ins Auge: zur Stadt hin wechselten verschiedene Lichtprojektionen, die mit Farbwellen und sich kreuzenden Strukturen sowohl die Dynamik als auch die Transdisziplinarität der HCU versinnbildlichten. Die Elbfassade  hingegen war mit polyrhythmisch verteilten Lichtelementen an den Brüstungen auf Fernwirkung angelegt. Im Eingangsbereich wurden die Gäste dann zunächst von einer beleuchteten schwebenden „Cloud“ empfangen, bevor sie multimedial durch die öffentlichen Bereiche der Universität geführt wurden.  

Nach Grußworten von Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt und HCU Präsident Walter Pelka wurde im feierlichen Rahmen der diesjährige Holcim-Studienpreis verliehen. Im Anschluss erläuterte Professor Lothar Eckhardt als Kurator der Jahresausstellung sein Konzept. Dazu gehörte auch, dass Tanz- und Sound-Performances die Programmpunkte des Abends spielerisch verbanden. Und auf der anschließenden Party der Studierenden wurde bei Live-Musik noch bis in den frühen Morgen gefeiert.      

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Deutschland „bröckelt“. Es vergeht kaum ein Tag an dem nicht die erneuerungsbedürftige Infrastruktur Deutschlands beklagt wird. Das Schienennetz, die Autobahnen, Brücken, Tunnel, Schleusen, Abwasser- und Wasserversorgungssysteme, der Hochwasserschutz stehen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten dringend zur Sanierung an. Der jährliche Investitionsbedarf für die Instandsetzung und die Ergänzung der Infrastruktur wird bundesweit auf 10 bis 20 Mrd. Euro jährlich geschätzt. Auch wenn die finanziellen Mittel hierfür bereitgestellt werden können – aus heutiger Sicht wird man diese Mittel gar nicht sinnvoll ausgeben können, weil die Fachleute für diese Aufgabe bei Bauherren, Genehmigungsbehörden und Planungsbüros fehlen.  

An der HafenCity Universität Hamburg (HCU) werden zum Wintersemester 2015/16 die Vertiefungsrichtung Infrastructural Engineering eingeführt und 50 neue Studienplätze im Bereich des „Bachelor Bauingenieurwesen“ geschaffen, um dem zukünftigen Bedarf gerecht zu werden. Die HCU reagiert damit auf eine aktuelle Problemlage der Hansestadt, die von dem Fachkräftemangel an Bauingenieuren in Wirtschaft und Verwaltung besonders betroffen ist. Aktuell werden in diesem Zusammenhang zwei neue Professuren an der HCU besetzt.

Aufgrund des Bauingenieurmangels in Hamburg hatten die großen infrastrukturbezogenen Landesgesellschaften auf Anregung von zwei Senatsbehörden „Bauingenieure für Hamburg e.V.“ gegründet, dem auch die HCU, die Berufsverbände sowie namhafte Vertreter aus der Wirtschaft angehören. Ziel des Vereins ist es, Bauingenieure für eine Tätigkeit in Hamburg zu gewinnen und hier zu halten.

Zitate

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin der Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg, lobte: „Die HCU hat mit ihrer Initiative konstruktiv und flexibel auf die Anforderungen aus der Praxis reagiert – sie stärkt mit diesem neuen Studiengangprofil nicht nur den Wissenschaftsstandort, sondern auch den Wirtschaftsstandort Hamburg.“

Frank Horch, Wirtschaftssenator der Freien und Hansestadt Hamburg, würdigte die neue Vertiefungsrichtung und die zusätzlichen Studienplätze: „Ich freue mich über die schnelle Aufnahme der Anliegen der Initiative „Bauingenieure für Hamburg“ durch die HCU – ein erster wichtiger Baustein im Hinblick auf die Ziele der Kampagne, dem Fachkräftemangel in Hamburg und der Metropolregion entgegenzuwirken.“

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, erläuterte: „Als kleine Universität kann die HCU wichtige Anregungen aus der Praxis schnell aufnehmen und umsetzen. Mit der neuen Vertiefungsrichtung Infrastructural Engineering gelingt uns zudem ein weiterer interdisziplinärer Brückenschlag zwischen den Kompetenzen der Bauingenieure und Stadtplaner.“  

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Hamburg, 16. Oktober 2014. Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung durch das Präsidium der HCU am 13. Oktober 2014 vergab die Hochschule zum fünften Mal den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Studium und Lehre, überreichte gemeinsam mit dem International Office der HCU den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis 2014 an Frau Kristi Grünberg aus Estland.

Kristi Grünberg studiert im 3. Semester im Master-Studiengang Stadtplanung. Sie ist nicht nur außerordentlich fachlich begabt, sondern auch trotz eines gut gefüllten Stundenplans jederzeit bereit, Kommilitoninnen und Kommilitonen zu unterstützen. Die Jury bestehend aus Prof. Dr. Harald Sternberg, der AStA Vertreterin für Internationales, Claudia Blazejczyk, und Christiane Brück, Leiterin des International Office, würdigte neben den herausragenden Studienleistungen von Frau Grünberg die jahrelange Kontinuität ihres Engagements für zahlreichen Projekte und Funktionen in sozialen, interkulturellen und Selbstverwaltungsaktivitäten.

Der DAAD-Preis wird jährlich vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) ausgelobt. Mit diesem Preis sollen ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlich-interkulturellen Engagement ausgezeichnet werden. Mit der Verleihung des DAAD-Preises soll zugleich einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht werden, welche Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschulgemeinschaft darstellen.

Die Verleihung des Preises erfolgte im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung im Neubau der HCU Hamburg, zu der etwa 300 neue HCU Studierende im Holcim Auditorium zusammengekommen waren.  

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Hamburg 08.10.2014 
Am 7. Oktober wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) zum ersten Mal der Sutor-Promotionspreis vergeben. Mit dieser Auszeichnung wird die beste Promotion zweier Jahrgänge an der HCU prämiert. Dirk C. Schoch, Leiter des Stiftungskontors, überreichte gemeinsam mit Prof. Dr. Gesa Ziemer, Vizepräsidentin Forschung der HCU, den Preis an Dr.-Ing. Cornelia Peters für ihre Promotion mit dem Titel: „Qualifizierungsprozesse suburbaner Freiräume in wachsenden Stadtregionen. Erfahrungen, Herausforderungen und Potentiale am Beispiel der Region Köln/Bonn“. Die Arbeit wurde an der HCU von Prof. Dr.-Ing. Dittmar Machule betreut.  

Frau Dr.-Ing. Peters nutzte die Gelegenheit, nicht ihre konkrete Arbeit, sondern vielmehr die Herausforderungen und Schwierigkeiten eines Promotionsvorhabens zu schildern. Dabei hat sie lebhaft sowohl Schwachpunkte wie auch Highlights ihrer eigenen Arbeit und Herangehensweise beschrieben – und dies konstant mit Lösungs- und Optimierungsvorschlägen versehen. Für alle Gäste ein ungewöhnlich erhellender Vortrag.  

Die Sutor-Stiftung fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs an der HCU seit Jahren in vielfacher Weise. Neben der Verleihung des Preises wurden daher auch vier Projekte von den Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt, die durch Sutor-Stipendien in die Lage versetzt werden sollen, ebenfalls hervorragende Promotionen abzuschließen:  

- Hanna Waeselmann: Abstandsgrün als Aktionsraum - Wohnungsnaher  Freiraum als Option für die nachhaltige Entwicklung von Großwohnsiedlungen

- Eszter Melinda Tóth: Kinderbeteiligung in Stadtentwicklungsprozessen.  Methoden und Formate zur Einbindung von Kindern in der partizipativen Planung

- Zegeye Cherenet Mamo: Designing the informal? In search of water sensitive  sustainable urbanization strategies

- Yordanos Asghedom: Gustav Oelsner - Stadtbaurat in Kattowitz 1911-1922.  Ein Architekt im Spannungsfeld städtebaulicher Steigerung und Formenfreude

Die Sutor-Stiftung widmet sich seit ihrer Gründung durch den Hamburger Bankier Werner Sutor ausschließlich und unmittelbar der Förderung der Wissenschaft der Architektur und der Technik. Neben dem Sutor-Programm für Reisestipendien bei der Studienstiftung des deutschen Volkes ist ein Hauptprojekt die Förderung von Studierenden, insbesondere in den Bereichen Architektur, Städtebau, Kunstgeschichte. An der HCU finanziert die Sutor-Stiftung in der Nachwuchsförderung die Stiftungs-Graduierten-Schule mit zurzeit einer Habilitationsstelle, drei Promotions-Vollstipendien samt Doktorandenworkshop und den Promotionspreis.

Die Stiftungs-Graduierten-Schule an der HCU transportiert ihre wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit und ist für weitere Gäste und Förderer offen.

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Als erste deutsche Großstadt entwickelt Hamburg Pläne, die Stadt mit Hilfe einer „Gründachstrategie“ an den Klimawandel anzupassen. Begrünte Dächer bieten Rückhaltung und Verdunstung für 50 bis 90 Prozent der Niederschläge, sie verringern die Überlastung der Entwässerungssysteme und mindern die Gefahr der Überflutung. Zudem wirken sie positiv auf das Stadtklima, erschließen bisher ungenutzte sowie neue Freiräume und erhöhen die Biodiversität in der Stadt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks fördert die Hamburger Gründachstrategie als Pilotprojekt im Rahmen des Programms „Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“.

Für das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finan-zierte und gemeinsam mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg durchge-führte Projekt „Entwicklung einer Hamburger Gründachstrategie“ leistet die HCU die wissen-schaftliche Begleitung. Die Schwerpunkte der Aufgaben im Fachgebiet „Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung“ an der HCU liegen in den Modulen „Wasserwirtschaft“ und „Übertragbarkeit“.

Mit der Hamburger Gründachstrategie soll ein Instrumentarium geschaffen werden, mit dem die Stadt verstärkt geeignete Gebiete und Objekte für die Schaffung von Gründächern identi-fiziert. Ziel ist es, deren Zahl deutlich zu erhöhen. Die Gründachstrategie ist ein Baustein des Maßnahmenpaketes Hamburgs zur Anpassung an den Klimawandel.

Eine zentrale Aufgabe der HCU wird es dabei sein, Erfahrungen insbesondere für den Aspekt der wasserwirtschaftlichen Wirksamkeit von Gründächern aufzuarbeiten sowie die erzielten Ergebnisse der geplanten Gründachstrategie im Kontext der Erfahrungen anderer Städte zu bewerten sowie Übertragbarkeiten Hamburger Ansätze zu diskutieren.

Für den wasserwirtschaftlichen Teil soll u.a. ein Messprogramm auf dem Gründach des HCU-Neubaus installiert werden sowie ein Konzept zur Auswertung der Messergebnisse ausgearbeitet werden. An der HCU betreut Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut das Projekt.


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HCU_Pressemeldung 2014_09_19

Die Henri Benthack Stiftung sowie Dr. Hesse & Partner Ingenieure als Förderer dabei

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) vergab am 26. Juni für das Sommersemester 2014 bereits zum dritten Mal in Folge das Deutschlandstipendium für den Förderzeitraum von zwei Semestern. Die Förderung in Höhe von 300 Euro monatlich soll besonders leistungsstarke Studierende beim Studium unterstützen.

Die einkommensunabhängigen Stipendien werden zu gleichen Anteilen gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den Förderern der HCU zur Verfügung gestellt. Maßgeblich und seit Beginn fördert die Henri Benthack Stiftung 13 Stipendien für die Studierenden der HCU. Dr. Hesse und Partner Ingenieure stellen zusätzlich ein Stipendium für den Fachbereich Geomatik Master zur Verfügung. Im Jahr 2013 hatte die HCU ebenfalls 14 Stipendien vergeben – bei 51 Deutschlandstipendien in ganz Hamburg ein sehr guter Wert.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Präsidium der HCU ihre Urkunde persönlich durch das Vorstandsmitglied der Henri Benthack Stiftung, Herrn Klaus Lühmann, sowie durch Herrn Dr.-Ing. Christian Hesse von Dr. Hesse und Partner Ingenieure. Gefördert wurde damit auch der nachhaltige Kontakt zwischen Stipendiaten und Förderern – ebenfalls ein Anliegen des Deutschlandstipendiums.

Für die Stipendien hatten sich insgesamt 54 Studierende beworben. In einer Jurysitzung wurden die Siegerinnen und Sieger gekürt. Im Auswahlgremium wirkten neben dem Vorsitzenden auch die Gleichstellungsbeauftragte, drei Mitglieder der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, ein Studierender sowie mit beratender Stimme ein Vertreter der privaten Mittelgeber mit. Ausschlaggebend waren gute Noten und Studienleistungen. Aber auch weiche Kriterien – fachliches Engagement; die Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen; das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg – gingen in die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten ein.

Mit der Beteiligung am Deutschlandstipendium möchte die HCU dazu beitragen, dass begab-te Studierende aus allen Nationen und allen Teilen der Gesellschaft die Chance erhalten, sich voll und ganz auf ihr Studium zu konzentrieren.

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Erster Bürgermeister diskutiert mit prominenten Wissenschaftlern über aktuelle Tendenzen im HCU-Forschungsschwerpunkt Stadtforschung

Hamburg, 2. Juni 2014 Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) hat heute im Rahmen einer Akademischen Feier ihr neues Gebäude in der HafenCity eingeweiht. Dabei hatte sie prominente Vertreter der Stadt zu Gast. Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg diskutierte mit dem international renommierten Professor of Urban Studies der London School of Economics and Political Science, Ricky Burdett, und HCU-Professor Dr. Gernot Grabher aktuelle Tendenzen in der Stadtforschung – einem Themenschwerpunkt der HCU. Insgesamt hatten 400 geladene Gäste aus der Hamburger Verwaltung, der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie Mitglieder der Hochschule an den Feierlichkeiten teilgenommen.

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg zur Einweihung der HCU: „Die Grundidee der HCU beruht darauf, dass sie durch eine neuartige Konfiguration der etablierten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung und Geomatik ein besonderes Profil gewinnt. Neben gestalterisch-konzeptionellen und technisch-konstruktiven Schwerpunkten sollen auch ein sozioökonomischer und sozialwissenschaftlicher Schwerpunkt gesetzt und interdisziplinäre Potenziale erheblich erweitert werden. Deswegen ja auch die Bezeichnung der Hochschule: HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolentwicklung.

Hamburg hat sich entschieden, in einer eigenen Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung die fürs Bauen wichtigen Disziplinen zusammenzufassen. So konnten Ressourcen gebündelt und für alle bessere Angebote geschaffen werden. Verschiedene Disziplinen können bereits im Studium zusammenarbeiten und sich gegenseitig befeuern. Dadurch wird ein Stück Berufsrealität vorweg genommen.“

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Senatorin für Wissenschaft und Forschung, sagte zur Schlüsselübergabe: „Damit ist das wesentliche Gründungsziel der HCU nicht nur in wissenschaftlicher, sondern nun auch in baulicher Hinsicht erreicht: nämlich Forschung und Lehre für die Baukunst und Metropolentwicklung mit allen dafür erforderlichen Fachgebieten in Hamburg unter einem Dach zu vereinen. Die HafenCity und die HafenCity Universität verkörpern gemeinsam sowohl architektonisch als auch gedanklich eine Einsicht, die alle diejenigen teilen, die sich derzeit Gedanken über die Rolle der Wissenschaft für unsere Stadt machen: Wissenschaft ist der Schlüssel für die stete Erneuerung einer Gesellschaft.

Wo kluge Menschen frei ihrer Neugier folgen können, da entstehen auch Ideen für unser künftiges Zusammenleben. Wo auch anfangs vielleicht ungewohnte Gedankengänge willkommen sind und Unterstützung erhalten, da kommen auch bislang ungeahnte Entwicklungen in Gang, die die Gesellschaft verändern und voranbringen.“

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, erläuterte zur Einweihung des Neubaus: „Die Zusammenführung so unterschiedlicher Fach- und Wissenschaftskulturen aus Teilen einer Technischen Universität, einer Fachhochschule, und einer Kunsthochschule ist ein einmaliger Vorgang in dieser Größenordnung und dieser Komplexität.

Es war und ist eine große Herausforderung und ein Kraftakt für alle Beteiligten.
Die über Jahre über das Stadtgebiet verstreute Unterbringung dieser jungen Universität an bis zu sieben Standorten hat das Zusammenwachsen und die Integration verzögert.

Das neue Gebäude bringt die Vision und Idee „HCU“ auf den Punkt. Endlich sind Lehre und Forschung der Wissensbereiche der HCU unter einem Dach vereint. Endlich kann Begegnung, kann Zusammenarbeit, kann Diskussion und Auseinandersetzung im besten Sinne tatsächlich stattfinden.“

- Eine digitale Pressemappe zur HCU und zum Neubau sowie zur Einweihung mit der Rede von HCU Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka, finden Sie hier.

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Download: Rede des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz

Zum Auftakt des im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundes geförderten Pilotprojekts »stadtnachacht – Management der urbanen Nachtökonomie« trafen sich am 10. April 2014 Vertreter der Projektpartner sowie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Neubau der HafenCity Universität.

Das Projekt beschäftigt sich mit dem Nachtleben, dessen Einfluss auf den Stadtraum und der wirtschaftlichen Bedeutung der urbanen Nachtökonomie in ausgewählten deutschen Großstädten. Ziel ist es modellhafte stadtplanungs- und marketingbezogene Handlungskonzepte unter Einbezug der verschiedenen Interessenslagen zu skizzieren und Impulse für die Entwicklung attraktiver, lebendiger, sozial inklusiver und sicherer (groß-)städtischer Räume und Konsumorte zu geben.

Das Projekt wird als eines von 20 Pilotprojekten der Initiative »Nationale Stadtentwicklungspolitik« durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bauen und Reaktorsicherheit gefördert. Projektpartner sind die Hamburg Marketing GmbH, die Handelskammer Hamburg, die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg.

Johannes Everke (Hamburg Marketing GmbH): "Wir erhoffen uns einige neue Ideen und Impulse von diesem Projekt, denn schließlich sind einige der Stärken Hamburgs eng mit den betrachteten Themen verbunden."

Die Antragstellung erfolgte kooperativ durch Jakob Franz Schmid – Stadtforschung & Entwicklung und die HafenCity Universität Hamburg – Arbeitsgebiet Projektentwicklung und Projektmanagement (Prof. Dr. Thomas Krüger). Das Projekt hat eine Laufzeit von 13 Monaten.

Foto von Startseite: von links: Prof. Thomas Krüger (HCU), Jakob Schmid (Stadtforschung & Entwicklung), Nadja Zimmermann (Handelskammer Hamburg), Guido Sempell (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, FHH), Joana Schleinitz (Handelskammer Hamburg), Stephan Willinger (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung), Nina Dreier (Kulturbehörde, Referat Kunst und Kreativwirtschaft, FHH), Stefan Nowicki (Kulturbehörde, Referat Musik, FHH), Johannes Everke (Hamburg Marketing GmbH) [Jost Backhaus/HCU]

Weitere Informationen:

www.stadtnachacht.de
http://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de


Kontakt Projekt »stadtnachacht«
Jakob F. Schmid
HafenCity Universität Hamburg
+49 (0)40 42827 4313
Jakob.Schmid(at)hcu-hamburg.de

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Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Tostedt vergab die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung am 3. April 2014 erneut 16 Förderpreise im Gesamtwert von 10.000 Euro an Studierende des Studiengangs Stadtplanung an der HafenCity Universität Hamburg (HCU). Die Studienpreise wurden von Christian Weiß, Vorsitzender des Stiftungsrates, und Prof. Dr.-Ing. Dittmar Machule (TU Hamburg-Harburg, HCU) an die Absolventinnen und Absolventen der HCU überreicht.

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg: „Wir freuen uns sehr, dass die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung in diesem Jahr großzügiger Weise acht Bachelor- und acht Masterarbeiten fördert. Seit dem Jahr 2002 fördert die Vorwerk-Stiftung regelmäßig Studierende der Stadtplanung an der HCU, und setzt somit einen permanenten Anreiz für Spitzenleistungen von Absolventinnen und Absolventen an unserer Hochschule für Baukunst und Metropolenentwicklung.“

Christian Weiß, Vorsitzender des Stiftungsrates der Vorwerk-Stiftung: „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr junge Stadtplaner der HCU für herausragende Leistungen mit einem Studienpreis unserer Stiftung auszeichnen zu können. Besonders hervorzuheben ist die Aktualität und die hohe Praxisrelevanz der vom wissenschaftlichen Nachwuchs bearbeiteten Themen.“

Die Themen der ausgezeichneten Arbeiten zeigen breite und aktuelle sowie lokale bis globale Ansätze: von Quartierskonzepten bis zur „Stadt als Marke“, von den „Wutbürgern“ / Stuttgart 21 bis zu Konflikten beim Netzausbau, von den afrikanischen Flüchtlingen in Hamburg bis zu Kooperationen rund ums Schwarze Meer. Hier die Themen der ausgezeichneten Arbeiten im Einzelnen:


Die achten besten BsC-Arbeiten – jeweils mit 500 Euro dotiert:

Frau Leonie Kemper: „Die Karstquellen der Hellwegbörden – schützenswertes Element der Kulturlandschaft? Ein Beitrag zum Schutz historischer Kulturlandschaftselemente“

Frau Sharon Macele: „Kooperationen und Netzwerkstrukturen als langfristige Effekte aus Großveranstaltungen: Das Beispiel EXPO 2000 in Hannover“

Frau Clara Thomas: „Mangelnde Beteiligung als Wutauslöser. Untersuchungen am Fallbeispiel Stuttgart 21“

Herr Daniel Urban: „Deutsche Warenhäuser in der Krise – eine Chance für vertikale Geschäftsmodell?“

Herr Tom Brandenburger: „Urban development Istanbul: Which Istanbul specific influence shape the process of change in Tophane and Karakoy?“

Herr Malte Broschart: „Der Reexport von Elektronik-Altgeräten. Ein Organisationsmodell“

Frau Sonja Hirt: „Stadt als Marke. Eine Untersuchung der Markenbildung als Strategie des Stadtmarketings am Beispiel der Städte Bonn und Kiel“

Herr Coskun Ulas: „Im Schatten des Billstedt-Centers? Potentiale des lokalen Gewerbes in direktem Umfeld eines Shopping-Centers“


Die acht besten MSc-Abschlussarbeiten – jeweils mit 750 Euro dotiert:

Herr Guido Belloni: „UNSETTLED. Solidarity networks, coping strategies, resistance in contemporary urban areas. The case of 300 african refugees between Italy and Hamburg“
MSc-Betreuung: Prof. Dr. Ingrid Breckner (HCU)

Frau Anna Bilger: "Der Stadtteil als Marke? Potentiale und Grenzen von Markenstrategien als Instrument zur Imageaufwertung von Stadtteilen und Quartieren“
MSc-Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger (HCU) und Dr. Sven Richter (HCU)

Frau Linda Fischer: „Trassenkampf“ – Planung in Konflikt- und Protestsituationen am Beispiel des Netzausbaus. Entwicklung eines konfliktorientierten, kommunikativen Planungsansatzes für Umspannwerke und Höchststromtrassen“
MSc-Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling M.A. (HCU) und Prof. Dr.-Ing. Frank Othengrafen (Leibniz Universität Hannover)

Frau Marlen Herber: „Förderbedarfe und Möglichkeiten zur Initiierung von Netzwerken in einem ausgewählten Branchenschwerpunkt“
MSc-Betreuung: Prof. Dr. Gernot Grabher (HCU) und Dr. Hanns Werner Bonny (HCU)

Herr Jens-Phillip Petersen: „Das energetische Quartierskonzept als Baustein nachhaltiger Entwicklung. Umsetzungsstrategien am Beispiel des Sanierungsgebiets Krückau-Vormstegen, Elmshorn, Schleswig-Holstein “
MSc-Betreuung: Prof. Irene Peters, Ph.D (HCU) und Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger (HCU)

Herr Teike Scheepmaker: „Mehr Partizipation, aber wie? Fallstudienanalyse institutionalisierter Partizipationsprozesse in Deutschland im Hinblick auf die Verstetigung von Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung“
MSc-Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger (HCU) und Prof. Dr.-Ing. Frank Othengrafen (Leibniz Universität Hannover)

Herr Jan-Philipp Schmedemann: „Das Bartholdhaus. Entwurf für die Neuentwicklung des östlichen Kontorhausviertels“
MSc-Betreuung: Prof. Dr. Dirk Schubert (HCU) und Prof. Irene Peters, Ph.D (HCU)

Frau Galya Vladova: „The Black Sea Cooperation Process – State, Dynamics and Future Perspectives“
Diplom-Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling M.A. (HCU) und Prof. Dr.-Ing. Frank Othengrafen (Leibniz Universität Hannover)

Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung

Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung wurde am 9. Oktober 1997 von Irene und Friedrich Vorwerk ins Leben gerufen. Sie ist Ausdruck der tief empfundenen moralischen Verpflichtung der Eheleute, einen Teil ihres Vermögens für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Mit der Stiftung wurden alle ihre vielfältigen sozialen Aktivitäten unter einem Dach gebündelt. Ihre Aufgabe ist die Förderung von mildtätigen, kulturellen und wissenschaftlichen Projekten sowie der Jugend- und Altenhilfe. Die Philosophie von Friedrich Vorwerk, hilfsbedürftige Personen und gemeinnützige Projekte schnell und unbürokratisch zu unterstützen, wird von den Vertretern der Stiftung weiterhin konsequent umgesetzt.


Kontakt zur Vorwerk-Stiftung
Christian Weiß
Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung
Vorsitzender des Stiftungsrates
+49 (0)4182 1047
cw(at)friedrich-vorwerk.de

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Vom 26. bis 28. März 2014 trafen sich 540 Geomatik-Experten unter dem Motto „Geoinformationen öffnen das Tor zur Welt“ zu einer großen Fachtagung an der HafenCity Universität Hamburg (HCU). In insgesamt 145 Beiträgen – davon allein 90 Vorträge – wurden neueste Entwicklungen und Forschungsergebnisse ausgetauscht.


Dr. Dorothee Stapelfeldt, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, eröffnete die Tagung mit einem Grußwort: „Geoinformationen sind heute für viele Anwendungen unerlässlich. Neben der privaten Nutzung in Navigationssystemen kommen die Erkenntnisse der Geomatik etwa im Katastrophenschutz oder bei der Umsetzung der Energiewende zum Einsatz. Auch moderne Stadtplanung ist ohne Geomatik undenkbar. Zum ersten Mal halten gleich vier Fachgesellschaften der Geomatik ihre Jahrestagung gemeinsam ab. Hamburg ist ein guter Ort für diese Premiere. Das Alleinstellungsmerkmal der Hamburger Geomatik ist in unserer amphibischen Stadt die Verbindung mit der Hydrographie, die an der HafenCity Universität als Vertiefungsschwerpunkt gelehrt wird.“


Im Anschluss machte Frau Dr. Stapelfeldt in Begleitung von Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, einen Rundgang über die mit 25 Ständen besetzte Fachfirmenausstellung. Von der Bildaufnahme aus niedrig fliegenden Drohnen oder vom Vermessungsschiff aus, über die Standortsuche für Wind- kraftanlagen oder Sonnenkollektoren bis zum digitalen Druck von 3D-Stadtmodellen – hier war die ganze Bandbreite der Geomatik vertreten.


Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU: „Geoinformationstechnologie, Geodätische Messtechnik, Hydrographie – die gebaute Umwelt ist auf die Erfassung und Auswertung von Geodaten angewiesen. Die Geomatik ist daher fester Bestandteil einer Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung. Nicht zuletzt freuen wir uns auch, mit der Geomatik-Tagung einen ersten Probedurchlauf unseres neuen Universitätsgebäudes erfolgreich gemeistert zu haben.“

 
Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe (HCU, Veranstalter): „Das Grußwort der Senatorin und ihr Ausstellungs-Rundgang sind auf ein sehr positives Echo der Teilnehmer und Aussteller gestoßen – diese ideelle Unterstützung der Hamburger Politik wurde im Verlauf der Tagung mehrfach und ausdrücklich hervorgehoben. Das Bekenntnis zur HCU, speziell zur HCU-Geomatik mit ihrer engen Verknüpfung zur Hydrographie, ist sehr positiv aufgenommen worden. Wir blicken auf eine gelungene Tagung zurück, für die es ausgesprochen viel Lob gab – nicht nur für die beeindruckende Architektur des Gebäudes, sondern auch für das erstmalige Zusammenwirken der Fachgesellschaften in einer gemeinsamen Tagung, das viele Synergien aufgezeigt hat.“

 
Prof. Dr. Manfred Weisensee, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kartographie, DGfK: „Wir hatten ein grandioses Feedback von Teilnehmern, Ausstellern sowie von den als Gäste eingeladenen Fachverbänden! Alle Teilnehmer haben die Qualität des Programms und der gesamten Veranstaltung sehr gelobt.“


In einer der 5 Keynote-Vorträge präsentierte Dr. Sebastian Saxe (CIO, Hamburg Port Authority, HPA) den Hamburger Hafen mit seiner Infrastruktur, den Mitarbeitern sowie den Verkehrswegen. Anhand von vielen wissenswerten Details zeigte Dr. Saxe auch die große Bedeutung von Geodaten für die Weiterentwicklung des Hafens auf. Davon konnten sich die Tagungsteilnehmer auch auf einerExkursion zur HPA überzeugen. Eine zweite Exkursion führte zum Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung (LGV). Beide Institutionen sind beständige Partner der HCU.

 

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Die Schaffung eines qualitätsorientierten und forschungsstarken Master-Studiengangs mit dem Thema „Projektentwicklung und Immobilienmanagement“ (PEIM) an der HCU ist ein lang gehegter Wunsch der Studierenden und der Wirtschaft der Metropolregion.

„Die Entwicklung dieses Masterstudiengangs schließt eine schmerzhafte Lücke des Studien- und Forschungsportfolios der HCU mit ihrem Fokus auf Baukunst und Metropolenentwicklung. Leider ist eine Finanzierung aus den Wirtschaftsplanmitteln der HCU nicht darstellbar, so dass der Studiengang nach Ablauf der Anschubfinanzierung privat finanziert werden muss. Aufgrund des großen Interesses erwarten wir eine enge Kooperation mit der Immobilienwirtschaft der Region und darüber hinaus“, erklärt Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg.

Für die Federführung beim Aufbau des neuen Studiengangs an der HCU konnte Frau Professor Dr. Annette Kämpf-Dern gewonnen werden. Nach Führungspositionen in Projektentwicklung, Immobilienmanagement und strategischer Unternehmensberatung war sie zuletzt an der TU Darmstadt als Bereichsleiterin Immobilienmanagement & Projektentwicklung, Fachgebiet Immobilienwirtschaft & Bau-BWL bei Prof. Dr. Andreas Pfnür tätig.

„Mit Frau Kämpf-Dern haben wir die ideale Besetzung für diese anspruchsvolle Aufgabe gefunden. Als Diplom-Wirtschaftsingenieurin (Konstruktion, Grund- und Hochbau) und Diplom-Kauffrau, mit ihrer vielseitigen Berufserfahrung und ihrem MBA in Real Estate, Strategy & Finance, besitzt sie die ideale fachübergreifende akademische Basis, die Lehrerfahrung an namhaften Hochschulen und die unverzichtbare langjährige Praxiserfahrung“, freut sich Pro-fesssor Sternberg, Vizepräsident Lehre.

Auch Professorin Kämpf-Dern ist begeistert: „Die HCU bietet als auf Bauen und Metropolenentwicklung thematisch fokussierte Universität und mit dem Standort Hamburg für den geplanten interdisziplinären Master-Studiengang allerbeste Voraussetzungen. Besonders attraktiv für Studenten, Mitarbeiter und Firmen ist zudem die junge, unternehmerische Ausrichtung. Insofern freue ich mich sehr darüber, mit diesem Studiengangaufbau betraut worden zu sein und hier einen Beitrag zur weiteren Professionalisierung der Immobilienwirtschaft in Deutschland leisten zu können.“

Frau Professor Kämpf-Dern nimmt ihre Arbeit an der HCU im März auf. In den nächsten 12 Monaten wird sie gemeinsam mit den Kollegen und unter Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse der Immobilienwirtschaft das Curriculum und die Rahmenordnungen des Studienprogrammes entwickeln. Parallel hierzu erfolgt die Entwicklung des Finanzierungsmodells. Zum Wintersemester 2015/16 sollen dann der Studienbetrieb aufgenommen und erste Studierende immatrikuliert werden.

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Bei dem diesjährigen Architektur-Wettbewerb „Transformation“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft in Kooperation mit dem Dortmunder Unternehmen WILO SE konnten sich die HCU-Studentinnen Lena Matheis und Christina Radtke mit ihrem Entwurf „It’s U Turn“ unter 18 Arbeiten aus sechs Universitäten durchsetzen. Betreut wurde der Entwurf an der HCU von Prof. Klaus Sill und Gerd Streng.

Das Thema des Architekturwettbewerbes lautete „Made in Germany: Intelligente Architektur für intelligente Pumpen – Neue Produktionsstätten für Wilo in Dortmund“. Dabei sollten die Studierenden einen Masterplan für das Industrieareal im Süden Dortmunds einschließlich der Freiflächen erarbeiten sowie ein Fabrikgebäude für das WILO SE Unternehmen planen. Für die Neugestaltung des Firmengeländes sollten neben zusätzlichen Produktions- und Verwaltungsgebäuden auch Einrichtungen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensqualität der Mitarbeiter und Kunden eingeplant werden. Zudem galt es unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsrichtlinien für Gebäude und Grundflächen ein zeitliches Entwicklungskonzept zu erstellen.

Der mit 6.000 Euro dotierte Siegerentwurf von Lena Matheis und Christina Radtke „It’s U Turn“ erfüllte nicht nur die erforderlichen Nachhaltigkeitsstandards sondern zeichnete sich zusätzlich durch seine prägnante Bauart und hohe Funktionalität aus. Cedric Odermatt und Tobias Uhlmann, ebenfalls von der HafenCity Universität, erhielten zudem eine Anerkennung für ihren Entwurf „Unité“ (dotiert mit 1.000 Euro).

Die Jurymitglieder lobten die Vielschichtigkeit und die originellen Ideen der eingereichten Entwürfe zur Neugestaltung des 110.000 qm² großen Industrieareals. Oliver Hermes, der Vorstandsvorsitzende der WILO SE und Jurymitglied, betonte: „Alle eingereichten Entwürfe überzeugen mit facettenreichem Know-how in Sachen Industrie-Architektur und zeigen die immense Kreativität der Studenten“.

Die Preise werden offiziell am 18. Oktober 2014 im Rahmen der 63. Jahrestagung des Kulturkreises in Hamburg vergeben.

Die WILO SE ist einer der weltweit führenden Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen für die Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik, die Wasserversorgung sowie die Abwasserbehandlung und -entsorgung. Die Firma beschäftigt derzeit 1.200 Mitarbeiter am Standort Dortmund. Die Expansion des Unternehmens führt zu einem erhöhten Platzbedarf. Das Firmengelände soll daher vergrößert und sich zu einem neuen High-End Standort mit Vorbildfunktion für die WILO-Gruppe entwickeln.

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Vortrag von Prof. Rolf Achilles zum Thema "Chicago School of Architecture. Anfänge der modernen Architektur und Stadtplanung" im Hamburger Rathaus

 

Am 18. Februar 2014 hat die HafenCity Universität Hamburg in Kooperation mit der  Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg zu einer besonderen Veranstaltung in das Hamburger Rathaus eingeladen. Zum Auftakt des 20. Jubiläumsjahres der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Chicago hielt der renommierte Kunst- und Architekturhistoriker Prof. Rolf Achilles einen Vortrag zum Thema "Chicago School of Architecture. Anfänge der modernen Architektur und Stadtplanung". Prof. Achilles ist Kurator des Chicagoer Smith Museum of Stained Glass Windows und lehrt am School of the Art Institute of Chicago.

 

Über 250 Gäste ließen sich von Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling (HafenCity Universität Hamburg und Mitglied der Akademie für Raumforschung und Landesplanung) im Kaisersaal des Rathauses durch den Abend führen. Nach Grußworten der amerikanischen Generalkonsulin Nancy Corbett und des Leiters der Staatsamtes in der Senatskanzlei Stefan Herms gab Prof. Dr. Dirk Schubert (HafenCity Universität Hamburg und Vorsitzender der Fritz-Schumacher-Gesellschaft) eine fachliche Einführung in die städtebaulichen Parallelen der beiden Partnerstädte.

Das Publikum trat direkt nach dem Vortrag mit Fragen und Anmerkungen in den fachlichen Austausch mit Prof. Achilles. Weitere Gelegenheiten zu persönlichen Gesprächen bot der anschließende Empfang.

 

Die Veranstaltung wurde durch die Hamburgische Architektenkammer, die Fritz-Schumacher-Gesellschaft, den Informationskreis für Raumplanung (IFR), die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL), das Amerika-Zentrum und den American Club of Hamburg unterstützt. 

 

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Am Donnerstag, 13. Februar 2014 wurden im Rahmen einer Endpräsentation die Gewinner des Entwurfswettbewerbs „hochintelligent – Hochhaus Hamburg“ von einer international besetzten Jury gewählt. Ziel des Wettbewerbs war die gemeinsame Planung eines Hochhauses in der HafenCity Hamburg mit dem Fokus auf interdisziplinäre Arbeit in allen Phasen des Entwurfsprozesses.

Die Arbeitsgruppe A+I (Architektur und Ingenieurwesen) an der HCU betreibt die kooperative Ausbildung von Architektur- und Bauingenieurstudierenden, dabei werden wechselseitig Architekturstudierende an ingenieurbautechnische Fragestellungen, sowie Bauingenieurstudierende an architektonische Aufgaben herangeführt. Die Studierenden beider Disziplinen sollen so eine gemeinsame Diskussionskultur entwickeln, ein besseres Verständnis für die andere Fachkultur erlangen und einen Entwurf aus einem breiteren Blickwinkel gemeinsam erarbeiten.

Das „Hochhaus Hamburg“ sollte für den Strandkai in der HafenCity geplant werden, einem exponierten Platz direkt an der Elbe und in unmittelbarer Nähe zum Marco-Polo Tower und der Elbphilharmonie. Ausgangspunkt und Grundlage hierfür war die bestehende städtebauliche Planung für das Areal. Dabei sollte besonders auf denUmgang mit „konzentriertem“ Raum und dessen Erschließung, der Wohnnutzung in einem
Hochhaus und einer frei wählbaren Sondernutzung eingegangen werden. Darüber hinaus sollte dasTragwerk mit erforderlichen Detaillösungen im Einklang mit einem architektonischen, funktionalen, strukturellen, konstruktiven und schlüssigen Konzept stehen.

Den mit 1.000 € dotierten 1. Platz belegte der Entwurf "Wohnen und Lesen am Strandkai" von Lea Wenzel, Matthias Friedrich, Ulrich Hellmann und Matthias Behrens. Der mit 750 € dotierte 2. Platz ging an Jelka Lohmann, Luisa Höltig, Ole Bessert und André de Vries für den Entwurf "3 Impressions". Den mit 450 € dotierten 3. Platz belegte der Entwurf "Oleada" von José Martinez, Julian Bustamante und Antipas Papageorgiou. Der Entwurf "James Cook Building" von Marie Rediger, Zahra Tahajodi, Kim Körner und Hauke Baack erreichte den mit 200 € dotierten 4. Platz.

Die Entwürfe der Studierenden wurden an der HCU von Annette Bögle (Professorin für Entwurf und Analyse von Tragwerken) und Jan Henning Ipach (coido architects Hamburg / Lehrbeauftragter für Entwurf und Analyse von Tragwerken) betreut. Jury-Mitglieder waren darüber hinaus Frank Holst (Aug. Prien), Johann von Mansberg (aac), Matthias Kathmann (Aug. Prien), Oliver Tessmann (KTH Stockholm), Kjartan Gudmundson (KTH) und Manuel Krahwinkel (HCU). Die Preise für die Gewinner sowie einen Auslagenzuschuss für jede Gruppe wurde von der Aug. Prien Immobilien Gesellschaft für Projektentwicklung mbH Hamburg bereitgestellt.

Die Arbeiten sind gemeinsam mit dem Entwurfsseminar Holzhotel Hamburg ab dem 03. April 2014 im Neubau der HafenCity Universität im Rahmen einer Abschlussausstellung zu sehen.

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Am 15. Januar 2014 verlieh die Initiative “Deutschland – Land der Ideen” der HafenCity Universität Hamburg einen Preis als “Ausgezeichneter Ort 2013/14? für ihr Projekt „Universität der Nachbarschaften (UdN) / Hotel?Wilhelmsburg“. Das prämierte Projekt ist einer der 100 Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“.

