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eLearning

Unter dem Begriff des eLearning versteht die HCU alle Formen des Lehrens und Lernens, bei denen elektronische oder digitale Medien zum Einsatz kommen. Es gibt an der Hochschule unterschiedliche Möglichkeiten, eLearning einzusetzen und so reguläre Präsenzlehre zu unterstützen oder zu ergänzen, die wir Ihnen auf diesen Seiten vorstellen wollen.

Eine erste Beratung für Ihre Lehre und bei Fragen zum eLearning erhalten Sie direkt an der HCU. Ihr Ansprechpartner hierzu ist:

Dr. Lars Schmeink

Koordination HOOU@HCU / eLearning@HCU

Tel.: 040-42827-5217

lars.schmeink(at)hcu-hamburg.de

Der Einsatz von digitalen Medien kann in ganz unterschiedlichen Szenarien erfolgen und den Anforderungen Ihrer persönlichen Lehre angepasst werden. eLearning kann dabei von so einfachen Szenarien wie der Bereitstellung von Skripten in Learning Management Systemen bis hin zum voll und ganz online stattfindenden Seminar reichen. Es kann kooperatives Lernen in Wikis und Blogs umfassen, Videoaufzeichnungen von Vorlesungen oder die Nutzung von multimedialen Lerntools zur Erweiterung der Präsenzlehre. Einige eLearning-Patterns – also häufig verwendete Szenarien im eLearning – stellt die Universität Hamburg auf ihrer Website vor.

An der HCU gibt es folgende Werkzeuge des eLearning, die Sie jederzeit nutzen können:

ahoi: mit diesem Campus-Management-System können Sie in Ihren Veranstaltungen den Studierenden digital Materialien zur Verfügung stellen und Nachrichten verschicken

Moodle: mit dieser Lernplattform ist es möglich Kursräume zu entwickeln, die verschiedene Komplexitätsebenen umfassen. Mit Moodle lassen sich Anmeldungen für Kurse oder Prüfungen organisieren, Lernszenarien erstellen, Selbsttests und Evaluationen anfertigen, Videos bereitstellen, Forumsdiskussion verwalten oder ganze Kurse digital aufbereiten. Die HCU und andere Hamburger Hochschulen bieten regelmäßig Informationsveranstaltungen zu Moodle an.

H5P: dieses Tool ist als Plug-In bei Moodle installiert und erlaubt die einfache Anfertigung interaktiver Bausteine für das eLearning. Sie können Videos mit Fragestellungen versehen, interaktive Karten erstellen oder Multiple-Choice-Abfragen anfertigen. Auf der Website des Tools können Sie verschiedene Nutzungsoptionen sehen und sich selbst an Beispielen erproben.

Promethean ActivExpression „Clicker“: mit Hilfe dieses Abstimmungssystems können Sie im Hörsaal oder großen Seminaren Antworten abfragen und für größere Interaktivität sorgen. Studierende können mit den Geräten sowohl Multiple Choice als auch freie Antworten geben, die dann per Software ausgewertet und im Plenum diskutiert werden können. Es stehen insgesamt 128 Clicker zur Verwendung bereit (maximal aufteilbar in 4 Chargen). Die Clicker können für Ihre Veranstaltung ausgeliehen werden und die Software von der IT installiert werden.

ActiveBoard Systems (in ausgewählten Seminarräumen): diese digitalen Tafeln ermöglichen die interaktive Nutzung eines Computers, dessen Anzeige direkt auf die Tafel projiziert wird und der einem Spezialstift gesteuert wird. So können in digitalen Folien Bearbeitungen vorgenommen, kreative Prozesse im Unterricht gespeichert oder Recherchen an der Tafel durchgeführt werden. Die IT stellt die Software zur Verfügung und gibt auf Anfrage die entsprechenden Einführung.

