--------------------
  • IT und Medien
  • Bibliothek
    • ----------
    • AKTUELL
    • WIE FINDE ICH
    • AUSLEIHEN
    • SCHREIBEN & PUBLIZIEREN
      • ----------
      • Open Access
      • Forschungsergebnisse publizieren
      • Dissertation publizieren
      • Abschlussarbeit publizieren
      • ISBN
      • Literaturverwaltungsprogramme
      • Citavi
      • Urheberrecht
      • ----------
    • LERNEN & ARBEITEN
    • ÜBER UNS
    • ----------
  • Informationstechnik
  • eLearning
  • Kartographie
--------------------

Open Access

Open Access steht für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen im Internet. Ohne technische, rechtliche oder finanzielle Hürden sollen wissenschaftliche Erkenntnisse für alle Personen abrufbar und nachnutzbar sein.

> Open Access in der Forschung

> Erstveröffentlichung

> Zweitveröffentlichung

> Veranstaltungen zu Open Access an der HCU

> Häufig gestellte Fragen

> Beratung und Kontakt

 

 

Open Access in der Forschung

Es gibt seit einigen Jahren einen Trend hin zu Open Access. Viele namhafte Organisationen befürworten Open Access, darunter die Allianz der Wissenschaftsorganisationen oder die UNESCO. Forschungsförderer wie beispielsweise die DFG und die Europäische Kommission fordern ihre Mittelempfänger dazu auf, im Open Access zu veröffentlichen. In Hamburg hat der Senat mit Hamburg Open Science ein hochschulübergreifendes Programm beschlossen, um öffentlich finanzierte Forschungsergebnisse frei zugänglich und einfach auffindbar zu machen.

Open Access hat viele Vorteile für Wissenschaftler. Zahlreiche Studien belegen, dass Open-Access-Publikationen eine größere Verbreitung und mehr Zitationen haben. Alle Wissenschaftler profitieren von der beschleunigten Kommunikation durch den entgeltfreien, direkten Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen. Open Access erleichtert auch die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit. In vielen Fällen ist bei der Veröffentlichung auf einem Publikationsserver die digitale Langzeitarchivierung sichergestellt, z.B. im HCU-Repository.

Alles hat Vor- und Nachteile, auch Open Access. Ausführlich werden die Vorteile und Bedenken gegenüber Open Access auf der Plattform open-access.net diskutiert.

Es gibt zwei grundlegende Wege zu Open Access:

1. Eine Erstveröffentlichung, auch „Goldener Weg“ genannt.

2. Eine Zweitveröffentlichung, auch „Grüner Weg“ genannt, bei der Pre- oder Post-Prints über das Internet veröffentlicht werden, sofern die rechtlichen Bestimmungen dies zulassen.

 

 

Erstveröffentlichung

Eine Erstveröffentlichung Ihres Werkes können Sie in einem Open-Access-Verlag bzw. -Journal oder auf dem Publikationsserver der HCU publizieren.

 

Wollen Sie auf dem Publikationsserver der HCU publizieren?

Als Mitglied der HCU können Sie den Publikationsserver für Erstveröffentlichungen Ihrer Werke nutzen. Weitere Informationen: Forschungsergebnisse publizieren.

Als PromovierendeR können Sie Ihre Dissertation auf dem Publikationsserver veröffentlichen.
Weitere Informationen: Dissertation publizieren.

Als StudierendeR können Sie Ihre guten Qualifikationsarbeiten auf dem Publikationsserver veröffentlichen.
Weitere Informationen: Abschlussarbeit publizieren.

Alternativ können Sie auch andere, fachspezifische Repositories für Ihre Veröffentlichungen nutzen. Geeignete Repositories können Sie im Directory of Open Access Repositories recherchieren.

 

Wollen Sie Ihr Werk in einem Verlag bzw. Journal veröffentlichen?

Fachlich geeignete Open-Access Journals können Sie im Directory of Open Access Journals recherchieren.
Für Bücher gibt es das Directory of Open Access Books.

Fachspezifisch aufbereitete Informationen zu Open-Access-Journals, -Verlagen und -Repositories gibt es auf der Seite von open-access.net

Eine sehr hilfreiche Checkliste, ob das Journal oder der Verlag, in dem sie veröffentlichen wollen, vertrauenswürdig ist finden Sie auf der Website think.check.submit

Wir empfehlen, sich bei der Veröffentlichung in einem Verlag das Recht vorzubehalten, eine Zweitveröffentlichung Ihrer Publikation auf den Publikationsserver der HCU zu stellen. Formulierungsvorschläge für einen Zusatz zu dem Vertrag finden Sie auf der Plattform open-access.net.

