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P2-Projekt | B.Sc. Stadtplanung

 

Olympische Spiele sind Großereignisse, die wie wenige andere Veranstaltungen die Aufmerksamkeit der globalen Öffentlichkeit auf sich und den Austragungsort lenken. Letztere hoffen, von dieser kurzfristigen Aufmerksamkeit langfristig zu profitieren, indem sie sich als offene, sichere, sympathische und zuverlässige Orte präsentieren. Es ist jedoch nicht allein der Image-Effekt, auf den die Olympia-Städte setzen. Jede Olympiade bedeutet einen bewussten und geplanten Eingriff in den Stadtraum, der über das Ereignis hinaus wirkt.

Dabei stehen sie vor einem wichtigen Konflikt: Olympische Spiele stellen eine Ausnahmesituation dar. Nach ihrem Ende soll der Stadtraum zwar qualitativ aufgewertet sein; quantitativ kehrt die Stadt gleichwohl zum Normalzustand zurück. Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben bei der Planung Olympischer Spiele oder vergleichbarer Großereignisse, sich vorher über das Nachher Gedanken zu machen.

London ist hier besonders ehrgeizig: Das Gebiet, auf dem der Großteil der Sportanlagen und das olympische Dorf errichtet werden, ist Bestandteil des übergeordneten Entwicklungsprogramms für den „Thames Gateway“, den Korridor entlang der Themse nach Osten. Die Entwicklung selbst findet in einem aufgegebenen Industriestandort (dem Lower Lea Valley) statt und soll diesen in ein neues Mittelschichtsquartier mit hochwertigen öffentlichen Räumen, kurzfristig gut 10.000, langfristig bis zu 40.000 neuen Wohnungen und Raum für 50.000 neue Arbeitsplätze transformieren.

Das Studienprojekt soll untersuchen, wie nachhaltig die in London verfolgte Strategie tatsächlich ist: Können die ambitionierten Ziele erreicht werden? Auf welche und wessen Kosten passiert dies? Darüber hinaus soll hinterfragt werden, inwieweit die Strategien der involvierten Akteure bei der Planung und Organisation die Anforderungen des Danach berücksichtigen. Diese analytische Auseinandersetzung bildet den Hauptteil der Projektarbeit. Konzeptioneller Baustein könnte eine Art „Notfallplanung“ sein, die mögliche Gefahren aufzeigt und jeweils Entscheidungsalternativen („Pläne B, C oder D“) anbietet.


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