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Projekte und Veranstaltungen vergangener Semester

Wintersemester 2016/2017

Panel "Thrift and dwelling" am 28. März 2017, 13. SIEF Kongress Universität Göttingen

Alexa Färber und Aneta Podkalicka (Monash University, Melbourne) haben KollegInnen aus Basel, Innsbruck und Zürich eingeladen, über die Frage nachzudenken, wie die Ambivalenz des Sparens/Wirtschaftens - zwischen Notwendigkeit und Wahl - in populären Medienformaten dargestellt wird. Alle Beiträge konzentrieren sich darauf, wie "angemessene" Formen des Wohnens in Reality TV- und Serien-Formaten austariert werden. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

SOMMERSEMESTER UND WINTERSEMESTER 2016/2017

HafenCity Lectures: Kommen & Bleiben: Wie Migration Stadt produziert

Seit dem Jahr 2015 bestimmt das Thema Zuwanderung mit dem Fokus auf Flucht erneut den öffentlichen Diskurs über Stadtentwicklung. Emotionen, Erfahrungen,Vermutungen, politisches Handeln, Protest und vielschichtiges Engagement beeinflussen das Feld der Auseinandersetzung um Orte des Wohnens und Arbeitens sowie Möglichkeiten und Formen des Bleibens. Hintergründe artikulierter Positionen bleiben in diesen Diskursen häufig intransparent. Gleichzeitig ist systematisch erhobenes empirisches Wissen über die Situation Geflüchteter in unterschiedlichen Städten und Gemeinden lückenhaft. In dieser Konstellation gedeihen Ängste, Spekulationen und Ressentiments, die verantwortungsvolles politisches Handeln erschweren.
Die Veranstaltungen im Rahmen der HafenCity-Lectures zum Thema Flucht, Migration und Stadtentwicklung bieten Gelegenheit zur Erweiterung des Wissenshorizontes und zur Reflexion der Positionen und Praktiken im Austausch zwischen Teilnehmenden und Referierenden.

Im Sommer 2016 und Winter 2016/17 präsentieren die HafenCity Lectures wissenschaftliche, künstlerische und publizistische Positionen zu Migration und Stadtentwicklung. Im Zentrum stehen das vorhandene Know-How und Know-Why in Bezug auf das Verhältnis von Stadt und Migration und die Vorstellungen von städtischem Zusammenleben, die darin ihren Ausdruck finden.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

SOMMERSEMESTER 2015

Kultur & Stadt. Formen urbaner Kultur- und Wissensproduktion.

In Kooperation mit der HafenCity Hamburg GmbH veranstaltete die HCU Hamburg den zweiten Teil der HafenCity Lectures. Die Themen im Sommersemester 2015 beschäftigten sich mit Kultur, Ökonomie und Stadt: In welchem Verhältnis steht Kreativarbeit zu Stadtökonomie? Wie verändert sich das Verhalten urbaner Konsument_innen? Wie können Großevents und Leuchtturmarchitektur nachhaltig gestaltet werden?

Das Programm finden Sie hier.


WINTERSEMESTER 2014/2015

HafenCity Lectures: Kultur & Stadt

Die in Kooperation mit der HafenCity GmbH veranstalteten "HafenCity Lectures" starteten im Wintersemester 2014/2015 mit dem Thema "Kultur und Stadt". Die interdisziplinäre öffentliche Vortragsreihe bringt Kulturschaffende, Stadtforscher_innen, Studierende, Lehrende und eine interessierte Öffentlichkeit in einen Dialog. Im Zentrum steht die gemischte Stadt, die von den Bürger_innen zunehmend selbst mitgestaltet wird. Kunst- und Kulturorte spielen dabei eine zentrale Rolle, weil Stadtentwicklung ohne Kultur nicht denkbar ist, denn die Verbindung gewährleistet neue Formen des Denkens und Gestaltens.

Das Programm finden Sie hier.

 

 

SOMMERSEMESTER 2014

Potenzialitäten des Urbanen. Aufspüren, reflektieren, aktualisieren.

Stadt verändert sich. Ständig. Sie besteht nicht nur aus „Gebautem“, sondern wird permanent durch ihre unterschiedlichen Akteure und deren Handlungen produziert. Ein Planungsansatz, der darauf ausgerichtet ist, diese Prozesshaftigkeit als Problem zu verstehen und deren Folgen zu beheben oder zu reparieren, wird der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen Stadt kaum gerecht werden können. Wäre es vielmehr nicht angemessen, ihre Möglichkeitsräume in den Blick zu nehmen?

Um die Potenziale in bestehenden baulichen Strukturen, räumlichen Praktiken, sozialen Konfigurationen und symbolische Repräsentationen von Urbanität zu erkennen, bedarf es eigenen Verfahrensweisen und Ansätzen, die neben der physischen Bewegung im Raum zum Aufspüren der Möglichkeiten in der städtischen Landschaft auch die gedankliche Reflexion und Entwicklung von urbanen Konzepten einbezieht. 

Die Vortragsreihe ist als ein disziplinübergreifender Dialog zwischen raumplanerischen, kulturwissenschaftlichen und künstlerischen Ansätzen angelegt. Wir haben Referenten aus den Bereichen der Architektur, Kunst, Stadtentwicklung und Stadtanthropologie eingeladen, über ihre Arbeit zu berichten und aus ihrer Perspektive, Fragen nach den Ressourcen des Städtischen zu reflektieren.

Der Ort der Vortragsreihe – die Universität der Nachbarschaften in Wilhelmsburg – bietet einen möglichen Ausgangspunkt zur Auseinandersetzung mit der Aktualisierung des urbanen Bestands. Den Abschluss der Reihe bildet eine Roundtable Diskussion mit Studierenden der HCU und Gästen zu den Potenzialitäten des Urbanen.

