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Studentische Projekte

Projekt IV: Urbane Interventionen | Sommersemester 2015

Von Oktober 2014 bis Juli 2015 haben Studierende des Fachs Kultur der Metropole der HafenCity Universität mit Prof. Dr. Kathrin Wildner und Tobias Holtz den Stadtteil erforscht.

Wilhelmsburg hat sich in den vergangenen Jahren rasch gewandelt. Durch die Internationale Bauausstellung (IBA) kam dem vormals vernachlässigten und unbeliebten Stadtteil vermehrt Aufmerksamkeit zu. Die Bauausstellung führte zwischen 2006 und 2013 unter dem Motto Sprung über die Elbe verschiedene innovative Stadtentwicklungsprojekte auf der Flussinsel durch. Zusätzlich lockte 2013 die Internationale Gartenschau (igs) vermehrt Besucher nach Wilhelmsburg.

Im Fokus unseres Projekts stand die Frage, inwieweit Wilhelmsburg sich durch die Großereignisse und die zusätzliche Aufmerksamkeit verändert hat. Was ist geblieben? Verändert sich die Bewohner*innenstruktur der Elbinseln? Wie werden die Projekte nach Ablauf der Großereignisse genutzt und bewertet? Und vor allem: Wie klingt Wilhelmsburg?

Während der ersten Monate näherten wir uns der Elbinsel mithilfe ethnographischer Methoden an und lernten versteckte Seiten Wilhelmsburgs kennen. In Kleingruppen wählten wir Orte aus, die uns besonders wichtig geworden waren. Diese möchten wir nun durch verschiedene Soundformate erlebbar machen. Wir bringen den Stadtteil zum Klingen, lassen ihn zu Wort kommen und regen mit komplementären Klängen zum Nachdenken an. Dieser Zusammenklang eröffnet eine neue Perspektive auf Wilhelmsburg.


Die Soundkarte mit Infos zu den hörbaren Orten finden Sie hier.

Den Zusammenklang zum Anhören und Herunterladen finden Sie hier.

Projektpräsentation von Studierenden der HafenCity Universität (HCU) in Kooperation mit dem Hamburg Museum

Die „Stadt“ erfordert als verdichteter Raum seit jeher den sparsamen Umgang mit Zeit, Raum, Geld und Ressourcen. Davon handelt die Ausstellung „Sparstadt – zwischen Aushalten und Haushalten“, die von Studierenden der HafenCity Universität (HCU) in Kooperation mit dem Hamburg Museum in einem Projekt über zwei Semester entwickelt wurde.

Die Ausstellung erkundet Ursachen, Dimensionen und Gesetzmäßigkeiten des Sparens und seine Auswirkungen auf den urbanen Raum. Die vorgestellten Forschungsthemen reichen von Sparphänomenen auf Friedhöfen bis zu städtischen Brachen, von Gebrauchtwaren bis zum Lebensmittelkonsum. Ausstellungsgegenstände wie Sparschäler oder Containermodelle, Gemeinschaftssparschränke, Plakatkampagnen oder Second Hand Kleidung veranschaulichen das breite Spektrum des Sparens, das sich zwischen Notwendigkeit und Überzeugung, zwischen Aushalten und Haushalten bewegt.

Eine filmische Einführung und kurze Texte veranschaulichen die Komplexität des Themas und sollen Orientierung und Anlass zu Gesprächen geben. Und auf einer „Sparbank“ werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, Platz zu nehmen und sich eigener Erfahrungen mit Sparmaßnahmen in der Stadt zu erinnern, sie zu notieren und auf einem Stadtplan zu verorten. So entsteht eine Sammlung von Erinnerungen, die weiterführenden Forschungsprojekten dienlich sein kann.

Eine Ausstellung im Rahmen von Hamburg Museum contacts.

Weitere Informationen zur Ausstellung, zum Forschungsprojekt und zum Begleitprogramm finden Sie unter:

www.usseonline.wordpress.com
www.facebook.com/sparstadt-hamburg

I am an Alien von Luz Dary Mina Gomez

In den Räumen der Ausländerbehörde in Hamburg hängt ein Hinweisschild „Alien Department“. Dies nimmt die Regisseurin zum Anlass, eine Performance zu entwicklen, die sich kritisch mit dem Status von immigrierten Menschen in Hamburg auseinandersetzt.

