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Fotografie und Stadt

Die Aufarbeitung der historischen Verbindung von Fotografie, Stadt und Stadtforschung und ihr Potenzial in der Gegenwart stehen im Zentrum dieses Forschungsbereichs. Dieser Themenkomplex wird seit November 2010 in unterschiedlichen Formaten bearbeitet: Im Rahmen des Forschungsseminars und Symposiums des deutsch-französischen Netzwerks "Photographier la ville", sowie in der Veranstaltungsreihe "Armutszeugnisse? Zum Verhältnis von Fotografie und Stadt".

Mit Bildern das Urbane denken: Praktiken der Zusammenarbeit zwischen ForscherInnen und BildproduzentInnen in der Stadtforschung.

Penser l'urbain par l'image: pratiques de collaborations entre chercheurs et «producteurs d'images» dans les études urbaines.

Diese Tagungsreihe beschäftigt sich mit verschiedenen Formen der Zusammenarbeit von ForscherInnen und BildproduzentInnen (FotografInnen, VideokünstlerInnen, CineastInnen etc.) und dem Gehalt dieser Kooperationen für die Stadtforschung. Das Programm besteht aus drei Veranstaltungen, in denen die Überlegungen aus den vorherigen Veranstaltungen des deutsch-französischen Netzwerks »Photographier la ville«, sowie aus der Veranstaltungsreihe »Armutszeugnisse? Zum Verhältnis von Fotografie und Stadt« in drei Richtungen weitergeführt werden: das Bild als ein Element des Wissenschaftsdiskurses, die wechselseitigen Anleihen zwischen geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen sowie künstlerischen Praktiken, und die Praktiken, die sich im Grenzbereich dieser Disziplinen und Kunst entwickeln.

Allgemeine Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

1/ Der erste Studientag »Praktiken der Zusammenarbeit von ForscherInnen und BildproduzentInnen: historische und gegenwärtige Erfahrungen« fand am 13. Februar 2014 in Paris statt. Hier wurde ein erster Überblick über die Praktiken der gemeinsamen Arbeit von ForscherInnen und BildproduzentInnen im Bereich der Stadtforschung gegeben. 

Das Programm der Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

2/ Der zweite Studientag »Zwischen Kunst und Wissenschaft: Praktiken im Grenzbereich« fand am 30. Juni 2014 in Paris statt. An diesem Tag wurde sich mit künstlerischen Werken oder Bildern aus dem Bereich der Kunst beschäftigt, auf die sich zahlreiche ForscherInnnen in ihren Analysen der Stadt und städtischen Transformationen stützen. Im Mittelpunkt der methodologischen und epistemologischen Fragestellungen standen die Modi der Gestaltung und Befragung der Stadt, die Zeitlichkeiten und die Verfahren der Visualisierung, die zu diesen Ansätzen gehören. 

Das Programm der Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

3/ Der experimentelle Workshop »Learning from Hamburg by Visualization: Fotografische und filmische Praktiken auf dem Prüfstand: ein Feldversuch« findet vom 29. Oktober 2014 bis zum 02. November 2014 in Hamburg statt. Ziel dieses Workshops ist es, die eigenen Praktiken der Bildproduktion und der Forschung zusammenzubringen, und unterschiedliche Wege der Zusammenarbeit zwischen ForscherInnen und BildproduzentInnen in einem gemeinsamen Feld zu testen. 

Die Auftaktveranstaltung ist der Vortrag und die Werkschau des amerikanischen Fotografen Camilo José Vergara zum Thema »Tracking Time – Documenting America’s Post-Industrial Cities«  am 29. Oktober 2014 um 18:30 Uhr in der Cafeteria der HafenCity Universität. 

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Das Programm des Workshops finden Sie hier.

Forschungsteam:

Prof. Dr. Alexa Färber (HCU Hamburg)
Yuca Meubrink (HCU Hamburg)
Dr. Cécile Cuny (siehe Eintrag unter photographier la ville)
Dr. Anne Jarrigeon

Förderer:

Deutsch-Französische Hochschule, Lab’Urba Université Paris-Est, LABEX Université Paris-Est (Futurs Urbains Architecture, Aménagement, Environnement, Transport), HafenCity Universität Hamburg.


