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Maßnahmen zur Energieeinsparung

Energiesparen ist neben der Corona-Pandemie ein Thema geworden, das nicht nur alle Bürgerinnen und Bürger, sondern auch alle Hochschulen tagtäglich begleitet.

Die aktuelle Situation trifft uns jedoch nicht unvorbereitet. Bereits seit Jahren setzen wir die Maßnahmen zur Energieeinsparung in die Praxis um und ermitteln kontinuierlich Einsparpotenziale. Durch den coronabedingten Wechsel in die digitale Lehre und die Einführung des Homeoffice standen wir in der Vergangenheit immer wieder vor der Herausforderung den Betrieb der technischen Gebäudeausstattung entsprechend anzupassen. Die hierdurch entstanden Erfahrungen konnten nun optimal für die Erfüllung der Ziele aus dem 25-Punkteplan berücksichtigt werden.

Die HCU Hamburg unterstützt die Initiativen der Freien und Hansestadt Hamburg und hat bereits zum Ende des Sommersemesters zusätzliche Maßnahmen eingeleitet, um die gemeinsamen Energiesparziele zu erreichen und mindestens 15 Prozent Energie einzusparen.

Das Fachteam der HCU prüft kontinuierlich die Umsetzbarkeit der Maßnahmen nach der „Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über kurzfristig wirksame Maßnahmen“ des Bundes und der „Maßnahmen der Freien und Hansestadt Hamburg als solidarischer Beitrag zur Vermeidung einer Gasmangellage“.

Die HCU setzt alles daran, den universitären Betrieb den ganzen Winter über ohne weitere, größere Einschränkungen fortzusetzen – das gilt besonders für die Lehre in Präsenz!

Das oberste Ziel der HCU ist der Präsenzbetrieb unter größtmöglicher Berücksichtigung der Energieeinsparpotenziale. Aktuell sind – anders als in anderen Institutionen - keine Entscheidungen, die einschränkende Auswirkungen auf den präsentischen Lehr- und Studienbetrieb sowie die Hochschulbeschäftigten festzustellen. Alle curricularen, präsentischen Angebote werden wie geplant durchgeführt. Die außercurricularen Angebote und Aktivitäten in Verbindung mit Lehr- und Forschungsbetrieb können ebenfalls ohne Einschränkungen durchgeführt werden . Die konkreten Auswirkungen bestimmter konkreter Einsparmaßnahmen, wie zum Beispiel die Begrenzung der Raumtemperatur, bleiben abzuwarten. Sie hängen auch von den genauen Witterungsbedingungen im Winter 2022/2023 ab.

Es ist nicht geplant, die derzeit geltenden Öffnungszeiten der Gebäude im laufenden Wintersemester 2022/2023 weiter einzuschränken oder zu verändern. Das Hauptgebäude (Henning-Voscherau-Platz 1) ist von Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr vollständig geöffnet. An den Samstagen stehen wie gewohnt die Flächen in Märchenwelten (inkl. der studentische AP) zur Verfügung. Die studentischen Arbeitsplätze im Campus Tower sind weiterhin rund um die Uhr und somit auch an den Wochenenden zugänglich. Das Hauptgebäude wird während der Schließzeiten weitestgehend heruntergefahren, sodass in dieser Zeit auch eine Reihe von technischen Anlagen und Geräte heruntergefahren werden können. Die Einsparungen, die dadurch gemacht werden können, helfen uns entscheidend, unter Berücksichtigung des geänderten Nutzungsverhaltens der Mitglieder der Hochschule  Energiesparziele zu erreichen, ohne dabei den curricularen Lehrbetrieb sowie den Forschungsbetrieb der HCU einzuschränken.

Die HCU und ihr Gebäudemanagement arbeiten kontinuierlich daran, den Energieverbrauch und die steigenden Energiekosten zu begrenzen. Dabei sind wir besonders auf Sie als Angehörige der Universität angewiesen. Sie sind es, die verantwortungsvoll, umweltbewusst und sparsam mit Energie umgehen können. Sie sind es auch, die durch ihr eigenes Nutzungsverhalten und die Einhaltung der Festlegungen der Hausordnung (hier: z.B. keine Nutzung privater (oft alter, zuhause bereits ausgemusterter Geräte) dazu beitragen, den Verbrauch einzudämmen, Einsparpotenziale aufzudecken und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Ohne Ihre Mithilfe werden alle unsere Anstrengungen am Ende wenig bewirken. Energieeinsparungen können nur dann gelingen, wenn jedes Mitglied der HCU den eigenen Wirkungskreis auf Einsparmöglichkeiten überprüft und diese auch umsetzt.