 

I am an Alien, 7'20 min

Ein Film von Luz Dary Mina Gomez

Summer School-Projekt - Sommersemester 2013

Imagefilme sind Marketingtools und haben werbende Absicht. Trotz dieser Zweckgebundenheit kann dieses immer populärer werdende filmische Format ungeahnte künstlerische Freiheiten bieten. Diese Freiheiten auszuloten und gleichzeitig mit filmischen Mitteln Studierenden, Lehrenden und einer interessierten Öffentlichkeit Lust zu machen auf das neue Gebäude der HCU in der HafenCity war Ziel des Summer School-Projektes 2013.

Bevor praktisch losgelegt wurde, stand die Analyse von Potential und Ästhetik des Filmgenres Imagefilm auf dem Plan. Auf dieser Basis erfolgte das gemeinsame Erarbeiten eines Konzepts und die gleich anschließende Produktion eines kurzen Imagefilms über den HCU-Neubau. Das Projekt fand in drei Blöcken statt: Theorie & Konzepterarbeitung, Filmdreh im Neubau sowie Postproduktion.

 

Premiere war auf der Nacht des Wissens am 2.11.2013. Zu sehen gibt es den Film hier.

 

ProjektteilnehmerInnen: Melcher Ruhkopf, Akiko Baldridge-Hohn, Malina Gipp, Melina Kamou, Robert Hübner

 

Wintersemester 2012/13

Zwei Hochschulen, die Zürcher Hochschule der Künste und die HafenCity Universität, ziehen 2013 in ein neues Hochschulgebäude: Die ZHdK ins Toni- Areal, eine ehemalige, komplett umgebaute Molkerei im neuen Stadtteil Zürich-West gelegen, die HCU in die HafenCity in einen Neubau auf einem sog. Filetgrundstück direkt an der Elbe. Neben den internen Zielen, welche die Hochschulen jeweils für sich definieren, sind die Umzüge auch kulturell für die Stadtteile von grosser Bedeutung. Sowohl Zürich-West als auch die HafenCity sind neu geplante und gestaltete Stadteile. Für beide Stadtteile ist es zentral, dass durch die Einzüge der Hochschulen das monokulturelle Leben sozial durchmischter und dadurch attraktiver für Wohnen, Gewerbe und Leben wird.

Dieses Projekt war als Kooperation zwischen der ZHdK und der HCU angelegt und unternahm vergleichende Feldforschungen in beiden Städten. Welche Hoffnungen und Wünsche formuliert die Stadtentwicklung aufgrund des Einzuges der Studierenden? Wie fügen sich die Universitäten in die jeweiligen räumlichen und sozialen Strukturen der Quartiere ein? Mit welchen Aktivitäten können die Hochschulen eine sinnvolle Vernetzung mit den Bewohnenden vor Ort (Stichwort Nachbarschaft) eingehen? Was bedeutet der Slogan ‚Die Stadt in die Hochschule holen’? Wie wird mithilfe von Bildungsinstitutionen Stadtentwicklung gestaltet?

Die zwei Studierenden-Gruppen aus Hamburg und Zürich haben sich je eine Woche gegenseitig besucht, um die Ergebnisse der Feldforschungen auszutauschen. Ziel war das Erlernen, Vertiefen und Anwenden von Methoden, zudem wurden Theorien in Bezug auf Stadt diskutiert (z.B. Henri Lefebvre, Michel de Certeau, Pierre Bourdieu, Saskia Sassen, Chicago School) und mit Praxisbeispielen in Bezug gesetzt. Am Ende ist eine eintägige öffentliche Veranstaltung entstanden, in dem Studierende ihre Resultate plurimedial präsentierten.

