--------------------
  • Menü oben
  • Sitemap
  • Presse
    • ----------
    • News
      • ----------
      • Archiv
      • ----------
      ----------
  • HCU intern
  • Webmail
  • ahoi
--------------------

Aktuelles

Stadtsoziologin Johanna Hoerning erforscht Megastädte und Wohnungspolitik

Hoerning ist seit dem Sommersemester 2021 an der HCU und hat die Professur „Stadt- und Regionalsoziologie“ von Ingrid Breckner übernommen. Seit April lehrt sie in der Stadtplanung.

„Mein Start an der HCU war stark geprägt von der Pandemie und dem digitalen Sommersemester. Es ist sehr viel schöner direkt vor Ort zu sein, wie jetzt im Wintersemester“, resümiert Prof. Dr. Johanna Hoerning über ihre erste Zeit an der HCU. Seit April 2021 lehrt sie in der Stadtplanung.

Zuvor war Hoerning als Gastprofessorin für Soziale Ungleichheit, Politik und Raum am Institut für Soziologie der TU Berlin tätig und lehrte über viele Jahre sowohl in der Soziologie, als auch in der Stadt- und Regionalplanung sowie in Urban Design.

Forschungsschwerpunkte: Wohnen und soziale Bewegungen

Ihre Schwerpunkte in der Forschung liegen in der Stadtsoziologie sowie auf dem Thema Wohnen und sozialen Bewegungen. In ihrer aktuellen Forschung untersucht sie Wohnungsfragen und die Rolle von Non-Profit-Organisationen in der Wohnungspolitik auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.

Beteiligung am Sonderforschungsbereich „Re-Figuration von Räumen“

Mit dem Teilprojekt „C02 Nichtregierungsorganisationen: Strategien räumlicher Ordnungsbildung“ sind sie und ihr Team an dem Sonderforschungsbereich (SFB) 1265 „Re-Figuration von Räumen“ an der Technischen Universität Berlin beteiligt. Der SFB untersucht die Veränderungen der sozialräumlichen Ordnungen, die seit den späten 1960er-Jahren zu beobachten sind.

Sonderforschungsbereiche sind langfristige Projekte zur Grundlagenforschung. Im SFB kooperieren Wissenschaftler:innen aus mehreren Disziplinen einer Universität oder mehrerer Universitäten, um neue Erkenntnisse zu einem eingegrenzten Thema zu erlangen.

„Frau Hoerning, was lernen Studierende in ihren Lehrveranstaltungen?“

„Thematisch erarbeite ich mit den Studierenden die Relevanz sozialwissenschaftlicher Perspektiven für die Planung und Gestaltung von Städten. Dabei geht es sowohl um ein Grundverständnis von Stadt und Raum, als auch um spezifische Fragen, etwa soziale Ungleichheit und die Rolle von Migration, Bildung und Mobilität für die Qualität sozialer Interaktionen im städtischen Kontext.“

 „Frage zum Abschluss: Was ist für Sie das täglich Besondere an der Lehre?“

„Der Austausch miteinander und das voneinander Lernen ist eine Herzensangelegenheit – egal ob es dabei um die Studienbedingungen oder Wissenschaft allgemein geht oder thematisch spezifischer, wie etwa die Frage, welchen Beitrag die Planung zu bezahlbarem Wohnen leisten kann.“

Zur Person

Johanna Hoerning hat Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Romanistik an der Universität Passau und der Goethe-Universität Frankfurt am Main studiert. Sie hat über „Die Megastadt als Begriff und Wirklichkeit. Über die räumliche, politisch-planerische und soziale Konfiguration großer Städte am Beispiel Brasiliens“ promoviert.

Von 2012 bis 2019 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Bereichen im Institut der Soziologie an der TU Berlin. Von 2019 bis Frühjahr 2021 hatte sie eine Gastprofessur für Soziale Ungleichheit, Politik und Raum an der TU Berlin inne. Zudem war sie Lehrbeauftragte an verschiedenen Hochschulen und ist unter anderem Mitglied der Redaktion von „s u b \ u r b a n - zeitschrift für kritische stadtforschung“.