Für die Erstveröffentlichung im Open Access können Sie Ihr Werk unter eine Open-Content-Lizenz stellen. Geeignet für wissenschaftliche Werke ist die CC-BY-Lizenz. Damit erlauben Sie die freie Nachnutzung, behalten sich aber das Recht vor, bei einer Weiterverwendung namentlich als Autor genannt zu werden.Weitere Informationen über CC-Lizenzen finden Sie auf der Webseite von Creative Commons.

 

 

Zweitveröffentlichung

Selbst wenn Sie in einem traditionellen Verlag oder Journal im Closed Access veröffentlicht haben, können Sie durch eine Zweitveröffentlichung von den Vorteilen des Open Access profitieren.

Als Autorin bzw. Autor haben Sie unter bestimmten Bedingungen das Recht, eine Zweitveröffentlichung im Open Access zur Verfügung stellen, egal in welchem Verlag Sie veröffentlicht haben.
Weitere Informationen: FAQ Zweitveröffentlichungsrecht

Viele Verlage erlauben die parallele oder zeitversetzte Veröffentlichung eines Pre- oder Post-Prints in einem institutionellen Repository. Sie können Ihren Verlagsvertrag auf eine entsprechende Klausel prüfen. Ist die Zweitveröffentlichung nicht Bestandteil Ihres Vertrags? Sie können beim Verlag vor oder nach der Veröffentlichung Ihres Werks um die Genehmigung dafür bitten. Sollten Sie Ihren Verlagsvertrag nicht zur Hand haben, ist die Sherpa-Romeo-Liste ein erster Anhaltspunkt, um sich über Bedingungen der Verlage zu informieren.

Sind die Rechtsfragen geklärt, ist eine Zweitveröffentlichung auf dem HCU-Publikationsserver möglich.

 

 

Veranstaltungen zu Open Access an der HCU


> September 2019

Coffee Lecture: Was ist DEAL und was bedeutet der Vertrag mit Wiley für HCU-Mitglieder
Wann: 11. September 19, 13.00 -13.15 Uhr
Präsentation


> Juli 2019

Coffee Lecture: Mit einer ORCID ID selbstbestimmt den eigenen Forschungsoutput managen
Wann: 09. Juli 19, 13.00 -13.15 Uhr
Wo: Bibliothek, EG
Präsentation


> Juni 2019

Coffee Lecture: Forschungsleistung messen – Was können und was sollen Metriken?
Wann: 18. Juni 19, 13.00 -13.15 Uhr
Präsentation


> Mai 2019

Coffee Lecture: Was bringt die Nutzung von (akademischen) sozialen Netzwerken wie Twitter und ResearchGate?
Wann: 06. Mai 19, 13.00 -13.15 Uhr
Präsentation


> April 2019

Filmscreening:  „Paywall. The business of scholarship“
Wann: 10. April 19, ab 18.00 Uhr


> Februar 2019

Coffee Lecture: Lassen Sie sich nicht täuschen! Raubverleger und -konferenzen erkennen
Wann: 05. Februar 19, 13.00 -13.15 Uhr
Präsentation

 

 

Häufige Fragen

Wie kann ich entscheiden, ob ein Open-Access-Journal seriös und qualitätsgeprüft ist?

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein bestimmtes Journal einen angemessenen Qualitätsstandard hat, gibt es eine einfache Checkliste: think.check.submit. Dort werden Sie durch eine Liste von Fragen ("check") geführt, die Ihnen die Entscheidung erleichtern.

Eine einfache Möglichkeit  ist es zu prüfen, ob das Journal in der Whitelist Directory of Open Access Journals ist. In diese Liste werden nur Journals aufgenommen, die bestimmte Qualitätsstandards haben.

Wurden Sie von einem Journal angeschrieben und es kommt Ihnen unseriös vor? Leiten Sie uns gerne die fragliche E-Mail weiter an openscience(at)hcu-hamburg.de

Eine weitere Hilfestellung bei der Auswahl eines Open-Access-Journals ist die Liste der meistzitierten Open-Access-Journals, welche vom nationalen Kontaktpunkt Open Access zusammengestellt wurde.

 

Ich muss für die Erstveröffentlichung in einem Open-Access-Journal eine Publikationsgebühr bezahlen. Wie läuft an der HCU die Bezahlung ab?

Als erstes sollten Sie zwei Dinge sicherstellen: Erstens, dass Sie die Mittel zur Bezahlung haben. Zweitens, dass das Journal in dem Sie veröffentlichen wollen, seriös ist. Hierzu können Sie die Checkliste think.check.submit (s.o.) heranziehen oder Sie wenden sich bei Unklarheiten an die Open-Access-Beratung der Bibliothek.