Angewandte Kulturtheorie - Sommersemester 2012

Bereits heute leben über 50 Prozent der Menschheit in urbanen Räumen. Und noch nie waren Städte so umstritten und gleichzeitig inspirierend. Prozesse wie Gentrifizierung und Wachstum gehen Hand in Hand und stehen beispielhaft für die vielfältigen Dimensionen der Stadt. In der Metropole konzentrieren sich einerseits die Kraft der Kreativität und andererseits zunehmende Konflikte um Ressourcen. Diese Vielschichtigkeit der Stadt manifestiert sich in Räumen vielfältiger Alltagskulturen und bildet die Klammer urbaner Lebenspraktiken. Angesichts der Komplexität des Phänomens Stadt stellt sich zunehmend die Frage nach der eigenen Position. Diese kulturellen Dimensionen von Metropolen standen im Mittelpunkt der Ausstellung "Essays" im Oktober 2012. Sie zeigte das Ergebnis des Studienfachs „Angewandte Kulturtheorie“ innerhalb des Studiengangs „Kultur der Metropole“ an der HafenCity Universität Hamburg. Basierend auf kulturwissenschaftlichen Theorien entwickelten die Studierenden eigene Positionen zur Stadt, die an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst stehen. Im Mittelpunkt der Film- und Foto-Essays steht der Gewinn sinnlicher Erkenntnis über das Phänomen Stadt/Metropole. Die Ausstellung fand in Kooperation mit Raum linksrechts im Gängeviertel statt. Zur Ausstellung erschien ein Katalog.

PROJEKT I/II – URBANES LABOR | WINTERSEMESTER 2011/2012 UND SOMMERSEMESTER 2012

„Marktplatz, Sportplatz, Parkplatz: Stadtanthropologische Perspektiven« – unter diesem Titel stand das Urbane Labor im Wintersemester 2011/2012. Die Studierenden untersuchten in Kleingruppen jeweils einen selbst gewählten Platz Hamburgs auf seine Besonderheiten. Das Konzept „Atmosphäre“ bildete den analytischen Rahmen für diese Untersuchungen. Neben einer Hausarbeit, in der die Forschungsergebnisse aus zwei Semestern dargestellt und reflektiert wurden, entwickelten die Arbeitsgruppen auf Grundlage ihrer ethnografischen Forschungen eine Spielidee. Jede Spielidee thematisiert den besonderen Charakter eines Platzes. Als kulturelle Produkte (vom Brettspiel bis zum Kartenspiel oder Online-Spiel) vermitteln diese Spiele eine zugespitzte und spielerische Perspektive auf die Stadt Hamburg, ihre Plätze und das öffentliche Leben auf den Straßen. 


Inga Dreesen, Johanna Londong, Svenja Pacholski und Hildegard Rosenboom haben ihre Spielidee bis zum fertigen Spiel weiter entwickelt. Das Specktakel (Gestaltung: Janna Keveloh) führt mitten hinein in die Hamburger Innenstadt, hinein in ein urbanes Spannungsfeld zwischen futuristisch glänzender Bürofassade und historischen Fachwerkhäusern, zwischen Investorentraum und besetztem Kulturzentrum, zwischen Brahmsquartier und Gängeviertel. Dazwischen liegt eine Leerstelle, ein Platz ohne offiziellen Namen – Arbeitstitel Speckplatz. Thema dieses Spiels ist der spielerische Kampf um die Vorherrschaft auf dem Speckplatz und das gegenwärtig vielerorts beobachtbare Spektakel widerstreitender Nutzungsinteressen von innerstädtischen Räumen.

Sommersemester 2012

Die Augen der Großstadt

Ein wissenschaftlich-künstlerisches Rechercheprojekt über das Gefühl von Sicherheit.

Der Kleingarten. Ein kleines, persönliches Paradies direkt vor der Haustür. Die grüne Miniaturstadt mit ihren putzigen Lauben und sorgfältig gepflegten Wegen scheint wie ein Gegenmodell zur sie umgebenden Großstadt. Statt Hektik regiert Ruhe, statt Unübersichtlichkeit Beschaulichkeit. Nicht die großstadttypische ständige Begegnung mit Fremden prägt das Zusammenleben sondern Vereinstreue. Statt Kameraüberwachung sorgt hier die Aufmerksamkeit der Gartennachbarn für Sicherheit. Aber wie lebt es sich unter den ständigen Blicken der anderen? Wie frei fühlt sich dieser Freiraum mitten in der Stadt an, wenn er selbst detaillierten Regelungen unterliegt? „Die Augen der Großstadt“ fragt danach, was passiert, wenn man die Sicherheitsfragen einer Großstadt auf einen Kleingarten überträgt. Der Audiowalk lädt dazu ein, auf einer Entdeckungsreise durch die Kleingartenanlage darüber nachzudenken, wie ein Gefühl persönlicher Sicherheit oder Unsicherheit im städtischen Raum entsteht.