Jeder der Abende wird von einer/einem der GastgeberInnen moderiert.  

Den Flyer zum herunterladen gibt es hier.


Sommersemester 2012

Neue Berufe (er)finden

Eine Kooperation mit dem Frappant e.V.

Das, was wir gemeinhin Arbeit nennen, hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Digitalisierung, ein hochflexibler und instabiler Arbeitsmarkt, hohe Mobilität und Globalisierung haben nicht nur im Bereich kreativer Berufe zu anderen Arbeitsbedingungen und -bezeichnungen geführt. In der Vortragsreihe wurde gefragt, wie mensch sein Arbeitsumfeld trotz vieler negativer Entwicklungen produktiv gestalten kann. Denn: Traditionelle Berufsfelder lösen sich zunehmend auf, woraus nicht nur Orientierungslosigkeit resultiert, sondern vielleicht auch die Chance, neue Berufsfelder für sich zu erschliessen. An fünf Abenden wurden Kulturakteure aus Hamburg eingeladen, die ungewöhnliche Karrierewege durchlaufen und sich erfolgreich eigene Berufsfelder geschaffen haben.

Das genaue Programm finden Sie hier.

 


Wintersemester 2011/2012

Offene Räume - Offene Stadt

Eine Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT)

In einer Metropole mischen sich eigene Traditionen mit fremden, die durch Zuwanderung geprägt sind. Längst sind die großen Metropolen Europas zu "Melting Pots" geworden oder handelt es sich doch eher um eine Überlagerung von "Parallelgesellschaften"? Wie offen ist unsere Stadtkultur? Reagieren die Kulturmanager auf die demoskopischen Entwicklungen? Diesen Fragen gingen Experten und Expertinnen im Wintersemster 2011/2012 in einer siebenteiligen Ringvorlesung nach.

Das genaue Programm der Vortragsreihe finden Sie hier.

Videoaufzeichnungen der bisherigen Veranstaltungen finden sie hier (Auf archiv klicken und dann unter der jeweiligen Offenen Räume-Veranstaltung auf video)


Wintersemester 2011/2012

Armutszeugnisse? Zum Verhältnis von Stadt und Fotografie

Eine Kooperation mit den Deichtorhallen und dem hamburgmuseum

Die Vortragsreihe ging dem Zusammenhang von Stadt, Fotografie und Armut in zwei Perspektiven nach: Zum einen stellte sie die Frage, wie sich der – fotografische wie auch der forscherische – Blick auf Armut in der Stadt verändert hat und wie er aktuell beschaffen ist. Zum anderen stand die medientheoretische und –historische Frage nach dem Potenzial von Fotografie für die Wahrnehmung und Erforschung von Stadt im Zentrum der Diskussion: Was  konnte und was kann Fotografie im Vergleich zu anderen Medien leisten, um Stadt als Gegenstand der Betrachtung und Analyse entschlüsseln zu helfen? In Vorträgen und Gesprächen wurden neue Sujets, Sichtweisen und Darstellungsformen auf diesen Komplex präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Das Programm der Vortragsreihe finden Sie hier.


Sommersemester 2011

Kunst erforscht urbane Räume - Positionen und Praktiken künstlerischer Forschung

Eine Kooperation mit K3 - Zentrum für Choreografie auf Kampnagel

Zwischen künstlerischer und wissenschaftlicher Forschung haben sich in den letzten Jahren viele Verknüpfungen entwickelt. Traditionell schrieb man der Wissenschaft eindeutige Faktenproduktion zu, der Kunst hingegen das Hervorheben von Mehrdeutigkeit. Diese Unterscheidung hat sich zunehmend verflüssigt. Die Kunst ist reflexiver und die Wissenschaft hybrider geworden. Kunst beschäftigt sich nicht mehr nur mit dem Werk, dem Kunst-Objekt oder Künstlersubjekt, sie wird vielmehr als diskursive gesellschaftliche Praxis verstanden. Wissenschaft artikuliert sich nicht mehr nur in Schrift und Argumentation, sondern forscht plurimedial, z.B. mit Bildern, Tönen oder performativ. Diese Verschiebung hat Konsequenzen für unser Verständnis von Forschung und Wissensproduktion.

Die Veranstaltungen zeigten exemplarische Positionen in Wissenschaft und Kunst, welche die klassischen Zuschreibungen hinterfragen und damit ein anderes Forschungsverständnis etablieren. Es wurden theoretische und künstlerische Ansätze aus der visuellen Anthropologie, der Schnittstelle Philosophie und Kunst, der Kulturanalyse, den Performing Arts und der Bildenden Kunst diskutiert. Zudem wurden die Veranstaltungen von einer praktischen künstlerischen Übung begleitet, die den Rahmen für eine kleine experimentelle Stadtforschung aufspannte.

 


Sommersemester 2010

Die Natur der Stadt

Eine Kooperation mit dem Museum für Hamburgische Geschichte

Es gehört zur „Natur" der Stadt, dass sie von Anfang an in Naturmetaphern beschrieben wurde. Die Rede ist vom Dickicht und vom Dschungel der Stadt, aber auch vom Herz und der Lunge. Als sollte die Natur mit Macht zurück geholt werden, eignen sich Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Fachgebiete den Begriff der Landschaft an - sie sprechen von der Stadt-, Klang- und Wissenslandschaft. Zugleich schlägt die Natur zurück. Naturelemente erweisen sich nach wie vor als entscheidende Einflüsse bei der Gestaltung und Verwaltung der Städte. Tiere dringen immer weiter in den städtischen Raum vor und Pflanzen überwuchern städtische Brachen. Anlässe genug, neu über die „Natur der Stadt“ nachzudenken. In der zweiten Vortragsreihe des Studiengangs, kuratiert von Prof. Dr. Rolf Lindner, päsentierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an zehn Abenden das breite Spektrum der verschiedenen Zugänge. Biodiversität und Natureinflüsse wurden ebenso reflektiert wie die Atmosphären, das Gedächtnis und der Klang der Stadt. Die Veranstaltungen fanden im Museum für Hamburgische Geschichte am Holstenwall statt.

Zum Download: Flyer "Die Natur der Stadt"

 


Wintersemester 2009/2010

Kulturen der Metropole. Widersprüche fördern und fordern

Eine Kooperation mit Kampnagel

Differente Kulturen bereichern das Großstadtleben, fordern aber auch heraus. Widersprüchliche Lebensentwürfe existieren parallel zueinander, treten in produktive Dialoge, bekämpfen sich oder nehmen sich gar nicht wahr. Eine hohe kulturelle Kompetenz bildet die Basis für ein gutes Zusammenleben und die dafür nötige Gelassenheit. Die Lust am Diversen wird zur urbanen Lebensqualität und zeichnet den Begriff Metropole aus. Die erste Vortragsreihe des neuen Studiengangs, kuratiert von Prof. Dr. Gesa Ziemer und Prof. Dr. Angelus Eisinger, widmete sich an neun Abenden der Exploration urbaner Widersprüche und bat Gäste aus Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft zu Wort. Dabei trafen in den Vorträgen bewußt unterschiedliche Auffassungen aufeinander, die in der anschließenden Diskussion miteinander in Beziehung gebracht wurden. Die Veranstaltungen fanden auf Kampnagel Internationale Kulturfabrik statt, am darauf folgenden Tag gab es jeweils ein offenes Kolloquium zum Thema an der HCU.

Flyer der Vorträge in 2009 und Flyer der Vorträge in 2010 als Download-Datei

 


Sommersemester 2017

Urbanes Labor II - Workshop Kreuzungen

Kreuzungen. Kulturanthropologische Untersuchungen einer städtischen Situation.

Der städtische Raum ist von Kreuzungen geprägt: Kreuzungen bestehen aus Straßen und Gehwegen, Gebäuden und Verkehrsinseln, Häuserecken und kleinen Plätzen. An Kreuzungen lässt sich die Richtung ändern, sie verknüpfen und trennen Stadtviertel, hier treffen Nachbarschaften aufeinander, Kreuzungen bringen Häuser in bestimmte Konstellationen und erlauben spezifische Formen von Begrünung.


Welche urbanen Lebenswelten entstehen an einer Kreuzung? Wer wird voneinander getrennt, wer miteinander verbunden? Wie unterscheidet sich das Leben an einer Kreuzung im Laufe des Tages, einer Woche oder in unterschiedlichen Jahreszeiten? Wie lebt es sich an der Kreuzung und wie lässt sich dies untersuchen?

Im Urbanen Labor II werden die bestehenden Arbeitsgruppen die Feldforschung an den unterschiedlichen Kreuzungen in Hamburg ethnographisch vertiefen und mit Konzepten aus der stadtanthropologischen Literatur in Verbindung bringen. In einem selbstorganisierten Workshop werden die Zwischenergebnisse der Forschung im SoSe mit ExpertInnen aus Forschung und Praxis diskutiert.

Gäste:

Georg Wolfmayer (Institut für Europäische Ethnologie | Wien)

Barbara Holub (Architektin / Künstlerin | Wien)

Laura Kemmer (Kulturwissenschaftlerin | Hamburg)

Freya Frehse (Institut für Soziologie | Universität São Paulo)

Sommersemester 2017

Mind the Gap! Problematizing Societal Gaps and Ethnographic Knowledge

 

27th of April 2017: 6.30pm

 

Keynote lecture by Ida Susser (NYC): The new populism in the U.S.: Ethnography on the margins.

 

28th of April 2017: 10:00am - 4.30pm

Workshop with Thomas Bürk (Hamburg), Moritz Ege (Göttingen),  Marion Hamm (Klagenfurt), Sanda Hubana (Berlin), Kerstin Poehls (Hamburg),  Alexandra Schwell (Klagenfurt), Simon Zeitler (München) 

Organized by: Prof. Alexa Färber, Yuca Meubrink, Inga Reimers

 

Two elections broadened the public discourse on democracy with a new narrative in 2016: the result of the Brexit in the UK as well as the outcome of the presidential election in the US have been interpreted in a critical introspection as signs of a gap between actors of the public discourse and a part of the population which has been underrepresented and therefore misunderstood. Among other assessments and evaluations, it is this self-critical call of a “loss of contact”, which seems interesting and at the same time problematic from an ethnographic point of view. That is why we want to organize this workshop.

Journalists of the qualitative media were primarily the ones who formulated this narrative and who self-critically attested themselves a lack of knowledge regarding the outcome of the elections as well as a “co-responsibility” in misjudging the electorate. Thus, this is above all a self-critical analysis of these journalists themselves. It can, however, also be read as a call to other intellectuals to reassess their analyses in relation to this formulated gap.

This articulation of a gap raises different questions especially for a discipline that uses ethnography as the main research method such as Social and Cultural Anthropology, which deals with both the life experiences of the socially "other" as well as the internal and external ascriptions and dominant constructions of the "other": Which gaps exist in ethnographic research with regard to social milieus and questions? What is the relationship between ethnographic knowledge and the democratic processes of social representation? How is ethnographic knowledge integrated into media coverage and political decision-making processes and which potentials can be increased? Is the problem description of splitting societies at all accurate? Which other problem descriptions can be possibly applied?

