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Teaching

Master/Bachelor-Seminar

Der Begriff des Modells findet sich in vielerlei Zusammenhängen und kann materiell, digital, aber auch konzeptuell gedacht werden: so ist von Beziehungs- und Familienmodellen die Rede, von Wohn- oder Arbeitszeitmodellen ebenso wie von computergestützten Modellen in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen wie der Klimaforschung, der Medizin oder der Architektur. Immer aber dient ein Modell dem Erfassen einer komplexen Realität, um diese besser zu verstehen und dabei Erkenntnisse zu gewinnen, die wiederum als Grundlage für interventionelle Massnahmen oder weitere Forschungsarbeiten dienen. 

In dieser Lehrveranstaltung mit Ringvorlesung nähern wir uns dem Begriff Modelle über unterschiedliche Felder an: Modelle finden etwa durch Konzepte der Nachhaltigkeit, der Rechtsstaatlichkeit oder in Form von Körperkonzepten in der Kunst einen Ausdruck oder aber werden zu Bau-, Planungs- und Forschungszwecken materiell und digital hergestellt.

Prof. Dr. Regula Valérie Burri & Gastdozierende

Master/Bachelor-Seminar

Montag, 18.15 - 19.45 Uhr
Beginn: 01.04.2019

Raum HS 150 / 3.108  

Vortragsreihe

Bachelor-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

Unser Alltag ist geprägt von einer Vielzahl von Technologien und Maschinen, mit denen wir ständig interagieren, die aber oftmals aufgrund ihrer wahrgenommenen Selbstverständlichkeit keine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Überall lassen sich jedoch Spuren dieser Interaktionen nachzeichnen, welche die Grenzen zwischen Mensch und Maschine zunehmend erweichen und zu einer Neukonzeptualisierung des Verhältnisses zwischen Mensch-Maschine anregen. In diesem Seminar wollen wir diesen Interaktionen und Verhältnissen zwischen Mensch und Maschine in verschiedenen Lebensbereichen nachgehen. Dabei interessieren uns neben aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Gestaltung von Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine auch neueste Innovationen im Bereich von Künstlicher Intelligenz und Virtual Reality. Ein besonderer Fokus liegt auf Fragen wie denjenigen nach den historisch geformten und kulturell spezifischen Beziehungen und Wirkungsverhältnissen zwischen Mensch und Maschine, wobei etwa Aspekte wie Emotionen und Kreativität zur Debatte stehen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt ! 

Prof. Dr. Regula Valérie Burri 

Bachelor-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

Mittwoch, 18.15 - 19.45 Uhr

Raum 2.103

Beginn: 10.04.2019

Vortragsreihe

 

 

Master-Seminar

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert. Die Arbeiten werden Ende des Semesters in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Ausstellungsreife zu bringen und sich für die Ausstellung zu engagieren, wird vorausgesetzt. 

Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Master-Seminar

Mittwoch, 14.15 - 17.45 Uhr (14-tägig)

Raum 2.103

Beginn: 10.04.2019

Master-Seminar

Berlin ist für seine junge und aktive Kunstszene bekannt. In einer zweitägigen Blockveranstaltung werden wir verschiedene Kunst-Hot Spots besuchen und uns mit aktuellen Ausstellungen in Museen und Galerien auseinandersetzen. Vor Ort werden Aufgabenstellungen erarbeitet und präsentiert. Die Teilnahme an den beiden Einführungsveranstaltungen ist Voraussetzung für den Besuch dieses Seminars.

Achtung: Reise und die Übernachtung müssen individuell organisiert und bezahlt werden!

Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Master-Seminar

Raum 3.110 / 3.108

Beginn: 17. April 2019

 

Einführung:

Die Teilnahme an den beiden Einführungsveranstaltungen ist obligatorisch! 

Mittwoch, 17. April 2019, 14.15 - 15.45 Uhr (Raum 3.110)

Freitag, 26. April 2019, 12.15 - 13.45 Uhr (Raum 3.108)

 

Block-Seminar:

Freitag/Samstag 10./11. Mai 2019 (Berlin)

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Moduls "Medientheorie, Medienpraxis". Die Vorlesung bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der Medientheorie. Im Zentrum steht eine kritische Auseinandersetzung mit Medien und ihren kulturellen Kontexten sowie die Reflexion ihrer gesellschaftlichen Aneignungs- und Wirkungsweisen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit dem medienkritischen Diskurs der Frankfurter Schule rund um die Kulturindustrie; mit Habermas' Diagnose vom Strukturwandel der Öffentlichkeit; mit Luhmanns systemtheoretischen Medienbegriff; oder mit Perspektiven, die Medien aus kulturtheoretischer respektive sozialwissenschaftlicher Sicht als Technik begreifen. Dabei wird näher auf die Geschichte des Internet und auf das Verhältnis von Medien und Populärkultur eingegangen. 

Die Veranstaltung ist interaktiv angelegt und wird von den Studierenden mitgestaltet. Im Zentrum steht die Lektüre und Diskussion zentraler Texte bekannter Autoren/innen. Von den Studierenden wird die Beteiligung an einem Gruppenreferat, eine aktive Diskussionsteilnahme und das Anfertigen einer Hausarbeit erwartet. 

 

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Dienstag 14.15–15.45 Uhr
Beginn: 9.04.2019

Raum 3.110

Q-Studies Bachelor-Seminar

Als im Jahr 1978 das erste durch künstliche Befruchtung gezeugte Kind zur Welt kam, war das eine medizinische Sensation, die gesellschaftlich erst einmal verarbeitet werden musste. Mehr als 40 Jahre später sind einige Millionen Kinder durch Reproduktionstechnologien zur Welt gekommen und Reproduktionstechnologien bilden die Basis einer weit verzweigten, global agierenden Industrie. 
In dem Seminar gehen wir zurück zu den Anfängen der künstlichen Befruchtung und verorten diese in einem historischen, politischen und gesellschaftlichen Kontext. Warum etwa war es im 19. Jahrhundert für Forscher_innen überhaupt von Interesse, den Befruchtungsvorgang außerhalb des Körpers zu verlagern? Neben der Frage, unter welchen Bedingungen wissenschaftliches Erkenntnisinteresse entsteht, gehen wir in dem Seminar den gesellschaftlichen Implikationen von Reproduktionstechnologien nach.

Antonia Modelhart

Q-Studies Bachelor-Seminar

Raum 3.107

Beginn: 1. April 2019

Master/Bachelor-Seminar

Atmosphären sind nicht nur ein naturwissenschaftliches Phänomen, sondern auch ein ästhetisches Motiv, das etwa durch Filme oder Konzerte zum Ausdruck kommt. Räume erhalten mit dem Begriff der Atmosphäre eine emotionale Zuweisung. So wird beispielsweise Straßenzügen, Gebäuden oder Landschaften eine gewisse Atmosphäre zugesprochen. Atmosphären sind etwas, das sich leiblich erleben lässt, eine Stimmung, die als angeregt, angespannt, intim, unheimlich oder urban empfunden wird. In einer Kultur, in der Gefühle und Affekte von zentraler Bedeutung sind, werden Atmosphären aktiv produziert: von Architekten, im Marketing oder in Planungsprozessen. Dabei konstituieren sich Atmosphären im Zusammenspiel von subjektiven, materiellen, historischen, sozial-räumlichen und kulturellen Faktoren. Wie kann dieser Begriff erfasst und analysiert werden? Im Rahmen der Ringvorlesung werden wir dies aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven erkunden.

 

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!


Montag, 18.15 - 19.45 Uhr

Beginn: 22.10.2018

Prof. Dr. Regula Valérie Burri & Gastdozierende

Raum HS 150 / 2.105

 

Vortragsreihe

Master-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

Algorithmen durchdringen zunehmend unseren Alltag: sie navigieren Routen und Wege, durchsuchen Patientenakten nach Krankheitsmustern, berechnen passende Profile bei der Partnersuche, koordinieren Kreditvergaben, schlagen Konsumwünsche vor und sagen Verbrechen, Klimakatastrophen oder Epidemien vorher. Gerade im Big Data Zeitalter erscheint die Macht der Algorithmen aufgrund ihrer Fähigkeit, große Datenmengen zu lesen, unbegrenzt. 

Das Seminar bietet Anlass, die soziotechnische Ausgestaltung und die Implikationen von Algorithmen für gesellschaftliche Ordnungs-, Interaktions- und Entscheidungsprozesse zu diskutieren. Wie werden die unsichtbaren Verfahren designt? Welche Versionen von Welt sind ihnen eingeschrieben? Wie kann ihre Deutungsmacht erforscht und kritisiert werden? Auf der Basis von gemeinsamer Textlektüre und von Gastvorträgen werden wir derartigen Fragen nachgehen. 

 

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Prof. Dr. Regula Valérie Burri (HCU)

Mittwoch, 18.15 - 19.45 Uhr

Raum 2.103

Beginn: 24.10.2018

 

Vortragsreihe

Bachelor-Seminar

Zwischen Technik und Gesellschaft bestehen enge Wechselwirkungen. Brücken und Maschinen, Fahrräder und Verkehrsinfrastrukturen, Computerspiele und architektonische Simulationen, geomatische Messinstrumente, Fotokameras, Smartphones und Web 2.0 sind nur einige Beispiele technischer Dinge und Systeme, deren Entwicklung und Verwendung durch bestimmte kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Institutionen geprägt sind. Gleichzeitig wirkt Technik auf unseren Alltag zurück und beeinflusst die Art und Weise, wie wir uns wahrnehmen, miteinander kommunizieren und unser Zusammenleben in bestimmter Art und Weise organisieren.

In diesem Seminar werden wir die vielfältigen Beziehungen zwischen Technik und Gesellschaft anhand von ausgewählten Fallbeispielen diskutieren. Ziel des Seminars ist, ein besseres Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen, Bedingungen und Folgen von Technik zu erlangen.

Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Montag, 16.15 - 17.45 Uhr

Beginn: 22.10.2017

Raum 2.104

Master-Seminar

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert. artLAB widmet sich in diesem Semester dem Thema „Umbrüche“. 

Die Arbeiten werden Ende des Semesters in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Ausstellungsreife zu bringen und sich für die Ausstellung zu engagieren, wird vorausgesetzt. 

Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Mittwoch, 14.15 - 17.45 Uhr (14-tägig)

Beginn: 17.10.2018

Raum 2.107
Voraussichtlicher Zusatztermin: Freitag, 1. Februar 2019, 14.00 – 22.00 Uhr

Master/Bachelor-Seminar (in English)

In this course, we approach the “risk society” (Beck) from various angles. After discussing conceptual frameworks to address technological risks and societal debates over risky technologies, we inquire into the ways, people and institutions deal with scientific knowledge and with unknowns and uncertainties, and we ask how risks are managed by policymakers and how they are governed in our societies.Along with the discussion of literature, students will prepare case studies on controversial technologies such as nuclear energy, stem cells, and nanotechnologies.

Prof. Dr. Regula Valérie Burri

compact course

rooms 2.107 / 3.108

 

dates:

Wednesday, October 24, 2018, 14.15 - 15.45 h (mandatory!)

Friday, November 9, 2018, 9.15 – 17:30 h    

Friday, November 23, 2018, 9.15 - 17:30 h

Saturday, November 24, 2018, 9.15 - 17:15 h

Im Forschungskolloquium der Professur Wissenschafts- und Technikkulturen werden laufende Forschungsarbeiten besprochen und neue Perspektiven der Science and Technology Studies diskutiert.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

[Q]uerblicke: Anonymität

Anonymität als Nicht-Identifizierbarkeit, Unbekanntkeit oder Spurlosigkeit existiert in zahlreichen Kontexten: als Hackerpraktiken oder bei Shit-Storms in sozialen Medien, als Maske und Verkleidung, als Vermummung in Demonstrationen, bei Whistleblowern, Samen- und Organspenden oder als Pseudonyme von Kunstschaffenden. Während Anonymität teilweise als eine Bedrohung für die Gesellschaft und deren Sicherheit aufgefasst wird, ist Anonymität gleichzeitig mit der bürgerlichen Idee des Rechts auf Privatssphäre verbunden, die durch die neuen digitalen Möglichkeiten zunehmend unter Druck gerät. Funkchips und rückverfolgbare IP-Adressen hinterlassen digitale Spuren, so dass Datenschutzfragen im Big Data Zeitalter immer zentraler werden. In der Ringvorlesung werden wir uns mit dem Begriff Anonymität in unterschiedlichen Feldern auseinandersetzen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt ! 

 

Die Ringvorlesung wird in Kooperation mit dem VW Schlüsselthemenprojekt "Reconfiguring Anonymity - Reciprocity, Identifiability and Accountability in Transformation" der Universitäten Bremen, Leuphana und Hamburg organisiert.

 

Prof. Dr. Regula Valérie Burri & Gastdozierende
Master/Bachelor-Seminar
Montag, 18.15 - 19.45 Uhr
Beginn: 09.04.2018
Raum HS 150 / 2.103

 

Vortragsreihe

Technikkulturen

Wir leben in hochtechnisierten Zeiten: Selbstfahrende Autos testen die Straßen, Serviceroboter erbringen Dienstleitungen und die intelligente Software Siri wird zur persönlichen Assistenz. Aber auch gewohnte Geräte wie Waschmaschinen, Handys, Radios, oder Fahrstühle begleiten stillschweigend das alltägliche Tun. Technik und Kultur stehen dabei in engen Wechselbeziehungen: Kulturelle Bedingungen schreiben sich in den Funktionsaufbau von Technik ein, während technische Möglichkeiten zugleich die kulturellen Bedingungen prägen. In der Lehrveranstaltung werden wir uns mit diesem Wechselverhältnis beschäftigen. Dazu werden wir Texte lesen, die ein theoretisches Vokabular bereitstellen, um die Verwicklung von Technik und Kultur dicht beschreiben zu können. Zum anderen werden Gäste eingeladen, die in ihren Vorträgen den Umgang mit Technik, ihre Materialität und kulturelle Entstehung oder neuartige Mensch-Technik-Interaktionen beleuchten. 

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Bachelor-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

 

Prof. Dr. Regula Valérie Burri (HCU)
Beginn: 11.04.2018
Mittwoch, 18.15 - 19.45 Uhr
Raum 2.103

Vortragsreihe

 

artLAB # 11

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert. artLAB widmet sich in diesem Semester dem Thema "technoworlds". Die Arbeiten werden Ende des Semesters in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Ausstellungsreife zu bringen und sich für die Ausstellung zu engagieren, wird vorausgesetzt.