Eine Produktion der Agentur Kriwomasow in Kooperation mit dem Studiengang Kultur der Metropole an der HafenCity Universität Hamburg, dem Thalia Theater Hamburg, der Wohngartengemeinschaft Besthöhe e.V. Hamburg Stellingen und dem Kleingartenverein Sandkuhle (1913) e.V., Hamburg.

Die Produktion wurde von einem Seminar des Studiengangs Kultur der Metropole begleitet, an dem die Studierenden Alexander Falkenberg, Lena Förster, Patrick Giese, Verena Mutz, Ludwig Noack, Caspar Schleicher, Volker Witzleben-Wurmb und Leyla Yenirce beteiligt waren.

Gefördert durch die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Mehr über dieses Projekt inklusive Audio- und Videomaterial hier.


Projekt III/IV - Wintersemester 2011|2011 und Sommersemester 2012

Etwa ein Jahr lang haben sich die Studierenden des 2. Jahrgangs mit Billstedt und seinen BewohnerInnen bekannt gemacht. Interessiert hat uns dabei, wer wie im Stadtteil lebt. Welche Orte empfinden die BillstedterInnen als besonders, wie sehen sie selbst ihren Stadtteil und warum leben sie gerade dort? Uns ging es nicht darum, zu problematisieren oder zu verändern, sondern Einblicke zu gewinnen. Wir haben mit BewohnerInnen darüber gesprochen, was die Menschen in diesem Teil Hamburgs bewegt. Billstedt ist bekannt dafür, als „Problemstadtteil“ in den Medien aufzutauchen. Wir wollten verstehen, woran das liegt und was man dagegen tun kann. Entstanden sind in Kleingruppen mehrere Projekte, die sich mit Aspekten von Beteiligung an Stadtentwicklungsprozessen befassen. In einem Stadtteilspaziergang wurden die Einzelprojekte (siehe unten) einem interessierten Publikum am 13.07.2012 vorgestellt.

// Ich sehe was, was Du nicht siehst..., und das ist Billstedt //
Die Billstedttour der etwas anderen Art: Geziegt wurden Orte und Plätze, die mehr bieten als auf den ersten Blick zu sehen ist.

// I Love Billstedt- Die Mitmachausstellung //
I Love Billstedt- Die Mitmachausstellung ist ein Projekt, das AnwohnerInnen aus Billstedt zur künstlerischen Auseinandersetzung mit ihrem Stadtteil aktiviert. Entgegen der oft negativen medialen Berichterstattung soll ein realistisches Bild von Billstedt entstehen. Facebook

// Grätzl //
Grätzl ist ein ethnologisches Spiel zur Erforschung einer Nachbarschaft. Mithilfe von Interventionen und Interaktionen kann die Eigenlogik einer Nachbarschaft entdeckt werden. Grätzl ist ein experimentelles Forschungswerkzeug, dass StadtplanerInnen, StadtentwicklerInnen und StadtforscherInnen eine andere Herangehensweise ermöglicht.

// Krimskrams- Ausstellung //
Krimskrams sind Gegenstände, die ihren Nutzen für den Besitzer verloren haben, aber aufgrund ihrer Geschichte nicht entsorgt werden. Es wurden die Geschichten mit den Gegenständen gezeigt, ohne dass sie ihrem Besitzer zugeordnet werden können. Am Ende des Tages wurden die Geschichten an den/ die Meistbietende/n versteigert. Dabei war es wichtig, dass kein Geld geboten wurde, sondern nur Dienstleistungen oder kleine Geschenke, die dem Besitzer des Gegenstandes zu Gute kommen.

// Billstedt Picknickt //
Treffpunkt für alle BillstedterInnen war im Schleemer Park, um Rezepte auszutauschen und direkt vor Ort zu probieren. Was isst man wo in Billstedt und zu welchen Anlässen? Ein kulinarischer Austausch sorgt für einen Gedankenaustausch über das Leben in Billstedt und darüber hinaus.

Eine Kooperation mit der steg stadterneuerungs- und stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH.