Von 2008 bis 2013 war die UdN ein Kooperationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg (HCU), der Internationalen Bauausstellung Hamburg (IBA) und von Kampnagel Internationale Kulturfabrik. Mit der UdN entstand ein integrierender Arbeits- und Veranstaltungsort, der ebenso Raum des Lernens und Forschens geworden ist, wie auch ein Ort der Begegnung unterschiedlicher Kulturen und Erfahrungen. Für dieses Projekt wurde das leerstehende ehemalige Gesundheitsamt im Wilhelmsburger Reiherstiegviertel genutzt.

Karl-Heinz Saak von der Deutschen Bank sagte in seiner Laudatio: „Zukunft wird von Menschen und ihren Visionen gemacht. Was sie auszeichnet sind Leidenschaft, Umsetzungsstärke und Kreativität. Unsere Zukunft hat viele Facetten – zum Thema „Ideen finden Stadt“ haben wir die besten Ideen gesucht, die schon heute kreative und innovative Antworten auf die Herausforderungen von morgen bieten. Ich freue mich daher ganz besonders, dass ich die HafenCity Universität Hamburg mit Ihrem Projekt Universität der Nachbarschaften als Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämieren und auszeichnen darf. Das  Projekt „Hotel?Wilhelmsburg“ hat die Jury aus gut eintausend Bewerbungen ausgewählt. Mit frischen Ideen, einer Portion Tatkraft und Biss haben Sie alle das ehemalige Gesundheitsamt in einen Ort der Kreativität, Kultur und Kommunikation verwandelt. Dafür zeichnen wir das Projekt heute sehr gern aus. Das „Hotel? Wilhelmsburg“ ist ein Beispiel dafür, dass es sich lohnt seine Träume und Ideen umzusetzen.“

Dr.-Ing. Walter Pelka
, Präsident der HafenCity Universität Hamburg, sagte in seiner Begrüßung: „Die HCU ist an sich schon anders als andere Universitäten, aber dieses innovative Projekt im Projekt war nochmal eine Universität ganz anderer Art: neue Sichtweisen von Lehre und Forschung, von Stadtplanung, Architektur und Bau wurden entwickelt und praktiziert. Die Universität der Nachbarschaften als Projekt war ein Meilenstein in der sich herausbildenden HCU-Kultur und hat inzwischen im In- und Ausland viel Aufmerksamkeit und Anerkennung gefunden. Ich glaube es gibt keinen besseren Preis für dieses Projekt als zu prämieren, dass es ein „Ausgezeichneter Standort im Land der Ideen“ ist. Vielen Dank an alle Beteiligten für Ihr Engagement und an die Max Hoffmann AG für die finanzielle Förderung des Projektes!“

Uli Hellweg, Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung Hamburg, sagte in seinem Grußwort: „Die UdN war schon immer ein ganz besonderes Projekt der IBA, denn es ließ sich nie auf Hochglanzfolien ziehen. Uns ging es darum zu zeigen, wie man temporäre Nutzungen auf Grundstücken organisieren kann. Wie geht man mit Flächen um, die man eben nicht sofort nutzen kann. Für eine Bauausstellung ist das ein großes Thema, zusammen mit dem Interesse der HCU einen besonderen Lernort zu schaffen. Daraus wurde dann ein didaktisches Modell, ein Modell des Lernens. Das hat mich immer sehr fasziniert. Das Entscheidende war, dass es dem Projekt immer besonders am Herzen lag, in eine offensive Diskussion mit der Nachbarschaft zu gehen. Wenn irgendein Projekt der Internationalen Bauausstellung das Prädikat „international“ verdient, dann ist das die Universität der Nachbarschaften. Ein exzellentes Lernfeld für die Studierenden der HCU. Für die Studierenden ist es wichtig, ein großes Spektrum an Möglichkeiten kennen zu lernen, und die Idee des sozialen Lernens in unterschiedlichen sozialräumlichen Kontexten zu erproben. Diese Idee muss bleiben, dafür ist Wilhelmsburg ein optimaler Ort. Ich als Student wäre froh gewesen, wenn ich diese soziale Praxis geboten bekommen hätte. Wir sind hier in der komfortablen Situation, dass eine Universität begriffen hat, dass es solche Orte für soziales Lernen geben muss.

Zum Abschluss der UdN – und bevor im Februar die Abrissbagger kommen – gab es nach der Preisverleihung, die stellvertretend für alle Projektbeteilgten an zwei Studierende der HCU erfolgte, noch einmal Führungen durch das Gebäude der UdN und das Hotel?Wilhelmsburg sowie Vorträge, Lesungen, Diskussionen und Live-Musik.


Info „Deutschland – Land der Ideen“


Die gemeinsame Standortinitiative von Politik und Wirtschaft „Deutschland – Land der Ideen“ wurde 2005 von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mit dem Ziel gegründet, Deutschland mit seiner Innovationskraft und kreativen Ausstrahlung nach innen wie nach außen sicht- und identifizierbar zu machen. Seither werden mit unterschiedlichen Partnern Projekte initiiert, die unter Beweis stellen, dass Deutschland ein Land der Ideen ist.


Kontakt Universität der Nachbarschaften:

Stefanie Gernert
Urban Design | HafenCity Universität Hamburg
+49 (0)40 42827 4332
Stefanie.Gernert(at)hcu-hamburg.de

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Am Donnerstag wurde bereits zum dritten Mal der mit 3.000,- Euro dotierte WTM-Architectural-Engineering-Preis im Rahmen der Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge im Bauingenieurwesen an der HafenCity Universität Hamburg vergeben. Diesjährige Preisträgerin ist die HCU Absolventin Jana Stammerjohann. Der Preis wurde vom Ingenieurunternehmen WTM Engineers GmbH aus Hamburg gestiftet.

Die Master-Thesis von Jana Stammerjohann mit dem Thema "Verstärkung bestehender Stahlbetonkonstruktionen mit geklebter Bewehrung aus Kohlenstofffasern - Grundlagen und Anwendung" beschäftigt sich mit dem Tragverhalten von Betonbauteilen mit geklebter Bewehrung aus Kohlenstofffasern. Die gelöste Aufgabenstellung besteht aus der Darstellung unterschiedlicher Verstärkungssysteme und den zugehörigen Wirkungsweisen, Spannungszuständen und Versagensarten. Betreut wurde die Arbeit an der HCU von Prof. Dr.-Ing. Klaus Liebrecht.

Frau Jana Stammerjohann hat zunächst das Bachelorstudium "Bauingenieurwesen" und anschließend das Masterstudium "Bauingenieurwesen - Architectural Engineering" an der HCU absolviert. Sie erhielt im November 2009 den "Förderpreis der Hamburger Bauindustrie" für die beste Zwischenprüfung im Studiengang Bauingenieurwesen und im Dezember 2011 den "Preis der Prof. Dr. Egon Peter Stiftung" für hervorragende Leistungen in der Bachelorprüfung.


Über WTM

Das Hamburger Unternehmen WTM Engineers steht seit über 75 Jahren für innovativen Ingenieurbau und bietet bundesweit wie auch international ein breites Spektrum an Ingenieurdienstleistungen im Bauwesen an. Darüber hinaus engagiert sich WTM in führenden nationalen und internationalen Ingenieurverbänden, technisch-wissenschaftlichen Organisationen und Normungsgremien.

Die Förderung des Nachwuchses ist WTM ein besonderes Anliegen, sowohl innerhalb des eigenen Unternehmens als auch in Kooperationen mit den Hochschulen. Der WTM Architectural Engineering Preis trägt diesem Anliegen Rechnung indem er zu hohem Engagement anspornt und herausragende Leistungen würdigt.


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Am 14. November 2013 sind in Kiel Studierende der HafenCity Universität (HCU) bereits zum zweiten Mal nach 2009 mit dem ersten und zweiten Preis des Studienförderpreises ausgezeichnet worden, den der BDA Schleswig-Holstein jährlich vergibt.

Katharina Paschburg und Frauke Wilken erhalten 1.500,- € Preisgeld für ihre gemeinsame Bachelorarbeit mit dem Thema „UKE-Young Stars“, einer Entwurfsarbeit für eine neue Kinder- und Jugendpsychiatrie. Außerdem können sie sich über ein Auslandspraktikum in Skandinavien freuen.  An der HCU wurde diese Arbeit von Prof. Klaus Sill betreut.

Für ihre Semesterarbeit „Neues Intro für ein altes Stück“, der Revitalisierung eines historischen Stallgebäudes, erhielten die Masterstudentinnen Marieke Behne und Katharina Honkomp von der HafenCity Universität als zweiten Preis jeweils ein Designmöbel. Ihre Arbeit wurde an der HCU von Prof. Gesine Weinmiller betreut.

Der BDA Studienförderpreis wurde in Kooperation mit den Bundesländern Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt und unter den AbsolventInnen der Architektur-Hochschulen der drei Bundesländer ausgelobt. Der in diesem Jahr zum achten Mal vergebene Preis hat den Anspruch, die berufliche Entwicklung der Teilnehmer zu fördern und damit in die Zukunft der Architektur zu wirken.

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Internationale Studierende der HafenCity Universität Hamburg stellen Konzepte und Ideen für eine ressourceneffiziente Entwicklung des Oberhafens im Hamburger Stadtteil HafenCity aus.

In einem kürzlich abgeschlossenen Projekt des englischsprachigen Master Studiengangs „Ressourceneffizienz in Architektur und Stadtplanung (REAP)“ haben junge internationale Studierende Ideen und Konzepte für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Entwicklung des Oberhafenareals erarbeitet.
Das Projekt zeigt eine Bandbreite technologischer Möglichkeiten und Lösungen im Umgang mit den Themen Wasser, Energie und Material unter Berücksichtigung und Einbezug der Gemeinschaften vor Ort auf. Im Kontext des erst kürzlich veröffentlichen „Angebotsverfahren für Gebäudeflächen im Oberhafenquartier für Kunst, Kultur, Kreativwirtschaft, Gastronomie und Ausstellungen für Gebäudeflächen im Oberhafenquartier“ gibt die Arbeit der Studierenden einen weiteren Denkanstoß für die Entwicklung des Areals.

Die Ausstellungseröffnung findet am

Montag, den 28.10.2013 um 17 Uhr in der Oberhafen Galerie, Stockmeyerstr. 39,

statt und wird von der Engagement Global gGmbH als Projekt für zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement auf lokaler und quartiersbezogener Ebene und nachhaltiger Stadtentwicklung gefördert.

Hintergrund:
Das Quartier Oberhafen befindet sich in der HafenCity unweit des HCU-Neubaus, nördlich der Bahntrasse zum Hauptbahnhof. Derzeit noch überwiegend für Logistikzwecke genutzt, soll hier ab dem Jahr 2014 ein Kreativ- und Kulturquartier entstehen. Die HCU plant, Teile dieser Flächen von der HafenCity Hamburg GmbH anzumieten, um Raum für studentische Ateliers und Veranstaltungsflächen zu schaffen. Derzeit läuft das Angebotsverfahren für weitere Gebäudeflächen im Oberhafenquartier.

Kontakt für fachliche Rückfragen:
Dipl.-Ing. Micha Becker, HafenCity Universität Hamburg (HCU), Studiengang REAP, Tel.: +49 163 4822909,
micha.becker(at)hcu-hamburg.de

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Andrea Pfeiffer, HafenCity Universität Hamburg, Leitung Universitätsentwicklung, Organisation und Kommunikation, Tel.: +49 (0)40 428 27-2730,
andrea.pfeiffer@vw.hcu-hamburg.de

Kontakt zu Engagement Global:
ENGAGEMENT GLOBAL, Tulpenfeld 7, 53113 Bonn, presse(at)engagement-global.de

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Am 14.10.2013 wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) bereits zum sechsten Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit verliehen. Die Preisverleihung erfolgte vor gut 200 Gästen im Rahmen der Begrüßung der Erstsemester des Wintersemesters 2013/2014.

Im Bereich der Bachelorarbeiten wurde die Thesis von Frau Malin Praktiknjo im Studiengang Stadtplanung ausgezeichnet. Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Gestaltung und den sozialen Folgen der Wasserversorgung in der Metropolregion Jakarta.

Bei den Master-Studierenden erhielt die Thesis von Herrn Ismail Khater aus dem Studiengang REAP - Ressourcen Effizienz in Architektur und Stadtplanung  - den Preis. Am Beispiel einer Fallstudie in Abu Dhabi beschäftigte sich Herr Khater mit Zertifizierungssystemen und deren Einsatz als Instrument für nachhaltige Architektur und Stadtplanung.

Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG, überreichte die Auszeichnungen. „Bei Frau Praktiknjo ist nach Auffassung der Jury die inhaltliche Tiefe hervorzuheben, die sie mit konkreten Lösungsvorschlägen verbindet. Zudem greift sie das Thema ‚Wasser‘ auf, das im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit oft vernachlässigt wird.“

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, lobte bei Preisträger Ismail Khater unter anderem die perfekte Präsentation der Arbeitsergebnisse und den kritischen Umgang mit dem Thema. „Der Preisträger hat bei seinen Recherchen vor Ort in Abu Dhabi großes Durchhaltevermögen bewiesen, auch über politische Barrieren hinweg. Die Arbeit treibt so den Grundgedanken der Nachhaltigkeit weiter, dem wir an der HCU nicht nur im Studiengang REAP großes Gewicht beimessen“.

Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit

2007 entwickelten die Holcim (Deutschland) AG und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) einen Wettbewerb für Studierende, bei dem jährlich die besten Arbeiten zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen an der HCU ausgezeichnet werden. Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung sollen durch den Wettbewerb in allen Studiengängen der HCU gefördert werden. In den vergangenen Jahren hat zudem die weltweit agierende Holcim Foundation for Sustainable Construction die HCU im Hinblick auf die Entwicklung der Lehr- und Forschungspläne im Bereich Nachhaltigkeit unterstützt.

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Zwei Architekturstudentinnen der HafenCity Universität Hamburg (HCU) wurden heute in Dresden im Rahmen der Transportbetontage bei der Concrete Design Competition 2012/13 ausgezeichnet. Der von der Zement- und Betonindustrie jährlich ausgelobte Studierenden-Wettbewerb steht dieses Jahr unter dem Motto „next:housing“ und sucht Antworten auf die Frage, wie das Wohnen in der Zukunft aussieht.

Aus 67 Wettbewerbsbeiträgen wählte die sechsköpfige Jury den Entwurf von Katharina Honkomp und Marieke Behne (beide HCU Hamburg) unter die ersten vier Preisträger. Mit ihrem Beitrag „Neues Intro für altes Stück“ legten die beiden einen Entwurf zur neuen Nutzung des ehemaligen Quarantänestalls im Hamburger Karolinenviertel vor. Die Jury würdigte besonders, wie mit einfachen Mitteln aus dem ehemals gewerblichen Gebäude unter Beibehaltung der vorgegebenen Bausubstanz Wohnraum gewonnen wird. „Ansatz und Strategie reagieren auf typische Herausforderungen der Stadtentwicklung und liefern adäquate Antworten“, so das Resümee der Jury.

Den ersten Preis, eine viertägige Architekturreise nach Bilbao, erzielten zwei Studierende der TU Kaiserslautern. Drei weitere Teams kürte die Jury als gleichrangige Preisträger – darunter die HCU-Studentinnen, die sich nun über ein Preisgeld von 1.000 Euro freuen können. Insgesamt nahmen 120 Studierende aus 28 Hochschulen an dem jährlich stattfindenden Wettbewerb teil.

Neben den vier Preisträgern fanden noch acht Entwürfe besondere Anerkennung der Jury – auch darunter wieder ein HCU-Studierender: Andreas Braun lieferte ebenfalls einen Entwurf zur wohnlichen Nutzung eines Hochbunkers in Hamburg-Eimsbüttel und wurde dafür von der Jury für seine „gute Grundrissorganisation durch geschickte Subtraktion von Bausubstanz“ gelobt, die ungewöhnlichen Lebensort schaffe.

Weitere Informationen zu den Preisträgern und zum Wettbewerb: www.concretedesigncompetition.de

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Download: HCU PM 2013_09_05

 

Bei der Finnland-Reise von Hamburgs Erstem Bürgermeister, Olaf Scholz, verständigten sich die Präsidenten der HafenCity Universität Hamburg (HCU) und der renommierten finnischen Aalto Universität Helsinki heute darauf,  künftig enger zusammenzuarbeiten. Im Beisein des Ersten Bürgermeisters unterzeichneten Aalto-Präsidentin Tula Teeri und der Präsident der HafenCity Universität, Dr. Walter Pelka, eine gemeinsame Absichtserklärung, die die bisherige Kooperation der Universitäten in den Fächern Architektur, Stadtplanung und Bauingenieurwesen auf weitere Bereiche ausdehnt.

Insbesondere in den HCU-Studienprogrammen Architektur, Geomatik/ Hydrographie und Ressourceneffizienz in Architektur und Stadtplanung (REAP) soll in Zukunft noch enger kooperiert werden. Neben der Etablierung neuer ERASMUS-Partnerschaften sollen zum Beispiel der Studierenden- und Lehrendenaustausch gefördert, gemeinsame Forschungsprojekte angestoßen oder binationale Konferenzen und Lehrprojekte durchgeführt werden.
„Die HafenCity Universität Hamburg hält auch für eine so renommierte Universität wie die Aalto Universität in Helsinki attraktive Studienangebote bereit“, sagte Dr. Pelka, Präsident der HCU. Er verweist damit zum einen auf das englische Masterprogramm REAP, zum anderen auf die international top-zertifizierte Hydrographie-Ausbildung an der Hamburger Bau-Universität im Studienprogramm Geomatik. „Hydrographie ist ein wesentlicher Bestandteil des maritimen Clusters“, sagt Pelka weiter.

Internationalisierungsschwerpunkt erweiterter Ostseeraum

Die HafenCity Universität setzt den Schwerpunkt ihrer Internationalisierungsbestrebungen bewusst im erweiterten Ostseeraum. Gerade durch die thematische Fokussierung der HCU auf Bauen und Metropolenentwicklung werden die Universitäten in den Ostsee-Anrainerstaaten zu attraktiven Kooperationspartnern: Weil viele der großen Hafenstädte im Ostseeraum starke Ähnlichkeit in Architektur und Städteplanung aufweisen, lassen sich einmal gefundene Lösungen gut auf andere Standorte übertragen. Hier können gelungene Forschungskooperationen ansetzen. Auch im Bereich des Studierenden- und Lehrendenaustausches sprechen die geographische und kulturelle Nähe sowie vergleichbare Hochschulprofile für eine enge Zusammenarbeit.

Dr. Walter Pelka freut sich daher über die Intensivierung des Austausches: „Kooperationen dürfen nicht allein auf dem Papier bestehen, sondern müssen gelebt werden. Zwischen der Aalto Universität und der HCU gibt es zahlreiche Gemeinsamkeiten: Sowohl in fachlicher Hinsicht als auch im Hinblick auf ein innovatives Hochschulprofil, können beide Seiten sehr viel voneinander lernen und gegenseitig profitieren.“
Zur Intensivierung der Beziehungen im Ostseeraum hat die HCU außerdem so genannte Liaison-Professuren ins Leben gerufen. Mitglieder des HCU-Lehrkörpers fungieren als Paten für die Partner-Hochschulen, beleben den Austausch vor Ort und treiben gemeinsame Forschungsprojekte voran.

Für die Aalto-Universität hat Prof. Dr. Wolfgang Willkomm die Liaison-Professur inne, da er über mehrere gemeinsame Aktivitäten bereits seit einigen Jahren einen engen Draht zu der finnischen Universität hält: „Wir haben in den vergangenen Jahren gute gemeinsame Projekte durchgeführt. Dazu gehörten Ausstellungen, Symposien und Workshops mit Studierenden in Helsinki und Hamburg. Dabei konnten wir vieles von- und miteinander lernen in dieser freundschaftlichen Zusammenarbeit zweier bedeutender europäischer Hafenstädte und ihrer Hochschulen. Deshalb ist für uns die Unterzeichnung dieses Memorandum of Understanding ein wichtiger Meilenstein für die gemeinsamen Zukunftsaufgaben, auf die wir uns freuen.“

Mit ihrem Fokus auf den erweiterten Ostseeraum agiert die HCU auch im Sinne der Internationalisierungsstrategie der Freien und Hansestadt Hamburg, die den Ostseeraum ebenfalls zur priorisierten Region ihrer Internationalisierungsstrategie gewählt hat.

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Unter dem Titel SPECIFICS findet vom 22. bis zum 25. September 2013 die diesjährige ECLAS-Konferenz in Hamburg statt: ECLAS - European Council of Landscape Architecture Schools - ist das Netzwerk der europäischen Universitäten und Hochschulen für Landschaftsarchitektur. Die HafenCity Universität Hamburg ist Gastgeberin, das Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur von Prof. Christiane Sörensen initiiert und kuratiert die Konferenz.

Die originäre Aufgabe der Landschaftsarchitektur ist es, das Spezifische eines Ortes aufzudecken und ihn daraus zu entwickeln. SPECIFICS betont die qualitativen Differenzen und lädt ein, sich in Anbetracht globaler Entwicklungen auf diese Qualitäten zu konzentrieren und über spezifische Strategien in Forschung und Lehre zu diskutieren.

Die Tagung widmet sich aktuellen Themen wie beispielsweise „Wem gehört die Landschaft?“, „Landschaft und Strukturen“, „Best Practice in der Landschaftsarchitektur“ oder auch „Natur war gestern“.

Bisher wurden Beiträge aus ca. 35 Ländern eingereicht, die auf der Konferenz vorgestellt werden.  Die Auswahl renommierter Keynote-Speaker wie Sigal Bar-Nir und Yael Moria-Klein (Kuratorinnen, Batyam Landscape Bienale, Israel), Bruno Baur ( Forum Biodiversität, Schweizer Akademie der Naturwissenschaften ), James Benning (Regisseur, USA), Elke Krasny (Kulturtheoretikerin, Wien) und Günther Vogt (Landschaftsarchitekt, Zürich) spiegelt die Rolle der Landschaftsarchitektur an den Schnittstellen zur Kunst und Wissenschaft wider. Die Konferenz verspricht einen anspruchsvollen Diskurs, welcher den derzeitigen Stand der Forschung in einem weltweiten Kontext sichtbar machen wird.

Am zweiten Konferenztag empfängt die Schirmherrin der Konferenz, Wissenschaftssenatorin und zweite Bürgermeisterin, Dr. Dorothee Stapelfeldt, die Gäste im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus.

Die Internationale Bauausstellung Hamburg sowie die Internationale Gartenschau, die in diesem Jahr in Hamburg-Wilhelmsburg stattfinden, bieten darüber hinaus zahlreiche inhaltliche Anknüpfungspunkte für die Fachöffentlichkeit.

Anmeldung zur Konferenz: Die Anmeldung findet online über www.eclas2013.de statt.

Veranstaltungsort: Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg

Gastgeber: HafenCity University Hamburg, www.hcu-hamburg.de

Koordination und Kontakt: Karoline Liedtke, HafenCity Universität Hamburg, Fachgebiet Landschaftsarchitektur, Tel.: +49 (0)40 42827-4353,
karoline.liedtke(at)hcu-hamburg.de

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Download: HCU PM 2013_08_23

Im Ranking zu Gleichstellungsaspekten des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung belegt die HCU in fast allen Kategorien Spitzenplätze. Das zum Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften gehörende Zentrum legte nun die sechste Auflage des Rankings vor, Daten von insgesamt 316 Hochschulen wurden erfasst. Beim Anteil weiblicher Studierender, des wissenschaftlichen Personals, der Professoren und bei den Promotionen ist die HafenCity Universität Hamburg jeweils in der Spitzengruppe vertreten.

Bei der Anzahl weiblicher Studierender an der gesamten Studierendenschaft belegt die HCU sogar den ersten Platz. Beim Anteil des hauptberuflichen wissenschaftlichen und künstlerischen Personals sowie beim Anteil von Frauen an der Professorenschaft ist die Hochschule jeweils in der Gruppe der Besten vertreten. Aufgrund der noch geringen Anzahl von Promotionen und Habilitationen an der kleinen Hochschule wurden diese Zahlen nicht in das Gesamtranking aufgenommen.

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität, freut sich über das sehr gute Ergebnis: „Ich bin froh und zugleich auch ein bisschen stolz, dass wir in den verschiedenen Kategorien so überdurchschnittlich abschneiden. Wir setzen uns an der HCU seit deren Gründung für das Thema Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft ein. Gerade in den traditionell eher männlich dominierten Disziplinen wie im Bauingenieurwesen oder in der Geomatik wollen wir junge Frauen ermutigen, ein Studium aufzunehmen und später vielleicht eine wissenschaftlichen Karriere anzutreten.“


Hilke Berger, Gleichstellungsbeauftragte an der HCU: „Das Ergebnis ist überaus erfreulich und zeigt, dass wir in der HCU auf dem richtigen Weg sind. Die aktuelle paritätische Besetzung sowohl des Präsidiums sowie des Hochschulrats, die in der Studie ja nicht untersucht wurden, sind ein weiteres wichtiges Indiz für den Spitzenplatz, welchen die Hochschule in Bezug auf Gleichstellungsaspekte zu Recht einnimmt.“

Zum Ranking
Bewertungskriterium des Rankings nach Gleichstellungsaspekten des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) ist die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Studium, wissenschaftlicher Weiterqualifikation und Personal der Hochschulen. Es wurden die Leistungen von Universitäten, Fachhochschulen und künstlerischen Hochschulen u.a. in folgenden Bereichen bewertet: Studierende, Promovierende, hauptberufliches wissenschaftliches Personal und Professuren. Die Daten geben die Situation für das Jahr 2011 wieder; für Promotionen und Habilitationen wurden die Daten der Jahre 2009, 2010 und 2011 zusammengefasst.

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU
Andrea Pfeiffer, HafenCity Universität Hamburg
Leitung Universitätsentwicklung, Organisation und Kommunikation
Tel.: +49 (0)40 428 27 – 2730
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Am 3. Juni 2013 wird die Ausstellung „HCU goes IBA“ gemeinsam von der Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, dem Geschäftsführer der IBA Hamburg, Uli Hellweg, sowie dem Präsidenten der HafenCity Universität, Dr.-Ing. Walter Pelka, eröffnet. „HCU goes IBA“ ist zum einen eine künstlerische und wissenschaftliche Reflektion der IBA-Themen durch die Lehrenden und Studierenden der HCU, zum anderen die diesjährige Jahresausstellung der Hochschule.

Präsentiert werden vom 4. Juni bis zum 12. Juli Themen, Forschungsfelder und studentische Projekte der HCU. Die Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Kultur der Metropole, Resource Efficiency in Architecture and Planning, Stadtplanung und Urban Design stellen sich vor. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein weit gefächertes Programm aus Vorträgen, Workshops, Fachdiskussionen und alternativen Exkursionen.
Die Ausstellung ist zu Gast in der „Universität der Nachbarschaften“, einem Kooperationsprojekt von IBA, HCU und Kampnagel.
Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen zur Vernissage

„HCU invites IBA – Themen, Arbeitsweisen, Personen“
am 3. Juni 2013, 16 Uhr, in der Universität der Nachbarschaften,
Rotenhäuser Damm 30, 21107 Hamburg.

Öffnungszeiten der Jahresausstellung: 4. Juni – 12. Juli 2013, täglich 14 – 18 Uhr.

Das ausführliche Programm der Ausstellung mit Begleittexten finden Sie unter unten stehendem Link:
www.hcu-hamburg.de/universitaet/veranstaltungskalender/veranstaltungen-der-hcu/vorschau/

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Andrea Pfeiffer
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Im Rahmen des interdisziplinären Wettbewerbs „Bau dir deine Uni!“ haben Studierende der HafenCity Universität Hamburg Ideen für studentische Kreativarbeitsplätze in den Güterhallen am Oberhafen in der HafenCity entwickelt. Heute überreichten Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, der Vorsitzende der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, Jürgen Bruns-Berentelg, sowie weitere Jury-Mitglieder die Preise an die Gewinner des Wettbewerbes.

Aufgabe des interdisziplinären Kreativwettbewerbs war es, Entwürfe für rund 300 studentische Arbeitsplätze zu erarbeiten. Dabei sollte die Gebäudestruktur der Hallen grundsätzlich erhalten bleiben. Neben konzeptionellen Überlegungen waren konkrete Ideen zu Tragwerkgestaltung, Brand- und Hochwasserschutz, Wärmedämmung und Energiebedarf ebenfalls Gegenstand der Ausschreibung.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Wissenschaft und Forschung: „Der Oberhafen ist ein besonderer Ort, schon weil er mit seinen Lagerhallen und Gleisanlagen für ein ganz ungewohntes Bild der HafenCity steht. Ateliers und Studios auch für Studenten der HCU würden das geplante Kreativ- und Kulturquartier bereichern und eine lebendige Verbindung zwischen HafenCity Universität am Baakenhafen, HafenCity und Innenstadt schaffen.“

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität: „Gesucht war eine Vision, wie Studierende an der HCU in Zukunft lernen und arbeiten werden: Braucht Kreativität offene oder geschlossene Räume, statische oder flexible Einbauten, dauerhafte oder temporäre Module, um sich zu entfalten? Der Standort Oberhafen mit seinen historischen Hallen ist für diese verschiedenen Konzepte hervorragend geeignet, weil er durch seinen rauen Charme diese Offenheit zulässt.“

Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Die baldige Eröffnung der HafenCity Universität wird die Vielfältigkeit der HafenCity auf besondere Weise bereichern. Studentische Arbeitsplätze im Kultur- und Kreativquartier Oberhafen stellen eine wunderbare Facette für umliegende Quartiere, wie das Elbtorquartier und den Lohsepark, dar. Sowohl die Bewohner und Beschäftigten der HafenCity profitieren von der wachsenden Vitalität, wie auch die Studenten von dem spannungsreichen Umfeld, das ihnen geboten wird.

André Poitiers, Hamburger Architekt und Stadtplaner, stellte als Vorsitzender der Jury fest: „Ich war beeindruckt von der Kreativität und hohen Qualität der Wettbewerbsbeiträge der Studierenden, aber auch von der professionellen Präsentation der Ideen. Die HCU hat mit dieser Vielfalt von intelligenten und kreativen Entwürfen ein breites Spektrum von interessanten Modellen für die Realisierung des Projektes.“

Den ersten Preis für den Entwurf „Basis“ erhielten Lasse Friedel, Boris Ikeda, Felix Müller und Sarah Schrodt. Den zweiten Platz erzielten Paul Kohlhaas und Julian Scheffczyk mit „Kreativtor Oberhafen“. Und auf dem dritten Platz landeten Sanaz Arefi Farel, Antonin Duquesne, Oskar Ellwanger und Romain Fiet mit ihrem Entwurf „Quereinsteiger“.

Insgesamt beteiligten sich an dem Wettbewerb weit über 100 Studierende aller an der HCU vertretenen Studiengänge. Die Preise wurden von der Henri Benthack Stiftung und der HafenCity Hamburg GmbH gestiftet.

Die Ausstellung der Entwürfe im Oberhafen läuft noch bis zum 11. April, täglich von 14 bis 18 Uhr, im Oberhafen, Halle 4, Tor 25 und 28 (Stockmeyerstraße 43). Alle Entwürfe können eingesehen werden unter:
www.hcu-hamburg.de/oberhafen und werden vom 5. bis 11. April 2013 im Oberhafen, Halle 4 ausgestellt.

Hintergrund:
Das Quartier Oberhafen befindet sich in der HafenCity unweit des HCU-Neubaus, nördlich der Bahntrasse zum Hauptbahnhof. Derzeit noch überwiegend für Logistikzwecke genutzt, soll hier spätestens ab dem Jahr 2014 ein Kreativ- und Kulturquartier entstehen. Die HCU plant, Teile dieser Flächen von der HafenCity Hamburg GmbH anzumieten, um Raum für studentische Ateliers und Studios, Experimentier- und Veranstaltungsflächen zu schaffen. Weil sich die Flächen in direkter Nachbarschaft zum Neubau befinden, könnte so eine studentische Achse aus der HafenCity in den Oberhafen entstehen, die zu einer weiteren Vitalisierung der Quartiere beiträgt.

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Die HafenCity Universität Hamburg lädt im April zu fünf Vorträgen deutscher und internationaler Experten zum Thema Universitätsentwicklung ein. Im Fokus stehen bei allen Vorträgen die kleine, thematisch spezialisierte Hochschule und deren besondere Potentiale – und Herausforderungen. Den Anfang macht Gerd Zimmermann, Rektor a.D. der Bauhaus-Uni Weimar, am 3. April um 18 Uhr.

Innovative Hochschulkonzepte denken, neue Wege jenseits der Massenuniversität gehen – dieses Ziel verfolgt auch die HafenCity Universität. Mit einem neuen Struktur- und Entwicklungsplan soll das Profil der HCU noch einmal nachhaltig geschärft werden. Die Ringvorlesung „Universität der Möglichkeiten“ intensiviert den Dialog mit strukturell vergleichbaren, erfolgreichen Hochschulen und bereichert den Prozess mit Impulsen von außen.

Die Termine:

03.04.2013, 18.00-19.30 Uhr
Grußwort: Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität
Einführung: Prof. Dr. techn. Gernot Grabher
Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Rektor a.D., Bauhaus-Universität Weimar
„Die Bauhaus-Universität. Eine Zukunfts-Vision“

Discussant: Dr.-Ing. Walter Pelka

16. 4. 2013, 16.00 -17.30 Uhr
Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Gründungspräsident, Zeppelin-Universität Friedrichshafen
„Resonanz. Riskanz. Präsenz: Die Idee der Universität im Zeitalter
der Ubiquität, Digitalität, Globalität und Responsibilität von Wiss
en“
Discussant: Prof. Dr. Ingrid Breckner

18. 4. 2013, 18.00 -19.30 Uhr
Prof. Dr. Iain Borden, Vice-Dean for Communications for the Bartlett Faculty
of the Built Environment, University College London
„Built Environment Education in the Twenty-First Century –
Challenges and Directions“

Discussant: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Willkomm

23. 4. 2013, 18.00 -19.30 Uhr
Prof. Dr. Hannu Seristö, Vice-President of Knowledge Networks, Aalto University, Helsinki
„Crossing Disciplinary and Institutional Boundaries in University Education
and Research: The Aalto Experience”

Discussant: Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle

30. 4. 2013, 18.00 -19.30 Uhr
Prof. Dr. Thomas Bieger, Rektor, Universität St. Gallen
„Vom Nutzen eines integrativen und kontext-orientierten Ansatzes
in einer globalisierten Welt: Das St. Galler Modell“

Discussant: Prof. Dr. Alexa Färber

Ort: Präsidium der HCU Hamburg, Großer Grasbrook 9, 20457 Hamburg, Erdgeschoss
Moderation: Prof. Dr. techn. Gernot Grabher

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Der bundesweite Wettbewerb des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Berlin e.V. prämiert Entwürfe von Nachwuchsplanern und –entwerfern zu jährlich neu gestellten Aufgaben. Studierenden-Teams der HafenCity Universität überzeugten in diesem Jahr erneut in der Kategorie „Kooperationen: Konstruktiver Ingenieurbau - Architektur“. Thema war diesmal die Transformation des Flughafenareals in Berlin-Tegel. Die feierliche Preisverleihung erfolgt heute – am Geburtstag Schinkels – im Rahmen des Schinkelfestes in Berlin.

Mit der Schließung des Flughafens Tegel entstehen im Norden Berlins besondere Entwicklungspotentiale. Das 450 ha große Areal bildet die größte Freifläche Berlins und bietet diverse Anknüpfungspunkte zur Neuorientierung des Standortes. Für die jungen Planer und Architekten der HCU war die Aufgabe denn auch von besonderem Reiz.

Hr. Dr. Pelka, Präsident der HafenCity Universität, freute sich über den großen Erfolg „seiner“ Studierenden und Lehrenden: „Das herausragende Abschneiden in der Kategorie „Kooperationen“ bestätigt eindrucksvoll das Konzept unserer Hochschule: Wir setzen bereits im Studium auf interdisziplinäres und partnerschaftliches Zusammenwirken von Architekten und Ingenieuren in Projekten - ein Konzept, das offensichtlich aufgeht, weil es gegenseitiges Verständnis schafft und damit Kreativität und Engagement auf beiden Seiten freisetzt.“

Studierende der HCU entschieden den Wettbewerb in der Sparte Kooperationen nunmehr im fünften Jahr in Reihe für die Hamburger „Bau-Universität“.

Der renommierte Schinkel-Wettbewerb wurde erstmalig 1852 unter den Mitgliedern des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Berlin e.V. ausgelobt. Seitdem werden in diesem Förder- und Ideenwettbewerb alljährlich Nachwuchskräfte aus den Ingenieurwissenschaften, der Stadtplanung, Architektur, Städtebau, dem Verkehrswesen sowie der freien Kunst aufgerufen, Ideen für die Lösung zukunftsorientierter Planungsaufgaben zu entwickeln. Der Wettbewerb wird u.a. vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Unternehmen gefördert.

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter:
http://www.aiv-berlin.de

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Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) hat einen neuen Förderverein: Am vergangenen Freitag hatte das Präsidium zur Gründungssitzung eingeladen und zusammen mit Professoren aller Studiengänge „waterfront – Der Förderverein der HafenCity Universität Hamburg“ ins Leben gerufen. Ziel des Vereins ist die Unterstützung von Lehre und Forschung  an der auf Bauen und Stadtentwicklung spezialisierten Hochschule.

„waterfront versteht sich auch als ein fachlicher Treffpunkt für Experten rund um das Thema Bauen und Immobilienentwicklung“, sagte Dr. Walter Pelka, Präsident der HCU und Vorstandsvorsitzender des neuen Vereins: „Wir wollen Wissenschaftler, Fachleute aus der Wirtschaft und einschlägige Absolventen an einen Tisch bringen und so den Wissenstransfer von der Hochschule in die Gesellschaft – und umgekehrt – unterstützen.“

Hamburg ist einer der bedeutenden europäischen Immobilienstandorte und hat ein hohes Investitions- und Bauvolumen. Der Verein soll eine Brücke zwischen der jungen Universität und dem Bau- und Immobilien-Cluster im gesamten norddeutschen Raum bilden und eine echte Win-Win-Situation erzeugen: Die HCU realisiert mit Hilfe von waterfront Projekte, die aus eigenen Wirtschaftsmitteln nicht finanziert werden können. Die Vereinsmitglieder erhalten Zugang zu einer Hochschule, die mit ihrem Fokus auf Baukunst und Metropolenentwicklung in Europa einzigartig ist.

„Mit Hilfe des Fördervereins können wir künftig zum Beispiel mehr Projekte wie die Kreativwerkstatt Oberhafen realisieren“, fügte Herr Pelka hinzu. In dem kürzlich ausgelobten Wettbewerb hatten Studierende der HCU ihre eigenen studentischen Arbeitsplätze für die derzeit leer stehenden Hallen am Oberhafen entworfen. Eine hochkarätige fachkundige Jury aus Architektur, Stadtplanung, Kreativwirtschaft, Förderern und Studierenden bewertete die 23 Beiträge.

waterfront richtet sich gleichermaßen an Vertreter aus Industrie, Kammern, aus der Verwaltung oder aus Stiftungen sowie an Studierende, Lehrende, und Alumni der HCU.

Interessenten finden weitere Informationen unter:

http://waterfront-hcu.de/

 

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Michael Staffa, Professor für Tragwerksentwurf an der HafenCity Universität Hamburg, erhält den Preis in der Kategorie Hochbau für das Museum der Bayerischen Könige in Hohenschwangau. Der Ingenieur vom Büro ifb frohloff staffa kühl ecker (Berlin) entwarf für das Museum das Tragwerk für eine neue räumliche Dachkonstruktion. Der alle zwei Jahre vom bauforumstahl e.V. verliehene Preis würdigt besondere Ingenieurleistungen im Stahlbau.

In der Laudatio der Jury heißt es: „Die stählernen Rautengewölbe der leichten, neuen Dachkonstruktion über einem ehemaligen Speisesaal zwischen bestehendem Hotel und Jägerhaus transformieren hintersinnig das Rautenmuster der bayrischen Landesflagge in eine raumbildende Stahlstruktur […]. Die konstruktiven Vorzüge der in großen Elementen vormontierten stählernen Gewölbeschalen verbinden sich räumlich und bis ins Detail der äußeren Dachdeckung und der inneren Lichtdecke zu einer architektonischen Formensprache, die souverän mit der Historie und heraldischen Mustern spielt.“

Hr. Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg: „Dieser tolle Erfolg von Herrn Professor Staffa passt wunderbar in das Profil der HCU: Der Stahlbaupreis und der Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues des stahlbauforums e.V. würdigen u.a. den Umstand, dass Architekten und Ingenieure Hand in Hand arbeiten müssen, um herausragende Leistungen zu erbringen. Gerade diese interdisziplinäre Verknüpfung ist Kernpunkt der Curricula an der HCU!“

Die Übergabe des Preises erfolgt am 15. Januar 2013 auf der BAU 2013 in München.

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Im Rahmen eines öffentlichen Festaktes am 30. Januar 2013 erhält der spanische Architekt Campo Baeza die Auszeichnung der Heinrich Tessenow Gesellschaft.