Prof. Dr. Regula Valérie Burri 
Master-Seminar
Mittwoch, 14.15 - 17.45 Uhr (14-tägig) 
Beginn: 11.04.2018
Voraussichtlicher Zusatztermin: Freitag, 13. Juli 2018, 14.00 - 22.00 Uhr

Medientheorie

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Moduls "Medientheorie, Medienpraxis". Die Vorlesung bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der Medientheorie. Im Zentrum steht eine kritische Auseinandersetzung mit Medien und ihren kulturellen Kontexten sowie die Reflexion ihrer gesellschaftlichen Aneignungs- und Wirkungsweisen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit dem medienkritischen Diskurs der Frankfurter Schule rund um die Kulturindustrie; mit Habermas' Diagnose vom Strukturwandel der Öffentlichkeit; mit Luhmanns systemtheoretischen Medienbegriff; oder mit Perspektiven, die Medien aus kulturtheoretischer respektive sozialwissenschaftlicher Sicht als Technik begreifen. Dabei wird näher auf die Geschichte des Internet und auf das Verhältnis von Medien und Populärkultur eingegangen. 

Die Veranstaltung ist interaktiv angelegt und wird von den Studierenden mitgestaltet. Im Zentrum steht die Lektüre und Diskussion zentraler Texte bekannter Autoren/innen. Von den Studierenden wird die Beteiligung an einem Gruppenreferat, eine aktive Diskussionsteilnahme und das Anfertigen einer Hausarbeit erwartet. 

 

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Dienstag 14.15–15.45 Uhr
Beginn: 10.04.2018

 

 

kunst.berlin

Berlin ist für seine junge und aktive Kunstszene bekannt. In einer zweitägigen Blockveranstaltung werden wir verschiedene Kunst-Hot Spots besuchen und uns mit aktuellen Ausstellungen in Museen und Galerien auseinandersetzen. Vor Ort werden Aufgabenstellungen erarbeitet und präsentiert. Die Teilnahme an den beiden Einführungsveranstaltungen ist Voraussetzung für den Besuch dieses Seminars. 

 

Prof. Dr. Regula Valérie Burri Master-Seminar

Beginn: 18. April 2018

Einführung: Die Teilnahme an den beiden Einführungsveranstaltungen ist obligatorisch

Mittwoch, 18. April 2018, 14.15 - 15.45 Uhr Mittwoch, 2. Mai 2018, 14.15 - 15.45 Uhr 

Block-Seminar: Freitag/Samstag 11./12. Mai 2018 (Berlin

Im Forschungskolloquium der Professur Wissenschafts- und Technikkulturen werden laufende Forschungsarbeiten besprochen und neue Perspektiven der Science and Technology Studies diskutiert.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Master/Bachelor-Seminar

Als instabil werden aktuell politische Lagen, Arbeitsverhältnisse oder (erwerbs-)biographische Verläufe bezeichnet, aber auch Erdoberflächen, Sozialbeziehungen, genetische Erbinformationen oder psychische Situationen können instabile Formen annehmen. Ein Gegenstand ist instabil, wenn er in keinem Zustand verweilt, sich immerwährend transformiert und nicht beständig ist. Der Begriff Instabilität verweist immer auf Verschiebungen, aber auch auf das Entstehen von Neuem. Doch wie können dynamische, sich ständig bewegende Phänomene natur- und sozialwissenschaftlich eingefangen und analysiert werden? Wie funktioniert Orientierung in der Unbeständigkeit? Oder ist die permanente Transformation bereits der Normalzustand? In der Lehrveranstaltung werden wir gemeinsam mit Gästen aus verschiedenen disziplinären Perspektiven die Implikationen und Effekte von Instabilitäten in unterschiedlichen Bereichen untersuchen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!


Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Montag, 18.15 - 19.45 Uhr
Beginn: 23. Oktober  2017
Hörsaal 150 / 2.105

 


Vortragsreihe

Bachelor-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

Was wäre moderne Kommunikation ohne das Smartphone, ein Museumsbesuch ohne Objekte, die Chirurgie ohne Skalpell oder das Studieren ohne Computer? Im Alltag sind wir überall von materiellen und technischen Dingen umgeben. Sie werden gekauft, gebraucht und weggeworfen oder gesammelt, getauscht und recycliert. Die Selbstverständlichkeit vieler Dinge wird häufig erst bewusst, wenn sie beispielsweise verloren oder kaputt gehen.

Dinge vermitteln Erfahrungen, Erinnerungen, Wahrnehmungen und Identitäten, erleichtern aber auch auf handlungspraktischer Ebene unsere Alltagsabläufe. Insofern haben Dinge sowohl eine bestimmte kulturelle Bedeutung als auch eine spezifische Handlungsmacht und Ordnungsfunktion. Im Seminar werden wir uns mit dieser „materiellen Kultur“ aufgrund von Textdiskussionen, Gastvorträgen und einer Exkursion ins Museum beschäftigen und danach fragen, wie Dinge in einem praktischen Anwendungskontext analysiert werden können.

 

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

 

Prof. Dr. Regula Valérie Burri (HCU)
Mittwoch, 18.15 - 19.45 Uhr

Beginn: 25. Oktober 2017
Raum 2.107

 

 

Vortragsreihe

ba-seminar (q-studies)

In der Gegenwart des 21. Jahrhunderts wird der menschliche Körper ununterbrochen in Datenspuren übersetzt und abstrahiert. Als biometrischer Fingerabdruck dient er der Identifkation, als Patientenakte der medizinischen Beobachtung, als Budni-Bonuskarte der Marktforschung und als Facebook-Account der Selbstbeschreibung. Es gibt zahlreiche Beispiele wie einzelne Körper als „informative“ Datenproduzenten und -lieferanten in den Blick geraten können. Mit der Etablierung von Ausweisen, Polizeiakten, Reisepässen oder Versicherungsakten brachte schon das 19. Jahrhundert ein Spektrum an bürokratischen Objekten hervor, die der numerischen Administration menschlicher Körper galten. Ansetzend bei der historischen Entwicklung des Datenkörpers werden wir im Seminar den Datenkörper als Gegenstand der Sozial- und Kulturwissenschaften hinterfragen. Entlang beispielhafter Thematiken wie Überwachung, Objektivitätsglaube, Sicherheits- oder Identitätspolitik werden ebenso künstlerische und ethnographische Blicke auf den Datenkörper fokussiert.

 

Leitung: Lisa Wiedemann (M.A.)
Raum 2.108
Montag, 16.15 – 17.45 Uhr
Start: 16.10.2017
Weitere Infos zu Terminen, Literatur sowie Prüfungsleistung siehe ahoi
.

 

Master-Seminar

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert. artLAB widmet sich in diesem Semester dem Thema „Netzwerke“.
Die Arbeiten werden Ende des Semesters in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Ausstellungsreife zu bringen und sich für die Ausstellung zu engagieren, wird vorausgesetzt.


Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Mittwoch, 14.15 - 17.45 Uhr (14-tägig)
Beginn: 25.Oktober 2017
Raum: 2.107


Voraussichtlicher Zusatztermin: Freitag, 2. Februar 2018, 14.00 – 22.00 Uhr

Bachelor Seminar

Zwischen Technik und Gesellschaft bestehen enge Wechselwirkungen. Brücken und Maschinen, Fahrräder und Verkehrsinfrastrukturen, Computerspiele und architektonische Simulationen, geomatische Messinstrumente, Fotokameras, Smartphones und Web 2.0 sind nur einige Beispiele technischer Dinge und Systeme, deren Entwicklung und Verwendung durch bestimmte kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Institutionen geprägt sind. Gleichzeitig wirkt Technik auf unseren Alltag zurück und beeinflusst die Art und Weise, wie wir uns wahrnehmen, miteinander kommunizieren und unser Zusammenleben in bestimmter Art und Weise organisieren.

 

In diesem Seminar werden wir die vielfältigen Beziehungen zwischen Technik und Gesellschaft anhand von ausgewählten Fallbeispielen diskutieren. Ziel des Seminars ist, ein besseres Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen, Bedingungen und Folgen von Technik zu erlangen.

 

Prüfungsleistung: Referat & Hausarbeit

Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Montag, 16.15 - 17.45 Uhr
Beginn: 23.Oktober 2017
Raum 2.103

 

 

 

 

Im Forschungskolloquium der Professur Wissenschafts- und Technikkulturen werden laufende Forschungsarbeiten besprochen und neue Perspektiven der Science and Technology Studies diskutiert.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Master/Bachelor-Seminar

Prognosen versuchen nicht nur, Zukunftsentwicklungen vorauszusagen. Sie dienen vielmehr als (Macht-)Instrumente, um beispielsweise politische, wirtschaftliche oder planerische Entscheidungen zu treffen oder zu legitimieren und die Bevölkerung für Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, sinkende Geburtenraten oder Überalterung der Gesellschaft zu sensibilisieren. Neben dem Aufzeigen potentieller Fehlentwicklungen ermöglichen Prognosen auch, alternative Entwicklungen nach dem Prinzip „Vorbeugen ist besser“ zu denken und zu initiieren. Gleichzeitig werden mit dem Entwurf futuristischer Szenarien aktuelle Gegenwartsentwicklungen zur Debatte gestellt. 

Die Ringvorlesung zeigt auf, dass die Zukunftsforschung zusehends zu einer Disziplin mit eigenständiger Methodik wird. Dabei wollen wir die Frage stellen, inwiefern sich prognostische Szenarien selbst als eine gesellschaftliche Kulturtechnik und -praxis reflektieren lassen. 

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Prof. Dr. Regula Valérie Burri & Gastdozierende

Montag, 18.15 - 19.45 Uhr

Beginn: 10. April 2017

Vortragsreihe

Bachelor-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

Die Empfindung von vertrautem Geruch beim Betreten einer Wohnung, das Gefühl von Rührung beim Blick auf eine Fotografie, die taktile Sicherheit beim Benutzen smarter Geräte oder der wachmachende Geschmack des morgendlichen Kaffees: Jedes soziale Handeln hat aufgrund seiner Körperlichkeit auch eine Wahrnehmungsebene. Im Seminar werden die fünf Sinne – sehen, hören, riechen, schmecken, tasten – jedoch nicht als neuronale oder physische Instanzen reflektiert, sondern als immer populärer werdendes Thema der Sozial- und Kulturwissenschaften aufgegriffen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Art und Weise sinnlicher Erfahrungen stets historisch und kulturell geprägt ist. Verschiedene Gastreferate und ein Besuch im Museum werden einen Einblick in die praxisbezogene Erforschung der Sinne ermöglichen.

 

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

 

Prof. Dr. Regula Valérie Burri (HCU) 

Mittwoch, 18.15 - 19.45 Uhr

Beginn: 12. April 2017
Zusatztermin: Mittwoch, 31. Mai 2017, 14 - 17 Uhr

Master-Seminar

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert. artLAB widmet sich in diesem Semester dem Thema „Netzwerke“.

Die Arbeiten werden Ende des Semesters in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Ausstellungsreife zu bringen und sich für die Ausstellung zu engagieren, wird vorausgesetzt. 

Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Mittwoch, 14.15 - 17.45 Uhr (14-tägig)

Beginn: 12. April 2017

Zusatztermin: Freitag, 14. Juli 2017, 14.00 – 22.00 Uhr

Master-Seminar

Berlin ist für seine junge und aktive Kunstszene bekannt. In einer zweitägigen Exkursion werden wir verschiedene Kunst-Hot Spots besuchen und uns mit aktuellen Ausstellungen in Museen und Galerien auseinandersetzen. Ergänzt wird die Tour voraussichtlich mit einem Atelier-Besuch, wo wir die Gelegenheit erhalten, mit einem/r Künstler/in ins Gespräch zu kommen.#

Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Beginn: 12. April 2017

 

Block-Seminar:

Freitag/Samstag 12./13. Mai 2016 (Berlin)

 

Vorbereitungstreffen:

Die Teilnahme an den Vorbereitungstreffen ist obligatorisch 

Mittwoch, 19. April 2017, 14.15 - 15.45 Uhr 

Mittwoch, 3. Mai 2017, 14.15 - 15.45 Uhr

Im Forschungskolloquium der Professur Wissenschafts- und Technikkulturen werden laufende Forschungsarbeiten besprochen und neue Perspektiven der Science and Technology Studies diskutiert.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Master/Bachelor-Seminar

Prognosen versuchen nicht nur, Zukunftsentwicklungen vorauszusagen. Sie dienen vielmehr als
(Macht-)Instrumente, um beispielsweise politische, wirtschaftliche oder planerische Entscheidungen zu treffen oder zu legitimieren und die Bevölkerung für Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, sinkende Geburtenraten oder Überalterung der Gesellschaft zu sensibilisieren. Neben dem Aufzeigen potentieller Fehlentwicklungen ermöglichen Prognosen auch, alternative Entwicklungen nach dem Prinzip „Vorbeugen ist besser“ zu denken und zu initiieren. Gleichzeitig werden mit dem Entwurf futuristischer Szenarien aktuelle Gegenwartsentwicklungen zur Debatte gestellt.

Die Ringvorlesung zeigt auf, dass die Zukunftsforschung zusehends zu einer Disziplin mit eigenständiger Methodik wird. Dabei wollen wir die Frage stellen, inwiefern sich prognostische Szenarien selbst als eine gesellschaftliche Kulturtechnik und -praxis reflektieren lassen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!


Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Montag, 18.15 - 19.45 Uhr
Beginn: 10. April  2017
Hörsaal 150 / 3.104

 


Vortragsreihe

Bachelor-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

Die Empfindung von vertrautem Geruch beim Betreten einer Wohnung, das Gefühl von Rührung beim Blick auf eine Fotografie, die taktile Sicherheit beim Benutzen smarter Geräte oder der wachmachende Geschmack des morgendlichen Kaffees: Jedes soziale Handeln hat aufgrund seiner Körperlichkeit auch eine Wahrnehmungsebene. Im Seminar werden die fünf Sinne – sehen, hören, riechen, schmecken, tasten – jedoch nicht als neuronale oder physische Instanzen reflektiert, sondern als immer populärer werdendes Thema der Sozial- und Kulturwissenschaften aufgegriffen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Art und Weise sinnlicher Erfahrungen stets historisch und kulturell geprägt ist. Verschiedene Gastreferate und ein Besuch im Museum werden einen Einblick in die praxisbezogene Erforschung der Sinne ermöglichen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

 

Prof. Dr. Regula Valérie Burri (HCU)
Mittwoch, 18.15 - 19.45 Uhr

Beginn: 12. April 2017
Raum 2.103

Achtung: Am Mittwoch den 31.05.2017 findet das Seminar von 14.00 - 17.00 Uhr statt.

 

Vortragsreihe

Master-Seminar

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert. artLAB widmet sich in diesem Semester dem Thema „Netzwerke“.
Die Arbeiten werden Ende des Semesters in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Ausstellungsreife zu bringen und sich für die Ausstellung zu engagieren, wird vorausgesetzt.


Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Mittwoch, 14.15 - 17.45 Uhr (14-tägig)
Beginn: 12.April 2017
Raum: 2.103


Voraussichtlicher Zusatztermin: Freitag, 14. Juli 2017, 14.00 – 22.00 Uhr

Blockseminar & Exkursion

Berlin ist für seine junge und aktive Kunstszene bekannt. In einer zweitägigen Exkursion werden wir verschiedene Kunst-Hot Spots besuchen und uns mit aktuellen Ausstellungen in Museen und Galerien auseinandersetzen. Ergänzt wird die Tour voraussichtlich mit einem Atelier-Besuch, wo wir die Gelegenheit erhalten, mit einem/r Künstler/in ins Gespräch zu kommen.

Die Teilnahme an den Vorbereitungstreffen ist obligatorisch
Achtung: Reise und die Übernachtungskosten müssen individuell organisiert und bezahlt werden!

 

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Vorbereitungstreffs: 19.04. & 03.05.2017 von 14:15 - 15:45
Exkursion, Start: 19.04.2017

 

 

 

Bachelor-Vorlesung (Kultur der Metropole)

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Moduls "Medientheorie, Medienpraxis". Die Vorlesung bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der Medientheorie. Im Zentrum steht eine kritische Auseinandersetzung mit Medien und ihren kulturellen Kontexten sowie die Reflexion ihrer gesellschaftlichen Aneignungs- und Wirkungsweisen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit dem medienkritischen Diskurs der Frankfurter Schule rund um die Kulturindustrie; mit Habermas' Diagnose vom Strukturwandel der Öffentlichkeit; mit Luhmanns systemtheoretischen Medienbegriff; oder mit Perspektiven, die Medien aus kulturtheoretischer respektive sozialwissenschaftlicher Sicht als Technik begreifen. Dabei wird näher auf die Geschichte des Internet und auf das Verhältnis von Medien und Populärkultur eingegangen.

Die Veranstaltung ist interaktiv angelegt und wird von den Studierenden mitgestaltet. Im Zentrum steht die Lektüre und Diskussion zentraler Texte bekannter Autoren/innen. Von den Studierenden wird die Beteiligung an einem Gruppenreferat, eine aktive Diskussionsteilnahme und das Anfertigen einer Hausarbeit erwartet.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Dienstag 12.15–13.45 Uhr
Beginn: 11. April 2017

Forschungskolloquium

Im Forschungskolloquium der Professur Wissenschafts- und Technikkulturen werden laufende Forschungsarbeiten besprochen und neue Perspektiven der Science and Technology Studies diskutiert.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

ba-seminar (q-studies)

Tortendiagramme, Rankings und Statistiken gelten als zentrale Instrumente der medialen Informations-vermittlung. Mit der kulturellen Etablierung des Smartphones werden Quantifizierungen jedoch zunehmend als Möglichkeit der Selbstthematisierung ausgerufen. Bewegung, Sport, chronische Krankheiten, Emotionen, Schlaf oder Menstruation – für die meisten zentralen Lebensbereiche findet sich im Appstore eine Anwendung, die kontrolliertes Beobachten und Verbessern verspricht. Die damit einhergehende Zahlenorientierung sorgte in den Feuilletons sowie den Sozial- und Kulturwissenschaften für Euphorie und Verwunderung. Im Seminar sollen die Möglichkeiten der digitalen Selbst- und Körpervermessung auf der Ebene alltäglicher Praxis beobachtet werden. Zum einen werden dabei auf der Basis von Texten zentrale Begriffskonzepte erarbeitet, um die Übertragung naturwissenschaftlicher Objektivitätsanasprüche auf subjektive Lebenswelten kulturwissenschaftlich fassbar zu machen. Zum anderen sind alle TeilnehmerInnen dazu eingeladen, selbstständig empirische Projekte durchzuführen. 

Leitung: Lisa Wiedemann (M.A.)

Master-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

Was weiss Kunst? Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Wissen und Kunst? Inwiefern kann Kunst neues Wissen produzieren? Gibt es ein Wissen durch Tanz? Welche Formen von Wissen schaffen Film und audiovisuelle Medien?

Solche Fragen stehen im Zentrum aktueller theoretischer Debatten zur Künstlerischen Forschung. Die interdisziplinäre Ringvorlesung "Wissen der Kunst" wird diese Fragen aufgreifen und anhand konkreter Beispiele künstlerischer Praxis zur Diskussion stellen. Zusätzlich zu den Gastvorträgen werden wir im Seminar mit vorbereitender Textlektüre und der Diskussion einer kleinen Ausstellung herauszufinden versuchen, inwiefern die Rede von einem Wissen der Kunst angezeigt ist.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!


Prof. Dr. Regula Valérie Burri (HCU)
Beginn: 13. April 2016
Mittwoch, 18.15 - 19.45 Uhr
Raum 3.104

Vortragsreihe

Gastvorträge

27.04.2016 Prof. Dr. Michaela Ott (HfBK Hamburg) Kunst-Wissen
11.05.2016 Prof. Dr. Kathrin Wildner (HCU) Methoden zum Wissen – Künstlerische Ansätze in der Stadtforschung
01.06.2016 Dorothea Grießbach (HCU) Bild l Ton l Zeit: Vom Wissen des Films
15.06.2016 Prof. Dr. Gabriele Klein (Universität Hamburg) Dance! Now! Tanz in der Wissensgesellschaft
29.06.2016 Prof. Dr. Elke Bippus (ZHdK Zürich) Das Wissen der Künste im Spannungsfeld von Wissensproduktion und Emanzipation

Master-Seminar (in English)

Artistic research has been a much debated issue for the past few years. While some people argue that artists have always been producing knowledge, for example, when applying research strategies in their artistic practice, others claim that “artistic research” can be viewed as a new, innovative, and growing field which has the quality to bridge science and art.

This seminar takes a look at these debates and developments. What are the intersections of science and art and how can “artistic research” be defined? How can we understand artistic knowledge and what do artistic research projects look like? Next to the discussion of key texts, students will develop an artistic research project and participate in an art show which will take place in Hamburg in the end of the summer term.


Prof. Dr. Regula Valérie Burri (HCU)
Start: 13 April 2016
Mittwoch, 14.15 - 17.45 h (every second week)
Planned additional meeting: Friday, 8 July 2016, 14.00 – 22.00 h

Master/Bachelor-Seminar mit öffentlichen gastvorträgen

Die Gegenwart scheint sich in Dauerkrise zu befinden: Finanzkrise, Eurokrise, Flüchtlingskrise, Umweltkrise oder Bankenkrise – die Rede von Krise(n) ist allgegenwärtig. Insbesondere die Medien bedienen sich des Begriffs "Krise" für die Kennzeichnung oder Dramatisierung einer bestimmten Problemlage, besonders wenn die Kontrollmöglichkeiten prekär zu sein scheinen. Krisendiskurse verweisen dabei immer auch auf Routinen und gesellschaftliche Normalitätsvorstellungen. "Krise" bezeichnet aber auch individuelle Problemsituationen, in die Menschen im Laufe ihres Lebens geraten können und die zum Beispiel das Studium, die Existenz oder die Psyche betreffen.

Die interdisziplinäre Reihe ergründet Krisendiskurse aus verschiedenen Blickwinkeln. Aus soziologischer, künstlerischer, psychologischer und stadtplanerischer Perspektive werden wir uns mit diesem inflationär verwendeten Begriff befassen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Prof. Dr. Regula Valérie Burri & Gastdozierende
Beginn: 11. April 2016
Montag, 18.15 - 19.45 Uhr
Hörsaal 150


Vortragsreihe

Gastvorträge

18.04.2016 Prof. Dr. Vera King (Universität Hamburg) Selbstoptimierung als paradoxe Krisenbewältigung
02.05.2016 Roger Behrens (Hamburg) Die Stadt in der Krise und die Krise der Stadt. Zur politischen Ökonomie der Posturbanität
23.05.2016 Ronny Teschner (HCU) Krise als Wachstum?
06.06.2016 Renée Tribble (HCU) Dagegen! Planung und Beteiligung in der Krise?
20.06.2016 Dr. Werner Krauß (Hamburg) Alle Wetter! Rhetorik, Kultur und Politik der Klimakrise
04.07.2016 Prof. Michael Lingner (HfBK Hamburg) Der krisenhafte Anfang und die Krise am Ende der modernen Kunst – Von der Romantik zur Postmoderne

Bachelor-Vorlesung (Kultur der Metropole)

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Moduls "Medientheorie, Medienpraxis". Die Vorlesung bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der Medientheorie. Im Zentrum steht eine kritische Auseinandersetzung mit Medien und ihren kulturellen Kontexten sowie die Reflexion ihrer gesellschaftlichen Aneignungs- und Wirkungsweisen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit dem medienkritischen Diskurs der Frankfurter Schule rund um die Kulturindustrie; mit Habermas' Diagnose vom Strukturwandel der Öffentlichkeit; mit Luhmanns systemtheoretischen Medienbegriff; oder mit Perspektiven, die Medien aus kulturtheoretischer respektive sozialwissenschaftlicher Sicht als Technik begreifen. Dabei wird näher auf die Geschichte des Internet und auf das Verhältnis von Medien und Populärkultur eingegangen.

Die Veranstaltung ist interaktiv angelegt und wird von den Studierenden mitgestaltet. Im Zentrum steht die Lektüre und Diskussion zentraler Texte bekannter Autoren/innen. Von den Studierenden wird die Beteiligung an einem Gruppenreferat, eine aktive Diskussionsteilnahme und das Anfertigen einer Hausarbeit erwartet.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Dienstag 12.15–13.45 Uhr

ba-seminar (q-studies)

Schüchternheit, Scham und Angst vereint, dass sie im sozialen Umgang wie der subjektiven Bewertung größtenteils als defizitäre Affekte aufgefasst werden. Derartig bestückte Gefühlshaushalte, so die Befürchtung, mündeten in Desintegration, Unlust, geringer Selbstkontrolle, Passivität oder kommunikativer Stille. Somit wirken sie in einer Kultur, die Kommunikationsbereitschaft und Fähigkeiten zur Vernetzung als so bedeutsam deklariert, vermeintlich destruktiv.

Für das Seminar wesentlich ist, dass Emotionen zwar in ihrem Erscheinen auf den Einzelnen verweisen, jedoch eigentlich hochgradig soziale, kulturelle und historische Angelegenheiten sind. So definiert Norbert Elias beispielsweise Scham als ein spezifisch modernes Gefühl und in einigen popkulturellen Strömungen (wie Shoegaze oder Emo)  gelten Emotionen wie Schüchternheit als attraktiv. Die Medien stimulieren die Angst vor Terror, Krankheit und sozialem Abstieg und eine stetig wachsende Ratgeberkultur widmet sich der Therapeutisierung von Affekten. Im Seminar sollen derartige soziale Facetten der benannten Stimmungslagen kritisch zur Diskussion gestellt werden.

Leitung: Lisa Wiedemann (M.A.)

Forschungskolloquium

Im Forschungskolloquium der Professur Wissenschafts- und Technikkulturen werden laufende Forschungsarbeiten besprochen und neue Perspektiven der Science and Technology Studies diskutiert.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Master-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

Intelligenter, schöner, leistungsfähiger – diese Eigenschaften werden heute zunehmend mittels Einsatz technischer Innovationen angestrebt. Die Überschreitung körperlicher Grenzen, die Erweiterung der Gedächtnisleistung oder die Anpassung an ein gesellschaftlich vorherrschendes Schönheitsideal durch chirurgische Eingriffe sind Ausdruck eines gesteigerten Drangs zur Selbstoptimierung. Gendiagnostik, Psychostimulanzien oder Human-Computer-Interfaces sind nicht mehr nur in Hinblick auf Prävention und Heilung, sondern auch auf die Verbesserung körperlicher Fähigkeiten aktuell. Diese Möglichkeiten der Selbstgestaltung scheinen im Kontext der fortschreitenden Rationalisierung der Arbeitswelt sowie einer Ästhetisierung der Gesellschaft zunehmend zu einem Imperativ zu werden.

Die Veranstaltung wird in Form von Gastvorträgen, Lektüresitzungen und einem Science-Fiction-Film die sozialen Implikationen dieses sogenannten Enhancement zur Diskussion stellen.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!

Prof. Dr. Regula Valérie Burri (HCU)
Mittwoch, 18.15 - 19.45 Uhr
Beginn: 21. Oktober 2015

Vortragsreihe

Gastvorträge

04.11.2015 Dr. Sascha Dickel (TU München) „Human Enhancement. Ein ganz normales Technisierungsprojekt?“
18.11.2015 Julia Schreiber und Niels Uhlendorf (Universität Hamburg) „Körperoptimierung im Kontext von Biographie und Lebensführung“
02.12.2015 Prof. Dr. Sabine Kienitz (Universität Hamburg) „Vermessene Körper. Prothetik und Produktivität nach dem Ersten Weltkrieg“
16.12.2015 Lisa Wiedemann (HCU) Selbstoptimierung durch Zahlen. Quantified Self und Diabetes im Vergleich
13.01.2016 Prof. Dr. Katharina Liebsch (HSU Hamburg) „Medikamentierte Kindheit. ADHS und die Vergabe von Ritalin als Enhancement?“
27.01.2016 Filmvorführung

Master-Seminar

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert. artLAB widmet sich in diesem Semester dem Thema „Relationen“.

Die Arbeiten werden Ende des Semesters in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Ausstellungsreife zu bringen und sich für die Ausstellung zu engagieren, wird vorausgesetzt.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Mittwoch, 14.15 - 17.45 Uhr (14-tägig)

Beginn: 21. Oktober 2015

Voraussichtlicher Zusatztermin: 29. Januar 2016, 14.00 – 22.00 Uhr

Master/Bachelor-Seminar

Digitalisierung bezeichnet eine gesellschaftlichen Entwicklung, in der die Produktion und Distribution von Information zunehmend computerbasiert erfolgt. Die digitale Revolution hat umwälzende Auswirkungen in allen gesellschaftlichen Bereichen, wie Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur, zur Folge. Die Veranstaltung widmet sich diesen Wandlungsprozessen anhand konkreter Fallbeispiele, die durch Vorträge eingeladener Experten beleuchtet werden. Im Fokus stehen der Wandel der Arbeitswelt durch Social Media, Transformationen im Wissenschaftssystem, Smart Cities als ein neues Leitbild der Stadtentwicklung, Cyberwar, soziale Netzwerke und die gesellschaftstransformierende Kraft von Open-Source-Technologien.

Die Veranstaltung findet wöchentlich statt!


Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Montag, 18.15 - 19.45 Uhr

Beginn: 19. Oktober 2015


Vortragsreihe

Vorträge

26.10.2015 Jonas König (HCU) „Facebook, Twitter, Weave: Digitale Netzwerke und soziale Beziehungen“
09.11.2015 Dr. Niels Taubert (Bielefeld) „Digitale Wissenschaft als Zahlenregime“
23.11.2015 Dr. Nils Zurawski (Universität Hamburg) „Der Traum von Kontrolle und Effizienz: Smart Cities und das Leben im digitalisierten (Stadt)Raum“
07.12.2015 Stephen Kovats (Berlin) „Open Urbanism: Empowering Smart Citizens Over Smart Cities“
04.01.2016 Dr. Tanja Carstensen (TUHH) „Die Digitalisierung der Zusammenarbeit. Der Einsatz sozialer Netzwerke in Unternehmen - Chancen, Erfahrungen und Problemlagen“
18.01.2016 Thomas Reinhold (Universität Hamburg) „Die Militarisierung des Cyberspace und die Folgen für die internationale Sicherheit: Probleme, Trends und Lösungsansätze“

Bachelor-Seminar

Zwischen Technik und Gesellschaft bestehen enge Wechselwirkungen. Brücken und Maschinen, Fahrräder und Verkehrsinfrastrukturen, Computerspiele und architektonische Simulationen, geomatische Messinstrumente, Fotokameras, Smartphones und Web 2.0 sind nur einige Beispiele technischer Dinge und Systeme, deren Entwicklung und Verwendung durch bestimmte kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Institutionen geprägt sind. Gleichzeitig wirkt Technik auf unseren Alltag zurück und beeinflusst die Art und Weise, wie wir uns wahrnehmen, miteinander kommunizieren und unser Zusammenleben in bestimmter Art und Weise organisieren.

In diesem Seminar werden wir die vielfältigen Beziehungen zwischen Technik und Gesellschaft anhand von ausgewählten Fallbeispielen diskutieren. Ziel des Seminars ist, ein besseres Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen, Bedingungen und Folgen von Technik zu erlangen.

Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Montag, 16.15 - 17.45 Uhr

Beginn: 19. Oktober 2015

 

Forschungskolloquium

Im Forschungskolloquium der Professur Wissenschafts- und Technikkulturen werden laufende Forschungsarbeiten besprochen und neue Perspektiven der Science and Technology Studies diskutiert.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Koordination: Linda Groß, M.A.

ba-seminar (q-studies)

Das Auge gilt gemeinhin als Fenster zur Welt und der anerkennende Blick des Anderen als Grundbedingung eines positiven Ich-Bezugs. Blickkonstellationen stehen immer im Kontext sozialer Interaktionsordnungen. So macht es einen symbolischen Unterschied, ob ich zum Beispiel in der Bahn mein Gegenüber anstarre, verschüchtert auf den Boden schaue oder kontrolliert wegsehe. Neben allgemeinen Fragen der visuellen Wahrnehmungstheorie oder einer Soziologie der Sinne, betrachten wir die gesellschaftliche Organisation des Blicks anhand spezifischer Räume wie Gefängnis, Strand, Fahrstuhl oder Stadtraum. Darauf aufbauend und von der Annahme ausgehend, dass jede Kultur spezifische Wahrnehmungsschemata entwickelt, wird das Bedingungsverhältnis von sinnlicher Wahrnehmung und medialer Kultur hinterfragt. Waren es Anfang des letzten Jahrhunderts Film und Fernsehen, so schaffen derzeit digitale Sensoren neue Blickverhältnisse und ungeahnte (Bild-)Batenbanken, die sich in Diskussionen um Big Data oder Überwachung niederschreiben sowie (anonyme) Blicke auf fast alle Lebensbereiche lenken. Vom technischen wie sozialen Auge, aktiven und passiven Sehen ausgehend, fokussieren wir die Lesbarkeit sozialer Verhältnisse anhand des Wechselspiels von Sehen und Gesehenwerden.


Leitung: Lisa Wiedemann

ba-seminar (q-studies)

Zunehmend erfasst die Soziologie unter Ausrufungen wie „body boom“ oder „body turn“ das Verhältnis von Körper und Sozialität. Diese Konjunktur des Körpers als Thema ist Reaktion auf eine (Konsum-)Kultur die den Körper kultisch werden ließ. Ob Werbung, Medien oder Medizin, allerseits herrscht der Imperativ den Körper zu pflegen, zu verschönern, zu gestalten, gesund zu halten oder besser zu spüren. Explizit werden Körpertechniken veranschlagt, die auch immer spezifische Körperbilder erzeugen.

Das Seminar beginnt mit der Zuwendung zu klassischen Texten, die den Körper als gesellschaftliches Konstrukt bestimmen. Anschließend fokussieren wir zeitgenössische Debatten um den Körper als Symbol sozialer Zugehörigkeit, als geschlechtlicher Ausdruck, als manipulierte Materie, Wahrnehmungswerkzeug sowie das Verhältnis von Körper und Raum.


Leitung: Lisa Wiedemann

Raum 2.105, Montag 18.15-19.45
Erster Termin: 13.04.2015

ba-seminar (q-studies)

Das Schicksal des modernen Individuums ist durch eine zunehmende Arbeit am Selbst geprägt. Es ist mit einem stetig wachsenden Raum an Wissen und Möglichkeiten konfrontiert, die eigenen Verhaltensweisen, seine Persönlichkeit und sein psychisches Wohlbefinden, seinen Körper, Stil und Geschmack zu formen und beständig weiterzuentwickeln. Nicht selten bedarf es angesichts unendlich erscheinender Möglichkeiten der Unterstützung: Therapeutische Beratung, Coaching und Ratgeberformate haben sich nicht zufällig an jene Felder der Unsicherheit angedockt.

Wissen und Techniken dieser modernen Form der Selbstkonstitution bzw. Selbstoptimierung möchte das Seminar aus einer soziologischen Perspektive näher beleuchten. Im ersten Teil stehen die gesellschaftlichen Bedingungen des Aufstiegs eines „unternehmerischen Selbsts“ (Bröckling) im Zentrum. Im zweiten Teil sollen seine verschiedenen „Anrufungen“ in kleinen Fallstudien empirisch ausgelotet werden.

Leitung: Linda Groß

Raum 2.103, Montag 14.15-15.45
Erster Termin: 13.04.2015

Master-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

Neue gen-, bio- und informationstechnische Entwicklungen verändern die Gesellschaft und gesellschaftliche Praktiken mit zunehmender Dynamik. „Social Freezing" (Einfrieren von Eizellen zwecks späterer Schwangerschaft), Leihmutterschaften, hochleistungsfähige Prothesen oder die immer häufiger praktizierte ästhetisch-chirurgische oder biotechnische (Selbst-)Gestaltung des Menschen nach Maßgabe von Schönheits- oder Perfektionsvorstellungen - sie alle werfen grundlegende gesellschaftliche Fragen auf.

In einer in Zusammenarbeit mit dem Hamburg Center for Bio-Governance organisierten, interdisziplinären Ringvorlesung wird unter dem Begriff „BioGovernance" diskutiert, welch fundamentale Herausforderungen mit solchen Innovationen verbunden sind und wie man sie angemessen regulieren kann. Neben dem Besuch der Ringvorlesung werden wir in den Seminarstunden die Themen der jeweiligen Vorträge vertiefen.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri & Gäste

Uni HH R. 221 & HCU R. 3.109, Montag 18.45-19.45

Erster Termin: 13.04.2015

ACHTUNG
Vorträge finden in Raum 221 (Edmund-Siemers-Allee 1, Uni Hamburg) statt

Seminartermin in der HCU


Download Vorträge

Gastvorträge (öffentliche Ringvorlesung)

20.04.2015 Prof.Thomas Lemke (Universität Frankfurt) Ökonomie und Ontologie. Probleme und Perspektiven des Konzepts der Biopolitik
04.05.2015 Dr. Ingrid Metzler (Universität Wien) Biopolitik: Leben, Recht und Staatlichkeit. Eine Politikwissenschaftliche Perspektive auf Biogovernance
18.05.2015 Prof. Dr. Stefan Beck (Humboldt-Universität zu Berlin) Die Ordnung der Reproduktion(-smedizin). Kulturanthropologische Perspektiven auf Praktiken und 'biomentality'
01.06.2015 Prof. Dr. Christina Schües (Universität zu Lübeck) Gefährdetes Kindeswohl. Sozialontologische und ethische Anmerkungen
15.06.2015 Prof. Dr. Heather Widdows (University of Birmingham) Beauty: A Matter of Justice?
29.06.2015 Prof. Dr. Susanne Beck (Universität Hannover) Roboter, Cyborgs und Auflösung des Mensch-Maschine-Dualismus als Rechtsproblem

interdisziplinäre vortragsreihe mit übung

Das dynamisierte Großstadtleben ist geprägt von immer komplexer werdenden Infrastrukturen. Als materielle und institutionelle Strukturen sind Infrastrukturen Symbole für moderne Gesellschaften: Sie vernetzen, unterstützen, organisieren, steuern und erzeugen. Ihre Wirkmächtigkeit ist unabdingbar in Bereichen wie Transport, Konsum, Wirtschaft, Energieversorgung, Kommunikation oder Wissenschaft. Infrastrukturen sind "Unterbauten", deren Komplexität meist unsichtbar ist und deren Funktionieren im Alltag vorausgesetzt wird. Erst in der Szenarie von Ablaufstörungen, Ausfall oder Fehlen werden sie breitenwirksam wahrgenommen.

In unser interdisziplinären Reihe möchten wir die soziale, politische und kulturelle Bestimmtheit von infrastrukturellen Gegebenheiten zentrieren. Somit steht zur Frage, wie der Begriff vin unterschiedlichen Disziplinen ergründet werden kann.

Für BA- und MA-Studierende geöffnet

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Hörsaal 200 & Raum 2.103, Mittwoch 18.15-19.45
Erster Termin: 08.04.2015

Vorträge

15.04.2015 Prof. Dr. Irene Peters (HafenCity Universität) Infrastructures in the energy sector: An (orthodox and heterodox) economics perspective
29.04.2015 Marjetica Potrc (HfBK Hamburg) The Soweto Project: Ubuntu Park
13.05.2015 Prof. Dr. Gertraud Koch (Universität Hamburg) Digitale Infrastrukturen
03.06.2015 Prof. Dr. Jörg Niewöhner (Humboldt-Universität Berlin) Infrastrukturen des globalen Wandels als ethnographische Herausforderung
17.06.2015 Dr. Ute Tellmann / Dr. Sven Opitz (Universität Hamburg) Europa als Infrastruktur
01.07.2015 Dr. Heike Derwanz (Hamburg) Textil-Infrastrukturen? Kleidung zwischen Discounter und Altkleidercontainer

Master-seminar (Q-studies)

Unter Transdisziplinarität werden allgemein grenzüberschreitende Erkenntnispraktiken verstanden, die quer zu konventionellen disziplinären Perspektiven und Methoden nach neuen Verknüpfungen und Herangehensweisen suchen. So gibt es verschiedene Experimente, die etwa wissenschaftliche mit künstlerischen Verfahren verbinden. Durch eine problemorientiertes Vorgehen weisen transdisziplinäre Erkenntnismethoden meist einen Gesellschaftsbezug auf, z.B. indem mit Praxispartnern oder Laien kooperiert wird.

Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand von Texten näher mit dem Konzept Transdisziplinärität auseinandersetzen. Der zweite Teil bietet Raum für die Entwicklung und Umsetzung eigener Projektideen. Anknüpfend an eigene Arbeits- und Interessebereiche und mittels Einsatz vin beispielsweise Foto, Video, MP3, Indesign, Textrecherchen oder Interviews, werden im transLAB transdisziplinäre Forschungsarbeiten konzipiert und realisiert.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Raum 3.108, Mittwoch 14.45-17.45 (14-täglich)
Erster Termin: 08.04.2015

Bachelor-Seminar (Q-Studies)

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt
den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des
Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen
von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen.
Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen
künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung
praktiziert. artLAB # 06 widmet sich dem Thema „Relationen".

Die Arbeiten werden Ende des Semesters in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Austellungsreife zu bringen und sich für die Austellung zu engagieren, wird vorausgesetzt.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Raum 2.104, Montag 14.15–15.45 Uhr

Erster Termin: 13.04.2015

Voraussichtliche Zusatztermine (Ausstellung):

24.06.2015, 14.00-18.00 Uhr
26.06.2015, 15.00-22.00 Uhr

 

 

Bachelor-Vorlesung (Kultur der Metropole)

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Moduls "Medientheorie, Medienpraxis". Die Vorlesung bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der Medientheorie. Im Zentrum steht eine kritische Auseinandersetzung mit Medien und ihren kulturellen Kontexten sowie die Reflexion ihrer gesellschaftlichen Aneignungs- und Wirkungsweisen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit dem medienkritischen Diskurs der Frankfurter Schule rund um die Kulturindustrie; mit Habermas' Diagnose vom Strukturwandel der Öffentlichkeit; mit Luhmanns systemtheoretischen Medienbegriff; oder mit Perspektiven, die Medien aus kulturtheoretischer respektive sozialwissenschaftlicher Sicht als Technik begreifen. Dabei wird näher auf die Geschichte des Internet und auf das Verhältnis von Medien und Populärkultur eingegangen.

Die Veranstaltung ist interaktiv angelegt und wird von den Studierenden mitgestaltet. Im Zentrum steht die Lektüre und Diskussion zentraler Texte bekannter Autoren/innen. Von den Studierenden wird die Beteiligung an einem Gruppenreferat, eine aktive Diskussionsteilnahme und das Anfertigen einer Hausarbeit erwartet.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Raum HC-3.103, Dienstag 14.15–15.45 Uhr
Erster Seminartermin: 7.4.2015

In this colloquium we discuss both current research projects and recent perspectives in STS.

Direction: Prof. Dr. Regula Valérie BurriCoordination: Linda Groß, M.A.

Master-Seminar mit öffentlicher Ringvorlesung

Die Universität befindet sich derzeit im Wandel: Studienreformen, Kosteneinsparungen und Verschulung sind nur einige Stichworte, die seit Beginn des Bologna-Prozesses diskutiert werden. Die Prinzipien der akademischen Autonomie, d.h. der Unabhängigkeit von außeruniversitären Interessen, sowie das humboldtsche Ideal der Einheit von Lehre und Forschung geraten immer mehr unter Druck.

Die Ringvorlesung stellt diese aktuellen Tendenzen des Wandels der Universität zur Diskussion. Sechs öffentliche Gastvorträge, denen jeweils eine vorbereitende Lektüresitzung vorangeht, thematisieren Fragen wie: Welche Bedeutung hat(te) die Universität als Hort gesellschaftlicher Wandlungsprozesse? Wie verändern sich die Lehr- und Studienbedingungen durch die neuen Steuerungsinstrumente wie Rankings und Evaluationen? Ist das Autonomie-Ideal noch zeitgemäß bzw. zu retten? Welche Universität wollen wir überhaupt im 21. Jahrhundert?

