Stadtlandschaft Hannover

 

Ein Barockgarten dient als Aufhänger und Ausgangspunkt für die Untersuchung von Garten und Landschaft und deren Wechselspiel mit Stadt.

Der Große Garten in Hannover Herrenhausen - speziell das große, teppichartige Paterre - soll zunächst analysiert, entschichtet und begriffen werden. Seine komplexen Bedeutungsebenen wie Prinzip, Maßstab, Geschichte, Zweck, Muster, Proportion, Dimensionalität, Grenze, Philosophie ... sollen in einen Kontext mit der Stadt und ihrer Struktur sowie Entwicklungsgeschichte gesetzt werden. Besondere Ausseinandersetzung soll auf verschiedenen Ebene mit dem Thema Teppich - Muster - Fläche passieren. 

Daraus sollen Erkenntnisse gefunden und formuliert werden. Die Erkenntnisse möchten wir in einen Entwurf überführen, der das Parterre neu interpretiert und bespielt. Der Entwurf wird parallel auf einer weiteren Ebene (Statue - Inventar - Stofflichkeit) von Studenten des Textildesigns an der University of Arts London entwickelt und soll im Rahmen der Kunstfestspiele Hannover 2011 umgesetzt werden. Mit den Kunstfestspielen initiert die Stadt Hannover ein renommiertes, internationales Festivalformat, welches sich zwischen Musik, Theater und Kunst bewegt und mit diesen die Gärten bespielt.