 

Projekt I/II - Urbanes Labor | Wintersemester 2010/2011 und Sommersemester 2012

Das Projekt ging mit unterschiedlichen stadtethnographischen Zugängen den Praktiken des Plakatierens und seinen AkteurInnen nach und spürte die stadtkulturelle Logik der plakatierten und plakativen Stadt auf. Dabei nahmen die Studierenden die in Hamburg beobachtbaren Plakatierungspraktiken zum empirischen Ausgangspunkt: Wie wird plakatiert, wo wird plakatiert, wo plakatiert wer wann und was? In teilnehmender Beobachtung, in informellen Gesprächen und Interviews, durch Kartierungen und Fotodokumentationen wie auch Archivrecherche versuchten die Studierenden, diese Fragen zu beantworten. Die Recherchen reichten von globalisierten Werbeflächen, über stadtbezogene bis hin zu subkulturellen Plakatierungen; die administrative und gebaute Strukturierung des Stadtraums (Ordnungsamt, Stadtmöbel usw.) interessierten genauso wie die Geschichte des Plakats in/der Stadt. Damit wurden gleichzeitig aktuelle Themen der Stadtforschung berührt, denen in Lektüre nachgegangen wurde: Fragen der Raumaneignung, der symbolischen Ökonomie der Stadt, der Imagination der Stadt.

Trennblätter von Sophie Charlotte Laatsch

Projekt III | IV - Urbane Intervention | Sommersemester 2011

Die IBA hat die Elbinsel in das Bewußtsein der Gesamtstadt befördert. Das ändert nichts daran, daß sie sich durch all jene Eigenschaften auszeichnet, die vergessene Stadträume kennzeichnen: Sie besteht zu einem Gutteil aus Infrastruktur und deren Verschnittflächen, also aus Räumen, die lediglich funktional betrachtet werden und räumlich erst noch zu entdecken sind; ihre natur- und stadtgeografische Besonderheit ist spektakulär, kommt aber weitgehend ohne prominente Objekte aus. Das komplizierte Geflecht aus Verkehrswegen, Wasserflächen und Siedlungsenklaven verspricht einen labyrinthischen Weg mit weitgehender Auflösung der Orientierung und überraschend auftauchenden Perspektiven.

ProjektteilnehmerInnen: Sarah Baumann, Sarah Brendes, Annika Deters, Alexander Falkenberg, Miriam Feldmann, Alina-Carlotta Fritz, Theresa Gursch, Antonia Haase, Inga Hermann, Tine Marie Jaschik, Gesa Kuhfahl, Anni Trinkler,
Leitung: Boris Sieverts (Büro für Städtereisen Köln), Inga Reimers (Tutorin)

In Kooperation mit der IBA Hamburg GmbH.

 

Projekt III | IV - Urbane Intervention | Sommersemester 2011

In Zusammenarbeit mit dem britichen Künstlerduo plan b wurden Arbeiten der Studierenden des 1. Jahrgangs auf dem Live Art Festival auf Kampnagel gezeigt.

Die Arbeiten reichten von einem Verkehrsinselkonzert, über eine Installation aus gefundenem Müll, bis zu öffentlicher Kommunikation mit Baumstümpfen und Brücken. Es galt eine Ausstellung an einem Stromkasten und ein Traumhaus auf Kampnagel zu entdecken, und ein Walk verschob ganz subtil das Zentrum der Aufmerksamkeit, so dass man am Ende die Umgebung mit ganz anderen Augen sehen konnte.

ProjektteilnehmerInnen: Florian Bode, Sarah Brendes, Chia-Lu Chang, Lena Christoffers, Victoria Cura, Ahmet Demir, Jeniffer Freudig, Sophie Charlotte Laatsch, Mateusz Lendzinski, Alicja Mazurkiewicz, Joana Richter, Janna Wieland, Gregor Zoch
Leitung: Sophia New und Daniel Belasco Rogers (plan b), Nuray Demir (Tutorin)

Eine Kooperation mit Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH.

 

Projekt II - Urbanes Labor | Sommersemester 2010

Im Rahmen des Urbanen Labors II untersuchten die Studierenden des 1. Jahrgangs fotografisch das Thema "Nacht in der Stadt". Die Ergebnisse wurden in einem Nachtbuch präsentiert und im Mai 2011 mit einer Release-Party in der Zentrale des Thalia Theaters der Öffentlichkeit vorgestellt.