 

Die Festrede hält Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt.
Als Laudator spricht Prof. Paolo Fusi von der HafenCity Universität Hamburg.

 

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zur feierlichen Überreichung am 30. Januar,

17 Uhr, im Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765 in Hamburg (Trostbrücke 6, 22457 Hamburg).

 

Aus Anlass der Verleihung der Tessenow Medaille an Prof. Alberto Campo Baeza findet in den Räumen des Präsidiums der HafenCity Universität eine Ausstellung zu ausgewählten Arbeiten Campo Baezas statt.

 

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zur Eröffnung der Ausstellung am 30. Januar, 15 Uhr, in den Räumen des Präsidiums der HafenCity Universität Hamburg (Großer Grasbrook 9, 20457 Hamburg).


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Am 3.12.2012 wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) bereits zum fünften Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit verliehen. Die Preisverleihung erfolgte vor gut 200 Gästen im Rahmen der Eröffnung der Jahresausstellung „Best of HCU“.

Im Bereich der Bachelorarbeiten wurde die Thesis von Michel Schmeck (Bereich Bauingenieurwesen) zum Thema „Nachhaltige Verwaltungsbauten. Beitrag zur Tragwerksplanung“ ausgezeichnet. Bei den Master-Studenten erhielt die Thesis von Verena Lücking (Bereich Resource Efficiency in Architecture and Planning - REAP) den Studienpreis. Das Thema ihrer selbstgestellten Aufgabenstellung  lautet: „Ressourceneffizienz und Cradle to Cradle® in Konzepten zur nachhaltigen Entwicklung in Stadträumen am Beispiel des Masterplans "Wohnen am Suttnerpark““.

Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG, überreichte die Auszeichnungen. „Bei Herrn Schmeck sind nach Auffassung der Jury die gute Umsetzung der Aufgabenstellung und die ergänzenden bauphysikalischen Berechnungen hervorzuheben. Man sah zudem gute Möglichkeiten, diese Arbeit künftig in der Praxis als Planungshilfsmittel einzusetzen.“

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, lobte bei Preisträgerin Verena Lücking unter anderem die gelungene Auseinandersetzung mit verschiedenen Nachhaltigkeitskonzepten sowie die hervorragende Präsentation der Arbeitsergebnisse. „Die Preisträgerin begreift Nachhaltigkeit als komplexe Aufgabenstellung, sie geht mit starker Eigeninitiative ein spannendes Projekt an und sieht auch das Zusammenspiel verschiedener Konzepte und Akteure. Das ist das, was wir an der HCU mit unserer interdisziplinären Ausrichtung und in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern unterstützen und bei den Studierenden erreichen wollen.

2007 entwickelten die Holcim (Deutschland) AG und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) einen Wettbewerb für Studierende bei dem jährlich die besten Arbeiten zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen an der HCU ausgezeichnet werden. Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung sollen durch den Wettbewerb in allen Studiengängen der HCU gefördert werden. In den vergangenen Jahren hat zudem die weltweit agierende Holcim Foundation for Sustainable Construction die HCU im Hinblick auf die Entwicklung der Lehr- und Forschungspläne im Bereich Nachhaltigkeit unterstützt.

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Vom 4. bis zum 7. Dezember 2012 zeigt die HCU Hamburg eine Auswahl der besten studentischen Arbeiten und Projekte aller Studiengänge. Dieser Querschnitt macht das große Potenzial sichtbar, das die Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung für Planung, Entwurf und Umsetzung von Bau- und Stadtentwicklungsvorhaben bietet.

Die Jahresausstellung wird am 3. Dezember um 19 Uhr in Anwesenheit der Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt sowie des Präsidenten der HCU, Herrn Dr. Walter Pelka, eröffnet. Kuratiert von der Architektin und Professorin Gesine Weinmiller, zeigt sie Pläne und Zeichnungen, Fotos, Filme und Modelle aus aktuellen Seminaren und Projekten der Hochschule.

In Kooperation mit der Holcim (Deutschland) AG wird anlässlich der Eröffnung zudem zum fünften Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit verliehen. In diesem Wettbewerb sind Studierende der HCU dazu aufgerufen, sich kreativ mit Themen der Nachhaltigkeit auseinander zu setzen und innovative Vorschläge für nachhaltiges Planen, Entwerfen und Bauen zu entwickeln. Der Vorstandsvorsitzende der Holcim (Deutschland) AG, Herr Leo Mittelholzer, wird den Preis überreichen.

Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen zur Vernissage!

Vernissage:3. Dezember 2012, 19 Uhr, HafenCity Hamburg (HCU), Standort City Nord, Gebäude A, Hebebrandstraße 1, 22297 Hamburg

Öffnungszeiten:4. - 7. Dezember 2012, täglich 12 bis 19 Uhr

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Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung durch das Präsidium der HCU am 15. Oktober 2012 vergab die Hochschule zum dritten Mal den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)

Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Studium und Lehre, überreichte gemeinsam mit dem International Office den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis 2012 an Herrn Ichioma Enebeli aus Nigeria.

Herr Enebeli, der sein Studium an der HCU im Fach Hydrography (Master) im Wintersemester 2010/11 aufgenommen hat, hat es geschafft, sich innerhalb seines ersten Jahres an der HCU fachlich und sozial hervorragend zu integrieren.

Seit dem Sommersemester 2012 arbeitet Herr Enebeli  im PROFIN-Projekt ›Intercultural Networking-,Employability- and Teamworkoriented Teaching‹ (InterNETT) als Tutor, engagiert sich bei dem YOU(at)HCU Welcome Buddy Programm sowie dem YOU(at)HCU Freizeit- und Kulturprogramm. Vor dem Start des Wintersemesters 2012/13 organisierte  Ichioma Enebeli die International Welcome Week für alle neuen internationalen HCU-Studierenden. Vor seinem Master-Studium an der HCU absolvierte er einen Bachelor of Science in Surveying and Geoinformatics Engineering an der University of Lagos, Nigeria.

Die Jury, bestehend aus dem Vizepräsidenten für Lehre und Studium, Herrn Prof. Dr. Harald Sternberg, dem Vertreter vom AStA Internationales Fatih Karacelik und Christiane Brück aus dem International Office, würdigte insbesondere die herausragenden Studienleistungen von Herrn Enebeli und sein ehrenamtliches Engagement für die Integration von internationalen und lokalen HCU-Studierenden.

Zum DAAD-Preis
Der DAAD-Preis wird jährlich vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) ausgelobt. Mit diesem Preis sollen ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlich-interkulturellen Engagement ausgezeichnet werden. Die Wahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt in Verantwortung der Hochschule. Mit der Verleihung des DAAD-Preises soll zugleich einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht werden, welche Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschulgemeinschaft darstellen.


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Dritte Veranstaltung der deutschlandweiten Ringvorlesung zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik am 01.11.2012 an der HafenCity Universität Hamburg (HCU).

Die Entwicklung der Städte ist in vielen Bereichen von tiefen Umbrüchen geprägt. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat mit der Initiative „Nationale Stadtentwicklungspolitik“ neue Plattformen geschaffen, um Handelnde und Interessierte zum Thema Stadt zusammenzubringen und einen lebendigen Austausch über stadtgesellschaftliche und städtebauliche Fragen zu ermöglichen.

In diesem Rahmen veranstaltet das Bundesministerium gemeinsam mit den Fakultäten der Raum-, Stadt- und Regionalplanung an deutschen Universitäten und Fachhochschulen in den Jahren 2012 und 2013 über zahlreiche Hochschulstandorte eine Ringvorlesung zu den Schwerpunktthemen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wie z. B. Soziale Stadt, Regionalisierung, Baukultur und Klimaschutz. Sie soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Studierenden, Akteuren aus Politik und Verwaltung und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein Forum bieten, um über wichtige Zukunftsfragen der Stadtentwicklung und den Beitrag der Wissenschaft dazu zu diskutieren. Die ersten Veranstaltungen fanden am 24.05.2012 an der TU Kaiserslautern zum Thema „Chancen und Ziele einer Nationalen Stadtentwicklungspolitik“ und am 19.06.2012 an der TU Dortmund zum Thema „Baukultur und regionale Gestalt“ statt.

 Die dritte Veranstaltung der Ringvorlesung findet statt am Donnerstag, den 01.11.2012, 14:15 Uhr an der HafenCity Universität Hamburg, Averhoffstraße 38, R. 250 (Aula)

Zum Thema Sozialer Ausgleich – Stadt für alle?
sprechen und diskutieren Staatsrat Michael Sachs, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg, Nicole Graf, Leiterin des Referats Soziale Stadt, ESF-Programme und Integration im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Prof. Dr. Ingrid Breckner, Fachgebiet Stadt- und Regionalsoziologie der HafenCity Universität Hamburg.

Zum Hintergrund: In wachsenden Städten wie Hamburg führt die große Nachfrage nach Wohn- und urbanem Lebensraum zu stark steigenden Preisen für das Wohnen, besonders in den zentralen Stadtteilen. Es kommt zu einer sukzessiven Verdrängung einkommensschwacher Teile der Bevölkerung, oft in ohnehin benachteiligte Quartiere am Stadtrand. Bedeutet die „Renaissance der Stadt“ eine sozial entmischte oder gar polarisierte Stadt? Wie kann es in der Stadt- und Quartiersentwicklung gelingen, Vielfalt und soziale Mischung zu stärken? Diesen Fragen möchte die Veranstaltung im Schwerpunkt nachgehen.

Ansprechpartner/innen für Presseanfragen:

Zur Veranstaltung: HafenCity Universität Hamburg (HCU), Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger, Department Stadtplanung, Telefon: +49 40 427 27-4537, E-Mail: Thomas.krueger@hcu-hamburg.de oder Andrea Pfeiffer, Referatsleitung Universitätsentwicklung und Kommunikation, Telefon: +49 427 27-2730, E-Mail: andrea.pfeiffer@vw.hcu-hamburg.de

Zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Sebastian Rudolph, Telefon: +49 30 18 300 – 2040, Fax: +49 30 18 300 – 2059; E-Mail: presse(at)bmvbs.bund.de

Download: Pressemitteilung Rinvorlesung sozialer Ausgleich

In der konstituierenden Sitzung des neuen Hochschulrates der HafenCity Universität Hamburg (HCU) haben die vier durch den akademischen Senat sowie die Freie und Hansestadt benannten Mitglieder Leo Mittelholzer einstimmig in das Leitungsgremium der Hochschule und zu dessen Vorsitzenden gewählt.

Der zweite Hochschulrat der HafenCity Universität Hamburg (HCU) ist mit Herrn Mittelholzer nunmehr vollständig und arbeitsfähig. Seine Mitglieder sind:

Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG, Hamburg,

Prof. Karen Eisenloffel, EiSat GmbH / BTU Lehrstuhl für Tragwerkslehre und Tragkonstruktionen, Berlin/Cottbus,

Prof. Elke Pahl-Weber, TU Berlin Institut für Stadt- und Regionalplanung, Berlin,
Kirsten Wagner, Geschäftsführung der Nordmetall Stiftung, Hamburg,

Prof. Dr. Wolfgang Willkomm, Studiendekan Architektur an der HafenCity Universität Hamburg (HCU).

"Ich freue mich auf die anstehenden Aufgaben im Hochschulrat der HCU“, so Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender des Baustoffproduzenten Holcim (Deutschland) AG, „denn das Konzept der HCU ist zukunftsweisend. Die Wirtschaft benötigt Fachkräfte, die bereits im Studium einen starken Praxisbezug haben und zugleich die Fähigkeit besitzen, über disziplinäre Grenzen hinweg zu denken und Lösungen zu finden. Die Absolventen der HCU bringen diese Qualifikationen mit, weshalb ich mich gerne für diese Hochschule engagiere.“

Auch Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg (HCU), begrüßt die Neukonstituierung ausdrücklich: „Alle Mitglieder unseres neuen Hochschulrates sind inhaltlich außerordentlich qualifiziert und hoch engagiert. Es ist darüber hinaus gelungen, das breite inhaltliche Spektrum der HCU, das von technischen bis hin zu künstlerischen Disziplinen reicht, durch die Besetzung des Gremiums kompetent abzubilden. Schon die konstituierende Sitzung hat gezeigt, dass dies eine lebhafte und menschlich angenehme aber auch zielgerichtete und effiziente Zusammenarbeit wird. Die HCU hat einen Hochschulrat, wie ihn sich eine Universität nur wünschen kann.“

Information
Der Hochschulrat gibt gemäß §84 des Hamburgischen Hochschulgesetzes Empfehlungen zu Profilbildung und Schwerpunktsetzung in Forschung und Lehre sowie zur Weiterentwicklung des Studienangebots. Neben der Wahl und Abwahl der Präsidentin/des Präsidenten und der Kanzlerin/des Kanzlers zählen die Genehmigung der Grundordnung und der Wirtschaftspläne, die Beschlussfassung über die Struktur- und Entwicklungspläne sowie die Entgegennahme des Jahresberichts des Präsidiums zu seinen zentralen Aufgaben.

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Bei strahlendem Sonnenschein feierte die HafenCity Universität Hamburg (HCU) heute ihr Richtfest an der Überseeallee in der Hamburger HafenCity. Als zukünftiger Hausherr begrüßte Hr. Dr. Pelka, Präsident der HCU, die rund 450 Gäste. Die Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt würdigte als Vertreterin des Senats anlässlich dieses wichtigen Meilensteins das einzigartige Profil der Hochschule. Auch Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter, Geschäftsführer der HafenCity GmbH Jürgen Bruns-Berentelg sowie die Asta-Vorsitzende der HCU, Sophie Kuhnt, hielten Grußworte.

Dr. Walter Pelka, Präsident der HCU, dankte den beteiligten Baufirmen, der Politik, Förderern und Freunden der HCU und unterstrich die Bedeutung des Neubaus für die Hochschule: „Eine ganz wesentliche Qualität der HCU ist das Bekenntnis und die Leidenschaft für das fachübergreifende Lernen und Forschen. Aber um wirklich und selbstverständlich gemeinsam und übergreifend lernen, lehren, und forschen zu können, müssen die Studiengänge und Forschungsgruppen der HCU endlich unter einem gemeinsamen Dach vereint werden.“

Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Das heutige Richtfest ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer Heimat für die HafenCity Universität, die derzeit noch auf sieben Standorte „quer über die Stadt“ verteilt ist. Es ist eine bemerkenswerte Leistung, wie sich die HCU in den vergangenen Jahren entwickelt hat, welche Identität sie aufgebaut hat. Mit dem Bezug des neuen Hauptgebäudes wird der Integrationsprozess, der seit Gründung der Hochschule im Jahre 2006 andauert, abgeschlossen sein.“

Sophie Kuhnt, Asta-Vorsitzende der HCU, betonte abschließend die studentische Perspektive: „Als Studierende freuen wir uns besonders auf die neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit, die uns im Neubau gegeben werden. Die Distanz zwischen den Studiengängen wird aufgelöst. Arbeitsräume, die von den Studierenden aller Fachbereiche gemeinsam genutzt werden können, werden zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit allen Aspekten der Baukunst und Metropolenentwicklung führen.“

Hintergrund:
Mit dem Neubau sollen die bislang räumlich getrennten Studiengänge der 2006 gegründeten HCU unter einem Dach vereint werden. Das neue Hochschulgebäude liegt direkt am Baakenhafen/Magdeburger Hafen und bietet einen weiten Blick über Hafen und Elbe. Durch die Haltestelle „HafenCity Universität“ der U-Bahn Linie 4 wird die HCU zukünftig direkt an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden sein.

Weitere Informationen und Fotos stehen zur Verfügung unter:
https://www.hcu-hamburg.de/universitaet/neubau/richtfest/
 
Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Andrea Pfeiffer
HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Universitätsentwicklung und Kommunikation
Tel: +49-40-42827-2730
Mobil: +49-176-428-50263
Andrea.Pfeiffer(at)vw.hcu-hamburg.de

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Am 20. September 2012 feiert die HafenCity Universität Hamburg (HCU) Richtfest für ihren Neubau an der Überseeallee in der Hamburger HafenCity. Neben dem Präsidenten und der Asta-Vorsitzenden der HCU haben sich die Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, der Oberbaudirektor Professor Jörn Walter und der Geschäftsführer der HafenCity GmbH, Jürgen Bruns-Berentelg, als Festredner angekündigt.

Mit dem Neubau sollen die bislang räumlich getrennten Disziplinen der 2006 gegründeten HafenCity Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung unter einem Dach vereint werden. Das neue Hochschulgebäude liegt direkt am Baakenhafen / Magdeburger Hafen und bietet einen weiten Blick über Hafen und Elbe.

Mit fünf bzw. vier fertig gestellten Stockwerken hat der Neubau der HCU seine volle Größe erreicht. Das Gebäude besteht aus zwei, durch eine Glashalle miteinander verbundenen Gebäudeteilen, die u.a. Hörsäle, Seminar- und Arbeitsräume, Labore und Werkstätten enthalten. Neben einem hohen Anspruch an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, beispielsweise durch den Einsatz natürlicher Kühlung und die Nutzung thermisch aktiver Speichermassen in den Geschoßdecken, wurde viel Wert auf Flexibilität gelegt: Die Foyer- und Flurflächen sind auch als flexible Erweiterungsflächen für Ausstellungen nutzbar. Kombibüros und studentische Arbeitsräume bergen unterschiedliche Teilungen und damit variable Größen. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird durch die Haltestelle „HafenCity Universität“ der U-Bahn Linie 4 gewährleistet werden, die bereits Ende dieses Jahres den Betrieb aufnehmen wird.

Dr. Walter Pelka: „Die HCU ist derzeit noch über verschiedene Standorte in der ganzen Stadt verstreut. Gerade für uns als kleine, interdisziplinäre Hochschule ist es aber wichtig, auch räumlich an einem Ort zusammen zu arbeiten. Vernetzung funktioniert eben viel besser, wenn sich Menschen wirklich begegnen und gemeinsam lehren, lernen und forschen. Auf das neue gemeinsame Gebäude hat die HCU sehr lange warten müssen. Umso mehr freuen wir uns auf einen baldigen Einzug. Das Richtfest ist ein ganz wichtiger Schritt auf diesem Wege, den wir gemeinsam begehen möchten.“
Baustellenbesichtigung am 19. September, 13 bis ca. 14.30 Uhr
Ort: Überseeallee 12, Treffpunkt vor dem gelben Baucontainer
Information: Baustellenhelme werden gestellt, festes Schuhwerk wird empfohlen.

Um Anmeldung wird gebeten: andrea.pfeiffer(at)vw.hcu-hamburg.de, Tel. 040-42827-2730

Richtfest am 20. September, 12 bis ca. 14.30 Uhr

Ort: Überseeallee 12
Information: Festes Schuhwerk wird empfohlen. Es sind keine Parkplätze vorhanden, bitte reisen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln an.

Weitere Informationen und Fotos stehen zur Verfügung unter:
https://www.hcu-hamburg.de/universitaet/neubau/richtfest/

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17.09.2012: Nachruf Prof. Dr.-Ing. Volker Böder

Die HafenCity Universität Hamburg trauert um Prof. Dr.-Ing. Volker Böder.


Volker Böder verstarb am 1. September 2012 nach einem tragischen Schiffsunglück im Alter von 47 Jahren. Er war für hydrographische Vermessungen auf dem Rhein bei Basel unterwegs, wo das Vermessungsschiff mit einem Frachter kollidierte und kenterte. Bei dem Unglück kam auch der Führer des Vermessungsschiffs ums Leben, zwei weitere Personen wurden leicht verletzt.

Volker Böders Leidenschaft für die Hydrographie wird in seinem Werdegang schnell deutlich: Nach einer Ausbildung zum Vermessungstechniker am Katasteramt Verden (1985 bis 1988) studierte er bis 1994 Ver- messungswesen an der Universität Hannover. Er blieb als wissenschaftlicher Mitarbeiter am hannoverschen Institut für Erdmessung und befasste sich hier erstmals mit der hydrographischen Positionsbestimmung durch GPS für hydrographische Anwendungen. Konsequenterweise promovierte er 2002 bei Professor See- ber zum Thema „Zur hochpräzisen GPS-Positions- und Lagebestimmung unter besonderer Berücksichtigung mariner Anwendungen.“ Es folgte ein kurzer Abstecher in die Verwaltung – zwischen 2003 und 2005 absol- vierte Volker Böder sein Referendariat bei der Bezirksregierung Hannover mit anschließender Anstellung als Assessor des Vermessungs- und Liegenschaftswesens bei der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften in Hannover. Im September 2005 wurde er auf die Professur für Praktische Geodäsie und Hydrographie an die Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg berufen. Mit der Verlagerung des Fachgebiets Geomatik wechselte auch Volker Böder 2006 an die HafenCity Universität Hamburg (HCU), an der er seit einem halben Jahr auch Dekan für den Master-Studiengang Geomatik war.

Als herausragende Leistung von Volker Böder kann die Fortführung und Etablierung der Hydrographie in der deutschen Hochschullandschaft angesehen werden. Unter seiner Leitung konnte am hierfür so geeigneten Standort Hamburg ein für Deutschland einzigartiger Studienzweig mit modernster Technologie (z.B. einem Multi-Sensor-Schiff) ausgebaut werden. Es gelang ihm mit Unterstützung seiner Kollegen, diesen internatio- nal bekannt und anerkannt zu machen sowie durch die International Hydrographic Organization (IHO) zerti- fizieren zu lassen, was nicht zuletzt auch viele ausländische Studierende anzog.

Dieser Erfolg gelang zum einen durch die hervorragende nationale und vor allem internationale Vernetzung von Volker Böder, zum Beispiel im Rahmen von Fachgesellschaften wie der genannten IHO oder der Interna- tional Federation of Surveyors (FIG). Ferner war er einer der treibenden Kräfte für verschiedene ERASMUS- Austauschprogramme zwischen Hydrographie-Ausbildungsstätten in ganz Europa.Zum anderen hatte sich Volker Böder auf die Fahnen geschrieben, die Hydrographie sowohl in der Fach- Community als auch in der breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen. Stellvertretend für dieses über die übli- chen Lehr- und Forschungsaufgaben hinausgehende, enorme Engagement seien die von ihm konzipierten und organisierten „International Hydrographic Summer Camps“ genannt. Diese begeisterten Studierende verschiedener Fachrichtungen aus dem In- und Ausland für die Hydrographie mit plakativen Aufgabenstel- lungen wie z.B. „Wo befindet sich der tiefste Punkt Deutschlands?“ (2007) oder „Auf den Spuren einer alten Wikingermetropole“ (2008).

Wie bereits angedeutet, gingen diese Aktivitäten für den Hamburger Studiengang mit verschiedenen Funk- tionen von Volker Böder in wissenschaftlichen Vereinigungen einher. Auf internationaler Ebene sind hierbei die Tätigkeiten in der FIG hervorzuheben, zuletzt sowohl als stellvertretender Leiter der Kommission 4 („Hy- drography“) als auch als Leiter der Arbeitsgruppe 4.3 („Optimizing Multi-Sensor Systems for Hydrographic Applications“). In der Deutschen Hydrographischen Gesellschaft e.V. (DHyG) hatte Volker Böder diverse Lei- tungsfunktionen inne, z.B. als Mitglied des Beirates, als Schriftleiter der „Hydrographischen Nachrichten“ oder als Mitglied der Anerkennungskommission für den „DHyG-Anerkannten Hydrographen“. Ferner war er Mit- glied im Arbeitskreis 3 („Messmethoden und Systeme“) im Deutschen Verein für Vermessungswesen e.V. (DVW). Bei all diesen Aktivitäten verfolgte Volker Böder immer wieder den Ansatz, den besonderen Wert der Hydrographie für die Gesellschaft zu betonen. Stellvertretend für seine Erfolge hierbei sei das Fazit eines Beitrages über ihn in „Hydro international“ am 4.9.2012 genannt: „Die hydrographische Gemeinschaft hat einen Botschafter für den modernen hydrographischen Vermesser verloren“ (übersetzt aus dem Englischen). Beileidsbekundungen aus aller Welt bestätigen diese Aussage ausnahmslos.

Befragt man Kollegen und Studierende zum Menschen Volker Böder, erhält man Aussagen wie „ein sehr angenehm unaufgeregter und kooperativer Kollege“ oder „immer zurückhaltend, bescheiden freundlich auftretend“. Daneben zeichnete ihn eine außergewöhnliche Ruhe und Gelassenheit aus, die wohl am besten durch seinen Standardspruch bei Messkampagnen charakterisiert werden kann: „Das wird zwar schwierig, aber wir finden da schon eine Lösung!“ Kollegen aus anderen Fächern betonen seine Offenheit und Neugier- de für Fragestellungen außerhalb der Geodäsie und Hydrographie. Ein Mitarbeiter brachte seine Eigenschaf- ten auf den Punkt: „Ein richtig guter Kerl!“

Studierende betonen, dass sie von Volker Böder nicht nur Fachwissen vermittelt bekommen haben, sondern auch den Forschungsdrang sowie die Begeisterungsfähigkeit für „seine“ Hydrographie. Daneben zeichnete Volker Böder ein außergewöhnlicher Einsatz bei der Betreuung von Studierenden aus – von der Beratung bei der Studienwahl über die Hilfe bei Formalitäten für Visaangelegenheiten bis hin zur Vermittlung von Arbeits- stellen. Hierzu passt auch die Aussage einer Studentin: „Er hat sich immer für uns eingebracht und vieles erst für uns möglich gemacht. Seine Vorlesungen waren immer ein Dialog auf gleicher Augenhöhe.“ Nicht zuletzt war Volker Böder jahrelang im Vorstand des Vereins zur Förderung der Geomatik an der HafenCity Universität Hamburg aktiv.

Der Verlust von Volker Böder ist eine unfassbare Tragödie für die HafenCity Universität Hamburg und den Fachbereich Geomatik. Wir haben einen sehr geschätzten und beliebten Kollegen verloren, dem viele nicht nur kollegial, sondern auch freundschaftlich verbunden waren.

In Gedanken sind wir bei der Familie Volker Böders, im Besonderen bei seiner Frau und seinen beiden Kin- dern.

Jochen Schiewe, gemeinsam mit zahlreichen Kollegen und Studierenden der HafenCity Universität Hamburg

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Am 20. September 2012 feiert die HafenCity Universität Hamburg (HCU) Richtfest für ihren Neubau an der Überseeallee in der Hamburger HafenCity. Zu diesem Anlass sind Vertreter der Medien bereits am 19. September zur Baustellenbesichtigung mit dem Präsidenten der HCU herzlich eingeladen.

Mit vier bzw. fünf fertig gestellten Stockwerken hat der Neubau der HCU seine volle Größe erreicht. Dieser Anlass soll mit Baufirmen, Hochschulöffentlichkeit und Gästen feierlich begangen werden. Neben dem Präsidenten und der Asta-Vorsitzenden der HCU, Sophie Kuhnt, haben sich die Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, der Oberbaudirektor Professor Jörn Walter und der Geschäftsführer der HafenCity GmbH, Jürgen Bruns-Berentelg als Festredner angekündigt.

Dr. Walter Pelka: „Die HCU ist derzeit noch über verschiedene Standorte in der ganzen Stadt verstreut. Gerade für uns als kleine, interdisziplinäre Hochschule ist es aber wichtig, auch räumlich an einem Ort zusammen zu arbeiten. Vernetzung funktioniert eben viel besser, wenn sich Menschen wirklich begegnen und gemeinsam lehren, lernen und  forschen. Auf das neue gemeinsame Gebäude hat die HCU sehr lange warten müssen. Umso mehr freuen wir uns auf einen baldigen Einzug. Das Richtfest ist ein ganz wichtiger Schritt auf diesem Wege, den wir gemeinsam begehen möchten.“


Baustellenbesichtigung am 19. September, 13 bis ca. 14.30 Uhr
Ort: Überseeallee 12, Treffpunkt vor dem gelben Baucontainer
Information: Baustellenhelme werden gestellt, festes Schuhwerk wird empfohlen.
Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt: andrea.pfeiffer(at)vw.hcu-hamburg.de
Tel: 040-42827-2730

Richtfest am 20. September, 12 bis ca. 14.30 Uhr
Ort: Überseeallee 12
Information: Festes Schuhwerk wird empfohlen. Es sind keine Parkplätze vorhanden, bitte reisen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln an.

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Andrea Pfeiffer
HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Universitätsentwicklung und Kommunikation
Tel: +49-40-42827-2730
Mobil: +49-176-428-50263
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Hochschule erhält zusätzliche Mittel vom Senat, um die Universität dauerhaft auf einen guten Kurs zu bringen 

Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und der Präsident der HafenCity Universität Hamburg (HCU) Dr. Walter Pelka haben sich auf eine langfristige Hochschulvereinbarung verständigt, um das Profil und die Attraktivität der Hochschule nachhaltig zu sichern und der HCU eine verlässliche Perspektive zu geben.

Mit der jetzt paraphierten Hochschulvereinbarung garantiert der Senat der HCU eine jährliche Steigerung der staatlichen Zuweisungen bis 2020 um 0,88 Prozent ab dem Jahr 2014. Grundlage ist ein erhöhtes Globalbudget für das Jahr 2013 in Höhe von 18,4 Mio. Euro, in das die vollständige Kompensation für die zum Wintersemester 2012 / 2013 abgeschafften Studiengebühren, die Tarifsteigerungen der Jahre 2011 und 2012 und Mittel aus zentralen Titeln einfließen.

Darüber hinaus berücksichtigt die Vereinbarung die besondere Situation der zum 1. Januar 2006 gegründeten HCU. Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Hamburg braucht eine starke HafenCity Universität. Der Senat lässt die HafenCity Universität bei der Bewältigung der perspektivisch existenzgefährdenden Finanzierungsprobleme, die auf Fehlentwicklungen in der Gründungsphase zurückzuführen sind, nicht im Stich. Die Hochschule erhält daher zusätzliche Mittel von der Wissenschaftsbehörde, um den notwendigen Prozess entschlossen angehen zu können und die HafenCity Universität so dauerhaft auf einen guten Kurs zu bringen.“

Um der HafenCity Universität eine dauerhafte verlässliche Perspektive zu geben, sind zwei Maßnahmenpakete notwendig, die auf Grundlage eines zwischen der Hochschulleitung und der Wissenschaftsbehörde abgestimmten Konzepts umgesetzt werden:

•    Die HCU leistet einen erheblichen eigenen Beitrag zur Strukturanpassung. Dazu gehören organisatorische und personelle Veränderungen, wie eine verringerte Zahl an Professuren sowie an Technischem und Verwaltungspersonal und die verstärkte Profilierung und Optimierung in Lehre und Forschung.
•    Der Senat unterstützt diesen Prozess der Strukturanpassungen, indem der HCU in den Jahren 2013 und 2014 jeweils 1,8 Mio. Euro sowie in den Jahren 2015 bis einschließlich 2020 jeweils 2,5 Mio. Euro jährlich zusätzlich aus dem Etat der Behörde für Wissenschaft und Forschung zur Verfügung gestellt werden sollen.

Die HCU wird künftig mindestens 300 Studienanfängerplätze im Bachelor-Studium anbieten und mindestens 200 Studienanfängerplätze im Masterstudium, was den Zielzahlen der Gründungsdokumente entspricht. Erforderlich sind jedoch quantitative Veränderungen im Lehrangebot. Ziel ist, 1.400 Studierende in Regelstudienzeit an der HCU auszubilden. Das bedeutet eine Absenkung um 100 Studierende bzw. in Höhe von 6,5% gegenüber den Zielzahlen der Gründungsdrucksache (1.500 Studierende in Regelstudienzeit).

HCU-Präsident Dr. Walter Pelka: „Wir sind froh darüber, dass das seit Jahren schwelende Finanzierungsproblem aus der Gründungsphase der HCU endlich sachlich angegangen und gelöst werden konnte. Quantitative Zielvorgaben und Finanzierung stehen nun in einem realistischen Gleichgewicht. Vor uns liegt ein schmerzhafter und schwieriger Konsolidierungs- und Restrukturierungsprozess. Wir nehmen diese Herausforderung motiviert an und setzen dabei konsequent auf Qualität statt Quantität in Lehre und Forschung.“

Hintergrund:

Die Hochschulleitung der HCU hat die Wissenschaftsbehörde im April und Mai 2011 über die strukturelle Defizitsituation an der HCU informiert und dazu bereits im Wissenschaftsausschuss im Juni 2011 erste Einschätzungen abgegeben. Die jetzt unterzeichnete Hochschulvereinbarung ist das Ergebnis einjähriger Verhandlungen und ausführlicher finanzieller und inhaltlicher Analysen.

Die Hochschulvereinbarung im Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.hamburg.de/hochschulvereinbarungen/

Für Rückfragen:
Behörde für Wissenschaft und Forschung
Pressesprecher Dr. Alexander von Vogel
Tel: 040/42863-2322
E-Mail: alexander.vonvogel(at)bwf.hamburg.de

HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Leiterin des Referats für Universitätsentwicklung & Kommunikation

Andrea Pfeiffer
Tel: 040/42827-2730
E-Mail: andrea.pfeiffer(at)vw.hcu-hamburg.de

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Am 31.08.2012 kollidierte auf dem Rhein bei Basel das Vermessungsschiff „Level A“ der HafenCity Universität Hamburg (HCU) mit einem belgischen Gütermotorschiff, wurde überfahren und kenterte. Die vierköpfige Besatzung fiel über Bord. Prof. Dr. Volker Böder, Leiter des Projektes und Professor für Geodäsie und Hydrographie an der HCU, konnte zunächst geborgen und reanimiert werden, erlag jedoch am Samstag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Der Schiffsführer der “Level A“ wurde trotz groß angelegter Suchaktion bislang nicht gefunden. Zwei Mitarbeiter der HCU überlebten leicht verletzt.

Die „Level A“ war im Auftrag des baselstädtischen Bau- und Verkehrsdepartements und in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Rheinhäfen in Basel tätig. Sie sollte neue Geräte und Technologien zum Ausmessen der Schifffahrtsrinnen im Rhein testen. Boot und Besatzung waren Anfang der Woche nach Basel gekommen und sollten dort noch zwei Wochen in der Schweiz auf dem Rhein arbeiten.

Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident Lehre der HCU und selbst Vermessungsingenieur, der seit dem Unglück ständigen Kontakt zu den Schweizer Behörden gehalten hat: „Passanten haben sofort die Rettungskräfte alarmiert, die gleich mit einem Großaufgebot ausgerückt sind. Deshalb konnten  zwei Personen recht schnell und etwas später auch Professor Böder geborgen werden. Obgleich unter Hochdruck und Einsatz eines Hubschraubers gesucht wurde, konnte der Schiffsführer nicht gefunden werden. Es besteht praktisch keine Hoffnung mehr, ihn lebend zu finden.“

Die Schweizer Behörden schalteten das deutsche Konsulat in Basel ein, das die Angehörigen der Verunglückten unterstützt. Von der deutschen Polizei wurden sie persönlich über den Unfall informiert.

Das Präsidium der HCU steht in engem Kontakt mit der schweizerischen Polizei, der Staatsanwaltschaft, dem deutschen Konsulat in Basel, dem Baseler Bau- und Verkehrsdepartment/den Schweizerischen Rheinhäfen als Auftraggeber, den verletzten Personen sowie den betroffenen Familien und leistet Hilfe.

Dr. Walter Pelka, Präsident der HCU: „In diesem schrecklichen Moment sind unsere Gedanken und unsere Anteilnahme ganz bei den Familien von Volker Böder und dem Schiffsführer der „Level A“, denen wir mit aller Kraft zur Seite stehen möchten. Das Unglück hat uns alle sehr betroffen gemacht. Mit Professor Böder verlieren wir einen in seinem Fachgebiet weit über Hamburg und die HCU hinaus geschätzten Experten. Vor allem aber betrauern wir einen aufrichtigen, hilfsbereiten und beliebten Kollegen. Was dieser Verlust für die HCU und die Geomatik im Besonderen bedeutet, lässt sich noch gar nicht ermessen.“

 

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Andrea Pfeiffer
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Wie schaffe ich in einer Stadt wie Hamburg Wohnraum, ohne knappes und teures Bauland kaufen zu müssen? Brauchen wir noch Bürogebäude, wenn Menschen immer häufiger zu Hause arbeiten?

In einer Doppelausstellung im Rahmen des Architektursommers Hamburg finden Architekturstudierende der HafenCity Universität überraschende Antworten auf diese Fragen. Am 23. Juli lädt die HCU ein zur Vernissage.

Unter dem Label “my home is my factory“ zeigen HCU-Masterstudierende Entwürfe zukünftigen Wohnens und Arbeitens unter einem Dach am Beispiel des Leerstandgebäudes „Flüggerhaus“ am Rödingsmarkt 19.
Außerdem präsentieren die zukünftigen Architekten Konzepte zur Wohnraumschaffung, die Baustellen, schmalste Lücken, Fassaden, Hafenkräne und andere Räume nutzbar machen. „Strategien der Nachverdichtung“ heißt hier das Stichwort, unter dem die Studierenden ihre Entwürfe vorstellen und damit direkt an aktuelle Fachdebatten in Architektur und Stadtplanung anknüpfen.

Die innovative Ideensammlung, bestehend aus Plänen, Konzepten, Filmen und Modellen, wird von Nicki Fleischmann und Bernd Dahlgrün vom Studio Entwerfen und Baukonstruktion, Studiengang Architektur, kuratiert.

Die Ausstellung ist in den derzeitigen Räumen des Präsidiums der HafenCity Universität Hamburg zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Vernissage: 23. Juli, 19 Uhr, Großer Grasbrook 9, Ausstellungsräume im Erdgeschoss
Öffnungszeiten: 24. Juli – 6. August 2012, montags-sonntags, jeweils 10 bis 18 Uhr

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Nervosität macht sich breit in Hamburg: Kriselt die ambitionierte HafenCityUniversität? Fragen an ihren Präsidenten Walter Pelka

Interview Claas Gefroi

Baumeister: Herr Pelka, 2006 wurden die Studiengänge Architektur, Stadtplanung, Bauingenieurwesen und Geomatik aus drei Hamburger Hochschulen herausgelöst und zur Hafen- City Universität zusammengefasst. Nach den Worten von Jörg Dräger, dem damaligen Hamburger Wissenschaftssenator, sollte die neue Bauhochschule „international wettbewerbsfähig sowie in definierten Schwerpunkten exzellent“ sein. Ist dieser Anspruch erfüllt?
Walter Pelka: Wir sind auf einem guten Weg. Es waren ja drei Ziele, die für die Gründung der HCU maßgeblich waren: Der Abbau von Parallelkapazitäten,die  Schaffung von Synergieeffekten zwischen den Fachbereichen und die strukturelle Ausrichtung auf das Bachelor-Master- System. Gerade die Tragweite der Umstellung auf Bachelor-Master ist von der Politik nicht recht begriffen worden. Die deutsche Architekten- und Ingenieurausbildung ist ja auf den Kopf gestellt worden: Früher waren die theoretisch- methodischen Teile bis zum Vordiplom zu leisten, die praktischen Anteile folgten im Hauptstudium. Wenn aber der Bachelor berufsfähig sein soll, müssen die für die Berufspraxis wichtigen Bereiche in dessen Rahmen vermittelt werden und der theoretische Überbau folgt größtenteils erst im Masterstudium. Zudem ist im Zuge der Umstellung die Differenzierung der Abschlüsse in Diplom FH und Diplom TU/TH abgeschafft worden. Es gibt mit dem Bachelor und dem Master nun dieselben Abschlüsse für zwei unterschiedliche Ausbildungsarten von zwei unterschiedlichen Hochschultypen. Es wird infolgedessen zukünftig zu einer stärkeren Angleichung der Hochschulsysteme kommen. Die HCU hat mit ihrer Gründung diesen Schritt vorweggenommen und war damals ihrer Zeit in gewisser Weise voraus.
B: Aber ist die mit dem Bachelor verbundene Annahme, man könne in drei Jahren alle zur Berufsausübung notwendigen Kenntnisse erlangen, nicht ein großer Irrtum?
WP: Ein berufsbefähigender Bachelor in drei Jahren ist nur mit einer Reduzierung der Bandbreite der Ausbildung machbar. Man muss sich die Berufswirklichkeit heute genau anschauen und dann kritisch die Inhalte durchforsten: Was ist wirklich notwendig? Die Berufsbilder haben sich stark verändert, was sich in der Ausbildung oft nicht widerspiegelt. Die Architekten verlieren so zur Zeit immer mehr Aufgabenfelder und Kompetenzen.
B: Wie reagiert die HCU darauf?
WP: Wir haben beispielsweise keine Säulenstruktur mit Fakultäten und Fachbereichen mehr. Die Struktur der HCU ist horizontal und erlaubt die Modifikation von Studiengängen oder die Neugründung ohne die Einengungen klassischer Fakultäten.
B: Diese neuen Studiengänge heißen beispielsweise REAP (Ressource Efficiency in Architecture and Planning) und Urban Design. Bieten sie tatsächlich völlig neue Inhalte? Und wofür qualifizieren sie, wenn sie nicht kammerfähig sind?
WP: Die Masterwellen, die über das Land geschwappt sind, betrachte ich durchaus kritisch.Die genannten Studiengänge der HCU dienen aber der Vertiefung ganz bestimmter Wissensgebiete. Deren Studenten sind deutlich älter, internationaler und höher vorqualifiziert. Sie besitzen in der Regel bereits einen universitären Abschluss. Sie kommen vielfach nicht aus der Architektur – und wenn doch, so sind sie meistens bereits kammerfähig –, sondern sind Quereinsteiger verschiedenster Fachrichtungen, die sich für bestimmte Aspekte von Stadt und Stadtentwicklung interessieren.
B: Reden wir über Geld. Im letzten Jahr haben Studierende und Lehrende eine Petition gegen die Unterfinanzierung der HCU veröffentlicht,
vor einer Schwächung der Hochschule gewarnt und eine leistungsgerechte Ausstattung der Hochschule gefordert. Ein bundesweit einzigartiger Vorgang an einer Architekturhochschule. Warum steht die HCU finanziell so schlecht da?
WP: In der Gründungsphase der Hochschule haben die politisch Verantwortlichen so getan, als ob man eine weitgehend fachhochschulgeprägte
Ausbildung und Struktur zum Nulltarif auf universitäres Niveau, ja sogar auf internationales Exzellenz-Niveau heben könnte, wenn man die neue Hochschule nur etwas personell verkleinert. Dass dies nicht funktionieren kann, kann man auf einer A4-Seite ausrechnen. Ich denke, die Politiker, beispielsweise der zuständige Senator Dräger, haben das auch genau gewusst, es aber nicht offen gesagt, um das Projekt HCU nicht zu gefährden. Wir kennen das ja auch von öffentlichen Bauprojekten, deren Kosten zunächst sehr niedrig veranschlagt werden, um sie überhaupt erst möglich zu machen. Mein Vorwurf an die Politik ist: Man hat in den sechs Jahren seit der Gründung der HCU die finanzielle Schieflage nie beseitigt.
B: Die Hochschule war da etwas naiv?
WP: Sie hat mit Kosten verbundene Entscheidungen getroffen für die politisch gewollte Entwicklung zu einer exzellenten Universität, ohne dass es schriftliche Finanzierungszusagen der Stadt gab. Dazu gehörte beispielsweise die Schaffung zusätzlicher Studiengänge und Stellen im Mittelbau sowie Anreize zur interdisziplinären Forschungsentwicklung. Statt sich mit Sonntagsreden vertrösten zu lassen, hätten die Hochschul-Verantwortlichen sehr viel stärker auf die Beseitigung des strukturellen Defizits bestehen müssen. Um diese unangenehmen Verhandlungen hat man sich jahrelang von beiden Seiten gedrückt. Entsprechend schwierig ist die heutige Lage. Die Rücklagen sind fast
aufgebraucht. Ich komme aus der Wirtschaft und kann mit einer solchen Situation nicht leben. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder es wird eine auskömmliche Finanzierung der universitären Ausbildung sichergestellt oder es kommen massive qualitative Einbußen.
B: Seit der Petition ist es aber sehr still geworden, während beispielsweise die Universität Hamburg sehr massiv gegen Einsparungen in ihrem Etat protestiert hat...
WP: …dann aber überraschend als erste aus der Phalanx der Hamburger Hochschulen ausgebrochen ist und den vorgelegten Hochschulvertrag unterzeichnet hat. Damit hat sie die Verhandlungsposition der kleineren Hamburger Hochschulen nicht gerade gestärkt. Wir halten in der HCU wenig von lautstarken Protesten. Wir sind an einem konstruktiven Dialog interessiert, um das Problem zu lösen. Nach halbjährigen Verhandlungen haben wir mit der Behörde nun einen Konsens über die Ursachen und über die Größe des finanziellen Problems erzielt. Dissens gibt es noch in der Frage, wie und wie weit man das Defizit kompensiert. Es wird auf einen Kompromiss hinauslaufen. Beide Seiten wollen zu einer vernünftigen Lösung kommen.
B: Können Sie etwas zur Defizithöhe sagen?
WP: Nein. Ich bitte dafür um Verständnis.
B: Aber es geht doch um vergleichsweise kleine Summen. Schwillt da nicht der Zorn angesichts der Politikerreden über die Bedeutung
von Bildung und Ausbildung?
WP: Es ist, bezogen auf den Haushalt der Wissenschaftsbehörde, in der Tat eine geringe Summe. Aber ich bin sehr froh, dass man sich in der Behörde endlich mit der Lage unserer Hochschule und den Details sehr ernsthaft auseinandersetzt und eine Lösung finden will. Das war früher nicht so. Wir sind bereit, unseren Beitrag in Form einer weiteren Effizienzsteigerung und Kapazitätsreduzierungen zu leisten. Wir sind uns mit der Behörde einig, dass bestimmten Finanzierungsmodellen bestimmte Leistungsmodelle gegenüberstehen nach dem Grundsatz: You get what you pay for.
B: Wie dramatisch ist die aktuelle Lage?
WP: Ich halte nichts von Dramatisierungen. Aber: Wir mussten zum Beispiel eine Karenzzeit von zwei Monaten einführen. Das trifft aufgrund der höheren Fluktuation vor allem den Mittelbau. Wir haben ohnehin eine im Vergleich nicht allzu gute Ausstattung des Mittelbaus. Das Stellenverhältnis zwischen Professor und wissenschaftlichem Mitarbeiter liegt teilweise schon jetzt oftmals bei 1:0,75 oder 1:1. Das heißt, dass ein Professor nach sechs Jahren ein Jahr lang keinen wissenschaftlichen Mitarbeiter hat. Und es stimmt, dass wir eine Reihe von Professuren nicht nachbesetzen können. Wir haben hart daran gearbeitet, dass dies bisher nur ein quantitatives, aber kein fachliches Problem ist. Alle Fachgebiete können bis jetzt gelehrt werden. Aber wir erreichen Grenzen. Wenn nicht rasch eine Behebung des Defizits erfolgt, werden auch in essenziellen Kerngebieten Stellen nicht nachbesetzt werden können mit einschneidenden Konsequenzen.
B: Die HafenCity Universität wirbt erfolgreich Drittmittel ein. Führt dies nicht zu dem Problem eines Autonomieverlusts, wenn Wirtschaftsunternehmenb ganz bestimmte Forschungen fördern?
WP: Nein. Wir sind momentan weit davon entfernt,in irgendwelche Abhängigkeiten zu geraten. Ich weiß, welche Erwartungen Unternehmen haben, aber auch, wo die Grenzen sein müssen. Wenn man diese Linie konsequent und gleich am Anfang zieht, wird sie akzeptiert. Wir haben ein ganz anderes Problem: Durch die zusätzlichen Forschungsstellen, zum Beispiel in Form von Promotionsstipendien, entsteht zusätzlicher Raumbedarf, für den der Universitätsneubau, der gegenwärtig in der HafenCity entsteht, nicht ausgelegt ist.
B: Ein gutes Stichwort. Der Neubau von Code Unique sollte längst eröffnet sein. Aber noch immer sind Studenten, Lehrende und Verwaltung auf diverse Standorte verteilt. Warum?
WP: Die Verzögerung gab es gleich zu Anfang: Man hätte das Projekt Neubau nach Gründung der Hochschule schnell vorantreiben müssen. Politische und finanzielle Gründe haben das verhindert. Die zweijährige Ehrenrunde mit der gescheiterten PPP-Finanzierung hätte man sich sparen können. Es ist doch klar: Wenn alles bereits in der Ausschreibung haarklein festgelegt ist, hat ein privater Investor keine Möglichkeit, durch sein Knowhow und seine Erfahrung Einsparpotenziale zu erzielen, und das Projekt rechnet sich für ihn nicht. Nun macht es die Stadt richtigerweise selbst. Für uns ist der Neubau eine Herausforderung, denn trotz der jahrelangen Verzögerungen wurde das Budget nie erhöht. Man muss sich das einmal klarmachen: Die Baukosten sind statistisch seit 2008 um zehn bis zwölf Prozent gestiegen, nicht aber unser
Etat. Wir versuchen deshalb, die Qualitäten dort zu reduzieren, wo es verantwortbar ist, also bei der Ausstattung und der Fassade.
B: Das Hauptproblem ist: Es wird sehr eng werden. Der Bau ist zu klein.
WP: Ja. Durch Drittmittel, Gruppen- und Projektarbeit und Stellenteilungen ist der Raumbedarf viel größer als ursprünglich angenommen. Es deutet sich aber eine Lösung an. Wir verhandeln gegenwärtig mit der HafenCity GmbH über eine Nutzung der alten Lagerhallen am Oberhafen, die ja ohnehin zu einem Kreativquartier umgenutzt werden sollen. Dort könntenin Sichtweite zum Hauptgebäude 500 studentischeArbeitsplätze entstehen. Es wäre für die Stadt die einfachste und preiswerteste Möglichkeit, das Raumproblem zu lösen. Und mich reizt der Gegensatz: Der Neubau wird ein sehr hochwertiges Gebäude, aber Studenten brauchen auch einen Platz mit rauerem Werkstattcharakter, an dem sie auch einmal einen Nagel in die Wand schlagen und bauen können. Hier könnte die HCU ihre große Stärke beweisen: Sie ist ein Labor für die Metropolen der Zukunft.

Download: Interview
(Quelle: Baumeister, Juli 2012)

Der zum vierten Mal verliehene Hamburger Lehrpreis geht  in diesem Jahr, neben  anderen Hochschullehrern Hamburgs, an Dr. Thomas Schramm, Professor im Studiengang Geomatik an der HCU Hamburg.

Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt überreicht 14 Preise für herausragende Leistungen in der Lehre.

Im Rahmen einer Feierstunde im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek hat Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt heute den Hamburger Lehrpreis 2012 überreicht. Bereits zum vierten Mal werden damit innovative Lehrleistungen oder Lehrvorträge von Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sechs staatlichen Hamburger Hochschulen ausgezeichnet. Vergeben wurden insgesamt 14 Einzelpreise über 10.000 Euro, wobei auch Teamleistungen Berücksichtigung fanden. Insgesamt 17 Gewinnerinnen und Gewinner konnten sich über eine Urkunde und das Preisgeld freuen.

Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „In Zeiten des Internets ist die Versuchung groß zu meinen, Lehre könne bald ausschließlich virtuell stattfinden. Klug eingesetzt, sind e-learning und elektronische Semesterapparate in der Tat eine gute Ergänzung zu herkömmlichen Lehrmethoden – das wird durch die diesjährige Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger anschaulich belegt. Aber heute wie gestern kommt es in der Lehre auf die Menschen an. Auf Persönlichkeiten, auf Vorbilder. Auf exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den Ehrgeiz und die Gabe haben, komplexe Sachverhalte verständlich zu machen und eigene Erkenntnisse und Erfahrungen an die Studierenden weiterzugeben. In Hamburg haben wir solche herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.“

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden wegen ihrer hohen fachlichen und didaktischen Kompetenz sowie teilweise explizit für den Einsatz innovativer elektronischer Lehrmethoden ausgezeichnet. Gewürdigt wurde etwa unter anderem ein Seminar „Service Learning“ zum Thema Unternehmensführung, dessen innovatives Lehrkonzept Projektarbeit, Präsentationen und Reflexionen miteinander vereint. Die Studierenden konnten dabei die gelernte Theorie direkt in der Praxis erproben, indem sie begleitend zum Seminar einen gemeinnützigen Dienst für eine Non-Profit-Organisation oder eine öffentliche Institution wie z.B. das Hamburger Spendenparlament leisteten. Ebenfalls preiswürdig war eine Lehrveranstaltung im Bereich Illustration mit dem Spezialgebiet Kinderbücher, bei der die Studierenden durch die Einbeziehung wichtiger Buchmessen frühzeitig dafür sensibilisiert wurden, sich mit den Anforderungen des Marktes und der Zielgruppen vertraut machen.

Das Vorschlagsrecht für den Lehrpreis lag ausschließlich bei den Studierenden. Eine hochschulinterne Jury unter Beteiligung der Studierenden hat die Nominierungsvorschläge bewertet. Anders als in der Vergangenheit war bei der Preisvergabe in diesem Jahr keine externe Jury eingebunden. Stattdessen wurde die Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger allein den Hochschulen überlassen, um eine offene Diskussion zwischen Lehrenden und Studierenden darüber anzuregen, was gute Lehre ausmacht.

Alle Preisträgerinnen und Preisträger des Hamburger Lehrpreises 2012 sowie eine kurze Begründung für ihre Auswahl sind der Anlage zu dieser Pressemitteilung zu entnehmen.

Rückfragen:
Dr. Alexander v. Vogel
Behörde für Wissenschaft und Forschung, Pressestelle
Tel.: 040 / 42863-2322, Mobil.: 0171 / 3882432
Fax: 040 / 4279-75205, E-Mail: alexander.vonvogel@bwf.hamburg.de

Download: Pressemitteilung
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Im Rahmen des „Hamburger Architektursommer 2012“ zeigt die HafenCity Universität Hamburg vier aufeinander folgende Ausstellungen in der HafenCity.

Mit einer Vernissage wird am 2. Mai 2012 um 19 Uhr die Ausstellung „Hamburg Vertical Living+“ im Erdgeschoss des Großen Grasbrook 9 eröffnet. Bis Ende August folgen drei weitere Ausstellungen, jeweils von Studierenden und Lehrenden der HafenCity Universität sowie teilweise auch externen Partnern gemeinsam geplant.

Hamburg Vertical Living+ - MA-Entwurfsseminar
Lothar Eckhardt / Maurice Paulussen
Hochhäuser in Hamburg? Studierende des Masterstudiengangs Architektur der HCU greifen ein in die aktuelle Debatte und entwickeln an verschiedenen Orten der Stadt spannende, zukunftsorientierte Antworten. Es geht um vertikale Mixturen: Wohnen plus. Ungewöhnliche Kombinationen, community spaces, vertical gardens...

2.-15. Mai 2012, Mo-Fr 12.00-16.00 Uhr
Vernissage: 2. Mai 2012, 19.00 Uhr

Landschaftsarchitektur - Werkschau Studio Topographisches Denken und Entwerfen
Christiane Sörensen / Claudio Bertelli / Anne Kittel / Karoline Liedtke
Topographisches Denken und Entwerfen drückt eine Entwurfshaltung aus. Gesucht und geforscht wird nach der analytischen, reflektorischen und nicht zuletzt der poetischen Dimension eines Ortes. Die Ausstellung zeigt in einer großen Werkschau die studentischen Arbeiten des Studios der letzten Jahre.

22. Mai-5. Juni 2012, Di-Fr 14.00-20.00 Uhr
Vernissage: 22. Mai 2012, 19.00 Uhr

Strategien der Nachverdichtung
Ballance-House. Leben & Arbeiten in einer Metropole
Bernd Kritzmann / Bernd Dahlgrün / Nicki Fleischmann
Wo und wie kann Wohnraum geschaffen werden, ohne zusätzlich teures Bauland zu erwerben? Wie werden wir leben, wenn die Trennung zwischen Arbeiten und Wohnen aufgehoben wird? Architektur-Studierende der HCU entwickeln neue Ansätze.

23. Juli-6. August 2012, Mo-So 10.00-18.00 Uhr
Vernissage: 23. Juli 2012, 19.00 Uhr
 
Großmarkthalle Hamburg 1962-2012
Paolo Fusi / Giacomo Calandra di Roccolino / Viktor Sigrist
Die Großmarkthalle feiert 50-jähriges Bestehen. Sie spielt in der Architektur und in der Ingenieursbaukunst, aber auch in Bezug auf den Städtebau eine wichtige Rolle. Die Ausstellung stellt das Werk mit neu entdecktem Archivmaterial umfassend dar.

15.-31. August 2012, Mo-Fr 10.00-18.00 Uhr
Finissage: 31. August 2012, 18.00 Uhr

Kontakt zur HafenCity Universität Hamburg:
Andrea Pfeiffer
HafenCity Universität
Tel: +49.40.428 27-2730
andrea.pfeiffer(at)hcu-hamburg.de

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PM_Architektursommer

Der akademische Senat der HafenCity Universität Hamburg (HCU) hat einstimmig beschlossen, dem bekannten Hamburger Architekten und Träger des Bundesverdienstkreuzes Professor Volkwin Marg die Ehrendoktorwürde im Fachbereich Architektur zu verleihen.

Die feierliche Überreichung findet am Freitag, den 27. April, im Hamburger Rathaus statt.

„Die Begründung für diese Ehrung liegt sowohl in seinem architektonischen Werk, in seiner Tätigkeit als Hochschullehrer als auch in seinem gesellschaftlichen Engagement jenseits seines Berufes." und weiter heißt es in der Laudatio zur Verleihung: „Volkwin Marg hat die deutsche Architektur maßgeblich geprägt. Dies gründet aber nicht nur in seinem architektonischen Werk, seinen spektakulären Projekten, sondern er hat zu Zeiten als noch niemand von Interdisziplinarität sprach, in allen Projekten die enge Zusammenarbeit mit den Ingenieuren gesucht. In der lebendigen Zusammenarbeit versteht er den Ingenieur nicht als Dienstleister, sondern als Mitentwerfer. Diese Haltung prägt seine Tätigkeit als Architekt aber auch seine Lehrtätigkeit. Als Professor an der RWTH Aachen initiierte er Ringvorlesungen, in denen sich Architekten und Ingenieure nicht nur auf Augenhöhe begegneten, sondern er den Studierenden die Befruchtung des Gesamtwerkes durch das  Dialogische Entwerfen nahe brachte. In dem einleitenden Interview des Kataloges zur Ausstellung „Konstruktion und Deutung“ in der Akademie der Künste Hamburg spricht sich Marg für die Überwindung des Janusgesichts von Ingenieur und Architekt aus, denn `Technik und Kunst inszenierten baulich stets gemeinsam ihr Gesamtkunstwerk´“.

„Konzept der HCU ist es, unseren Studierenden die Fähigkeit zu vermitteln, komplexe Probleme des Bauens und der Planung fachübergreifend gemeinsam zu lösen. Dies zu vermitteln ist Professor Marg als gelebtem Diskurs in der Lehre und Berufspraxis bewunderns- und nachahmenswert gelungen.“ so Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU.

Die HCU dankt der Behörde für Wissenschaft und Forschung für die Möglichkeit, die feierliche Überreichung im Hamburger Rathaus durchführen zu dürfen.

„Volkwin Marg hat in der Architektur international Maßstäbe gesetzt. Ich gratuliere ihm zu dieser besonderen Ehrung durch die HCU, die als Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung damit sein erfolgreiches Wirken für die Baukultur würdigt“, so die Senatorin für Wissenschaft und Forschung und Zweite Bürgermeisterin der Stadt Hamburg, Dr. Dorothee Stapelfeldt.

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zur feierlichen Überreichung am Freitag, 27. April, 11.00 Uhr, im Hamburger Rathaus.

Medienvertreter sollten für diesen Termin über eine Rathaus-Jahresakkreditierung verfügen oder einen Tagesausweis bestellen unter der Rufnummer 42831 -2241/ -2244. Dieser kann vor dem Termin am Empfang in der Rathausdiele abgeholt werden.

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Am 19. Mai 2012 verleiht die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung zum zehnten Mal ihre Förderpreise an Studierende des Studiengangs Stadtplanung der HafenCity Universität Hamburg (HCU). Im Jahr des 50jährigen Jubiläums der Friedrich Vorwerk Unternehmensgruppe war die Stiftung des Firmengründers besonders großzügig. Es werden Preise in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, rund 3.000 Euro mehr als im letzten Jahr, verliehen.

In feierlichem Rahmen werden die 8 besten Bachelor of Sciences-Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet sowie drei herausragende Stadtplaner Studienprojekte. Darüber hinaus werden 4 Studierende bzw. Studierendenteams für ihre Diplom- bzw. Masterarbeiten geehrt. Überreicht werden die Preise von Frau Irene Vorwerk, Stiftungsvorstand, in Beisein von Christian Weiß, Vorsitzender des Stiftungsrates, sowie Prof. Dr.-Ing. Dittmar Machule.

„Seit nunmehr zehn Jahren wird dieser Preis mit dem Ziel gestiftet, die intelligenten und kreativen Leistungen von Studierenden im Bereich der Stadtplanung zu würdigen“ beschreibt Christian Weiß die Ausrichtung der Vorwerk-Preise: „Ich freue mich sehr, dass wir das zehnjährige Bestehen der Studienpreisvergabe im selben Jahr wie unser 50jähriges Firmenjubiläum feiern können.“

Neben dem Präsidenten der HafenCity Universität  Dr.-Ing. Walter Pelka, werden weitere Ehrengäste an der Preisverleihung teilnehmen, darunter u.a. Heiner Schönecke, 1. Stellv. Landrat des Landkreise Harburg, die Bürgermeister Günter Schwarz, Seevetal und Gerhard Netzel, Tostedt sowie Samtgemeindebürgermeister Dirk Bostelmann; außerdem Wilfried Uhlmann, MIT-Vorstand, und die Herren Professoren Vinx (Universität Hamburg), Gertz (TU Harburg), Schubert, Wickel und Pohlan (Oberingenieur) von der HCU.

Als beste Bachelor-Absolventinnen und Absolventen werden ausgezeichnet: Florian Bruns, Ina Rudy, Isabel Ihde, Karoline Bobinska, Lukas Gilliard, Tina Steltner, Torsten Flaegel, Sebastian Kleine.

Für das Projekt Studentischer Entwurfswettbewerb, „Testprägung Münzviertel“. Ein theoretisches Planungskonzept im Praxistest: Felix Blaß, André Hansen, Marcel Mathein, Falco Richter, Philipp Wetzel.

Für das Projekt Mobilitätsnetzwerk Hamburg – Hamburg Connect: Dominique Charlotte Breier, Katharina Oppenberg, Theresa Werner, Matthias Wiesrecker.

Und für das Projekt Neue Formen der Bürgerbeteiligung am Beispiel eines Multimedia-Web-GIS der Nacht in Hamburg: Brent Dahl und Philipp Dring.

Als beste Diplom-/Masterarbeiten werden ausgezeichnet: Felix Kalkowsky: Energiebunker und Florian Jürgens: Zukunftsperspektiven für die vorbereitende Bauleitplanung sowie Oliver Riek: Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in der Bauleitplanung, Lennart Erikson und David Forster: Wohnbedürfnisse von Senioren im kommunalen Kontext am Beispiel der Gemeinde Seevetal

Die Verleihung der Auszeichnungen findet statt am Donnerstag, 19. April, 17.00 Uhr - Firma Vorwerk, Niedersachsenstraße 19-21, 21255 Tostedt

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Für Rückfragen, weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr.-Ing. Dittmar Machule –  040- 42827-3109 – dittmar.machule(at)hcu-hamburg.de
oder
Andrea Pfeiffer – HCU - 040 – 4 28 27- 2730 – andrea.pfeiffer(at)vw.hcu-hamburg.de

Download: HCU_PM_Vorwerk

Die Hochwassergefahr entlang städtischer Bäche und Flüsse kann im Rahmen einer
nachhaltigen Stadtentwicklung erheblich verringert werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der HafenCity Universität Hamburg, die im Rahmen des durch die EU geförderten Projektes SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions) erarbeitet wurde. Die Forscher hatten am Beispiel eines Stadtbaches in Hamburg untersucht, mit welchen Maßnahmen zugleich Überschwemmungen verringert und attraktive und ökologisch intakte Stadtgewässer geschaffen werden können.

„Wir müssen dafuür sorgen, dass das Wasser da bleibt, wo es hingehört: Im Bach und nicht im Kanalrohr, auf der Straße oder im Keller.“ so Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut, der das Forschungsprojekt an der HCU leitete. „Es ist an der Zeit, nicht nur über Strategien für einen veränderten Umgang mit Regenwasser in unseren Städten zu sprechen, sondern auch Instrumente im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu etablieren.“ In den kommenden 100 Jahren könne die Regenwasserkanalisation in großen Teilen der Stadt mit verhältnismäßigem Aufwand durch Anlagen ersetzt werden, die das Regenwasser versickern. Im Wasserhaushaltsgesetz ist ein Versickerungsgebot bereits verankert, es müsse nur konsequent umgesetzt werden.

Wo noch Platz entlang der kleineren Stadtgewässer vorhanden ist, empfehlen die Wissenschaftler, streckenweise wieder kleinräumige Auen- und Überflutungsflächen anzulegen. So könne gleichzeitig Gewässerlebensraum geschaffen werden, der Hochwasser zurückhalten kann und auch Immobilienpreise und Lebenswert der Stadtbewohner steigen lasse. „Wir waren überrascht, dass das im dicht besiedelten Hamburg entlang von Wandse und Berner Au noch auf über einem Viertel der Gewässerstrecken möglich wäre.“, ergänzt Tobias Ernst, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt. Vorhandene Staubereiche in den Fließgewässern, wie Parkteiche, ehemalige Mühlenteiche und Hochwasserrückhaltebecken, könnten zudem oftmals viel effektiver zum Rückhalt starker Hochwasser genutzt werden. Stillgewässerbereiche stellen Wanderungshindernisse für Fische und andere Wasserlebewesen dar. Viele von ihnen werden in den kommenden Jahrzehnten im Rahmen von Renaturierungen umgebaut und mit Fischtreppen oder Umgehungsgerinnen nachgerüstet. Im Rahmen dieser Umbauten sollte auch der Hochwasserschutz konsequent mit optimiert werden, so das Fazit der Forscher der HCU Hamburg.

Die Wissenschaftler sehen eine steigende Gefahr von überlasteten Kanalisationen und Überschwemmungen durch Hochwasser entlang kleinerer Gewässer in Siedlungsgebieten. Auch 2011 sorgten heftige Sommergewitter für erhebliche Schäden in deutschen Städten und Gemeinden. Durch die Erwärmung der Atmosphäre ist zu erwarten, dass Starkregen weiter zunehmen.

Der SAWA-Projektbericht „Retentionspotentiale im Siedlungsbestand“ der HafenCity Universität steht auf der Internetseite www.hcu-hamburg.de (über Suche, Stichwort: „SAWA“) zum Download bereit.

Die HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.

In Lehre und Forschung werden nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt.

Im Interreg IVb Projekt SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions www.sawa-project.eu) entwickeln 22 Partnerinstitutionen aus 5 Nordseeanrainerstaaten Strategien zur Vermeidung von Hochwasserschäden und zur Förderung naturnaher Gewässer.

Kontakt Projekt:
Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut
HafenCity Universität Hamburg
Tel: 040 / 428 27-5095
oder Tobias Ernst 040 / 428 27-5347

Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU:
Andrea Pfeiffer
HafenCity Universität Hamburg
040 / 428 27-2723
andrea.pfeiffer(at)vw.hcu-hamburg.de
www.hcu-hamburg.de

Download: HCU_PM_SAWA

In der Ausstellung von Studierenden der HafenCity Universität Hamburg im Westwerk, die am 20. Januar 2012 um 19 Uhr eröffnet wird, werden multimediale Klangkunstwerke gezeigt. Zwölf Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen kamen im Master-Seminar der [Q] Studies »Die Stadt als Klangkörper« unter der Leitung der Künstlerin Viola Kiefner zusammen, um die Stadt akustisch zuerleben und mit Stadtgeräuschen multimedial zu erarbeiten. Die [Q] STUDIES sind ein wichtiger didaktischer Baustein im Ausbildungskonzept der HCU, liegen quer zu den einzelnen Studiengängen der HafenCity Universität und verorten sich in den Zwischenräumen ihrer drei Kompetenzbereiche: Natur- und Ingenieurwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, sowie Entwurf und Gestaltung.

Dies ist bereits die zweite Kooperation von HCU und Westwerk, die vor einem Jahr begonnen wurde. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht dabei die Klanglandschaft der Stadt, die von Studierenden in audio-visuellen Werken thematisiert wird. Die Arbeiten sind zu erleben:

Eröffnung: Freitag, 20. Januar 2012, 19 h
Öffnungszeiten: Samstag, 21. und Sonntag, 22. Januar 2012, 12 bis 19 h
Ort: Westwerk, Admiralitätstraße 74, 20459 Hamburg
S Stadthausbrücke oder U Rödingsmarkt

Nach einer Einführung in die historische Entwicklung der Stadtakustik, sammelten die Studierenden unter einem individuellen Fokus in der Industrie- und Stadtlandschaft Geräusche, Klänge, Musik und Bilder der »Sonic City«. In der nachfolgenden Bearbeitung wurde das visuelle und akustische Material in verschiedenen Kombinationen zusammengestellt und in der Re-Kompositionen neu bewertet. Als Dokumente kreativer Teilnahme am Prozess eines sich ständig neu definierenden urbanen Lebensraums werden nun die entstandenen Arbeiten aus komponierten Soundscapes in einer multimedialen Ausstellung präsentiert. Dabei können charakteristische Orte und Elemente Hamburgs auf neue, andere Art erlebt werden. So wird der Elbtunnel auf ungewöhnliche Weise hör und sichtbar. Auch Geräusche von Fortbewegung oder des in der Stadt allgegenwärtigen Wassers werden zu einer neuen Hörerfahrung komponiert.

Mit Arbeiten von: Stamatios Aggelis, Gülcan Ata, Lene Benz, Katharina Böttger, Dustin Drechsler,Tessa Ermer, Monia Gläske, Stefanie Graze, Marcel Mathein, Viktoria Scheifers und Miriam Weers. Information zu Viola Kiefner: Die bildende Künstlerin Viola Kiefner thematisiert in ihren eigenen Arbeiten in multimedialen Installationen den architektonischen Innen- und Außenraum in Relation zum Mensch, zu seinem städtischen Umfeld und zur Geschichte. Lehrtätigkeit und Workshops u. a. an der Akademie für Mode & Design in Hamburg, Muthesius Kunsthochschule in Kiel und Fachhochschule Ottersberg. www.viola-kiefner.de

http://www.viola-kiefner.deInformation zum Westwerk: Westwerk e.V. ist ein 1985 in Hamburg gegründeter Verein freischaffender Künstler, Musiker und Filmemacher. Sein Domizil in zentraler Citylage hat das »Mehrspartenhaus« in einem denkmalgeschützten Speicher- und Kontorhaus aus dem 18. Jahrhundert auf der Hamburger »Fleetinsel«. Hier organisieren, kuratieren, fördern und präsentieren die Westwerk-Mitglieder Ausstellungen und Konzerte insbesondere für junge Kunstschaffende und Musiker.
www.westwerk.org

http://www.westwerk.orgÜber die HCU
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity UniversitätHamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Mit ihrer Schwerpunktsetzung ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden. www.hcu-hamburg.de 

Rückfragen zur Ausstellung
Viola Kiefner 0172–414 22 79

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Mechtild Freiin v. Münchhausen                    
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Download: HCU PM Offene Räume - KlangWerkStadt

- Prof. Dr. Martina Löw und Martin Heller diskutieren in der HafenCity Universität über offene Räume in Architektur und Stadtplanung -

Wir laden Sie herzlich ein zur fünften Veranstaltung der siebenteiligen Ringvorlesung der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) und der HafenCity Universität Hamburg (HCU):

Offene Räume in Architektur und Stadtplanung
15. Dezember 2011, 18.00 – 19.30 Uhr

HafenCity Universität Hamburg, „Laterne“ – Raum 372
Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg
Eintritt frei

Städte unterscheiden sich nicht nur in ihren Strukturen, sondern auch in ihrer eigenen spezifischen Verfasstheit, ihrer Eigenlogik. Welche Rolle spielt hierbei die Kunst?

Am kommenden Donnerstag wird die Frage nach offenen Räumen vor dem Hintergrund der Eigenlogik der Städte behandelt. Es diskutieren die Soziologin Martina Löw und der Kurator Martin Heller. Moderiert wird der Abend von Angelus Eisinger, Dekan des Studiengangs Kultur der Metropole und Professor für Geschichte der Metropole im Fachbereich Stadtplanung. Die Soziologin Martina Löw leitet seit 2008 den Forschungsschwerpunkt Stadtforschung an der TU Darmstadt und forscht zusammen mit Philosophen, Architekten, Ingenieuren und Literaturwissenschaftlern zur Eigenlogik der Städte. Welche Rolle die Kunst bei der Suche nach offenen Räumen spielt, erörtert ihr Gesprächspartner Martin Heller. Martin Heller ist Kurator von zahlreichen Ausstellungen (u.a. Europäische Kulturhauptstadt Linz, Expo, Beirat IBA Wilhelms-burg) und wird in der Diskussion nach Voraussetzungen und notwendigen Allianzpartnern für die Entstehung offener Räume fragen.

Prof. Dr. Martina Löw, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und Professorin für Soziologie an der TU Darmstadt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind raumbezogene Gesellschaftsanalyse, Stadt- und Regionalsoziologie sowie Genderforschung. Löw versteht den Raum als eine relationale Anordnung sozialer Güter und Lebewesen, die durch die Synthese und die Platzierung dieser Elemente hervorgebracht wird. 

Martin Heller, Inhaber und Geschäftsführer Heller Enterprises GmbH, studierte Kunstgeschichte und Ethnologie an der Universität Basel. Er war Kurator und Direktor verschiedener Museen und Ausstellungen in der Schweiz und Deutschland. Zu seinen Schwerpunkten gehörten hierbei Design, Fotografie, Kunst, Medien und Populärkultur. Seit 2003 ist er selbständiger Kulturunternehmer und kuratierte zuletzt im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Ausstellung „REALSTADT. Wünsche als Wirklichkeit“ in Berlin.

Moderation:
Prof. Dr. Angelus Eisinger,
Professor für Geschichte und Kultur der Metropole im Studiengang Stadtplanung, Dekan im Studiengang Kultur der Metropole an der HafenCity Universität Hamburg. Die Ringvorlesung wird von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gefördert. Für die Konzeption und Organisation zeichnet sich das Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhard Flender verantwortlich.Die Veranstaltung kann auch als Livestream unter www.webcast.hfmt-hamburg.de  im Internet verfolgt werden.

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Download: HCU PM Offene Räume - Offene Stadt

Der diesjährige WTM ARCHITECTURAL ENGINEERING Preis, dotiert mit insgesamt 3.000,- Euro, wurde am 1.12. im Rahmen der Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Bachelor-Bauingenieurwesen und Master-Bauingenieurwesen / Architectural Engineering an der HafenCity Universität Hamburg vergeben. Drei Teams, bestehend aus je zwei Studierenden, wurden für ihre herausragenden Leistungen im Master-Entwurfsprojekt „Hafenbibliothek“ ausgezeichnet, welches in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs Architektur an der HCU bearbeitet wurde. Der WTM Architectural Engineering Preis wurde ins Leben gerufen, um die frühzeitige Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und Architekten zu fördern sowie visionäre Entwürfe innovativer Ingenieurbaukunst zu würdigen.

„Konzept der HCU ist es, unseren Studierenden die Fähigkeit zu vermitteln, komplexe Probleme des Bauens und der Planung fachübergreifend gemeinsam zu lösen. Dies geht nur durch ein ganzheitliches Verständnis für die daran zu beteiligenden Disziplinen und Wertschätzung meines Gegenübers, gleich welcher Fachrichtung“, so Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU.

Dr.-Ing. Karl Morgen, Geschäftsführer der WTM ENGINEERS GmbH, Hamburg, ergänzt: „Wir freuen uns, mit diesem Preis einen Beitrag zur gelebten Interaktion unterschiedlicher Disziplinen an der HCU zu leisten und damit ein Stück reales Berufsleben an die Universität zu holen“.

Der 1. Preis ging an das Team Martin Schnittger und Benjamin Schmidt.

Der 2. Preis ging an das Team Jessica Kruse und Canan Ercel.

Der 3. Preis ging an das Team Marc Sieberns und Ocke Sieling.

WTM Engineers wurde 1936 in Hamburg gegründet und steht heute für richtungsweisende Ingenieurdienstleistungen im Bauwesen. Insgesamt beschäftigt WTM 170 Mitarbeiter in Hamburg und den Niederlassungen Berlin und München. Eine zunehmende Zahl an Aufträgen aus dem Ausland führtezur Gründung der WTM Engineers International GmbH.

Die Förderung des Nachwuchses ist WTM ein besonderes Anliegen, sowohl innerhalb des eigenen Büros als auch durch Kooperationen mit Hochschulen.

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Download: HCU PM WTM ARCHITECTURAL ENGINEERING Preis 2011

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU und Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Studium und Lehre, überreichte gemeinsam mit dem International Office den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis 2011 an Frau Sarah Asseel aus Ägypten.

Frau Asseel, die ihr Studium an der HCU im Wintersemester 2010/11 aufgenommen hat, hat es geschafft, sich innerhalb ihres ersten Jahres an der HCU fachlich und sozial hervorragend zu integrieren.

Sie engagiert sich in dem im Mai 2011 gegründeten Fachschaftsrat Urban Design in der Arbeitsgruppe „Profil“ für das internationale Profil des Studiengangs (die Gründung dieses FSRs wurde u.a. durch Frau Asseel initiiert). Der FSR UD und Frau Asseel produzierten im Sommersemester 2011 ein Filmportrait über den Studiengang Urban Design (http://cumlaude.localproduction.net), mit dem sie ihren Studiengang im Wettbewerb des Stifterverbandes „Cum Laude“ vorstellten.

Ab dem Wintersemester 2011/12 arbeitet Frau Asseel im PROFIN-Projekt ›Intercultural Networking-, Employability- and Teamworkoriented Teaching‹ (InterNETT) als Tutorin (www.hcu-hamburg.de/io/projekte) und engagiert sich bei der internationalen Hilfsorganisation „Ingenieure ohne Grenzen e.V.“

Die Jury, bestehend aus dem Vizepräsidenten für Lehre und Studium Herrn Prof. Dr. Harald Sternberg, der Dekanin des Bachelorstudienganges Kultur der Metropole Prof. Dr. Gesa Ziemer , dem AStA-Vorsitzenden Tim Hansen und Christiane Brück aus dem International Office, würdigte insbesondere die herausragenden Studienleistungen von Frau Asseel und ihr ehrenamtliche Engagement für die  Integration von internationalen und lokalen HCU-Studierenden.

Zum DAAD-Preis

Der DAAD-Preis wird jährlich vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) ausgelobt. Mit diesem Preis sollen ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlich-interkulturellen Engagement ausgezeichnet werden. Die Wahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt in Verantwortung der Hochschule. Mit der Verleihung des DAAD-Preises soll zugleich einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht werden, welche Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschulgemeinschaft darstellen.

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Download: HCU PM DAAD-Preis

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) vergab am 2. November erstmalig zum Wintersemester 2011/ 2012 das Deutschlandstipendium.

Die neue Förderung in Höhe von 300,- Euro monatlich soll besonders leistungsstarke Studierende beim Studium unterstützen. Insgesamt 11 Stipendien (je eines pro Bachelor- und Masterstudiengang) stehen zur Verfügung. Der Förderzeitraum beträgt 2 Semester.

Neun dieser einkommensunabhängigen Stipendien werden den Studierenden der HCU in gleichen Anteilen gemeinsam von ihrem Förderer Henri Benthack Stiftung und dem BMBF zur Verfügung gestellt. Zwei Stipendien werden komplett aus Mitteln der Stiftung finanziert.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten in einer Feierstunde im Präsidium der HCU ihre Urkunde persönlich durch das Vorstandsmitglied der Henri Benthack Stiftung, Herrn Klaus Lühmann.

Für die Stipendien hatten sich insgesamt 118 Studierende beworben. In einer intensiven Jurysitzung wurden die Siegerinnen und Sieger von einem sechs-köpfigen Auswahlgremium gekürt. Das Gremium bestand aus: Prof. Dr. Thomas Schramm (Dekan Geomatik), Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut (Dekan REAP), Prof. Ingrid Breckner (Stadtplanung), Melanie Johns (ASTA der HCU), Prof.  Dr. Harald Sternberg (Vizepräsident für Lehre und Studium) und der Gleichstellungsbeauftragten der HCU (ohne Stimmrecht) Prof. Katrein Wurzbacher.

„Wir freuen uns, dass wir als Stiftung den HCU Studierenden über das Deutschland Stipendium auch direkte finanzielle Hilfe zukommen lassen können“, so der Vorstand der Henri Benthack Stiftung Klaus Lühmann. „Mit dem Stipendium haben wir als Förderer die Möglichkeit, einen gezielten Beitrag für besonders förderungswürdige  Studierende im Rahmen ihrer Hochschulausbildung im Bereich Architektur und Bauwesen zu leisten.“

Dr. Walter Pelka, Präsident der HCU, ergänzt:„Das Deutschlandstipendium bietet uns als Universität eine hervorragende Möglichkeit, unseren Studierenden leistungsorientiert mit einer finanziellen Unterstützung unter die Arme zu greifen. Dank der großzügigen Förderung der Henri Benthack Stiftung können wir über die vom Bund vorgesehene Förderung von 9 Stipendien hinaus sogar 11 Studierende auszeichnen, da zwei zusätzliche Stipendien ausschließlich über die Stiftung finanziert werden. Es ist uns als Hochschule eine Verpflichtung, das Deutschlandstipendium als Angebot zur Unterstützung unserer Studierenden umzusetzen.“

Mit der Beteiligung am Deutschlandstipendium möchte die HCU dazu beitragen, dass geförderte Studierende aus allen Nationen und allen Teilen der Gesellschaft die Chance erhalten, sich verstärkt auf ihr Studium an Europas einzigartiger Hochschule für Baukunst und Metropolenentwicklung zu konzentrieren.

