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Forschungsprojekte

NesTown Ethiopia

Die Gründung der NesTown Siedlung am Ufer des Tanasees ist ein Beitrag den Herausforderungen des äthiopischen Urbanisierungsprozesses zu begegnen. Die aktuellen Themen des schnellen Bevölkerungswachstums, der Land-Stadt-Migration, der weiterhin bestehenden kritischen Lebensmittellage, als auch Bildung und Wohnstandards werden im Entwurf berücksichtigt. Das Projekt ist in Module unterteilt, welches ein Wachstum der Siedlung ermöglicht, sowie eine phasenweise Entwicklung, die Lerneffekte und Vorschläge aus vorhergehenden Abschnitten berücksichtigen kann. Die Idee des Selbstbaus soll in dem Projekt gefördert werden, urbane Landwirtschaft und die Einbindung von Micro- Unternehmen sind im Layout und der Entwicklungsstrategie berücksichtigt. Der Kern der Flächenplanung wird durch ein Lernzentrum gebildet, welches an den ländlich-städtischen Schnittstellenbereich in dem es sich befindet, angepasste berufliche Ausbildungen anbietet.

www.nestown.org

Franz Oswald, Bern / Peter Schenker, Bern / Fasil Giorghis, Addis Ababa / Zegeye Cherenet, Addis Ababa / Dr. Martin Grunder, Addis Ababa / Dieter Läpple, Hamburg / Nadine Appelhans, Hamburg / Corinne Kuenzli, Bern / Roland Walthert, Wettingen / Benjamin Staehli, Bahir Dar

 

Urban Age

The Urban Age Project by the London School of Economics and Deutsche Bank’s Alfred Herrhausen Society is an unparalleled investigation into the world’s urban future.

www.urban-age.net

Advisors: Andy Altman / Klaus Bode / Sophie Body-Gendrot / Lindsay Bremner / Richard Brown / Amanda M. Burden / Fabio Casiroli / José Castillo / Xianming Chen / Charles Correa / Frank Duffy / Gerald Frug / Hermann Knoflacher / Rem Koolhaas / Dieter Läpple / Guy Nordenson / Enrique Norten / Enrique Peñalosa / Anne Power / Saskia Sassen / Richard Sennett / Ed Soja / Deyan Sudjic / Geetam Tiwari / Tony Travers / Lawrence Vale / Anthony Williams / Alejandro Zaera Polo

 

kreativer Archipel

In vielen Städten hat sich in den letzten Jahren unter dem Thema der Kulturwirtschaft und Kreativökonomie eine breite Diskussion entfaltet, in der nicht nur die Bedeutung dieses Wirtschaftsbereiches für die internationale Wettbewerbsfähigkeit, sondern vor allem für die Aufwertung von Städten als Arbeits- und Wohnorte sowie die Herausbildung sogenannter „Kreativer Milieus“ und „kreativer Quartiere“ betont wird.

Die vorliegende Studie untersucht vor diesem Hintergrund zum einen welche Anforderungen kreative Tätigkeiten an Standorte, an Arbeitsplätze, Wohnformen und das Wohnumfeld in Hamburg haben, und analysiert exemplarisch, wie und ob sich soziale Räume und Orte der Kreativszene herausbilden. Der Fokus der Untersuchungen wurde dabei auf Designtätigkeiten gelegt.

Dieter Läpple / Sebastian Kröger / Babette Peters / Sarah Schreiner

 

VERA

Durch den Strukturwandel in den Städten werden althergebrachte Zeit-Raum-Muster von neuen ersetzt: Eltern bringen ihre Kinder mit dem eigenen PKW zur Schule, wo Kinder früher diese Wege allein und zu Fuß bewältigen konnten. Die Zeitkonflikte und Wege zwischen Familie, Arbeit und Freizeitgestaltung ausgelöst durch veränderte Lebensführung in der „Wissensgesellschaft“ führen zu neuen „Zeit-Räumen“. Anhand einer Riehe von Beispielen führen die AutorInnen des Buches den Wandel vor Augen.
 
