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Die Veranstaltungen der HCU

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22.05.2017 - 29.05.2017

Ausstellung „Form Follows Sound“ - Musik und Architektur im Dialog

Ausstellung
Location: HCU Hamburg, Holcim Auditorium - 1. OG, Überseeallee 16, 20457 Hamburg,
Organizer: HafenCity Universität Hamburg und Elbphilharmonie Hamburg

Nicht erst seit der Elbphilharmonie weiß man um die spannenden Parallelen, die zwischen Musik und Architektur bestehen. Wie nah beieinander die Arbeit von Komponisten und Architekten liegt, zeigt sich etwa bei Iannis Xenakis: Der 2001 verstorbene Grieche übte beide Berufe aus – und hätte vermutlich Gefallen an den geschwungenen Linien der Elbphilharmonie gefunden. Denn Xenakis war ein Querdenker: Wo andere Musik auf Grundlage von Strukturen und Tonreihen schrieben, komponierte er in Klangwolken und Galaxien – wo andere gerade Wände entwarfen, interessierte er sich für doppelt gekrümmte Parabolen.

FORM FOLLOWS SOUND 

Iannis Xenakis‘ Werk »Nuits« bildet nun die Grundlage für eine spannende Ausstellung, die die Elbphilharmonie zusammen mit der HafenCity Universität präsentiert: Über mehrere Wochen haben sich Architektur-Studierende mit dem Stück beschäftigt. Entstanden sind Modelle und Entwürfe, die die musikalische Struktur des Werks in Architektur übersetzen.

Die Ausstellung »Form follows Sound« ist vom 22. bis 26. Mai täglich von 9 bis 19 Uhr im Foyer Ost (1. OG) kostenlos zugänglich.

Download: Plakat

Organizer: HafenCity Universität Hamburg und Elbphilharmonie Hamburg
Ansprechpartner(in): Peter Sitt | HCU Veranstaltungsmanager
Telefon: +49 40 42827-2731
E-Mail: HCU-Veranstaltungen(at)vw.hcu-hamburg.de
26.05.2017 - 02.06.2017

"Hafenstadt neu ausgelotet". Hamburger Hafen Kongress 2017, im Rahmen des Festivals "Theater der Welt", Hamburg 2017"

Tagung
Location: Kampnagel, K4, Jarrestraße 20, 22303, u. v. a. Orte (s. Programm),
Organizer: Prof. Dr. Ortrud Gutjahr, Universität Hamburg, Institut für Germanistik, in Kooperation mit dem Festival "Theater der Welt 2017"

Wissenschaftler/innen der Hamburger Hochschulen entern die Forschungsräume von
»Theater der Welt« 2017 mit einem neuartigen Hafen-Kongress unter dem Titel »Hafenstadt neu ausgelotet« und laden ein, sich mit ihnen auf Kaperfahrt nach neuen Blicken auf Wasser und Hafen zu begeben.

Hamburgs Hafen prägt das Selbstverständnis der Hansestadt zutiefst. Mit ihm verbindet sich
die Vorstellung eines Tores zur Welt öffnet, mitten in der Metropole. Vom Hafen aus entwickelten sich Handelsrouten, wurde die Kolonialbewegung und die Auswanderung in die ›Neue Welt‹ organisiert. Veränderte der Hafen bereits mit der Umgestaltung zum Containerhafen sein Gesicht, so präsentiert sich das Hafengebiet inzwischen durch den Bau der HafenCity und der Elbphilharmonie als urbaner, kulturell attraktiver Raum der Begegnung.
Der signifikante Wandel fordert heraus, das historische Erbe des Hafens und die maritim geprägte Stadtkultur Hamburgs auf aktuellem Wissensstand zu überdenken. Es entstand die Idee, in einem
HafenKongress die entscheidenden Entwicklungen und zukunftsweisenden Perspektiven für die Hansestadt neu auszuloten.

An sechs Abenden in der Zeit vom 26. Mai bis 2. Juni stellen jeweils vier Spezialist/inn/en aus unterschiedlichsten Fächern ihre Forschungen zur Hafenstadt kurzgefasst vor und diskutieren diese sowohl untereinander als auch mit dem Publikum. Die Lesung eines literarischen
Textausschnittes zum Hamburger Hafen schließt die jeweilige Vortrags- und Diskussionsrunde ab und
schlägt zugleich die Brücke zur nachfolgenden Theatervorstellung.

