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31.05.2017

Wer hat wo und wie für unsere Nahrungsmittel gearbeitet? Zur Geschichte eines sehr bedeutsamen Teils der menschlichen Tätigkeit

Vortrag
Location: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Organizer: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag von Dr. Jürgen Bönig, Historische Museen Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

 

 

Organizer: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
31.05.2017

Exkursion: Immer der Nase nach! Zum Geruch von Gewürzen

Führung
Location: HCU Hamburg, 3.103 / Seminarraum IV (gr.), Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 14:00 - 17:00
Organizer: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Exkursion mit Kerstin Maksen, M.A., Gewürzmuseum Hamburg, im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Hören, Schmecken, Riechen: Das Kulturelle der Sinne" der [Q]Studies der HCU Hamburg.

Exkursion nur für Teilnehmer des Seminars!

Die Empfindung von vertrautem Geruch beim Betreten einer Wohnung, das Gefühl von Rührung beim Blick auf eine Fotografie, die taktile Sicherheit beim Benutzen smarter Geräte oder der wachmachende Geschmack des morgendlichen Kaffees: Jedes soziale Handeln hat aufgrund seiner Körperlichkeit auch eine Wahrnehmungsebene. Im Seminar werden die fünf Sinne – sehen, hören, riechen, schmecken, tasten – jedoch nicht als neuronale oder physische Instanzen reflektiert, sondern als immer populärer werdendes Thema der Sozial- und Kulturwissenschaften aufgegriffen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Art und Weise sinnlicher Erfahrungen stets historisch und kulturell geprägt ist. Verschiedene
Gastreferate und ein Besuch im Museum werden einen Einblick in die praxisbezogene Erforschung der Sinne ermöglichen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Organizer: HCU Hamburg, [Q] Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de

Downloads: 
Flyer
30.05.2017

*Veranstaltung fällt krankheitsbedingt aus!* HAVEN. Das Festivalzentrum am Baakenhöft

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 150 / 1. OG,
Zeit: 18:15 - 20:00
Organizer: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen

Präsentation des "Theater der Welt 2017", im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "WasserHorizonte IV. Aufladung von Landschaften" des Arbeitsgebiets Landschaftsarchitektur der HCU Hamburg.

Kontakt: Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen, HCU Hamburg, Landschaftsarchitektur,
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hamburg.de

Organizer: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hambug.de

Downloads: 
Flyer WasserHorizonte_IV
30.05.2017

*Veranstaltung fällt krankheitsbedingt aus!* Baakenhafen

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg, Hörsaal 150 / 1. OG,
Zeit: 18:15 - 20:00
Organizer: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen

Vortrag von Felix Schwarz, LOIDL Landschaftsarchitekten Berlin, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "WasserHorizonte IV. Aufladung von Landschaften" des Arbeitsgebiets Landschaftsarchitektur der HCU Hamburg.

Kontakt: Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen, HCU Hamburg, Landschaftsarchitektur,
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hamburg.de

Organizer: HCU Hamburg, Arbeitsgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen
E-Mail: christiane.soerensen(at)hcu-hambug.de

Downloads: 
Flyer WasserHorizonte_IV
29.05.2017

Occupy Present! Entwerfen und Kolonisieren von Zeit im Szenario

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Hörsaal 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 19:45
Organizer: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.

Vortrag von Dr. Jules Buchholtz, Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe "[Q]uerblicke: Prognosen" der [Q] Studies der HCU Hamburg.

Prognosen versuchen nicht nur, Zukunftsentwicklungen vorauszusagen. Sie dienen vielmehr als (Macht-)Instrumente, um beispielsweise politische, wirtschaftliche oder planerische Entscheidungen zu treffen oder zu legitimieren und die Bevölkerung für Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, sinkende Geburtenraten oder Überalterung der Gesellschaft zu sensibilisieren. Neben dem Aufzeigen potentieller Fehlentwicklungen ermöglichen Prognosen auch, alternative Entwicklungen nach dem Prinzip „Vorbeugen ist besser“ zu denken und zu initiieren. Gleichzeitig werden mit dem Entwurf futuristischer Szenarien aktuelle Gegenwartsentwicklungen zur Debatte gestellt.