These questions can be divided into the following three complexes of questions that are relevant to us from an ethnographic perspective:

1. Fragmented Research Focuses?

Which gaps exist in ethnographic research, whose competence lies exactly in the "closing" of gaps in the sense of an exploratory examination of the everyday reality as well as of internal and external ascriptions of the "others"? By sharing the "other's" life, ethnographers are able to translate cultural self-images of these everyday realities into scientific knowledge and make it socially accessible. So, where are the gaps in ethnographic research fields? Whom "misses" an empirical cultural science, whose research fields are always devoted to find new societal spheres ("the other"), since it is no longer only the socially marginalized groups, but also the middle class and elites, which are ethnographically examined? Ethnographers have not only been concerned with familiar cultural scenes or "sympathetic" milieus, but also with those that are alien to one's own habit or which contradict one's own political attitudes (i.a. Binder 2009, Bürk 2012, Ecker 2014, Ege 2013, Geden 2006, Schaaf 2004).

2. Fragmented knowledge practices?

If we assume that ethnographic research fields largely cover the range of social situations and relationships – being possibly even able to explain the current mobilization of the right-wing populist positions in Europe and the US –, this knowledge does not seem to have a particularly broad spectrum of impact, neither on the media and established policies nor on other academic fields. This begs the question as to what is the relationship between ethnographic knowledge and other areas of knowledge and representation formats: Does academic knowledge simply not go beyond the scientific community? Are there any practical possibilities of exchange or mutual reception? What kind of knowledge gets exactly consumed? What interests journalists – is it the research fields per se, the problem outlines, the concepts or empirical results? Which are the bridging formats that make ethnographic knowledge accessible outside the academic field (or the other way around)? Do widely discussed concepts of co-production of ethnographic knowledge such as para-ethnography (e.g. Faubion / Marcus 2009, Marcus 2013) have to be re-evaluated in this context?

3. Fragmented problem analysis?

If the politically pointed social situations are not based on knowledge gaps or on a lack of knowledge transfer, what conditions have led to the observed "alienation", the gap, within Western societies? Do the analyzes of the elections maybe point more to a crisis of the self-understanding among intellectuals than to a divided society? Who exactly is not in contact with one another and is this a state that has to be described as "no longer" or as "never before" (see Appadurai 1990)?

In the workshop, we would like to come to an adequate and potentially different problematization of this self-perception, in which the potentials and limits of ethnography as a research and representation mode are discussed again.


In the light of these three question complexes about ethnographic knowledge production, transfer and problematization, the narrative about the gap can be analyzed in two different ways: On the one hand, it can be seen as a contemporary version of intellectual self-criticism (as it was articulated in the ethno-sciences, for example, as the so-called "crisis of representation" in the 1980s and later also as a "crisis of the reception"). On the other hand, it is important for us to understand the discussions about the "alienation" or the gap as problematizations of society, in which the relevance of ethnographic knowledge is also discussed.

This workshop is meant as a first step into the subject by bringing together various ethnographers who briefly comment on these issues. We further invite everybody to join us who would like to deal with these issues of cultural and social shift and the role of ethnographic knowledge in the future.

 

Literature

Binder, Beate (2009): Streitfall Stadtmitte: Der Berliner Schlossplatz. Reihe Kultur und Alltag. Köln: Böhlau, 2009.

Bürk, Thomas (2012): Gefahrenzone, Angstraum, Feindesland: Stadtkulturelle Erkundungen zu Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus in ostdeutschen Kleinstädten. Münster.

Ecker, Kathrin (2014): Doing Bürgermeister: Zur Performativität eines Amtsträgers in der Mittelstadt

Ege, Moritz (2013):'Ein Proll mit Klasse'. Mode, Popkultur und soziale Ungleichheiten unter jungen Männern in Berlin. Campus Verlag. Frankfurt.

Faubion, James/Marcus, George E.  (2009): Fieldwork is not what it used to be. Learning Anthropology´s Method in a Time of Transition. Ithaca.

Geden, Oliver (2006): Diskursstrategien im Rechtspopulismus, Freiheitliche Partei Österreichs und Schweizerische Volkspartei zwischen Opposition und Regierungsbeteiligung. Wiesbaden.

Kaiser, Jost (2016): Wo geht es hier zu Unterschicht? Wie Journalisten nach dem Trump-Sieg Volksnähe wiederfinden wollen. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 48, 04.12.16, S. 57

Marcus, George (2013): New Ends for Ethnography? Ein E-Mail Interview zwischen Sabine Hess, Maria Schwertl und George Marcus. In: Hess, Sabine/Johannes Moser/Maria Schwertl (Hg.) (2013): Europäisch-ethnologisches Forschen. Neue Methoden und Konzepte. Berlin, S. 309-318.

Marcus, George E. (2003): On the Problematic Contemporary Reception of Ethnology as the Stimulus for Innovations in Its Forms and Norms in Teaching and Research. In: Ina-Maria Greverus (Hg.): Shifting grounds. Experiments in doing ethnography. Münster: Lit (11), S. 191–206.

Schaaf, Julia (2004): Lega Nord. Regionalnationalismus im Alltagsleben einer italienischen Stadt. Frankfurt/Main.

 

 

Wintersemester 2016/17

Jahrestagung “Loose Connections: Modes of Un_Relating”

Einladung im Namen des Graduiertenkollegs “Lose Verbindungen: Kollektivität im urbanen und digitalen Raum” zur nächsten öffentlichen Veranstaltung.

Jahrestagung “Loose Connections: Modes of Un_Relating”

Keynote: Graham Harman
12.-13. Januar 2017

Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24, Hamburg

http://modesofunrelating.wordpress.com/

Die Tagung findet im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg statt. Wir beginnen morgens um 10 Uhr – für Snacks und Mittagessen ist gesorgt. Am 12. Januar um 18:15 Uhr hält Graham Harman eine Keynote mit dem Titel “On Loose Relations”. Anschließend möchten wir Sie gerne ins Restaurant Nil zum Abendessen einladen.


Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

TAGUNG 28. NOVEMBER 2016

(D)écrire les mondes urbains. Les potentialités du webdocumentaire.

Tagung des dt-frz. Forschungsnetzwerks "Penser l'urbain par l'image", Labex Futurs Urbains, Université Paris-Est Marne-la-Vallée; Stadtanthropologie/Ethnographie HCU Hamburg. 28. November 2016.

Weitere Informationen und das Programm der Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

 

 

12. - 13. NOVEMBER 2015

Tagung: Social Urban Art?

Gestalten Künstler_innen Stadt? Diese Frage stellt sich nicht mehr, denn viele Arbeiten entstehen längst im Kontext urbaner Entwicklungsprojekte. Eine neue Kunst des Handelns soll Stadtgesellschaften aktivieren und Beteiligung garantieren – und befindet sich damit plötzlich in politischer Verantwortung.

Nach dem Diskurs über die Chancen folgt deshalb nun der über erste Enttäuschungen und Paradoxien: Wie viel Prozesshaftigkeit kann die Verwaltung mittragen? Wem gegenüber verstehen sich Künstler_innen als verantwortlich? Welcher Raum bleibt für kritische Stimmen? Und wer sollte endlich Verantwortung übernehmen?

Die Tagung Social Urban Art? versteht sich als Beitrag zur Setzung eines klarer zu umreißenden Begriffs sozialer Kunst in Städten heute.

Das Programm der Tagung finden Sie hier.


EXKURSION SOMMERSEMESTER 2015

Kunst und Technik. Ein interdisziplinäres Filmprojekt.

Vom 28.09.15 bis zum 02.10.2015 fand eine Exkursion zum Thema Brücken mit Prof. Gesa Ziemer, Prof. Annette Bögele und Kathrin Eitel (M.A.) in Kooperation mit der Chalmers Universität Göteborg statt. Den Flyer der Veranstaltung finden Sie hier.


WORKSHOP SOMMERSEMESTER 2015

Urbanes Labor II: Workshop

Im Rahmen des Urbanen Labors II zum Thema "Konflikte und Urbaner Raum – Kulturanthropologische Untersuchungen des städtischen Alltags" fand am 3. und 4. Juli 2015 ein öffentlicher Workshop für alle Interessierten statt. Neben Gastvorträgen von Noa Ha, Moritz Ege, Thomas Bürk und Ove Suttner stellten die Studierenden des 2. Semesters Kultur der Metropole ihre Forschungsprojekte vor. Alexa Färber und Anna Symanczyk leiteten das Seminar sowie den Workshop.

Das Programm des Workshops finden Sie hier.


29.10.2014 - 02.11.2014

Fotografie und Stadt: Mit Bildern das Urbane denken/Penser l’urbain par l’image

Der experimentelle Workshop »Learning from Hamburg by Visualization: Fotografische und filmische Praktiken auf dem Prüfstand: ein Feldversuch« findet vom 29. Oktober 2014 bis zum 02. November 2014 in Hamburg statt. Ziel dieses Workshops ist es, die eigenen Praktiken der Bildproduktion und der Forschung zusammenzubringen, und unterschiedliche Wege der Zusammenarbeit zwischen ForscherInnen und BildproduzentInnen in einem gemeinsamen Feld zu testen. 

Die Auftaktveranstaltung ist der Vortrag und die Werkschau des amerikanischen Fotografen Camilo José Vergara zum Thema »Tracking Time – Documenting America’s Post-Industrial Cities«  am 29. Oktober 2014 um 18:30 Uhr in der Cafeteria der HafenCity Universität.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.


Internationale Tagung

Marseille Konferenz: Was kommt nach der Kulturhauptstadt?

Das Europäische Kulturhauptstadtjahr in Marseille läutet Anfang Dezember seine Abschlussveranstaltungen ein. Die Tagung zieht deshalb mit VertreterInnen aus Kultur und Wissenschaft aus Marseille eine erste Bilanz: Was folgt auf das Kulturhauptstadtjahr MP2013? Was ist ein Kulturhauptstadtjahr für die kulturelle, ökonomische und soziale Entwicklung einer Stadt zu leisten im Stande? Die Tagung führt Positionen und Perspektiven aus der kulturellen Praxis und den Kulturwissenschaften zusammen und ermöglicht einen internationalen und interdisziplinären Dialog über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Metropolen als Orte kultureller Innovation. Sie schreibt damit den Dialog und Kulturtransfer zwischen den beiden Partnerstädten Hamburg und Marseilles fort.

Datum, Ort: 06.-07. Dezember 2013, Kommunales Kino Metropolis

Veranstalter: Kultur der Metropole, HCU

Organisation: Prof. Dr. Alexa Färber (HCU), Daniel Tödt M.A. (HU Berlin)

Anmeldung: Per Mail bis zum 27. November 2013

Flyer und Programm: hier

Den Tagungsbericht finden Sie hier.


Workshop WINTERSEMESTER 2013/14

3. Workshop der Forschungsinitiative Low-Budget Urbanität

Die Forschungsinitiative Low-Budget Urbanität arbeitet seit April 2012 an Projekten, die sich mit Sparpraktiken in der Stadt beschäftigen. Von Mitfahrtickets und Couchsurfing bis Selbstbau, von "billigen" Vergnügungsmeilen bis dezentraler Wasserversorgung wird untersucht, wie neue Formen der Versorgung die Städte verändern.