Bitte beachten Sie, dass die Anfangszeiten der Sektionen und die Veranstaltungsorte variieren!

Organizer: Prof. Dr. Ortrud Gutjahr, Universität Hamburg, Institut für Germanistik, in Kooperation mit dem Festival "Theater der Welt 2017"
E-Mail:
Link: www.zfw.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege/programm.html

Downloads: Programm Hafenkongress
29.05.2017

Auf Sand gebaut? Nachdenken über die Stadt von übermorgen

Workshop
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, CityScienceLab (EG), 20457 Hamburg
Zeit: 17:00 - 19:00
Organizer: HCU Hamburg, CityScienceLab, ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius

Workshopseminar mit Frauke Burgdorff, Burgdorff Stadt | Agentur für kooperative Stadtentwicklung, Bochum.

Welche Trends prägen die Stadt von übermorgen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Workshops mit der Stadtentwicklerin Frauke Burgdorff.

Die Zukunft kommt. Die Zukunft ist ungewiss. Mit dieser Ungewissheit müssen Stadtplanerinnen und -planer leben. Sogar die geübten unter ihnen befürchten aber, dass Städte sich den rasanten Veränderungszyklen nur noch ergeben können: der Digitalisierung, dem demographischen Wandel, dem Klimawandel ... . Doch bevor wir die Köpfe in den Sand stecken, sollten wir wissen, woraus der Sand besteht. Wer weiß, vielleicht findet sich dort das eine oder andere Korn, das Zukunft gestaltbar macht?
Nach einem Kurzvortrag mit anschließender Diskussion wird in Kleingruppen die Relevanz der Trendcluster für die Stadtentwicklung eingeordnet und die Ergebnisse anschließend vorgestellt.

Frauke Burgdorff betreibt die Agentur für kooperative Stadtentwicklung BURGDORFF STADT. Von 2006 bis Anfang 2017 war sie Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume. Im Rahmen des Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung der ZEIT-Stiftung an der HafenCity Universität Hamburg ist sie im Mai 2017 zu Gast an der HCU.

Da die TeilnehmerInnenzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter: csl(at)hcu-hamburg.de

Organizer: HCU Hamburg, CityScienceLab, ZEIT Stiftung Ebelin und Kurt Bucerius
Ansprechpartner(in): Katrin Hovy, CityScienceLab
E-Mail: csl(at)hcu-hamburg.de
29.05.2017

Occupy Present! Entwerfen und Kolonisieren von Zeit im Szenario

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Hörsaal 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 19:45
Organizer: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Vortrag von Dr. Jules Buchholtz, Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "[Q]uerblicke: Prognosen" der [Q] Studies der HCU Hamburg.

Prognosen versuchen nicht nur, Zukunftsentwicklungen vorauszusagen. Sie dienen vielmehr als (Macht-)Instrumente, um beispielsweise politische, wirtschaftliche oder planerische Entscheidungen zu treffen oder zu legitimieren und die Bevölkerung für Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, sinkende Geburtenraten oder Überalterung der Gesellschaft zu sensibilisieren. Neben dem Aufzeigen potentieller Fehlentwicklungen ermöglichen Prognosen auch, alternative Entwicklungen nach dem Prinzip „Vorbeugen ist besser“ zu denken und zu initiieren. Gleichzeitig werden mit dem Entwurf futuristischer Szenarien aktuelle Gegenwartsentwicklungen zur Debatte gestellt.

Die Ringvorlesung zeigt auf, dass die Zukunftsforschung zusehends zu einer Disziplin mit eigenständiger Methodik wird. Dabei wollen wir die Frage stellen, inwiefern sich prognostische Szenarien selbst als eine gesellschaftliche Kulturtechnik und -praxis reflektieren lassen.

Die Interdisziplinäre Vortragsreihe findet wöchentlich statt und ist für BA- und für MA-Studierende geöffnet!

Organizer: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de
30.05.2017

Baakenhafen

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 150 / 1. OG,
Zeit: 18:15 - 20:00
Organizer: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen

Vortrag von Felix Schwarz, LOIDL Landschaftsarchitekten Berlin, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "WasserHorizonte IV. Aufladung von Landschaften" des Arbeitsgebiets Landschaftsarchitektur der HCU Hamburg.