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Raum 3.104, Mittwoch 18.15-19.45 Uhr
Erster Termin: 22.10.2014

Gastvorträge (öffentliche Ringvorlesung)

05.11.2014 Prof. Dr. Rainer Nicolaysen (UHH) Zur Geschichte der Universität Hamburg (1919-2014)
19.11.2014 Dr. Andrea Wienhaus (HSU) ‚1968‘ oder: Universität in ‚dynamischen Zeiten‘
03.12.2014 Dr. Fabian Hattke (UHH, Arbeitsbereich Organisation und Unternehmensführung) Steuerung und Kontrolle in Universitäten
17.12.2014 Prof. Dr. Margret Bülow-Schramm (UHH) Wohin treiben die Hochschulen? Der dynamische Wandel der Studienstrukturen als Herausforderung für die Studiengestaltung
14.01.2015 Dagmar Filter (UHH, Zentrum GenderWissen) Gender Studies – Von den ersten erkämpften Seminaren zu zertifizierter Lehre. 30 Jahre Frauenforschung und Gender Studies in der Lehre an Hamburger Hochschulen
28.01.2015 Prof. Dr.-Ing. Harald Sternberg (HCU) Rankings und Evaluationen – Neue Elemente einer Hochschulsteuerung von oben?

Bachelor-Seminar (Q-Studies)

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt
den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des
Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen
von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen.
Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen
künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung
praktiziert. artLAB # 06 widmet sich dem Thema „Relationen".

Die Arbeiten werden Ende des Semesters in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Austellungsreife zu bringen und sich für die Austellung zu engagieren, wird vorausgesetzt.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Raum 2.104, Montag 14.15–15.45 Uhr

Erster Termin: 13.04.2015

Voraussichtliche Zusatztermine (Ausstellung):

24.06.2015, 14.00-18.00 Uhr
26.06.2015, 15.00-22.00 Uhr

 

 

Interdisziplinäre Vortragsreihe mit Übung (Q-Studies)

Der Systembegriff hat sich längst zu einem Paradigma entwickelt. Systemisches Denken bedeutet, der Komplexität und Dynamik von sozialen, biologischen oder physikalischen Gebilden Rechnung zu tragen und sich mit Fragen ihrer Steuerbarkeit und ihrer Wechselwirkungen mit anderen Systemen zu beschäftigen. Dieses Denken hat Einzug in viele Bereiche genommen: so erscheinen uns das Klima, die Umwelt, die Wirtschaft oder die Stadt als komplexe Systeme, die nach eigenen undurchschaubaren Regeln operieren und deren Beeinflussung herausforderungsreich ist.

In dieser Veranstaltung wollen wir uns in interdisziplinärer Perspektive sowohl mit den Prinzipien systemischen Denkens, z.B. in Kybernetik und Systemmedizin, als auch mit ihrer Anwendbarkeit in verschiedensten Feldern, beispielsweise in der Stadt- und Regionalplanung, der Beratung von Organisationen und der Planung von Verkehrssystemen befassen.

Zu jedem Vortrag findet jeweils in der darauffolgenden Woche eine vertiefende Übung statt, in der die Studierenden sich ausführlicher mit den vorgestellten Thesen und aufgeworfenen Fragen auseinandersetzen können, vielfach unter Beteiligung des Vortragenden selbst.
Für BA- und für MA-Studierende geöffnet!

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

HCU, Hörsaal 150, Montag 18.15–19.45 Uhr
Erster Termin: 20.10.2014

Vorträge

27.10.2014 Hans-Christian Dany (Hamburg) Morgen werde ich Idiot. Kybernetik und Kontrollgesellschaft
10.11.2014 Dr. Roland Wenk (Greifswald) Die Gesellschaft der Planer. Planung in sozialen Systemen – Funktionen und Folgen
24.11.2014 Melissa Grigas (Hamburg) Systemische Organisationsberatung zwischen Anspruch und Wirklichkeit
08.12.2014 Prof. Dr. Regine Kollek (UHH) Leben als System. Voraussetzungen und Implikationen virtueller Krankheits- und Körpermodelle
05.01.2015 Michael Heidrich (Hochbahn Hamburg) Die Hamburger U-Bahn – Planung, Betrieb und Instandhaltung eines komplexen Verkehrssystems - Exkursion, Steinstraße 20, Hamburg
19.01.2015 Dr. Sonja Deppisch (HCU) Stadtregionen als sozial-ökologische Systeme

Master-Seminar (Blockveranstaltung)

In this course, we approach the “risk society” (Beck) from various angles. After discussing conceptual frameworks to address technological risks and societal debates over risky technologies, we inquire into the ways, people and institutions deal with scientific knowledge and with unknowns and uncertainties, and we ask how risks are managed by policymakers and how they are governed in our societies. Along with the discussion of literature, students will prepare case studies on controversial technologies such as nuclear energy, stem cells, and nanotechnologies.
The course will include a small excursion.


Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Room 3.107, compact course (4 block dates):

Wednesday, October 29, 2014, 14:15 - 15:45

Friday, November 14, 2014, 9:15 - 17:45

Friday, November 28, 2014, 9:15 - 17:00

Saturday, November 29, 2014, 9:15 - 17:00

Bachelor-Einführungsseminar (Q-Studies)

Zwischen Technik und Gesellschaft bestehen enge Wechselwirkungen. Brücken und Maschinen, Fahrräder und Verkehrsinfrastrukturen, Computerspiele und architektonische Simulationen, geomatische Messinstrumente, Fotokameras, Smartphones und Web 2.0 sind nur einige Beispiele technischer Dinge und Systeme, deren Entwicklung und Verwendung durch bestimmte kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Institutionen geprägt sind. Gleichzeitig wirkt Technik auf unseren Alltag zurück und beeinflusst die Art und Weise, wie wir uns wahrnehmen, miteinander kommunizieren und unser Zusammenleben in bestimmter Art und Weise organisieren.

In diesem Seminar werden wir die vielfältigen Beziehungen zwischen Technik und Gesellschaft anhand von ausgewählten Fallbeispielen diskutieren. Ziel des Seminars ist, ein besseres Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen, Bedingungen und Folgen von Technik zu erlangen.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Raum 2.103, Montag 16.15–17.45 Uhr
Erster Seminartermin: 20.10.2014

BA-Seminar (Q-Studies)

Linker Gesellschaftskritik wird häufig Theoriefixiertheit, Dogmatismus oder Spaß und Praxisfeindlichkeit vorgeworfen. Ungefähr seit den 70er Jahren hat sich eine Kritikform herausgebildet, die ihre Glaubenssätze in die Praxis und Jetztzeit überführen will. Unter dem Begriff der Kommunikationsguerilla versammeln sich eine Vielzahl aktivistischer Programme, die der Anspruch eines subversiven, spielerisch-ästhetischen Umgangs mit hegemonialen Bedeutungen eint. Über Strategien der Verfremdung, des Fakens, der Collage oder der Überidentifizierung sollen feststehende Bedeutungssysteme in ihren Widersprüchen offen gelegt und hinterfragt oder eingespielte Kommunikationssysteme irritiert werden. Die vielfältigen Ausdrucksformen reichen dabei von Graffitis und Streetart, Adbusting, Crossdressing oder Slash Fiction bis hin zu Performances wie die der "Yes Men" oder "Die PARTEI". Das Seminar gibt einen Einblick in Geschichte, Theorie(n) und Ästhetik dieser Protestform. Schließlich wollen wir uns mit aktuellen Formen und Fallbeispielen beschäftigen und unter dem Spannungszusammenhang von Anspruch und Wirksamkeit diskutieren.

Leitung: Linda Groß

Raum 3.008, Montag 16.15–17.45 Uhr
Erster Seminartermin: 20.10.2014

Bachelor-Einführungsseminar (Q-Studies)

Lifelogging, Quantified Self, Health 2.0
Vom digitalen Homo Faber

Die Industrie um technische Geräte, die im Alltag als kontinuierliche Dokumentations- und Reflexionsstützen dienen, weitet sich zunehmend aus. Wie viele Schritte bin ich heute gelaufen? Wie steht es um mein Fortbewegungsprofil? Wie hat sich meine Stimmung in den letzten Wochen verändert? Ernähre ich mich gut? Billig und digital werdende Sensorik, die überall eingebaut werden kann, liefert für all diese Fragen zahlenförmige Antworten. Quasi quantifizierte Hilfestellungen für Gesundheits- und Lebensstilmanagement, die dem Vergessen entgegensteuern und als Grundlage von Verhaltens- und Gewohnheitsänderung dienen sollen. In soziologischer Manier wollen wir im Seminar die mit diesen technischen Entwicklungen einhergehenden kulturellen und sozialen Praktiken fokussieren, die sich hinter Begriffsneuschöpfungen wie Quantified Self, Lifelogging oder Health 2.0 verbergen. Obwohl das Prinzip den Alltag präzise zu dokumentieren an sich nichts Neues ist, stellt die digitalisierte Rechenbarmachung des Alltags doch viele kritische Zukunftsfragen. So wird hier nach Stefan Selke das Bild des Homo Faber, dem Prototyp aller zweckrationalen UtilitaristInnen, zum gesellschaftlichen Leitbild erklärt. Welche sozialen Ungleichheiten gehen damit einher? Wird Privatsphäre endgültig ein veraltetes Konzept? Welche politischen Diskurse schließen an diese Praktiken an? In den Sitzungen wollen wir das Phänomen des Selftracking diskutieren, analysieren und selbst erforschen.

Leitung: Lisa Wiedemann

Raum 2.109, Montag 16.15–17.45 Uhr
Erster Termin: 20.10.2014

Forschungskolloquium

Im Forschungskolloquium der Professur Wissenschafts- und Technikkulturen werden laufende Forschungsarbeiten besprochen und neue Perspektiven der Science and Technology Studies diskutiert.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Koordination: Linda Groß, M.A.

Master-Seminar (Q-Studies)

Neurorobotik, Synthetische Biologie, medizinische Reproduktionstechniken oder im Labor erzeugte Mensch-Tier-Wesen: Neue Entwicklungen an der Schnittstelle zwischen Technik, Informatik und den Life Sciences fordern derzeit unser Verständnis von "Leben" heraus. Was bedeutet es, im 21. Jahrhundert Mensch zu sein? Sind wir bereits alle Cyborgs – hybride Mischwesen, die nicht nur aus biologischen, sondern auch aus technischen und künstlichen Bestandteilen bestehen? Was bedeutet "Leben 2.0" für unsere Identität und die Art und Weise, wie wir unsere Zukunft gestalten? Welche Potenziale liegen in der Veränderung der menschlichen Natur? Wird das, was sich vor einigen Jahren noch im Bereich der Science Fiction Literatur abspielte, bald zur Realität? In einer Reihe von sechs Vorträgen setzen sich Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen mit diesen Fragen und ihren ethischen und gesellschaftlichen Dimensionen auseinander.


Diese Lehrveranstaltung ist eine Kooperation zwischen HCU und Universität Hamburg.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri (HCU) & Prof. Dr. Regine Kollek (Universität Hamburg)

Raum HC-3.110, Mittwoch 18.15–19.45 Uhr
Erster Termin: 9.4.2014

Gastvorträge (öffentliche Ringvorlesung)

16.04.2014 Prof. Dr. Cornelius Borck (Universität zu Lübeck) Train your brain! Wenn Neurodiagnostik zur Schnittstelle wird
30.04.2014 Lisa Wiedemann (HCU) Quantified Self – Die Vermessung des Körpers durch Technik
14.05.2014 Dr. phil. Lara Huber (TU Darmstadt) Die Technisierung des Körpers: Zum Verhältnis von Organischem und Technischem
28.05.2014 Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter (Universität zu Lübeck) Synthetisches Leben: Was müsste das denn sein?
18.06.2014 Prof. Dr. Michi Knecht (Universität Bremen) Leben 2.0 in der Reproduktionsmedizin: Sozial- und kulturanthropologische Zugänge
02.07.2014 Prof. Dr. em. Marianne Schuller (Universität Hamburg) Der "psychische Apparat" und die Rede vom Subjekt. Eine Reflexion nach Freud.

Master-Seminar (Q-Studies)

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert. Dabei steht dieses Mal das Thema "Verschiebungen" im Fokus.
Die Arbeiten werden Ende Sommersemester 2014 in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt werden. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Ausstellungsreife zu bringen und sich für die Ausstellung zu engagieren, wird vorausgesetzt.

artLAB Ausstellung im Sommer 2014: siehe Kommende Ausstellungen und Veranstaltungen

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Raum HC-2.104, Mittwoch 14.15–17.45 Uhr (14-täglich)

Interdisziplinäre Vortragsreihe mit Übung (Q-Studies)

In den Natur- und Ingenieurwissenschaften gilt die Messung seit jeher als wichtige Methode der Wissenserzeugung und dient dazu, verlässliche Aussagen über Objekte zu machen. In der voranschreitenden Moderne sind Messungen für fast jeden gesellschaftlichen Bereich, – ob für die Medien, für die Politik oder für die Finanzmärkte, – zu einer Technik der Fremd- und Selbstbeobachtung geworden. Beinahe jedes soziale Feld wird verdatet und in Statistiken, Graphiken oder Rankings überführt, um gesellschaftliche Wirklichkeiten zu spiegeln. Messungen erscheinen schlicht als funktional: sie sind schwer zu ignorieren, wirken vergleichend und normalisierend.
Mit der Technisierung des Alltags weitet sich die Kultur der Vermessung jedoch zusehends aus. Das Internet quantifiziert jeden Klick. Smartphones und Apps ermöglichen dem Einzelnen seine persönliche Lebenswelt über Zahlenspiele zu reflektieren. Ob Vorlieben, Stimmungen, Körperwerte, Nahrungs- oder Raumverhalten – die Selbstauseinandersetzung basiert auf technisch vermittelten Messungen nach dem Credo: „Ich bin meine Daten“. Sechs eingeladene Experten/innen nehmen eine theoretische wie auch exemplarische Perspektive auf verschiedene Praktiken des Messens ein, wie sie im Alltag, in der Politik, in Organisationen, in den Medien und in der Wissenschaft zur Anwendung kommen.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Raum HC-1.017, Montag 18.15–19.45 Uhr
Erster Seminartermin: 7.4.2013

Vorträge

07.04.2014 Arne Tensfeldt (Hamburg) (Selbst-)Erkenntnisse durch Zahlen – Durch Quantified Self und LifeModding zum besseren Ich?
28.04.2014 Jan-Hendrik Passoth (TU Berlin) Zahlen bitte! Die Vermessung der digitalen Welt
12.05.2014 Vanessa Boysen (Hamburg) Quantified Organisations – Messungen in der Organisationsentwicklung
26.05.2014 Thorben Mämecke (Universität Bielefeld) Statistische Dispositive politischer Beteiligung
16.06.2014 Thomas Schramm (HCU Hamburg) Grundsätzliches zum Messprozess – oder: "Was können wir wissen?"
30.06.2014 Jochen Schiewe (HCU Hamburg) Messen in Bildern: Wie aus 2D-Luftbildern ein 3D-Stadtmodell wird