Der 3. Workshop der Forschungsinitiative informiert Interessierte über bisherige Forschungsergebnisse, stellt neu entstandene Projekte vor und begrüßt neue Projektpartner. 

Wir laden Sie dazu herzlich ein!

Datum, Ort: 29.11.2013 in den Konferenzraum/Erdgeschoss des Präsidiums der HCU (Großer Grassbrook 9) von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr 

Veranstalter: Forschungsinitiative Low Budget Urbanität, HCU

Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Flyer und Programm: hier


Workshop SOMMERSEMESTER 2013

Workshop „Akteur-Netzwerk-Theorie und Stadtforschung“

Eine Kooperation mit der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (GSU)

Die Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) wird zunehmend in unterschiedlichsten Disziplinen rezipiert, z.B. in der Geografie, aber auch in der Wissenschafts- und Technikgeschichte. Die interdisziplinäre Stadtforschung, insbesondere die Stadtgeschichte, hat dagegen bislang nur in Ansätzen nach ihrem Potential gefragt. 

Stadtforschung aus der Perspektive der ANT zielt darauf, Urbanität und Stadt als Assemblage sozio-materieller Netzwerke zu begreifen. Das Augenmerk gilt der Frage, wie die grundsätzlich fragilen Verknüpfungen einer Vielfalt von menschlichen und nicht-menschlichen Aktanten in sozio-materiellen Akteur-Netzwerken stabilisiert werden und wie sich darüber Stadt und Urbanität konstituieren. ANT fordert zu einer Auseinandersetzung mit Stadt heraus, die quer zur häufig disziplinär aufgespaltenen Konzentration auf die materielle Gestalt einerseits und die soziale Dimension von Urbanität andererseits verläuft. Denn die Stärke der ANT liegt genau darin, beide Aspekte gleichermaßen zum Forschungsgegenstand zu machen.
Der Workshop möchte die Potentiale und Grenzen von ANT für eine interdisziplinäre Stadtforschung sowie insbesondere für die Stadtgeschichtsschreibung ausloten.


Internationale Konferenz (WS 2011|2012)

Verschiedene Ansichten teilen - Kunst in der Stadt

Eine Kooperation mit der IBA Hamburg und der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK).

Startend im Sanierungsgebiet Berta-Kröger-Platz in Hamburg Wilhelmsburg entstand im November 2011 in Wilhelmsburg ein Reflexions- und Diskussionsforum über Kunst und Stadt. Unter dem Motto "Verschiedene Ansichten teilen - Kunst in der Stadt" wurden unterschiedliche, auch widerstreitende Ansätze und die vielfältigen Vermögen von Kunst, diskutiert, deren Arbeits- und Handlungsfelder quer durch die Stadtgesellschaft verlaufen.

Künstler/innen, Kurator/innen und Wissenschaftler/innen aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland gaben Einblicke in ihre Arbeit oder berichteten über exemplarische Projekte und Arbeitsprozesse. Gezeigt wurden zudem Dokumentationen und Filme von Projekten der Teilnehmer/innen.


Workshop (SoSe 2011)

Fotografie und Stadt

Eine Kooperation mit CRESPA-CSU Université Paris 8, mit CRH Centre de Recherche sur l'Habitat, ENSA Paris-Val de Seine und der Universität der Nachbarschaften (UdN)

Am 11. Juli 2011 fand im Rahmen der deutsch-französischen Forschungskooperation Photographier la ville contemporaine: nouvelles dimensions de l'enquête das dritte Forschungsseminar Der fotografische Vergleich in der Stadtforschung: Themen, Dimensionen, Potenziale an der HafenCity Universität statt. Bereits am 10. Juli fand eine Fotosafari durch Hamburg mit anschließender Disussion in der Universiät der Nachbarschaften (UdN) statt. Sie sind herzlich eingeladen.

 


Sommersemester 2017

Projekttag: Öffentliche Projektpräsentation der KM-Studienprojekte

Donnerstag, 13. Juli 2017

17 - 19 Uhr

Treffpunkt: Raum 2.101

Im Rahmen des Studienganges Kultur der Metropole (KM) laden die zwei Seminare "Kulturelle Praxis II" des 4. Semesters und das Seminar "Urbanes Labor" des 2. Semesters herzlich zu ihrem Projekttag am  ein.

In der zwei-stündigen Veranstaltung stellen die Studierenden der drei Seminare ihre in zwei Semestern erarbeiteten Produkte, Recherchen, Erkenntnisse und Visualisierungen vor. Der Projekttag dient zur Information, Diskussion der Ergebnisse und zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Um 17 Uhr beginnt der Projekttag mit einer Einführung in Raum 2.101.

Dort präsentiert das "Urbane Labor" das Forschungsprojekt "Kreuzungen. Kulturanthropologische Untersuchungen einer städtischen Situation."

Anschließend geht es in den benachbarten Raum 2.102. Hier stellt die "Kulturelle Praxis II" "Detroit Documentary Fiction"  sechs Visionen und Zukunftsszenarien einer sich verändernden Stadt vor.

Zum Ende eröffnet die 1-tägige Ausstellung "Hydrarchiv. Interventionen auf dem Wasser" im Ergeschoß im Foyer mit einem Grußwort der Studierenden des Seminars.

Die Veranstaltung schließt gegen 19 Uhr.

Sparstadt | 29.08. - 26.10.2014

Projektpräsentation von Studierenden der HafenCity Universität (HCU) in Kooperation mit dem Hamburg Museum

Die „Stadt“ erfordert als verdichteter Raum seit jeher den sparsamen Umgang mit Zeit, Raum, Geld und Ressourcen. Davon handelt die Ausstellung „Sparstadt – zwischen Aushalten und Haushalten“, die von Studierenden der HafenCity Universität (HCU) in Kooperation mit dem Hamburg Museum in einem Projekt über zwei Semester entwickelt wurde.