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Download: HCU PM Deutschland Stipendium Verleihung

Am Dienstag, den 25.10.2011, feierte die HafenCity Universität Hamburg (HCU) die Eröffnung ihrer diesjährigen Jahresausstellung. Die Ausstellung ist jedes Jahr ein wichtiger Meilenstein im akademischen Jahr der HCU und zeigt das vielfältige Spektrum aktueller Arbeiten und Projekte aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen, Kultur der Metropole, Geomatik,  Stadtplanung, Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP) und Urban Design. Die Jahresausstellung bildet dabei das hohe Innovations- und Qualitätspotenzial der Studierenden und Lehrenden ab.

Zur feierlichen Eröffnung konnte die HCU erstmalig Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt vor Ort an ihrem Standort City Nord begrüßen, deren Grußwort von ca. 250 Mitgliedern der Hochschule mit Spannung verfolgt wurde. Die Senatorin stellte in ihrer Rede klar, dass es zeitnah intensive Gespräche zwischen ihr und dem Präsidenten der HCU, Walter Pelka, geben werde, um eine Lösung für die seit Jahren ungelöste Finanzierungsfrage zu finden. Die Problematik der in der Gründungsphase der Universität liegenden Basisfinanzierung sei von Seiten der Behörde erkannt. Senatorin Stapelfeldt: „Es ist mir wichtig, die zentrale Frage anzusprechen, die viele von Ihnen seit Monaten umtreibt: Seit April wissen wir, dass die personelle Entwicklung der HCU nicht mit den von der Bürgerschaft beschlossenen Ressourcen übereinstimmt. Die HCU braucht eine verlässliche Zukunftsperspektive. Diese müssen wir in gemeinsamen Verabredungen festlegen.“

Walter Pelka dankte der Senatorin für ihren Kooperations- und Lösungswillen und unterstrich seinerseits die Forderung der HCU nach einer leistungsgerechten Finanzierung auf Universitätsniveau. Er untermauerte diese Forderung mit Ergebnissen unabhängiger Untersuchungen und Benchmarks aus jüngster Zeit, die die Qualität, das Potenzial und das Engagement der Hochschule deutlich machten. Es sei bemerkenswert, dass die HCU als sehr junge Universität in einigen Bereichen national und international zur Spitze gehöre: „Hamburg bekommt zur Zeit so viel mehr von der HCU als es hineingibt.“ Dies könne jedoch kein Dauerzustand sein.

Er betonte, dass die Unterfinanzierung bislang durch Begeisterung und Engagement der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, der ProfessorInnen und des Verwaltungspersonals aufgefangen wurde. „Dies tun sie, weil sie von dem innovativen und leistungsorientierten Konzept überzeugt sind,“ so der HCU Präsident. „Wenn allerdings kein „Silberstreif am Horizont“ zu sehen ist, droht die Gefahr, dass die Hochschule und damit Hamburg hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Wettbewerb verlieren wird und die Bleibenden keinen Sinn mehr darin sehen, tagtäglich die „Extra-Meile“ zu gehen. Die Jahresausstellung schloss in diesem Jahr mit der Hamburger „Nacht des Wissens“.

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Mechtild Freiin v. Münchhausen                    
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Download: HCU PM Eröffnung Jahresausstellung

Am 25.10.2011 wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) bereits zum vierten Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit im Rahmen der Jahresausstellung der Hochschule verliehen. Ausgezeichnet wurde die Master-Thesis von Lucas Kronawitter zum Thema "Water Sensitive Development in the Gowanus Canel Sewershed, Brooklyn NYC". Anhand eines Beispiels in Brooklyn, New York wurden im Rahmen eines viermonatigen Auslandsaufenthaltes natürliche Wasserkreislaufsysteme im städtischen Kontext untersucht: Ein Kanalsystem wurde über 150 Jahre lang industriell genutzt und steht nun vor einer neuen Überplanung und Nutzung. Die Jury lobte unter anderem die Überlegungen des Preisträgers für ein optimiertes urbanes Ökosystem, das verschiedene städtische Funktionen, z.B. auch die Freizeitnutzung und Erholung, übernehmen kann. Der Preisträger ist Absolvent des Masterstudiengangs „Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP)“ an der HCU.

Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG, überreichte die Auszeichnung: "Die Arbeit von Herrn Kronawitter greift ein aktuelles und zugleich wichtiges Nachhaltigkeitsthema auf: unseren Umgang mit Wasser im stark urbanen Kontext. Die Arbeit betrachtet neben vielen ökologischen Aspekten auch die ganzheitliche Stadtentwicklung über verschiedene Nutzungszyklen hinweg."

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, ergänzte: "Der Preisträger begreift Nachhaltigkeit als komplexe Aufgabenstellung, geht mit starker Eigeninitiative ein spannendes Projekt an und sieht auch das Zusammenspiel verschiedener Akteure wie Planern, öffentlichen Stellen und Non-Profit-Organisationen. Das ist das, was wir an der HCU mit unserer interdisziplinären Ausrichtung und in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern unterstützen und bei den Studierenden erreichen wollen.“

Die Holcim (Deutschland) AG und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) entwickelten 2007 einen studentischen Wettbewerb, mit dem jährlich an der HCU die beste Arbeit zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen ausgezeichnet wird. Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung sollen durch ihn in allen Fachgebieten der HCU gefördert werden.
Auch die Holcim Foundation hat in den vergangenen Jahren bereits die HCU in Hinblick auf die Entwicklung ihrer Lehr- und Forschungspläne im Bereich Nachhaltigkeit beraten und unterstützt.

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Download: HCU PM Holcim Studienpreis 2011

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) übergibt am 2. November erstmalig zum Wintersemester 2011/ 2012 das Deutschlandstipendium.

Die neue Förderung in Höhe von 300,- Euro monatlich soll besonders leistungsstarke Studierende aller Nationalitäten beim Studium unterstützen. Insgesamt 11 Stipendien (je eines pro Bachelor- und Masterstudiengang) stehen zur Verfügung. Der Förderzeitraum beträgt 2 Semester.

9 dieser einkommensunabhängigen Stipendien werden den Studierenden der HCU in gleichen Anteilen gemeinsam von ihrem Förderer Henri Benthack Stiftung und dem BMBF zur Verfügung gestellt.

2 Stipendien werden komplett aus Mitteln der Stiftung finanziert. Mit der Beteiligung am Deutschlandstipendium möchte die HCU dazu beitragen, dass geförderte Studierende aus allen Nationen und allen Teilen der Gesellschaft die Chance erhalten, sich voll und ganz auf ihr Studium an Europas einzigartiger Hochschule für Baukunst und Metropolenentwicklung zu konzentrieren.

Zur Verleihung der Stipendien laden wir alle Pressevertreter herzlich ein und bitten um Anmeldung unter kommunikation@hcu-hamburg.deVerleihung des Deutschlandstipendiums an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) Mittwoch, 2. November, 14.00 UhrPräsidium der HCU, Großer Grasbrook 9, 20457 Hamburg, 1. OG

Pressekontakt und Kontakt zum Präsidium der HCU:
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Download: HCU PM Deutschlandstipendium

Die Johannes-Göderitz-Stiftung lobt alljährlich Preise zur Förderung studentischer und wissenschaftlicher Arbeiten aus. Seit einigen Jahren nun werden die Preisträger in formalisierten Wettbewerbsverfahren ausgewählt. Teilnehmende Hochschulen in 2011 waren die TU Braunschweig, TU Darmstadt, LU Hannover, HCU Hamburg und das Karlsruher Institut für Technologie.

Das diesjährige Wettbewerbsgebiet befindet sich im Harburger Binnenhafen im Bezirk Hamburg-Harburg und hat sich bereits als Büro- und Forschungsstandort etabliert. Es sind die Flächen eines ehemaligen Güterbahnhofs zwischen Schellerdamm und östlichem Bahnhofskanal. Der westliche Teil des Gebiets ist bereits fertig gestellt. Das Thema Wohnen wird derzeit an mehreren Standorten in direkter Nachbarschaft auf der Schlossinsel, am Schellerdamm und am Kaufhauskanal entwickelt. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Aufwertung der Freiräume wie die Entwicklung des Kanalplatzes, Schlossinselparks oder der Lotsenpromenade.

Im Wettbewerb soll die Frage nach unkonventionellem und hochwertigem Wohnraum beantwortet werden und so auf experimentelle Weise ein vitales, durchmischtes Stadtquartier entstehen. Folgende Fragen sind dabei wesentlich:

_Wie lässt sich aus der hafenaffinen Situation ein städtebauliches Gesamtbild erzeugen?

_Wie kann die Identität des Ortes weiterentwickelt und ein Quartier besonderer Charakteristik geschaffen werden?

_Welche Typologien (Wohnen, Gewerbe und Mischtypologien) sind geeignet?

_Was kann diesen Standort in zentraler Lage von Harburg attraktiv machen?

_Welche unterschiedlichen Freiraumqualitäten können in diesem Gebiet geschaffen werden?

Neue Mobilitätskonzepte, die u. a. die Anbindung für Fußgänger und Radfahrer an die Harburger Innenstadt ermöglichen, lassen Spielräume im Umgang mit der urbanen Struktur.Die bestehenden und neu gedachten Freiräume sollen aufgewertet werden und die Uferkante erfahrbar gemacht werden.

Der Siegerentwurf Studierender der HafenCity Universität Hamburg: „Wohnwerft“ Die Arbeit „Wohnwerft“ überzeugt vor allem durch eine Nutzungsmischung von gewerblicher Nutzung und Wohnnutzung, welche sich auch in der baulichen Struktur deutlich ablesen lässt. Dies korreliert mit der Idee, fünf  Stichkanäle in Nord-Südrichtung auf dem Gelände anzuordnen. Dies führt zu einer neuen identitätsspendenden Topografie für das gesamte Wettbewerbsareal.Mischnutzung und bewusste Maßstabssprünge zwischen den Wohnhäusern, der Hallenstruktur und den sog. Kranhäusern reagieren auf die heterogene Bebauung der Umgebung.

Anerkennung: „as found“ Die Arbeit „as found“ transformiert Vorgefundenes ins Neue.Durch die Längsausrichtung wird die Historie des ehemaligen Bahnhofsgeländes berücksichtigt und bleibt weiter ablesbar. Aus den ineinander gewachsenen Speichergebäuden entlang des westlichen Bahnhofkanals werden die Baukörper abgeleitet. Diese setzen sich aus verschiedenen Typen ("Patio, Loft, Courtyard, Back to Back") in einer dreidimensionalen Parzellierung zusammen.

Das Entwurfs-Projekt basierte auf einer interdisziplinären Kooperation dreier HCU-Professoren: Prof. Michael Koch (Stadtplanung), Prof. Bernd Kniess (Urban Design) und Prof. Klaus Sill (Architektur).

Alle eingereichten Arbeiten und die prämierten Siegerarbeiten werden Ende November in einer Ausstellung im AIT-Architektursalon der Öffentlichkeit präsentiert.

1. Preisgruppe: Hamburg _509609_“Woherftnw“ Braunschweig _026899_Hannover _698331_“Interaktion findet Stadt“

2. Preisgruppe: Karlsruhe_382592_“Die Rückeroberung des Hafens“Karlsruhe_ 190209_“Stone Skipping Harburg“

Anerkennung: Hamburg_021075_“as found“ Karlsruhe_666466_“The Linkin Park”

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Download: HCU PM Johannes-Göderitz-Preis 2011 

Heute wird die Jahresausstellung der HafenCity Universität  Hamburg am Standort City Nord durch den Präsidenten Dr.-Ing. Walter Pelka und Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt eröffnet. Außerdem findet in diesem Rahmen zum vierten Mal die Verleihung des „Holcim Studienpreises für Nachhaltigkeit“ statt.

Wir laden Sie herzlich ein, das vielfältige Spektrum aktueller Arbeiten und Projekte aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen, Kultur der Metropole, Geomatik,  Stadtplanung, Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP) und Urban Design zu erleben. Auch dabei sind die [Q]-Studies, die als Studium fundamentale ein Alleinstellungsmerkmal der HCU und einen wichtigen didaktischen Baustein im Curriculum der Universität darstellen.

Die Jahresausstellung 2011 steht  beispielhaft für das gelebte Konzept der HCU: in Bildung und Forschung nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts zu entwickeln.

Die Jahresausstellung bildet dabei das hohe Innovations- und Qualitätspotenzial der Studierenden und Lehrenden gleichermaßen ab. Modelle, Entwürfe, Installationen und Performances in 2 Hallen über 4 Stockwerke vermitteln hiervon einen Eindruck.

Eröffnung am 25. Oktober 2011, um 19:00 Uhr in der Hebebrandstr. 1, 22297 Hamburg

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, werden aber gebeten sich anzumelden.

Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation(0)40 – 4 28 27-4587 - Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de - www.hcu-hamburg.de

Download: HCU PM Jahresausstellung 2011

Wir laden Sie herzlich ein zum Auftakt der siebenteiligen Ringvorlesung der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) und der HafenCity Universität Hamburg (HCU):

Mit Kultur zur Metropole
20. Oktober 2011, 18.00 – 19.30 Uhr
Forum der Hochschule für Musik und Theater

Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg.
Eintritt frei.

Die Ringvorlesung wird von der ZEIT-Stiftung Gerd und Ebelin Bucerius gefördert.

Impulsreferate
werden von Gesa Ziemer (Professorin für Kulturtheorie, Dekanin im Studiengang Kultur der Metropole der HCU) und Friedrich Loock (Direktor Institut für Kultur und Medienmanagement der HfMT) gehalten. Gesa Ziemer dazu: "Die Verstädterung der Gesellschaft nimmt weltweit zu. Deshalb sind Fragen nach der Qualität des Zusammenlebens der Menschen in Städten heute in der Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zentral." Friedrich Loock setzt bei dem Begriff der "Offenen Räume" an, den "wir aktuell u. a. aus dem Bereich der Kommunikation als Kreativinstrument ("open space") und aus dem Internet ("open source") kennen. Welche Offenheit aber wird in offenen Räumen gelebt? Ist es eine Offenheit der Gedanken und Meinungen oder eine Offenheit des Zugangs und des Zusammenwirkens oder eine ganz andere Art Offenheit? Und: Wie offen sind offene Räume tatsächlich?"

Diskussion
Reinhard Flender (Direktor des Instituts für kulturelle Innovationsforschung an der HfMT) diskutiert im Anschluss zum Thema „Kultur einer offenen Gesellschaft“ mit Amelie Deuflhard (Intendantin Kampnagel) .Die Vorlesung und alle folgenden Lesungen können unter www.webcast.hfmt-hamburg.de auch per livestream mit verfolgt werden.

Neue Kooperation zwischen HfMT und HCU
Reinhard Flender zur neuen Kooperation zwischen den beiden Hochschulen: "Die siebenteilige Ringvorlesung wurde vom Institut für kulturelle Innovationsforschung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kultur-und Medienmanagement (KMM) und dem Studiengang "Kultur der Metropole" der HafenCity Universität  (HCU) konzipiert und setzt sich mit Fragen der Kultur und Lebensqualität in Metropolen auseinander.“ Die Veranstaltungen finden wechselseitig an den beiden beteiligten Hamburger Hochschulen, der Hochschule für Musik und Theater sowie der HafenCity Universität Hamburg, statt.

Hintergrundinformationen:
Das Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg erforscht kulturökonomische Zusammenhänge mit dem Schwerpunkt musikalische Gegenwartskunst. Dabei werden neue Tendenzen, Strukturen  und Entwicklungen in Kultur und Wirtschaft analysiert und eigene Modelle zur kulturellen Innovation entwickelt. Eines der aktuellen Projekte ist z. B. KLANG! - der Aufbau eines Netzwerkes für Neue Musik in Hamburg. 

Das Institut für Kultur- und Medienmanagement ist heute die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland mit über 650 Studierenden. Es umfasst einen Bachelor- und zwei Masterstudiengänge sowie die Möglichkeit zur Promotion zum Dr. phil. und bietet  im Rahmen seiner Fernstudiengänge Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet an. Forschungsstellen des Instituts widmen sich u.a. dem „Stiftungswesen“, der „Zivilgesellschaft“ und der „Kultur- und Kreativwirtschaft“. 

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU), ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Sie vereint als Universität die drei akademischen Bereiche Ingenieur- und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Gestaltung und Entwurf.Die kulturelle Dimension von Metropolen steht im Mittelpunkt des Bachelor-Studiengangs Kultur der Metropole, der seit dem Wintersemester 2009/2010 an der HafenCity Universität Hamburg angeboten wird und in dieser Form in Europa einzigartig ist. Das Studium bietet eine neuartige Verbindung von Theorie, Praxis und Projektarbeit, die in enger Kooperation mit internationalen Kulturinstitutionen und Künstlern durchgeführt wird.

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Download: HCU PM Ringvorlesung

Im Rahmen des BaltCICA Projektes www.baltcica.org findet an der HafenCity Universität in der Wochen vom 26.9-30.9.11 eine internationale Summerschool statt. Rund 40 Studenten und Studentinnen, Doktoranden sowie wissenschaftliche Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus Griechenland, Finnland, England, Belgien, Bangladesch, Dänemark, Luxembourg, Lettland, Polen, Schweden, den Niederlanden, Brasilien, Italien, Spanien, Litauen, Frankreich und Deutschland nehmen teil. Außerdem sind noch zahlreiche BaltCICA Projektpartner vor Ort. Die Ergebnisse der Summer School werden in einer Abschlussveranstaltung am Freitag, 30.9.11 in den neuen Räumlichkeiten des HCU Präsidiums, Großer Grasbrook 9, (Eingang über „Am Dalmannkai“) von 9.00-14.00Uhr präsentiert. Wir möchten Sie zu dieser Veranstaltung herzlich
einladen. Die Veranstaltungssprache ist Englisch.

Entwickelt wurden zwei Workshops mit den Themenschwerpunkten

‐ Klimaanpassung in Hamburg
‐ Klimaanpassung in der Metropolregion Hamburg

Die Arbeit in den Workshops gliedert sich dabei in zwei Module:
In Modul A Metropolitan Lap geht es darum, anhand von Karten kreative Entwürfe, Collagen etc. zu entwerfen die unter dem Schwerpunkt "Klimaangepasste Stadtstruktur" stehen.

In Modul B gibt es ein Planspiel, in dem die Teilnehmer sich in die Rollen der Akteure und Betroffenen bei der Klimaanpassung hineindenken müssen und ein Plenum abhalten sollen, mit dem Ziel eine Handlungsstrategie zu entwerfen.

Anmeldungen bitte unter kommunikation(at)hcu-hamburg.de

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Download: HCU PM BaltCICA Summer School

Wir laden herzlich ein anlässlich der Buchpräsentation und der ersten Ausgabe der HCU Publikationsreihe the new metropolis – die neue metropole -1/2011 „Stadt und Urbanität“ am 10. Oktober 2011. Präsidium der HafenCity Universität Hamburg, Großer Grasbrook 9, Ecke Dalmannkai, 20457 Hamburg.

Mit Prof. Dr. Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands ZEIT -Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Dr. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Wolfram Burckhardt, Kulturverlag Kadmos
Prof. Dr. Dieter Läpple, HCU
Dr. Markus Messling, Universität Potsdam
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg
Moderation: Prof. Dr. Jörg Knieling, Vizepräsident Forschung HCU


Um Anmeldung wird gebeten unter kommunikation(at)hcu-hamburg.de

Städte sind die vielleicht vielschichtigsten Gebilde, die die Menschen geschaffen haben. In ihren vielfältigen materiellen und ästhetischen Formen verkörpert sich das kollektive Gedächtnis, zugleich verdichten sich in ihnen die ökonomischen, sozialen, technologischen, ökologischen und kulturellen Kämpfe und Wandlungsprozesse der globalen Gesellschaft. Welche Entwicklungstendenzen und Probleme zeichnen sich in dem gegenwärtigen weltumspannenden Verstädterungsprozess ab, nach welchen Kriterien werden Städte heute betrachtet und gestaltet, wie werden sie umgebaut? Welchen wechselseitigen Konstitutionszusammenhang gibt es zwischen Stadtentwicklung und Geschlechterbeziehungen, zwischen Körper, Sprache und Stadtraum? Welches urbane Bewusstsein archivieren Kunst und Literatur, welche Lebensformen erproben sie prospektiv? Vor diesem Hintergrund versammelt der Band Stellungnahmen verschiedener Disziplinen, die sich mit den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtplanung, Architektur, Geschlechterforschung, Stadt und Sprache, Literatur, Kultur und Urbanität auseinandersetzen, um sie in einen gemeinsamen Diskussionskontext zu rufen und so neue Verständnisperspektiven zu eröffnen.

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Download: HCU PM Stadt und Urbanität

Vom 31. August – 23. September 2011 zeigt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Zusammenarbeit mit dem Finnland-Institut in Deutschland die Ausstellung „Holz. Nachhaltiges Bauen in Finnland“.

Holz als Baumaterial spielt in Finnland traditionellerweise eine große Rolle - auch im städtischen Kontext. Wie zukunftsgerichtetes Bauen in Holz sein kann, das klimatischen und wirtschaftlichen Kriterien sowie auch zeitgemäßen und individuellen Bedürfnissen gerecht wird, zeigt die vom finnischen Architekten Kimmo Kuismanen konzipierte Wanderausstellung. Sie thematisiert den Einfluss der Klimaveränderung auf die bebaute Umwelt, die Rolle der Wälder und des Holzes als CO2-Senke und stellt Techniken und Vorteile der Holzbauweise in den verschiedenen Klimazonen vor. Präsentiert werden Beispiele nordischer Bau- und Wohnkultur aber auch städtebauliche Planungen. Die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum und an Fachleute. Sie ist mit reichlich Bild- und Textmaterial, mit Grundrissen und Modellen bestückt. Außerdem veranschaulichen interaktive Stationen die Zusammenhänge zwischen Klimafaktoren und energiewirksamem, nachhaltigem Bauen. Die Ausstellung war vorher zu Gast in Paris, Namur und Winterthur.

Am 23. September 2011 rundet das internationale Symposium „Holzbau in der Stadt – Lernen von Finnland?“ die Ausstellung ab. Hochkarätige Experten diskutieren aktuelle Fragestellungen, Entwicklungen und Innovationen im urbanen Holzbau in Finnland und Deutschland.
Im Rahmen des Symposiums werden Holzbauten im urbanen Raum beider Länder vorgestellt und im Dialog die Forschungen und Erfahrungen mit ökologischer Architektur ausgetauscht. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie z.B.: Wie
gehen Architekten heute mit dem Holzbau in der Stadt um? Soll er als solches erkennbar sein oder dient Holz einfach
als ökologisch und ökonomisch sinnvolles Baumaterial, das anschließend verkleidet wird? Wo liegen die größten Unterschiede im Umgang mit dem Material Holz? „HOLZ. Nachhaltiges Bauen in Finnland “ findet als Kooperationsprojekt zwischen der HafenCity Universität Hamburg (HCU) und dem Finnland-Institut in Deutschland, Berlin in den Räumlichkeiten des Präsidiums der HCU statt.

Die HCU ist Europas einzige Hochschule, die sich ausschließlich der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der gebauten und städtischen Umwelt widmet, da sich in den Metropolen und Metropolregionen die baulichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts konzentrieren und hier die Ansatzpunkte für eine nachhaltige Entwicklung unserer gebauten Umwelt liegen. Die HCU versteht sich dabei als ein Labor für Bauen und Stadtentwicklung und will Raum bieten auch für eine breite Auseinandersetzung mit metropolitanen Zukunftsfragen. Die HCU ist daher nicht nur eine öffentliche Universität, sondern auch ein öffentlicher Ort der Stadt-Kultur, an dem die aktuellen Debatten über Baukunst und die Entwicklung von Metropolen geführt werden. Als Ausdruck dieses Engagements schaffen wir an der HCU Raum für eine konstruktive Auseinandersetzung – beispielsweise in Form von Ausstellungen, die Ergebnisse unserer eigenen Lehre und Forschung zeigen oder aber der HCU immanente Themen aufgreifen und zusammen mit Kooperationspartnern durchgeführt werden.

Die Vernissage zur Ausstellung findet in Anwesenheit der Generalkonsulin der Republik Finnland in Hamburg statt am:
30. August 2011, 18:30, Präsidium der HafenCity Universität Hamburg, Großer Grasbrook 9, 20457 Hamburg

Pressevertreter sind herzlich eingeladen, aber gebeten sich unter kommunikation(at)hcu-hamburg.de anzumelden. Bei Interesse an einem Pressegespräch mit dem Architekten und Ausstellungskurator Kimmo Kuismanen und weiteren Experten am 22.9. 2011 in der Residenz des Generalkonsulats Finnland in Hamburg, melden Sie sich bitte ebenfalls zeitnah an.

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Download: HCU PM Holzbauausstellung

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. verleiht seinen Architekturpreis 2011 an Mark Streich, Finn Petersen und Bastian Große Halbuer von der Hafencity Universität Hamburg für ihren Entwurf „Frankfurter Stadthöfe“. Der Entwurf entstand  im Rahmen des Master-Projektes „Deutsche Bank in Frankfurt“ unter Leitung von Prof. Gesine Weinmiller.

Der  2.Preis geht an Lisa Heppner von der Universität Kassel für ihren Entwurf „Rossmarkt Relief“. Den 3. Preis erhalten Peter Blume und Sebastian Oertel von der TU Dresden für den Entwurf „Die Stadt in der Stadt“. Außerdem werden noch zwei Anerkennungen an Samuel Schöne und Franziska Röder vergeben. Das Preisgeld beläuft sich auf insgesamt 10.000 Euro.

Die Aufgabe des diesjährigen Wettbewerbs nimmt eines der zentralen innenstädtischen Gebiete Frankfurts in den Fokus: das zwischen dem Altstadtplatz am Rossmarkt und dem Bankenviertel aufgespannte Areal der Deutschen Bank. Die Wettbewerbsteilnehmer haben Lösungen für die Neugestaltung des baulichen Auftritts der Deutschen Bank am Frankfurter Rossmarkt und eine stadträumliche Neuordnung des Areals erarbeitet. Der Wettbewerb wurde in Kooperation mit der Deutschen Bank und der Stadt Frankfurt durchgeführt.

Die Jury urteilt über den Siegerentwurf von Mark Streich, Finn Petersen und Bastian Große Halbuer: „Beim Entwurf des gesamten Quartiers werden die bestehenden Bauten, so das historische Gebäude der Deutschen Bank am Rossmarkt und das Hochhaus an der Großen Gallusstraße, in ihrer architektonischen Wirkung herausgearbeitet und ganz beiläufig in das neue städtische Ensemble einbezogen. Der Neubau des Hochhauses wird präzise an der Großen Gallusstraße positioniert und schafft im Zusammenspiel mit den benachbarten Hochhäusern Platzräume mit hoher Identitätskraft.“

In der Jury wirkten u.a. der Vorsitzende des Gremiums Architektur des Kulturkreises Dr. Eckart John von Freyend sowie Dieter von Lüpke, Leiter des Stadtplanungsamtes Frankfurt mit. Die Leitung der Jury hatte Prof. Ludwig Wappner, TU Karlsruhe.


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Download: PM_HCU_2011_08_15

Die HCU ist unbeirrt auf Erfolgskurs. Der Vergabeausschuss der Forschungs- und Wissenschaftsstiftung Hamburg hat beschlossen, sechs neue koordinierte Forschungsprojekte an Hamburger Hochschulen zu fördern, zwei davon an der HafenCity Universität Hamburg.

Das Fördervolumen für ein wissenschaftlich-künstlerisches Graduiertenkolleg und ein internationales Forschungsprojekt  beläuft sich insgesamt auf ca. 1,3 Mio. Euro.

Das eingeworbene Drittmittelvolumen der HCU beläuft sich damit für das erste Halbjahr 2011 insgesamt auf rund 6 Mio. Euro. Die Universität beweist hier erneut ihre überdurchschnittliche Qualität in Forschung und Lehre. Jüngst wurde die HCU mit dem „Qualitätspakt Lehre“ in Höhe von 2,5 Mio. Euro ausgezeichnet. Die Hochschule wirbt damit bis jetzt fast 50% ihrer Grundfinanzierung für 2011 noch einmal über Drittmittel ein. „Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Universität ausgesprochen erfolgreich im Wettbewerb um Drittmitteln ist“, so Walter Pelka, Präsident der HCU. „Nichts desto trotz darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die HCU strukturell unterfinanziert ist. Auch sollten und können Drittmittel nicht dazu dienen, den Grundbedarf einer staatlichen Universität, beispielsweise an Infrastruktur,  sicherzustellen. Wir fordern daher weiterhin von der Stadt eine solide Finanzierung auf Universitätsniveau. Das wir schon unter den herrschenden Rahmenbedingungen so unglaublich drittmittelstark sind, grenzt an ein Wunder und zeigt das hohe Engagement und die außerordentliche Qualität unserer Universität.“

„Die HCU beweist mit ihren gelungenen Anträgen einmal mehr ihre Innovationsstärke und Integrationskraft, Forschungs- und Kooperations-kompetenz“, so Prof. Jörg Knieling, Vizepräsident für Forschung. „Es ist in den letzten Jahren gelungen, unser Drittmittelaufkommen nahezu zu verdoppeln. Dies spricht für die hohe Qualität und das außerordentliche Engagement unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.“  

Besonders stark engagiert sich die HCU im Bereich „Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses“, beispielsweise über Graduiertenkollegs, d.h. die Qualifizierung von Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen eines thematisch fokussierten Forschungsprogramms sowie eines strukturierten Qualifizierungskonzepts. Die HCU beginnt nun mit dem Aufbau eines Wissenschaftlich-Künstlerischen Graduiertenkollegs, welches  neben rein wissenschaftlichen auch wissenschaftlich-künstlerische Promotionsvorhaben initiiert und betreut. Hier überzeugte die Wissenschaftsstiftung der Antrag „Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste“. Es soll begabten NachwuchswissenschaftlerInnen ebenso eine wissenschaftliche wie eine künstlerische Qualifikation ermöglichen. In dem Zwischenbereich zwischen Kunst und Wissenschaft soll das Kolleg Forschungsmethoden festschreiben und  thematisch die Frage diskutieren, welche Rolle künstlerische Arbeit, beispielsweise über Performances oder künstlerisches Wirken im Stadtraum, in der Entwicklung neuer Formen von öffentlicher Versammlung und in der Bürgerbeteiligung spielen kann und soll.

Das geplante Graduiertenkolleg tragen Lehrende der HafenCity Universität Hamburg in Kooperation mit  forschungsorientierten kulturellen Institutionen (Forschungstheater/FUNDUS THEATER, K3-Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg). Sprecherin ist Prof. Dr. Gesa Ziemer, HafenCity Universität Hamburg, Studiengang Kultur der Metropole

Gefördert werden 8 Doktorandenstipendien mit einer individuellen Laufzeit von drei Jahren und 1 Postdoktorandenstelle  mit einer Gesamtfördersumme von rund 900.000,- Euro.

Das Forschungsprojekt „Soft Spaces, Spatial Planning and Territorial Management in Europe“ stützt die Verbundforschung an der HCU, also die gemeinsame Forschung von Partnern an einem Thema, aber über Disziplinen, Institutionen und Landesgrenzen hinweg. Das Projekt „Soft Spaces, Spatial Planning and Territorial Management in Europe“ wurde in der Förderlinie „Anschubfinanzierung von Forschungsvorhaben“ bewilligt. Im Förderzeitraum von 2 Jahren ist vorgesehen, gemeinsam mit Partnern aus Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden einen internationalen Forschungsverbund aufzubauen. Ziel ist es, die in der Stadt- und Regionalentwicklung europaweit immer häufiger zu beobachtenden Planungen von Stadtraum zu analysieren, die nicht anhand klassischer administrativer Grenzen definiert, sondern von Beteiligten unterschiedlichster Funktionen mitbestimmt werden. Die Handlungsfelder dafür sind vielfältig, sie reichen von Siedlungsentwicklung und Wohnungsversorgung, über Infrastruktur, Bildung oder Kultur bis hin zu wirtschaftlicher Entwicklung und Tourismus. Das Forschungsfeld „Soft Spaces, Spatial Planning and Territorial Management in Europe” hat das Ziel, diese Prozesse zu untersuchen, zu systematisieren und Auswirkungen für die Stadt- und Regionalentwicklung zu erkunden. Bei dem Forschungsvorhaben handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der HCU-Fachgebiete „Stadtplanung und Regionalentwicklung“ (Prof. Jörg Knieling) und „Regionalentwicklung und Regionalplanung“ (Dr. Frank Othengrafen). Sprecher ist Prof. Jörg Knieling. Die Wissenschaftsstiftung fördert das Projekt mit rund 380.000,- Euro, Laufzeit 2 Jahre.


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Kontakt: Wissenschaftlich-künstlerisches Graduiertenkolleg
Prof. Dr. Gesa Ziemer
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Kontakt: Forschungsprojekt « Soft Spaces »
Prof. Dr. Jörg Knieling
HafenCity Universität Hamburg                    
Tel: +49.40.42827- 4515    
Joerg.Knieling(at)hcu-hamburg.de

Download: PM_HCU_2011_07_21

Die Hamburgische Architektenkammer und die Hamburgische Ingenieurkammer-Bau verfolgen mit großer Sorge die laufenden Diskussionen über die zukünftige finanzielle Ausstattung der Hamburger Hochschulen, insbesondere der HafenCity Universität (HCU), an der Architekten, Bauingenieure und Stadtplaner ausgebildet werden. Wer die Fakten kennt, der weiß, dass die HCU – ganz unabhängig von den aktuellen Sparzielen des Senats – von Anfang an strukturell unterfinanziert war und mit einem jährlichen Defizit von etwa 3 Mill. Euro bei einem Haushalt von etwa 13 Mill Euro schon im nächsten Jahr in eine dramatische Situation geraten wird.

Niemand darf sich hier etwas vormachen: Das wäre schon kurzfristig die Verhinderung jeder qualifizierten universitären Ausbildung an der HCU und mittelfristig - wenn sich nichts ändert – der Todesstoß für ein bundesweit einmaliges Konzept für eine interdisziplinäre Hochschule für Architekten, Bauingenieure und Stadtplaner.

Eine solche Perspektive muss alarmieren. Eine Großstadt wie Hamburg steht vor Herausforderungen, die ohne den Sachverstand hochqualifizierter Architekten, Ingenieure und Stadtplaner gar nicht bewältigt werden können.

Deshalb appellieren die Kammern der Architekten und Ingenieure gemeinsam mit großem Nachdruck an den Senat, alles zu tun, um eine hervorragende universitäre Ausbildung von Architekten, Bauingenieuren und Stadtplanern in Hamburg sicher zu stellen.

Konstantin Kleffel
Präsident der Hamburgischen
Architektenkammer

Peter Bahnsen
Präsident der Hamburgischen
Ingenieurkammer-Bau

Download: Pressemitteilung

Die Online-Petition der HCU „Mehr als ein Gebäude - Für eine zukunftsfähige HafenCity Universität Hamburg“ schloss vergangenen Sonntag mit insgesamt 3273 Unterschriften (online und Print) nach knapp vier Wochen.

„Wir freuen uns sehr über diesen herausragenden Zuspruch nicht nur unserer Studierenden, Professorinnen und Professoren und Mitarbeiter, aber auch von Partnern und Förderern aus dem gesamten Bundesgebiet, insbesondere auch von fachverwandten Universitäten„, so Walter Pelka, Präsident der HCU. „ Aus weltweit 27 Ländern, von Brasilien bis Australien, insbesondere von unseren Projektpartnern und Partneruniversitäten, ehemaligen Austauschwissenschaftlern und –studierenden haben wir große Unterstützung erhalten. Sie teilen mit uns die Sorge um die Zukunft und Perspektive dieser in ihrem Profil einzigartigen Universität. In den zahlreichen Kommentaren ist deutlich zu spüren, dass die HCU inzwischen eine in der Wissenschaftslandschaft national wie international etablierte Einrichtung und fester Bestandteil des Wissenschaftsstandortes Hamburg ist.“

Mit dem Medium der Petition macht die Hochschule erneut auf ihr, von den drohenden Sparbeschlüssen des Senats unabhängiges,  grundsätzliches Problem aufmerksam: Die HCU begleitet seit ihrer Gründung ein massives strukturelles Defizit, was zu einer erheblichen Unterfinanzierung, bezogen auf ihre Leistung, führt. Die Ursachen für das nachhaltige Defizit liegen dabei überwiegend in Fehlannahmen und Fehlberechnungen in der Gründungsphase. Nur durch ein hohes Engagement aller Hochschulangehörigen und deren Begeisterung für die Idee dieser neuen Universität, konnte die HCU auf den Bologna-Prozess mit einer gezielt interdisziplinären Fokussierung, Internationalisierung und Umgestaltung der akademischen Ausbildung reagieren. Basis dieser Neuausrichtung bildet ein ambitionierter, zwischen Hochschule und Behörde abgestimmter, Struktur- und Entwicklungsplan (STEP). Als Resultat vereint die HCU auf einzigartige Weise unter dem Generalthema „Baukunst und Metropolentwicklung“ etablierte Studiengänge (z.B. Architektur, Stadtplanung, Geomatik und Bauingenieurwesen) und neu geschaffene Studiengänge, wie Resource Efficiency in Architecture and Planning, Kultur der Metropole, Urban Design sowie ein fachübergreifendes Studium Fundamentale.

„Erfolgt die seit Jahren überfällige Korrektur des nachweislich nicht ausreichenden Gründungsbudgets nicht, würde dies für die HCU einen sich über fast ein Jahrzehnt hinschleppenden Schrumpfungsprozess bedeuten. Dies hätte für die HCU, aber auch für den Standort Hamburg, katastrophale Folgen“, so der HCU Präsident.

Um dieser drohenden, nicht zukunftsfähigen Entwicklung der HCU entgegenzutreten und den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen zu können, fordert die Hochschule:

Eine leistungsgerechte Finanzierung von Forschung und Lehre an der HCU auf Universitätsniveau - entsprechend dem von Behörde und Hochschule beschlossenen Struktur und Entwicklungsplan „STEP 2008“.

Die Petition wird der Wissenschaftssenatorin durch den Präsidenten der HCU und jeweils einen Vertreter der HCU-Statusgruppen im Juli persönlich übergeben.

Die Online Petition ist dokumentiert unter:
http://www.openpetition.de/petition/online/mehr-als-ein-gebaeude-fuer-eine-zukunftsfaehige-hafencity-universitaet-hamburg

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:            
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel: +49 (0)40 / 42827-2730                    
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Download: HCU Pressemitteilung

Zum dritten Mal wurde heute der von der Behörde für Wissenschaft und Forschung und den Hamburger Hochschulen ausgelobte Hamburger Lehrpreis verliehen. Im Lichthof der Hamburger Staatsbibliothek erhielten die Lehrenden der staatlichen Hamburger Hochschulen insgesamt 14 Einzelpreise für im Jahr 2010 von ihnen erbrachte herausragende Lehrleistung. Vorschlagsberechtigt waren ausschließlich die Studierenden. Vorgeschlagen werden können einmal im Jahr Lehrende, die sich durch herausragende und innovative Leistungen in der Lehre ausgezeichnet haben, oder herausragende einzelne Lehrveranstaltungen, die von mehreren Lehrenden ausgerichtet sein können.

Für die HafenCity Universität Hamburg (HCU) wurden Prof. Bernd Kritzmann (Studiengang Architektur) und Prof. Thomas Kersten (Studiengang Geomatik) ausgezeichnet, die durch ihre gemeinsame interdisziplinäre Lehrveranstaltung „Ruinen auf Sardinien“, mit abschließender Exkursion auf die Insel
die Studierenden und die Jury überzeugten.

Ebenfalls gewürdigt wurde in diesem Kontext die Unterstützung von Dipl.- Ing. René Schneiders, der als Lehrbeauftragter die Vorbereitungen, die Exkursion vor Ort, das Seminar sowie die an die Exkursion anschließenden Korrekturen des Master-Entwurfsseminars während des WS 2010/2011 mit betreut und ergänzt hat.

Das Thema:
In Zusammenarbeit von Studierenden und Lehrenden der Architektur und Geomatik der HCU und der Universität Cagliari auf Sardinien, wurden Konzepte über die Nutzungsmöglichkeiten der Industriebrachen im Bereich Iglesias (Miniera Di Monteponi) und Buggeru (beide Orte auf Sardinien) entwickelt. Neben der Erarbeitung eines Konzeptes wurde auch eine Einbindung der Bewohner der umliegenden Gemeinden und Städte geplant. Hierbei war die Integration der Industrieanlagen in die vorhandenen Siedlungsstrukturen ein Schwerpunkt. Ziel war es, das zu erhalten, was diesen Ort wirklich interessant macht: seine Geschichte, Gebäude und Strukturen. Neben den planerischen Ansätzen und Konzepten sollte versucht werden, durch verschiedene Maßnahmen und in kleinen Schritten eine „Kulturlandschaft“ zu entwickeln, die auch ein Magnet für Touristen und Künstler werden
kann.

Aus der Begründung der externen Jury unter Vorsitz der Senatorin Dr. Stapelfeldt:
Mit der nominierten Lehrveranstaltung von Prof. Bernd Kritzmann und Prof. Thomas Kersten erfolgte die Umsetzung eines interdisziplinären Projektes auf internationaler Ebene. Dabei wurden fachliche Aspekte der Studiengänge Architektur und Geomatik auf sehr hohem Niveau bearbeitet, wobei die Disziplinarität der beiden Fachkulturen gewahrt, auf interdisziplinärer Ebene bearbeitet und miteinander verknüpft wurden. Hervorzuheben ist, dass Lehrende und Studierende beider Studiengänge aktiv teilgenommen haben. Das Gesamtprojekt umfasste vorbereitende Lehrveranstaltungen, eine Exkursion und anschließend eine Ausarbeitungs- und Vertiefungsphase. Durch dieses Konzept war interdisziplinäres Arbeiten der Studierenden in allen aufeinander aufbauenden Arbeitsphasen möglich.
Das Engagement von Prof. Kritzmann und Prof. Kersten für Studierende und die Hochschule geht weit über die übliche Pflichtlehre hinaus und hat sich über einen langen Zeitraum entwickelt und etabliert. Prof. Kritzmann und Prof. Kersten arbeiten in weltweiten Projekten, die für Studierende vielfältige Möglichkeiten zu internationaler Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen und in die Praxis eröffnen. Projekte finden sowohl auf der Ebene der spezialisierten Studiengänge und ebenfalls in Kooperation mit verschiedenen Partnern der unterschiedlichsten Fachkulturen statt. Der Bezug zwischen Theorie und Praxis wird dadurch mit hoher Qualität hergestellt, erhöht die Motivation der Studierenden und schafft Kontakte in die Berufsfelder der zukünftigen Absolventen.

Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium, ergänzt: „Interdisziplinarität ist ein wichtiger Bestandteil des wissenschaftlichen Leitbildes unserer Universität. Unser Ziel ist es, im Masterstudium eine Vielfalt von Themen anzubieten, die die bisherigen Grenzen der Disziplinen überschreiten. So fördern wir bei unseren Studierenden das besondere Verständnis für die benachbarten Disziplinen, die alle am Planen, Entwerfen und Konstruieren innerhalb von Bau- und Stadtentwicklungsprozessen beteiligt sind “

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Download: HCU_PM_2011_06_28

Der 21. Juni ist von der UNO zum ‚World Hydrography Day’ erklärt worden. Unter dem Titel ‚Mitarbeiter – der wesentliche Erfolgsfaktor in der Hydrographie’ widmet er sich in diesem Jahr den Hydrographinnen und Hydrographen. Dieser Tag bietet ihnen die Gelegenheit, ihr Arbeitsfeld zu präsentieren sowie Eignungsvoraussetzungen und die verschiedenen Ausbildungsgänge vorzustellen. Hydrographie ist die Erfassung, Darstellung und Analyse der physikalischen Gegebenheiten der Wassersäule und des Grundes in Meeren, Seen und Flüssen. Die bekanntesten Ergebnisse der Hydrographie sind Seekarten und georeferenzierte digitale 3-D-Modelle.

Die Hydrographie arbeitet im Spannungsfeld zwischen Ingenieurs- und Naturwissenschaften und damit in einem interdisziplinären Umfeld. Anspruchsvolle Technologien werden eingesetzt, um möglichst präzise Informationen über den schwer zugänglichen unterseeischen Bereich zu sammeln und nut-zergerecht aufzubereiten. Messdaten gewinnen die Hydrographen unter anderem mit akustischen Methoden (Echolote, Sonare) - die in ihrer Funktionsweise den Sinnesorganen von Walen ähneln – in Kombination mit satellitengestützten Positionsverfahren (GPS). Die Hydrographie unterstützt die Sicherheit der gesamten Schifffahrt durch präzise, auf hydrographischen Messungen basierenden Navigationskarten. Für die Vermeidung von Personen- und Umweltschäden durch Strandungen ist die präzise Darstellung des Meeresgrundes mitsamt seinen Untiefen für die Seeschifffahrt besonders wichtig. Die zunehmende Nutzung des Seeraums zum Bespiel durch Windkraftanlagen, aber auch der Küsten- und Meeresumweltschutz führen darüber hinaus zu einem steigenden Bedarf und einer zu-nehmenden Bedeutung an hydrographischer Ingenieursleistung.

Wesentliche Voraussetzungen für die Hydrographie als Berufsfeld sind Interesse an Mathematik, Physik, Informatik oder Geographie und Spaß im Umgang mit Programmen wie Google Earth oder an der Beschäftigung mit Atlanten. Ein Bachelorstudium der Geodäsie, Geomatik und Geoinformatik ist der übliche Berufseinstieg für eine Hydrographin oder einen Hydrographen. Die HafenCity Universität (HCU) in Hamburg bietet als einzige Universität in Deutschland den international zertfizierten Master-studiengang ‚Master of Science Geomatik’ in der Spezialisierung Hydrographie an. Die Studentinnen und Studenten verschiedener Nationalitäten studieren in kleinen Gruppen unter intensiver akademischer Betreuung Fächer wie Seevermessung, Datenverarbeitung, Ozeanographie und Seerecht.

Hydrographen finden Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft ebenso wie in Behörden oder wissenschaftlichen Institutionen. Die Nachfrage nach Hydrographen ist groß. Einrichtungen wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), die Hamburg Port Authority (HPA), die HafenCity Universität Hamburg (HCU) und die Deutsche Hydrographische Gesellschaft (DHYG) arbeiten mit verschiedenen Maßnahmen daran, dieses Berufsbild bekannter zu machen, um möglichst viele Studentinnen und Studenten für dessen attraktive Aufgaben zu gewinnen.

Sowohl Dr. Mathias Jonas, Leiter der Abteilung Nautische Hydrographie im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), als auch Prof. Dr. Ing. Volker Böder von der HafenCity University (HCU) in Hamburg begrüßen den Tag der Hydrographie als eine gute Möglichkeit, öffentliche Aufmerksamkeit für diese anspruchsvolle Disziplin zu gewinnen. Beide betonen deren zunehmende auch globale Bedeutung in einer Zeit, die mehr denn je Nutzung und Schutz der Gewässer unseres Planeten als zivilisatorische Aufgabe begreift. Der Einsatz aufwendiger Spezialtechnik im interdisziplinären Umfeld fordert dabei genaue Kenntnisse und ein großes Engagement der in der Hydrographie Tätigen. Mit Recht stehen deshalb ihre Ausbildung, Verantwortung und Erfahrung diesmal im Mittelpunkt der Präsentation der Hydrographie.

Für Rückfragen:

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie  (BSH)   
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin
Bernhard-Nocht-Str. 78
20359 Hamburg
Tel.: + 49 (0) 40 3190 – 1010
Fax: + 49 (0) 40 3190 – 5000
presse@bsh.de
www.bsh.de

Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: +49.40.42827-2730
Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de

Download: HCU_PM_2011_06_20

Die Studierenden Ann-Britt Varwig der HafenCity Universität Hamburg (HCU) und Julia Hagen der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen haben den Bundesentscheid im europaweiten Studentenwettbewerb „be.project“ gewonnen. Prämiert wurde ihr Projekt zur Verbesserung der ländlichen Gesundheitsversorgung. Die Studierenden gewinnen ein Preisgeld von 15 000 Euro.
Die Studierenden überzeugten gemeinsam in dem erstmals von der Management- und Technologieberatung BearingPoint ausgerichteten Wettbewerb die Jury mit ihrem Konzept „Lessons to Learn on Sustainable Healthcare Provision“. Die Idee der Siegerinnen bietet vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der zunehmenden Urbanisierung und des akuten Fachkräftemangels einen praktikablen und nachhaltigen Ansatz, Lücken in der Gesundheitsversorgung zu schließen. Mithilfe von lokalen Konferenzen werden neue Konzepte für die Gesundheitsversorgung identifiziert, die die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten berücksichtigen und so eine langfristige Perspektive für die Region bieten. Die Konzepte werden bewertet und gegebenenfalls als Pilotprojekte getestet. Die besten Beispiele fließen anschließend in ein Handbuch, das regionenübergreifend genutzt werden kann, um individuelle Lösungen zu erarbeiten. Zentraler Baustein des Projekts ist die Idee, dass sich auf Basis von Zusammenarbeit und Wissensaustausch die innovativsten und zugleich effizientesten Ansätze ermitteln lassen.

Mit ihrem Projekt hat sich das Gewinnerteam gegen sechs weitere Finalisten durchgesetzt, die die fünfköpfige Wettbewerbs-Jury aus insgesamt 21 Einreichungen ausgewählt und zur Live-Präsentation nach Frankfurt am Main eingeladen hatte.
Aufgerufen zur Teilnahme am Wettbewerb „be.project“ waren Studentinnen und Studenten in Belgien, Deutschland, Frankreich, Niederlande und der Schweiz, die sich mit ihren innovativen Projektideen bewerben konnten.

Der Preisstifter BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. BearingPointist eine unabhängige Unternehmensberatung, die Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.200 Mitarbeiter in 14 europäischen Ländern. Das Unternehmen hat europäische Wurzeln, agiert aber global.

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Mechtild Freiin v. Münchhausen                   
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Download: HCU_PM_2011_06_10

Das internationale Promotionsprogramm „Metamorphosen der Stadt“ unter Leitung von Prof. Dr. Michael Koch beschäftigt sich mit dem Gestalt- und Strukturwandel von Städten und städtischen Teilräumen.  
Das Programm zählt zu den strukturierten Promotionsangeboten, die durch den Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Förderprogramms „International Promovieren in Deutschland (IPID)“ seit Ende 2010 gefördert werden. In unmittelbarer Angliederung an die gleichnamige Forschungsgruppe der HCU mit ihrer methodischen und inhaltlichen Interdisziplinarität werden gemeinsame Tagungen, Seminare und Forschungsexkursionen durch eine Förderung des DAAD finanziert. Das Programm lädt Masterabsolventinnen und -absolventen ein, sich bis zum 15.7.2011 zur Aufnahme in das Programm zu bewerben.

IPID unterstützt die Internationalisierung der Doktorandenausbildung an deutschen Hochschulen und wird die Attraktivität und internationale Sichtbarkeit der HafenCity Universität nicht nur für den wissenschaftlichen Nachwuchs deutlich erhöhen.

Weitere Infos unter: www.hcu-hamburg.de/research/promotion/metamorphosen-der-stadt/


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Tel: +49.40.42827-2730                       
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Dipl.-Geogr. Friederike Schröder
HafenCity Universität Hamburg
Promotionsprogramm „Metamorphosen der Stadt“

Tel: +49.40.42827-4390
friederike.schroeder(at)hcu-hamburg.de



Download: HCU_PM_2011_06_08

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) ist in der ersten Ausschreibungsrunde des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschriebenen Bund-Länder-Programms zur Verbesserung von Studienbedingungen und höherer Qualität in der Lehre (Qualitätspakt Lehre) herausragend erfolgreich. Die Fördersumme von knapp 2,5 Mio. Euro wird der Universität für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.

Die HCU, eine erst in 2006 aus bau- und planungsbezogenen Fachbereichen dreier Hamburger Hochschulen gegründete Universität, überzeugte mit ihrem fundierten Konzept zur Weiterentwicklung der Lehrqualität, der Optimierung der Studienbedingungen und zur Entwicklung innovativer Studienmodelle. Einen Schwerpunkt bilden die Erhöhung des Praxisbezugs bei Bachelorstudiengängen und die Ausgestaltung der Studieneingangsphase im Hinblick auf eine heterogen zusammengesetzte Studierendenschaft. Durch die Förderung wird es auch möglich, das Evaluationssystem "Studium & Lehre" der HCU als zirkuläres System zur Unterstützung von Optimierungsprozessen auf- und auszubauen. 

Mit diesem Konzept greift die Universität pro aktiv die sich aus ihrer innovativen Struktur ergebenden Möglichkeiten der Gestaltung im Bereich der Lehre auf.
Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU: „ Ich freue mich persönlich sehr, dass es uns mit diesen von uns eingeworbenen Mitteln in Zeiten aktueller Sparmaßnahmen durch die Politik gelingen kann, unseren Studierenden und unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein qualitativ noch hochwertigeres und interessanteres Umfeld zu bieten. Die HCU ist eine inzwischen gut etablierte Hochschule am Wissenschaftsmarkt und beweist mit
dem überzeugenden Antrag einmal mehr, dass sie ihre Gründungsphase erfolgreich abgeschlossen hat und für die Stadt Hamburg ein wichtiger Baustein in ihrer Profilierung als Wissenschaftsstandort ist.“

Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium: „Unser Konzept stützt den von uns eingeschlagenen Weg zu einer allgemeinen Qualitätskultur an der HCU und rückt die Studierenden weiter in das Zentrum unseres Universitätskonzeptes. Dies wird auch das Image unserer Universität insgesamt positiv stärken. Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Erfolg dazu beitragen können, unseren Auftrag der Studierendenausbildung, der von unterschiedlichsten Bereichen der HCU abhängig ist, für die Zukunft aufzustellen.“

An den jetzt ausgewählten Hochschulen stellt der Bund bis 2016 rund 600 Millionen Euro für bessere Studienbedingungen und mehr Lehrqualität bereit. Zusätzlich sind rund 400 Millionen Euro des Bundes bis 2016 zur Förderung weiterer Hochschulen in einer zweiten Auswahlrunde vorgesehen. Einschließlich einer möglichen Anschlussförderung ab 2017 stellt der Bund damit bis zum Jahr 2020 rund 2 Milliarden Euro für den Qualitätspakt Lehre zur Verfügung. Die Sitzländer der geförderten Hochschulen stellen die Gesamtfinanzierung sicher.

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU Hamburg, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. +49 (0)40 / 42827-2730,
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de 

Kontakt: Prof. Dr. Harald Sternberg, HCU Hamburg, Vizepräsident für Lehre und Studium,  Tel. +49 (0)40 42827-5328,
E-Mail: harald.sternberg(at)hcu-hamburg.de

Download: HCU PM 2011_05_20

Zu Spekulationen in den Medien über die HafenCity Universität Hamburg (HCU) stellt die Wissenschaftsbehörde klar: Es gibt keinerlei Überlegungen in der Behörde hinsichtlich einer Zusammenlegung der HCU mit der TU Hamburg-Harburg. Die HCU ist fester Bestandteil der Wissenschaftsstadt Hamburg.

Angesichts der aktuellen Debatte über den Wissenschaftshaushalt wird die Senatorin für Wissenschaft und Forschung weiter in einem offenen, transparenten Diskussionsprozess mit den Hochschulen bleiben.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Pressestelle der Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF) der FH Hamburg, Timo Friedrichs,
Tel. 040 / 42863-2322,
E-Mail: pressestelle(at)bwf.hamburg.de

Download: Pressemitteilung BWF FH Hamburg 2011_05_19

Am 5. Mai 2011 verleiht die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung ihre diesjährigen Förderpreise an Studierende des Studiengangs Stadtplanung der HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Höhe von insgesamt 8.250,- Euro. Ausgezeichnet werden 8 Absolventinnen und Absolventen mit den besten Bachelor of  Science Abschlüssen des Jahres 2010. Darüber hinaus werden 2 Studierende der Stadtplanung für ihre herausragenden Diplomarbeiten geehrt. Erstmalig werden außerdem 3 Stipendien an Studierende des Bauingenieurwesens an der TUHH gemeinsam mit der HCU vergeben. Überreicht werden die Preise durch Stiftungsvorstand Irene Vorwerk.

„Dieser Preis wird seit 2002 mit dem Ziel gestiftet, die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit junger Menschen im Bereich Stadtplanung anzuerkennen und Bachelor- und Diplomarbeiten auszuzeichnen, die einen besonderen Praxisbezug haben“, würdigt Christian Weiß, Vorsitzender des Stiftungsrats, die Leistungen der Preisträger. Neben dem Präsidenten der HafenCity Universität  Dr.-Ing. Walter Pelka und dem Vizepräsidenten für Forschung Prof. Dr. Jörg Knieling, werden weitere Ehrengäste an der Preisverleihung teilnehmen, so  Erwin Becker, Bürgermeister der Gemeinde Tostedt sowie Heiner Schönecke, Landtagsabgeordneter, Wolfgang Broy Leiter Gymnasium Tostedt, und die Professoren Michael Koch, Thomas Krüger und Ingrid Breckner (HCU) und Roland Vinx (Universität Hamburg).

Als beste Bachelor-Absolventinnen und Absolventen werden ausgezeichnet: Michael Teubert, Jan Thomas, Laura Marie Ahlert, Silke Schumacher, Nils Hartmann, Julian Küper, Martin Böhmer,  Patricia Roth.
Für das Projekt Hamburg – nicht ganz dicht?! Nachverdichtung durch preisgünstigen Wohnraum: empirische Potentialerhebung und –analyse in zentralen und nachfragestarken Quartieren: Nancy Kretschmann, Tatjana Merger, Oliver Riek, Charlotte Schubert, Jonas Wolter.

Für das Projekt OffsetRegional. Stadt-Regionale Organisation freiwilliger  CO2 Kompensation. Ein Modell für Hamburg und die Metropolregion: Sören Groth, Julia Kern, Martin Krings, Stella Schröder.

Und für das Projekt Tostedt rüstet sich für die Zukunft: Christopher Brandes, Anna Kerlies, Elli Kraus, Susanne Schubert, David Oberthür.

Als beste Diplomarbeiten werden ausgezeichnet: Toya Engel: Wissensregion Nord. Handlungsfelder und Perspektiven und Mareike Gärtner und Johanna Groth: Lückenlos. Eine Untersuchung der Baulücken hinsichtlich ihres Potentials für den Wohnungsbau in Hamburg-Altona.

Die Verleihung der Auszeichnungen findet statt am

Donnerstag, 5. Mai, 17.00 Uhr
Firma Vorwerk, Niedersachsenstraße 19-21, 21255 Tostedt
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Für Rückfragen, weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU Hamburg, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. (0)40 / 42827-4587,
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
oder
Prof. Dr.-Ing. Dittmar Machule, Tel. (0)40 / 42878-3109,
E-Mail: dittmar.machule@hcu-hamburg.de

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Am 11. April 2011 eröffnet die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Beisein ihres Sponsors, der Hamburger Henri Benthack Stiftung, ihr Benthack International House auf dem Campus Averhoffstraße in Uhlenhorst.

Ermöglicht durch eine großzügige Spende der Henri Benthack Stiftung konnte eine ehemalige Hausmeisterwohnung auf dem Campusgelände zu einer interkulturellen Begegnungsstätte umgebaut werden, die Teil der breit angelegten Internationalisierungsstrategie der HCU ist. Im neuen Benthack International House – das von Studierenden der Architektur in einem Stegreifseminar entwickelt, anschließend in einem Seminar zum Thema „Bauinstandsetzung“ geplant und schließlich ergänzt durch ein Innendesignseminar umgebaut wurde – werden die sozialen, administrativen und fachlichen Betreuungsmaßnahmen für internationale Studierende ausgebaut und optimiert und im gleichen Zug mit international ausgerichteten Angeboten für alle Studierenden vernetzt.

Das Haus wird eine zentrale Anlaufstelle für alle Projekte von Studierenden für Studierende sein und überwiegend in studentischer Initiative betrieben werden. Es ist geplant als Treffpunkt für HCU Welcome Buddies, die lokale ERASMUS Initiative, Sprachtandems, Incomings und ehemalige und zukünftige Outgoings, die IAESTE-Vermittlungsstelle für Auslandspraktika, die OrganisatorInnen von landeskundlichen Exkursionen, die AStA- und FSR-Teams mit Sozial- und Rechtsberatung und für Arbeitsgruppen wie „Studieren mit Kind“. Die Begegnungsstätte ist Veranstaltungsort für die „International Welcome Week “, Deutsch- und Fremdsprachenkurse, Soft Skills-Angeboten wie Schulungen zu interkultureller Kompetenz, Konfliktmanagement, Team- und Sozialkompetenz sowie für Initiativen mit Spaßcharakter, wie internationales Kochen, Kultur-, Länder- und Filmabende.

„Wir freuen uns, durch die Unterstützung der HCU an dieser Stelle einen gezielten Beitrag zur Förderung einer international ausgerichteten Hochschulausbildung im Bereich Architektur und Bauwesen zu leisten und den Studierenden dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein „Dach über dem Kopf“ zu schaffen“, so Stiftungsvorstand Klaus Lühmann.

Dr. Walter Pelka, Präsident der HCU: „Ein wesentliches strategisches Ziel der HCU Hamburg ist die Eröffnung von internationalen Erfahrungen für die lokalen Studierenden und gleichzeitig die Erhöhung des Studienerfolgs für internationale Bewerber. Um die Internationalität insgesamt in den Vordergrund zu rücken, und gleichzeitig die Einbindung der internationalen Studierenden in das studentische Leben an der HCU zu verbessern, hat die HCU im Rahmen eines DAAD-Projektes unter dem Motto „YOU@HCU“ daher ein umfassendes Integrationskonzept entwickelt. Das Benthack International House bietet Maßnahmen des Konzeptes nun einen einzigartigen Raum.“

Die Eröffnung findet statt am:
Montag, 11. April 2011, 18.00 Uhr
Campus Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg Pressevertreter sind herzlich eingeladen, werden aber gebeten, sich anzumelden.

Die Henri Benthack Stiftung
Die Henri Benthack Stiftung wurde im Jahr 2005 von Gerdi Benthack (Witwe des Firmengründers Henri Benthack Baustoffgroßhandel) und ihrer Tochter Sigrid Schölzel gegründet. Der Stiftungszweck ist die Unterstützung und Förderung der Aus- und Weiterbildung in der Baubranche. So unterstützt die Stiftung u.a. die Ausbildung in den Hochschulbereichen Architektur und Bauingenieurwesen durch die Vergabe von Stipendien, Zahlung von Zuschüssen für wissenschaftliche Arbeiten und Forschungsvorhaben sowie durch die Förderung studentischer Projekte. Darüber hinaus engagiert sich die Henri Benthack Stiftung im Bereich der beruflichen Bildung des Bauwesens und dem Denkmalschutz. Seit ihrer Gründung stellte die Stiftung bereits finanzielle Mittel von mehreren 100.000 Euro zur Verfügung.

Die HCU
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität
Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt
werden.

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: +49 (0)40 / 42827-2730
Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de

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Am kommenden Freitag und Sonnabend, den 25. und 26. Februar 2011, präsentiert sich die HafenCity Universität Hamburg auf der Messe Einstieg 2011 (Stand H13, Halle B 6, tägl. von 9-17 Uhr).

„Soll ich studieren?“„Erst Beruf, dann Studium?“ „Welches Studienfach ist das richtige für mich?“ „Welche Berufschancen habe ich mit einem Studium?“  „Bachelor und Master – was ist das?“ – Fragen, die entscheidend sind für die Lebensplanung von Schülerinnen und Schülern nach dem Schulabschluss. Die HCU steht Studieninteressierten, Schülerinnen und Schülern auf der Messe Rede und Antwort. Die Studiengangskoordinatoren unserer Bachelorstudiengänge sind vor Ort, um Fragen nach Studiengängen und –abschlüssen, Voraussetzungen und Perspektiven zu beantworten.

Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg ist die einzige Hochschule Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Sie vereint als Universität die drei akademischen Bereiche Ingenieur- und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Gestaltung und Entwurf und bietet Studiengänge in Architektur (Ba/Ma), Bauingenieurwesen (Ba/Ma), Geomatik (Ba/Ma), Kultur der Metropole (Ba), Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP) (Ma), Stadtplanung (Ba/Ma) und Urban Design (Ma) an. Die HCU deckt damit die gesamte Bandbreite von Methoden und Kompetenzen ab, die auf das Verständnis und die Gestaltung der urbanen Umwelt bezogen sind. Der Förderung von Transdisziplinarität dient die Einführung eines Studium Fundamentale, die sogenannten [Q-Studies], für alle Studiengänge der HCU. Ziel ist, neben der disziplinären Ausbildung alle Studierenden mit grundlegend anderen Sicht-, Denk- und Handlungsweisen zu konfrontieren. Sie sollen so in die Lage versetzt werden, ihre eigene Fachlichkeit zu hinterfragen, um sich für neue Methoden, Perspektiven und Lösungen öffnen zu können.

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Download: HCU Pressemitteilung 2011_02_22

Über 1 Milliarde Euro Schäden verursachten Starkregen und Hochwasser allein in Deutschland im vergangenen Jahr. Dabei haben die Schadenssummen in den letzten Jahrzehnten in Deutschland und ganz Europa stark zugenommen. 30 Studentinnen und Studenten aus den Niederlanden, Schottland, Norwegen und Schweden lernen auf ihrer Exkursion zum Hochwasserrisiko-Management was die Ursachen dafür sind und wie man der steigenden Gefährdung durch Überschwemmungen begegnen kann. Montag und Dienstag besucht die internationale Gruppe die Hansestadt, danach geht es weiter nach
Lüneburg und in die Niederlande.

„Wir wollen den Studenten dabei nicht nur den Hochwasserschutz entlang der Elbe zeigen.“, so Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut von der HafenCity Universität Hamburg (HCU), „sie sollen auch sehen, wie wichtig der nachhaltige Umgang mit Regenwasser bei der Stadtentwicklung ist. Viele Überflutungen durch
Starkregen, wie Juni vergangenen Jahres, könnten künftig vermieden werden.“ Experten der HCU,dem Landesbetrieb für Straßen Brücken und Gewässer und der Technischen Universität Hamburg-Harburg und dem Bezirksamt Wandsbek präsentierten dabei den Stand der Überlegungen zur Hochwasservermeidung
in Hamburg.

Im Projekt SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions) arbeiten die Hamburger Fachleute gemeinsam mit europäischen Projektpartnern daran, Strategien zu entwickeln, mit denen die Schäden durch Hochwasser künftig verringert werden können. Anhand des Einzugsgebiets des
Stadtbaches Wandse untersuchen Experten der HCU mit welchen Maßnahmen Hochwasser verhindert und die ökologische Qualität des Baches aufgewertet werden kann.

Am Pulverhofteich in Wandsbek-Tonndorf diskutierten sie zusammen mit den Studierenden die Möglichkeiten zur besseren Gestaltung von Teichen in Stadtbächen. Eine Veränderung des Teiches könnte mehrere Vorteile bringen. Einerseits würden durch einen Umbau des Wehres und geringere Stauhöhen weitere Reserven zum Rückhalt von Hochwasser aktiviert. Andererseits würde mit einem anderen Absperrbauwerk gewährleistet, dass Wasserlebewesen in der Wandse bessere Lebensbedingungen hätten. Wichtig ist, dass der Teich bei einer Umgestaltung auch landschaftlich attraktiv bleibt, denn viele Anwohner und Bürger verbringen entlang der Wandse ihre Freizeit.

Einladung an die Medien
zum Halt der Exkursion am Pulverhofteich. Vor Ort können Sie Bilder von der Diskussion mit den Studierenden machen und Interviews mit den anwesenden Experten führen.

Treffpunkt: Di., 22. Februar 2011, 16.30 Uhr an der Brücke der Straße "Am Pulverhof" über die Wandse in HH-Tonndorf.

Wenn Sie die Exkursion besuchen wollen, melden Sie sich bitte möglichst bei einem der unten genannten Ansprechpartner an.

Bei Interesse können wir nach der Exkursion auch geeignetes Bildmaterial zur Verfügung stellen. Bitte sprechen Sie uns bei Bedarf dazu an.

Die HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. In Lehre und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.

Die Arbeitsgruppe Nachhaltige Stadt- und Infrastrukturplanung arbeitet an Konzepten zum Umgang mit Wasser in der Stadt und wie Hamburg fit für den Klimawandel gemacht werden kann.

Im Interreg IVb Projekt SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions www.sawaproject. eu) entwickeln 22 Partnerinstitutionen aus 5 Nordseeanrainerstaaten Strategien zur Vermeidung
von Hochwasserschäden und Förderung naturnaher Gewässer.

Kontakt Projekt: Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut, HafenCity Universität Hamburg
Tel. 040/42827-5095, oder Tobias Ernst Tel. 040/42827-5347

Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. 040/42827-2730
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de

Download: HCU Pressemitteilung 2011_02_16

ISTANBUL_transfer –  Entwurfsprojekt von Architektur-Masterstudierenden der
HafenCity Universität Hamburg (HCU)


Masterstudierende des Fachbereichs Architektur zeigen bis zum Samstag, 15.1.2011 ihre Entwurfsprojekte zum Thema ISTANBUL_transfer im Westwerk, Admiralitätsstraße 74.
Erarbeitet wurden die Entwürfe in einem zweisemestrigen Universitätsprojekt unter der Leitung von Prof. Klaus Sill in Kooperation mit Olaf Bartels, Architekturhistoriker und -Kritiker und der Bilgi-Universität Istanbul.

Gestern eröffneten der türkische Generalkonsul in Hamburg und Schleswig Holstein Devrim Öztürk, der Präsident der HafenCity Universität Dr. Walter Pelka und der in Hamburg lebende Architekt Hakki Akyol die Ausstellung.

Die Arbeiten differenzieren sich in die zwei Teilbereiche Goldenes Horn sowie die Bahnhöfe Sirkeci und Haydarpassa und analysieren die gegenwärtige Situation im urbanen Kontext. Sie  zeigen neue, kreative  Perspektiven des Umgangs mit bestehender Bausubstanz und vorhandenen städtischen  Gegebenheiten auf, fokussieren auf die  positive Aufnahme städtischer Rahmenbedingungen, z.B. der grünen Ressourcen Istanbuls.

„Architektur ist ein wesentlicher Teil des interkulturellen Dialogs in dem sich erweiternden Europa“, so Dr. Walter Pelka. „Eine besondere Herausforderung stellt sicherlich die Entwicklung und Gestaltung der kulturellen Beziehungen zur Türkei dar, dem Bindeglied zwischen Europa und Asien, aber auch die damit verbundene wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration der türkischstämmigen Migranten in Deutschland, die heute in Deutschland und in der Türkei für diesen Austausch eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Ich freue mich, dass die HafenCity Universität zu diesem Dialog erneut einen so konstruktiven Beitrag geleistet hat“.

In der modernen Architekturgeschichte Deutschlands und der Türkei begann Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ein besonderes Kapitel dieses kulturellen Dialogs. Die Arbeiten namhafter deutscher Architekten und Stadtplaner der Moderne bildeten eine wichtige Grundlage deutsch-türkischer Kulturbeziehung – ein Phänomen, das noch heute in den bilateralen Beziehungen beider Länder Früchte trägt und ebenso eine wesentliche Grundlage bau- und immobilienwirtschaftlicher Kooperationen ist.

Über die HCU
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: +49.40.42827-2730
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de

Download Pressemitteilung Istanbul_transfer

Mit ahoi bleibt die HafenCity Universität auf Erfolgskurs  -
Namenswettbewerb für Campus-Management-System ist entschieden


Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) führt die Campus-Management Lösung CampusNet unter dem Namen „ahoi allgemeines hochschul organisations und informationssystem“ ein. Alle Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren aufgerufen, an einem Wettbewerb um die Namensgebung teilzunehmen. In einer Jurysitzung mit Vertretern aus dem Präsidium, dem Asta, den Schools, der HCU Projektleitung Campus-Management, dem Referat für Kommunikation und den Hochschullotsen wurde der Name aus den zahlreichen Einreichungen ausgewählt.
Auch ein zweiter und dritter Preis wurden vergeben.

ahoi geht auf Kurs
Im Projektzeitraum bis Ende 2011 werden in einzelnen Phasen die Module der Software ahoi eingeführt. Studierende können sich künftig beispielweise online zu Seminaren und Prüfungen anmelden oder Semesterbescheinigungen ausdrucken – unabhängig von den Öffnungszeiten des Studierendensekretariats. Lehrende können über die neue Plattform unter anderem Veranstaltungsunterlagen zur Verfügung stellen, Teilnehmerlisten für ihre Seminare einsehen sowie Noten eingeben und an das Prüfungsamt senden. Auch die Verwaltungsmitarbeiter sollen künftig bei ihrer Arbeit von ahoi entlastet werden: So unterstützt die Software sie beispielsweise bei der Zulassung von Studierenden, der Organisation von Stammdaten, der Bearbeitung von Anträgen und der Gebührenverwaltung.

„Die Einführung von ahoi bedeutet für uns als HafenCity Universität einen enormen organisatorischen Fortschritt  und eine Entlastung aller Mitglieder unserer Universität“, so Niels Helle-Meyer, Kanzler der Universität, der den Namen im Rahmen der heutigen Preisverleihung bekannt gab.“Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit ahoi einen passenden, dynamischen und zu unserem Standort in der HafenCity passenden Namen für unser Portal gefunden haben.“

ahoi und sein Skipper
Moritz Gebert, Studierender an der HCU, ging mit seiner Idee "ahoi allgemeines hochschul organisations und informationssystem" an den Start und konnte die Jury überzeugen. Er gewinnt einen iPod touch, gesponsert von den Hochschullotsen. Zwei weitere Namen kamen nacheinander in den Hafen: Karsten Ciglasch, Student der Stadtplanung an der HCU, überzeugte mit USCHI-UnserSuperCoolesHochschulInformationssystem auf dem zweiten Platz und erhält einen iPod nano. Der HCU Mitarbeiter Ralf Mallmann, Leiter der Modellwerkstatt, kam mit SHIP - Studierenden-Hochschul-Informations-Portal auf den dritten Platz und freut sich über einen iPod Shuffle. Diese beiden Preise wurden gesponsert von den Datenlotsen, die das an der HCU eingesetzte Campus-Management-System CampusNet bereitstellen.

Über die HCU Hamburg
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.

Für Rückfragen und Kontakt ins Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
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Tel: +49.40.42827-2730
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Download: Presssemitteilung ahoi

Baubeginn für Neubau der HafenCity Universität Hamburg -
Aufnahme des Vorlesungsbetriebs 2013

Heute war es endlich soweit. Die Bauarbeiten für den Neubau der HafenCity Universität Hamburg (HCU) wurden offiziell gestartet. In Anwesenheit von über 400 Gästen hat Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach zusammen mit dem Präsidenten der HCU Hamburg, Dr.-Ing. Walter Pelka, per Knopfdruck den ersten von insgesamt 612 Bohrpfählen gesetzt, die später das gesamte Bauwerk tragen werden.

Der rund 66 Mio. Euro teure Neubau am Magdeburger Hafen, der nach seiner Fertigstellung durch architektonische Qualität, eine konzeptionelle Funktionalität und seine Nachhaltig überzeugen wird, sichert der HCU den dringend benötigten Raum, damit die bislang räumlich getrennten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung unter einem Dach vereint werden können. Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Derzeit ist sie noch auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt.

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Ich freue mich sehr, dass es jetzt endlich losgeht. Die hohe Zahl der externen Gäste bestätigt, dass es eine breite Akzeptanz und Unterstützung für die HCU in dieser Stadt gibt. Ich war und bin mir nach wie vor absolut sicher, dass es die richtige Entscheidung war, das Konzept dieser einmaligen Universität umzusetzen und ihr ein eigenes Zuhause zu geben.  Der Neubau der HCU wird den Anforderungen an eine innovative, interdisziplinäre und nach innen wie außen auf Kommunikation gerichtete Universität entsprechen, die sich ausschließlich den Fragen der gebauten Umwelt widmet. Die HCU spiegelt in Lehre und Forschung das Geschehen in der HafenCity wider und nutzt dieses Umfeld als Labor und kreative Wirkungsstätte. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, ihre Studieninhalte gewissermaßen am eigenen Gebäude zu erforschen und weiter zu entwickeln. Ich wünsche der HCU - den Lehrenden wie Lernenden - eine kurzweilige Wartezeit bis zur Einweihung und viel Vorfreude auf ihre neue Uni."

HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka: „Wir freuen uns, dass nun der Startschuss für den Bau des HCU Gebäudes in der HafenCity endlich gefallen ist und damit das für die Universität unbedingt erforderliche gemeinsame Dach für das fächerübergreifende Studieren und Forschen geschaffen wird. Kunst, Innovation und Technik, Offenheit, Transparenz und Kommunikation, spiegeln sich als wichtige Werte der HCU im Gebäude wieder, das die Integration der verschiedenen Bereiche und die Profilbildung der Universität  in idealer Weise unterstützen wird."

Der Bau
Der Neubau der HCU kostet rund 66 Mio. Euro. Die Mittel zur Finanzierung sind von der Bürgerschaft bereitgestellt worden. Ziel ist es, den Neubau bis Ende 2012 nahezu komplett fertig zu stellen und in 2013 Ausbau und Inbetriebnahme zu realisieren. Während der Semesterferien im Sommer 2013 sollen alle Studiengänge dann in das neue Universitätsgebäude umziehen, so dass der Vorlesungsbetrieb zum Wintersemester 2013 aufgenommen werden kann.

Das vorbildliche ökologische Gesamtkonzept des Baus, welches bereits mit dem Hafencity Umweltzeichen in Gold für „Nachhaltigkeit am Bau" ausgezeichnet wurde, wird nach einem Entwurf des Dresdener Architektenbüros Code Unique Architekten realisiert. Im Sinne des Hamburger Klimaschutzprogramms wird der Neubau die Anforderungen an eine nachhaltige Architektur weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus erfüllen und setzt Standards hinsichtlich Energieeinsparungen und Arbeits- und Komfortbedingungen.

Café und Mensa/Restaurant liegen zum Wasser hin, studentische Arbeits- und Seminarräume sind überwiegend in den schönsten Lagen am Wasser untergebracht.
Die Räumlichkeiten für Studierende und die Büros für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Geschossebenen lassen sich variabel und flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Personenzahlen anpassen. Sie sind beweglich genug, um auf Veränderungen bedarfsgerecht reagieren zu können und neue flexible Flächenangebote zu generieren. Das entwickelte Raumkonzept, die offene, transparente und fließende Gestaltung, spiegelt das inhaltliche Konzept der HCU: Fächerübergreifendes Lernen und Forschen.

Die HafenCity Universität hat den Anspruch, als Forum für lebendige Diskussionen Teil des urbanen Lebens in Hamburg zu sein. Die Verbindung zwischen Öffentlichem Raum und Hochschule schafft das großzügige Foyer zwischen den beiden Flügeln des Gebäudes, das sich sowohl zu dem zentralen Platz im Westen als auch zum Lohsepark auf der Ostseite öffnet. Dies wird dazu beitragen, die Öffentlichkeit zu Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen etc. in das Gebäude einzuladen und der Universität selbst eine Kommunikationsplattform rund um die Themen Metropolenentwicklung und Bau zu geben. Die HCU kann sich damit zu einem zentralen Hamburger Standort für Architekturdebatten mit Experten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern  entwickeln.

Weitere Informationen und Fotomaterial zum Neubau der HCU finden Sie unter:
www.hcu-hamburg.de

Für Rückfragen:
Behörde für Wissenschaft und Forschung, Timo Friedrichs
Tel.: 040 42863-2322,
E-Mail: pressestelle@bwf.hamburg.de

HafenCity Universität Hamburg (HCU), Mechtild Freiin v. Münchhausen
Tel: 040 42827-2730,
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de

Download: PM Start Neubau HafenCity Universität Hamburg

Einladung zur Bohrpfahlsetzung am 13. Dezember 2010
Baubeginn für den Neubau der HafenCity Universität

Endlich ist es soweit: dem Baubeginn für den Neubau der HafenCity Universität Hamburg (HCU) am Magdeburger Hafen steht nichts mehr im Weg. Nachdem die Ausschreibungen für die wesentlichen Bauleistungen abgeschlossen sind und die Kostensicherheit festgestellt wurde, kann nun mit dem Bau begonnen werden. Als erste Baumaßnahme werden die insgesamt 612 Bohrpfähle für das Fundament gesetzt.

Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, den Baubeginn gemeinsam
mit Wissenschaftssenatorin Dr. Gundelach und den Angehörigen der Universität, Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie Freunden und Partnern der HCU zu feiern:

Montag, 13. Dezember 2010 um 10 Uhr
Cruise Terminal 1, HafenCity (Grußworte)
anschl. Bustransfer zur Baustelle, Setzung eines Bohrpfahls (Fototermin)

Grußworte sprechen Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach, der Präsident der HCU, Dr.-Ing. Walter Pelka, der Vorsitzende der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, Jürgen Bruns-Berentelg, sowie Oberbaudirektor Jörn Walter.

Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Mit dem Neubau sollen die bislang räumlich getrennten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung unter einem Dach vereint werden.

