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M.Sc. Stadtplanung | Studienprojekt | Donnerstag, 9:00 - 15:00

Frankfurt/Bankfurt: Stadtentwicklung im Zeichen der Finanzkrise

Die Stadt Frankfurt ist nicht nur Deutschlands größtes Finanzzentrum, sondern auch eines der wichtigsten Finanzzentren der Welt. Der Aufstieg Frankfurts zu einem globalen Finanzknotenpunkt wurde in den 1980iger besonders von der Frankfurter Stadtregierung und dem damaligen Oberbürgermeister Walter Wallmann forciert. Um Frankfurt den Aufstieg als globales Finanzzentrum zu ermöglichen, orientierten sich Stadtentwicklungspolitik und Planung an den Wünschen und Bedürfnissen der Finanzindustrie. So wurden Bebauungspläne großzügig interpretiert, um den Banken den Bau von Wolkenkratzern zu erlauben. Im Sinne der klassischen Regionalökonomie hat die Stadtpolitik damit alles richtig gemacht. Starke und zukunftsfähige Wirtschaftsektoren wurden gestärkt und andere weniger zukunftsträchtige vernachlässigt.

Doch nun, im Zuge der Finanzkrise stellt sich die Frage, ob die Frankfurter Stadt zu abhängig vom Finanzsektor sind? Der einst wachstumsstärkste Sektor der Stadtwirtschaft scheint zu einem Problem geworden zu sein: fallende Renditen und damit sinkende Steuereinnahmen, der Abbau von Arbeitsplätzen und ein zunehmender Büroleerstand hemmen die nicht nur die ökonomische Entwicklung der Stadt.

Das Projekt setzt sich kritisch mit den Stadtentwicklungsstrategien die letzten Jahrzehnte auseinander und argumentiert, dass eine zu einseitige Industriepolitik die zukünftige Entwicklung von Städten bedrohen kann. Im Zuge der Krise der Finanzindustrie stellen sich folgende Fragen: Was kann die Stadt tun, um die Entscheidungen der letzten Jahren zu korrigieren und so neue Wachstumschancen für die Stadt zu eröffnen? Welche Politik die Stadtregierung verfolgt heute schon um, die Stadtökonomie Frankfurts weniger abhängig vom Finanzsektor zu machen? Welche neuen Wirtschaftszweige können die Krise des Finanzsektors ausgleichen?

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