Die Energiespartipps sollen Ihnen Anregungen geben, wie Sie durch Ihr Verhalten mithelfen können, den Energieverbrauch zu senken und die Kostenexplosion abzufangen. Nur dann können ggfs. erforderliche Einschränkungen vermieden werden. Das beginnt bei kleinen Maßnahmen am Arbeitsplatz und endet bei großen technischen oder baulichen Veränderungen.

Mit Unterstützung der modernen Gebäudeleittechniken haben wir bereits in den letzten Jahren eine Reihe von Maßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs eingeleitet. Zudem wurden technische Anlagen überprüft und teilweise verändert (z.B. Umrüstung der Beleuchtung auf LED, die Nutzung von zentral steuerbaren Thermostaten und Dämmerungsschaltern). Für die Erreichung der neuen Sparziele und Erstellung der Maßnahmenpläne werden noch weitere Maßnahmen geprüft und sofern möglich umgesetzt.

Die folgenden Maßnahmen wurden bereits durch die HCU eingeleitet:

  • Optimierung der Regelprozesse in der Gebäudeleittechnik (GLT) für die Gebäudetechnischen Anlagen wie bspw. Heizung und Nachtauskühlung.
  • Anpassen der Betriebszeiten der technischen Gebäudeausstattung (TGA)
  • Anpassung der Lichtsteuerung
  • Abschaltung von nicht notwendigen Beleuchtungen durch den Sicherheitsdienst.
  • Permanente Überwachung der Energieverbräuche durch wöchentliches Ablesen der Zähler und entsprechendes organisatorisches Handeln bei ansteigenden Verbräuchen.
  • Im Bereich EDV wurden ebenfalls eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt (z.B. automatisiertes Ein- und Ausschalten von Pool-PCs, Beschaffung von energieeffizienten Endgeräten).
  • Sensibilisierung des Nutzerverhaltens hinsichtlich des generellen Stromverbrauchs

 Folgende Maßnahmen sind in Prüfung und Umsetzung:

  • Prüfung und Anpassung der Raumtemperaturen;
  • Optimierung der Einstellungen bei Heizungen sowie eingeschränkte Heizzeiten;
  • Entfernen aller privat mitgebrachten elektrischen Geräte
  • Die bereits getroffenen Entscheidungen zum mobilen Arbeiten ermöglichen in diesem Zusammenhang Raum- und Arbeitsplatzoptimierungen mit dem Ziel der Energieeinsparung. Die genauen Maßnahmen werden geprüft.
  • Die Kollegen im Fachreferat und in der Haustechnik prüfen regelmäßig, inwiefern die vorhandene Gebäudeleittechnik noch optimaler genutzt werden kann.

Perspektivisch möchte die HCU die Optionen der Selbsterzeugung von Energie prüfen. Durch die Selbsterzeugung von Energie bestünde langfristig eine Chance zur Einsparung von extern eingekaufter Energie. Diese wäre durch die Beschaffung und den Betrieb folgender Anlagen möglich:

  • Installation einer Photovoltaikanlage sowie eines Batteriespeichers
  • Errichtung einer Windkraftanlage sowie eines Batteriespeichers
  • Durch die Abwassertrennung könnte die HCU aus den Fäkalien Faulgase erzeugen, um anschließend durch Generatoren Wärme oder Strom zur Verfügung zu stellen.

Entsprechende Machbarkeitsstudien sind geplant.

Energiesparen für Alle

Energieeinsparungen können nur dann gelingen, wenn jedes Mitglied der HCU den eigenen Wirkungskreis auf Einsparmöglichkeiten überprüft und diese auch umsetzt.

Ihre Anregungen und Vorschläge

Wir danken allen Hochschulmitgliedern, die mit Ideen und Anregungen an uns herangetreten sind.

Bitte tragen Sie durch Ihr eigenes umsichtiges Verhalten dazu bei, sparsam mit Energie an unserer Universität umzugehen.

Sollten Sie wichtige Hinweise zu den Energiesparmaßnahmen haben, kontaktieren Sie uns unter: 

hcu-energiesparen(at)vw.hcu-hamburg.de.

Weiterführende Informationen

25-Punkte-Plan der FHH 


Aktion HAMBURG DREHT DAS

Ganz Hamburg spart Energie. Gemeinsam packen wir´s an.