Die Ringvorlesung zeigt auf, dass die Zukunftsforschung zusehends zu einer Disziplin mit eigenständiger Methodik wird. Dabei wollen wir die Frage stellen, inwiefern sich prognostische Szenarien selbst als eine gesellschaftliche Kulturtechnik und -praxis reflektieren lassen.

Die Interdisziplinäre Vortragsreihe findet wöchentlich statt und ist für BA- und für MA-Studierende geöffnet!

Organizer: HCU Hamburg, [Q]Studies und Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen.
Ansprechpartner(in): Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HCU Hamburg, Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen
E-Mail: regula.burri(at)hcu-hamburg.de
26.05.2017 - 02.06.2017

"Hafenstadt neu ausgelotet". Hamburger Hafen Kongress 2017, im Rahmen des Festivals "Theater der Welt", Hamburg 2017"

Tagung
Location: Kampnagel, K4, Jarrestraße 20, 22303, u. v. a. Orte (s. Programm),
Organizer: Prof. Dr. Ortrud Gutjahr, Universität Hamburg, Institut für Germanistik, in Kooperation mit dem Festival "Theater der Welt 2017"

Wissenschaftler/innen der Hamburger Hochschulen entern die Forschungsräume von
»Theater der Welt« 2017 mit einem neuartigen Hafen-Kongress unter dem Titel »Hafenstadt neu ausgelotet« und laden ein, sich mit ihnen auf Kaperfahrt nach neuen Blicken auf Wasser und Hafen zu begeben.

Hamburgs Hafen prägt das Selbstverständnis der Hansestadt zutiefst. Mit ihm verbindet sich
die Vorstellung eines Tores zur Welt öffnet, mitten in der Metropole. Vom Hafen aus entwickelten sich Handelsrouten, wurde die Kolonialbewegung und die Auswanderung in die ›Neue Welt‹ organisiert. Veränderte der Hafen bereits mit der Umgestaltung zum Containerhafen sein Gesicht, so präsentiert sich das Hafengebiet inzwischen durch den Bau der HafenCity und der Elbphilharmonie als urbaner, kulturell attraktiver Raum der Begegnung.
Der signifikante Wandel fordert heraus, das historische Erbe des Hafens und die maritim geprägte Stadtkultur Hamburgs auf aktuellem Wissensstand zu überdenken. Es entstand die Idee, in einem
HafenKongress die entscheidenden Entwicklungen und zukunftsweisenden Perspektiven für die Hansestadt neu auszuloten.

An sechs Abenden in der Zeit vom 26. Mai bis 2. Juni stellen jeweils vier Spezialist/inn/en aus unterschiedlichsten Fächern ihre Forschungen zur Hafenstadt kurzgefasst vor und diskutieren diese sowohl untereinander als auch mit dem Publikum. Die Lesung eines literarischen
Textausschnittes zum Hamburger Hafen schließt die jeweilige Vortrags- und Diskussionsrunde ab und
schlägt zugleich die Brücke zur nachfolgenden Theatervorstellung.

Bitte beachten Sie, dass die Anfangszeiten der Sektionen und die Veranstaltungsorte variieren!

Organizer: Prof. Dr. Ortrud Gutjahr, Universität Hamburg, Institut für Germanistik, in Kooperation mit dem Festival "Theater der Welt 2017"
E-Mail:
Link: www.zfw.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege/programm.html

Downloads: 
Programm Hafenkongress
24.05.2017

Ergo bibamus. Eine musikalische Genussmittelrezeption

Vortrag
Location: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal M, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zeit: 18:00 - 19:30
Organizer: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt

Vortrag Prof. Frank Böhme, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Nahrungs-Gedanken. Interdisziplinäre Perspektiven auf Nahrung und Essen" des Studium Generale Netzwerk Nord im Sommersemester 2017.

Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir mit Essen, manche weniger, manche mehr. Das intellektuelle „Horsd’oeuvre“ begann in den frühen 90iger Jahren und entwickelte sich sehr schnell zu einem veritablen Menü. Mit den „food studies“ etablierte sich ein eigenes Studienfeld, in welchem das Essen als eine Universalie, als eine Art Koordinatensystem aufgefasst wird: je nachdem, wo jemand isst, was er isst und wie er isst entfaltet sich ein soziologisches, politisches oder wirtschaftliches Beschreibungsfeld.

Essen ist aber nicht nur zum Gegenstand des Nachdenkens geworden, sondern – und dies schon viel früher – als Gegenstand künstlerischerischer Auseinandersetzungen. Der Grundstein wird im Jahre 1968 in Düsseldorf gelegt. Daniel Spoerri eröffnet in Düsseldorf ein Restaurant, zwei Jahre später folgt die Eat-Art Galerie in der darüber liegenden Etage. Der Künstler setzt im Erdgeschoss mit seinen inszenierten Banketten – die auf Beteiligung der Rezipienten ausgerichtet waren – gustatorische Akzente. In der Galerie wird Nahrung zum inszenierten Kunstgegenstand und verweist auf ihre Vergänglichkeit. Mit dem Küchenmeister Ferran Adrià auf der documenta 12 wurde der Diskurs zwischen Kunst oder Handwerk neu belebt. Dass in einem Pilotprojekt der bayrische Bäcker Josef Wagner in die Villa Massimo eingeladen wurde oder die Berlinale 2007 ein kulinarisches Kino etabliert hat, ist aus dieser Perspektive nur folgerichtig.

Zum Essen gehören auch Überlegungen zur Herstellung von Nahrung, zu den Orten des Essens und den Atmosphären. Von Telemanns Tafelmusik bis zum Barpiano – die akustische Unterhaltung ist Teil der Esskultur. Mit den Trinkliedern werden die Genussmittel zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und er(w/h)eitern die „food studies“.

Organizer: Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Universität Hamburg, HCU Hamburg, FaSt
Ansprechpartner(in): Daniela Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg; Prof. Frank Böhme, HfMT
E-Mail: av(at)aww.uni-hamburg.de
22.05.2017 - 29.05.2017

Ausstellung „Form Follows Sound“ - Musik und Architektur im Dialog

Ausstellung
Location: HCU Hamburg, Holcim Auditorium - 1. OG, Überseeallee 16, 20457 Hamburg,
Organizer: HafenCity Universität Hamburg und Elbphilharmonie Hamburg

Nicht erst seit der Elbphilharmonie weiß man um die spannenden Parallelen, die zwischen Musik und Architektur bestehen. Wie nah beieinander die Arbeit von Komponisten und Architekten liegt, zeigt sich etwa bei Iannis Xenakis: Der 2001 verstorbene Grieche übte beide Berufe aus – und hätte vermutlich Gefallen an den geschwungenen Linien der Elbphilharmonie gefunden. Denn Xenakis war ein Querdenker: Wo andere Musik auf Grundlage von Strukturen und Tonreihen schrieben, komponierte er in Klangwolken und Galaxien – wo andere gerade Wände entwarfen, interessierte er sich für doppelt gekrümmte Parabolen.

FORM FOLLOWS SOUND 

Iannis Xenakis‘ Werk »Nuits« bildet nun die Grundlage für eine spannende Ausstellung, die die Elbphilharmonie zusammen mit der HafenCity Universität präsentiert: Über mehrere Wochen haben sich Architektur-Studierende mit dem Stück beschäftigt. Entstanden sind Modelle und Entwürfe, die die musikalische Struktur des Werks in Architektur übersetzen.

Die Ausstellung »Form follows Sound« ist vom 22. bis 26. Mai täglich von 9 bis 19 Uhr im Foyer Ost (1. OG) kostenlos zugänglich.

Download: Plakat

Organizer: HafenCity Universität Hamburg und Elbphilharmonie Hamburg
Ansprechpartner(in): Peter Sitt | HCU Veranstaltungsmanager
Telefon: +49 40 42827-2731
E-Mail: HCU-Veranstaltungen(at)vw.hcu-hamburg.de
20.05.2017

Vernissage „Form Follows Sound“ - Musik und Architektur im Dialog

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Holcim Auditorium - 1. OG, Überseeallee 16, 20457 Hamburg,
Zeit: 18:00 - 21:00
Organizer: HafenCity Universität Hamburg und Elbphilharmonie Hamburg

Nicht erst seit der Elbphilharmonie weiß man um die spannenden Parallelen, die zwischen Musik und Architektur bestehen. Wie nah beieinander die Arbeit von Komponisten und Architekten liegt, zeigt sich etwa bei Iannis Xenakis: Der 2001 verstorbene Grieche übte beide Berufe aus – und hätte vermutlich Gefallen an den geschwungenen Linien der Elbphilharmonie gefunden. Denn Xenakis war ein Querdenker: Wo andere Musik auf Grundlage von Strukturen und Tonreihen schrieben, komponierte er in Klangwolken und Galaxien – wo andere gerade Wände entwarfen, interessierte er sich für doppelt gekrümmte Parabolen.

