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Forschungsprojekte

Aktuelle Forschungsarbeiten:
Es wird mit ÖSKKIP (s.dort) zur Zeit ein großes Drittmittelprojekt bearbeitet, unter Förderung des BMBF.

Weitere aktuelle Forschungsarbeiten  im Forschungsthema Globaler Wandel und raumbezogene Strategien bewegen sich gerade im Bereich Internationale Policies zu Urbanisierungsprozessen, Resilienz und Menschenrechten in der Verknüpfung zu räumlicher Planung.

 

Abgeschlossene Forschungsarbeiten:
Das Projekt plan B:altic (2009-2014), ebenso unter BMBF-Förderung, ist bereits abgeschlossen.

 

 

 

Verbundforschungsprojekt ÖSKKIP

Das Projektakronym ÖSKKIP steht für „Ökosystemleistungen von Stadtregionen – Kartieren, Kommunizieren und Integrieren in die Planung zum Schutz der biologischen Vielfalt im Klimawandel“.

ÖSKKIP wird in einem Verbund aus der HafenCity Universität Hamburg,  ifuplan München sowie der Leibniz-Universität Hannover bearbeitet. Die Verbundkoordination obliegt der HCU:

Projektbeschreibung

Das Projekt prüft die Integrationsfähigkeit des Ökosystemleistungs-Ansatzes in die Stadt- und Regionalplanung. Gleichzeitig soll der Schutz der biologischen Vielfalt in Stadtregionen unter sich verändernden Rahmenbedingungen durch den Klimawandel gestärkt werden.

Biodiversität und Ökosystemfunktionen dienen als Basis für die Bereitstellung der Ökosystemleistungen (ÖSL). ÖSL werden unterschieden in Versorgungsleistungen für die Menschen (beispielsweise mit Nahrung und Trinkwasser), in Regulierungsleistungen (wie z.B. Filterwirkung des Bodens auf die Grundwasserqualität) sowie in kulturelle ÖSL mit einer Bedeutung für die Erholung, kulturelle Identität oder ästhetisches Empfinden der Bevölkerung.

ÖSL ermöglichen eine ganzheitliche Betrachtung der komplexen Verflechtungen zwischen Ökosystemen und Gesellschaft. Ihre herausragende Bedeutung für das Wohlergehen der Stadtgesellschaft sowie die Rolle der Biodiversität bei der Bereitstellung verschiedener ÖSL wird jedoch bei stadt- und regionalplanerischen Entscheidungen bisweilen nur unzureichende Beachtung geschenkt. Schwerpunkte des Projektes liegen daher in der Kommunikation und Einbindung des Konzepts in formelle Planungsverfahren und Prozesse der Stadt- und Regionalentwicklung. Das Projekt erfasst und bewertet ÖSL beispielhaft in den Stadtregionen Rostock und München sowie in ausgewählten umliegenden Städten kleiner und mittlerer Größe. Dies erfolgt basierend auf vorhandenen Daten sowie durch partizipative räumliche Erhebungen und Bewertungen. Es werden mögliche Einflüsse des Klimawandels auf Biodiversität und die Bereitstellung von ÖSL skizziert.

Durch die Entwicklung von Kommunikationsinstrumenten wird das Potenzial zur Verbesserung der inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit, von Stadt-Umland Kooperationen sowie zur Erhöhung des gesellschaftlichen Stellenwerts von Ökosystemleistungen und Biodiversität überprüft. Die Ergebnisse münden in konkrete Handlungsempfehlungen für die räumliche Planungspraxis zur Integration von ÖSL. Diese beinhalten zielgerichtete Kommunikations- und Partizipationsstrategien sowie Erhebungs- und Bewertungskonzepte. Damit leistet ÖSKKIP einen nachhaltigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt.