Aufzeichnungs- und Übertragungstechnik: Die HCU besitzt ein Gerätesystem, mit dem große Vorlesungen von einem Hörsaal in den anderen übertragen werden können. Das gleiche System – bestehend aus einer digitalen Kamera und Speichermedien in einem fahrbaren Wagen – kann auch zur Aufzeichnung von Vorlesungen und deren späterer Bearbeitung und Bereitstellung genutzt werden. Darüber hinaus verfügt die Universität über verschiedene Kameras und Videoschnitttechnik, um auch manuell Aufzeichnungen von Veranstaltungen wie Seminaren, Workshops oder Vorlesungen vorzunehmen.

Neben den Angeboten der HCU (Hardware/Software), gibt es immer die Möglichkeit eine oder mehrere der im Netz vorhanden Optionen für die Lehre einzusetzen. Achten Sie dabei aber immer darauf ob die Angebote kostenlos oder gegen Gebühr bereitgestellt werden. Diverse Websites bieten Listen mit Tools an – weil diese sich schnell und regelmäßig ändern, können wir hier leider nicht effektiv verlinken. Eine Liste mit Programmen/Websites, die in der Lehre nützlich sein könnten (aber nicht unbedingt für die Lehre produziert sind), ist hier zu finden. Einige Optionen, die gut für die Lehre geeignet sind, haben wir Ihnen hier zusammengestellt:

Wikis: Wikis sind kollaborative Webseiten, auf denen Sie mit Ihren Studierenden gemeinsam Projekte entwickeln, Informationen sammeln oder Aufgaben verteilen können. Ideal sind Wikis für enzyklopädische Sammlungen oder in Gruppen verfasste Inhalte. Es gibt unterschiedliche Wiki-Anbieter, die kostenlose Wikis anbieten und durch Werbung finanzieren – einige Anbieter ermöglichen Lehrenden aber eine kostenlose und werbefreie Umgebung: Wikispaces, oder Wikidot – Sie finden weiter auf Google.

Blogs: Auf Blogs können Sie vor allem Inhalte sammeln – Fotos, Videos, Texte. Ideal sind Blogs als einfache Websites für Ihre Lehrveranstaltung, für Schreibübungen, Projekt-Tagebücher, oder als Austausch von Reaktionen auf Lerninhalte. Wie bei Wikis finden Sie im Netz eine Vielzahl an Anbietern mit unterschiedlichen Finanzierungsmodellen – (für Lehrende) kostenlos sind etwa: Edublogs, Wordpress, oder auch Blogger.

Feedback-System: ähnlich der „ActiveXpression“ Clicker der HCU gibt es mit PINGO ein System, mit dem Sie Feedback von Studierenden während des Unterrichts einholen können. Hierbei allerdings benötigen Sie keine Clicker, sondern nutzen jegliche internetfähigen Geräte der Studierenden (also Smartphone, Tablet, Laptop).

Virtuelle Konferenzen: Sollten Sie Gastbeiträge im Seminar wünschen, aber keine Reisekostenübernahme finden, bietet sich eventuell die Nutzung von Videokonferenz-Software an – dies kann so einfach sein wie Skype oder FaceTime. Andere Software (wie Adobe Connect etc.) benötigt eine spezielle  Installation, kann aber eine bessere Stabilität und/oder eine größere Anzahl an gleichzeitigen Verbindungen schaffen, so dass etwa auch Webinare oder virtuelle Konferenzen möglich werden.

Umfragen: wenn Sie Ihre Studierenden befragen, Evaluationen durchführen, Daten erheben wollen oder Terminabsprachen finden müssen, dann können Umfrage-Tools hilfreich sein. Beispiele sind SurveyMonkey, Typeform oder der sehr einfache Doodle.

Die Frage nach den rechtlichen Bedingungen für eine Nutzung im eLearning hängen von den genutzten Werkzeugen ab, da im Unterricht und auf geschlossenen Systemen wie ahoi oder Moodle (mit Anmeldung) größere Freiheiten bestehen, als auf frei und für alle zugänglichen Websites (wie etwa Blogs oder Wikis).

Allgemein gilt es darauf zu achten, dass insbesondere bei freiem Zugang zu den Lehrmaterialien die Urheberrechte der Produzenten der Inhalte gewahrt bleiben, aber auch, dass die Persönlichkeitsrechte Ihrer Studierenden nicht verletzt werden (etwa bei Videoaufnahmen oder bei der Veröffentlichung von Namen und persönlichen Daten in Wikis etc.).