FORM FOLLOWS SOUND 

Iannis Xenakis‘ Werk »Nuits« bildet nun die Grundlage für eine spannende Ausstellung, die die Elbphilharmonie zusammen mit der HafenCity Universität präsentiert: Über mehrere Wochen haben sich Architektur-Studierende mit dem Stück beschäftigt. Entstanden sind Modelle und Entwürfe, die die musikalische Struktur des Werks in Architektur übersetzen.

Die Vernissage der Ausstellung findet am Samstag, 20. Mai um 18 Uhr im Holcim Auditorium der HafenCity Universität statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.

»Form follows Sound« ist anschließend vom 22. bis 26. Mai täglich von 9 bis 19 Uhr im Foyer Ost (1. OG) kostenlos zugänglich.

Präsentation der Ergebnisse
- Grußwort: Prof. Klaus Sill, Dekan des Studiengangs Architektur der HCU
- Grußwort: Anke Fischer, Elbphilharmonie/ Education und Rahmenprogramme
- Vorwort: Prof. Lothar Eckhardt
- Moderierte Präsentation: Dr. Martina Taubenberger

Anschließend Eröffnung der Ausstellung

Ausstellung Foyer Ost - 1.OG: 22.05. bis 29.05.2017
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 19:00 Uhr

Download: Plakat

Anmeldung Vernissage: Für die Teilnahme an der Präsentation um 18:00 ist es notwendig, Freikarten unter diesem Linkzu ordern: https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/form-follows-sound-musik-und-architektur/9371

Organizer: HafenCity Universität Hamburg und Elbphilharmonie Hamburg
Ansprechpartner(in): Peter Sitt | HCU Veranstaltungsmanager
Telefon: +49 40 42827-2731
E-Mail: HCU-Veranstaltungen(at)vw.hcu-hamburg.de
19.05.2017 - 29.10.2017

Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen

Ausstellung
Location: Museum für Kunst und Gewerbe (MKG), Steintorplatz 1, 20099 Hamburg
Organizer: Museum für Kunst und Gewerbe (MKG)

In der Ausstellung „Food Revolution 5.0“ beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) mit einer der dringlichsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung aus? Food Revolution 5.0 stellt über 30 internationale Designer mit ihren zukunftsweisenden Vorstellungen, Ideen und Entwürfen vor. Im „Labor“ der Ausstellung präsentieren internationale Hochschulen Projekte rund um das Thema Food. Das Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung der HCU Hamburg präsentiert im Rahmen der Ausstellung Ergebnisse des Studienprojektes "Food-City Hamburg 2050". 

Das Studienprojekt lief im Studiengang Stadtplanung in Kooperation mit dem MKG. Über das Wintersemester 2016/17 erarbeiteten die sechs Studierenden unter Anleitung von Prof. Jörg Knieling und Toya Engel die komplexe Problematik der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und damit verbundener Anforderungen für die Stadtplanung. Die Studierenden prüften in ihrer Analyse u.a. verschiedene Ernährungsweisen im Hinblick auf den Flächenbedarf und erhoben mögliche Potentialflächen in Hamburg für einen städtischen Lebensmittelanbau. Sie entwarfen Leitstrategien für ein stadt-regionales Lebensmittelsystem für Hamburg und die Metropolregion Hamburg. Das Ergebnis ist eine Vision der Food-City Hamburg im Jahr 2050, welche als Ausstellungsobjekt im Museum zu erfahren ist. Ein Teil der analytischen Erkenntnisse ist im Ausstellungskatalog abgefasst, darüber hinaus kann der ausführliche Projektbericht im Museum eingesehen werden.

Die Ausstellung "Food Revolution 5.0 - Gestalten für die Gesellschaft von morgen" läuft vom 19.05.17 bis zum 29.10.17 im MKG Hamburg. Vertiefende Informationen befinden sich auf der Website: food.mkg-hamburg.de

Organizer: Museum für Kunst und Gewerbe (MKG)
Ansprechpartner(in): Besucher-Service
Telefon: 040 4281310
E-Mail: service(at)mkg-hamburg.de