Bachelor-Seminar (Q-Studies)

Scans, Plots, Graphs: Technische Bilder sind seit der Verbreitung digitaler Visualisierungstechnologien in der Wissenschaft und im Alltag omnipräsent. Sie sind nicht mehr wegzudenken, wenn es darum geht, Dinge darzustellen oder sie untersuchen, verstehen und erklären zu wollen. CAD-Zeichnungen, Planungskarten, GIS-Visualisierungen, Satellitenfotos, Grafik-Tabellen, statistische Diagramme oder Körpertomografien haben eines gemeinsam: sie werden mit komplexen Instrumenten hergestellt.
Im Seminar werden wir uns mit der Funktion solcher technischen Bilder und ihrem Stellenwert in einer zunehmend visuell geprägten Kultur beschäftigen. Was kennzeichnet diese Bild-Kategorie und unterscheidet sie von künstlerischen und gestalterischen Bildern? Können technische Bilder etwas belegen oder beweisen? Wie werden sie eingesetzt, um Argumente zu untermauern? Bilden sie die Realität ab? Was genau repräsentieren sie? Und was passiert, wenn diese Bilder das Labor oder Ingenieurbüro verlassen und beispielsweise in den Medien zirkulieren?
Ausgehend von theoretischen Texten werden wir diese Fragen im Seminar diskutieren sowie anhand von konkretem Bildmaterial aus unterschiedlichen Bereichen erforschen.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Raum HC-3.110, Montag 16.15–17.45 Uhr
Erster Seminartermin: 7.4.2013

BA-Seminar (Q-Studies)

Es ist unbestritten, dass Medien soziale Wirkungen haben. Sie formen sowohl Wahrnehmung, Denken und Handeln als auch soziale Beziehungen auf Mikro- und Makroebene. So sind Mensch und Gesellschaft in der Moderne bspw. ohne Medien wie Schrift, Buchdruck, Telefon, Fernsehen und Computernetze nicht denkbar. Ihre umwälzenden, oft nicht vorhersagbaren Effekte bilden einen Nährboden für optimistische wie auch pessimistische Einschätzungen ihrer Wirkungen. Die Herausbildung neuer Verbreitungsmedien wird also stets von Diskursen begleitet, die vor den Gefahren für Mensch und Geist warnen, den Verfall von Kultur oder soziale Auflösungserscheinungen beklagen. Neue Medien waren und sind meist dem Verdacht der Verdummung, Manipulation, Vereinzelung oder Entfremdung ausgesetzt. Das Seminar bietet anhand der Lektüre klassischer Texte Einblicke in die vielfältigen Positionen sozialwissenschaftlicher Medienkritik, die die Einführung „neuer Medien“ von der Schrift über das Fernsehen bis hin zum Internet begleitet haben. Wir wollen uns einerseits kritisch mit deren Argumenten auseinandersetzen und andererseits ihre Geltung praktisch an konkreten, aktuellen Medienformaten ausloten.

Literaturhinweis: Kleiner, Marcus S. & Nieland, Jörg-Uwe (Hrsg.) (2010): Grundlagentexte zur sozialwissenschaftlichen Medienkritik. Wiesbaden: VS.

Leitung: Linda Groß

Raum HC-2.107, Montag 16.15–17.45 Uhr
Erster Seminartermin: 7.4.2014

BA-Seminar (Q-Studies)

Das Seminar widmet sich keineswegs der unmöglichen Frage „Was ist Kunst?“. Erscheint Selbstreferenzialität zwar als ihr modernes Strukturprinzip, entzieht sie sich dennoch jeglicher eindeutigen Definiertheit. Vielmehr wollen wir die sozialen Anschlüsse der bildenden Kunst theoretisieren und diskutieren. Mit der Diagnose einer zunehmenden Ästhetisierung der alltäglichen Lebenswelten muss sich die Soziologie auch dem Künstlerischen stellen. Ihr rationaler Blick betrachtet dabei vor allem die Seiten der Produktion, Distribution und Rezeption. Zu Beginn des Seminars wollen wir uns modernen kunsttheoretischen Positionen aus der Soziologie annehmen. So konstatiert Theodor Adorno das Ästhetische abseits einer Verwertungslogik. Pierre Bourdieu hinterfragt die Seilschaft von sozialer Position und Kunstgeschmack und Niklas Luhmann erkundigt sich danach, welche sozialen Prozesse ein Kunstwerk zu einem solchen machen. Neben diesen zentralen Hinführungen wollen wir uns z.B. speziellen Themen, wie dem Künstler als Sozialfigur, der Beziehung von Politik und Ästhetik, dem Begriff der Kreativität, der Frage, inwiefern künstlerische Arbeit als Vorläufer des Arbeitskraftunternehmers gelten kann, oder dem Verhältnis von Original und Reproduktion zuwenden. In der Konklusion wird diskutiert, ob es in der Postmoderne immer mehr zu einer Auflösung der Kunst kommt.

Leitung: Lisa Wiedemann

Raum HC-2.109, Montag 16.15–17.45 Uhr
Erster Seminartermin: 7.4.2014

Bachelor-Vorlesung (Kultur der Metropole)

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Moduls "Medientheorie, Medienpraxis". Die Vorlesung bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der Medientheorie. Im Zentrum steht eine kritische Auseinandersetzung mit Medien und ihren kulturellen Kontexten sowie die Reflexion ihrer gesellschaftlichen Aneignungs- und Wirkungsweisen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit dem medienkritischen Diskurs der Frankfurter Schule rund um die Kulturindustrie; mit Habermas' Diagnose vom Strukturwandel der Öffentlichkeit; mit Luhmanns systemtheoretischen Medienbegriff; oder mit Perspektiven, die Medien aus kulturtheoretischer respektive sozialwissenschaftlicher Sicht als Technik begreifen. Dabei wird näher auf die Geschichte des Internet und auf das Verhältnis von Medien und Populärkultur eingegangen.

Die Veranstaltung ist interaktiv angelegt und wird von den Studierenden mitgestaltet. Im Zentrum steht die Lektüre und Diskussion zentraler Texte bekannter Autoren/innen. Von den Studierenden wird die Beteiligung an einem Gruppenreferat, eine aktive Diskussionsteilnahme und das Anfertigen einer Hausarbeit erwartet.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Raum HC-3.103, Dienstag 12.15–13.45 Uhr
Erster Seminartermin: 8.4.2013

Research Colloquium

In this colloquium we discuss both current research projects and recent perspectives in STS.

Direction: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Coordination: Linda Groß, M.A.

Master-Seminar (Q-Studies)

Artistic research has been a much debated issue for the past few years. While some people argue that artists have always been producing knowledge, for example, when applying research strategies in their artistic practice, others claim that “artistic research” can be viewed as a new, innovative and growing field, which has the quality to bridge science and art. In the UK, in Scandinavia and in the Netherlands – and more recently in Germany – “artistic research” became institutionalized in academic programs and departments of several art schools and universities.

In this seminar, we will have a look at these debates and developments. What are the intersections of science and art and how can “artistic research” be defined? How can we understand artistic knowledge and what do artistic research projects look like? We will discuss such questions by drawing on key texts and inviting artists, who will present their work.

Students are expected to do weekly readings, get engaged in discussions, and contribute to the development of an artistic research project. Interested students may participate in an art show as part of their coursework.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Averhoffstr. 38, room 16c, Wednesday 14.15–17.45 Uhr (7 block dates)
Start date: 23.10.2013, language: english

Dates:
• Wednesday, 23.10.2013, 14.15 - 17.45 h
• Wednesday, 06.11.2013, 14.15 - 17.45 h
• Wednesday, 20.11.2013, 14.15 - 17.45 h
• Wednesday, 04.12.2013, 14.15 - 17.45 h
• Wednesday, 18.12.2013, 14.15 - 17.45 h
• Wednesday, 08.01.2014, 14.15 - 17.45 h
• Wednesday, 22.01.2014, 14.15 - 17.45 h

 

Bachelor-Seminar (Q-Studies)

artLAB erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst und erprobt den Einsatz künstlerischer Strategien in Forschungsprozessen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert. Die Arbeiten werden Ende des Semesters in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Ausstellungsreife zu brin- gen und sich für die Ausstellung zu engagieren, wird vorausgesetzt.

artLAB Ausstellung im Winter 2013/14: siehe Kommende Ausstellungen und Veranstaltungen

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Averhoffstr. 38, Raum 16b, Montag 16.15–17.45 Uhr
Erster Seminartermin: 21.10.2013 & Zusatztermin: 29.01.2014, 14.00–21.00 Uhr

 

Interdisziplinäre Vortragsreihe mit Übung (Q-Studies)

Der Begriff der Simulation meint im Allgemeinen eine bestimmte Form der Nachahmung. Simulationen nehmen auf reale Prozesse Bezug und versuchen diese wirklichkeitsgetreu nachzubilden. Je nach Kontext erhält der Begriff eine unterschiedliche Bedeutung. So sind Simulanten im Alltag nicht hoch angesehen. Die Möglichkeit einer computersimulierten Matrix erscheint sogar bedrohlich. In anderen Bereichen hingegen ist das Simulieren eine etablierte Strategie um Natur, Soziales oder Technik besser begreifen oder steuern zu können. Simulationen kommen zum Einsatz, um komplexe Systeme wie das Klima, das Gehirn oder menschliches Verhalten zu modellieren und zu neuen Erkenntnissen über die zugrunde liegenden Strukturen zu gelangen. Gleichermaßen werden sie, wie zum Beispiel in der Medizin, Schiff- und Luftfahrt, zu Übungs- und Planungszwecken eingesetzt, da sie einen Rahmen bieten, um Abläufe und Produkte kostengünstig und weniger riskant zu erproben.

Wir wollen uns in dieser Vortragsreihe mit der Rolle von Simulationen für Erkenntnis-, Planungs- und Lernprozesse auseinandersetzen. Sechs ExpertInnen werden geladen, die den Begriff in seiner unterschiedlichen Verwendung reflektieren. Wie entstehen Simulationen? Welche Funktion haben Sie? Was unterscheidet Simulationen von der Realität? Können sie der Realität gerecht werden? Und: Leben wir gar in einer Simulation?

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Averhoffstr. 38, Raum 16b, Montag 18.15–19.45 Uhr
Erster Seminartermin: 21.10.2013

Vorträge

21.10.2013 Gabriele Gramelsberger (FU Berlin) Computersimulationen. Konzepte der Wissenschaftsphilosophie und -forschung zur Simulation
04.11.2013 Thomas Schramm (HCU) Do we live in a simulation? Realitätskonzepte und Simulation aus Sicht der modernen Physik
18.11.2013 Sebastian Vehlken (Leuphana Universität) Agentenbasierte Sozialsimulationen zwischen Panik und Crowd Control
02.12.2013 Michael Schatzmann (UHH) Ausbreitungssimulation von Schadstoffwolken in einer Stadt am Beispiel Hamburgs
16.12.2013 Heinz Kuhlmann (Marine Training Center Hamburg) Simulationsstudien als Mittel für die Planung von Manöverstrategien (Achtung: EXKURSION)
20.01.2014 Wolfgang Dickhaut (HCU) Simulation von Umweltwirkungen. Erfahrungen mit Datengenerierung, -qualität und -interpretation

Bachelor-Einführungsseminar (Q-Studies)

Zwischen Technik und Gesellschaft bestehen enge Wechselwirkungen. Brücken und Maschinen, Fahrräder und Verkehrsinfrastrukturen, Computerspiele und architektonische Simulationen, geomatische Messinstrumente, Fotokameras, Smartphones und Web 2.0 sind nur einige Beispiele technischer Dinge und Systeme, deren Entwicklung und Verwendung durch bestimmte kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Institutionen geprägt sind. Gleichzeitig wirkt Technik auf unseren Alltag zurück und beeinflusst die Art und Weise, wie wir uns wahrnehmen, miteinander kommunizieren und unser Zusammenleben in bestimmter Art und Weise organisieren.
In diesem Seminar werden wir die vielfältigen Beziehungen zwischen Technik und Gesellschaft anhand von ausgewählten Fallbeispielen diskutieren. Ziel des Seminars ist, ein besseres Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen, Bedingungen und Folgen von Technik zu erlangen.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Averhoffstr. 38, Raum 16b, Montag 14.15–15.45 Uhr
Erster Seminartermin: 21.10.2013

Bachelor-Einführungsseminar (Q-Studies)

Liebe ist im ersten Sinne ein individuelles Gefühl: mythisch, intuitiv und universell; und weniger übertragbar auf das Rationalitätskalkül der Soziologie. Traditionell wurde das Phänomen eher der wissenschaftlichen Linse von Nachbardisziplinen wie Psychologie, Kunst oder Literaturwissenschaften überlassen. So könnte man befürchten die Soziologie kann nur mit ihren unromatischen Diagnosen entzaubern. Aber auch hier wird sich in den letzten Jahren mit der strukturellen Geleitetheit von Emotionen befasst. In der Betrachtung gilt Liebe nicht nur als individueller Gefühlsausdruck, sondern ist ebenso ein Kommunikationssystem, eine soziale Konstruktion, milieuspezifisch bedingt und folgt Wert- und Normvorstellungen. Sie ist somit ein sozialer Prozess der stets in einem gesellschaftlich-kulturellen Rahmen
steht. Aus verschiedensten Perspektiven sollen im Seminar unterschiedliche Möglichkeiten einer soziologischen Bestimmung von Liebe aufgezeigt werden. Ausgangspunkt bildet die Annahme, dass sich das Konzept der Paarbeziehung oder die Kultur des Kennenlernes mit der Geburt der Moderne grundsätzlich verändert haben. Wir werden somit unterschiedlichste Theorien und Gegenwartsdiagnosen hinsichtlich der Frage des Romantischen abtasten. In verschiedensten Exkursen, die z.B. Liebesbilder in den Medien (Roman, Film, Internet, TV), Liebe als Markt, Geschlechterrollen, Popkultur und Liebe oder neue Formen der Paarbeziehung untersuchen, wird dieser theoretische Rahmen in empirische Beobachtungen überführt.