ProjektteilnehmerInnen: Sarah Baumann, Sascha Behr, Diana Beushausen, Florian Bode, Sarah Brendes, Chia-Lu Chang, Lena Christoffers, Victoria Cura, Annika Deters, Swantje Dod, Alexander Falkenberg, Miriam Feldmann, Jeniffer Freudig, Alina-Carlotta Fritz, Kim Füllenbach, Theresa Gursch, Antonia Haase, Inga Hermann, Gesa Kuhfahl, Sophie Charlotte Laatsch, Mateusz Lendzinski, Alicja Mazurkiewicz, Tine Marie, Linda Petschul, Joana Richter, Julian Sippel, Jennifer Sumandta, Anni Trinkler, Janna Wieland, Hanno Willig, Saskia Wolf, Gregor Zoch
Leitung: Prof. Dr. Rolf Lindner, Sönke Knopp (Tutor)

In Kooperation mit der Zentrale des Thalia Theaters

 

Projektwoche | Sommersemester 2010

Ihr erstes internationales Projekt haben elf Studierende der Kultur der Metropole m Sommer 2010 gemeinsam mit einer Studentin aus der Stadtplanung realisiert: Sie entwickelten eine Fotoschau unter dem Titel "Zürich, worauf wartest Du?". Die Bilder reflektierten urbane Brüche und wurden im Rahmen der Veranstaltung "Wir retten Zürich" vom 1. bis 3. Juli anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums des Theaterhauses Gessnerallee in Zürich gezeigt. Entstanden sind die Fotografien innerhalb der Projektwoche der HCU im Mai, als sich die Studierenden als Flaneure auf die Suche nach widersprüchlichen Momenten in der Schweizer Stadt gemacht hatten.

Ausstellungsteam: Sarah Brendes, Lena Christoffers, Victoria Cura, Gesa Kuhfahl, Mateusz Lendzinski, Alicja Mazurkiewicz, Joana Richter, Patricia Roth, Janna Wieland, Hanno Willig, Gregor Zoch.
Leitung: Prof. Dr. Angelus Eisinger, Prof. Dr. Gesa Ziemer, Janina Kriszio (Tutorin)

Eine Kooperation mit dem Theaterhaus Gessnerallee.

 

Stadt Visualisieren | Wintersemester 2009/2010

Ein Thema, ein Jahr, ein Jahrgang - zwei Semester lang hat der erste Jahrgang der Studierenden das Thema Stadt reflektiert, immer wieder anders bildlich umgesetzt und dabei den Umgang mit gängigen Grafikprogrammen erlernt. Ein Teil dessen, was dabei heraus gekommen ist, gibt es als Fotoheftt: "KM VISU 1ST STRIKE" zeigt Ergebnisse des von Bernhard Hümmer geleiteten Seminars "Stadt Visualisieren I und II" aus dem Wintersemester 2009/2010 sowie dem Sommersemester 2010. Zu bekommen ist das Druckwerk in Raum 122.
Leitung: Bernhard Hümmer

 

 

Projekt I - Urbanes Labor | Wintersemester 2009/2010

Motorenlärm, Flugzeuge, telefonierende Passanten, Wind auf den Landungsbrücken - im KLANG!-Container auf den Hamburger Alsterwiesen haben 33 Studierenden der Kultur der Metropole am 2. Juli 2010 eigene Soundscapes öffentlich vorgestellt. Die Tonaufnahmen sind die Ergebnisse des Projektseminars, das im Wintersemester 2009/10 unter dem Thema "Listening. Die Stadt als Klanglandschaft" stattfand. Geleitet wurde es von Prof. Dr. Rolf Lindner und begleitet von Fritz Schlüter, einem Tutor aus Berlin. Unter den Forschungsansätzen "City Sounds", "Urbanität & Musik" und "Auditive Erzählungen" erkundeten die Teilnehmenden den Klangkosmos der Stadt und kamen zurück mit einer großen Menge so genannter Field Recordings, aus denen die acht präsentierten Soundcollagen entstanden sind.
Leitung: Prof. Dr. Rolf Lindner