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Stadtplanung | B.Sc. | Studienprojekt | Di. 9:00 - 16:00

 

P1 - Globale Nachbarn. Expats in Hamburg.

Die Globalisierung der Weltwirtschaft zeigt sich nicht nur in internationalen Güter- und Kapitalströmen oder in der Ausbreitung transnationaler Marken und Trends; sie hat auch neue Formen grenzüberschreitender Migration hervorgebracht. Unter Expats versteht man Fachkräfte, die im Auftrag ihres Arbeitgebers temporär ins Ausland entsandt werden, um dort Führungsaufgaben zu übernehmen.

 Für die Stadtforschung ist das Phänomen Expats aus zwei Perspektiven interessant. Erstens sind sie emblematisch für eine Zeit, die durch die Auflösung traditioneller lokaler Bindungen geprägt zu sein scheint. Es stellt sich die Frage, wie Expats in ihr lokales Umfeld integriert sind: sind sie Teil der Stadtgesellschaft oder bilden sie eine abgeschlossene Gruppe? Was bedeutet dies für das Verständnis von traditionellen stadtsoziologischen Konzepten wie Nachbarschaft oder Gemeinschaft? Zweitens sind Expats für transnationale Unternehmen häufig besonders wichtige Mitarbeiter. Entsprechend spielen ihre Bedürfnisse in der Standortwahl eine nicht zu unterschätzende Rolle, und auch die städtische Wirtschaftsförderung hat Expats als Zielgruppe entdeckt.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das P1-Studienprojekt „Globale Nachbarn“ inhaltlich zwei Ziele. Zum einen soll die Einbettung von Expats in unterschiedliche lokale und transnationale Gemeinschaften untersucht werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei reale und virtuelle Treffpunkte als Kristallisationspunkte der Netzwerkbildung. Zweitens will es konzeptionell diskutieren, inwieweit und wie die Stadt Hamburg auf die Anforderungen von Expats eingehen sollte, um einen Beitrag zur globalen Wettbewerbsfähigkeit der Stadt zu leisten.

 

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