Kontakt: Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen, HCU Hamburg, Landschaftsarchitektur,
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hamburg.de

Organizer: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hambug.de

Downloads: Flyer WasserHorizonte_IV
30.05.2017

HAVEN. Das Festivalzentrum am Baakenhöft

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 150 / 1. OG,
Zeit: 18:15 - 20:00
Organizer: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen

Präsentation des "Theater der Welt 2017", im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "WasserHorizonte IV. Aufladung von Landschaften" des Arbeitsgebiets Landschaftsarchitektur der HCU Hamburg.

Kontakt: Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen, HCU Hamburg, Landschaftsarchitektur,
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hamburg.de

Organizer: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hambug.de

Downloads: Flyer WasserHorizonte_IV
31.05.2017

Exkursion: Immer der Nase nach! Zum Geruch von Gewürzen

Führung
Location: HCU Hamburg, 3.103 / Seminarraum IV (gr.), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 14:00 - 17:00
Organizer: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Exkursion mit Kerstin Maksen, M.A., Gewürzmuseum Hamburg, im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Hören, Schmecken, Riechen: Das Kulturelle der Sinne" der [Q]Studies der HCU Hamburg.

Exkursion nur für Teilnehmer des Seminars!

Die Empfindung von vertrautem Geruch beim Betreten einer Wohnung, das Gefühl von Rührung beim Blick auf eine Fotografie, die taktile Sicherheit beim Benutzen smarter Geräte oder der wachmachende Geschmack des morgendlichen Kaffees: Jedes soziale Handeln hat aufgrund seiner Körperlichkeit auch eine Wahrnehmungsebene. Im Seminar werden die fünf Sinne – sehen, hören, riechen, schmecken, tasten – jedoch nicht als neuronale oder physische Instanzen reflektiert, sondern als immer populärer werdendes Thema der Sozial- und Kulturwissenschaften aufgegriffen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Art und Weise sinnlicher Erfahrungen stets historisch und kulturell geprägt ist. Verschiedene
Gastreferate und ein Besuch im Museum werden einen Einblick in die praxisbezogene Erforschung der Sinne ermöglichen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Organizer: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de

Downloads: Flyer
31.05.2017

Wer hat wo und wie für unsere Nahrungsmittel gearbeitet? Zur Geschichte eines sehr bedeutsamen Teils der menschlichen Tätigkeit

Vortrag
Location: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Organizer: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Dr. Jürgen Bönig, Historische Museen Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Organizer: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
01.06.2017

Bathymetric Surveying in Fjords of Eastern Greenland - Multibeam Mapping on a Vintage Vessel

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 3.103, 3. OG,
Zeit: 16:00 - 18:00
Organizer: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.

Vortrag von Dr. Wilhelm Weinrebe, retired from GEOMAR /Helmholtz-Centre for Ocean Research Kiel, im Rahmen des "Geodätischen Kolloquiums" im Sommersemster 2017 des Studiengangs Geomatik der HCU Hamburg.

Das Geodätische Kolloquium ist eine regelmäßige Veranstaltung der HCU-Geomatik zur Fortbildung der Berufsgruppen Geodäsie und Geoinformatik in Norddeutschland. Veranstalter sind der Deutsche Verein für Vermessungswesen (Bezirksgruppe Hamburg), der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein), die Deutsche Hydrographische Gesellschaft und der Verein zur Förderung der Geomatik an der HCU Hamburg sowie der Studiengang Geomatik an der HCU Hamburg.

Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Vortragenden und Kolleginnen und Kollegen bei einem Umtrunk in geselligem Rahmen ausklingen zu lassen.

Anfahrt / Parkplätze
Da das Parkplatzangebot in der HafenCity begrenzt ist, empfehlen wir die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nehmen Sie die U-Bahn, Linie U4 (Richtung „HafenCity Universität“) und steigen an der Endhaltestelle aus. Dort nehmen Sie den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung.

Organizer: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr.-Ing. Thomas Kersten, Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker, HCU Hamburg, Geomatik
E-Mail: Thomas.Kersten(at)hcu-hamburg.de Annette.Eicker(at)hcu-hamburg.de

Downloads: Flyer_GK_SoSe_2017.pdf
08.06.2017

Vorstellung des Meeresatlas – Aktuelle Daten und Fakten zum Zustand der Meere

Präsentation
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:30 - 21:30
Organizer: Heinrich Böll Stiftung, Ozean der Zukunft - Die Kieler Meereswissenschaften, Le Monde diplomatique

In der bewährten Atlasreihe der Heinrich-Böll-Stiftung erscheint im Mai der Meeresatlas mit aktuellen Daten und Fakten über den besorgniserregenden Zustand der Ozeane. Anlässlich des internationalen Tages des Meeres am 8. Juni 2017 möchten wir Sie herzlich zur Präsentation des aktuell erschienenen Meeresatlas einladen.