Die Ausstellung erkundet Ursachen, Dimensionen und Gesetzmäßigkeiten des Sparens und seine Auswirkungen auf den urbanen Raum. Die vorgestellten Forschungsthemen reichen von Sparphänomenen auf Friedhöfen bis zu städtischen Brachen, von Gebrauchtwaren bis zum Lebensmittelkonsum. Ausstellungsgegenstände wie Sparschäler oder Containermodelle, Gemeinschaftssparschränke, Plakatkampagnen oder Second Hand Kleidung veranschaulichen das breite Spektrum des Sparens, das sich zwischen Notwendigkeit und Überzeugung, zwischen Aushalten und Haushalten bewegt.

Eine filmische Einführung und kurze Texte veranschaulichen die Komplexität des Themas und sollen Orientierung und Anlass zu Gesprächen geben. Und auf einer „Sparbank“ werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, Platz zu nehmen und sich eigener Erfahrungen mit Sparmaßnahmen in der Stadt zu erinnern, sie zu notieren und auf einem Stadtplan zu verorten. So entsteht eine Sammlung von Erinnerungen, die weiterführenden Forschungsprojekten dienlich sein kann.

Eine Ausstellung im Rahmen von Hamburg Museum contacts.

Weitere Informationen zur Ausstellung, zum Forschungsprojekt und zum Begleitprogramm finden Sie unter:

www.usseonline.wordpress.com
www.facebook.com/sparstadt-hamburg

Eine Ausstellungsrezension finden Sie hier.


Sommersemester 2017

„A walk on the wild side”: HafenCity walk von Übersee über Osaka nach Trieste

 

Dienstag, 3. Juli 2017

18 - 20 Uhr

Treffpunkt: U-Bahn HafenCity Universität

Eintritt frei

Anmeldung nicht erforderlich

 

Barbara Holubs performativer Stadtspaziergang, „Walk on the wild side“ verdeutlicht, wie das Wilde durch zunehmende Reglementierungen verloren geht.

Dieses Wilde in Form von unterschätzten und verborgenen Potenzialen, Poesien und Visionen soll für einen „Hafen für Kulturen“ erforscht werden.

 

„Harbour for Cultures“ (H/C) wurde während der Preview der Biennale in Venedig 2017 erstmals öffentlich präsentiert. In H/C wird „wildes Denken“ propagiert, um herkömmliche Werte und Funktionen eines Hafens wie den Warenaustausch, das „Ankommen“, Sicherheit und Versicherung – vor allem auch vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsbewegungen – im internationalen Kontext neu zu diskutieren.

 

Im „Walk on the wild side“ überlagert sich H/C und die konkrete Situation des seit Jahrzehnten brachliegenden Areals des Porto Vecchio in Trieste mit der Situation der HafenCity.

 

Beim Spaziergang mit der künstlerisch-urbanistischen Forscherin ermöglicht die Beiläufigkeit des Gehens, aktuelle gesellschaftliche und urbanistische Fragestellungen in Bezug auf die Funktion eines Hafens – und in Hamburg konkret in Bezug auf das Areal der HafenCity – zu besprechen. Dabei sollen Visionen für sozial und gesellschaftspolitisch engagierte Qualitäten und für kulturelle und soziale Werte entwickelt werden, die ein gemeinschaftliches Zusammenleben fördern und rein kommerziellen Entwicklungen entgegen wirken.

 

Zum Abschluss des Spaziergangs tragen die Teilnehmer ihre Überlegungen für H/C in ein Poster ein: Können wir von anderen, nicht bekannten (urbanen) Kontexten lernen? Was wünschen wir uns von Osaka, Übersee und Trieste für die HafenCity?

Sommersemester 2017

Documenta 14: Learning from Athens – Learning from Documenta"

Tuesday 13.6.2017
16.00- 18.00 ////  2.108
 
HafenCity University Hamburg 


 
„Documenta 14: Learning from Athens – Learning from Documenta"

 

Presentation and Diskussion with

Elpida Rikou,
TWIXTlab and department of History and Theory of Art of the Athens School of Fine Arts
 
Eleana Yalouri,
Department of Social Anthropology, Panteion University of Social and Political Sciences

 
Since its inauguration in 1955, documenta has proven to be one of the world´s most important cultural event with significant political and economic parameters. The exhibition itself functions both as a meeting point and a melting pot of different cultural traditions in art production, it became itself a product of asymmetries of power in the contemporary art market. Although Kassel in Germany has always been documenta’s hometown, part of the 2017 event will be partly hosted  in Athens.  Under the title  “Learning from Athens” the exhibition is focussed on the Greek capital city. 
Athens is not only the symbol for European urban questions of  the social (“polis”) and the spatial  (“agora”),   as well as an important mediterranean metropolis, recently it became a political site and material location where a wide range of everyday practices respond to urban austerity. What kind of potentials and limits do cultural actors have in circumstances of economic crisis ?  Which role can an art exhibition like documenta play in urban transformation processes?

Learning from documenta is a research project situated between anthropology, art and the media observing and discussing documenta 14 ’s presence in Athens.  Elpida Rikou and Elana Yalouri,  initiators of the project, will present  concepts, methdodological approaches and findings of the reasearch project  in the current situation.  


This discussion is part of the seminar  "documenta 14: learning from athens – learning from  documenta" at the HCU. The  seminar is focussing on the urban scale; theoretical texts and methodological discussions are combined with ethnographic ways of working  and artistic reflections,  as well as an excursion to  the documenta 14  in Kassel.
 


learningfromdocumenta.org

16.11.2016 Kulturelle Praxis: Mapping Detroit.

Picturing Detroit. Öffentlicher Vortrag mit Camilo José Vergara (NYC).

Der US-amerikanische Fotograf Camilo José Vergara setzt sich in seinen Arbeiten u.a. mit Themen der urbanen Transformation auseinander. Er nutzt das Fotografieren als Methode, um den zeitlichen Wandel von Städten und Stadtteilen zu dokumentieren.

Kultur der Metropole lädt ein zum öffentlicher Vortrag von Camilo José Vergara mit anschließendem Expertengespräch im Rahmen des Studienprojektes „Mapping Detroit. Kulturelle Akteure und Praktiken sozialräumlicher Transformation“ von Kerstin Niemann und Kathrin Wildner.

Donnerstag, 16. November 2016, 10:00 Uhr in Raum 2.104.

26.11.2015

Runder Tisch "Marseille, Laboratorium der Stadterneuerung"

Wie nachhaltig können Großprojekte in der Stadtentwicklung heute sein? Wie planbar ist der Wandel des öffentlichen Raumes durch gestalterische Mittel?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Expertenrunde von Architekten, Designern, Stadtplanern und Immobilienentwicklern aus Marseille und Hamburg.

Die Veranstaltung fand (mit dt./frz. Übersetzung) im Rahmen der Städtepartnerschaft Hamburg-Marseille anlässlich der Ausstellung "Design Marseille on tour" statt (designxport, 26.11.-19.12.2015).

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.


Graduiertenkolleg

Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste

Nicht nur in der arabischen, auch in der westlichen Welt, in Europa und in Hamburg stellt sich mit neuer Dringlichkeit die Frage, was Demokratie im gesellschaftlichen Erleben und Handeln ausmacht. Dabei geht es nicht nur um die offiziellen politischen Bühnen, sondern vor allem um neue Formen von Versammlung und Teilhabe, um die Frage, was gesellschaftlich überhaupt zum Thema gemacht werden kann und in welchen Foren Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens verhandelt werden. Mit dem Charakter der gesellschaftlichen Auseinandersetzung ändern sich auch die Figurationen von Öffentlichkeit und demokratischer Teilhabe.

Das künstlerisch-wissenschaftliche Graduiertenkolleg Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste fragt: Welche Rolle können die performativen und medialen Künste im Kontext der neuen urbanen Demokratisierungsbewegungen spielen?

Mit Verfahren transdisziplinären Forschens zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft befragt und erprobt das Kolleg neue Formen von Versammlung und Teilhabe auf thematischer und künstlerisch-experimenteller Ebene. Wie lassen sich künstlerische und wissenschaftliche Verfahren so kombinieren, dass sich der Forschungsprozess selbst auf mehr gesellschaftliche Teilhabe hin öffnet?

Vom 02. bis zum 13. Mai 2014 werden die Forschungsprojekte öffentlich präsentiert.

Das detaillierte Programm finden Sie hier


Sommersemster 2013

KM-Projektpräsentationen und Semesterabschluss

Am Donnerstag, den 11.07.2013 wurden im Schiffsbauch der MS Bleichen am Hamburger Hafenmuseum alle Projektergebnisse des vergangenen Jahres  vorgestellt. Zuerst präsentierte das Urbane Labor seine Forschungen zum Thema "Grenzen" aus dem ersten und zweiten Semester. Das Projekt "Zürich West und HafenCity. Zwei Hochschule ziehen um" zeigten ihre künstlerische Interventionen zum Umzug u.a. in einem Filmtrailer. Als Höhepunkt gab es 6 essayistische Kurzfilme zum Hafenmuseum, seinen Menschen und Geschichten zu sehen, die im Projekt "Musem medial. Dokumentarfilmpraxis mit Zeitzeugen im Hafenmuseum" entstanden sind. Hierzu waren zahlreiche beteiligte Hafensenioren und Freunde des Museums zu Gast - insgesamt zählten wir über 200 Zuschauerinnen und Zuschauer!

Bei der anschließenden, vom FSR Kultur der Metropole organisierten Semesterabschlusssause klang das Semester bei Musik, Sonnenschein und steifer Brise aus.

Der Studiengang bedankt sich bei allen Beteiligten für diesen einmaligen Abend und wünscht viel Erfolg und gutes Gelingen für die anstehenden Prüfungen, Abgaben, Praktika sowie Auslandssemester und eine schöne vorlesungsfreie Zeit!


Sommersemester 2012

Stadt und Comic

Städte sind zu einem zentralen Topos von Comics geworden und umgekehrt prägen Comics das Bewusstsein der modernen urbanen Kultur. Vor diesem Hintergrund beschäftigten wir uns mit dieser Verbindung von Stadt und Comic einen ganzen Tag  in Workshops und Vorträgen.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

 


Sommersemester 2011

Street-Art Tag

Eine Kooperation mit dem Institut français de Hambourg

Im Stencil-Workshop des Street Artist Quasikunst hatten die Teilnehmer_innen die Möglichkeit eigene Motive mit professioneller Unterstützung in Schablonen umzuwandeln und diese direkt im Hof der Averhoffstrasse 38 an die Wände zu bringen. Anschließend beschäftigt sich Katrin Klitzke in ihrem Vortrag Street Art — Stadt als Material und Legende damit, wie Street Artists konkrete Orte und die Materialität von Stadt benutzen, auf welche Bedeutungszuschreibungen sie dabei zurückgreifen und welche Legenden sie so fortschreiben. Zum Abschluss stellten Johanna Reznikoff und KP Flügel die französische Street-Art Künstlerin Miss Tic vor.

Mit Graffiti, Ghettoblaster, Bier und Würstchen klang der Abend mit Blick auf das Semesterende und orgnisiert vom FSR Kultur der Metropole aus.