Beratungen zur Rechtslage bei individuellen Fragen bietet das MMKH an, erste Informationen finden Sie unter anderem auf folgenden Webseiten:

Bibliothek

Irights

HOOU-Rights

Die Stadt Hamburg betreibt mit dem Multimedia Kontor Hamburg ein Unternehmen, das allen sechs öffentlichen staatlichen Hamburger Hochschulen als zentrale Service- und Beratungseinrichtung zur Verfügung steht. Das MMKH unterstützt gemeinsam mit den Hochschulen initiierte Projekte zur IT-basierten Modernisierung von Lehre, Forschung, Administration und Management. Das MMKH berät die Hochschulen vor Ort bei der Projektumsetzung und koordiniert zudem den hochschulübergreifenden Informationsaustausch und Wissenstransfer. Aufgrund seiner Erfahrungen hat sich das MMKH zu einem Kompetenzzentrum für den IT-Einsatz in Lehre (eLearning) und Verwaltung (eCampus) entwickelt. Das MMKH bietet verschiedenste Schulungen im Bereich Medienproduktion an. Darüber hinaus werden im Multimedialabor "MMlab" in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern Informations- und Lehrfilme entwickelt.

Die HOOU ist ein hochschulübergreifendes Projekt, welches durch das Netzwerk aus den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen* mit dem UKE, der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, der Senatskanzlei sowie dem Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) getragen wird. Im Blog der HOOU erfahren Sie auch mehr über die Ziele und das Strukturmodell der HOOU.

HOOU@HCU

Aus der ersten Projektphase 2015/16 sind von Seiten der HCU aktuell 3 Projekten an den Start gegangen:

Wissenschaftliches Arbeiten Prof. Dr. Thomas Schramm, Prof. Dr. Lars Schmeink

Projektmanagment in Urban Design – Prof. Bernd Kniess, Dominique Peck

Was ist Gender? – Isabell Collien

Diese Projekte werden im Blog der HOOU präsentiert und können auf der Lernplattform der HOOU genutzt werden. Das Projekt Wissenschaftliches Arbeiten wird an der HCU bereits im Rahmen der fachübergreifenden Lehrveranstaltung "Was ist Wissenschaft und wissenschaftliches Arbeiten" für alle Erstsemester eingesetzt.

 

In der zweiten Projektphase 2017/18 werden aktuell die folgenden 8 weiteren Projekte an der HCU entwickelt: 

StadtKulturen – Prof. Dr. Alexa Färber, Janina Kriszio

Vom Kommen und Bleiben: Wie Migration Stadt produziert – Prof. Dr. Alexa Färber, Prof. Bernd Kniess

HCU+ – Marina Brink

HM4IngProf. Dr. Thomas Schramm

Rhino/Grasshopper/Prototyping – Kai Schramme

Prinzipien des Entwerfens im Ingenieurwesen – Prof. Dr. Annette Bögle

BaustofftechnologieProf. Dr. Gesa Kapteina, Christoph Langer

Videografie in der Stadtforschung – Prof. Bernd Kniess, Marieke Behne

 

 

HOOU Content Projekte

Als Übersicht über alle geförderten Projekte der ersten Förderphase der Hamburg Open Online University (HOOU) 2015/16 ist gerade die Publikation HOOU Content Projekte der Vorprojektphase 2015/16 der Hamburg Open Online University als Sonderband zum Fachmagazin Synergie erschienen. Der Sonderband mit
einem Umfang von 280 Seiten im Q4-Format steht ab sofort als PDF-Dokument (ca. 20 MB) sowie als ePUB (ca. 15 MB) zum Download bereit. Die Publikation liegt auch in gedruckter Form mit einer Auflage von 1000 Exemplaren vor – sofern Sie Interesse an einer gedruckten Ausgabe haben und noch Exemplare verfügbar sind, können gern noch einzelne Print-Exemplare zur Verfügung gestellt werden. Kontaktieren Sie bitte dazu die Synergie-Redaktion unter redaktion.synergie@uni-hamburg.de