In der anschließenden Diskussion geht es vor allem um die politischen Handlungsanforderungen an die Weltgemeinschaft und insbesondere an die G20 Staaten.

Als ReferentInnen und DiskutantInnen nehmen teil:

- Anja Hajduk, MdB, Bd90/Die Grünen
- Jens Kerstan, Hamburger Umweltsenator
- Prof. Mojib Latif, Ozean- und Klimaforscher, GEOMAR Kiel
- Dirk Scheelje, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
- Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
 -Nadja Ziebarth, BUND Meeresschutzreferentin

Die Veranstaltung schließt ab mit der Vergabe der NUN-Zertifikate - „Norddeutsch und Nachhaltig“,
eine Auszeichnung der Stadt Hamburg für hochwertige Bildungsarbeit für eine nachhaltige Entwicklung.

Organizer: Heinrich Böll Stiftung, Ozean der Zukunft - Die Kieler Meereswissenschaften, Le Monde diplomatique
Ansprechpartner(in): Karin Heuer, umdenken Heinrich Böll Stiftung; Doris Lorenz, Heinrich Böll Stiftung Schleswig Holstein
E-Mail: kh(at)umdenken-boell.de lorenz(at)boell-sh.de

Downloads: Programm
13.06.2017

"Deine Geest": Co-kreative Bürgermitwirkung und aktuelle Planungen. Unterwegs in Hamburgs längstem Park

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 150 / 1. OG,
Zeit: 18:15 - 20:00
Organizer: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen

Vortrag von Cornelia Peters, BUE Naturschutz, Grünplanung &Energie, Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "WasserHorizonte IV. Aufladung von Landschaften" des Arbeitsgebiets Landschaftsarchitektur der HCU Hamburg.

Kontakt: Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen, HCU Hamburg, Landschaftsarchitektur,
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hamburg.de

Organizer: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen
Ansprechpartner(in): Prof. Dipl.Ing. Christiane Sörensen
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hambug.de

Downloads: Flyer WasserHorizonte_IV
14.06.2017

The Outline of Eight Constitution Medicine (ECM) / Acht Ma(h)l anders

Vortrag
Location: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Organizer: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Prof. Dr. Kim, Chang Keun, Cha Medical University, Südkorea, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Organizer: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
16.06.2017

Metropolregion Hamburg ohne Plan? Mehr Wohnungen, mehr Gewerbegebiete, mehr Straßen ...

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Holcim Auditorium, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 10:00 - 16:30
Organizer: BUND Friends of the Earth, HCU Hamburg

Fachtagung „Metropolregion Hamburg ohne Plan? Mehr Wohnungen, mehr Gewerbegebiete, mehr Straßen – bleiben Natur und Lebensqualität auf der Strecke?“.

Die Metropolregion Hamburg wächst stetig, damit steigt der Druck auf die Freiflächen in der Hansestadt aber auch im Umland. Die steigende Konkurrenz um knappe Flächen erfordert ein gemeinsames Handeln als Stadtregion – davon sind wir aber meilenweit entfernt.
Die Fachtagung greift dieses Spannungsfeld auf und stellt wichtige Fragen:

    - Wo steht die Metropolregion Hamburg heute?
    - Wie machen es andere Metropolregionen?
    - Und welche Lösungsansätze gibt es?

Anmeldungen unter:

BUND: Katharina Seegelke / Flächenschutz
katharina.seegelke(at)bund.net, Tel. 040 / 600 387 17, Mo., Mi., Do. 9-16 Uhr.

Eintritt: 20,- € / 5,- € (Studierende/ermäßigt). Zu zahlen in bar bei Ankunft.
Mittagessen, Kaffe, Kuchen und Getränke inklusive.

