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Prof. Dr. Harald Sternberg

Abb. 1: Spalt zwischen Zug und Bahnsteig, der aufgrund der Bahnsteigerhöhung Breiten von bis zu 20 cm einnehmen kann.

Quelle: HCU, Barnefske

Abb. 2: GeoSN für Abstands- und Berührungsmessungen in verschiedenen Konfigurationen mit zentraler Infrastruktur.

Quelle: HCU, Barnefske

Der Gap-Filler - Spezielle Vermessungslösungen für den barrierefreien Ausbau von Haltestellen im Netz der Hamburger Hochbahn

Die Hamburger Hochbahn verfolgt das Ziel, alle Haltestellen barrierefrei umzubauen. Für den Umbau sind neben dem Einbau von Aufzügen Teil- oder Vollerhöhungen von Bahnsteigen notwendig, damit die vorhandene Stufe zwischen Bahnsteig und Zug ausgeglichen wird. Um den Spalt zwischen Zug und Kante gering zu halten, sollten die Bahnsteige möglichst in der Geraden liegen (Abb. 1). Bei stark gekrümmten Gleisen ergeben sich durch die Bogenstellung Spaltmaße bis 20 cm. Ein Überwinden dieses Spaltes kann für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen oder bewegungseingeschränkte Personen ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Eine Minimierung des Spaltes in Kurvenlagen kann individuell je Haltestelle, durch das Einbringen von beweglichem und trittfestem Füllmaterial (Gap-Fillern), erfolgen (Abb. 1).

Die optimale Breite des Gap-Fillers für Bahnsteige in Kurvenlagen kann aufgrund vieler unbekannter und stark variierender Einflussfaktoren nicht modelliert werden, so dass diese Breite messtechnisch zu bestimmen ist. Für diesen Zweck wurde ein Geosensornetzwerk (GeoSN), basierend auf low-cost Sensoren, entwickelt und an Haltestellen zum Einsatz gebracht (Abb. 2).

Die Ultraschaldistanzsensoren des GeoSN messen an bis zu 60 Positionen in der Haltestelle den Abstand zwischen den Bahnsteigkanten und den ein- und ausfahrenden Zügen. Diese Daten werden für die weitere Auswertung mit einem Zeitstempel versehen und können an einen Server / eine Datenbank weitergeleitet werden. Die Bestimmung der Gap-Fillerbreiten erfolgt aufgrund eins Beobachtungszeitraums von mehreren Monaten, damit alle möglichen Zugbewegungen abgebildet werden können.

Projektlaufzeit: 06/2016 - laufend
Gefördert durch: Hamburger Hochbahn AG

Die Ansprechpartner sind:
Prof. Dr. Harald Sternberg (HafenCity Universität Hamburg)
M.Sc. Eike Barnefske (HafenCity Universität Hamburg)
Dipl.-Ing. Ute Stein (Hamburger Hochbahn AG)


Veröffentlichungen zum Thema:

Barnefske, E., Sternberg, H. 2018
Spezielle Vermessungslösungen für den barrierefreien Ausbau einer Haltestelle der Hamburger Hochbahn (MST 2018 – Multisensortechnologie: Low-Cost Sensoren im Verbund).
176. DVW-Seminar 13.-14.09.2018, Hamburg, Schriftenreihe des DVW, Band 92/2018 

Jensen, E., Barnefske, E., Sternberg, H. 2018
Multisensorsysteme mit MEMS-Sensoren am Beispiel der Bestimmung von Gap-Filler-Breiten,
zfv, Heft 3/2018, 143. Jahrgang (Seiten 172–176), Wißner Verlag, DOI 10.12902/zfv-0209-2018

Diese Beiträge sind auch digital verfügbar unter http://www.geodaesie.info/