Die Zahlung einer Publikationsgebühr ist ein Beschaffungsvorgang. Da Sie Ihren Artikel aus konkreten Gründen in einem bestimmten Journal veröffentlichen, müssen Sie keine Vergleichsangebote einholen. Generell sollten Sie sich informieren, wann die Zahlung in welcher Höhe fällig wird. Für die HCU-Beschaffung ist wichtig, dass Sie die Publikationsgebühr nicht selber online (z.B. per Kreditkarte) zahlen, sondern dass Sie eine Rechnung erhalten. Am besten Sie stellen so früh wie möglich, direkt nach dem Einreichen des Artikels, einen Beschaffungsantrag bei der Beschaffungsabteilung. Die Beschaffungsabteilung tritt dann direkt mit dem Verlag in Kontakt, um eine Zahlung über Rechnung zu ermöglichen, sollte der Artikel akzeptiert werden. Sollte der Artikel abgelehnt werden, ist der Beschaffungsantrag hinfällig.

 

Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Zweitveröffentlichung auf einem Publikationsserver?

Ob Sie Ihr Werk auf einem Publikationsserver, zum Beispiel dem HCU-Repository zweitveröffentlichen können, steht in der Regel in dem Vertrag, den Sie für die Erstveröffentlichung abgeschlossen haben. Wurde Ihr Forschungsprojekt mit öffentlichen Mittel finanziert, haben Sie unter bestimmten Bedingungen das Recht, Ihr Werk nach einer Embargofrist von einem Jahr als Zweitveröffentlichung zu publizieren, egal was im Verlagsvertrag steht. Dies wird Zweitveröffentlichungsrecht genannt. Weitere Informationen: Zweitveröffentlichung.

 

Warum sollte ich meine Open Access Publikation unter eine Lizenz stellen?

Die Verwendung einer Open-Content-Lizenz erleichtert die ungehinderte und legale Verbreitung Ihres Werks. Für wissenschaftliche Werke wird oft die CC-BY-Lizenz empfohlen. Dadurch wird Ihr Urheberrecht nicht beeinträchtigt. Sie erlauben anderen, das Werk zu nutzen, Sie verpflichten die Nutzer aber zur Nennung Ihres Namens. Weitere Informationen: irights.info.

 

Welche Werke kann ich unter eine freie Lizenz stellen?

Erstveröffentlichungen Ihrer kreativen Werke, wie Texte oder auch Musik und Videos können Sie unter eine Creative Commons Lizenz stellen (s.o.).

Zweitveröffentlichungen dürfen Sie nicht ohne weiteres unter eine Open Content Lizenz stellen, da Sie (einen Teil) der Verwertungsrechte an den Verlag abgegeben haben, in dem die Erstveröffentlichung erschienen ist.

Für Software und Hardware sind Creative Commons Lizenzen nicht geeignet. Hierfür eignen sich Open Source Lizenzen.

 

Was ist die ORCID ID?

Die Open Researcher and Contributor ID, kurz ORCID, ist eine Kennung, über die Sie Ihren eigenen Forschungsoutput (Artikel, Daten, Software, etc.) eindeutig mit Ihrer Person verbinden können. ORCID löst das Problem, dass weltweit oft mehrere Forscher denselben Namen haben, indem Forschende eine unverwechselbare Zahlenkennung zugewiesen bekommen. Die Registrierung für eine ORCID ID dauert nur 30 Sekunden. Ihre wissenschaftlichen Werke können Sie dann ganz leicht aus anderen Quellen importieren und ihrer ORCID ID zuordnen. Weitere Informationen: ORCID.

 

 

 

 

Beratung zu Open Access

Sie haben Fragen rund um Open Access? Sprechen Sie uns gerne an.

Dr. Juliane Finger

juliane.finger(at)hcu-hamburg.de

+49 (0) 40 42827-5305

 

Wir bieten regelmäßig Workshops rund um die Themen Open Access und Open Science an. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie konkrete Wünsche hinsichtlich Workshop-Themen haben.

 

 

Open Access

Schnell

Entliehene Bücher verlängern?
Mein Bibliothekskonto

Neu hier?
Ausweis beantragen

E-Books & co. zu Hause lesen?
Zugriff von außerhalb

Buch nicht vorhanden?
Kaufvorschlag machen

Kontakt

HafenCity Universität Hamburg
Bibliothek
Überseeallee 16
20457 Hamburg

Tel.: +49 (0) 40 42827-5675

Fragen Sie uns!