Organizer: BUND Friends of the Earth, HCU Hamburg
Ansprechpartner(in): Katharina Seegelke
Telefon: 040 / 600 387 17
E-Mail: katharina.seegelke(at)bund.net
17.06.2017

Lucius Burckhardt Convention II, documenta Kassel

Workshop
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 150 / 1. OG, Kunsthochschule Kassel, Hörsaal, Menzelstraße 13-15, 34121 Kassel
Zeit: 09:00 - 18:00
Organizer: documenta 14 , Kunsthochschule; Exkursion: HCU Hamburg, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen

Exkursion zur Lucius Burckhardt Convention II, documenta Kassel, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "WasserHorizonte IV. Aufladung von Landschaften" des Arbeitsgebiets Landschaftsarchitektur der HCU Hamburg.

Die Lucius Burckhardt-Convention 2017 ist ein eintägiges Symposium zu Annemarie und Lucius Burckhardt, den Erfindern der Spaziergangswissenschaft, kuratiert von Prof. Martin Schmitz und Studierenden im Fachbereich Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel.
Der Schweizer Soziologe lehrte von 1972?1997 an der Gesamthochschule/Universität Kassel im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung. Vielen Studentinnen und Studenten ? nicht nur aus den entwerfenden Fächern ? eröffnete er neue Perspektiven. Wer plant die Planung? Warum ist Landschaft schön? Design ist unsichtbar, durch Pflege zerstört oder der kleinstmögliche Eingriff: diese Burckhardt’schen Fragen und Formeln sind aktueller denn je.

Programm

Kontakt: Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen, HCU Hamburg, Landschaftsarchitektur,
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hamburg.de

Organizer: documenta 14 , Kunsthochschule; Exkursion: HCU Hamburg, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen
Ansprechpartner(in): Prof. Dipl.Ing. Christiane Sörensen
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hambug.de

Downloads: Flyer WasserHorizonte_IV
18.06.2017 - 19.06.2017

Civil20

Tagung
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg,

Das Universitätsgebäude der HCU Hamburg wird am Sonntag, den 18. Juni für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Civil20-Gipfels geöffnet. Am Montag, den 19. Juni, ist das Universitätsgebäude ausschließlich nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie für HCU Angehörige geöffnet.

Am 18. und 19. Juni wird die HafenCity Universität Hamburg (HCU) zum Ort des Gedankenaustauschs über die G20: Der Civil20-Gipfel begleitet die Arbeit der G20 inhaltlich reflektierend und verleiht der internationalen Zivilgesellschaft zu global relevanten Themen eine gemeinsame Stimme. An beiden Tagen des internationalen Treffens an der HCU Hamburg arbeiten Teilnehmende von 150 Organisationen aus 50 Ländern in Workshops zusammen und erarbeiten Empfehlungen sowie Forderungen an die G20. Zur Abschlusspräsentation ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingeladen.

Seit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vor rund einem Jahr bekanntgegeben hat, dass das G20-Gipfeltreffen am 7. und 8. Juli in Hamburg stattfinden wird, diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und der Bundesregierung nicht nur Aspekte der Organisation, inhaltlicher Ausrichtung, Finanzierung und Sicherheit, sondern auch Möglichkeiten der Beteiligung der Zivilgesellschaft am G20-Gipfel.
Eine solche Möglichkeit zur Beteiligung bietet das Civil20-Treffen: Die Civil20 (C20) sind ein unabhängiger Zusammenschluss nationaler und internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich bereits seit 2009 jährlich formieren, um die Arbeit der G20 inhaltlich reflektierend zu begleiten und der internationalen Zivilgesellschaft zu global relevanten Themen eine gemeinsame Stimme zu verleihen. Ziel der Civil20 ist es, die internationale Zivilgesellschaft über die G20-Staaten hinaus stärker in den Prozess einzubinden.

Im Vorfeld des Civil20-Gipfels wurden bereits Schwerpunktthemen festgelegt, die im Präsidentschaftsjahr 2016 und 2017 besonders wichtig sind. Aus diesen Schwerpunktthemen entstanden sechs Arbeitsgruppen, in denen Empfehlungen und Forderungen an die G20 erarbeitet wurden. Diese Positionen der Civil20 werden während des Gipfels im Juni 2017 ausführlich diskutiert und der Öffentlichkeit präsentiert. Der Civil20-Gipfel am 18. und 19. Juni 2017 in Hamburg, zu dem auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingeladen wurde, wird der Höhepunkt des Konsultations- und Beratungsprozesses der zivilgesellschaftlichen Akteure und der Abschluss des diesjährigen C20-Prozesses.

Veranstalter: Auswärtige Amt, Berlin | Venro - Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe, Berlin
Weitere Informationen: https://civil-20.org
Link zur Pressemitteilung: https://www.hcu-hamburg.de/presse/news/news/#253

Kontakt:

Projektleitung C20 | Venro | Clemens Schwanhold
c.schwanhold(at)venro.org | +49 30 88 06 08 002


Projektleitung C20 | Venro | Elisabeth Staudt
e.staudt(at)venro.org |
+49 30 88 06 08 001


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der HCU | Marina Brink

HCU-Kommunikation(at)vw.hcu-hamburg.de | +49 40 42827-2733

Gesamtkoordination in der HCU | Peter Sitt | Veranstaltungsmanager
HCU-Veranstaltungen(at)vw.hcu-hamburg.de | +49 40 42827-2731

E-Mail:
19.06.2017

Das fünfte Paradigma. Industrie 4.0, KI und emergente Megatrends. Was kommt nach der Digitalisierung?

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Hörsaal 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 19:45
Organizer: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Vortrag von Prof. Dr. Holger Rust, Universität Hannover, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "[Q]uerblicke: Prognosen" der [Q] Studies der HCU Hamburg.

Prognosen versuchen nicht nur, Zukunftsentwicklungen vorauszusagen. Sie dienen vielmehr als (Macht-)Instrumente, um beispielsweise politische, wirtschaftliche oder planerische Entscheidungen zu treffen oder zu legitimieren und die Bevölkerung für Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, sinkende Geburtenraten oder Überalterung der Gesellschaft zu sensibilisieren. Neben dem Aufzeigen potentieller Fehlentwicklungen ermöglichen Prognosen auch, alternative Entwicklungen nach dem Prinzip „Vorbeugen ist besser“ zu denken und zu initiieren. Gleichzeitig werden mit dem Entwurf futuristischer Szenarien aktuelle Gegenwartsentwicklungen zur Debatte gestellt.

Die Ringvorlesung zeigt auf, dass die Zukunftsforschung zusehends zu einer Disziplin mit eigenständiger Methodik wird. Dabei wollen wir die Frage stellen, inwiefern sich prognostische Szenarien selbst als eine gesellschaftliche Kulturtechnik und -praxis reflektieren lassen.

Die Interdisziplinäre Vortragsreihe findet wöchentlich statt und ist für BA- und für MA-Studierende geöffnet!

Organizer: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de
21.06.2017

Food_City: Über den Zusammenhang von Stadt und Nahrungsmitteln

Vortrag
Location: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Organizer: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Katharina Held, selbstständige Stadtforscherin, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Organizer: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
21.06.2017

Vom Hören gestern und heute. Ein historischer Sinneswandel

Vortrag
Location: HCU Hamburg, 3.103 / Seminarraum IV (gr.), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 19:45
Organizer: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Votrag von Dr. Daniel Morat, FU Berlin, im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Hören, Schmecken, Riechen: Das Kulturelle der Sinne" der [Q]Studies der HCU Hamburg.

Die Empfindung von vertrautem Geruch beim Betreten einer Wohnung, das Gefühl von Rührung beim Blick auf eine Fotografie, die taktile Sicherheit beim Benutzen smarter Geräte oder der wachmachende Geschmack des morgendlichen Kaffees: Jedes soziale Handeln hat aufgrund seiner Körperlichkeit auch eine Wahrnehmungsebene. Im Seminar werden die fünf Sinne – sehen, hören, riechen, schmecken, tasten – jedoch nicht als neuronale oder physische Instanzen reflektiert, sondern als immer populärer werdendes Thema der Sozial- und Kulturwissenschaften aufgegriffen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Art und Weise sinnlicher Erfahrungen stets historisch und kulturell geprägt ist. Verschiedene
Gastreferate und ein Besuch im Museum werden einen Einblick in die praxisbezogene Erforschung der Sinne ermöglichen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Organizer: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de

Downloads: Flyer
22.06.2017

Satelliten vermessen den Klimawandel (Antrittsvorlesung)

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Raum 3.103, 3. OG,
Zeit: 16:00 - 18:00
Organizer: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.

Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker, HCU Hamburg, im Rahmen des "Geodätischen Kolloquiums" im Sommersemster 2017 des Studiengangs Geomatik der HCU Hamburg.

