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Prof. Dr. Harald Sternberg

Quelle: BGR

Metallsulfidvorkommen am Meeresboden - Deutsche Explorationslizenz im Indischen Ozean (INDEX)

Angesichts steigender Nachfrage und Rohstoffpreise gibt es einen verstärkten weltweiten Trend zur Erkundung potenzieller Rohstoffvorkommen am Meeresboden. Die dominierende Quelle für diese Metalle, neben den heute an Land weltweit im Abbau befindlichen, sind Massivsulfidlagerstätten, die mindestens seit 3,4 Mrd. Jahren am Meeresboden gebildet wurden.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat im Jahre 2011 ihre Erkundungsarbeiten für polymetallische Sulfide im Indischen Ozean begonnenen. Die Internationale Meeresbodenbehörde vergibt Lizenzen für die Erkundung und perspektivisch den Abbau potenzieller Metalllagerstätten in den Weltmeeren außerhalb nationaler Grenzen. Die erste Schiffsexpedition im Rahmen der Explorationslizenz zu den sulfidischen Ablagerungen im Indischen Ozean fand Ende 2015 statt. Seitdem, und seit 2017 mit Unterstützung der HafenCity Universität Hamburg, wurden jährliche Erkundungskampagnen mit unterschiedlichen verfügbaren Forschungsschiffen als Arbeitsplattformen unternommen.

Ziel der Erkundungen ist es, mit Hilfe moderner rohstoffgeologischer und hydrographischer Explorationstechniken Metallsulfidvorkommen zu identifizieren, die an den Austrittsstellen ehemals aktiver heißer Quellen am Meeresboden („schwarze Raucher“) entstanden sind.

Zum Einsatz kommen hierfür geologische und geophysikalische Methoden (Fächerecholote zur Abbildung des Meeresbodens; CSEM, Magnetik zur Identifizierung magnetischer Anomalien; sensorgestützte Wassersäulenuntersuchungen; Meeresbodenkartierung und –beprobung mittels ROV (Remotely Operated Vehicle)).

Die BGR wird im Rahmen des INDEX-Projektes von der HCU bei der Aufnahme und Auswertung von Fächerecholotdaten unterstützt. Neben den schiffsbasierten Fächerecholoten handelt es sich vor allem um Daten, die mit dem von der BGR entwickelten Tiefseeschlitten HOMESIDE gesammelt werden. Dabei geht es unter anderem um die Aufbereitung (Bereinigung und Korrektur) der bathymetrischen Daten für die sich anschließende geologische Interpretation. Ein weiterer Aspekt beinhaltet die Analyse der Intensitäten der Rückstreuwerte des Fächerecholotes (Backscatter) und die Untersuchung dieser zum Zwecke der Dimensionsabschätzung der Sulfidvorkommen.

Weiterführende Informationen über das BGR-Projekt INDEX erfahren Sie hier.

Projektlaufzeit: 08/2017 - 09/2020
Gefördert durch: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Die Ansprechpartner sind:
Prof. Dr. Harald Sternberg (HafenCity Universität Hamburg)
M.Sc. Tanja Dufek (HafenCity Universität Hamburg)
M.Sc. Dilip Adhikari (HafenCity Universität Hamburg)
Dr. Ulrich Schwarz-Schampera (BGR – Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe)