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Studentische Projekte

KULTURELLE PRAXIS 19/20

Im Mittelpunkt des Seminars standen die vielfältigen Beziehungen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren in der Stadt. Städte werden immer wichtiger als Habitat für viele „wilde“ Tiere und Pflanzenarten; gleichzeitig sind sie seit jeher Lebensraum von Nutz- und Haustieren. Das Seminar zielte darauf ab, kritische Perspektiven zusammenzutragen, um heutige Tier-Mensch-Beziehungen in der Stadt zu hinterfragen und auszuloten, inwiefern urbane Ökologien heute Chancen für neue und andere Formen des Miteinander bieten.


Dazu wurden im ersten Teil des Seminars drei Perspektiven (Human-Animal-Studies, tierinvolvierende Kunst und Aktivismus) auf Mensch-Tier-Verhältnisse in der Stadt eingenommen und gleichzeitig vielgestaltige Ergebnisse persönlicher Feldforschungen bei verschiedenen tierbezogenen Berufsgruppen und Institutionen zusammengetragen. Dadurch konnten neue und weiterführende Fragen zum Thema entwickelt und das gesellschaftsverändernde Moment, das den Diskurs um die Human-Animal-Studies prägt, reflektiert und eine eigene Position dazu diskutiert werden.


Der ursprüngliche Plan für das Sommersemester, die Ergebnisse aus dem Wintersemester in ein Ausstellungsprojekt von Dioramen im Stadtraum anlässlich des "Langen Tags der Stadtnatur" um den 13./14.6.2020 einfließen zu lassen, musste leider aufgrund Einschränkungen durch Corona fallen gelassen werden.Stattdessen wurde die COVID-19 bedingte Situation mit dem Seminarthema in Verbindung gebracht und diskutiert, inwiefern die derzeitige weltweite gesellschaftliche Krise auch für Tiere bzw. für Mensch-Tier-Verhältnisse in der Stadt von Bedeutung ist.
Das Produkt des zweisemestrigen Seminars wurde letztlich eine Online-Publikation, in der die erforschten Felder nicht nur rein textlich, sondern auch plurimedial reflektiert werden:

INTERSPECIES/INTERSPACES.
Von Menschen und anderen Tieren.

Eine plurimediale Reflexion über urbane Mensch-Tier-Verhältnisse im Krisenmodus als Ergebnis des "digital only" Semesters

Zu den einzelnen Beiträgen:

Ein drastisches Szenario zeichneten Victoria Boy, Timon Kühn und Melanie Leitner. Sie translozierten die Heuschrecken-Plage Ostafrikas kurzerhand nach Hamburg.

Ein Umdenken in Bezug auf konkrete Tierarten in der Stadt wünschen sich die Beiträge von Nadine Appleinus und Argo Paalmann über Stadttauben und von Marie-Theres Krüger, Marie Veenhoven und Greta Kirstein über Enten. In beiden Fällen geht es darum, Ambivalenzen im (medialen) Umgang mit diesen Tieren transparent zu machen. Nur auf der Basis einer kritischen Reflektion der von Widersprüchen geprägter Umgangsweisen mit Tieren lassen sich ausgewogene stadtpolitische Konzepte entwickeln.

Die Beiträge von Mirjam Brajkovic und Mona Behr und von Victoria Mair, Charlotte Lohse und Adina Bornheimer be- schäftigen sich mit der Nutzung tierlicher Dienstleistungen und deren moralischen Implikationen. Am Beispiel von Zootieren und Tieren im Film wollen diese Beiträge u.a. den Blick darauf lenken, dass die Bewertung und das Verständnis von Mensch-Tier-Verhältnissen immer auch mit dem aktuellen Zeitgeschehen verbunden sind und regelmäßiger Updates be- dürfen.

Der filmische Beitrag von Rosa Brombacher möchte künstlerisch darauf aufmerksam machen, wie unersetzlich die direkte Begegnung mit Pflanzen und Tieren gerade in Zeiten von Social Distancing und digitaler Welterfahrung ist.

URBANES LABOR II 17/18

Der städtische Raum ist von Kreuzungen geprägt: Kreuzungen bestehen aus Straßen und Gehwegen, Gebäuden und Verkehrsinseln, Häuserecken und kleinen Plätzen. An Kreuzungen lässt sich die Richtung ändern, sie verknüpfen und trennen Stadtviertel, hier treffen Nachbarschaften aufeinander, Kreuzungen bringen Häuser in bestimmte Konstellationen und erlauben spezifische Formen von Begrünung. Welche urbanen Lebenswelten entstehen an einer Kreuzung? Wer wird voneinander getrennt, wer miteinander verbunden? Wie unterscheidet sich das Leben an einer Kreuzung im Laufe des Tages, einer Woche oder in unterschiedlichen Jahreszeiten? Wie lebt es sich an der Kreuzung und wie lässt sich dies untersuchen?

Im Urbanen Labor II werden die bestehenden Arbeitsgruppen die Feldforschung an den unterschiedlichen Kreuzungen in Hamburg ethnographisch vertiefen und mit Konzepten aus der stadtanthropologischen Literatur in Verbindung bringen. In einem selbstorganisierten Workshop werden die Zwischenergebnisse der Forschung im SoSe mit ExpertInnen aus Forschung und Praxis diskutiert. In der Hausarbeit werden Forschungsverlauf und Ergebnisse in eine materialreiche erste ethnographische Analyse überführt.

Verschiedene Kreuzungen führen zu verschiedenen Motiven: 

Kreuzung Kleiner Schippsee / Großer Schippsee (Harburg)
Zu: Diversität, Heterogenität, nachbarschaftliches Zusammenleben

Kreuzung Neue Große Bergstraße / Poststraße / Große Bergstraße
Zu: Beständigkeit, IKEA/ Scheitern von Einkaufsstraßen, Gentrifizierung

Kreuzung Haubachstraße/ Harkortstieg /Schnellstraße
Zu: Nachbarschaft, Gemeinschaft

Kreuzung Beim Schlump / Kleiner Schäferkamp /Schröderstiftstraße
Zu: Abgrenzung, Vernetzung, NachbarschaftKreuzung

Marienthaler Str. / Caspar-Voght-Str. / Hammer Steindamm (Hasselbrook)
Zu: Transit, Raum

(Nicht-Orte)Kreuzung ABC-Straße / Hohe Bleichen / Poststraße
Zu: Exklusivität, (Reichtum)

Kreuzung Kaiser-Wilhelm-Straße / Wexstraße / Stadthausbrücke / Fuhlentwiete
Zu: Palimpsest, Konflikt, Entwicklungsprozesse

Kreuzung Zirkusweg / Bernhard-Nocht-Straße
Zu: Materialität, Raum, Entwicklungsprozesse, Abgrenzung

Kreuzung Sternstraße / Augustenpassage /Beckstraße
Zu: Grenzen, Grenzziehung, Nachbarschaft

Beteiligte: Alexa Färber, Kathrin Wildner, Lisa Kosok, Vera Baur, KM-Studierende 

 

Kulturelle Praxis 16/17

 

Detroit, eine post-industrielle Stadt, deren ökonomische Erfolgsgeschichte lange zurückliegt, ist im Umbruch. Die "urbane Krise" in Detroit zeigt sich in sozial-räumlichen Transformationen, vor allem aber bringt sie neue Narrationen und Vorstellungen von Stadt hervor.

Auch ohne selbst nach Detroit zu reisen erforschten die teilnehmenden Studierenden zu aktuellen Entwicklungen der Stadt. Mittels Derivés und Wahrnehmungsspaziergängen über Google Maps, Skype-Gesprächen und Expertenvorträge ortskundiger Gäste, erhoben sie Daten in einer Mini-Feldforschung von kulturellen Infrastrukturen (z.B.: Punk, Techno oder Kreativwirtschaft in Detroit). Die gesammelten Daten übersetzten Grafik-Design Studenten der Wayne State Universität von Detroit visuell in faltbare Stadtkarten zu jeweils einem kulturellen Akteur.

Nach der Recherche zu historischen und gegenwärtigen Phasen der Stadtentwicklung, der Analyse statistischer Daten und Masterplänen, sowie der Kartierungen kultureller Akteure und Institutionen entwickelten die Studierenden im Sommersemester Visionen für die Stadt in Form von Szenarien. Das Szenario dient hierbei als eine Methode, um gegenwärtige Entwicklungen als Ausgangspunkt für mögliche Ereignisse in der Zukunft zu begreifen.

Beteiligte: Prof. Dr. Kathrin Wildner, Kerstin Niemann, Marius Geißler, Prof. Danielle Aubert, Studierende der HCU Kultur der Metropole, Studierende der Wayne State University

 

 

Kulturelle Praxis 15/16

Die Stadt scheint eine schier unerschöpfliche Quelle für Musikalität zu sein. Gleichzeitig wird die Vorstellung von Urbanität auch durch das Wirken musikalischer Szenen in der Stadt in besonderem Maße reproduziert. Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage nach einer spezifisch Hamburgischen Dramaturgie einer "Musikstadt" in einem zeitgeschichtlichen Rahmen von Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.

Wie klingt Hamburg? Wie entsteht eine gängige Vorstellung eines stadtspezifischen Klangs? Gibt es diesen überhaupt? Und wenn ja, welche Akteure haben auf welche Art und Weise Einfluss auf die Produktion von einer solchen Vorstellung? Wann und warum ist eine Stadt eine Musikstadt? Wie wird eine Stadt zur Urheberin von Musik und Musikstilen?
Neben diesen Fragen wird der Blick auf die Wirkmächtigkeit musikalischer Szenen auf die Transformationsprozesse der Stadt von besonderem Interesse sein. Die Seminarteilnehmer_innen werde auf der Suche nach einem durch Musik geprägten imaginaire Hamburgs inverschiedenste musikalische Szenen der Stadteintauchen und diese zum Abschluss des 2-semestrigen Projekt-Seminars auch zu Gehörbringen und mit einer Reihe von Expert_innen und Einrichtungen aus dem Hamburger Musikleben in Kontakt treten.

Beteiligte: Hilke Berger, Sönke Knopp, Nora Unger, KM-Studierende der HCU