Das Geodätische Kolloquium ist eine regelmäßige Veranstaltung der HCU-Geomatik zur Fortbildung der Berufsgruppen Geodäsie und Geoinformatik in Norddeutschland. Veranstalter sind der Deutsche Verein für Vermessungswesen (Bezirksgruppe Hamburg), der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein), die Deutsche Hydrographische Gesellschaft und der Verein zur Förderung der Geomatik an der HCU Hamburg sowie der Studiengang Geomatik an der HCU Hamburg.

Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Vortragenden und Kolleginnen und Kollegen bei einem Umtrunk in geselligem Rahmen ausklingen zu lassen.

Anfahrt / Parkplätze
Da das Parkplatzangebot in der HafenCity begrenzt ist, empfehlen wir die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nehmen Sie die U-Bahn, Linie U4 (Richtung „HafenCity Universität“) und steigen an der Endhaltestelle aus. Dort nehmen Sie den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung.

Organizer: HCU Hamburg, Studiengang Geomatik; Deutscher Verein für Vermessungswesen Bezirksgruppe Hamburg; u. a.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr.-Ing. Thomas Kersten, Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker, HCU Hamburg, Geomatik
E-Mail: Thomas.Kersten(at)hcu-hamburg.de Annette.Eicker(at)hcu-hamburg.de

Downloads: Flyer_GK_SoSe_2017.pdf
03.07.2017

Prognosen, Kontroversen, Handlungsoptionen - Zur Arbeit des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Hörsaal 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 19:45
Organizer: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Vortrag von Dr. Arnold Sauter, TAB Berlin, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "[Q]uerblicke: Prognosen" der [Q] Studies der HCU Hamburg.

Prognosen versuchen nicht nur, Zukunftsentwicklungen vorauszusagen. Sie dienen vielmehr als (Macht-)Instrumente, um beispielsweise politische, wirtschaftliche oder planerische Entscheidungen zu treffen oder zu legitimieren und die Bevölkerung für Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, sinkende Geburtenraten oder Überalterung der Gesellschaft zu sensibilisieren. Neben dem Aufzeigen potentieller Fehlentwicklungen ermöglichen Prognosen auch, alternative Entwicklungen nach dem Prinzip „Vorbeugen ist besser“ zu denken und zu initiieren. Gleichzeitig werden mit dem Entwurf futuristischer Szenarien aktuelle Gegenwartsentwicklungen zur Debatte gestellt.

Die Ringvorlesung zeigt auf, dass die Zukunftsforschung zusehends zu einer Disziplin mit eigenständiger Methodik wird. Dabei wollen wir die Frage stellen, inwiefern sich prognostische Szenarien selbst als eine gesellschaftliche Kulturtechnik und -praxis reflektieren lassen.

Die Interdisziplinäre Vortragsreihe findet wöchentlich statt und ist für BA- und für MA-Studierende geöffnet!

Organizer: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de
12.07.2017

Technisierte Vermittlung der Körperwahrnehmung? Das Beispiel der digitalen Selbstvermessung

Vortrag
Location: HCU Hamburg, 3.103 / Seminarraum IV (gr.), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 19:45
Organizer: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Votrag von Lisa Wiedemann, M.A., HCU Hamburg, im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Hören, Schmecken, Riechen: Das Kulturelle der Sinne" der [Q]Studies der HCU Hamburg.

Die Empfindung von vertrautem Geruch beim Betreten einer Wohnung, das Gefühl von Rührung beim Blick auf eine Fotografie, die taktile Sicherheit beim Benutzen smarter Geräte oder der wachmachende Geschmack des morgendlichen Kaffees: Jedes soziale Handeln hat aufgrund seiner Körperlichkeit auch eine Wahrnehmungsebene. Im Seminar werden die fünf Sinne – sehen, hören, riechen, schmecken, tasten – jedoch nicht als neuronale oder physische Instanzen reflektiert, sondern als immer populärer werdendes Thema der Sozial- und Kulturwissenschaften aufgegriffen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Art und Weise sinnlicher Erfahrungen stets historisch und kulturell geprägt ist. Verschiedene
Gastreferate und ein Besuch im Museum werden einen Einblick in die praxisbezogene Erforschung der Sinne ermöglichen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Organizer: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de

Downloads: Flyer