Für Rückfragen:

HafenCity Universität Hamburg (HCU), Mechtild Freiin v. Münchhausen
Tel: 040 42827-2730, E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de

Behörde für Wissenschaft und Forschung, Timo Friedrichs
Tel.: 040 42863-2322, E-Mail: pressestelle(at)bwf.hamburg.de

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Die Segensteuer - Experten der HafenCity Universität bewerten die gesplittete Abwassergebühr als wertvoll für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Anlässlich sich mehrender Presseberichte (Welt, MOPO, taz) über die aktuelle Befassung der Hamburger Bürgerschaft zur Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr weisen Forscher der HafenCity Universität (HCU) auf die positiven Wirkungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung hin. „Davon wird der der überwiegende Teil der Bürger profitieren. Der Begriff Regensteuer ist Quatsch und sollte nicht verwendet werden“, meint Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut, Leiter der Arbeitsgruppe Nachhaltige Stadt- und Infrastrukturplanung. „Bei der gesplitteten Abwassergebühr handelt es sich um kein neues Instrument, um
den Bürgern Geld aus der Tasche zu ziehen.“ Vielmehr gehe es um eine gerechtere, da verursacherbezogene Verteilung der enormen Kosten, die die Ableitung des Regenwassers von immer mehr versiegelten Flächen in Hamburg mit sich bringe. Auf mittlere bis lange Sicht müsste man eher von einer Segensteuer sprechen, denn Schäden durch Überschwemmungen würden verringert und auch die Umwelt gewinne, ergänzt der Fachmann.

Im Projekt SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions) untersuchen die Experten der HCU, wie im Einzugsgebiet des Stadtbaches Wandse Schäden durch Hochwasser vermieden werden können. Sie nehmen dazu Maßnahmen unter die Lupe, die gleichzeitig die ökologische
Qualität des Baches aufwerten können, der durch Rahlstedt, Tonndorf und Wandsbek fließt und im Eilbekkanal in die Außenalster mündet. „Die gesplittete Abwassergebühr kann dazu beitragen, dass künftig weniger Flächen versiegelt werden oder gar versiegelte Flächen vom Kanalnetz abgekoppelt werden.“ Nach Untersuchung der HCU könnte das Niederschlagswasser auf dem überwiegenden Teil der Grundstücke im Einzugsgebiet der Wandse versickert werden - so könnten die Eigentümer ihre Regenwassergebühr weiter verringern oder ganz sparen. Der neue Gebührenmaßstab setze nun auch in
Hamburg einen finanziellen Anreiz, Anlagen zur Versickerung oder Verdunstung von Regenwasser zu errichten.

Tobias Ernst, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe, fasst zusammen, wie die Flächenversiegelung der Stadt schadet. „Durch die Trennkanalisation wird das Wasser von den überbauten Flächen der Stadt sehr schnell in die Wandse und ihre Nebengewässer abgeleitet. Bei extremen Niederschlägen kann es zu Überschwemmungen kommen, die Schäden an Autos oder Gebäuden nach sich ziehen.“ Der beschleunigte Abfluss des Regenwassers führe aber auch zu einer Verarmung der Lebensgemeinschaften in den Bächen, weil durch die Hochwässer Tiere wie Insektenlarven, Muscheln und Schnecken weggespült oder gar getötet würden. Die EUWasserrahmenrichtlinie verpflichte Hamburg dagegen vorzugehen.

Die HafenCity Universität Hamburg ist als Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung europaweit einzigartig. Sie richtet Lehre und Forschung auf die Zukunft von Metropolen aus. Die Arbeitsgruppe Nachhaltige Stadt- und Infrastrukturplanung arbeitet an Konzepten zum Umgang mit Wasser in der Stadt und wie Hamburg fit für den Klimawandel gemacht werden kann.

Im Interreg IVb Projekt SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions www.sawa-project.eu) entwickeln 22 Partnerinstitutionen aus 5 Nordseeanrainerstaaten Strategien zur Vermeidung von Hochwasserschäden und Förderung naturnaher Gewässer.

Strategic Alliance for integrated Water Management Actions
European Regional Development Fund
Interreg IVB 2007 - 2013
Investing in the future by working together
for a sustainable and competitive future

Kontakt Projekt: Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut
HafenCity Universität Hamburg
Tel: 040/42827-5095
oder Tobias Ernst 040/42827-5347

Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
040 – 4 28 27-27 30
Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de
www.hcu-hamburg.de

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Maria Hernández aus Venezuela erhält den DAAD Studienpreis für ausländische Studierende an der HafenCity Universität Hamburg

Im Rahmen der Begrüßungsfeier der Erstsemester durch das Präsidium der HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) vergab die Hochschule erstmals den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Studium und Lehre, überreichte gemeinsam mit dem International Office den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis 2010 an Frau Maria Hernández. Geboren 1978 in Cumaná/Venezuela, kam Frau Hernández 2006 nach Deutschland. Aufbauend auf einem Bachelorabschluss im Bauingenieurwesen der Universität in Caracas, holte sie das Bachelorstudium der Stadtplanung an der HCU nach und beendete dort in  2010 den Master of Science in Stadtplanung. Maria Hernández war von 2007 - 2009 Stipendiatin des DAAD-Fundayacucho Stipendiums und erhielt von 2009 - 2010 das HCU Leistungsstipendium.

Die Jury, bestehend aus dem Vizepräsidenten für Lehre und Studium Herrn Prof. Dr. Harald Sternberg, dem Dekan des Masterstudienganges Architektur Herrn Prof. Dr. Wolfgang Willkomm, dem AStA-Vorsitzenden Tim Hansen und Ekaterina Wittke aus dem International Office, würdigte insbesondere die herausragenden Studienleistungen von Frau Hernández und ihr langjähriges Interesse sowie das ehrenamtliche Engagement für die  Integration von internationalen und lokalen HCU-Studierenden.

Zum DAAD-Preis
Der DAAD-Preis wird jährlich vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) ausgelobt. Mit diesem Preis sollen ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlich-interkulturellen Engagement ausgezeichnet werden. Die Wahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt in Verantwortung der Hochschule. Mit der Verleihung des DAAD-Preises soll zugleich einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht werden, welche Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschulgemeinschaft darstellen.

Zur HafenCity Universität
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen.


Für Rückfragen und Kontakt in das Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: 040- 42827- 2730 – Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de

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Holcim Deutschland und HafenCity Universität Hamburg verleihen
Studienpreis für Nachhaltigkeit

Am 12. Oktober 2010 wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit bereits zum dritten Mal verliehen.

Ausgezeichnet mit dem 1. Preis wurde die Master-Thesis Architektur von Ingo Prokosch zum Thema "Solarintervention / Solar Age 2.0 – Zukunftsgerechte Solararchitektur". Mit einem zweiten Preis (Ankauf) wurde die Diplomarbeit im Bauingenieurwesen von Antal Drechsler zum Thema „Die Nachhaltigkeit unterschiedlicher Pfahlgründungssysteme unter Berücksichtigung abzutragender Lasten“ bedacht.

Die Holcim (Deutschland) AG und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) entwickelten 2007 einen studentischen Wettbewerb, mit dem jährlich an der HCU die beste Arbeit zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen ausgezeichnet wird. Ziel der gemeinsam entwickelten Ausschreibung ist die Förderung wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung für die gebaute Umwelt und die Metropolenentwicklung. Studierende der HCU auf Master-/Diplomniveau sind in diesem Wettbewerb aufgefordert, sich kreativ mit Themen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und innovative Vorschläge für nachhaltiges Planen, Entwerfen und Bauen zu erarbeiten.

Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung sollen durch ihn in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung gefördert werden.

Matthias von der Brelje, Mitglied des Management-Teams der Holcim
(Deutschland) AG, überreichte in Vertretung von Vorstandschef Leo Mittelholzer die Preise: "Die Arbeit von Herrn Prokosch greift ein aktuelles und zugleich wichtiges Nachhaltigkeitsthema auf: unsere zukünftige Versorgung mit Solarenergie. Der ausgearbeitete Architekturentwurf trägt zur Einsparung von Flächen, Material und Energie bei und überzeugt durch die wissenschaftlich korrekte und zugleich beeindruckende Quellenarbeit."

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, ergänzte: "Beide Preisträger begreifen Nachhaltigkeit als komplexe Aufgabenstellung, die  technische, ökologische wie auch ökonomische, soziale, kulturelle und auch ästhetische Dimensionen aufweisen kann. Das ist es, was wir an der HCU mit unserer interdisziplinären Ausrichtung unterstützen und bei den Studierenden fördern wollen.“

Auch die Holcim Foundation hat in den vergangenen Jahren bereits die HCU in Hinblick auf die Entwicklung ihrer Lehr- und Forschungspläne im Bereich Nachhaltigkeit beraten und unterstützt.

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität
Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.

Mit ihrer Schwerpunktsetzung ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen.

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1. bis 10. Oktober 2010, Hamburger Kunsthalle, Galerie der Gegenwart

Kultur - Verkehr - Konsum, Hamburgs neue Mitte um den Hauptbahnhof und die Hamburger Kunsthalle

zeigt einen weiteren Beitrag der HafenCity Universität zur Auseinandersetzung mit der städtischen Entwicklung. Die in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle ausgestellten Entwürfe sind das  Ergebnis  eines Entwurfsseminars im Studiengang Architektur aus dem Sommersemester 2010, initiiert und betreut von Herrn Prof. Bernhard Hirche.  

Aufgabe war es, das städtebauliche Umfeld um den Hamburger Hauptbahnhof und die Hamburger Kunsthalle zu analysieren und daraus zwei architektonische Entwürfe zu entwickeln – die Überbauung der Plattform zwischen dem Altbau der Hamburger Kunsthalle und der Galerie der Gegenwart und den Umbau des Hamburger Hauptbahnhofs - mit ergänzender Bebauung auf der Südseite. 

Für die Hamburger Kunsthalle sollte, neben einem neuen äußeren und inneren Erschließungskonzept mit einer zentralen Eingangshalle, ein Erweiterungsbau mit zusätzlichen Ausstellungsflächen entworfen werden. Außerdem war das Ziel, eine Verbesserung der Insellage und eine Öffnung zur Stadt zu schaffen. 

Der Hamburger Hauptbahnhof in der ehemaligen  Wallanlage ist ebenfalls nicht entsprechend seiner Bedeutung in das städtebauliche Umfeld integriert und verfügt über keinen einer Metropole angemessenen Bahnhofsvorplatz.  Mit den Entwürfen sollte untersucht werden, wie sich diese Gesamtsituation verbessern lässt, auch in Hinblick an eine Anbindung der Hafen-City.

Der Blick der Öffentlichkeit soll auf diesen für Hamburg zentralen Bereich für Kultur, Verkehr und Konsum gelenkt werden, der bisher im Schatten von Hafen-City, Elbphilharmonie und Sprung über die Elbe steht. 

Die HafenCity Universität Hamburg möchte mit entsprechenden Entwurfsaufgaben  den universitären Denkfreiraum nutzen, Denkanstöße geben, Position beziehen und sich in die Stadtbaupolitik einmischen. Um urbane Räume zu schaffen, in denen es erstrebenswert ist zu leben.

„Die Entwürfe, die im Rahmen der Ausstellung „KULTUR – VERKEHR  - KONSUM“ präsentiert werden, zeigen, dass dies in Hamburg möglich ist. Städtebau und Architektur sind Disziplinen die eine bürgerliche Diskussion um Hamburgs Mitte initiieren können und ständig begleiten müssen“, so der Kanzler der HafenCity Universität Niels Helle-Meyer. „Ich bin glücklich, dass die HafenCity Universität hierzu mit den Ergebnissen dieses Masterprojekts und den präsentierten Bachelorarbeiten  Ihren Beitrag leistet.“

Und es entstehen wichtige Synergien: Die Studierenden erhalten Kontakte mit der beruflichen Wirklichkeit, die Hamburger Kunsthalle und die Deutsche Bahn AG wiederum erhalten die Möglichkeit zum Dialog mit der Universität und ihren Studierenden, und bekommen damit wichtige Impulse und verfügen über Entwurfsvarianten, durch die sie wiederum motiviert und ermutigt werden, auch über ungewöhnliche oder andere Lösungen nachzudenken.

„Die Frage der Angemessenheit der studentischen Konzepte lässt sich jetzt mit den vorliegenden Entwürfen besser diskutieren als abstrakt mit verhinderten und nicht bearbeiteten Konzepten.

Gerade das Ausloten von Grenzen, auch über extreme Lösungen, ist Aufgabe einer Universität“, so Prof. Bernhard Hirche.

Presserundgang:

Zu einem Ausstellungs-Rundgang am Montag, den 4. Oktober, von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr gemeinsam mit Prof. Dr. Hubertus Gaßner und Prof. Bernhard Hirche sind Sie herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich unter presse@hamburger-kunsthalle.de bis zum Freitag, den 1. Oktober an.  

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:                 

Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
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Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de

Kontakt Projekt:                       
Prof. Bernhard Hirche
HafenCity Universität Hamburg
Architektur
Tel: +49.40.280-4242
Bernhard.Hirche(at)hcu-hamburg.de

 

Download der Pressemeldung

 

Für den Betrieb eines "Welt-Cafés" in der Hamburger HafenCity hat sich die Genossenschaft "Elb-Faire" gegründet. Das Café soll gemeinsam mit einem Welt-Laden in dem kirchlichen Haus "Brücke" in der Shanghai-Allee im Herbst 2011 eröffnet werden.

Die HafenCity Universität Hamburg beteiligt sich mit genossenschaftlichen Anteilen an der „Elb-Faire“, welche in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubau der Universität gebaut wird. Die Gestaltung des „Welt-Cafés“ wird im Rahmen eines studentischen Entwurfsprojektes an der HCU von Studierenden unter der Leitung von Prof. Wolfgang Willkomm erarbeitet.

„Ziel der HCU ist es, in Lehre und Forschung neue nachhaltige Lösungen für baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der gebauten Umwelt zu entwickeln“, so der HCU Kanzler Niels Helle-Meyer auf dem Gründungsfest der Genossenschaft im Kesselhaus. „Wir sind Diskussionspartner für Fragestellungen, die uns die Zukunft der Metropolenentwicklung aufgibt und haben Vorbildfunktion als Universität für alle an ihr beteiligten Gruppen und für die Öffentlichkeit. Eine Beteiligung an der Genossenschaft „Elb-Faire“ ist für uns konsequentes Handeln und erlebbares Engagement der HCU in ihrem Kernbereich und für unsere Studierenden wichtige Bereicherung. “

Als öffentlicher kultureller Ort, als Ort der Kommunikation, als Ort des Lernens und Forschens und als Ort der Debatte wird die HCU dazu beitragen, eine zentrale Herausforderung der HafenCity zu bewältigen: aus einem Gebiet, das bislang aus der städtischen Entwicklung Hamburg ausgeschlossen war, einen lebendigen innerstädtischen Stadtteil zu machen. Das Café "Elb-Faire" soll nach den Plänen der "Brücke" eine faire und ökologische Lebensweise fördern. Diskussionen über Themen wie Welthandel, Globalisierung, Ökumene, Migration und Menschenrechte gehören zum Programm.

HafenCity Universität Hamburg

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität
Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen

Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel: +49 (0)40 42827-2730
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Download: HCU PM Elb-Faire

Der Hochschulrat der HCU wählte Dr.-Ing. Walter Pelka einstimmig zum neuen Präsidenten der HafenCity Universität Hamburg. Der Hochschulsenat bestätigte in seiner Sitzung den vom Hochschulrat gewählten neuen Präsidenten, der seit 2006 Geschäftsführer der DEKRA Industrial GmbH ist.

„Es ist uns gelungen, mit Herrn Pelka einen Präsidenten zu gewinnen, den die Verbindung von intensiver Hochschulkenntnis mit langjähriger Managementerfahrung in der Wirtschaft auszeichnet“, so Werner Sobek, Hochschulratsvorsitzender der Universität und Vorsitzender der Findungskommission.“Wir freuen uns sehr, mit einer so erfolgreichen Führungspersönlichkeit in die nächste Phase der Entwicklung der HafenCity Universität einzutreten.“

Dr. Pelka wurde dem Hochschulrat von einer Findungskommission vorgeschlagen, in der alle Statusgruppen der HafenCity Universität vertreten waren und die mit je vier Mitgliedern des Hochschulrates und des Hochschulsenates besetzt war. Die Findungskommission hatte die Kriterien für die Stellenausschreibung entwickelt, die Stelle ausgeschrieben, nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten suchen lassen sowie die Auswahlgespräche geführt.

Das Präsidium der HCU sieht in Herrn Dr. Pelka eine Persönlichkeit, die in herausragender Weise dazu geeignet ist, den Konsolidierungsprozess der HCU nach innen weiter zu festigen und nach außen die Interessen und das Profil der Universität in der Stadt Hamburg zielführend und nachdrücklich zu vertreten.

„Wir freuen uns sehr, dass es so zügig gelungen ist, das Präsidentenamt neu zu besetzen“, so der amtierende Präsident Prof. Dr. Harald Sternberg. „Die HCU geht so mit einem starken Präsidium, welches sich in der Vielfalt seiner Persönlichkeiten und Aufgaben ideal ergänzt, gut gerüstet in die nächste Phase der Universität.“

Dr.-Ing. Walter Pelka
Herr Dr. Pelka (56) studierte an der RWTH Aachen Bauingenieurwesen. Es folgte ein Forschungsaufenthalt an der University of California, Berkeley, bevor er 1983 an der RWTH in Aachen zum Dr.-Ing. promovierte (Verleihung der Borchers-Forschungsplakette).

Von 1983 bis 1986 leitete Herr Pelka den Forschungsbereich „Grundwasser“ an der RWTH.

1986 wechselte er zu der beratenden Ingenieurgesellschaft Lahmeyer International nach Frankfurt, wo er den neuen Geschäftsbereich Umweltschutz und Umwelttechnik aufbaute und leitete, zuletzt als Geschäftsführer der Tochtergesellschaft ERM Lahmeyer International.

1999 übernahm Dr. Pelka die Leitung der Klassifikations-, Prüf- und Zertifizierungsgesellschaft Bureau Veritas S.A. in Hamburg für die Tochtergesellschaften in Deutschland und den Länder Mittel – und Osteuropas in den technischen Bereichen Bauwesen, Industrie, Transport und Logistik, Zertifizierung, Schifffahrt, Internationaler Handel, Luft- und Raumfahrt.

Seit 2006 ist Herr Dr. Pelka Geschäftsführer der DEKRA Industrial GmbH, des industriellen Prüf- und Zertifizierungsbereiches der DEKRA Gruppe mit den Geschäftsfeldern Bau und Immobilien, Anlagen- und Gerätesicherheit, Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement, Energie und Rohstoffe.

Herr Pelka ist Mitglied im Ausschuss für Industrie und Energie der Handelskammer Hamburg und im Beirat und in der Evaluierungskommission der Süderelbe AG.


HafenCity Universität Hamburg

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Mit ihrer Schwerpunktsetzung ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.

Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:

Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
0151- 12 57 88 39 – Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de - www.hcu-hamburg.de

Download Pressemeldung

 

Mit einem Sommerfest und der Enthüllung der IBA-Projektstele feiert das Kooperationsprojekt „Universität der Nachbarschaften (UdN)“ den Abschluss der 2-jährigen Umbauphase des leerstehenden ehemaligen Gesundheitsamtes im Wilhelmsburger Reiherstiegviertel.  
Hier entsteht ein integrierender Arbeits- und Veranstaltungsort, ein Ort des Lernens und Forschens, ein Ort der Begegnung unterschiedlicher Kulturen und Erfahrungen an einem für eine Hochschule ungewöhnlichen Ort: Wilhelmsburg als  einzigartigen Schauplatz der Kreativität, der Chancen, Gegensätze und Spannungen. Die neue IBA-Projektstele informiert Bewohnerinnen und Bewohner und alle Interessierten über das Projekt, seinen Ort, die Besonderheiten und die Umsetzung.
 
„Wir freuen uns sehr über die fruchtbare Kooperation mit der IBA Hamburg, denn was könnte für die HCU als Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung reizvoller sein, als die mögliche Entwicklung auf der Elbinsel mit zu planen, zu gestalten, zu denken und über ein Projekt erlebbar und anfassbar zu machen“, so Prof .Dr. Harald Sternberg, amtierender Präsident der HCU.

Die Idee der Stadt, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und vielen Partnern Antworten auf die Fragen nach der Zukunft der Metropole zu finden, wird in dem Modell der „Universität der Nachbarschaften“ praktisch erfahrbar und als Lösungsversuch angeboten. Der Umstand, dass etwas da ist, was derzeit nicht gebraucht wird, spannt einen Möglichkeitsraum zwischen 2008 und 2013 für einen außergewöhnlichen Annäherungsprozess zwischen Universität und Nachbarschaft.

Das Sommerfest und die Enthüllung der IBA-Projektstele  finden statt am
27. August 2010, 15:00. Universität der Nachbarschaften, Rotenhäuser Damm 30, 21107 Hamburg.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, aber gebeten, sich anzumelden.

Weitere Informationen, das Programm und die Einladung finden Sie unter
www.udn.hcu-hamburg.de

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:        
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: +49 (0)40 42827-2730
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de

Kontakt Projekt:
Stefanie Gernert, HafenCity Universität Hamburg
Tel: + 49 (0)4042827-4332
E-Mail: stefanie.gernert@hcu-hamburg.de

Download: PM Universitaet der Nachbarschaften 10_8_15

Am 8. Juli findet an der HafenCity Universität Hamburg (HCU)  um 15.00 Uhr am Standort City Nord, Halle A, Hebebrandstraße 1, im Kontext einer Ausstellungseröffnung die öffentliche Jurysitzung zum Entwurfsseminar „Fähranleger HCU Neubau“ statt. Acht studentische Arbeitsgruppen präsentieren ihre Entwürfe und Modelle, die sie im Rahmen eines interdisziplinären Entwurfsseminares der Arbeitsgruppe A+I Architekt und Ingenieur für den neuen Standort in der HafenCity entwickelt haben. Das Preisgericht setzt sich zusammen aus einem Vertreter der HCU, einem Vertreter der HafenCity Hamburg GmbH und einem Vertreter des Ingenieurbüros WTM Engineers als Stifter des "WTM-Architectural-Engineering-Preises" von 3000,- €, der für die besten Arbeiten vergeben wird.

Das Seminar macht die Motivation von Studierenden und Lehrenden erlebbar, sich mit dem zukünftigen Standort in der HafenCity und seiner Umgebung bereits intensiv zu beschäftigen und das bis dato virtuelle Umfeld über anfassbare Projekte und Themen für sich zu erobern.

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.

Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation Tel. +49 (0)40 42827-2730, E-Mail:   Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de 

Download PM Fähranleger 2010_07_06

Am 23.6.2010 hat sich der neue Beirat für Raumentwicklung beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung konstituiert. Bundesminister Peter Ramsauer begrüßte den neuen Beirat persönlich in Berlin. Als Beiratsmitglied wurde Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling, Vizepräsident für Forschung und Professor für Stadtplanung und Regionalentwicklung an der HafenCity Universität Hamburg, durch den Bundesminister berufen.

„Ich freue mich mit dieser Berufung auf Bundesebene einen Beitrag zu Fragen der zukünftigen Raumentwicklung, der Raumordnungspolitik sowie ihrer Einflussgrößen leisten zu können“, so Knieling. „Die Kooperation von Wissenschaft und Politik ist insbesondere vor den drängenden Fragen des Klimawandels, aber auch in Hinblick auf die grenzüberschreitende europäische Raumentwicklung und neue Konzepte des Zusammenspiels von Metropolregionen und ländlichen Räumen außerordentlich zu begrüßen.“

Knieling begleitet die Metropolregion Hamburg seit mehreren Jahren unter anderem in dem Modellvorhaben der Raumordnung „Großräumige Partnerschaft Metropolregion Hamburg /Norddeutschland (MORO Nord)“ und ist an den Klimaforschungsprojekten KLIMZUG Nord und BaltiCICA (Ostseeraum) beteiligt.

Als Vorsitzender des Beirats für Raumordnung für diese Legislaturperiode wurde Professor Dr. Rainer Danielzyk von der Leibniz Universität Hannover gewählt. Im Beirat sind Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis aus ganz Deutschland sowie der Nachbarstaaten Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz und der Tschechischen Republik vertreten. Die Experten vertreten verschiedene Bereiche, darunter Gemeinden, Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften und Naturschutzorganisationen.

Der Beirat wird das Ministerium in allen Fragen der Raumentwicklung beraten. Schwerpunkte seiner Tätigkeit in dieser Legislaturperiode werden unter anderem die Weiterentwicklung der Leitbilder der Raumentwicklung und die grenzüberschreitende europäische Raumentwicklung sein, die Konsequenzen des Klimawandels sowie die Zusammenarbeit zwischen städtischen und ländlichen Räumen.

Knieling, Jahrgang 1964, kam 2004 als Professor für Stadtplanung und Regionalentwicklung an die Technische Universität Hamburg-Harburg, bevor er 2006 in die neu gegründete HafenCity Universität wechselte. Zuvor war er Professor für Raumordnung an der Technischen Universität Dresden, zwei Jahre in der Ministerialverwaltung tätig und zehn Jahre Geschäftsführer eines privaten Planungsbüros. Er ist Ordentliches Mitglied der Akademie für Raumordnung und Landesplanung und als Gutachter in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien und Einrichtungen tätig.

Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. 040 / 42827-2730,
Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de

V.r.n.l: Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze, Prof. Dr. Harald Sternberg, Amtierender Präsident HafenCity Universität, Bundesfamilienministerin Kristina Schröder

HafenCity Universität erhält Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule -
Als zweite Hamburger Hochschule stellt sich die HCU dem Auditierungsverfahren

Als zweite Hamburger Hochschule erhielt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) am Freitag, 11.6.2010 in Berlin das Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule. Mit dem 2002 durch die gemeinnützige Hertie-Stiftung auch für Hochschulen konzipierten Auditierungsverfahren, stellt sich die HCU in den nächsten 3 Jahren dem Hochschulintern erarbeiteten Maßnahmenkatalog zur Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie.

„Das Audit bedeutet für uns als Präsidium eine Investition in die Zukunft unserer Hochschule“, so Prof. Dr. Harald Sternberg, Amtierender Präsident der Universität, der das Zertifikat von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder entgegennahm.“Die vereinbarten Zielsetzungen und der darauf basierende Maßnahmenkatalog wird die Kultur an der HCU maßgeblich bestimmen und
dazu beitragen, die Universität zukunftsgerecht und wettbewerbsfähig aufzustellen.“

In Mehrstufen-Workshops erarbeitete die HCU mit Vertretern aus allen Statusgruppen einen Maßnahmenkatalog, der die Zielgruppen Studierende und Lehrende sowie die Verwaltung gleichermaßen berücksichtigt und intensiv in alle Bereiche der Hochschule eingreifen wird. Vom Schaffen familienfreundlicher Orte (Mensa, Familienraum, Stillräume) über die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten bis zur Einrichtung eines Notfallfonds für Studierende wurden Maßnahmen in Clustern wie z.B. Information/Kommunikation, Führungskompetenz, Personalentwicklung, Familienservice, Arbeitsorganisation, Studium und wissenschaftliche
Qualifizierung ausgearbeitet. „Dabei versteht die HCU Familie nie nur als die klassische Vater- /Mutter-/Kind-Beziehung, sondern definiert im weitesten Sinn alle Lebensgemeinschaften, in denen soziale Verantwortung übernommen wird, als Familie“, so Martina Spirgatis, Projektleiterin des Audits.

Bis zur Re-Auditierung im Jahr 2013 sind nun alle Bereiche der Universität aufgefordert an der Umsetzung des Hochschulprojektes audit familiengerechte hochschule mitzuwirken, welches so gleichzeitig integrative und kommunikative Wirkung nach intern und extern für die Hochschule insgesamt hat.

Zu den 294 Arbeitgebern, die am Freitag das Zertifikat erhielten, zählen 134 Unternehmen, 124 Institutionen und 36 Hochschulen. Sie haben rund 360.000 Beschäftigte und 300.000 Studierende. 162 der jetzt ausgezeichneten Arbeitgeber haben das audit zum ersten Mal durchlaufen. 132 nahmen das Zertifikat für ihre Re-Auditierung entgegen. Mit den heute Ausgezeichneten hat sich der Kreis der auditierten Arbeitgeber auf insgesamt 859 erhöht, darunter 40 Prozent der DAXUnternehmen. Insgesamt profitieren zurzeit rund 1,3 Mio. Beschäftigte und 1 Mio. Studierende vom audit.

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. +49 (0)40 42827-2730
E-mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de

 

Am 19. Mai findet an der HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) der HCU MASTERTAG 2010 statt. Insbesondere Bachelorstudierende der höheren Semester, die an der HCU und an anderen Universitäten studieren,  sind eingeladen, sich über die innovativen und zum Teil deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengänge an der HCU im Detail zu informieren.  Die Universität bietet eine Vielfalt von Masterstudiengängen an, welche die bisher bestehenden Grenzen der Disziplinen überschreiten und so den Studierenden ermöglichen, sich individuell und gezielt neue Berufsfelder auf dem Gebiet der gebauten Umwelt in Stadt und Region zu erschließen. Beispielsweise mit dem BIW Master Architectural Engineering und dem auf nachhaltiges Bauen ausgerichteten Studiengang REAP beschreitet die HCU konsequent neue Wege.

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete Universität ist dabei die einzige Hochschule Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.

Programm

Mastertag 1. Teil – Standort City Nord, Hebebrandstr. 1, 22297 Hamburg, Zelt in Halle D

13:00 Einführung Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium

13:15 Master REAP (Resource Efficiency in Architecture and Planning)

13:45 Master Geomatik

14:15 Master Architectural Engineering

14:45 Ende und Fragen, auch an das International Office zum Auslandsstudium

Mastertag 2. Teil – Standort Averhoffstraße, Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg, Aula

15:30 Einführung Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium

15:45 Master Stadtplanung

16:15 Master Urban Design

16:45 Master Architektur

17:15 Ende und Fragen, auch an das International Office zum Auslandsstudium

Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. 040 / 42827-2730,
Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de

Studienpreisvergabe der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung an Studierende
der HafenCity Universität Hamburg in Tostedt – Herausragende Bachelorarbeiten geehrt


Am 22. April verleiht die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung ihre diesjährigen Förderpreise an Studierende des Studiengangs Stadtplanung der HafenCity Universität in Höhe von insgesamt 7.000,- Euro. Ausgezeichnet werden acht Absolventinnen und Absolventen mit den besten Bachelor of  Science Abschlüssen des Jahres 2009 und drei Teams für ihre herausragenden Studienarbeiten. Überreicht werden die Preise durch Stiftungsvorstand Irene Vorwerk.

„Dieser Preis wird seit 2002 mit dem Ziel gestiftet, die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit junger Menschen im Bereich Stadtplanung anzuerkennen und Bachelorarbeiten auszuzeichnen, die einen besonderen Praxisbezug haben“, würdigt Christian Weiß, Vorsitzender des Stiftungsrats, die Leistungen der Preisträger. Neben dem Präsidenten der HafenCity Universität, Prof. Dr. Harald Sternberg, werden weitere Ehrengäste an der Preisverleihung teilnehmen, so der Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke, Dirk Bostelmann, Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt, sowie Andreas Götte, HypoVereinsbank, Wilfried Uhlmann, MIT Kreisvorsitzender, Wolfgang Broy Leiter Gymnasium Tostedt, der HCU-Dekan Prof. Dirk Schubert und die Professoren Thomas Krüger (HCU), Günter Rombach (TUHH) und Roland Vinx (Universität Hamburg).

Als beste Bachelor-Absolventinnen und Absolventen werden ausgezeichnet: Christoph Ludwig, Julia Peters, Helge Conrad, Sebastian Saatweber, Matties Oetzmann, Jana Fite Hirschfeld, Teike Scheepmaker, Tugba Kula.
Für das Projekt „einfach. immer“ Tarik Beytekin, Ole Frerichs, Lukas Halemba, Rudolf Klöckner, Sven Lohmeyer, Sophie Naue.
Für das Projekt: „Neugraben – Konzept und Umsetzungsstrategie zur Aufwertung des Zentrums“ Charlotte Broszio, Beate Eissing, Mona Gößler, Florian Jürgens.
Und für das Projekt „Deutschland schwimmt in Hallenbädern“ Mareike Gärtner, Kira Groth, Thordies Hanisch, Tina Hartz, Christin Würdemann.   

Die Verleihung der Auszeichnungen findet statt am

Donnerstag, 22. April, 17.00 Uhr
Firma Vorwerk, Niedersachsenstraße 19-21, 21255 Tostedt

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Für Rückfragen, weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:

Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU, Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel. (0)40 – 4 28 27-4587
E-Mail:Mechtild.vonMuenchhausen(at)hcu-hamburg.de
oder
Prof. Dr.-Ing. Dittmar Machule, HCU, (0)40- 42828-3109
E-Mail: dittmar.machule@hcu-hamburg.de

ARTBLOCK Initiative und HafenCity Universität Hamburg präsentieren großes Kunstfestival im Oktober in Hamburg. Auftakt und erste öffentliche Vorstellung bildet die Podiumsveranstaltung „Neue Wege zur Kunst in der HafenCity“ im Kesselhaus

Als Beitrag zum Hamburger Architektur Sommer 2009 entwickelte die ARTBLOCK Initiative in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg die Visualisierung eines internationalen Kunstzentrums in den Gebäuden der Speicherstadt, dem so genannten ARTBLOCK. Die erfolgreiche Zusammenarbeit führte zur Konzeption der Großveranstaltung im Herbst 2010 in Hamburg:

Das ARTandCITY – HCU/ARTBLOCK Kunstfestival 2010 vom 2. bis 10. Oktober beschäftigt sich mit der Integration von kulturellen Positionen in die HafenCity und deren Wechselwirkung zur Stadt Hamburg aus den Blickwinkeln von angehenden Architekten, Kulturwissenschaftlern und Kunstschaffenden. Zudem wird die HafenCity unter dem Dach von ARTBLOCK zu einem großen Ausstellungs- und Aktionsquartier, in dem Unternehmen und Anlieger internationale und Hamburger Künstler vorstellen und alle Interessierten in ihren Räumen willkommen heißen. Gleichzeitig findet in dieser Zeit der „International Architectural Design Workshop“ statt. Architekturstudenten internationaler Universitäten entwickeln zusammen mit der gastgebenden Universität HCU unter der Leitung von Prof. Klaus Sill, Studiengang Architektur, im CruiseTerminal Konzepte für spannende Schlüsselpunkte der HafenCity und den Ausbau der Kunstmeile. Zudem stellt der Studiengang Kultur der Metropole in einem Symposium neue Kulturformate und das Zusammenspiel von „Art & Economy“ mit Experten aus Hamburg und anderen Städten auf den Prüfstand.

Die prominent besetzte ARTandCITY Podiumsveranstaltung am 9. April im HafenCity Infocenter im Kesselhaus gibt den Startschuss für das Kunstfestival, in dem sie die Themenschwerpunkte vorstellt und Erfahrungen aus den Kunstaktivitäten der vorherigen Jahre in der HafenCity reflektiert. Alle Kunstschaffenden und Interessierten der Stadt sowie Anwohner, anliegende Unternehmen und Institutionen sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und Ihre Ideen einzubringen. Moderiert wird die Veranstaltung von Claus Friede, Chefredakteur Kultur-Port.De, mit folgenden Podiumsgästen:

Tobias Gloger, Mitgründer der ARTBLOCK Initiative
Niels Helle-Meyer, Kanzler der HafenCity Universität Hamburg
Martin Köttering, Präsident der Hochschule für bildende Künste
Kirsten Wagner, Stellv. Geschäftsführerin der Hamburgischen Kulturstiftung.

Veranstaltungsdaten auf einen Blick:

Podiumsveranstaltung “ARTandCITY - Neue Wege zur Kunst in der HafenCity“
Fr, 9. April, 18.30 Uhr, Einlass: 18 h, Ort: HafenCity Infocenter im Kesselhaus, Sandtorkai 30


Hintergrund: Die ARTBLOCK Vision  ist ein innovatives Format für ein offenes, internationales Kunstzentrum inmitten der pulsierenden Speicherstadt/HafenCity und am neuen Universitätsstandort Hamburgs. Herzstück ist eine Ebene mit Galerien, Kunstinstitutionen und Sammlungen. Theater, kunstnaher Einzelhandel und Gastronomie runden das Angebot ab. Der ARTBLOCK soll gleichzeitig Treffpunkt für Anwohner sein und arbeitet auf gemeinnütziger Basis als Non-Profit-Unternehmen.

Für Rückfragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an:

ARTBLOCK Initiative    
Ulrike Klug   
Tel. +49(0)40  75 36 86 61   
ulrike.klug@artblock-hamburg.com
www.artblock-hamburg.com

Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Tel. +49(0)40 42827 2730
Mechtild.vonMuenchhausen@vw.hcu-hamburg.de


Download: Pressemitteilung ARTBLOCK-HCU Kunstfestival 2010

Am kommenden Freitag und Sonnabend, den 25. und 26. Februar 2010, präsentieren sich vier Hamburger Hochschulen auf ihrem Gemeinschaftsstand auf der Messe Einstieg 2010 (Stand H1, Halle B 6, tägl. von 9-17 Uhr). Unter dem Motto „Wissenschaft in Ham¬burg“ vermitteln HAW Hamburg, TU Hamburg-Harburg, Helmut-Schmidt-Universität und HafenCity Universität Hamburg ihre vielseitigen Ausbildungs¬profile und laden dazu ein, bei ihnen in Hamburg zu studieren. Sie unterstreichen damit ihre Bedeutung als Standort¬faktor der „Metropole des Wissens“ Hamburg.
 
„Soll ich studieren?“ „Praxisnah oder wissenschaftlich orientiert?“ „Erst Beruf, dann Studium?“ „Welches Studienfach ist das richtige für mich?“ Welche Berufschancen habe ich mit einem Studium?“ „Kann ich Ausbildung und Studium kombinieren?“ „Bachelor und Master – was ist das?“ – Fragen, die entscheidend sind für die Lebens¬planung von Schülerinnen und Schülern nach dem Schulabschluss. Hamburgs Hoch¬schulen stehen Studien¬interes¬sierten, Schülerinnen und Schülern auf der Messe Rede und Antwort. Sie zeigen aber auch eine Auswahl aus ihrem Können: So präsentieren z.B. HSU und HAW Hamburg ihre Rennwagen für die Formula Student und die HCU demonstriert beispielsweise aus ihrem Studiengang Geomatik die  Laser Scanner Technologie, die Objekte und Umwelt dreidimensional erfasst, um sie auf dieser Basis digital zu rekonstruieren.
Die Studienberatungen der Hochschulen sind mit ihren Expertinnen und Experten vor Ort, um Fragen nach Studiengängen und -abschlüssen zu beantworten.

Informationen: www.einstieg-hamburg.de

Kontakt:

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg:
Dr. Katharina Jeorgakopulos, Presse und Kommunikation,
Tel.: 040.428 75-9132, presse@haw-hamburg.de

Technische Universität Hamburg-Harburg:
Ruediger Bendlin, Leiter Öffentlichkeitsarbeit/Marketing,
Tel.: 040.428 78-3330, bendlin@tu-harburg.de

Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg
Dietmar Strey, Leiter Pressestelle,
Tel.: 040.6541-2774, pressestelle@hsu-hamburg.de

HafenCity Universität Hamburg
Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin Referat für Kommunikation und Marketing,
Tel.: 040.428 27-2730, mechtild.vonmuenchhausen@hcu-hamburg.de
 

Download: PM HCU Messe Einstieg 2010

Zum ersten Mal seit ihrer Gründung in 2006, verleiht die HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) die Ehrendoktorwürde. Die Auszeichnung erhält Prof. Dr. Gerd Albers (München).

Die HCU würdigt damit das wissenschaftliche Lebenswerk des unumstrittenen Doyen der Stadtplanung und sein unermüdliches Streben um eine eigenständige Profilbildung der Disziplin Stadtplanung. Prof.Dr. Gerd Albers hat über Jahrzehnte nachdrücklich und nachhaltig für Planungsfachbereiche, Vollstudiengänge und Projektstudium gewirkt und war maßgeblich an der Einrichtung von neuen Planerstudiengängen in Deutschland beteiligt. Er engagierte sich für die Schärfung des Berufsprofils und für den Diskurs in nationalen und internationalen Fachgremien.

Basierend auf der Stadtplanung als eigenständiger Disziplin, fokussiert die HCU heute insbesondere die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit den komplexen Zusammenhängen von Stadt- und Metropolenentwicklung.

Das Festkolloquium findet am 9. Februar 2010 um 17:00 im HCU Präsidium, Lohseplatz 1a, 20457 Hamburg statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, aber gebeten, sich anzumelden.

Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU, Leiterin des Referats für Kommunikation
(0)407 4 28 27-27 30,
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de

Noch vor der geplanten Grundsteinlegung in der Hafen City im Frühjahr 2010 erforscht die HafenCity Universität Hamburg (HCU) mit einer Machbarkeitsstudie die Potenziale digitaler Web 3D-Plattformen wie Second Life® für Forschung und Lehre sowie der Vernetzung mit anderen regionalen und internationalen Hochschulen im virtuellen Raum.

Seit 2006 ist die neue Hamburger Universität für Baukunst- und Metropolenentwicklung in der Stadt räumlich fragmentiert; möglicherweise wird sie jedoch schon vor der Fertigstellung ihres Neubaus in 2012 durch eine verbindende virtuelle Repräsentanz im 3D-Internet ergänzt. Zur Machbarkeit erstellt Micha Becker (28), Student der Stadtplanung, als Teil seiner Diplomarbeit eine Studie mit dem Anspruch, die Möglichkeiten virtueller Räume für Forschung und Lehre im Bereich der Stadtplanung und Architektur zu erproben, prototypisch zu evaluieren und zu testen.

Micha Becker: „Heute reicht es nicht mehr aus, sich nur auf die uns klassisch bekannten Räume zu beschränken. Die Digitalisierung der Medienlandschaft und der Einzug der dritten Dimension ins Internet bringen uns dazu, unsere Vorstellungen von Beziehung und Interaktion, Entwurf und Gestaltung, Beteiligung und Zusammenarbeit zu überdenken. Völlig neue Möglichkeiten entstehen, Räume neu zu erforschen, zu begreifen und zu definieren.“

Die studentische Arbeit ergänzt die Hamburger Hochschulaktivitäten am virtuellen „Campus Hamburg in 3D“; dort wird sie Kontakt zur internationalen Gemeinschaft teils hochrangiger Akademiker und deren Studierenden suchen, die die Zukunftstechnologie des 3D-Internet in Second Life und anderen virtuellen 3D Umgebungen aktiv mitgestalten.

Unter anderem soll auch evaluiert werden, ob sich im Kontext dieser medialen Entwicklung neue Kooperationen der HCU mit Wirtschaft und Behörden anstoßen lassen; Interessenten sind willkommen. Die Studie wird von Prof. Dr. Michael Koch (Städtebau & Quartierplanung) und Prof. Dr. Alenka Krek (Computergestützte Methoden der Stadt- und Regionalplanung) in Zusammenarbeit mit dem Büro X Media Lab betreut.

Erste Ergebnisse werden Anfang März erwartet und sind zunächst der Hochschulöffentlichkeit vorbehalten; bis Mai 2010 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Die HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) – ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Die HCU verfolgt dabei den Anspruch, die drängenden Herausforderungen der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen im 21. Jahrhundert in ihrer Vielfältigkeit zu verstehen und Wege zu deren Bewältigung aufzuzeigen. Dieses erfordert,  die herkömmlichen Grenzen zwischen Disziplinen und Professionen zu überschreiten. Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität bilden daher die Grundprinzipien von Lehre und Forschung an der HCU.

Die HCU vereint als Universität die drei akademischen Bereiche Ingenieur- und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Entwurf und Gestaltung. Sie bietet Studiengänge in Architektur, Architectural Engineering, Bauingenieurwesen, Geomatik, Kultur der Metropole, Ressource Efficiency in Architecture and Planning, Stadtplanung und Urban Design an.

Die HCU wird im Sommer 2012 einen Neubau in herausragender Lage in Hamburgs HafenCity beziehen. Das Leitbild und die Organisationsstruktur der HCU sowie die Planungen für diesen Neubau sind konsequent und einander bedingend entwickelt worden. Der Entwurf des Gebäudes überwindet Fachgrenzen auch räumlich. Er bietet darüber hinaus den Raum, um die HCU zum Zentrum des öffentlichen Dialogs über Baukultur und Stadtentwicklung in Hamburg zu machen.

Für Rückfragen und Kontakt  wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel.: (0)40 / 4 28 27- 27 30
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
oder
Micha Becker, HCU Stadtplanung,
E-Mail: micha.becker@hcu-hamburg.de

Über das Hochschulprojekt "Campus Hamburg in 3D"

Im November 2007 ging der virtuelle "Campus Hamburg" in der 3D-Internet-Umgebung Second Life an den Start. Forschung und Lehre am Wissensstandort Hamburg nehmen hier aktiv an der internationalen Entwicklung eines dreidimensional geprägten Internet teil und bereichern die stetig wachsende Gemeinschaft internationaler Universitäten und anderer Bildungseinrichtun-gen. Das hochschulübergreifende Web 3D-Projekt geht auf eine Initiative des BÜRO X Media Lab (Hamburg) zurück und wurde mit Unterstützung der Handelskammer Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg realisiert, letztere vertreten durch die Standortinitiative Hamburg@work. Im April 2008 eröffnete die Universität Hamburg am "Campus Hamburg" als erste deutsche Hochschule eine eigene virtuelle Insel als digitale 3D-Repräsentanz. Ende des Jahres 2008 folgte die Fakultät Design, Medien und Information (DMI) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) mit der Insel "Campus Finkenau". Ab Ende 2009 hat auch die mhmk Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation eine eigene Präsenz, und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) erstellt im Rahmen einer Diplomarbeit eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung der Zukunftstechnologie. 2010 führt BÜRO X Media Lab mit Unterstützung von Hamburg@work und lokalen Projektpartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft mit renommierten internationalen Referenten die virtuelle Ringvorlesung "Beyond the Hype: The 3D Web" durch. Fragen hierzu richten Sie bitte an Hanno Tietgens, ht@buerox.de.

Weitere Informationen

Ausführliche Information und aktuelles Bildmaterial stellen alle Beteiligten des kollaborativen Hochschulprojekts unter www.buerox.de => CAMPUS HAMBURG IN 3D zum Download zur Verfügung. Das Programm Second Life® können interessierte Internet-Nutzer kostenlos herunter-laden unter join.secondlife.com/index.php.

In Second Life ist das virtuelle 3D Audimax mit dem zentralen Landepunkt des Campus unter der Sucheingabe "Campus Hamburg" zu erreichen oder über das Internet unter der SLurl slurl.com/secondlife/Campus%20Hamburg/111/100/21/.

Download: Pressemitteilung HCU forscht am Campus Hamburg 3D

In diesem Jahr findet zum achten Mal die Internationale Architekturbiennale von São Paulo statt. Studenten und Forscher der HafenCity Universität Hamburg und der Leibniz Universität Hannover werden zusammen mit vier brasilianischen Hochschulen den deutschen Beitrag für die 20-Millionen-Metropole mitgestalten.

Die IBA Hamburg, als Kuratorin des deutschen Beitrags, versammelt Architektur- und Stadtentwicklungsprojekte, die nach Antworten für die Zukunft der Stadt sucht. Aber nicht die Zukunft irgendeiner Stadt, sondern die Zukunft der „Stadt für alle“ – die Cidade para Todos. Wie machen wir die Hinterhöfe unserer Städte zu lebenswerten Orten?

Neben den realisierten Projekten wird ein lebendiges Planungsprojekt Teil des deutschen Beitrags. Für einen Stadtteil Diademas, Vorort von São Paulo und zweitdichteste Stadt Brasiliens, wird im Biennale Pavillon eine Entwurfswerkstatt stattfinden, in der deutsche und brasilianische Studenten gemeinsam nach urbanistischen Lösungen für diese „Städte für Alle“ suchen. Unter der Betreuung von Michael Koch, Martin Kohler und Antje Stokmann hat das interdisziplinäre und hochschulübergreifende Team an einem dreitägigen Vorbereitungsworkshop vor der Reise nach Südamerika teilgenommen und wird zur Eröffnung mit einer „Werkzeugkiste“ mit inspirierenden Projekten zur Biennale nach Sào Paulo reisen.

Unter dem übergeordneten Thema Ecos Urbanos („Urban Echoes“) wirft die Biennale einen Fokus auf städtebauliche Strategien zur Aufwertung von niedergegangenen Räumen. Auch die Orte der Fußballweltmeisterschaft 2014 sollen thematisiert werden: Ein Schwerpunkt der Ausstellung wird auf die notwendigen Interventionen der Stadtplanung und architektonischen Projekte für Großveranstaltungen gesetzt.

Nach Pedro Moreira, Inhaber eines Architekturbüros in Berlin und Begleiter der deutschen Gruppe in Sao Paulo, ist die Biennale eines der wichtigsten Schaufenster und Wegzeiger für Städte in Entwicklungsländern. Vom 31. Oktober bis 6. Dezember werden 200 Tausend Besucher auf der 28.000 m2 großen Ausstellungsfläche in dem vom Oscar Niemeyer entworfenen Biennalegebäude erwartet.

Im Sommer 2010 wird ein Gegenbesuch in Wilhelmsburg erwartet, der von der brasilianischen Seite ausgearbeitet wird.

Kontakt Projekt: Dipl.-Ing. Martin Kohler, HafenCity Universität Hamburg, Städtebau und Quartierplanung, Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg
Tel.: 040 / 42827-4360
Fax: 040 / 42827-4348
martin.kohler(at)hcu-hamburg.de

www.cidade-para-todos.de

Pressekontakt:Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg, Leiterin des Ref erats für Kommunikation
Tel.: 040 /42827-2730, Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de

Am 19. Oktober 2009 wurde bereits zum zweiten Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit an Studierende der HafenCity Universität Hamburg (HCU) verliehen.

Die HCU lobt den studentischen Wettbewerb seit 2007 in Zusammenarbeit mit der Holcim (Deutschland) AG jährlich aus. Ziel der gemeinsam entwickelten Ausschreibung ist die Förderung wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung für die gebaute Umwelt und die Metropolenentwicklung. Studierende der HCU auf Master-/Diplomniveau sind in diesem Wettbewerb aufgefordert, sich kreativ mit Themen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und innovative Vorschläge für nachhaltiges Planen, Entwerfen und Bauen zu erarbeiten. Die Arbeiten sollen Bezüge zu dem Leitbild der Nachhaltigkeit in seiner ökologischen wie auch ökonomischen, sozialen, kulturellen oder auch ästhetischen Dimension aufweisen.

In diesem Jahr wurden gleich zwei Arbeiten prämiert. Ausgezeichnet wurde die Masterthesis aus dem Fachbereich Architektur von Janina Popp zum Thema „Grenzen in der Stadt – Eine neue Herberge für den Stintfang“ und die Diplomarbeit von Josip Pavlovic zum Thema „Technischer und kostenmäßiger Vergleich unterschiedlicher Energiekonzepte im Geschosswohnungsbau“ aus dem Fachbereich Bauingenieurwesen.
Beide Gewinner erhalten den jeweils mit 2.000 Euro dotierten Preis.

Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG,  überreichte die Auszeichnungen: “Mich beeindruckt besonders, dass beide Arbeiten die ganze Bandbreite ökologischer, ökonomischer, sozialer, kultureller und ästhetischer Aspekte des Leitbildes „Nachhaltigkeit“ und damit die Ausschreibungskriterien in allen Facetten berücksichtigen.“

Die qualitativ gleichwertigen Arbeiten spiegeln dabei insbesondere das interdisziplinäre Konzept der HCU wider. „Die Preisträger begreifen Nachhaltigkeit als komplexe Aufgabenstellung, die es gilt fachübergreifend zu diskutieren“, so Prof. Steven Spier, Präsident der HCU. „Das ist es, was wir an der HCU mit unserer interdisziplinären Ausrichtung unterstützen und bei den Studierenden erreichen wollen.“

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen.


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Download: Pressemitteilung Holcim Preis HCU

Der Präsident der HafenCity Universität Hamburg, Steven Spier, hat sich entschlossen, dass Amt des Präsidenten zum 31. Januar 2010 niederzulegen.

Der gebürtige Kanadier leitet seit ihrer Gründung in 2006 Hamburgs neueste Universität und die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Die Entscheidung von Spier basiert dabei ausschließlich auf persönlichen Beweggründen:

„Mein berufliches Konzept führt mich zurück in den akademischen Bereich.“, so Steven Spier. „Die Leitung und das Management einer so jungen Hochschule erfordern vom Präsidenten starke ständige Präsenz und überdurchschnittlichen Zeiteinsatz. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungstätigkeit sind damit nicht vereinbar. Mir fehlen diese Tätigkeiten jedoch in einer Weise, dass ich mich nach reiflicher Überlegung zu diesem sehr schwierigen Schritt entschieden habe.“

Mit großem Bedauern und Fassungslosigkeit, aber auch mit Respekt vor der inhaltlichen Begründung Spiers, nehmen Lehrende, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität die Entscheidung ihres Präsidenten zur Kenntnis.

„Der Kern der HCU und die Ausgestaltung ihres Profils tragen eindeutig die Handschrift von Steven Spier“, so Kanzler und Vizepräsidenten der Universität. „Mit ihm verlieren wir neben Kompetenz und Kreativität auch einen herausragenden Visionär. Die Persönlichkeit Steven Spier hat durch diese Facetten die erste Phase der HCU maßgeblich geprägt und mitbestimmt. Aber wir respektieren und verstehen seine Entscheidung, sich nach 4 Jahren Hochschulmanagement wieder konsequent der Forschung zu widmen.“

Auch der Hochschulrat der HCU nimmt die Entscheidung Steven Spier`s mit großem Bedauern zur Kenntnis. „Mit Steven Spier verlieren wir eine Persönlichkeit, die das anspruchsvolle Projekt HCU maßgeblich geprägt hat“, so Prof. Dr. Werner Sobek, Vorsitzender des Hochschulrats der HCU. „Ich bedauere sehr, zukünftig auf die konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit verzichten zu müssen.“

Die Idee der HCU, alle für den Bau notwendigen Studienfächer unter einem Dach zu vereinen, und die herausfordernde Aufgabe der Entwicklung und Gestaltung einer einzigartigen Hochschule, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist, bewogen Steven Spier in 2005 zu seiner Bewerbung um das Präsidentenamt.

„Ich glaube fest an das Konzept der HCU“, so Steven Spier. „Die HafenCity Universität Hamburg verfolgt eines der europaweit innovativsten Universitätskonzepte. Neben unseren „klassischen“ Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung haben wir neue Studiengänge wie Kultur der Metropole, Urban Design und Resources Efficiency in Architecture and Planning konzipiert und alle Studiengänge neu akkreditiert. Um Interprofessionalität zu fördern, haben wir interdisziplinäre Module und Projektarbeit für alle Studiengänge entwickelt. Der Förderung von Transdisziplinarität dient die Einführung eines Studium Fundamentale; für die Realisierung der besonderen Zielsetzungen in Lehre und Forschung wurden Lehrstühle, Institute und Departments zu Gunsten je einer Bachelor-, Master- und Research School abgeschafft. Und auch mit dem Entwurf für den zum Wintersemester 2012 bezugsfähigen Neubau in hervorragender Lage in der HafenCity ist die HCU durch die räumliche Überwindung von Fachgrenzen gleichfalls neue Wege gegangen. Wir haben damit wichtige Meilensteine in der Entwicklung der HCU genommen und ich verlasse die Universität im festen Wissen um die weitere positive Ausgestaltung und Entwicklung dieser
besonderen Hochschule.“

Steven Spier ist seit ihrer Gründung am 1. Januar 2006 Präsident der HafenCity Universität Hamburg, Europas einzigartiger fokussierter Universität für Baukunst und die Entwicklung von Metropolen. Vorher war er 6 Jahre Architektur-Professor für Entwurf und Theorie und Department Vorsteher Architektur an der Strathclyde University Glasgow. Als Wissenschaftler arbeitete Spier 6 Jahre als Senior Lecturer bei der London South Bank University und 2 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH-Zürich. Sein Studium schloss er mit einen Master of Architecture vom SCI-Arc in Los Angeles und einen Bachelor of Arts in Philosophie vom Haverford College ab.

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Download: Pressemitteilung Präsident HCU

Die Bürgerschaft stimmte in ihrer 2. Lesung gestern mit Mehrheit positiv für den Neubau der HafenCity Universität in der HafenCity am Magdeburger Hafen. Dem Universitätsneubau für Europas einzige Hochschule, die ausschließlich auf Bauen und Metropolenentwicklung fokussiert ist, steht damit nichts mehr im Weg.

„Wir begrüßen die Entscheidung der Bürgerschaft.“, so Steven Spier, Präsident der Universität. „Die Stadt Hamburg hat sich mit der Gründung der HCU und ihrem Neubau dafür entschieden, dem brennenden Thema Nachhaltigkeit wissenschaftlich-inhaltliche und physische Präsenz in der Stadt zu geben. Mit der Realisierung des Neubauvorhabens können wir unsere Lehr- und Forschungsziele, d.h. an den Schnittstellen der traditionellen Disziplinen zu arbeiten, weiter fortsetzen, um neue Lösungen für die dringenden Probleme unserer gebauten Umwelt zu entwickeln und die Öffentlichkeit dafür zu engagieren.“

Der Neubau wird rund 66 Mio. Euro kosten. Mittel zur Finanzierung stehen im Haushalt bereit. Geplanter Baubeginn ist im vierten Quartal 2009. Ziel ist es, den Neubau bis Ende 2011 nahezu komplett fertig zu stellen und in 2012 Ausbau und Inbetriebnahme zu realisieren. Während der Semesterferien im Sommer 2012 sollen alle Studiengänge dann in das neue Universitätsgebäude umziehen, so dass der Vorlesungsbetrieb zum Wintersemester 2012 aufgenommen werden kann.

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Ich freue mich, dass wir jetzt den nächsten Schritt machen können, um der HafenCity Universität Hamburg eine eigene Heimat zu geben. Ich kann nur betonen, dass die Stadt immer hinter dem HCU-Neubau gestanden hat. Die HCU wird ein architektonisch anspruchsvolles Universitätsgebäude erhalten, das Aspekte der Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis zugleich erfüllen wird - sowohl in baulicher Hinsicht als auch bei der inhaltlichen Gestaltung der Ausbildung. Die Mittel für den Bau waren seit der Entscheidung über die Gründung der HCU und zur Errichtung eines eigenen Universitätsgebäudes reserviert.“

Das vorbildliche ökologische Gesamtkonzept des Baus, welches bereits mit dem Hafencity Umweltzeichen in Gold für „Nachhaltigkeit am Bau“ ausgezeichnet wurde, wird nach einem Entwurf des Dresdener Architektenbüros Code Unique Architekten realisiert. Im Sinne des Hamburger Klimaschutzprogramms wird der Neubau die Anforderungen an eine nachhaltige Architektur weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus erfüllen und setzt Standards hinsichtlich Energieeinsparungen und Arbeits- und Komfortbedingungen.

Gemäß Baukonzept liegen Café und Restaurant zum Wasser hin, studentischen Arbeits- und Seminarräume sind überwiegend in den schönsten Lagen am Wasser untergebracht.
Die Räumlichkeiten für Studierende und die Büros für die Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Geschossebenen lassen sich variabel und flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Personenzahlen anpassen. Sie sind beweglich genug, um auf Veränderungen bedarfsgerecht reagieren zu können und neue flexible Flächenangebote zu generieren. Das entwickelte Raumkonzept, die offene, transparente und fließende Gestaltung, spiegelt das inhaltliche Konzept der HCU: Fächerübergreifendes Lernen und Forschen.

Die HafenCity Universität hat den Anspruch, als Forum für lebendige Diskussionen Teil des öffentlichen Lebens in Hamburg zu sein. Die Verbindung zwischen Öffentlichem Raum und Hochschule schafft das großzügige Foyer zwischen den beiden Flügeln des Gebäudes, das sich sowohl zu dem zentralen Platz im Westen als auch zum Lohsepark auf der Ostseite öffnet.
Dieses wird dazu beitragen, die Öffentlichkeit zu Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen etc. in das Gebäude einzuladen und der Universität selbst einen Mittelpunkt als publikumswirksames Kommunikationszentrum rund um die Themen Metropolenentwicklung und Bau zu geben. Die HCU profiliert sich hiermit als der Hamburger Standort für Architekturdebatte mit Experten und der interessierten Öffentlichkeit und als kultureller Anlaufpunkt für alle Zielgruppen.

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Am 1. Juni 2009 startete das Projekt „USE Efficiency“, welches von der EU im Rahmen des Programms „Intelligent Energy Europe“ bis Januar 2012 gefördert wird. Ein Auftakttreffen mit allen Partnern und dem zuständigen Ansprechpartner des EU-Büros „EACI“ (Executive Agency for Competitiveness and Innovation) fand in Rom auf dem Campus der Universität „Tor Vergata“  bereits statt.

Ziel des Projekts ist es, die Energieeffizienz in Universitätsgebäuden real zu verbessern sowie das Thema Energieeffizienz an Studenten als zukünftige Marktakteure zu vermitteln.
Dies geschieht einerseits durch Lehrangebote, andererseits durch Praxis-Einbindung in die  Umsetzung von Energieeinsparplänen und in die Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie EPBD (European Building Directive).
Außerdem soll das (öffentliche) Bewusstsein für Energieeffizienzthemen und die Interaktion zwischen Universitäten und Experten aus der Praxis gefördert werden. Studenten und Universitäten sollen Vorbildfunktion sowohl für energieeffiziente Lösungen und Systeme als auch für energieeffizientes Verhalten einnehmen und ihr Fachwissen in Europa promoten und verbreiten.

Angestrebte Ergebnisse

1.    Überblick über aktuelle Energieeffizienz-Situation an Universitäten in Europa
2.    Sammlung von “Energy Performance Assessment” (EPA) Methodologien, genauer von “Energy Performance Assessment of existing Non-Residential buildings (EPA-NR), und Auswahl der am besten geeigneten Methodologie für das Energie-Audit der Universitätsgebäude
3.    Besser ausgebildete Studenten (und somit zukünftiger Marktakteure) und verbessertes Verhältnis und Austausch zwischen Studenten, Professoren und technischen Experten während der Kurse und durch die Zusammenarbeit in Teams bei der Umsetzung von Energieeinsparplänen und EPA-Aktivitäten als erste praktische Arbeitserfahrung
4.    Verbesserte Energieeffizienz der Universitätsgebäude, als Ergebnis der Ausarbeitung und Anwendung von EPAs durch Studenten und technische Experten
5.    „Best-Practice“-Energie Lösungen und Verbreitung von speziellen Trainingsprogrammen sowie erhöhtes und verbessertes länderübergreifendes Fachwissen unter den Partnerländern

Partner
Koordinatoren des Projekts sind die Universität „Tor Vergata“ zusammen mit dem Unternehmen  „EnerGia-Da“ aus Rom, Italien. Das Projekt-Konsortium besteht aus insgesamt 13 Partnern (9 Universitäten und 4 Institutionen aus der Praxis/Marktakteuren) aus 10 Ländern (Deutschland, Italien, Irland, Vereinigtes Königreich, Dänemark, Schweden, Spanien, Griechenland, Ungarn und Litauen) und erlaubt durch seine geographische und klimatische Reichweite und Flächendeckung den wichtigen Austausch von Methodologien auf professionellem und technischem Niveau.

Die Gruppe "Ressourceneffizienz in Architektur und Planung (REAP)" war die erste interdisziplinäre Forschungsgruppe der HafenCity Universität Hamburg. Sie setzt sich aus Professoren und Mitarbeitern verschiedener Fachrichtungen (Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung, Landschaftsplanung, Bauphysik, Baustofftechnologie, Baukonstruktion, Akustik, Infrastrukturplanung und Stadttechnik, Umweltplanung und Planungsrecht) zusammen und beschäftigt sich mit ressourceneffizientem Planen und Bauen in der Stadt.

Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU), ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.
Für die HCU wird im aktuell größten Stadtentwicklungsprojekt Europas, der HafenCity Hamburg, ein Universitäts-Neubau entstehen. Dieser mit dem Umweltzeichen in Gold ausgezeichnete geplante Neubau steht, gemäß HCU-Konzept, vorbildlich für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.


Nationale Projekt-Ansprechpartner für Deutschland:

HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Forschungsgruppe „Ressourceneffizienz in Architektur und Planung“ (REAP)
Hebebrandstr. 1, 22297 Hamburg, Germany

Ansprechpartner: Prof. Udo Dietrich 040 / 428 27 – 50 96
udo.dietrich@hcu-hamburg.de


Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU)
Annastrasse 15, 64285 Darmstadt, Germany

Ansprechpartner: Dr. Michael Hörner 06151 / 29 04 – 52 / Um.hoerner@iwu.de


Pressekontakt HCU:
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Fachtagung der HafenCity Universität Hamburg –
Visioning Future Metropolis: Stadtregionale Visionen zwischen 1900,
heute und morgen

•    Wie wurden Stadtregionen zu Beginn des 20.Jahrhunderts gedacht?
•    Hatten die „großen“ Ideen der Stadt- und Regionalplanung Bestand?
•    Was sind Herausforderungen für die Stadtregionen von heute?
•    Welche stadtregionalen Visionen lassen sich für das 21.Jahrhundert entwickeln?

Diese und andere Fragestellungen diskutieren Experten im Rahmen der Fachtagung

Visioning Future Metropolis: Stadtregionale Visionen zwischen 1900, heute und morgen

Am: 3. und 4. September 2009 im soeben neu eröffneten Amerika-Center in
der HafenCity Hamburg (Am Sandtorkai 48)


Gäste auf dem Podium u.a.:
Prof. Thomas Hines (University of California)/ Prof. Kristen Schaffer (NC State University) /
Prof. Hartmut Frank (HafenCity Universität Hamburg) / Prof. Jörg Knieling (HafenCity Universität Hamburg) / Prof. Jürgen Ossenbrügge (Universität Hamburg)/ Prof. Angelika Schaser (Universität Hamburg) / Prof. Dirk Schubert (HafenCity Universität Hamburg) / Prof. Jörn Walter (Oberbaudirektor Hamburg)

In Fachvorträgen und einem Workshop geht es um stadtregionale Visionen für die Metropolregionen Chicago und Hamburg in der Vergangenheit und der Zukunft.
Im 100. Jubiläumsjahr des berühmten Burnham/Bennett Plans zur Stadt- und Regionalentwicklung Chicagos lohnt ein Blick zurück: welche Visionen, Ziele und Strategien enthielt der Plan, der für seine Zeit mit seinem ganzheitlichen Ansatz als bahnbrechend bezeichnet werden kann. Was ist davon umgesetzt worden und inwieweit lässt sich Chicago noch heute auf Burnham und Bennet zurück führen. Ein Beispiel ist die Waterfront Chicagos, die bis heute besondere Qualitäten aufweist und einen Anziehungspunkt darstellt. Aber auch die Verbindung von Stadt und Umland ist ein Thema.
 
Für die Metropolregion Hamburg interessiert ebenfalls der Blick 100 Jahre zurück: Was haben damals Schumachers Pläne für Hamburg vorgesehen und welche stadtregionalen Ideen hatte er neben dem bekannten Federplan? Wie waren seine und wie sind aktuelle Leitbilder für die metropol-regionale Zukunft ausgerichtet? Mit welchen Perspektiven blickt Hamburg, eine der großen wachsenden Metropolen Europas, in die Zukunft? Können Hamburg und Chicago voneinander lernen?
 
Die Tagung führt die HCU in enger Zusammenarbeit mit dem US-Konsulat in Hamburg und dem Hamburg-Amerika Zentrum sowie mit IfR, SRL und DVAG und unterstützt durch die Freie und Hansestadt Hamburg sowie dem DAAD durch. Um Anmeldung von Medienteilnehmern wird gebeten.
Programm s. Anlage.

Für Rückfragen und Kontakt  wenden Sie sich bitte an:

Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
(0)40 – 4 28 27-4587 – Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de - www.hcu-hamburg.de

Die HafenCity Universität Hamburg bedauert ausdrücklich, dass sich der versprochene und für Herbst geplante Baubeginn des Universitätsneubaus auf Grund aktueller Debatten in der Hamburger  Bürgerschaft, die nur bedingt mit der HCU zu tun haben, erneut verzögert.

„Studierende, Lehrende und Mitarbeiter haben sich dreieinhalb Jahre seit Gründung der HCU engagiert und unter schwierigen Bedingungen das Konzept einer einzigartigen Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung erarbeitet,“ so Steven Spier, Präsident der Universität. „Für die interne und externe Identifikation mit der HCU ist es notwendig, der Universität jetzt endlich auch visuell Gestalt zu geben.“ 

Die Stadt Hamburg hat sich mit der Gründung der HCU entschieden, das brennende Thema Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung als Schwerpunktthema in das Zentrum ihres politischen und wissenschaftlichen Konzeptes zu stellen. Diesem Konzept trägt auch der mit dem Umweltzeichen in Gold ausgezeichnete geplante Neubau, der vorbildlich für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz steht, Rechnung. Das Leitbild der HCU, durch Exzellenz in Bildung und Forschung nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts zu entwickeln, bildet dabei inhaltlich eine Einheit mit dem entworfenen Raumkonzept und dem Standort HafenCity.
Die Universität belebt darüber hinaus mit ihren Studierenden und Mitarbeitern auch das Quartiers und wird als Kommunikationszentrum für die an aktueller Architekturdebatte interessierte Öffentlichkeit dienen.

Die Mittel zur Finanzierung stehen seit Gründung der Universität in 2006 zur Errichtung eines eigenen Gebäudes im Haushalt der Stadt Hamburg bereit. Geplanter Baubeginn war bislang September 2009 mit der Zielsetzung, den Studierenden zum Wintersemester 2012, d.h. 6 Jahre nach Universitätsgründung, einen Vorlesungsbetrieb unter adäquaten Bedingungen anzubieten. Zahlreiche hochkarätige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem In- und Ausland konnten für das Konzept an dem geplanten Standort als Lehrende für die Universität gewonnen werden.

Die HCU hatte bereits vor mehreren Wochen geschlossen die Fraktionen in einem „Offenen Brief“ aufgefordert, sich zum Neubau am geplanten Standort Magdeburger Hafen in der HafenCity zu bekennen und fordert die Stadt weiterhin auf, ihrem Versprechen nachzukommen, den geplanten Neubau am verabschiedeten Standort zu realisieren.

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Förderpreisvergabe an Absolventen der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und HafenCity Universität Hamburg (HCU) durch HypoVereinsbank AG

Herausragende Diplomarbeiten geehrt

Zum 16. Mal vergab die HypoVereinsbank (HVB) an Absolventen der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und Absolventen der HafenCity Universität Hambureg (HCU) ihren Förderpreis. Die Preise sind mit insgesamt 2.000 Euro dotiert.

Die Auszeichnungen überreichten heute Andreas Götte (Leiter der Niederlassung Firmenkunden Hamburg) und Tim Ockert (Niederlassungsleiter Hamburg-Süd) der HypoVereinsbank, an die Prämierten.
Ausgezeichnet wurden zwei Diplomarbeiten aus dem Studiengang Stadtplanung (HCU) und aus dem Studiengang Bauingenieurwesen (TUHH).

Die diesjährigen Preisträger sind Thomas Bussler mit seiner Arbeit  „Numerische Untersuchungen zum Tragverhalten von Schubbolzen in Verbundstützen“ und Johannes Bouchain mit seiner Arbeit „Stadtbahnqualitäten – räumlich funktionale und gestalterische Faktoren eines modernen öffentlichen Verkehrsmittels“.

Ausgewählt wurden die Arbeiten von einer Jury aus Vertretern der HCU, TUHH und der HypoVereinbank.

Bereits seit 1991 prämiert die HypoVereinsbank (HVB) herausragende Diplomarbeiten, seit einigen Jahren jeweils an einen Diplomanden der TUHH und der HCU. „Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass sich die Wirtschaft nachhaltig um Bildung und Nachwuchs-förderung kümmert“, sagte Andreas Götte, Leiter des Firmenkundengeschäftes Hamburg Süd/West der HVB anlässlich der Preisvergabe vor Studenten. „Wir wollen mit unseren beiden Preisen für die TUHH und die HCU ein Signal setzen, dass wir uns in der Nachwuchsförderung weiter engagieren und die Leistungsbereitschaft der jungen Leute, die die Zukunft unserer Gesellschaft bedeuten, anerkennen und honorieren“, ergänzte Tim Ockert, Leiter des Privatkundengeschäftes Hamburg Süd. 

Die Preisträger

Johannes Bouchain mit seiner Arbeit „Stadtbahnqualitäten – räumlich funktionale und gestalterische Faktoren eines modernen öffentlichen Verkehrsmittels“

Aus dem Gutachten von Prof. Dr. Michael Koch (HCU) und Prof. Dr. Carsten Gertz  (TUHH) zur Bewertung der Diplomarbeit:

Mit der „Renaissance der Städte“ könnte auch eine „Renaissance der Stadtbahn“ verbunden sein. Dazu ist nötig, die Stadtbahn nicht nur hinsichtlich ihrer Leistung als Verkehrsmittel zu verstehen, sondern auch als den öffentlichen Raum prägende Infrastruktur. Die Gestaltung der jüngsten Generation von Stadtbahnen in verschiedenen Städten Europas versucht durch ein entsprechendes Design des Rollmaterials hierzu einen Beitrag zu leisten. Hier knüpft Johannes Bouchain mit seiner Diplomarbeit an: Er zeigt sehr anschaulich auf, welche städtebaulichen und stadtgestalterischen Potentiale Stadtbahnen durch eine geeignete Trassenführung, Ausgestaltung der Haltestellen sowie der Wagen und des Fahrgastraumes haben. Stadtbahnen sind sich bewegende „Möbel“ des öffentlichen Raumes und gleichzeitig sich fortbewegende öffentliche Räume im Stadtraum. Sie sind in einem umfassenden Sinn wirkliche „Stadtmobile“. Damit könnte das Image des Öffentlichen Personennahverkehrs entscheidend verbessert werden: Er wird dann nicht nur aus Umweltgründen als notwendig erachtet, sondern als attraktive Fortbewegung in der Stadt geschätzt. Das besondere Verdienst der Arbeit von Johannes Bouchain liegt genau darin: Dass sie auf der Basis von Alltagserfahrungen und auch wahrnehmungspsychologischen Überlegungen vermittelt, wie die Stadtbahn zum selbstverständlichen und emotional besetzten Element im Lebenstil von „Urbaniten“ werden könnte.

Thomas Bussler mit seiner Arbeit  „Numerische Untersuchungen zum Tragverhalten von Schubbolzen in Verbundstützen“.

Aus dem Gutachten von Prof. Dr.-Ing. Uwe Starossek:

"Verbundstützen finden wegen Ihrer guten Trageigenschaften immer mehr Einsatz im modernen Ingenieurbau. Die guten Eigenschaften resultieren aus dem Zusammenwirken eines umschnürenden Stahlrohrs mit dem aussteifenden Betonkern. Voraussetzung hierfür ist ein Kräftetransfer an der Kontaktfläche. Dieser erfolgt über Reibung oder zusätzlich angebrachte Verbundmittel wie z.B. Schubbolzen. Herr Bussler hat in seiner Diplomarbeit das Tragverhalten von Schubbolzen in Verbundstützen mit Hilfe eines baustatischen Berechnungsprogramms untersucht und die Ergebnisse mit an der TUHH ermittelten experimentellen Daten verglichen. Auf dieser Grundlage konnte ein neues Rechenmodell für die Wirkungsweise von Verbundmitteln in Verbundstützen entwickelt werden."

Rückfragen und Kontakt:

HafenCity Universität Hamburg
Referat für Kommunikation
Mechtild Freiin von Münchhausen
Winterhuderweg 31, 22085 Hamburg
Tel.:(040) 42827-2730,
e-mail: kommunikaion(at)hcu-hamburg.de

TU Hamburg-Harburg
Pressestelle
Ingrid Holst
21071 Hamburg
Tel. (040) 42878-3458, Fax -2366,
e-mail: i.holst(at)tu-harburg.de
web: www.tu-harburg.de




Mit Fassungslosigkeit und Unverständnis verfolgen Studierende, Professoren und Mitarbeiter der HafenCity Universität Hamburg (HCU) die aktuelle Debatte um den bereits seit 3 Jahren angekündigten Neubau am Standort HafenCity.

„Seit Gründung der HCU in 2006 haben wir das Leitbild, inhaltliche Schwerpunkte, akademische Strukturen ausschließlich im Zusammenhang mit dem Standortkonzept entwickelt. Diese Dinge sind nicht voneinander zu trennen“, so Steven Spier, Präsident der HafenCity Universität. „Für die Idee dieser einzigartigen Universität wurde von allen Beteiligten unglaubliches geleistet. Es wird jetzt Zeit, die Vision auch seitens der Stadt durch ein Stück Realität zu ersetzen“.

Die Frage, ob Hamburg auf seinem Weg zu einem national und international konkurrenzfähigen Exzellenzstandort auch eine herausragende, international konkurrenzfähige Architektur- und Stadtplanungsausbildung anbieten möchte wurde mit Gründung der HCU auf politischer Ebene entschieden. Auch die Standortfrage wurde in diesem Zusammenhang diskutiert und
verabschiedet.

„Das Leitbild der HCU, durch Exzellenz in Bildung und Forschung nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts zu entwickeln, bildet inhaltlich eine Einheit mit dem entworfenen Raumkonzept und dem Standort HafenCity“, so Prof. Dr. Dieter Läpple. „ Eine Universität für Metropolenentwicklung braucht nicht nur irgendeinen Standort, sondern ein urbanes
Wirkungsfeld.“

Die Konsequenzen des Bologna-Prozesses werden sich in erster Linie in einem Konkurrenzkampf der Hochschulen um Studierende und hochkarätige Professoren abbilden. Es stellt sich die Frage, wie Hamburg sich vor dem Hintergrund des eigenen Anspruchs als internationaler Wissenschaftsstandort hier positionieren möchte.

„Sollte sich die Stadt Hamburg gegen den Neubau entscheiden“, so Prof. Dr. Gernot Grabher, seit Sommersemester 09 Professor für Stadt- und Regionalökonomie an der HCU ,“ bricht die Vision der HafenCity Universität als Dialogstandort und Raum für eine breite öffentliche Auseinandersetzung mit metropolitanen Zukunftsfragen in sich zusammen. Zahlreiche Professoren, die für dieses Konzept an dem versprochenen Standort nach Hamburg gezogen sind, werden ohne dieses asset die Stadt als Lehr- und Forschungsstätte wieder verlassen.“ Studierende, Professoren und Mitarbeiter fordern die Stadt Hamburg daher ausdrücklich auf,
ihrem Versprechen nach einem adäquaten Bau inmitten einer der dynamischsten Metropolregionen Europas nachzukommen.

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Die HCU Hamburg hat mit der Entwicklung und Einführung der Campus Card ein Instrument entwickelt, Lernmittel individuell zu verteilen und die Verwendung Studiengebühren einer unmittelbaren Nutzung durch die Studierenden zuzuführen.

Seit März 2009 gibt die HCU an ihre ca. 1.700 Studierenden eine eigene, kontoungebundene Geldkarte, die HCU Campus Card, aus.

Mit der Campus Card wird jedem/r Studierenden über ein elektronisches System ein Guthaben, das aus Einnahmen aus Studiengebühren gewonnen ist, zur Verfügung gestellt. Mit diesem Guthaben können die Studierenden entsprechend ihrem individuellen, durch das Studium bedingten Bedarf entsprechend Lernmittel erwerben.

Die Campus Card garantiert so, dass jede/r Studierende für einen Teil der Studiengebühren einen direkten, unmittelbaren Nutzen für ihr/sein Studium hat.
 
In einem eigens auf dem Campus eingerichteten Magazin, das von einem Studenten-Team der HCU verwaltet wird, können die Studierenden mit der Campus Card Materialien, Werkzeuge, Fachbücher, Dienstleistungen und Zuschüsse zu Exkursionen und Sprachkursen erwerben, zeitaufwändige Beschaffungswege entfallen hierbei für die/den Studierenden.

Die Administration der Geldkarten und deren Buchungen werden durch ein Kassensystem der Firma Schaupp EDV-Service Schaupp GmbH in Bietigheim und einem Kartenverwaltungssystem der Firma S-Card Service GmbH in Stuttgart sichergestellt.

Das Controlling, die Abstimmung und die Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs erfolgen durch Mitarbeiter der Hochschulverwaltung AdHOCH.

Die Idee der Campus Card, ihre erfolgreiche Einführung sowie erste Erfahrungen und Ergebnisse aus der Praxis werden von Herrn Möller, S-Card Projektleiter, und Vertretern des ASTA’s der HCU auf einer Pressekonferenz am

13. Mai 2009 um 1030 Uhr, Hebebrandstrasse 1, Campus Pavillon „Exil“

präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Für Fragen der Presse werden Herr Helle-Meyer (Kanzler der HCU ), Herr Sternberg (HCU Vizepräsident Lehre und Studium) und Herr Edler (Präsident des Studierendenparlament der HCU) zur Verfügung stehen.

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Kontakt

HafenCity Universität Hamburg (HCU)

Marina Brink
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Überseeallee 16, Raum 4.158
20457 Hamburg
Tel: +49 (0)40 42827-2733

marina.brink(at)vw.hcu-hamburg.de
hcu-kommunikation(at)vw.hcu-hamburg.de