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Prof. Dott. Arch. Paolo Fusi

Städtebaulicher Entwurf | Urban Design

Unsere Tätigkeit für Forschung, Entwurf und Lehre befasst sich im europäischen und internationalen Kontext mit der Synthese zwischen der poetischen Dimension der kreativen, nicht linearen Denkprozesse auf der einen Seite und der rationalen Dimension der logischen, linearen Denkprozesse auf der anderen Seite. Unsere Entwurfsmethode basiert auf der stadtmorphologischen Forschung und der Tradition des Urbanen Projektes.

Wir untersuchen das Verhältnis zwischen Architekturentwurf und Stadtmorphologie zur Entwicklung einer logischen Konstruktion der Stadt. Wir untersuchen durch unsere internationale Tätigkeit die Art, in welcher die Essenz unserer Disziplin ihre Werkzeuge und Ihre Ziele sich an die veränderten kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen anpassen kann und dadurch neue Perspektiven für den Städtebau in Europa so wie in außereuropäischen Ländern entwickeln kann.

Die für den internationalen Städtebau entscheidenden Fragen der Nachhaltigkeit, der Klimawanderung, der kulturellen und sozialen Veränderung und der ethnischen Migrationen bestätigen, dass wir die territorialen Systeme, die wir Städte nennen, gestalten können, wenn wir ständig auf der Suche nach einer permanenten Akzeptanz und Anpassung unserer kollektiven Werkzeuge an den hohen Grad der Individualisierung, der Mobilität und der Flexibilität des Lebens der Subjekte bleiben. Die komplexen Fragen der Raumproduktion, im Sinne von Henri Lefebvre, der Urbanität, der Mobilität, der Flexibilität von städtischen Strukturen, und der Stadtmetamorphose, sind alle Themen unserer Arbeit und es sind alle Themen die wir unter dem Hauptbegriff der Stadtmorphologie betrachten.

Unsere Verantwortung ist, alle Probleme und Fragestellungen, die mit der Raumgestaltung und Formfindung verbunden sind zu analysieren und zu beantworten. Diese können als Artefakte betrachtet werden, die als Ausdruck der Kultur eine Zusammenwirkung mit der Natur und mit den Menschen ermöglichen. Die Entscheidung für die Morphologie als Forschungsfeld und als Thema unserer Arbeit impliziert eine Positionierung gegenüber der Disziplin. So suchen wir das Zeitlose, um durch logische und minimale Aussagen über die Werte der Architektur zu reflektieren und ihre Werkzeuge zu verfeinern. Die logische Dimension der minimalen gestalterischen Aussagen ermöglicht die notwendige Flexibilität und die Anpassungsfähigkeit der Räume und der Formen an die kulturellen Beiträge der Beteiligungsprozesse der Moderation und der Partizipation.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir uns mit allen Maßstabsebenen der Planung und der Realisierung beschäftigen: wir suchen Konsequenz und Einheit vom gesamten städtebaulichen Konzept bis zum ästhetischen architektonischen Detail. Die optimale Lösung erfolgt für uns durch ein Konzept, das ökonomische, technische, ästhetische und ökologische Aspekte berücksichtigt und synthetisiert. Architektur und Städtebaus bedeutet in erster Linie Gestaltung des Raumes. Die Formfindung ist kontextuell abhängig. Die Identität und die kulturelle Tradition eines Landes oder eines Ortes leben weiter durch angemessene innovative Aussagen, die sich auf diesem Weg von der Standardisierung und von der konsumierenden Prägung der globalisierten Märkte retten. Die ständige Metamorphose der gebauten Formen, der Stadträume und der kultivierten Landschaft entspricht der Synthese zwischen Permanenz und Dynamik unserer Kultur und ist Objekt und Subjekt unserer Reflektion. Wir denken, dass eine gemeinsame logische Struktur, Konsequenz und Kontinuität zwischen Architektur und Städtebau, zwischen Natur und Artefakt, zwischen Materie und Konzept generiert. Wir sehen unsere Aufgabe in der Suche nach immer präziseren Formen des analytischen Denkens und nach immer kreativeren Dimensionen des konzeptuellen Entwickelns, um die immer komplexeren internationalen Aufgaben zu beantworten.

 

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