Weitere Informationen:

mehr Informationen zu ÖSKKIP finden Sie hier: https://www.öskkip.de/

 

 

 

 

 

 

plan B:altic war eine interdisziplinär arbeitende sozial-ökologische Forschungsgruppe zum Thema "Klimawandel und Raumentwicklung - Anpassungsstrategien der Stadt- und Regionalplanung in Stadtregionen der Küstenzone am Beispiel des Ostseeraumes". Diese Forschungsgruppe wurde von 2009 bis 2014 (und die Vorphase für die Projektleitung Dr. Deppisch von 2008 - 2009) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Kontakt zur Leitung: Dr.-Ing. Sonja Deppisch

HafenCity Universität Hamburg
Überseeallee 16
20457 Hamburg

sonja.deppisch[at]hcu-hamburg.de
Tel.: +49 40 42827-5409

Die Forschungsnachwuchsgruppe plan B:altic stellt sich vor

Es ist noch unsicher, wie sich der Klimawandel künftig kokret regional und lokal im Ostseeraum entwickeln wird und welche spezifischen Klimawirkungen auftreten werden. Trotzdem können für die küstennahen Stadtregionen der Ostseeregion neue Probleme beispielsweise durch steigende Temperaturen oder Extremwetterereignisse erwartet werden. Ebenso können sich aus diesen Klimaveränderungen Chancen ergeben. So ist es für eine langfristige sozial-ökologische Entwicklung nicht mehr ausreichend, sich alleine mit dem Klimaschutz zu befassen. Es werden auch resiliente Strategien zum Umgang mit dem Klimawandel und seinen potenziellen Folgen erforderlich. Gerade die Städte an der Ostseeküste sind auf Grund ihrer Lagevorteile besonders hohen Ansprüchen ausgesetzt, so dass vielfältige stadtregionale Zusammenhänge und Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind. In dieser Situation stellen sich besondere Anforderungen an die Stadt- und Regionalplanung, um eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der küstennahen Stadtregionen zu gewährleisten. Zwar orientiert sich die Raumplanung an integrierenden und vorausschauenden Konzepten und erscheint dadurch geeignet, die unterschiedlichen Raumnutzungen an den Klimawandel anzupassen. Doch können Regulierungsmaßnahmen der Raumplanung in Wechselwirkung mit dem Klimawandel auch Schäden hervorrufen. Für eine resiliente Strategie der Stadt- und Regionalplanung und deren Umsetzbarkeit müssen die gesellschaftlichen Akteure mit ihren verschiedenen Interessen sowie die zukünftigen sozialen, ökologischen und ökonomischen Entwicklungen und deren Folgen einbezogen werden.

Für eine umfassende Analyse der Zusammenhänge und Wandlungsprozesse bedarf es der Zusammenarbeit verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und ihrer spezifischen Sicht-, Denk- und Forschungsweisen. In der Forschungsgruppe „plan B:altic – Klimawandel und Raumentwicklung“ arbeiteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Natur-, Gesellschafts- und Planungswissenschaften interdisziplinär zusammen. Gemeinsam mit der Planungspraxis und mit Interessengruppen aus Stadtregionen des Ostseeraumes, und hier insbesondere der Stadtregion Rostock, wurden planerische Lösungsansätze zum resilienten Umgang der Stadtregionen mit dem Klimawandel und den entsprechenden Unsicherheiten entworfen. Aufgrund der Berücksichtigung von Unsicherheit, überraschenden Ereignissen und Komplexität verwendet plan B:altic dabei das Resilienz-Konzept als inter- und transdisziplinäre Brücke sowie als Leitidee für den Umgang mit den potenziellen Auswirkungen des Klimawandels in der Ostseeregion. Zu diesem Zweck erfolgte ein intensiver transdisziplinärer Austausch mit der Stadtregion Rostock sowie einer Projektgruppe im Rahmen der Ostseekooperation BSSSC (Baltic Sea States Subregional Cooperation). Die Ergebnisse einer Workshopreihe unter Anwendung des Szenarioplanungsansatzes flossen stark in das Rahmenkonzept zur Klimaanpassung der Hansestadt Rostock ein. Daneben wurden Fallstudien hauptsächlich zu den Stadtregionen Stockholm und Riga durchgeführt.