Infolge der Entstrukturierung des industriellen Zeitregimes treten Koordinationszwänge auf, die neue Zeitkonflikte bewirken. Die lebensweltlichen Zeitrhythmen und -bedürfnisse von Individuen, Familien und Gruppen geraten unter den Druck von Zeitstrukturen, die durch Erwerbsarbeit, Transportmittel, Dienstleistungen und Versorgungseinrichtungen vorgegeben werden. Ihre veränderte Raumbeziehung zieht neue und/oder erhöhte „Zeitkosten“ nach sich, und eine neue Pluralität von Alltags- und Zeitmustern bildet sich heraus.

Stadt – Zwischenstadt – Stadtregion

RAUMWIRTSCHAFTLICHE TRANSFORMATIONEN IN DER STADTREGION FRANKFURT/RHEIN-MAIN

In der Studie zur Zwischenstadt werden die raumwirtschaftlichen  Transformationen der polyzentrischen Stadtregion Rhein-Main untersucht. Es wird deutlich, dass sich der siedlungsstrukturelle Wandel nicht räumlich diffus und regellos vollzieht, sondern stark geprägt wird durch historisch vorgegebene Strukturen. Neben anhaltenden Suburbanisierungstendenzen kommt es zu einer neuen Wertschätzung der Stadt in der Form von Reurbanisierungsprozessen. Die entscheidende Wachstumsdynamik konzentriert sich vor allem auf die  Kernstadterweiterungsgebiete. Interessante Einsichten bieten die Analysen der Pendlerverflechtungen. Trotz sehr hoher Pendleraktivitäten ist nach wie vor eine räumliche Bindung zwischen Wohnen und Arbeiten feststellbar. Die Masse der Berufspendler legt nur kurze Distanzen zurück und pendelt nicht – wie vielfach vermutet – über die gesamte Stadtregion hinweg. Auffallend ist die Herausbildung von Netzwerkverbünden mit unterschiedlichen räumlichen Ausprägungen, die Ausdruck sowohl der tradierten Arbeitsteilung als auch der Erneuerungsfähigkeit
und Entwicklungsdynamik der Wirtschaft in der Stadtregion Rhein-Main sind.

Dieter Läpple / Andrea Soyka

 

SCUPAD

SCUPAD is an independent, non-profit, international network organization of planners and development specialists, which was founded by the fellows of the Salzburg Global Seminar's Planning session in 1965. As an alumni organization of the Salzburg Global Seminar, SCUPAD’s statutes are lodged with the City of Salzburg, Austria.

SCUPAD is committed to fighting all forms of racism, exclusion and xenophobia, whenever, wherever and however manifested. SCUPAD is dedicated to the concepts of diversity, inclusion, equity and social and economic justice, and a reverence for democratic principles, predicated on respect for and recognition of the inalienable rights of all people.

SCUPAD’s Objectives are to:

  • Maintain professional contacts among its members, including participants of all Urban Planning and related sessions of the Salzburg Global Seminar;
  • Exchange information and new concepts/policies in the field of urban and regional planning and development;
  • Organize an annual Congress on a critical urban planning and development topic, and publish a summary of the proceedings in the SCUPAD Newsletter and other relevant publications.

The circa 150 SCUPAD members include fellows of the Salzburg Global Seminar and other planning and development experts invited to participate in SCUPAD Congresses. The members are primarily based all over Europe, in the Middle East and North America. All SCUPAD members are professionals working at a high level in their respective organizations: planning and other government authorities, educational and research institutions, private development and consultancy practices. Professions represented in SCUPAD come from the broad field of urban planning and development, and include architects, city and regional planners, ecologists, economists, geographers, lawyers, political scientists, sociologists, transportation planners, urban designers, as well as developers, journalists and politicians.

http://www.scupad.org/site/