Leitung: Linda Groß und Lisa Wiedemann

Averhoffstr. 38, Raum 017, Montag 14.15–15.45 Uhr
Erster Seminartermin: 21.10.2013

Bachelor-Seminar (Q-Studies)

Handeln ohne Sachbezug ist gerade in modernen, technologisierten Gesellschaften kaum mehr vorstellbar. Alltäglich sind wir begleitet von einer unermesslichen Vielzahl von Dingen. Gleichermaßen sind Artefakte auch Resultate menschlichen Handelns und Deutungszuschreibungen. Die Soziologie, als eine Wissenschaft des Sozialen, hat lange Zeit die Rolle von materiellen Objekten vernachlässigt. Erst in jüngerer Zeit rückte die Verwobenheit von Dingwelten und sozialen Welten in ihren Aufmerksamkeitsbereich. Demgegenüber wird im wissenschaftlichen Diskussionsfeld noch immer angemahnt, dass die Natur- und Technikwissenschaften die sozialen Dimensionen und Auswirkungen der von ihnen hervorgebrachten Dinge ignorieren. Das Seminar will dazu anregen, die Rolle von einfachen bis zu hochkomplexen Dingen im Alltag und in verschiedenen gesellschaftlichen Teilbereichen wie z.B. Wissenschaft und Wirtschaft zu diskutieren. Wir werden versuchen Dinge lesen zu lernen: Was sagen Dinge über Gesellschaft? Wie formen sie das Soziale und umgekehrt? Wie können menschliche Beziehung zu Dingen beschrieben werden? Diesen Themen widmen wir uns anhand verschiedener theoretischer Zugänge und nicht zuletzt durch eigene, kleine empiri-
sche Studien.

Leitung: Linda Groß und Lisa Wiedemann

Averhoffstr. 38, Raum 017, Dienstag 16.15–17.45 Uhr
Erster Seminartermin: 21.10.2013

Research Colloquium

In this colloquium we discuss both current research projects and recent perspectives in STS.

Direction: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Coordination: Linda Groß, M.A.

Master-Seminar (Q-Studies)

Seit einigen Jahren wird im deutschsprachigen Raum intensiv über die Beziehung von Wissenschaft und Kunst diskutiert. Die Debatten drehen sich um die Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden wissenschaftlicher und künstlerischer Erkenntnisproduktion sowie um deren Anwendung und Nutzung in unterschiedlichen Kontexten. Unter dem Begriff „Künstlerische Forschung/Artistic Research“ entsteht derzeit ein neues Reflexions- und Praxisfeld, das künstlerische Forschungspraktiken nicht nur theoretisch untersucht, sondern auch praktisch erprobt.

Im ersten Teil dieses Seminars werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert. Dabei werden wir uns an den Leitthemen der IBA Hamburg orientieren: Kosmopolis, Metrozonen und Stadt im Klimawandel. Die Arbeiten werden in einer Ausstellung im Rahmen der Präsenz der HCU im IBA Ausstellungsjahr 2013 in der UdN Wilhelmsburg gezeigt. Die Bereitschaft, ein eigenes Projekt zur Ausstellungsreife zu bringen und sich für die Ausstellung zu engagieren, wird vorausgesetzt.

artLAB Ausstellung im Sommer 2013: siehe Kommende Ausstellungen und Veranstaltungen
(21.06.-30.06.2013, Universität der Nachbarschaften UdN, Wilhelmsburg, Hamburg)

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Averhoffstr. 38, Raum 16c, Mittwoch 14.15–15.45 Uhr
Erster Seminartermin: 10.04.2013 & Zusatztermine

 

Interdisziplinäre Vortragsreihe mit Übung (Q-Studies)

In einer ersten Assoziation verbinden wir mit dem Begriff „Engagement“, dass Menschen sich nicht exklusiv aus persönlicher Zweckorientierung für das Gemeinwohl oder eine Sache einsetzen. Auf praktischer Ebene meint der Begriff, sich in künstlerischen, sozialen, politischen, studentischen, nachbarschaftlichen, religiösen, rechtlichen, pädagogischen oder umweltpolitischen Feldern meist mit dem Ziel einer Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse einzubringen. „Engagement“ meint in dieser Hinsicht oft Initiativen, die bottom-up organisiert sind und Alternativen zu staatlichen Steuerungsmodellen darstellen. Heute wird in den Sozialwissenschaften, ausgehend von der Diagnose einer „Krise des Sozialstaates“, intensiv über bürgerschaftliches Engagement debattiert. Proteste wie bei Stuttgart 21 oder gegen den G8 Gipfel ließen Möglichkeiten und Grenzen von Engagement zum öffentlichen Diskurs werden. Kritische Stimmen sehen im Begriff Engagement zusehends einen ökonomisierten Terminus. So würden sich Menschen immer mehr aus individuellem Nutzenkalkül engagieren, um durch Leistungspunkte eigene Arbeitsmarktchancen zu steigern oder soziales Kapitel zu generieren.

In der Vortragsreihe werden wir uns mit diesem Diskurs anhand von Themen wie Bürgerbeteiligung, Formen des sozialen, umweltpolitischen und künstlerischen Engagements, sowie dem Verhältnis von Engagement und Technik, befassen.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Averhoffstr. 38, Raum 16b, Montag 18.15–19.45 Uhr
Erster Seminartermin: 08.04.2013

Vorträge

15.04.2013 Antje Schmidt (Tauschring Hamburg) Engagement in einem Tauschring-Netzwerk
29.04.2013 Alenka Poplin (HCU) Kann Technik Engagement fördern?
13.05.2013 Anette Kretzer (ask) Bürgerbeteiligung in Stadtteilbeiräten
03.06.2013 Cathrin Groll (greenpeace) Freiwillig bei einer Umweltorganisation
17.06.2013 Michaela Melián (HfBK) „Memory politics“. Engagement und Erinnerungskultur
01.07.2013 Martin Wickel (HCU) Juristische Grundlagen von Bürgerbeteiligung

Interdisziplinäre Vortragsreihe mit Übung (Q-Studies)

„Konstruktion“ ist ein Begriff, der in vielen Bereichen von Relevanz ist, dabei aber ganz unterschiedliche Bedeutungszuschreibungen erfährt. So verbinden Bauingenieure, Architekten, Geistes- und Sozialwissenschaftler, Designer oder Künstler damit je eigene Vorstellungen. Oft ist der Begriff konstitutiver Bestandteil der Praxis dieser Felder, als Gegenstand oder Heuristik der damit verknüpften Tätigkeiten. Das Wort „Konstruktion“ entstammt dem Lateinischen und setzt sich zusammen aus con (‚zusammen‘, ‚mit‘) und struere (‚bauen‘). Damit benennt es im Allgemeinen das Entstehen von einem Objekt aus dem Zusammenfügen mehrerer Teile. In seiner heutigen Verwendung bezeichnet Konstruktion sowohl einen Prozess, wie zum Beispiel das Entwurfshandeln oder Planen, als auch ein Ergebnis, eine Struktur oder ein Gebilde. Gleichermaßen kann „Konstruktion“ sich auf immaterielle wie auch auf materielle Gebilde beziehen. Diese Unterscheidung von Prozess und Produkt, immaterieller und materieller Dimension bildet den roten Faden der Veranstaltung. Was unterscheidet technische Konstruktionen von geistigen? Welche unterschiedlichen Bedeutungen und Praktiken der Konstruktion existieren in Abhängigkeit von den Feldern, die mit diesem Begriff operieren? Sechs Expertinnen und Experten werden dazu Einblick in ihre Tätigkeiten und in Bereiche geben, in denen konstruiert wird.

Leitung: Linda Groß

Averhoffstr. 38, Raum 16b, Mittwoch 18.15–19.45 Uhr
Erster Seminartermin: 10.04.2013

Vorträge

10.04.2013 Tanja Carstensen (TU Hamburg-Harburg) Das Internet und der Wandel der (Erwerbs-)Arbeit als Ko-Konstruktionen
24.04.2013 Christiane Sörensen (HCU) Landschaft: Konstruktionen des Territoriums
15.05.2013 Annette Bögle (HCU) Ingenieur-Bau-Kunst: Konstruktion als Zusammenspiel von technischen und künstlerischen Aspekten
29.05.2013 Christina Schwalbe (Universität Hamburg) Medium, Bildung, Wissen: (Wissens-) Konstruktion aus Sicht einer pädagogischen Medientheorie
12.06.2013 Gunther Rehfeld (HAW) Künstlerisch-spielerische Interaktion als Grundlage für Konstruktion von Gemeinschaft
26.06.2013 Claudia Banz (MfKG) Strategien der Dekonstruktion in Kunst und Mode

Bachelor-Seminar (Q-Studies)

„Was du nicht messen kannst, kannst du nicht lenken.“ (Peter Drucker, Ökonom)

Zahlenförmige Darstellungen und Rechenpraktiken thronen vielerorts über unserem Alltag, ob als Objektivitäts- und Vergleichsmaßstab oder warnender Botschafter gesellschaftlicher Problemlagen. Soziale Tatsachen werden erfasst in Bruttoinlandsprodukten, Bevölkerungsstatistiken, Geburtenraten, Arbeitslosen- und Einwohnerzahlen oder Börsenkursen. Die Medien lieben Zahlen, und beobachten ihr Publikum und Klienten über diese. Aber auch Bereiche wie Wirtschaft, Politik und Wissenschaft organisieren die Beziehung zu ihrer Umwelt über Rechenpraktiken. Es gibt Statistiken für beinahe jedes ausdifferenzierte soziale Feld. In gleicher Weise spielt das Vermessen in unseren persönlichen Lebenswelten zusehends eine Rolle.
So setzen wir uns aktiv mit Kalorien auseinander oder zählen Beziehungspartner. Die elektronischen Medien erweitern diese kontrollierten Selbstbezüge. Facebook zählt unsere Freunde und Bekannte aus, last.fm quantifiziert und klassifiziert die musikalischen Präferenzen und bringt sie in eine Übersicht. Gerade Web 2.0 und App-Angebote dienen als quantifizierende Beobachtungsagenturen. So lässt sich beinahe jede Kultursphäre in eine kalkulative Logik setzen.

Im Seminar wollen wir dieses „Trust in Numbers“ und die erklärerische Kraft der Zahlen gesellschaftstheoretisch, wissenshistorisch und subjekttheoretisch hinterfragen. Inwieweit dienen Zahlen der Normalisierung, als gesellschaftlicher Inklusionsfaktor oder als Sozialtechnik? Ebenso betrachten wir ethnographisch den praktischen Umgang mit Zahlen als Methode der Selbstbeobachtung sowie ihre technische Vermittlung.

Leitung: Lisa Wiedemann

Averhoffstr. 38, Raum 16a, Montag 14.15–15.45 Uhr
Erster Seminartermin: 08.04.2013

Bachelor-Vorlesung (Kultur der Metropole)

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Moduls "Medientheorie, Medienpraxis". Die Vorlesung bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der Medientheorie. Im Zentrum steht eine kritische Auseinandersetzung mit Medien und ihren kulturellen Kontexten sowie die Reflexion ihrer gesellschaftlichen Aneignungs- und Wirkungsweisen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit dem medienkritischen Diskurs der Frankfurter Schule rund um die Kulturindustrie; mit Habermas' Diagnose vom Strukturwandel der Öffentlichkeit; mit Luhmanns systemtheoretischen Medienbegriff; oder mit Perspektiven, die Medien aus kulturtheoretischer respektive sozialwissenschaftlicher Sicht als Technik begreifen. Dabei wird näher auf die Geschichte des Internet und auf das Verhältnis von Medien und Populärkultur eingegangen.

Die Veranstaltung ist interaktiv angelegt und wird von den Studierenden mitgestaltet. Im Zentrum steht die Lektüre und Diskussion zentraler Texte bekannter Autoren/innen. Von den Studierenden wird die Beteiligung an einem Gruppenreferat, eine aktive Diskussionsteilnahme und das Anfertigen einer Hausarbeit erwartet.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Averhoffstr. 38, Raum 16b, Dienstag 12.15–13.45 Uhr
Erster Seminartermin: 09.04.2013

Research Colloquium

In this colloquium we discuss both current research projects and recent perspectives in STS.

Direction: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Coordination: Linda Groß, M.A.

Master-Seminar (Q-Studies)

Seit einigen Jahren wird im deutschsprachigen Raum intensiv über die Beziehung von Wissenschaft und Kunst diskutiert. Die Debatten drehen sich um die Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden wissenschaftlicher und künstlerischer Erkenntnisproduktion sowie um deren Anwendung und Nutzung in unterschiedlichen Kontexten. Unter dem Begriff „Künstlerische Forschung/Artistic Research“ entsteht derzeit ein neues Reflexions- und Praxisfeld, das künstlerische Forschungspraktiken nicht nur theoretisch untersucht, sondern auch praktisch erprobt.

Die Auffassungen darüber, was unter künstlerischer Forschung zu verstehen ist, sind allerdings unterschiedlich. Während die einen von einer grundlegenden Differenz von Wissenschaft und Kunst ausgehen, betonen andere die Parallelen zwischen forschenden Erkenntnisstrategien in unterschiedlichen Feldern. Die einen interessieren sich für systematisch-methodische Vorgehensweisen in der Kunst, während andere danach fragen, inwiefern künstlerisches Wissen in nicht-künstlerische Kontexte transferierbar und dort nutzbar ist.

In diesem Seminar werden wir uns anhand von ausgewählten Texten mit den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst sowie mit künstlerischer Forschung beschäftigen. Ziel ist es, einen Einblick in aktuelle Themen und Debatten rund um die künstlerische Forschung zu gewinnen und die unterschiedlichen Positionen zu diskutieren.

Ein Teil des Seminars wird der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen künstlerischen Projekts gewidmet sein, das Kunst als Forschung bzw. in der Forschung praktiziert.

artLAB Ausstellung im Winter 2013: siehe Vergangene Ausstellungen und Veranstaltungen

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

interdisziplinäre Vortragsreihe mit übung (Q-Studies)

"Heutzutage ist kaum etwas realistischer als Utopien" (Thornton Wilder)

Eine Utopie ist eine Vision, ein fiktives Konzept oder auch einfach ein Wunschtraum. Sie ist der Entwurf einer meist in der Zukunft liegenden idealen Gesellschaftsordnung, der gedanklich keine Grenzen gesetzt sind. Das Wort Utopie stammt aus dem Altgriechischen ("ou","topos") und bedeutet so viel wie "Nicht-Ort". Dazu im Gegensatz steht die negative Utopie, die Dystopie.

Sechs ExpertInnen werden sich in diesem Wintersemester dem Thema der Utopie aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Dazu zählen u.a. Architektur und Städtebau, Literatur, Gesellschaft, Kunst und Technikentwicklung. Wie werden utopische Welten in Science Fiction-Filmen imaginiert? Welche Utopien leiteten die Gestaltung einer Metropole im 20. Jahrhundert? Was ist von der Idee einer Zukunftsgesellschaft zu  halten, die ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle garantiert? Wie könnten Wohnen, Arbeiten und Zusammenleben zukünftig organisiert werden? Und wie werden wir in Zukunft fliegen? Solche und ähnliche Fragen werden im Zentrum unserer Beschäftigung mit Utopien stehen.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri und Miriam Wolf

Bachelor-Einführungsseminar (Q-Studies)

Zwischen Technik und Gesellschaft bestehen enge Wechselwirkungen. Brücken und Maschinen, Fahrräder und Verkehrsinfrastrukturen, Computerspiele und architektonische Simulationen, geomatische Messinstrumente, Fotokameras, Smartphones und Web 2.0 sind nur einige Beispiele technischer Dinge und Systeme, deren Entwicklung und Verwendung durch bestimmte kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Institutionen geprägt sind. Gleichzeitig wirkt Technik auf unseren Alltag zurück und beeinflusst die Art und Weise, wie wir uns wahrnehmen, miteinander kommunizieren und unser Zusammenleben in bestimmter Art und Weise organisieren.
In diesem Seminar werden wir die vielfältigen Beziehungen zwischen Technik und Gesellschaft anhand von ausgewählten Fallbeispielen diskutieren. Ziel des Seminars ist, ein besseres Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen, Bedingungen und Folgen von Technik zu erlangen.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Bachelor-Einführungsseminar (Q-Studies)

Das Internet und seine Anwendungen sind für uns heute eine selbstverständliche Kulturtechnik. Wir pflegen Beziehungen über Facebook, recherchieren mithilfe von Wikipedia, tauschen Videos auf Youtube, bookmarken Links, twittern oder bloggen. In allen Fällen sind neue Formen der Kommunikation zu beobachten. In manchen Fällen entstehen sogar neue Arten von Gemeinschaften mit je ganz eigenen Kulturen. In diesem Seminar wollen wir uns aus einer ethnographischen Perspektive heraus den Online-Gemeinschaften widmen und fragen, wie sich die virtuellen Stämme und Clans organisieren, welchen Sinn deren Mitglieder mit ihrer Teilnahme verknüpfen und wie sie ihre sozialen Beziehungen definieren. Wir werden daher diskutieren, was es bedeutet, teils vertraut erscheinende soziale Phänomene ethnographisch zu untersuchen und dieses Wissen praktisch im Feldversuch anwenden. Über kleine Forschungsprojekte werden wir das Innenleben virtueller Gemeinschaften kennen lernen und erfahren, wie sich digitale Kommunikationstechniken auf unser Leben auswirken.

Leitung: Linda Groß

Bachelor-Einführungsseminar (Q-Studies)

Wir nutzen das Web 2.0 zusehends zur aktiven Selbstdarstellung und Selbsterzählung. Zeitgenössische Ansprüche wie „sei kreativ“ oder „kreiere dich selbst“ sind im Internet gut zu beobachten - das angeregte Spiel um (Selbst-)Eindrücke ist stets „On“. Gerade die unter dem Begriff der „Digital Natives“ diskutierte, technisch-medial sozialisierte Generation thematisiert sich ganz selbstverständlich und alltäglich im Netz selbst.

Im Seminar wollen wir klassische wissenschaftliche Diskurse um Selbstbildung auf ihre Anwendbarkeit im virtuellen Raum hinterfragen. Hierbei soll das Web 2.0 mit älteren Medien der Selbstthematisierung wie Tagebuch oder Brief verglichen werden. Zentral ist dabei die Annahme, dass Facebook, Twitter und Co. als  experimentelle Probebühnen genutzt werden, auf denen Selbstartikulationen, ästhetische Kompetenzen und Aufmerksamkeitsmanagement eingeübt werden. In einem empirischen Teil werden wir die digitalen Selbstpraktiken hinsichtlich der Kategorien Arbeit, Identität und Geschlecht ethnografisch erschließen, um im letzten Teil die in den Sozialwissenschaften geführte Diskussion einer Ökonomisierung des Selbst aufzunehmen.

Leitung: Lisa Wiedemann

Research Colloquium

In this colloquium we discuss both current research projects and recent perspectives in STS.

Direction: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Coordination: Linda Groß, M.A.

Master-Seminar (Q-Studies)

Unter Transdisziplinarität werden allgemein grenzüberschreitende Erkenntnispraktiken verstanden, die quer zu konventionellen disziplinären Perspektiven und Methoden nach neuen Verknüpfungen und Herangehensweisen suchen. So gibt es verschiedene Experimente, die etwa wissenschaftliche mit künstlerischen Verfahren verbinden. Durch eine problemorientierte Vorgehensweise weisen transdisziplinäre Erkenntnisweisen meist einen Gesellschaftsbezug auf, z.B. indem mit Praxispartnern oder mit Laien kooperiert wird.
Im transdisziplinären Labor werden wir uns näher mit dem Konzept Transdisziplinarität auseinandersetzen. Im ersten, theoretischen Teil befassen wir uns anhand von Texten mit einigen zentralen Aspekten und Kriterien transdisziplinärer Wissensproduktion. Der praxisorientierte zweite Teil bietet Raum für die Entwicklung und Umsetzung eigener Projektideen. Anknüpfend an eigene Arbeits- und Interessensbereiche und mittels Einsatz von Fotokamera, Video, MP3, CAD, Messapparaten, Installationen, Textrecherchen und Interviews sollen in der Projektwoche kleine transdisziplinäre Forschungsarbeiten konzipiert und realisiert werden.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Interdisziplinäre Vortragsreihe mit Übung (Q-Studies)

"Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern." (Heinrich Heine)

Das, was wir von einem Ding, einer Person oder einem Gebäude sehen, ist zunächst immer eine Oberfläche. Und selbst wenn es uns einmal gelingt, hinter diese Oberfläche zu schauen, kommt wie bei einer russischen Matrjoschka-Puppe oft nur eine weitere Hülle zum Vorschein. Auch wir selbst umgeben uns ständig mit verschiedenen Arten von Hüllen, um uns vor Wind und Wetter zu schützen, um intime Dinge zu verbergen, um private Rückzugsräume zu schaffen, kurz: um uns von der "Welt da draußen" abzugrenzen - aber auch, um der Welt aktiv bestimmte Informationen über uns mitzuteilen. Wie wir die Fassade unserer Häuser gestalten, welche Kleidung wir anziehen, wie wir uns selbst öffentlich präsentieren, ob im Realraum oder virtuell im Netz: All das hat nicht zuletzt eine soziale Funktion, die darin besteht, unsere Zugehörigkeit zu bestimmten kulturellen Gruppen auszudrücken - was uns hilft, Beziehungen zu knüpfen, was aber auch Konflikte auslösen kann. Hüllen und Verpackungen prägen also unser Zusammenleben ganz erheblich. In der Vortragsreihe wollen wir daher exemplarisch einige zentrale Typen von Hüllen genauer untersuchen.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri und David Zintl 

Bachelor-Seminar (Q-Studies)

Architektinnen, Stadtplaner, Bauingenieure und Geomatikerinnen gehören verschiedenen Wissenschaftskulturen an. Sie unterscheiden sich darin, wie sie Probleme lösen, eine räumliche Situation analysieren oder einen Gegenstand wahrnehmen und bearbeiten. Dabei setzen sie ganz unterschiedliche Modelle, Theorien und Methoden ein. Auch in der Berufspraxis sind divergente Zugangsweisen vorhanden, wenn z.B. eine Bauingenieurin auf einen Architekten trifft und dabei ganz andere Visionen und Ziele verfolgt oder kontroverse Auffassungen davon hat, wie die Zusammenarbeit zu organisieren oder ein Plan umzusetzen sei.
Anhand von eigenen Beobachtungen vor Ort, die auch Interviews mit WissenschaftlerInnen beinhalten können, wollen wir uns mit den Gemeinsamkeiten und Differenzen verschiedener Wissenschaftskulturen auseinandersetzen. Wir lesen Texte, besprechen Fallbeispiele (etwa zu Pharmazie, Meteorologie, Computerwissenschaft, Architektur und Ingenieurwesen) und diskutieren mit Gästen, die von eigenen Erfahrungen berichten. Ziel ist es, die Herangehensweisen und Denkmodelle der eigenen Wissenschaftskultur und des eigenen Studienfachs, auch im Hinblick auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit, herauszuarbeiten und kritisch zu reflektieren.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Bachelor-Seminar (Q-Studies)

Die Idee der Commons (zu deutsch: Gemeingüter, Allmenden) erlebt zur Zeit eine Renaissance in der Debatte um alternative, nachhaltige Formen der Bereitstellung und Regulierung von Gemeinressourcen. Neben solch klassischen Gemeingütern wie Luft, Wasser oder Weideland, finden wir auch im städtischen Leben eine Vielzahl von Phänomenen, die als Commons begriffen werden können, so u.a. öffentliche Plätze und Wege, aber auch Nachbarschaftshilfe oder Urban Gardening. Mit dem Einzug des Internets hat wiederum eine Diskussion um den freien Zugang zu immateriellen Commons wie Wissen, Software und Musik begonnen. An Fällen wie Wikipedia, Linux oder Mozilla lässt sich beobachten und studieren, wie digitale Gemeingüter erfolgreich produziert und verwaltet werden können.
Im ersten Teil des Seminars werden wir uns theoretisch mit dem Konzept der Commons auseinandersetzen und dieses an alltäglichen, urbanen Phänomenen diskutieren. Im zweiten Teil werden wir uns praktisch forschend den „digitalen Commons“ nähern. Hier können die Seminarteilnehmer eigene Fallstudien durchführen und dabei virtuelle Produktions- und Nutzungsgemeinschaften kennen sowie die ihnen zugrunde liegenden Strukturen verstehen lernen.

Leitung: Linda Groß

Bachelor-Vorlesung (Kultur der Metropole)

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Moduls "Medientheorie, Medienpraxis". Die Vorlesung bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der Medientheorie. Im Zentrum steht eine kritische Auseinandersetzung mit Medien und ihren kulturellen Kontexten sowie die Reflexion ihrer gesellschaftlichen Aneignungs- und Wirkungsweisen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit dem medienkritischen Diskurs der Frankfurter Schule rund um die Kulturindustrie; mit Habermas' Diagnose vom Strukturwandel der Öffentlichkeit; mit Luhmanns systemtheoretischen Medienbegriff; oder mit Perspektiven, die Medien aus kulturtheoretischer respektive sozialwissenschaftlicher Sicht als Technik begreifen. Dabei wird näher auf die Geschichte des Internet und auf das Verhältnis von Medien und Populärkultur eingegangen.

Die Veranstaltung ist interaktiv angelegt und wird von den Studierenden mitgestaltet. Im Zentrum steht die Lektüre und Diskussion zentraler Texte bekannter Autoren/innen. Von den Studierenden wird die Beteiligung an einem Gruppenreferat, eine aktive Diskussionsteilnahme und das Anfertigen einer Hausarbeit erwartet.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Research Colloquium

In this colloquium we discuss both current research projects and recent perspectives in STS.

Direction: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Coordination: Linda Groß, M.A.

Master-Seminar (Q-Studies)

Scientific innovations and new technologies are part of our everyday lives and cultures. We all deal with new consumer products, eat foods and pills, use energy, or get cutting-edge medical treatments based on new scientific insights and technological applications. However, innovations often imply certain risks and ambiguities. In this course, we approach the „risk society“ (Beck) from various angles. After discussing conceptual frameworks to address technological risks and societal debates over risky technologies, we inquire into the ways, people and institutions deal with scientific knowledge and with unknowns and uncertainties, and we ask how risks are managed by policymakers and governed in our societies.
Next to the discussion of literature, students will prepare case studies on controversial technologies such as nuclear energy, stem cells, and nanotechnologies.

This course is supported by the International Office at HCU.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Bachelor-Einführungsseminar (Q-Studies)

Zwischen Technik und Gesellschaft bestehen enge Wechselwirkungen. Brücken und Maschinen, Fahrräder und Verkehrsinfrastrukturen, Computerspiele und architektonische Simulationen, geomatische Messinstrumente und Fotokameras oder Smartphones und Web 2.0 sind nur einige Beispiele technischer Dinge und Systeme, deren Entwicklung und Verwendung durch bestimmte kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Institutionen geprägt sind. Gleichzeitig wirkt Technik auf unseren Alltag zurück und beeinflusst die Art und Weise, wie wir uns wahrnehmen, miteinander kommunizieren und unser Zusammenleben in bestimmter Art und Weise organisieren.
In diesem Seminar werden wir die vielfältigen Beziehungen zwischen Technik und Gesellschaft anhand von ausgewählten Fallbeispielen diskutieren. Ziel des Seminars ist, ein besseres Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen, Bedingungen und Folgen von Technik zu erlangen.
Die Fähigkeit, englische Texte zu lesen, wird vorausgesetzt.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Research Colloquium

In this colloquium we discuss both current research projects and recent perspectives in STS.

Direction: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Coordination: Linda Groß, M.A.

Master-Seminar (Q-Studies)

Digital images have become crucial tools in scientific work. Computer graphs, CAD plots, environmental pictures, brain scans, and nano images are used in research either to visualize results or to explore things which otherwise would not be visible to the human eye. Digital images, however, are not neutral tools but socio-technical artifacts in which social contexts and cultural regimes of seeing are inscribed. Such “inscriptions” are very powerful: They are at the same time perceived as beautiful objects and scientific truths which makes them both appealing and authoritative. Digital images are persuasive since they shape the ways we see the world and ourselves.

In this seminar, we will inquire into the power of scientific images. How are they produced and used in various fields of research and different local contexts? How are the interpreted? How do they work when they leave the laboratory setting and circulate outside the University? How do they intersect with other images from media and popular culture?

Students are expected to do weekly readings and get engaged in group work and discussions.

This seminar is supported by the International Office at HCU.

Leitung: Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Bachelor-Seminar (Q-STudies)

Universitäten sind in verschiedene Disziplinen und Studiengänge gegliedert, die jeweils ganz unterschiedliche Kulturen aufweisen. Beispielsweise unterscheiden sich Biologen von Physikerinnen oder Stadtplanerinnen von Geomatikern in der Art und Weise, wie sie Theorien und Technologien einsetzen und ihren Gegenstand bearbeiten. Solche unterschiedlichen Kulturen des Denkens und Handelns finden sich auch in der Berufspraxis wieder, wenn etwa Bauingenieure auf Architektinnen treffen und dabei unterschiedliche Visionen und Ziele verfolgen oder andere Auffassungen davon haben, wie die Zusammenarbeit zu organisieren oder ein Plan umzusetzen sei. Diese verschiedenen Auffassungen sind nicht allein auf die Meinungen einzelner Individuen zurückzuführen, sondern sind Ausdruck spezifischer Wissenschafts- und Berufskulturen, die in der konkreten interdisziplinären Arbeit eine Bereicherung und Herausforderung zugleich darstellen.
Im Seminar werden wir uns anhand von Texten, Gruppenarbeiten und Diskussionen mit Gästen, die von ihren eigenen Erfahrungen berichten, mit den Gemeinsamkeiten und Differenzen verschiedener Wissenschaftskulturen auseinandersetzen. Ziel ist es, die Herangehensweisen und Denkmodelle der eigenen Wissenschaftskultur und des eigenen Studienfachs, auch im Hinblick auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit, herauszuarbeiten und kritisch zu reflektieren.

Leitung: Prof. Dr.Regula Valérie Burri

Research Colloquium

In this colloquium we discuss both current research projects and recent perspectives in STS.

Direction: Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Coordination: Linda Groß, M.A.