Tagung des dt-frz. Forschungsnetzwerks "Penser l'urbain par l'image" zu den Potenzialen des Webdocumentaires in der Stadtforschung. Labex Futurs Urbains, Université Paris-Est Marne-la-Vallée; Stadtanthropologie/Ethnographie HCU Hamburg.

Les médias informatisés renouvellent progressivement les pratiques d’écriture scientifique en permettant notamment l’agencement et la mise en circulation de matériaux de différentes natures (textuelles, cartographiques photographiques, filmiques, sonores, graphiques etc.). Dans le champ urbain, la critique savante des formes canoniques de représentations jugées de moins en moins capables de figurer l’urbain contemporain (Lussault, 2007, p. 296) s’opère parallèlement au développement de courants cartographiques alternatifs ou « néo-cartographie ». Ce contexte nous engage à reconsidérer la place du visuel dans les pratiques de restitution et d’écriture de la recherche en sciences humaines et sociale. 

La journée d’étude propose de contribuer à cette réflexion sur les potentialités numériques de la visualisation de l’urbain en explorant un objet médiatique émergent : le webdocumentaire. Si cette nouvelle forme d’écriture multimédia dédiée au web connaît actuellement un succès important dans les mondes du journalisme et du documentaire, la recherche urbaine n’est pas en reste, puisque de premiers exemples ont vu le jour. Comment des chercheurs se saisissent-ils de ces nouveaux modes d’écriture ? De quelle manière modifie-t-elle leurs pratiques de recherche et leur politique de publicisation ? Comment situer ces expérimentations dans l’évolution des pratiques de médiation scientifique ? 

Das Programm zu der Tagung finden Sie hier.

Seit November 2010 bildet das deutsch-französische Netzwerk „Photographier la ville: une nouvelle dimension de l'enquête“ mit seinem Forschungsseminar- und Konferenzprogramm einen interdisziplinären und internationalen Arbeitszusammenhang zur Diskussion der fotografischen Greifbarkeit der Stadt in der empirischen Stadtforschung. Bisherige Workshopthemen waren:
- Status von Fotografie in historischer, ethnologischer und soziologischer  Stadtforschung (19.12.2010, Maison des Sciences de l’Homme Paris-Nord)
-    Fotografie und Wohnkulturforschung  (7.3.2011, ENSA Paris-Val-de-Seine)
-    Fotografie als Instrument des Vergleichs in der Stadtforschung (10.-11.7.2011, HCU Hamburg)

Die abschließende internationale und interdisziplinäre Konferenz „Photographier la ville contemporaine (19e-21e siècle). Les usages de la photographie dans la recherche urbaine“ findet am 8.-9.12.2011 in Paris, Nanterre statt.

Forschungsteam:
Prof. Dr. Alexa Färber (HCU Hamburg),
Dr. Cécile Cuny (MCF IFU/UPEMLV/Lab’Urba, chercheure associée au CRESPPA-CSU), Paris
Dr. Héloïse Nez (ATER UP13 / LAVUE-CRH), Paris

Förderer:
CIERA, Ecole Normale Supérieure, Département de sciences sociales Paris, Maison des Sciences de l’Homme, Paris-Nord, Région Ile-de-France, la Ville de Nanterre, Programm PUCA/UP8 “Aménagements urbains et dispositifs participatifs” und HafenCity Universität Hamburg

Die Veranstaltungsreihe „Armutszeugnisse? Zum Verhältnis von Stadt und Fotografie“ geht dem Zusammenhang von Stadt, Fotografie und Armut in zwei Perspektiven nach: Zum einen stellt sie die Frage, wie sich der – fotografische wie auch der forscherische – Blick auf Armut in der Stadt verändert hat und wie er aktuell beschaffen ist. Zum anderen steht die medientheoretische und –historische Frage nach dem Potenzial von Fotografie für die Wahrnehmung und Erforschung von Stadt im Zentrum der Diskussion: Was  konnte und was kann Fotografie im Vergleich zu anderen Medien leisten, um Stadt als Gegenstand der Betrachtung und Analyse entschlüsseln zu helfen?

In Vorträgen und Gesprächen werden neue Sujets, Sichtweisen und Darstellungsformen auf diesen Komplex präsentiert und zur Diskussion gestellt. Die Veranstaltungsreihe findet u. a. in Kooperation mit den Deichtorhallen und dem  Museum für Hamburgische Geschichte statt.

Das Programm der Veranstaltungsreihe finden sie hier.